Habe die Bücher von Bertha Dudde gelesen und mir hier ein paar Notizen gemacht, vielleicht hilft es Dir auch. Bitte Beachten, es sind nur Ausschnitte, Falls du ich darin vertiefen möchtest, bitte dann das ganze Kapitel in den Original Kundgaben lesen. Auch nichts Kopieren hier und veröffentlichen.
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Original Kundgaben

BD 0446
.... Bittet und begehret .... und ihr werdet stets empfangen .... fraget, und ihr werdet Antwort bekommen .... aber verwehret dem Zweifel den Eingang in euer Herz .... Denn ist dieser nicht ein Mißtrauen gegen Mich, Der Ich euch doch nur in Wahrheit und Weisheit belehren will? ....

BD 0446
Und so will Ich, daß Meine Kinder zu Mir finden, daß ihr Glaube tief ist und sie nimmer zweifeln an der Wahrhaftigkeit dessen, was Ich ihnen offenbare, sei es durch Wort oder die unscheinbarsten Zeichen um und in euch .... Immer müsset ihr glauben, daß Ich bin in allem, was euch umgibt .... und wenn das Herz bangen will und nach Erklärungen sucht, wer könnte euch diese wohl besser geben als euer Heiland Selbst? .... Bittet und begehret .... und ihr werdet stets empfangen .... fraget, und ihr werdet Antwort bekommen .... aber verwehret dem Zweifel den Eingang in euer Herz .... Denn ist dieser nicht ein Mißtrauen gegen Mich, Der Ich euch doch nur in Wahrheit und Weisheit belehren will? ....

Das Wesen der Liebe gebietet euch, einander zu helfen, Ich, Der Ich euch liebe als Meine Geschöpfe .... muß Ich euch nicht helfen, so ihr nur alles mit Mir und für Mich tut? .... Und so sollet ihr Kraft schöpfen aus Meinem Wort .... es wird euch belehren und euch auch helfen, wo ihr wankend werdet, denn Mein Geist ist in diesem Wort, und dieser Geist wird euch bewahren, solange ihr Mir treu bleibt und in euch das Verlangen nach Wahrheit ist und die Sehnsucht nach der Vereinigung mit eurem himmlischen Vater ....Amen

BD 0457
Und in Kürze ist die Gnadenzeit vorüber .... darum bedenket, wie ihr sie nützen könnt und wie sich der freie Wille in reger Liebestätigkeit äußern und sich somit zu voller Kraft entfalten kann .... und ihr werdet sinngemäß und dem Herrn wohlgefällig euer Leben auf Erden wandeln. Amen

BD 0460
..Und das ist Mein Wille bis in alle Ewigkeit, daß die Meinen in Mir und für Mich leben auf Erden, um dereinst ganz in Meiner Nähe weilen zu dürfen .... denn Ich liebe euch über alle Maßen, die ihr nach Mir verlanget ....Amen

BD 0461 ("Ohne" und 1. "mit" Fett rw)
Ohne die göttliche Gnade vermag der Mensch nichts .... mit dieser aber unendlich viel, darum betet, daß der Herr euch mit Seiner Gnade bedenke, und ihr brauchet nicht zu verzagen .... Denn Gottes Güte währet ewiglich .... Amen

BD 0461
Nichts ist für die Seele gefährlicher als ein immerwährendes Sättigen dieser mit irdischen Genüssen und Freuden .... sie ist völlig unfähig für die Annahme von geistigen Lehren und beraubt sich so selbst der größten Gnade .... so sie nicht beten kann und, ihre Unvollkommenheit erkennend, den himmlischen Vater um Hilfe anfleht. Solcher Menschen gedenket der Herr besonders liebreich, indem Er sie führet über dornige Wege, durch Leid und Sorgen, damit sie endlich finden sollen zum Vater, wenn sie in großer Not und Bedrängnis Hilfe bedürfen. So sie erst einmal Zuflucht genommen haben zum Gebet, werden ihnen die Augen geöffnet und ist dies schon eine Gnade, die sie zum Fortschritt der Seele führen kann, wenn der Mensch nur selbst etwas guten Willen hat.

BD 0468
Irrlehren ....
Eingreifen Gottes ....
Verhärtete ....
Es bestehen so unendlich viele Irrlehren, die alle dazu angetan sind, den Glauben der Menschheit auf das tiefste zu erschüttern .... die auch Schuld daran haben, daß sich der Menschen eine namenlose Gleichgültigkeit bemächtigt hat gegenüber allem, was ihrem Seelenheil zuträglich wäre .... In solcher Not hat der Herr Erbarmen, und es liegt nur an dem Willen des einzelnen, ob die wahre Lehre Christi wieder Eingang findet bei den Menschen ....

Jede Zeitepoche hat ihre Erscheinungen .... so ist es ganz besonders bemerkenswert, wie wenig sich der Mensch mit geistigen Problemen beschäftigt .... Er hat nur noch Sinn für die irdischen Vorteile, für Genuß und Wohlleben und Vermehrung seiner irdischen Güter .... Und bei solch materialistischem Denken kann niemals eine geistige Richtung eingeschlagen werden. Es wird sich dies nie vereinigen lassen, da nur das eine ohne das andere denkbar ist.

Deshalb legt sich der Herr Selbst ins Mittel .... Er zerstört dort, wo zuviel irdisch aufgebaut wurde .... Erst wenn ein Mensch völlig aus seiner Bahn geworfen ist, beginnt sich sein Denken zu ändern .... Alle weisheitsvollen Erklärungen über die Entstehung der göttlichen Lehren .... wie sie die Menschen gern bringen, um solche als Phantastereien geistig beschränkter Menschen hinzustellen, werden in ein Nichts zusammenfallen, wenn diesen die Worte Gottes .... vom Herrn Selbst gegeben, entgegengesetzt werden ....

Es ist nur noch eine kleine Spanne Zeit, daß Sich der Herr Selbst melden wird in Seiner Kraft .... daß diese wirken wird unmittelbar und dann ein geringer Widerstand leicht gebrochen werden kann .... dagegen den Verhärteten schwere Schläge treffen müssen, soll auch er biegsam wie Wachs werden und er sich willig dem Willen Gottes unterwerfen. Dazu wird noch viel Geduld und Mühe von seiten der Diener des Herrn erforderlich sein .... Es werden in aller Sanftmut und Liebe die Auserwählten wirken müssen und bedenken alle Irrenden mit Aufklärungen und liebevollen Hinweisen auf die Güte des Herrn und Seine Sorge um alle Menschenkinder.

Doch leben wird ein jeder, der dieses Wort vernimmt und gläubig es in sich verschließt .... Er hat den wahren Lebensstrom gefunden, der sicher aufwärts führt .... Vielen aber muß der Herr Proben über Proben Seiner Macht und Gewalt geben, ehe sie sich auch bekennen zu dem Einzigen und Höchsten über Himmel und Erde .... Die Welt wird erst in Flammen aufgehen müssen, ehe solche Verstockte die Hand des Herrn erkennen und ihr Innenleben völlig umzumodeln versuchen ....

Doch niemals ist die Rückkehr in des Vaters Haus zu spät, und je emsiger der Mensch nun nach der Wahrheit sucht, je weniger er die Mühe scheut, sich Klarheit des Geistes zu verschaffen, und je vertrauensvoller er sich an den himmlischen Vater wendet um Seine Hilfe und Erbarmung, desto erfolgreicher wird sein Suchen nach der Wahrheit sein, und im Erkennen seiner Lebensaufgabe weiß der Mensch nun auch sein ganzes Leben und Streben darauf einzustellen, sich nun unvergängliche Werte zu schaffen für die Ewigkeit. Und des Herrn Liebe und Barmherzigkeit hat der Finsternis wieder eine Seele abgerungen und so dem ewigen Licht entgegengeführt ....Amen

BD 0468
Es ist nur noch eine kleine Spanne Zeit, daß Sich der Herr Selbst melden wird in Seiner Kraft .... daß diese wirken wird unmittelbar und dann ein geringer Widerstand leicht gebrochen werden kann .... dagegen den Verhärteten schwere Schläge treffen müssen, soll auch er biegsam wie Wachs werden und er sich willig dem Willen Gottes unterwerfen. Dazu wird noch viel Geduld und Mühe von seiten der Diener des Herrn erforderlich sein .... Es werden in aller Sanftmut und Liebe die Auserwählten wirken müssen und bedenken alle Irrenden mit Aufklärungen und liebevollen Hinweisen auf die Güte des Herrn und Seine Sorge um alle Menschenkinder.

Doch leben wird ein jeder, der dieses Wort vernimmt und gläubig es in sich verschließt .... Er hat den wahren Lebensstrom gefunden, der sicher aufwärts führt .... Vielen aber muß der Herr Proben über Proben Seiner Macht und Gewalt geben, ehe sie sich auch bekennen zu dem Einzigen und Höchsten über Himmel und Erde .... Die Welt wird erst in Flammen aufgehen müssen, ehe solche Verstockte die Hand des Herrn erkennen und ihr Innenleben völlig umzumodeln versuchen ....

Doch niemals ist die Rückkehr in des Vaters Haus zu spät, und je emsiger der Mensch nun nach der Wahrheit sucht, je weniger er die Mühe scheut, sich Klarheit des Geistes zu verschaffen, und je vertrauensvoller er sich an den himmlischen Vater wendet um Seine Hilfe und Erbarmung, desto erfolgreicher wird sein Suchen nach der Wahrheit sein, und im Erkennen seiner Lebensaufgabe weiß der Mensch nun auch sein ganzes Leben und Streben darauf einzustellen, sich nun unvergängliche Werte zu schaffen für die Ewigkeit. Und des Herrn Liebe und Barmherzigkeit hat der Finsternis wieder eine Seele abgerungen und so dem ewigen Licht entgegengeführt ....Amen

 

BD 0471
Je unbewußter das Drängen zum Heiland ist, je mehr es aus tiefer Liebe heraus das Herz erfüllt, desto eher wird diese Sehnsucht des Herzens erfüllt werden und desto mehr wird Seine Nähe das Erdenkind beglücken, denn alles, alles wurzelt in der Liebe .... wer diese hat, der ist schon selig hier auf Erden und wird dereinst überselig sein in des Herrn Nähe .... wo alles nur pure Liebe ist. Erst wenn die Liebe völlig euer Herz erfüllt, wird all euer Denken und Handeln auf Erden so sein, daß es dem Sinn der ewigen Gottheit entspricht .... Darum pfleget die Liebe, und euch wird ein Maß zuteil werden in der Ewigkeit, daß ihr überselig seid in der Nähe des Herrn ....Amen

BD 0473
Denn der Leib kann vergehen, aber die Seele soll unbeschadet am Ende der Tage eingehen können in das himmlische Reich .... Amen

BD 0484
Denn der Herr ist Selbst mit euch auf allen euren Wegen. Er schirmt und schützet euch, Er führet euch die rechten Wege, da ihr erfüllen sollt eure Aufgabe .... Und Er wird euch immer umgeben mit Seiner Liebes- und Gnadensonne, auch wo es scheinet, daß der Himmel verdüstert ist von Wolken aller Art .... Er wird euch immer nahe sein, wenn nur ein Gedanke Ihn ruft, und Er wird Sich untrennbar mit euch verbinden, so euer Herz aufnahmebereit ist für den göttlichen Heiland, für euren Lehrer und Führer, für den liebevollsten Vater .... Wo euer Herz zu lieben begehrt, dort wird sich vereinen die ewige Gottheit, der Schöpfer des Himmels und der Erde, mit Seinen Geschöpfen, die ewig Seine Kinder sind ....Amen

BD 0488
Jeder irdische Gewinn ist begrenzt, vergänglich und völlig wertlos für die Ewigkeit. Doch wer dienet hier auf Erden, dem erschließt sich bald ein Reich, das unerschöpflich ist an Weisheit und überall den göttlichen Schöpfer verrät.

BD 0491
Des Himmels Liebe umsorget ununterbrochen die Erdenkinder, die für den Herrn tätig sind .... kein Feind hat Macht über dich, so du ihm diese nicht selbst einräumst. Aus den Lehren des Herrn hole dir Trost und Kraft und Glauben .... und so gestärkt wirst du alles überwinden, was sich dir in den Weg stellt .... Du wirst hervorgehen aus solchem inneren Kampf als Sieger, weil dein Heiland dir zur Seite steht und dich behütet auf allen deinen Wegen ....Amen

BD 0491
Denke immer nur, daß ein jeder Zweifel ein Hindernis ist, zu Mir zu gelangen, und du wirst ihn überwinden, weil du zu Mir verlangst ....

BD 0493
Alles Arge wird auf der Welt viel eher bestehen und Anklang finden als das Gute.

BD 0494
Es bleibt euch Menschen vorbehalten, voll Vertrauen euch dem Herrn zu nahen oder fernab stehenzubleiben, aber immer wird der im Vorteil sein, der die Nähe des Herrn sucht, denn der Heiland nimmt ihn auf in aller Liebe .... Er freut Sich eines jeden Kindes, das Ihn sucht und kindlich vertrauend zu Ihm kommt. Und ohne Zögern wird Er ein solches Kind an Sein Herz nehmen und es teilhaftig machen aller Gnaden und himmlischen Freuden. Er wird ihm alle Weisheit unterbreiten .... Er wird ihm Licht geben und mit Seiner Gnadensonne bestrahlen und sein Herz erfreuen in jeder Weise.

BD 0495
Das Weltall ist endlos .... Der Geistwesen sind unzählige .... und so muß allen diesen immer wieder die Möglichkeit geboten werden, das ihnen gesetzte Ziel zu erreichen .... Daher glaubet nicht, daß nur das im Weltall besteht, was euren Augen sichtbar ist .... Endlos ist der Raum .... endlos ist die Macht Gottes .... und endlos Seine Liebe zu Seinen Geschöpfen .... Darum ist alles geschaffen aus der Liebe und der Macht Gottes ....Amen

BD 0548
Mahnung zur Einigkeit ....
Friedfertigkeit ....
Liebe ....
Verstehen lernen sollt ihr euch, die ihr auf Erden miteinander verbunden seid .... ihr sollt euch achten und lieben, ihr sollt die Sorgen miteinander teilen und euch bemühen, volles Verständnis füreinander zu finden, denn ihr seid doch alle Kinder eines Vaters, ihr seid alle ein Teilchen der ewigen Gottheit und somit doch alle gleiche Geschöpfe Seiner Liebe .... Und wenn ihr glaubet, euch überheben zu dürfen über den anderen, so werdet ihr schwerlich Gott wohlgefällig sein, denn es wird dann für euch zum Stein des Anstoßes werden, was zu eurer Vervollkommnung euch in den Weg gelegt wird.

Ihr müsset in ein Verhältnis zueinander treten, das dem Willen Gottes entspricht .... Ihr erntet ja viel mehr Liebe, wo ihr Liebe säet, und es wird sich euch jedes Herz liebend zuwenden, wo ihr diesem Liebe entgegenbringt. So bedeutet es jedesmal für euch Selbstüberwindung, doch was sich für eure Seele an Vorteil bietet, ist unendlich wertvoll. Die Nächstenliebe soll gepflegt werden und nimmermehr vernachlässigt oder gar mißachtet sein, denn eure eigene Kraft wird wachsen in gleichem Maß, wie ihr der Nächsten gedenket.

Darum lasset nicht Unfrieden zwischen euch entstehen, lebet in der Liebe, und trachtet, mit Liebe alles auszugleichen, und gebet selbst keinen Anlaß zur Lieblosigkeit des anderen. Euer ganzes Wesen soll doch pur Liebe werden, so müsset ihr auch selbst darauf bedacht sein, immer nur Liebe zu geben, um desto mehr Liebe empfangen zu können. Und richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet .... Diese wenigen Worte sollt ihr euch immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn ihr Gefahr laufet, ein Urteil zu fällen über eure Mitmenschen ....

Es hat ein jeder seine Fehler und Schwächen, es erkennen auch viele sich selbst nicht und sind daher überheblich anderen gegenüber, doch wer sich in Sanftmut übet, der wird auch solchen Mitmenschen mit der größten Geduld und Friedfertigkeit entgegentreten und das Amt des Richtens dem Herrn überlassen, denn Er allein wird dafür Sorge tragen, daß auch jene Seine Macht erkennen und die letzte Bürde ihres Lebens tragen in tiefster Demut ....

Doch ihr selbst müsset nur in größter Liebe eure Aufgabe erfüllen, die darin besteht, daß ihr euch einet .... alle Mängel des anderen übersehet und nur immer das Bestreben habt, dem Herrn zu dienen, was ihr auch tut, so ihr eine Verbindung herstellt, die allein nur dem Zweck gilt, den Mitmenschen das Reich Gottes zu verkünden .... alle eure Mühe wird von Erfolg sein, so ihr nur immer die wahre Liebe zur Triebkraft macht. Wenn ihr euch bemüht, Liebe zu geben, wird diese auf guten Boden fallen und wieder Liebe erwecken .... doch im Unfrieden kann niemals Liebe gedeihen, desto mehr aber die böse Macht Einfluß gewinnen .... Darum suchet, euch jeder Lieblosigkeit zu enthalten, wollet ihr euch vereinen mit Dem, Der die wahre Liebe Selbst ist ....Amen

BD 0548
Und richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet ....

BD 0548
Die Nächstenliebe soll gepflegt werden und nimmermehr vernachlässigt oder gar mißachtet sein, denn eure eigene Kraft wird wachsen in gleichem Maß, wie ihr der Nächsten gedenket.

BD 0548
Verstehen lernen sollt ihr euch, die ihr auf Erden miteinander verbunden seid .... ihr sollt euch achten und lieben, ihr sollt die Sorgen miteinander teilen und euch bemühen, volles Verständnis füreinander zu finden, denn ihr seid doch alle Kinder eines Vaters, ihr seid alle ein Teilchen der ewigen Gottheit und somit doch alle gleiche Geschöpfe Seiner Liebe .... Und wenn ihr glaubet, euch überheben zu dürfen über den anderen, so werdet ihr schwerlich Gott wohlgefällig sein, denn es wird dann für euch zum Stein des Anstoßes werden, was zu eurer Vervollkommnung euch in den Weg gelegt wird.

BD 0548
Verstehen lernen sollt ihr euch, die ihr auf Erden miteinander verbunden seid .... ihr sollt euch achten und lieben, ihr sollt die Sorgen miteinander teilen und euch bemühen, volles Verständnis füreinander zu finden, denn ihr seid doch alle Kinder eines Vaters, ihr seid alle ein Teilchen der ewigen Gottheit und somit doch alle gleiche Geschöpfe Seiner Liebe ....

BD 0551
Siehe Mein Kind, es geschehen alle Zeiten Wunder, doch ihr achtet dieser nicht; wenn Ich nun aber heut zu dir komme, dann ist dein Herz gefangen für ewige Zeiten, doch Meinen Willen erfüllen kannst du dann nicht mehr auf Erden. Und so wird dein Sehnen erst erfüllt werden, wenn deine irdische Tätigkeit beendet ist. Doch allen, die für Meinen Namen streiten und um Meines Namens willen leiden, bin Ich so nahe, daß sie es fühlbar spüren werden, doch für die Zeit auf Erden werdet ihr die Kraft schöpfen immer aus Meiner Liebe, und kraft dieser Liebe werdet ihr Mich auch schauen unbewußt .... doch dies gilt eurer Seele, die dann auch ewig bei Mir verharren wird und den Leib beeinflußt, daß er sich Mir hingebe.

Ihr müsset Mich erst lieben mit ganzer Seele, auf daß ihr fähig werdet, Großes zu ertragen um dieser Liebe willen. Und dann könnet ihr nimmer mehr anders, ihr müsset euch Meinen Willen zu eigen machen und unwandelbar in Mir verharren. Und so ihr diesen Grad erreicht habt, dann dürfet ihr Mich auch schauen, und das in Ewigkeit, denn Meine Liebesglut umfasset euch, und ihr werdet verschmelzen mit Mir und pur Liebe werden, und dann erst werdet ihr begreifen lernen, warum euch Erdenkindern Meine übergroße Sorge und Liebe gilt .... denn für die Welt lebet ihr wahrlich nicht ....

Der Geist in euch ist Mein Anteil, um den Ich werbe mit aller Geduld und Liebe .... Diesen zu ewiger Lichtfülle zu geleiten, ist einziger Sinn und Zweck des Lebens. Des Herzens Tönen müsset ihr hören und seinem Klang in euch lauschen und vernehmen, was Gott der Herr mit euch spricht, dann begehret ihr sicherlich nicht vergebens den kostbaren Besitz .... ihr werdet vernehmen das Wort und in Kenntnis gesetzt werden von eurer Aufgabe .... ihr werdet Rat und Hilfe empfangen durch dieses Wort und die ewige Seligkeit erlangen ....Amen

BD 0551
Der Geist in euch ist Mein Anteil, um den Ich werbe mit aller Geduld und Liebe .... Diesen zu ewiger Lichtfülle zu geleiten, ist einziger Sinn und Zweck des Lebens.

 BD 0551
Des Herzens Tönen müsset ihr hören und seinem Klang in euch lauschen und vernehmen, was Gott der Herr mit euch spricht, dann begehret ihr sicherlich nicht vergebens den kostbaren Besitz .... ihr werdet vernehmen das Wort und in Kenntnis gesetzt werden von eurer Aufgabe .... ihr werdet Rat und Hilfe empfangen durch dieses Wort und die ewige Seligkeit erlangen .... Amen

BD 0552
Jeder Liebestätigkeit geht die leise Stimme Gottes voran .... immer wird sie das Menschenkind ermahnen, das zu tun, was seiner Seele förderlich ist.

BD 0552
Alles Tun auf Erden wird gewertet nach dem Liebesgrad, der zur Zeit der Ausführung den Menschen beherrscht. Und der Lohn wird ebenfalls danach bemessen sein.

BD 0553
Die leiseste Zuversicht auf Meine Hilfe macht euch so stark, daß ihr der irdischen Macht Trotz bieten könnt, und ihr werdet nimmer zu fürchten brauchen, von Meiner Liebe verlassen zu sein ....

BD 0553
Die leiseste Zuversicht auf Meine Hilfe macht euch so stark, daß ihr der irdischen Macht Trotz bieten könnt, und ihr werdet nimmer zu fürchten brauchen, von Meiner Liebe verlassen zu sein .... Ich bin in eurer Nähe und werde nicht dulden, daß ihr geschädigt werdet an Seele oder Leib. Nur hat ein jedes von euch die Pflicht, Mir treu zu dienen, ihr müsset nur Mir allein die Ehre geben, und das alle Zeit .... denn niemand kann zweien Herren dienen .... und machet ihr der Welt Zugeständnisse, so wird sich eure Kraft entsprechend verringern, und ihr werdet wankend werden im Glauben und im Vertrauen zu Mir ....

Darum hütet euch davor, euch selbst untreu zu werden .... Und bedenket, daß die Welt alle Mittel anwenden wird, um euch zu Fall zu bringen .... Dann gedenket eures Heilands, Der auch dem Versucher widerstand .... Es hat ein reines Herz nimmermehr zu fürchten, daß der böse Einfluß Macht über dieses gewinnt, wenn es nur in dieser Reinheit verbleibt .... Denn in solchem reinen Herzen wohne Ich Selbst und werde nimmer dulden, daß sich Unberufene anmaßen, Mein Werk zu zerstören .... Aus solchen Herzen spricht Mein Geist .... Meine Liebe diktiert diese Worte .... Und Meine willigen Kinder nehmen die Worte an und machen sich diese zu eigen. So nun wider dieses Wort gekämpft wird, wird gegen Mich Selbst gekämpft .... Wie sollte Ich nun in dem Kampf unterliegen, wo Mir doch alles untertan ist von Ewigkeit ....

Und so rufe Ich der Welt zu: Lasset die Meinen unangetastet, denn was ihr diesen zufügen wollt, fällt nur auf euch selbst zurück .... Ihr selbst werdet alles das erdulden müssen, was ihr den Meinen antun wollt .... ihr werdet leiden müssen, wollet ihr die Meinen leiden lassen .... Denn weil Ich diesen die Macht gebe, werden sie auch diese ausüben wider euch, und ihr werdet dann erkennen müssen, unter welchem Schutz die Meinen stehen .... Denn Ich werde sie allzeit bewahren vor irdischer Macht, und nur Mein Wille wird über sie gebieten können, nicht aber der Wille derer, die Meinem Namen zuwiderhandeln und der Menschheit die segensvollste Lehre nehmen wollen .... Solche aber werden gar bald entlarvt werden und den Lohn ihres schändlichen Treibens schon auf Erden ernten.

So soll ein jeder die Macht, mit der Ich ihn bedenke, nützen in bester Art .... Weise bedacht, wird sie zum Segen werden den Gläubigen .... den Ungläubigen aber ein Zeichen sein der ewigen Herrlichkeit .... sie wird ein Mahn- und Warnungszeichen sein den Irrenden und ein willkommener Schutz denen, die im Herrn leben, Ihn lieben und Ihm dienen .... denn diese schützet der Herr, solange sie auf Erden weilen, auf daß sie ihre Aufgabe erfüllen können und nimmer zu fürchten brauchen irdische Macht ....Amen

BD 0554
Wo immer sich die Gelegenheit bietet, den Welt-Sorgen zu entfliehen, und an ihre Stelle die Sorge für die Seele tritt, wird ein Erfolg erzielt werden, der unendlich wertvoller ist als der Nutzen, den irdische Tätigkeit je einem Menschen bringen kann.

BD 0555
Schicksal ....
Freier Wille ....

Wer von den Menschen sich widersetzet, das Wort Gottes zu vernehmen, wird in langer Dunkelheit des Geistes verbleiben, denn als Ich solches den Menschen auf der Erde predigte, erhielten sie das Licht aus den Himmeln. Nun aber ist die Zeit um vieles ärger geworden .... es ist fast kein Mensch auf Erden, dem nicht die wahre Lehre geboten wird, und doch verschließen die meisten Herz und Ohr dieser Lehre und wissen nur von ungehemmtem Lebensgenuß zu reden. Und es bleibt ihnen deshalb Meine Lehre so fern und so unverständlich, weil der geringste Hinweis auf Einschränkung ihres Lebensgenusses sie unwillig macht und sie gar zu gern deshalb alles ablehnen und verneinen möchten.

Nun hat aber auch die göttliche Macht ihre Mittel, denn sie verfolgt immer nur den gleichen Zweck und will daher kein Erdenkind seinem von ihm gewählten Schicksal überlassen. Das nennen nun die Menschen zwar Zwangsmaßnahmen, die dem ihnen zusagenden Verlangen völlig entgegenwirken, und sie erkennen somit den freien Willen nicht rückhaltlos an .... Sie müssen aber doch bedenken, wieweit sie sich selbst alles das zuzuschreiben haben, was sie nun als Zwang empfinden, und wie leicht sie diesem auch entgehen können bei nur einigermaßen gutem Willen.

Sie könnten immer im gleichen Verhältnis eines Kindes zum Vater bleiben, der ihnen doch auch nur alle Annehmlichkeiten bereiten möchte und dessen Härte sie nie zu spüren bekämen, solange sie sich innig an den Vater anschließen möchten und innige Liebe beide verbindet. So auch waltet der himmlische Vater und hält Seinen Ihn liebenden und alles Unrecht verabscheuenden Kindern alles Üble, sie Bedrückende und Quälende fern und wendet jene Mittel nur dann an, wenn dieses Verhältnis einen Stoß erlitten hat und nunmehr das Erdenkind zuwiderhandelt gegen die Anordnungen des Vaters, Der dieses doch liebt und ihm alles zuwenden möchte, was des Kindes Herz erfreut.

Die Segnungen des Glaubens und der Liebe stehen einem jeden Kinde zu .... wenn sie diese nicht annehmen, ja sogar offensichtlich dagegenhandeln und sie mißachten, so muß als Gegenmaßnahme alles das über den Erdenmenschen kommen, was dann als Zwang empfunden wird .... Dann glaubt der Mensch, völlig unfrei in die Schöpfung gestellt worden zu sein .... und hat alles nur sich selbst zuzuschreiben und seinem verhärteten Herzen. Und so fallen gerade diese Menschen am ehesten in Versuchung, sich selbst der Verantwortung zu entheben, immer mit der guten Entschuldigung, gezwungen alles ausführen zu müssen, was aber immer nur die Auswirkungen ihres vorherigen falschen Handelns sind.

Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, sich frei auch einen anderen Weg zu wählen, als er es getan hat oder tut .... wer hindert ihn daran .... Doch er hat, eben weil er es für gut hielt, gerade diesen Weg eingeschlagen, und so wird auch die Auswirkung seines Handelns immer so sein, wie es des Menschen Wunsch und Wille war .... Hat er es dann eingesehen, daß der Erfolg ein anderer ist, als er es wollte, so möchte er nun die Schuld seines vermeintlichen Fehlschlages einer anderen Macht zuschieben, um nur nicht selbst sich als Urheber dieses erkennen zu müssen. Wer sich bemüht, in sich selbst den Ausgangspunkt alles Geschehens, das ihn betrifft, zu suchen, der wird sehr bald eine andere Meinung bekommen über das „Schicksal“.

Es sind zwar dem Menschen die Wege vorgezeichnet, die er zu gehen hat, doch wird ihm selbst alles Handeln frei überlassen, so daß ein jeder in jeder Lebenslage für sich resp. seine Seele die rechte Nahrung holen kann, die deren geistigen Aufschwung sichert. Und so wird kein Ereignis im Leben irgendwie hinderlich für die Seele sich gestalten müssen .... sondern immer wird der Mensch dazu beitragen, ob ein jedes Geschehnis von günstigem oder ungünstigem Einfluß auf die Seele ist .... und somit kann nimmermehr der Mensch den Reifegrad seiner Seele abhängig machen wollen von der ihm zugewiesenen Lebenslage, die an sich nicht im geringsten ausschlaggebend ist für das, was der Mensch im innersten Herzen denkt .... fühlt .... und will ....

Nur das Denken, Fühlen und Wollen des Menschen bringt das Reifen der Seele zustande, alle Verhältnisse aber, die ihn umgeben, sind nur angetan, das Denken, Fühlen und Wollen zur höchsten Entfaltung zu bringen, auf daß der Mensch sich eben frei entscheiden kann .... Nicht aber, daß der Mensch gezwungen wäre, anders zu handeln, als es sein Wille ihm vorschreibt. Solches kann wohl Anwendung finden bei rein irdischer Tätigkeit, niemals aber bezogen werden auf das Innenleben, das sich ein jeder Mensch bilden kann nach eigenem Belieben. Nur daß er selbst auch dann die Folgen tragen muß, wenn sein Denken, Fühlen und Wollen gegen die göttliche Ordnung verstößt. Denn dazu gab Gott den Menschen den Verstand, daß sie erkennen können .... und immer wieder Hinweise dort, wo sich das Erdenkind zu verirren droht ....Amen

BD 0555
Wer sich bemüht, in sich selbst den Ausgangspunkt alles Geschehens, das ihn betrifft, zu suchen, der wird sehr bald eine andere Meinung bekommen über das „Schicksal“.

BD 0556
Licht ....
Wiedergeburt des Geistes ....

Belebe deinen Geist mit den Gedanken an deinen Herrn und Heiland, und nimmer wird dir bangen brauchen vor einer Notlage der Seele. Es sind immer die gleichen Gedanken, denen du Raum gibst, und doch braucht nur dein Herz zu Ihm verlangen, und jede Gefahr ist für dich vorüber. So sollten alle Menschen nur ihren Heiland und göttlichen Erlöser suchen, und nimmer würde ihnen Gewalt angetan werden von Mächten der Finsternis. Denn dies allein schützt eine jede Seele .... Wer nach oben verlangt, wird nicht von der Tiefe verschlungen werden .... nur immer höher wird sein Flug gehen, und das geistige Licht wird ihn bewahren, daß es um seine Seele je wieder dunkel werden könnte.

Und so sind die wahren Jünger Jesu bestimmt, im Licht zu wandeln schon auf Erden, das Licht zu verkünden in Seinem Auftrage und so helles, strahlendes Licht um sich zu verbreiten und leuchten zu lassen denen, die dem Lichtstrahl nachgehen, das seinen Schein warf auf dunklem Wege .... Die Helligkeit wird einer jeden Seele wohltun, und unaufhörlich badet sie sich im Licht der geistigen Wahrheit .... Und dieses Licht wird den schlummernden Geist zum Leben erwecken .... wie ein neuer Tag anbricht, so wird im Herzen auch ein neues Denken wach werden.

Die Finsternis der Seele ist durchbrochen von strahlender Helligkeit, und jedes Flämmchen der Liebe entzündet sich im Herzen und bringt eine ungeahnte Kraft zutage .... Alles, was im Menschen lebt, beteiligt sich an der Neugeburt des Geistes .... Ein unaussprechlicher Drang nach geistigen Gaben macht das Herz unruhig, und es findet nur Frieden in der Gewährung dieses Verlangens nach geistiger Speise .... Es drängt die Seele unaufhörlich zum Gottesgeist, und so sie völlig zum Träger dieses Gottesgeistes geworden ist, erlebt der Mensch die geistige Wiedergeburt, und all sein Wollen und Trachten gilt nur noch seiner Vollendung, und er wird eingeführt werden in alle Weisheiten und erleuchtet sein vom ewigen Licht, welches ist Gott Selbst ....

Umgeben von dichtester Finsternis wird es doch um ihn licht und hell sein, und wer von ihm belehret, wird gleichfalls erleuchtet sein, weil es Gottes Wille ist, daß das Licht strahlet weit im Umkreis, und so auch hat der Herr es weislich gefüget, daß Sein Reich erschlossen ist allen, die in diesem Licht wandeln .... Es bleiben wohl zahllose Seelen auf der Erde haften, und immer ist die Schuld darin zu suchen, daß ihnen des Himmels Leuchte versagt war aus dem einfachen Grunde, weil das Licht der Seele nicht dort leuchten konnte, wo man nur rein weltlichen Freuden huldigt und für geistiges Licht nicht das geringste Verständnis hat .... und eine völlige Dunkelheit muß solche Seelen umfangen, die das Licht eher scheuen als suchen ....

Und wenngleich ihre Tätigkeit auf Erden eine äußerst rege ist, so wird diese doch dem Geist wenig förderlich sein, weil keinerlei geistige Nahrung die Seele instand setzen kann, dem Geist als Aufenthaltsort zu dienen, und somit der Gedankengang des Erdenkindes unter solchen Umständen ein rein weltlicher ist .... und einem solchen Wesen selten das Licht aus den Himmeln gegeben werden kann, weil es sich in geistiger Dunkelheit wohler fühlt, also gleichsam alles meidet, was zur Aufhellung der Seele beitragen könnte, und darum auch alles Tun und Handeln ein Tappen in geistiger Dunkelheit bleibt.

Erst wenn ein in der Erkenntnis vorgedrungener Mensch sich bemüht, solche irrende Seelen auf den Segen des Lichtes aufmerksam zu machen, wird es langsam etwas heller um diese, und sie spüren die wohltuende Wirkung eines solchen Gnadenlichtes, doch ehe solche Menschen zur geistigen Wiedergeburt gelangen, ist noch ein endlos langer Weg zu gehen, den diese schwerlich auf Erden finden und daher auch schwerlich die Wiedergeburt des Geistes im Erdenleben erreichen können. Doch die wenigen, die dieses Ziel als erstes im Leben setzen, werden tausendfach gesegnet sein, denn ihrer ist das Himmelreich mit all seiner Herrlichkeit ....Amen

BD 0556
Wer nach oben verlangt, wird nicht von der Tiefe verschlungen werden .... nur immer höher wird sein Flug gehen, und das geistige Licht wird ihn bewahren, daß es um seine Seele je wieder dunkel werden könnte.

BD 0556
Belebe deinen Geist mit den Gedanken an deinen Herrn und Heiland, und nimmer wird dir bangen brauchen vor einer Notlage der Seele. Es sind immer die gleichen Gedanken, denen du Raum gibst, und doch braucht nur dein Herz zu Ihm verlangen, und jede Gefahr ist für dich vorüber. So sollten alle Menschen nur ihren Heiland und göttlichen Erlöser suchen, und nimmer würde ihnen Gewalt angetan werden von Mächten der Finsternis.

BD 0556
...
und eine völlige Dunkelheit muß solche Seelen umfangen, die das Licht eher scheuen als suchen ....

BD 0560
Siehe, Ich bin bei euch alle Tage .... und den Meinen stehe Ich nahe und gebe ihnen Kraft .... Ein unendlich beruhigender Gedanke ist es, sich vom Herrn der Schöpfung beschützt zu wissen, und es werden darum auch die Menschen ihren Lebensweg in Frieden zu Ende gehen können, die im Herrn ihren Freund und Beschützer und ihren Vater sehen. Werdet wie die Kinder und vertrauet euch dem Vater an! .... Er höret euer Gebet und stehet euch bei in euren Nöten, denn Sein Wille ist es, daß ihr bewahret werdet vor Herzeleid und ohne solches zu Ihm findet.

Jede Seele empfängt durch die Gnade Gottes so wunderbare Beweise Seiner Liebe und wird des öfteren sich dieser Liebesbeweise erfreuen dürfen, je mehr sie sich Ihm zuwendet.

BD 0560
Werdet wie die Kinder und vertrauet euch dem Vater an!

BD 0560
Warnung vor weltlichen Freuden ....
Siehe, Mein Kind, fern von der Welt nur könnt ihr Mich finden .... Nie werde Ich dort weilen, wo die Menschen ihren irdischen Freuden nachgehen, und diese werden immer wie eine Wand stehen zwischen Mir und den Erdenkindern. Alle Darbietungen der Welt können euch nicht das ersetzen, was Ich euch geben kann, und so ihr nicht wollt völlig Abstand nehmen von diesen, bleibet ihr Mir fern in eurem Herzen. Und so beraubet ihr euch selbst des Kostbarsten, denn ihr laßt euch verlocken und fallet zu leicht in die Schlingen der Welt, die doch nicht Mein wahres Leben ist und sein kann .... Und siehe, in solcher Gefahr bist du .... eine jede Probe mußt du bestehen, denn Ich sende sie dir, um dich zu prüfen ....
Die Welt bietet dir nicht viel, es sind nur scheinbare Freuden, die keinen Bestand haben, doch was du hingibst, ist weit mehr .... Und so mahne Ich dich ernstlich, dich nicht betören zu lassen von solchen Lockungen der Welt, willst du in Meiner Liebe verbleiben .... und dich desto emsiger deiner Arbeit hinzugeben .... So wird dir auch die Kraft zur Selbstüberwindung gegeben werden, wenn nur der volle Wille solche anstrebt. Des Himmels Segen und Meine Liebe sollst du nicht aufgeben um irdischer Freuden willen, denn nimmermehr können diese dir Ersatz bieten für die Gaben von oben. Und so bedenke, Mein Kind, daß dich auch heut nur Meine Liebe mahnet, und suche, dieser wert zu werden und zu bleiben .... Amen

BD 0561
….denn nichts ist dem Geist unzuträglicher als ein müdes Versinken in Trägheit. So wolle auch du ein treuer Diener deines Herrn sein und vor nichts zurückschrecken, dann wird auch deine Kraft wachsen und dich fähig machen, Unglaublich-Scheinendes zu leisten ....

BD 0561
….denn nichts ist dem Geist unzuträglicher als ein müdes Versinken in Trägheit.

BD 0561 So pflege dieses dein Herz ständig, und halte es bereit zur Aufnahme deines Herrn und Heilands, und wisse, daß Meine Liebe alles umfasset, was nur zu Mir verlangt. In der Herzkammer ist das verborgen, was Mein ist .... der Gottesfunke der Liebe .... und diese erwecke zu hellster Flamme, dann wirst du lebendig werden im tiefsten Sinn des Wortes, du wirst leben nur für Mich und die Liebe zu Mir, und es wird nichts und niemand mehr Zugang haben zu deinem Herzen außer Mir ....

BD 0563
Doch das wahre Glück ist nur allein bei Mir, Der euch erschaffen hat

BD 0563
Was bietet euch dagegen die Welt .... Nur Scheingüter und Scheinglück .... Doch das wahre Glück ist nur allein bei Mir, Der euch erschaffen hat

BD 0565
Wort Gottes ....
Gnade dadurch ....
So wende deinen Blick immer voller Andacht nach oben, und lasse alle Dankeshymnen erklingen in dir zur Ehre Gottes. Denn Seine Liebe ist unendlich und wachet immer nur über Seinen Erdenkindern, daß sie nicht Schaden leiden an der Seele. Und so beginne: Welten werden erstehen und wieder vergehen, doch die Liebe Gottes, die sich äußert durch Sein Wort, wird nimmer vergehen in Ewigkeit. An dieses Wort aber müsset ihr euch halten, um auch der großen Liebe des Herrn teilhaftig zu werden. Denn bedenket, daß der Herr alle Seine Gesetze kundgibt durch Sein Wort .... bedenket, daß Er euch unterweiset und mahnet, alle Seine Lehren zu befolgen .... bedenket, daß durch dieses Wort ihr in den Vollbesitz der Gnade Gottes kommt und daß sich alle Verheißungen dieses Wortes vollauf an euch erfüllen, so ihr nach diesen Seinen Worten lebt und handelt.

Und dann wisset ihr auch, welcher unermeßliche Segen auf dem göttlichen Wort liegt und wie wenig ihr den Segen Gottes empfanget, wenn ihr Sein Wort nicht vernehmet und somit keine rechte Lebenskraft daraus schöpfen könnt. Das erdrückende Bewußtsein nicht genützter Gnadenzuwendung wird immer ein hemmendes Gefühl auslösen, eine Reue, die schwer wiedergutzumachen ist .... Denn wer bedenket, daß die Erdenzeit nur von so kurzer Dauer ist und der Geist sich auf einer sehr hohen Stufe befinden muß, will das Erdenkind ein wahrhaftes Gotteskind werden, der wird erkennen, daß auch eine jede Gelegenheit benutzt werden muß, die zur Vervollkommnung der Seele führen kann, und so sind die Gnaden in erster Linie unentbehrlich für den Menschen, und diese Gnaden werden so vielgestaltig dem Menschen dargeboten und sollen keineswegs als entbehrlich betrachtet werden ....

Denn es sind immer liebevolle Vergünstigungen des himmlischen Vaters, Der Seinen Kindern auf Erden die Aufgabe erleichtern möchte durch Zuwendung  allerlei Hilfsmitteln, die alle der Förderung der Seele dienen. Nur mit Hilfe solcher Gnaden hat der Mensch die Möglichkeit, zu steigen von Stufe zu Stufe, und so sind unzählige Beweise für die Liebe Gottes erbracht, die alle dem Erdenmenschen Aufklärung geben müßten, mit welcher Sorge der Herr um Seine Geschöpfe bemüht ist, daß sie alle Ihm nahekommen können .... Denn Seine Liebe ist grenzenlos. Amen

BD 0565
So wende deinen Blick immer voller Andacht nach oben, und lasse alle Dankeshymnen erklingen in dir zur Ehre Gottes. Denn Seine Liebe ist unendlich und wachet immer nur über Seinen Erdenkindern, daß sie nicht Schaden leiden an der Seele.

BD 0565
Welten werden erstehen und wieder vergehen, doch die Liebe Gottes, die sich äußert durch Sein Wort, wird nimmer vergehen in Ewigkeit.

BD 0566
Lüge und Wahrheit ....
Der Übel größtes ist die Lüge .... so ihr die Wahrheit erkennet und achtet ihrer dennoch nicht, lasset ihr dem Lügengeist Macht über euch gewinnen .... und seine Macht ist größer, als ihr glaubet, denn er vergiftet euer ganzes Denken .... er nimmt euch jede Urteilskraft und hat hinter sich stets eine Unzahl Laster und Untugenden stehen, die alle in der Lüge ihren Ursprung haben. So euch nun das Licht leuchten soll, müsset ihr in der Wahrheit bleiben, denn wo die Lüge ist, ist auch die Finsternis. Keiner Seele behagt solche Finsternis, sie wird aber unweigerlich in diese gedrängt, wo der Wahrheit nicht geachtet wird. Alle Trübsal kommt von der Lüge ....

Die Lüge öffnet Tür und Tor den bösen Leidenschaften und Begierden .... sie ist an sich oft so unscheinbar und vernichtet doch alle guten Triebe im Menschen. Und so wurzelt alles Verderben in der Lüge, denn sie ist ein Produkt der Finsternis. Und so horchet auf: Solange ihr euch nicht bemüht, die reinste Wahrheit in euch zu pflegen .... solange ihr zu noch so kleinen Umschreibungen oder Unwahrheiten eure Zuflucht nehmt, wird euch der Geist der Wahrheit niemals erleuchten können, denn ihr könnt erst dann mit der ewigen Gottheit euch vereinen, wenn ihr völlig reinen Herzens seid und die Lüge aus ganzem Herzen verabscheut.

Und ihr sehet nun die Folgen eines Lügengewebes anschwellen zu ungeheurer Tragweite .... Ihr wisset nicht, wie gewaltig die Auswirkungen der Lüge sind .... wie sie Übles erzeugt und sich fortpflanzet, immer neue Lügen gebärend .... Und darum ist die Lüge der Tod der Seele, so wie die reine Wahrheit das Licht aus den Himmeln für diese bedeutet. So ihr euch aber für die Wahrheit einsetzet, wird es in euch licht und hell bleiben, und ihr werdet die Lüge besiegen .... Denn wie auch die Lüge gewaltig ist in ihrer Macht und ständig Böses nach sich zieht, so ist die reine Wahrheit doch um vieles stärker und kann die Nacht der Lüge mit hellstem Licht erleuchten kraft ihrer Macht ....

Und so die Menschheit nur die Wahrheit suchen möchte, würde diese die Lüge zu Füßen zwingen und unendlichen Segen über die Erde bringen. So aber walten zu viele Gegenkräfte und werden wenig oder gar nicht bekämpft, und die Lüge verbreitet sich über die ganze Erde und bringt unglaubliche Zerstörungen zustande .... Und dies ist ein Grund, weshalb so wenig Glauben geschenkt wird der Möglichkeit einer reingeistigen Verbindung zwischen der Erde und dem Jenseits. Was den Menschen nicht so leicht begreiflich ist, werfen sie sofort in das Reich der Lüge .... sie prüfen nicht, sondern lehnen sofort ab, weil sie die Lüge und ihre Begleiterscheinungen nur zu genau kennen und wissen, daß ihre Verheerungen sich über alle Gebiete erstrecken ....

Reine Wahrheit ist in ihren Augen Lüge .... Die Lüge nehmen sie ungeprüft viel eher an .... So sie sich zu Gott um Erleuchtung wenden möchten, würde ihnen bald jeder Zweifel schwinden und ihre Urteilskraft geschärft werden, und sie würden sehr bald die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden wissen. In ihren Herzen würde es hell werden, und sie würden die Lüge fliehen als schändlichstes Werk des Bösen .... Doch solange die Menschheit nicht Zuflucht nimmt zum Gebet .... und flehet um Erkenntnis der Wahrheit, wird sie der Lüge unterworfen bleiben, und das aus eigener Schuld .... Denn der Herr vermittelt Seinen Kindern auf Erden die reine Wahrheit und möchte sie allen Menschen bieten .... Wer aber nimmt sie an? .... Nur ein kleiner Teil, die anderen aber tappen in schwärzester Finsternis und bleiben Kinder der Lüge aus eigenem Willen, und so werden sie schwerlich zum ewigen Leben gelangen, denn nur die Wahrheit verbürgt ihnen dieses ....Amen

BD 0566
Der Übel größtes ist die Lüge .... so ihr die Wahrheit erkennet und achtet ihrer dennoch nicht, lasset ihr dem Lügengeist Macht über euch gewinnen .... und seine Macht ist größer, als ihr glaubet, denn er vergiftet euer ganzes Denken .... er nimmt euch jede Urteilskraft und hat hinter sich stets eine Unzahl Laster und Untugenden stehen, die alle in der Lüge ihren Ursprung haben.

BD  0566
Der Übel größtes ist die Lüge ....

BD 0566
So euch nun das Licht leuchten soll, müsset ihr in der Wahrheit bleiben, denn wo die Lüge ist, ist auch die Finsternis.

BD 0566
Alle Trübsal kommt von der Lüge ....

BD 0566
Die Lüge öffnet Tür und Tor den bösen Leidenschaften und Begierden .... sie ist an sich oft so unscheinbar und vernichtet doch alle guten Triebe im Menschen.

BD 0566
Solange ihr euch nicht bemüht, die reinste Wahrheit in euch zu pflegen .... solange ihr zu noch so kleinen Umschreibungen oder Unwahrheiten eure Zuflucht nehmt, wird euch der Geist der Wahrheit niemals erleuchten können, denn ihr könnt erst dann mit der ewigen Gottheit euch vereinen, wenn ihr völlig reinen Herzens seid und die Lüge aus ganzem Herzen verabscheut.

BD 0566
Und so die Menschheit nur die Wahrheit suchen möchte, würde diese die Lüge zu Füßen zwingen und unendlichen Segen über die Erde bringen.

BD 0568
Aller Segen kommt von oben .... so wird euch auch von dort ein jedes Werk der Barmherzigkeit gesegnet werden ....

BD 0569
.... So ihr euch verbindet mit geistiger Kraft, fällt alle Erdenschwere von euch ab; ebenso wird jede geistige Arbeit immer besser vonstatten gehen, wenn sich der Geist zu trennen vermag von aller Materie.

BD 0571 ( WOLLEN fett )
Also darfst du nur wollen, und du bist im Vollbesitz göttlicher Kraft ....

BD 0571 .... Darum, was du dir erbittest an geistigem Gut, wird voll und ganz dir gewährt werden, denn dein Gebet ist von der Liebe zu Gott bedingt .... und Gott gibt diese Liebe tausendfach zurück, und mit Seiner Urkraft wird Er stärken alle, die Ihn lieben und zu Ihm verlangen .... Amen

BD 0571
.... Es geht kein Wesen unbegnadet durch das Erdental, wenn in ihm die Liebe erwacht ist zu Mir, seinem Schöpfer und Vater.

BD 0572
Fliehet die Freuden der Welt! .... Nicht oft genug kann euch diese Mahnung zugehen, denn dann erst wird euch euer geistiges Sein so recht vor Augen gestellt werden können. Die Gedanken zu Gott erheben ist um vieles wertvoller, als sie den irdischen Freuden zu widmen, und ihr beginnet gleichzeitig die Trennung der Seele von dem Körper.

BD 0572
Fliehet die Freuden der Welt! .... Nicht oft genug kann euch diese Mahnung zugehen, denn dann erst wird euch euer geistiges Sein so recht vor Augen gestellt werden können.

BD 0572
Die Gedanken zu Gott erheben ist um vieles wertvoller, als sie den irdischen Freuden zu widmen,...

BD 0572
Fliehet die Freuden der Welt! ....

BD 0573
Die ewige Heimat ist nur bei Mir, und wer sich auf Erden ein ewiges Reich erbauen will, muß Meine Mithilfe erbitten, doch dieses ewige Reich kann nur allein des Vaters Reich sein, dort will euch der Vater aufnehmen, darum sorget unausgesetzt nur für dieses, und lasset alle eure irdischen Sorgen, denn sie nützen euch nicht das geringste für eure Seele ....

BD 0575
Fluten der Liebe ....
Palast des Reichen ....
Hütte der Armut ....

In den Fluten der göttlichen Liebe dürfen alle untertauchen, die dem göttlichen Willen nachkommen und nur um ihr Seelenheil bemüht sind. Wohingegen sich die Menschheit nur mit täglichen Sorgen befaßt und voller Gedankenlosigkeit dahinlebt, wird das stärkende Bad gar sehr fehlen, denn nimmer vermag sie ohne göttliche Liebe sich frei zu machen von weltlicher Begierde. Doch die Liebe ist so leicht zu erwerben .... Nur ein liebevoller Gedanke zu Dem, Der euch das Leben gegeben hat .... nur ein Dank dafür und der Wunsch, auf Erden stets das Rechte zu tun im Sinne Dessen, Der euch geschaffen hat .... Und schon werdet ihr von der Liebe Gottes ergriffen und geleitet, und dies so lange, wie ihr guten Willens seid.

Wendet ihr euch aber ab von dem Gedanken an Gott .... wollet ihr allein euch das Leben zimmern nach eurem Gutdünken, so wird sich auch Gott von euch abwenden, denn Er liebt einen jeden innig, der Ihn anerkennt, drängt aber Seine Liebe keinem Menschen auf, der allein wandeln will auf Erden. Wie leicht könnten sich die Menschen das Leben selbst machen, wenn sie in allen Lagen, in Freud oder Leid, mit Ihm wandelten .... wie viel beglückender wäre die Freude, und wie leicht tragbar das Leid .... wenn ihr alles teilen möchtet mit Ihm, dem Herrn und Heiland, Der euch doch immer nahe steht mit Seiner Liebe.

So die Menschen ihren Gott sehen in irdischem Besitz, werden sie dort nur ein hartes Herz finden, denn irdischer Reichtum ist nicht angetan, die Menschenherzen zu veredeln, sondern alle Laster und Untugenden wurzeln in der Begierde nach Gold und Gut .... nach irdischem Besitz .... Wo könnet ihr in diesem die göttliche Liebe finden? Der Herr weilt dort, wo Er gerufen wird, doch der Ruf zu Ihm dringt selten empor aus dem Palast des Reichen, desto öfter aber aus der Hütte der Armut. Die finsterste Not zwingt oft den Menschen, Zuflucht zu nehmen zu Gott und Ihn um Hilfe anzugehen, und es kann ein Mensch, der nicht an irdischem Gut hängt, sich selbst voll und ganz dem himmlischen Vater darbringen. Wie erbarmend senkt sich nun die Liebe Gottes auf ein solches Menschenkind ....

Jene Menschen aber, die in Reichtum schwelgen und nicht zum Vater finden, müssen trotz allem Reichtum darben .... sie entreißen zwar der Welt alles, was diese ihnen bietet, sind aber in großer geistiger Armut, denn Geist und Seele darben unsäglich, da ihnen die Liebe Gottes mangelt. Weltlicher Glanz und weltliche Macht ersetzen nicht die Gnadenkraft göttlicher Liebe, um so mehr müsset ihr Menschen darauf bedacht sein, euch diese zu erwerben, da sie doch euch allen zugänglich ist und in die Fluten der göttlichen Liebe ein jeder steigen kann, auf daß er gestärkt wird an Leib und Seele und Kraft findet im Übermaß für die Aufgabe, die ihm für das Erdendasein gestellt ist ....Amen

BD 0575
In den Fluten der göttlichen Liebe dürfen alle untertauchen, die dem göttlichen Willen nachkommen und nur um ihr Seelenheil bemüht sind. Wohingegen sich die Menschheit nur mit täglichen Sorgen befaßt und voller Gedankenlosigkeit dahinlebt, wird das stärkende Bad gar sehr fehlen, denn nimmer vermag sie ohne göttliche Liebe sich frei zu machen von weltlicher Begierde. Doch die Liebe ist so leicht zu erwerben .... Nur ein liebevoller Gedanke zu Dem, Der euch das Leben gegeben hat .... nur ein Dank dafür und der Wunsch, auf Erden stets das Rechte zu tun im Sinne Dessen, Der euch geschaffen hat .... Und schon werdet ihr von der Liebe Gottes ergriffen und geleitet, und dies so lange, wie ihr guten Willens seid.

BD 0575
Doch die Liebe ist so leicht zu erwerben .... Nur ein liebevoller Gedanke zu Dem, Der euch das Leben gegeben hat .... nur ein Dank dafür und der Wunsch, auf Erden stets das Rechte zu tun im Sinne Dessen, Der euch geschaffen hat .... Und schon werdet ihr von der Liebe Gottes ergriffen und geleitet, und dies so lange, wie ihr guten Willens seid.

BD 0575
Wie leicht könnten sich die Menschen das Leben selbst machen, wenn sie in allen Lagen, in Freud oder Leid, mit Ihm wandelten .... 

BD 0575
Wie leicht könnten sich die Menschen das Leben selbst machen, wenn sie in allen Lagen, in Freud oder Leid, mit Ihm wandelten .... wie viel beglückender wäre die Freude, und wie leicht tragbar das Leid .... wenn ihr alles teilen möchtet mit Ihm, dem Herrn und Heiland, Der euch doch immer nahe steht mit Seiner Liebe.

BD 0575
So die Menschen ihren Gott sehen in irdischem Besitz, werden sie dort nur ein hartes Herz finden, denn irdischer Reichtum ist nicht angetan, die Menschenherzen zu veredeln, sondern alle Laster und Untugenden wurzeln in der Begierde nach Gold und Gut .... nach irdischem Besitz .... Wo könnet ihr in diesem die göttliche Liebe finden?

BD 0575
Der Herr weilt dort, wo Er gerufen wird, doch der Ruf zu Ihm dringt selten empor aus dem Palast des Reichen, desto öfter aber aus der Hütte der Armut.

BD 0575
Der Herr weilt dort, wo Er gerufen wird

BD 0576
In finsterster Nacht wandelt ein Weib durch öde Straßen und trägt in sich das Verlangen, an heimischer Stätte zu sein. Die Sehnsucht und die Hoffnung treibt sie zu größerer Eile, und bald gewahrt sie in der Ferne ein strahlendes Licht .... In ihrem Herzen betet sie zu Gott, daß dieses Licht ihr leuchten möge auf dem Wege zur Heimat. Und Gott erhörte ihr Gebet, und helles Licht durchbrach die Dunkelheit der Nacht .... Er gab ihr Kraft und ließ sie nicht müde werden, bis sie das Ziel erreichte .... Und dieses helle Licht war der Glaube .... die Kraft war die Liebe .... und ihre Schritte waren der Wille .... Sowie sie sich bittend an den Vater wandte, ward ihr geholfen, die Nacht wurde zum Tage, denn der Glaube und mit ihm die Liebe zogen ein in ihr Herz. Wer unter euch Erdenwanderern benötigt dieses helle Licht nicht?! ....

Wer unter euch kann ohne den Glauben den Weg zur ewigen Heimat finden? .... Und wo euch die Kraft der Liebe mangelt, dort gleichet ihr einem Wanderer, der nie trachtet, vorwärts zu kommen .... der nur immer hadert über den weiten Weg und doch keine Anstalten macht, ans Ziel zu gelangen. Ihm fehlt der Wille, und ohne diesen bleibt er fort und fort am gleichen Ort. Es bleibt der Mensch immer auf derselben Stufe, wird nicht sein Wille tätig, um dann durch den Glauben und die Liebe die finstere Nacht zu durchbrechen und dem leuchtenden Morgen entgegenzugehen.

Aller Welt sei dies gesagt, daß ohne Willen, Glauben und Liebe die ewige Heimat unerreichbar ist .... daß der Wanderer ohne diese müde am Wege liegenbleibt, daß ihm sein Geld im Beutel nichts nützet, so er in der Finsternis den Abgrund nicht erkennet und vom rechten Wege abweicht .... Dagegen wird das hellste Gnadenlicht erstrahlen dem in kindlichem Glauben zum Vater rufenden Erdenwanderer, und der Weg zur Heimat wird ihm leicht und schnell erreichbar sein. Denn die Liebe Gottes schützet ihn und gibt ihm die Kraft, deren er bedarf ....Amen

BD 0576
Es sind den Menschen so viele Möglichkeiten gegeben, sich den Weg nach oben zu erleichtern, und so ist unweigerlich ein jeder fähig, das Leben zu meistern, wenn er nur immer Gott den Herrn walten läßt.

BD 0577
.... Die grenzenlose Selbstliebe der Menschen ist es, die den Weg zum Vater so schwer finden läßt .... immer will der Mensch sich selbst zum Mittelpunkt machen, und alles um ihn soll ihm dienen zur Erfüllung seiner Wünsche. Anstatt daß er dienet mit allem, was sein ist, dem Herrn und Schöpfer des Himmels und der Erde .... Solches wird ihm höheren Lohn eintragen dereinst, als er je mit aller Anstrengung auf Erden erringen kann, und wird ihn wieder in den Urzustand versetzen, der ihn frei macht und unendlich glücklich bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 0578
Bewahre dir ein reines Herz, und gib Liebe überall, so wirst du Meine Gnade empfangen, und diese wird dich wahrhaft lebendig machen ....

BD 0579
Jeder Tag ist eine Stufenleiter zur Seligkeit .... so sorget dafür, daß ihr eine Sprosse nach der anderen erklimmt .... daß ihr aber nicht abwärts schreitet ....

BD 0580
Wüßtet ihr die Qualen, die euch erwarten, wenn Ich euch zügellos nach eurem Wunsch leben ließe?

BD 0580
Antwort in Liebe ....
Erklärung für Leid ....
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten .... Es bergen die Menschen oft einen ungewöhnlichen Haß in sich wider ihren Schöpfer, Der ohne Vorbehalt alle Seelen gleich liebt. Dennoch wissen die Menschen nicht, wie Ich gleichsam mittrage an dem Leid, das sie bedrückt, und wie Ich es Mir angelegen sein lasse, ihnen den Heilstrank zu bieten, der ihnen das Los auf Erden zuträglicher macht. Jeder Gnade können sie teilhaftig werden, und jede Erleichterung wird ihnen gewährt, wenn sie nur wollen .... Doch in so verhärtetem Zustand ist es schwer, ihren Willen Mir zuzuwenden, und doch muß Ich den freien Willen bei einem jeden achten .... Ich darf nicht willkürlich eingreifen und Schicksale ändern, was nur das Gegenteil zur Folge hätte .... ein Verstärken ihres Selbstbewußtseins .... Denn Mir würden dadurch diese Kinder immer ferner gerückt.

So sich nun ein Dauerzustand einstellen würde, in dem der Erdenmensch befreit würde von seinen Leiden, so würde auch bald ungeheure Selbstsucht Platz greifen, und die Seele könnte sich von ihrer Hülle nur noch schwerlich frei machen, denn jede geistige Frage bliebe unerörtert von den Menschen, da das Leben in Sorglosigkeit vollauf genug böte, um das Denken des Menschen zu befriedigen. Es wäre zwar ungleich besser für den irdischen Leib, doch dieser vergeht, und von den Freuden der Welt bleibt nichts zurück für die Seele, diese aber geht nackend und frierend in das Jenseits über und muß dort denselben Kampf aufnehmen .... doch weit schwerer .... den Ich euch im Erdenleben erspart hätte aus falscher Vaterliebe.

Glaubet ihr nicht, daß euer Vater in Seiner Weisheit alles erkennt und für Seine Geschöpfe allzeit das Beste bestimmt? Sollte es nicht Dem überlassen bleiben, Dem alle Schöpfung untersteht, welchen Weg Er dem einzelnen Wesen vorzeichnet? Wüßtet ihr die Qualen, die euch erwarten, wenn Ich euch zügellos nach eurem Wunsch leben ließe? Oder könnt ihr ermessen, welche Seligkeit eurer erwartet, so ihr das euch auferlegte Leben richtig wertet und nach Meinem Willen lebt? Glaubet ihr, daß Ich Meine Freude daran habe, euch leiden zu sehen? O ihr Toren, es leidet Meine Liebe mit euch, die Ich geschaffen habe .... und die doch nicht mehr Mein sein wollen.

Das Verlangen nach euch ist unsagbar, doch Meine Macht nützet dort nichts .... ihr müsset freiwillig zu Mir finden, und dies ist wieder nicht zu erreichen durch Wohlleben und Sorglosigkeit .... In Ewigkeit fändet ihr dann nicht den Weg zu Mir. Denn Ich Selbst bin die Liebe, die Geduld, die Wahrheit, die Barmherzigkeit .... Wie könnet ihr dieses in Einklang bringen, wenn ihr glaubet, daß Ich euch leiden lassen möchte .... So ihr euch zu Mir bekennet, werdet ihr wie linden Balsam auf eure Leiden Meine Liebe fühlen, und unentwegt hilft euch Meine Gnade .... und alles Leid wird von euch genommen werden, wenn es den Zweck erfüllt hat .... den Anschluß des Kindes an des Vaters Herz .... Amen

BD 0581
Wer Ruhm und Ehre für sich in Anspruch nimmt, wird ohne Meine Gnade sein, denn nur dem Demütigen steht diese zu .... alles, was der Welt ihren Tribut entrichtet, muß auch von der Welt den Lohn in Empfang nehmen, und dieser wird karg sein für die Seele.

 BD 581
Es sind keine Menschen so groß vor Gott, daß sie gefeiert werden müßten gleich Göttern ....

BD581
.... Wie viele Gedanken machen sich die Menschen um nichtige Probleme, und wie unwichtig erscheint ihnen das eine Problem .... die Frage, zu welchem Zweck sie hier auf Erden sind .... Und es ist gewiß eine so trostlose Zeit, daß sie den Blick auf ihr Innenleben richten müßten und einer jeden Zeit Erscheinungen volles Interesse zuwenden möchten, in welchem Zusammenhang diese mit der ewigen Gottheit stehen. Des Lebens einzige Aufgabe ist das Erlösen der Seele .... es ist unendlich wichtiger, als fortdauernde Streitfragen aufzuwerfen, die mit seelischer Vollendung absolut keinen Zusammenhang haben.

BD 0581
Wie viele Gedanken machen sich die Menschen um nichtige Probleme, und wie unwichtig erscheint ihnen das eine Problem .... die Frage, zu welchem Zweck sie hier auf Erden sind ....

BD 0581
Des Lebens einzige Aufgabe ist das Erlösen der Seele ....

BD 0581
Des Lebens einzige Aufgabe ist das Erlösen der Seele .... es ist unendlich wichtiger, als fortdauernde Streitfragen aufzuwerfen, die mit seelischer Vollendung absolut keinen Zusammenhang haben.

BD 0581
Oh, welche Kraft vergeuden diese Menschen an Nichtigkeiten, und wie armselig bedenken sie ihre eigene Seele .... die in Not und Elend weit eher hilfsbedürftig ist.

BD 0581
Lebet in der Folge friedsam nebeneinander, die ihr doch alle Meine Geschöpfe seid, und machet keinen Unterschied des Wertes der Völker ....

BD 0581
.... Habe Ich nicht alle erschaffen, und wer will sich anmaßen, der Wertvollste unter seinesgleichen zu sein? ....

BD 0581
Die Leidenszeit auf Erden wird euch noch so manches lehren ....

BD 0581
Hättet ihr den wahren Sinn des Lebens erfaßt, dann müßte in euren Herzen der edle Trieb vorherrschen, der schützend sich den Bedrängten zuwendet und verabscheuend den Bedrücker meidet ....

BD 0581
Doch ehe ihr nicht demütig werdet und eure Hände emporstreckt, um Hilfe flehend .... ehe ihr nicht Gott zuerst die Ehre gebt und Jesus Christus als Gottes Sohn anerkennt, eher wird sich auch das Leid auf Erden nicht von euch wenden, denn Er, Der alle Schuld auf Sich nahm und am Kreuz für die Menschen gelitten hat .... Er war der Geringsten einer und hatte alle Macht, sich zu erheben zum Könige des Volkes .... Er blieb arm gleich Seinen ärmsten Brüdern auf Erden, Er war ein Freund und Erretter aller Armen, und Seine Erlösung war der schmähliche Tod am Kreuze .... Wer auf Erden der weltlichen Ehrung teilhaftig wird, steht dem Herrn Jesus Christus weit nach .... Er muß erst herabsteigen von seinem Thron und demütig seine Knie beugen vor Ihm, dem Gekreuzigten .... vor dem Herrscher des Weltalls und aller Kreaturen .... auf daß Dieser ihn erhebe aus dem Staube und ihn hinanziehe an Sein Vaterherz .... Amen

BD 0582
Soll ungezwungen dein Gebet bleiben, so verbinde dich im Geist mit deinem himmlischen Vater, und lasse die Gedanken an dich herantreten, so wird jede mechanische Übung wegfallen, und du wirst im Herzen zu Gott beten. Der Herr vernimmt alles, jeden Gedanken und jedes Sehnen nach Ihm, und es sind daher Worte nicht vonnöten .... Dagegen wird gesegnet sein alles wahrhaft gute Denken und Wollen.

BD 0582
.... und völlig nutzlos ist die Erdenzeit, wo nur der Körper zu seinem vermeintlichen Recht kommt, die Seele aber darbt und schmachtet.

BD 0583
Innerliche Demut ....
Schrecken und Panik den Halsstarrigen ....

Bleibet vor allem darauf bedacht, daß ihr nicht in den Fehler verfallet, euch höher einzuschätzen, als ihr der Gottheit gegenüber seid .... Es wird dies immer ein Mangel an Liebe zu Gott bedeuten, denn nur, wer sich klein fühlt, kann in Gott den höchsten Liebesbegriff finden und ein wahrhaftes Kind Gottes werden. Noch ist es dem Menschen überlassen, sich selbst das Verhältnis zu schaffen zur ewigen Gottheit .... Wie er sich selbst ansieht, so wird auch die Handlungsweise der Gottheit gegenüber sein. Es kann ein Kind mit rechtem Willen sich völlig dem Vater übergeben und kann dann nur immer, unter der Einwirkung der göttlichen Liebe stehend, das Erdenleben kräftig ausnützen für die Ewigkeit ....

Alle Sorgen werfet auf den Herrn .... Wenn ihr dieses nur recht beherzigen wolltet .... Zu wissen, daß es Einen gibt, Der alles abwenden kann .... und sich dann Seiner Hilfe würdig machen zu können, ist ein trostreicher Gedanke, der das Erdenleben weit leichter ertragen läßt .... Noch ist es Zeit für innere Umkehr, denn die Barmherzigkeit und die Langmut Gottes hat keine Grenzen .... Immer wieder versucht sie, die Menschen aufmerken zu lassen, und greift bald hier, bald da durch Schicksalsschläge in die Reihen der Menschen ein, auf daß ein jeder achtgeben soll auf eine unsichtbare Hand und eine überirdische Macht .... Wer immer nur ein wenig solchen Gedanken in sich Raum gibt, die nach oben weisen, dem wird auch das Erkennen leicht werden, doch es sind so maßlos viele, die sich von der Welt auch nicht für Momente losreißen können .... die mit der größten Selbstverständlichkeit alles hinnehmen und niemals eine geistige Erklärung für alle Vorkommnisse suchen ....

Dort ist es unsagbar schwer für die Geistwesen, in Verbindung zu treten mit ihnen, um geistig wirken zu können. Um diesen unzähligen Seelen zu Hilfe zu kommen, werden noch ärgere Dinge geschehen müssen auf Erden, soll ihnen ein kleiner Lichtfunke aufblitzen und ihr Denken angeregt werden. Sehet, dort muß der Herr eingreifen mit verstärkter Macht .... Er muß wachrütteln aus dem Schlafe die Trägen und muß ihnen ihre Arbeit anweisen, auf daß sie nicht in geistiger Trägheit zugrunde gehen. Aber auch dann wird wieder nur ein kleiner Teil dieser den Rettungsanker ergreifen und sich leiten lassen auf dem Boden der Erkenntnis ....

Und so werden in jüngster Zeit namenlosem Elend ausgesetzt sein die Halsstarrigen .... Schrecken und Panik werden herrschen unter den Trägen, denn alle diese sind Gottes Geschöpfe .... alle diese möchte Er erretten aus ihrer Not und kann dies nur in solcher Weise tun, daß die Freiheit des Willens im Menschen unantastbar bleibt. Hat Sich der Herr so offenkundig geäußert und die Menschen gehen an diesem Ruf der Erbarmung achtlos vorüber, dann wird das Tor des Lebens für jene verschlossen bleiben, und ihr Anteil wird Tod und Verderben sein, denn Gottes Liebe wiesen sie achtlos zurück ....

Nun hat die Menschheit ein klares Bild dessen, was über sie hereinbrechen wird, zu jeder Zeit erhalten, und dennoch ist sie in ihrem Tun und Handeln die gleiche, unverbesserliche geblieben, weil sie das Wort Gottes nicht achtet als das, was es ist .... Wenn sich aber dieses Wort erfüllen wird, dann ist noch immer die Möglichkeit geboten umzukehren, und ihr werdet angenommen werden in letzter Stunde .... Darum öffnet Augen und Ohren, wenn der Herr zu euch spricht, und achtet dieser Seiner Worte .... Denn Sein Wort ist Wahrheit und Leben ....Amen

BD 0583
Nun hat die Menschheit ein klares Bild dessen, was über sie hereinbrechen wird, zu jeder Zeit erhalten, und dennoch ist sie in ihrem Tun und Handeln die gleiche, unverbesserliche geblieben, weil sie das Wort Gottes nicht achtet als das, was es ist .... Wenn sich aber dieses Wort erfüllen wird, dann ist noch immer die Möglichkeit geboten umzukehren, und ihr werdet angenommen werden in letzter Stunde .... Darum öffnet Augen und Ohren, wenn der Herr zu euch spricht, und achtet dieser Seiner Worte .... Denn Sein Wort ist Wahrheit und Leben .... Amen

BD 0584
Entweder verläßt die Seele das Erdenleben mit einem Schatz an unvergänglichen Gütern, als da sind die Liebeswerke am Nächsten .... Oder aber sie steht völlig leer vor dem Eingangstor in die Ewigkeit und gedenkt reuevoll des Versäumten auf Erden.

BD 0585
Wer Mir in allem rechten Glauben schenkt, der wird immerdar gesegnet sein .... Doch ist die Arbeit an sich selbst Vorbedingung dazu, denn nur durch diese wird es euch möglich sein, zu erkennen.

BD 0585
Lege dein Ohr an Mein Herz und vernimm die Stimme:

Unter deiner Hand wird das Werk erstehen, das von neuem der Welt Meine Liebe bezeugen soll, und es ist dir aufgetragen, den göttlichen Geist in dir sprechen zu lassen, um einer neuen Welt des Friedens die verheißene Lösung zu bringen, die da ist, daß jeder Anteil nehmen soll an der Herrlichkeit Gottes, der nach Meinem Wort lebt. Denn dieser wird keine Grenzen ersehen zwischen der Erde und dem Himmel .... er wird ungehindert wandeln können vom Diesseits zum Jenseits, er wird seinen Blick schweifen lassen dürfen in alle Herrlichkeit, und ihm wird nichts verborgen bleiben, denn die Mein Wort haben, haben die Kraft, und diese Kraft läßt sie alles überwinden, was hindernd steht zwischen der Erde und dem himmlischen Paradies. Und dieses Mein Wort wird bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit .... Ihr aber trachtet danach, es in euch aufzunehmen als wahres Brot des Lebens, denn es wird euch hinüberleiten in die Sphären des Paradieses und euch bereiten ewige Seligkeit ....

Amen

Lorber Großes Johannes Evangelium Band 8 Kapitel 189/Vers 20, gelesen am 22.9.1938

„Denn wahrlich sage Ich euch: Ein reiner und geistesstarker Mensch ist ein Herr der Naturgeister, also ein Herr auch über die Elemente und auch über alle Tiere, Pflanzen und Mineralien, welcher Art und Gattung sie auch sein mögen! Denn so eine Seele mit dem Geist Gottes erfüllt ist, in Dem alle Macht und Kraft aus Gott wohnt, so kann er auch gebieten aller Natur, und sogar die Berge müssen sich beugen vor der Macht seines Willens und seines ungezweifelten Glaubens und Vertrauens auf den Einen wahren allmächtigen Gott.“

BD 0586
Beleben soll dich der Glaube und stärken jede Tat der Liebe, und Meine Liebe soll dir beschieden sein zu jeder Zeit .... denn in der Liebe zu Mir findest du alles, was deinen Sinnen und deinem Geist förderlich ist .... sie bringt dich in den Zustand immer heißeren Verlangens, und diesem wird Erfüllung werden durch deinen Herrn und Heiland Selbst .... Amen

BD 0587
Irdisches Wissen ....
Weisheit Gottes ....
Wahrheit durch den Geist Gottes ....
Alles, was die Erde birgt an Wissen und Erfahrungen steht nicht im Verhältnis zu der unendlichen Weisheit Gottes. Die Menschen wollen zwar ihre eigene Weisheit obenan stellen und bedenken nicht, daß doch auch der Verstand eine Gabe des Allerhöchsten ist, und (es = d. Hg.) ist dieser, auch in gutem Sinn gebraucht, nur winzig zu nennen im Vergleich zur Weisheit Gottes. Habt ihr die Gabe, ergründen zu können, welchem Zweck die Millionen Sterne am Firmament dienen? Ihr könnt nur immer annehmen, was euch darüber von oben als Erklärung gegeben wird, könnt aber niemals aus eigener Kraft einen Schritt weiterkommen, denn für euch sind alle Gestirne weltenfern, nur als winziges Pünktchen eurem Auge sichtbar.

Nun aber bedenket, daß Gott unsagbar viele Schöpfungen vollbracht hat, die euch völlig fremd sind .... bedenket, daß ein jedes Schöpfungswerk in weiser Voraussicht seiner Bestimmung in göttlicher Ordnung sich der Gesamtschöpfung einfügt .... bedenket, daß ihr ohne das geringste Wissen allen diesen Schöpfungswerken gegenübersteht .... Dann wird euch vielleicht der Mangel an eigener Weisheit klar sein, ihr werdet begreifen, daß ihr nur rein verstandesmäßig mit der Gabe, die euch der Herr verliehen hat, nichts in der Welt eingehend ergründen könnt .... Ihr könnt wohl ahnen und eben glauben .... und bleibet daher immer unwissend, solange ihr nicht dem Geist in euch die Freiheit gebt, für euch tätig zu sein. Dieser Geist wird euch dann in die Wahrheit einführen und euch alle Gebiete restlos erschließen, so ihr nur das Verlangen habt, Aufklärung zu bekommen zum Zwecke eurer geistigen Fortbildung.

Ihr sehet doch täglich in der Natur so viele Rätsel, die ihr wohl hinnehmet, vielleicht euch darüber befragt oder verwundert .... ihr könnet auch keine ausgiebige Antwort finden, wenn ihr sie rein verstandesmäßig begründen wollt. Fraget euren Schöpfer Selbst .... Er wird euch die Antwort nicht vorenthalten, wenn ihr nach innigem Gebet aufmerksam der Stimme in euch lauschet, die euch einführt in unerklärliches Gebiet. Eine kleine Weile noch, und alle Zweifler werden Dinge erleben, die ihre Sicherheit gar sehr erschüttern dürften. Denn der Herr wird sich einem jeden bemerkbar machen, um zu versuchen, eines jeden Seele zu retten, und dann werden deine Reden einen leichten Grund bilden, auf dem man anknüpfen wird ....

Die fernere Gestaltung des Lebens wird bei jenen Menschen auch dazu beitragen, ihren Sinn zu ändern, denn Gott hat das Schicksal eines jeden einzelnen in der Hand. Die Weisheit Gottes ist unbegrenzt, wie könnte ein Mensch sich daran messen und eben mit der Sicherheit eines Vollwissenden etwas behaupten, was sich seiner Beurteilung völlig entzieht. Gott gab den Menschen den Verstand, um alles in, um und über sich beurteilen zu können soweit, als es ihm sichtbar Anlaß gibt zum Forschen und Grübeln. Doch die Antwort hat Sich Gott Selbst vorbehalten .... Und diese erteilt Er dem, der als Kind den Vater um Erleuchtung anfleht .... nicht aber dort, wo sich der Mensch auf sein eigenes Wissen verläßt und sich zu erhaben dünkt, kindlich bittend Aufklärung zu verlangen.

Lasset doch euren Dünkel beiseite, wo es sich um Schöpfungsprobleme handelt .... Das Wissen um geistige Dinge ist völlig unabhängig von weltlicher Erfahrung, und verstandesmäßig hochentwickelten Menschen ist oft die Kluft zu geistigem Wissen bedeutend breiter, da sie von der Höhe zu schwer herabfinden .... als einem Menschenkind, das sich gläubig vertrauend dem göttlichen Vaterherzen empfiehlt. Diese überbrücken die Kluft mit Leichtigkeit, doch alles Wissen der Welt hilft nur die Kluft verbreitern, denn es entfernt sich der Mensch vom reinen innerlichen Glauben an Gott den Herrn als alleinigen Lenker des Weltalls ....Amen

BD 0588
ein jedes Liebeswerk segnet der Herr

BD 0588
Die Liebe zum Heiland wird immer mächtiger und erfaßt bald mit aller Gewalt das Erdenkind .... Je inniger dieses dem Herrn entgegenstrebt, desto liebevoller wird es aufgenommen, und die Ausstrahlung der göttlichen Liebe beglückt und schafft so seligen Frieden, daß im ganzen Weltall nichts Wonnigeres zu finden ist, als immer nur der Liebe des Herrn gewürdigt zu werden.

BD 0588
denn nur die Liebe zueinander kann Rettung bringen ....

BD 0588 ( "ein jedes Liebeswerk segnet der Herr" FETT RW)
denn nur die Liebe zueinander kann Rettung bringen .... ein jedes Liebeswerk segnet der Herr und ist darauf bedacht, die Seelen zu sich hinanzuziehen. Aber dennoch werdet ihr ringen müssen, euch üben in Geduld und Liebe, denn nur durch gutes Beispiel wird euch Erfolg beschieden sein. Es wird an euch der Ruf ergehen, für den Namen des Herrn einzutreten ....

BD 0589
An der Grenze des Verstandes muß das Wirken der Geisteskräfte einsetzen, denn nimmer würdet ihr Menschen mit eurem Wissen die Rätsel der Natur lösen können, wenn nicht gleichzeitig ebenjene Kräfte euch ein Wissen vermitteln möchten, so daß ihr leicht Eingang findet in das Walten der göttlichen Schöpfung.

BD 0589
An der Grenze des Verstandes muß das Wirken der Geisteskräfte einsetzen, denn nimmer würdet ihr Menschen mit eurem Wissen die Rätsel der Natur lösen können, wenn nicht gleichzeitig ebenjene Kräfte euch ein Wissen vermitteln möchten, so daß ihr leicht Eingang findet in das Walten der göttlichen Schöpfung. Es belehren euch die Geister, die um euch weilen, und suchen eure Gedanken so zu lenken, daß sie der Wahrheit nahekommen. Und je mehr ihr in euch den Glauben berget .... je mehr ihr in euch das Wesen der Gottheit empfindet, desto heller und klarer werden diese Gedanken in euch eindringen können.

BD 0589
Und je mehr ihr in euch den Glauben berget .... je mehr ihr in euch das Wesen der Gottheit empfindet, desto heller und klarer werden diese Gedanken in euch eindringen können.

BD 0589
Doch die innere Verbindung mit Gott gibt ihm den Schlüssel zu allem Wissen und gleichzeitig die Gewähr, auf rechtem Wege zu sein und sich in vollster Wahrheit zu befinden. Es ist dies so von Gott gefügt, daß das geistige Leben im Menschen völlig getrennt geht von rein irdischen Bemühungen und daß die geistige Brücke eben nur der betritt, der im Geistigen aufgeht und dessen Tun und Handeln in Erkenntnis seiner Zugehörigkeit zu Gott wurzelt.

BD 0589
Lasset die Klugen der Welt forschen und grübeln .... Der Herr hat Seine Grenzen gesetzt, die sie nicht überschreiten können ohne Seine Mithilfe, und diese wieder muß vollbewußt erbeten werden .... Denn wer sich über das Gebet erhaben dünkt, ist auf dem Wege, sich ganz zu verlieren .... Wer jedoch fähig ist, ein inniges Gebet zum Vater des Alls emporzusenden, der wirket schon mit geistiger Kraft und kann nun sein Forschen und Grübeln fortsetzen, ohne fürchten zu müssen fehlzugehen .... Denn die Hilfe, die er erbittet, ist ihm von Stund an auch gewährt. Dem wahrhaft frommen Menschen gehen nun die Gedanken sehr leicht zu, daß er sie nur aufzunehmen braucht und ihm nun ein Wissen erschlossen wird um alle Dinge, die zu erforschen ihm begehrenswert dünken.

BD 0589
Grenzen des Verstandes ....
Weltweise ....
„Ich weiß, daß ich nichts weiß ....“

An der Grenze des Verstandes muß das Wirken der Geisteskräfte einsetzen, denn nimmer würdet ihr Menschen mit eurem Wissen die Rätsel der Natur lösen können, wenn nicht gleichzeitig ebenjene Kräfte euch ein Wissen vermitteln möchten, so daß ihr leicht Eingang findet in das Walten der göttlichen Schöpfung. Es belehren euch die Geister, die um euch weilen, und suchen eure Gedanken so zu lenken, daß sie der Wahrheit nahekommen. Und je mehr ihr in euch den Glauben berget .... je mehr ihr in euch das Wesen der Gottheit empfindet, desto heller und klarer werden diese Gedanken in euch eindringen können.

Nur wer glaubet, völlig aus eigener Kraft ergründen zu können, was der Vater des Alls noch verhüllt hat, dessen Ringen nach Erkenntnis wird lange Zeit erfolglos bleiben .... Immer wird er seines Erfolges nicht recht sicher sein .... immer werden Zweifel über die Wahrheit seiner Feststellungen in ihm rege werden, und er wird mit den Worten: „Ich weiß, daß ich nichts weiß“ die Unzulänglichkeit seines Wissens zugeben müssen. Doch die innere Verbindung mit Gott gibt ihm den Schlüssel zu allem Wissen und gleichzeitig die Gewähr, auf rechtem Wege zu sein und sich in vollster Wahrheit zu befinden. Es ist dies so von Gott gefügt, daß das geistige Leben im Menschen völlig getrennt geht von rein irdischen Bemühungen und daß die geistige Brücke eben nur der betritt, der im Geistigen aufgeht und dessen Tun und Handeln in Erkenntnis seiner Zugehörigkeit zu Gott wurzelt.

Lasset die Klugen der Welt forschen und grübeln .... Der Herr hat Seine Grenzen gesetzt, die sie nicht überschreiten können ohne Seine Mithilfe, und diese wieder muß vollbewußt erbeten werden .... Denn wer sich über das Gebet erhaben dünkt, ist auf dem Wege, sich ganz zu verlieren .... Wer jedoch fähig ist, ein inniges Gebet zum Vater des Alls emporzusenden, der wirket schon mit geistiger Kraft und kann nun sein Forschen und Grübeln fortsetzen, ohne fürchten zu müssen fehlzugehen .... Denn die Hilfe, die er erbittet, ist ihm von Stund an auch gewährt. Dem wahrhaft frommen Menschen gehen nun die Gedanken sehr leicht zu, daß er sie nur aufzunehmen braucht und ihm nun ein Wissen erschlossen wird um alle Dinge, die zu erforschen ihm begehrenswert dünken.

Lasset solche Menschen jedoch ihre Erfahrungen äußern, so werden sie stets auf Anfeindung und Ablehnung derer stoßen, die allein die Fähigkeit zu besitzen glauben, maßgebende Aufschlüsse finden zu können, und so wird immer im Kampf stehen gegeneinander der Gott nicht recht Erkennende .... wenn nicht gar gottlose Weltweise mit seinem vermeintlichen Wissen und der in tiefster Demut zu Gott stehende, Ihm und den Menschen dienen wollende Sucher der Wahrheit, dem diese Wahrheit in reichstem Maß übermittelt wird durch den Herrn Selbst. Doch nimmer wird sich die Welt überzeugen lassen, wie wenig sie erreichen kann auf dem Gebiet des Wissens aus eigener Kraft.

Sie wird vielmehr alles diesem rechten Bestreben entgegensetzen und wird die Träger der Wahrheit verfolgen und an den Pranger stellen wollen .... Doch solange der Herr Selbst wirket durch diese, ist jedes Vorgehen gegen dieses ergebnislos. Die Macht der Weltmenschen ist gering, nur sind sie durch den freien Willen in der Lage, ihre schändlichen Vorhaben auch auszuführen, doch die Wirkung wird von Gott abgeschwächt werden, so daß das Gott-dienen-wollende Kind keineswegs zu fürchten braucht, diesen Gegenbemühungen zum Opfer zu fallen .... Die letzte Entscheidung liegt doch immer in den Händen des himmlischen Vaters, nur um den freien Willen des Menschen nicht zu beeinträchtigen, muß Er einen jeden Menschen handeln lassen, wie es ihm beliebt .... Doch schützet Er die Seinen wohl vor dem giftigen Speichel jener Weltverderber und bringt in ihren eigenen Reihen eine Verwirrung zustande, die sie aufmerken läßt.

Die Naturgesetze sind allemal der Anlaß zu wohlberechneten Resultaten .... Wenn nun aber die weise Gottheit Selbst ein solches Gesetz umstößt, weil Sie von Ewigkeit die Macht dazu hat, und die Menschen dann ratlos vor Erscheinungen stehen, für die sie keine Erklärungen wissen, dann ist ihnen der Beweis gegeben, daß ihr Wissen allein noch gar sehr lückenhaft ist. Und so können Generationen immer wieder von neuem sich mit Problemen befassen .... sie werden auf rein verstandesmäßigen Wege nimmermehr zur endgültigen Lösung kommen, dagegen in kürzester Zeit restlos eingeweiht und aufgeklärt sein mit Hilfe Gottes. So ihr diese euch erbittet, wandelt ihr nimmer in der Dunkelheit und auf Irrwegen, sondern euer Weg führt euch sicher der ewigen Heimat entgegen, da Gott Selbst euch diesen gewiesen hat ....Amen

BD 0590
Denn Gott verheißt Seinen Kindern das ewige Leben .... und will sie teilnehmen lassen an Seiner Macht und Seiner Herrlichkeit.

BD 0591
Er allein weiß, wessen ihr bedürfet .... Er allein hat die Macht, von euch das Unheil körperlich und seelisch abzuwenden, und Er allein wird euch den Lohn geben dereinst, den Er verheißen hat denen, die Ihm treu sind. Die größte Macht und der sicherste Schutz ist Sein Wort .... so ihr dieses habt, gehet ihr ungefährdet durch das Erdenleben und erreichet das Ziel .... Amen

BD 0592
Also ward der Geist geleitet, daß er mitten durch alle Gefahren den Weg fand zu Gott ....

BD 0592
Der Macht des Höchsten gedenket, und wehret allen Zweifeln.

BD 0593
So ist der Erde eine Gnadenzeit gewährt, die inmitten von Leid und Elend sich überaus wohltuend bemerkbar machen wird, denn die im Elend sind, werden Hilfe suchen und finden .... und das oft in wunderbarer Weise .... Achtet nur der Zeichen, denn der Herr wird sich bemerkbar machen allerorten .... Jesus Christus ist euch nahe .... um wiederum zu erlösen aus den Banden der Finsternis alle, die guten Willens sind. Und Er wird kommen, wie Er es verheißen hat. Er wird die Seinen um Sich versammeln und mitten unter ihnen sein .... und nahe ist Er einem jeden, der Ihm sein Herz willig öffnet .... Wer Ihm die Wohnung bereitet im Herzen wird Seine Gnade und Liebe zu gewärtigen haben und für die Zeit auf Erden stets die sorgende Vaterhand spüren .... „Lasset die Kindlein zu Mir kommen“, so wird Sein Ruf allen tönen, die Ihn als Vater erkennen wollen .... „denn ihrer ist das Himmelreich ....“ Amen

BD 0597
Große der Welt ....
Sicherheit für das Leben ....
Kampf um Seele ....
Gebet ....

Und es werden die Großen der Welt erkennen, daß sie klein sind und machtlos und nichts von sich aus vermögen, was ihre Lage bessern könnte. Und so sie sich nicht besinnen auf ihren Ausgang von Gott, werden sie auch keinen Weg finden aus ihrer Not .... Nur wer sich dessen bewußt ist, hat die Mittel in der Hand, denn dieser wird sich vertrauensvoll wenden an Den, Der ihn erschaffen hat, und Ihm seine Notlage darstellen .... und auch dort die Hilfe finden, die er erhofft. Die anderen aber irren ruhelos durch Not und Gefahr und finden keinen Ausweg, denn sie verschließen sich diesen selbst in falschem Stolz.

Besonders qualvoll wird der Zustand sein für alle die, denen die Welt bisher viel geboten hat. Ihre Sorge ist einzig die, eine angemessene Sicherheit für das spätere Leben zu finden, und sie bedenken nicht, daß dieses Leben schon anderentags beendet sein kann .... sie bedenken nicht, wieviel wertvoller es ist, für den Frieden der Seele als für die Sicherheit des Leibes zu sorgen. Denn in ersterem können sie täglich das Leben verlassen mit der Gewähr, es gegen ein besseres Jenseits einzutauschen .... Die Sicherheit des irdischen Lebens aber gewährleistet nimmermehr ein ebensolches im Jenseits.

Und so wird stets eine solche Seele bedürftig von der Erde scheiden und drüben eine leere Stätte anfinden, wo immer sie Aufenthalt nehmen will .... Es ist im Kampf um das Erdendasein immer geboten, die Seele zuerst zu bedenken und den Kampf in erster Linie für die Seele zu führen, dann braucht sich der Körper niemals zu fürchten, nachteilig auf Erden bedacht zu werden, denn dann erübrigen sich alle Leiden für ein solches Erdenkind, das ohne diese schon zum Vater findet und seiner Seele Förderung als wichtig erkannt hat.

Es wird daher das irdische Wissen, irdische Macht und Ansehen keinerlei Vorteil der Seele eintragen, sondern um diesen muß ein jedes Menschenkind gleich eifrig bemüht sein, ob hoch oder niedrig, ob arm oder reich. Niemand kann sich ein Eingehen in die ewige Seligkeit leicht oder sorglos erringen .... Allen steht die gleiche Arbeit bevor, die nur der freie Wille überwinden und vollbringen kann. Und einem jeden Menschen kann zur Erfüllung seiner Erdenaufgabe nur das innige Gebet helfen .... wer sich zu erhaben dünkt, Gott um Hilfe zu bitten, wird wohl auf Erden groß sein, doch einer der letzten in der Ewigkeit ....Amen

BD 0597
.... wer sich zu erhaben dünkt, Gott um Hilfe zu bitten, wird wohl auf Erden groß sein, doch einer der letzten in der Ewigkeit .... Amen

BD 0597
Und einem jeden Menschen kann zur Erfüllung seiner Erdenaufgabe nur das innige Gebet helfen ....

BD 0598
So ihr euch nur immer gegenseitig belehret in der von euren Vätern übernommenen Lehre und nicht bedenket, daß der Herr allein euch reine Wahrheit verbürgt, bleibet ihr nur immer irrend .... Denn es hat der Herr alle Macht gelegt in Sein Wort, das von Ihm Selbst ausgegangen ist, nicht aber dieselbe Macht erstreckt auf nachträglich veränderte Lehre unter Seinem Namen.

BD 0598
Wie vielfältig offenbart Sich der Herr Selbst und Seinen Willen, und wie wenig werden diese Offenbarungen angenommen. Seiner Lehre widersetzet sich der Wille der Menschen, und der Ruf aus der Höhe verhallt ungehört ....

BD 0598
Hat sich dein Herz ganz stille Mir zugewandt ....
Dann führet dich Mein Wille in das gelobte Land ....
Für deine Erdentage soll sein dir Licht ....
Auf daß es, Mir zu folgen, dir nicht an Kraft gebricht ....
Den Weg zum ew'gen Leben geleit' Ich dich ....
Und helf' Dir, daß dein Streben gilt ewiglich ....
Nur der Verklärung Jesu .... als Gottes Sohn ....
Dem alle Engel dienen an Seinem Thron ....
Daß du jetzt und in Ewigkeit ....
Nur Ihm zu dienen bist bereit ....
Der alle Herrlichkeit dir einst enthüllt ....
Der all dein Sehnen dann erfüllt ....
Daß schau'n du darfst Sein Angesicht ....
Daß du bei Mir dann bist im Licht ....
Amen

BD 0598
So der Herr euch das Gebet gegeben hat, so könnet ihr auch ohne Sorge sein .... Er hält, was Er verspricht, und verheißet denen Kraft, die Ihn darum bitten .... Suchet, so werdet ihr finden .... klopfet an, so wird euch aufgetan .... Wo wäre die Gottheit, Die ein Kind vergeblich rufen ließe um Hilfe .... Dieser Gott ist nur im Sinne derer, die Ihn nicht recht erkannt haben. Der Vater aber, Den das Kind ruft, neigt Sich jederzeit liebevoll ihm zu und lässet sein Gebet nicht unerhört.

BD 0598
Und so ihr nicht vertrauet, kann euch nicht geholfen werden, im Glauben an Ihn liegt die Kraft und die Erfüllung des Gebetes.

BD 0598
Habet Gott vor Augen und im Herzen .... Alles bergen diese Worte in sich .... Nehmet Einsicht in Seine Schöpfung, und ihr werdet Ihn gläubig aufnehmen in euer Herz .... Und könnet ihr Ihn mit dem Herzen erfassen, so erfasset Er auch euch mit aller Gewalt und lässet euch nicht mehr aus. Und dann begreifet ihr alles, was die Welt nicht begreifen kann .... Seine Güte, Seine Langmut, Seine Barmherzigkeit .... ihr erkennet eure Schwäche und werdet in ihr stark .... ihr seid von nun an geborgen am Vaterherzen ....

BD 0598
Habet Gott vor Augen und im Herzen ....

BD 0598
Habet Gott vor Augen und im Herzen .... Alles bergen diese Worte in sich .... Nehmet Einsicht in Seine Schöpfung, und ihr werdet Ihn gläubig aufnehmen in euer Herz .... Und könnet ihr Ihn mit dem Herzen erfassen, so erfasset Er auch euch mit aller Gewalt und lässet euch nicht mehr aus. Und dann begreifet ihr alles, was die Welt nicht begreifen kann .... Seine Güte, Seine Langmut, Seine Barmherzigkeit .... ihr erkennet eure Schwäche und werdet in ihr stark .... ihr seid von nun an geborgen am Vaterherzen ....

BD 0598
Ihr Menschen seid so schwach und ohne Ausdauer .... wäre es euch allein überlassen und würde euch die göttliche Gnade nicht unterstützen, so wäre jeglicher Fortschritt schwer. Es hat nichts in der Welt Bestand .... ein ewiges Wechseln und Verändern hält alles in ununterbrochener Tätigkeit. So muß auch ständig der Geist angeregt werden, und dies besorget Gott in vielfacher, immer anderer Art. Jedoch immer das Wohl der Kinder auf Erden im Auge behaltend und je nach Bedürfnis diese bedenkend, oft in schmerzlicher, aber auch in erhebender Weise .... Doch immer ist das allein ausschlaggebend, welche Wirkung die Geschehnisse oder Empfindungen auf den Geist des Menschen ausüben.

BD 0600
Wie kann Ich aber in einem Herzen Wohnung nehmen, ehe es sich Mir in tiefstem Glauben öffnet.

BD 0600
Darum Mein Kind, lasse deinem Willen die Tat folgen, versenke dich in Mein Wort und glaube, daß Ich ein jedes Meiner Kinder schütze vor aller Gefahr des Leibes und der Seele, wenn dieses Kind von Verlangen nach seinem Vater erfüllt ist .... und achte stets auf die innere Stimme, die lieblich klingt denen, die Mich lieben, weil Meine Liebe ihnen offenbart, wie sie zu Mir gelangen und Mein verbleiben bis in alle Ewigkeit. Amen

BD 0601
Vaterworte ....
Lehre Gottes ....
Gotteskinder ....

So sehet ihr, Meine Kinder, alles auf Erden in einer euch wenig überzeugenden Lehre zusammengefaßt und vermöget nicht, sie euch zu eigen zu machen, denn im Anhören dieser Lehre allein kann euch niemals die Weisheit vermittelt werden, sondern erst müsset ihr versuchen, aller irdischen Gedanken ledig zu werden, die völlig abseits stehen von Meiner Lehre und die auch niemals in Einklang zu bringen sind mit dieser. Alles, was von Gott ist, setzt auch göttliche Einstellung voraus .... Doch was von der Welt ist, wird immer nur weltliches Denken bedingen, und so ist alle göttliche Gabe ohne tiefe Wirkung auf des Menschen Herz, solange sie nicht mit geistigem Streben aufgenommen wird.

Je einsichtsvoller sich seine Gedanken der reinen Lehre Gottes zuwenden, desto eher vermag der Mensch auch nach dieser Lehre zu leben, und sobald Meinem Wort auch die Tat folgt, ist es wahrhaft lebendig geworden und von solcher Kraft, daß ihr es auch als das reine Wort Gottes erkennt .... daß ihr euch dieser Lehre nun nimmer widersetzen könnt und ohne Vorbehalt sie aufnehmet in euer Herz, Mir nun dienet mit aller Liebe und so geistig wiedergeboren seid zu Meiner unendlichen Freude. Denn wer zu Mir gefunden hat, wird mit Freuden von Mir aufgenommen, und sein Anteil ist Licht vom ewigen Licht.

Als Gotteskinder bleibet ihr ewiglich in Meiner Nähe und wirket mit Mir und durch Mich gleichfort nach Meinem Willen .... Und so verbürge Ich euch vollstes Eingehen in Meine Herrlichkeit, so ihr nur Meine Lehre annehmet und euch nimmer abwendet von dieser, was euch auch immer von außen drohen mag. Ihr lieben Kleinen bedenket nicht die große Gefahr, in der ihr schwebt, sondert ihr euch von Mir ab .... Meine Liebe wird euch immer und immer suchen und euch hinweisen auf den alleinigen Weg des Glaubens an Mich, euren Herrn und Heiland.

O höret Meine Stimme .... lasset euch nicht betören von der Welt, die euch nur eurer Zeit beraubt, welche der Arbeit an eurer Seele gewidmet sein soll .... Die Hand Gottes geleitet euch alle und immer wieder dorthin, wo ihr Meine Stimme höret .... Gebt dem Drängen eures Herzens nach und verharret dort, wo Ich euch rufe .... denn Ich werde an euer Herz rühren, daß ihr auch Meine Nähe fühlt, und wenn ein leiser Gedanke in euch aufsteigt, daß ihr geschützt seid in Meiner Obhut .... wenn ihr es fühlt, daß sich euer Herz Mir zuneigen möchte, dann wisset, daß Ich zu euch spreche und euch Meine Liebe antrage .... wisset, daß nun der Vater nach euch verlangt und euch als Seine Kinder aufnehmen will in Sein Reich.

Und wendet euch ab von allem irdischen Verlangen .... lasset euer ganzes Sinnen und Trachten nur der Rückkehr ins Vaterhaus gelten .... wendet euer Gebet Mir zu, und Ich will euch erquicken mit Meinem Wort und laben mit Meiner Gnade .... Ich will euch geben Meine ganze Liebe und euch zu Mir hinanziehen, und es wird euer ganzes Erdenleben ein leichtes sein, so ihr es nur dazu benützet Meinen Willen zu erfüllen, Meine Gebote zu halten und Mir nahezukommen .... Meine Liebe wird euch erfassen mit aller Gewalt, und selig werdet ihr sein in dieser Liebe schon auf Erden und dereinst in der Ewigkeit. Amen

BD 0601
O höret Meine Stimme .... lasset euch nicht betören von der Welt, die euch nur eurer Zeit beraubt, welche der Arbeit an eurer Seele gewidmet sein soll .... Die Hand Gottes geleitet euch alle und immer wieder dorthin, wo ihr Meine Stimme höret .... Gebt dem Drängen eures Herzens nach und verharret dort, wo Ich euch rufe .... denn Ich werde an euer Herz rühren, daß ihr auch Meine Nähe fühlt, und wenn ein leiser Gedanke in euch aufsteigt, daß ihr geschützt seid in Meiner Obhut .... wenn ihr es fühlt, daß sich euer Herz Mir zuneigen möchte, dann wisset, daß Ich zu euch spreche und euch Meine Liebe antrage .... wisset, daß nun der Vater nach euch verlangt und euch als Seine Kinder aufnehmen will in Sein Reich.

Und wendet euch ab von allem irdischen Verlangen .... lasset euer ganzes Sinnen und Trachten nur der Rückkehr ins Vaterhaus gelten .... wendet euer Gebet Mir zu, und Ich will euch erquicken mit Meinem Wort und laben mit Meiner Gnade .... Ich will euch geben Meine ganze Liebe und euch zu Mir hinanziehen, und es wird euer ganzes Erdenleben ein leichtes sein, so ihr es nur dazu benützet Meinen Willen zu erfüllen, Meine Gebote zu halten und Mir nahezukommen .... Meine Liebe wird euch erfassen mit aller Gewalt, und selig werdet ihr sein in dieser Liebe schon auf Erden und dereinst in der Ewigkeit. Amen

BD 0601
O höret Meine Stimme .... lasset euch nicht betören von der Welt, die euch nur eurer Zeit beraubt, welche der Arbeit an eurer Seele gewidmet sein soll .... Die Hand Gottes geleitet euch alle und immer wieder dorthin, wo ihr Meine Stimme höret .... Gebt dem Drängen eures Herzens nach und verharret dort, wo Ich euch rufe .... denn Ich werde an euer Herz rühren, daß ihr auch Meine Nähe fühlt, und wenn ein leiser Gedanke in euch aufsteigt, daß ihr geschützt seid in Meiner Obhut .... wenn ihr es fühlt, daß sich euer Herz Mir zuneigen möchte, dann wisset, daß Ich zu euch spreche und euch Meine Liebe antrage .... wisset, daß nun der Vater nach euch verlangt und euch als Seine Kinder aufnehmen will in Sein Reich.

BD 0601
O höret Meine Stimme .... lasset euch nicht betören von der Welt, die euch nur eurer Zeit beraubt, welche der Arbeit an eurer Seele gewidmet sein soll ....

BD 0601
Meine Liebe wird euch immer und immer suchen und euch hinweisen auf den alleinigen Weg des Glaubens an Mich, euren Herrn und Heiland.

BD 0601
Und so verbürge Ich euch vollstes Eingehen in Meine Herrlichkeit, so ihr nur Meine Lehre annehmet und euch nimmer abwendet von dieser, was euch auch immer von außen drohen mag

BD 0601
.... Die Hand Gottes geleitet euch alle und immer wieder dorthin, wo ihr Meine Stimme höret ....

BD 0601
.... wendet euer Gebet Mir zu, und Ich will euch erquicken mit Meinem Wort und laben mit Meiner Gnade ....

BD 0601
Meine Liebe wird euch erfassen mit aller Gewalt, und selig werdet ihr sein in dieser Liebe schon auf Erden und dereinst in der Ewigkeit. Amen

BD 0601
.... lasset euer ganzes Sinnen und Trachten nur der Rückkehr ins Vaterhaus gelten ....

BD 0602
Irdische Verfügungen ...
Bestimmung Gottes ....
Not und Unheil ....
Alles geht den Gang seiner Bestimmung nach Gottes Weisheit, und glaubet die Welt eigenmächtig handeln zu können, so wird sie dies zwar soweit tun, als sie durch den freien Willen dazu ermächtigt ist, doch an dem einzelnen wird sich immer dieses Handeln auswirken nach dem Willen Gottes. Es können also Verfügungen getroffen werden noch und noch .... Diese werden immer nur dann den Menschen treffen, wenn solches von Gott zugelassen ist, und so braucht nimmermehr zu bangen, wer sich innig dem Vater verbindet, denn dessen Schutz wird das Erdenkind bewahren vor jedem Übel.

Es fallen nur die Menschen den irdischen Anordnungen zum Opfer, die sich dem göttlichen Herrn gegenüber auflehnen, denn diese müssen durch Druck und Härte menschlicherseits sich die Hilfe dagegen von oben erbitten, und daher sind jene auch zugelassen, obwohl sie nicht die Zustimmung des göttlichen Herrn finden in sich selbst. Je mehr sich nun das Treiben der Welt irdischen Interessen zuwendet, desto flacher wird das Denken der Menschen sein .... und desto weniger wird Gott dem Welttreiben, das durch Zwang und Härte die Menschheit in Not und Elend stürzt, Seinen Willen entgegensetzen. Solange nicht der Geist der Liebe auf Erden herrscht, wird sich auch keine Besserung erzielen lassen, und es werden Trübsal und Not die einzigen Mittel sein, die Menschen zur Vernunft zu bringen und sie dem Glauben an einen wahren Gott der Liebe zuzulenken.

Die Menschen versuchen auf alle erdenkliche Weise sich in den Besitz von Gütern zu setzen, weil sie diese Güter als Inbegriff ihres Strebens auf Erden ansehen. Und desto mehr treiben sie die Seele in die Gefahr, sich gänzlich zu verlieren. Bei aller Not der Seele ist nur ein Mittel anzuwenden, durch große körperliche Not in den Zustand völliger Hilflosigkeit zu kommen, auf daß dem Menschen dann in dunkelster Nacht ein Schein hellen Lichtes leuchte, er diesem nachgeht und bei gutem Willen gänzlich erleuchtet werden kann. Und so kann euch die Gottheit nicht restlos vor körperlicher Not und Unheil bewahren, bevor ihr euch nicht besinnet auf euch selbst, auf eure Erdenaufgabe und auf euer Verhältnis zum himmlischen Vater.

Gedenket dieser Worte in Zeiten der Not, und rufet zum Vater .... Er wird jederzeit in Seiner Erbarmung den Ruf aus der Tiefe hören und euch aus allem Unheil erretten, so ihr nicht nur um euer leibliches, sondern zuerst um euer seelisches Wohl besorgt seid. Denn um dieses allein lässet der Vater alles Leid über euch hereinbrechen .... wird es aber auch von euch nehmen, wenn die Seele erkannt hat und das irdische Leben dem Menschen nicht von Wert ist, dagegen er um sein Seelenheil bangt .... Dann wird der Vater eingreifen und euch ohne Schaden aus aller Not hervorgehen lassen, und ihr werdet das Leid segnen, das eure Rettung vor ewigem Tode zustande gebracht hat und des Lobes und Dankes gegen Gott wird kein Ende sein ....Amen

BD 0603
Der Glaube entzündete im Menschen-Herzen den Gottesfunken der Liebe, und durch die Liebe ward wiederum der Geist belebt.

BD 0605
Liebeswerk gegen Feinde ....
Lasset es euch angelegen sein, auch euren Feinden Gutes zu tun, und beherziget, daß jedes noch so kleine Liebeswerk an diesen dreifach gesegnet ist .... Es hilft euch, den Stachel der Feindschaft zu entfernen .... es verhilft euch selbst zur Gnade, und es erweckt wieder Gegenliebe bei denen, denen ihr Gutes tut. Und ihr bringet dadurch ein Opfer der Selbstüberwindung. Ihr habt Zeit und Muße genug, euch vorzubereiten auf einen solchen Akt der Liebe zum Nächsten, wo immer ihr euch in Feindschaft befindet mit diesem. Es fällt euch wohl schwer anfänglich, allmählich aber wird euch die innere Stimme euer Vorhaben erleichtern. Sie wird euch gut zureden und wird nicht eher schweigen, bis ihr das Liebeswerk ausgeführt (habt = d. Hg.) ....

Und die einzige Gefahr ist dann nur, daß ihr nicht inne werdet, wie unsäglich wohltätig sich ein solches Liebeswerk auswirkt, wenn der Gegner es nicht eingestehen will, daß eure Liebe ihm wohltut .... dann seid ihr leicht entmutigt und geneigt, von weiteren Liebeswerken abzusehen .... und glaubt nicht, wie irrig diese Ansicht ist. Den geistigen Segen erkennt ihr nicht so deutlich, doch für die Seele ist er von unnennbarem Wert, und jede Lauheit, deren ihr euch schuldig macht, werdet ihr einst bitter bereuen. In der geistigen Welt wird ständig darauf hingewirkt, die Menschen zu friedliebenden Wesen zu gestalten, Feindschaft zu überbrücken und Haß und Lieblosigkeit gegeneinander in Liebe und Güte umzuwandeln. 

So wertvoll das Wirken füreinander ist, so unsäglich schädigend ist es, wenn sich die Menschen gegenüberstehen in Haß und Feindschaft. Es zerstört dies jede geistige Gemeinschaft zwischen den Menschen, und Seelen, die sich voneinander abwenden immer im Bestreben, einander zu schaden, verstricken sich so tief in die Netze des Widersachers, daß ihnen das Befreien daraus immer schwerer fällt und dies eben nur durch gegenseitig zugefügte Liebeswerke möglich ist. Ein Streben nach oben mit Feindschaft im Herzen ist nicht gut möglich, zuvor muß diese erst ausgerottet werden .... es muß der Mensch versuchen, allen Haß und Groll aus dem Herzen zu entfernen und dann im gleichen Maß ein gutes Verhältnis herzustellen.

Dann wird aller Beistand ihnen gewährt werden, und für die Zeit ihres irdischen Lebens ist ihnen die Hilfe der guten Geisteskräfte sicher, die sie schützen vor erneuten Feindseligkeiten und somit auch die Seele vor Rückschlägen in ihrer Arbeit an sich selbst. Darum beachtet allezeit dieses Gebot, eure Feinde zu lieben und ihnen Gutes zu tun, so werdet ihr an geistigen Schätzen unermeßlich gewinnen für die Ewigkeit ....Amen

BD 0605
Liebeswerk gegen Feinde ....
Lasset es euch angelegen sein, auch euren Feinden Gutes zu tun, und beherziget, daß jedes noch so kleine Liebeswerk an diesen dreifach gesegnet ist .... Es hilft euch, den Stachel der Feindschaft zu entfernen .... es verhilft euch selbst zur Gnade, und es erweckt wieder Gegenliebe bei denen, denen ihr Gutes tut. Und ihr bringet dadurch ein Opfer der Selbstüberwindung

BD 0605
In der geistigen Welt wird ständig darauf hingewirkt, die Menschen zu friedliebenden Wesen zu gestalten, Feindschaft zu überbrücken und Haß und Lieblosigkeit gegeneinander in Liebe und Güte umzuwandeln.

BD 0605
Darum beachtet allezeit dieses Gebot, eure Feinde zu lieben und ihnen Gutes zu tun, so werdet ihr an geistigen Schätzen unermeßlich gewinnen für die Ewigkeit ....Amen

BD 0610
Wo immer eure Waffe die Liebe ist, seid ihr siegreich gegen den Feind, und wo Meine Liebe euch als Streiter beruft, wird ein Heer erstehen, so stark und mächtig, daß erzittern wird der Feind, daß in seinen Reihen die Zuversicht erschüttert und die Macht gebrochen ist. Denn ist der Haß auch stark, die Liebe ist um vieles mächtiger .... Wo Haß zerstört, baut die Liebe auf .... wo der Haß Wunden schlägt, ist die Liebe heilsame Kraft .... und wo das Gottesreich zerstört werden soll vom Haß des Feindes, dort wird die Liebe es aufbauen und befestigen, Gottes Wort lehren und verbreiten .... Die Liebe wird opfern, wo der Haß verzehrt, sie wird kein anderes Ziel kennen, als Gott zu dienen. Und so wird die Liebe alles überwinden, weil sie die Kraft ist aus Gott. Je inniger ihr Mich liebt, desto stärker will Ich euch durchdringen ....

BD 0610
Wo immer eure Waffe die Liebe ist, seid ihr siegreich gegen den Feind

BD 0610
.... wo der Haß Wunden schlägt, ist die Liebe heilsame Kraft ....

BD 0610
Wo Haß zerstört, baut die Liebe auf ....

BD 0610
Denn ist der Haß auch stark, die Liebe ist um vieles mächtiger ....

BD 0617
Und wiederum müssen ihnen alle Versuchungen des Lebens zu überwinden geboten werden, um sich eben daran zu erproben und zu Gott ähnlichen Wesen gestalten zu können .... sich zu lösen von den Scheingütern und sich würdig zu machen des Gottesreichs, das an Herrlichkeit unendlich mehr aufzuweisen hat als das Erdental .... Und ob ihr Menschen darüber auch murret und klaget .... es kann euch das Leid nicht erspart bleiben .... Ihr müsset euch willig trennen von allem Irdischen, dann nur könnt ihr in die ewige Herrlichkeit eingehen.

Nur Leid kann diese willige Trennung bewerkstelligen, nur durch Leid kann euch der Weg nach oben gewiesen werden, und nur durch Leid werdet ihr teilhaftig der Herrlichkeit Gottes .... Amen

BD 0619
denn Gott läßt Sich von jedem finden, der Ihn nur suchet ....

BD 0621
Überheblichkeit ....
Gedanken an Verstorbene ....
Deren Bitten ....
Der größte Feind aller Wahrheit ist die Überheblichkeit des Menschen. So werden immer sich die Menschen der Wahrheit verschließen, die keine eigene Meinung entgegensetzen können und sich nur immer hinter leeren, hochklingenden Worten verschanzen, um ihren Mangel an eigener Kenntnis zu verdecken. Desgleichen aber auch Menschen, die keinen Nebenmenschen als über ihnen stehend dulden wollen .... Denen ist selbst jegliche Bescheidenheit und Demut so fern, daß sie diese auch nicht bei den Nebenmenschen suchen werden ....

Doch kann ihnen nur mit Liebe entgegengetreten werden, anders ist ein Erfolg ausgeschlossen, und es werden sich solche Menschen auch dann noch schwerlich zu anderer Ansicht bekehren, denn ihre eigene Meinung gilt ihnen als unübertrefflich, und von dieser gehen sie nicht ab, oder sie glauben, das fehlende Wissen hinter wohlklingenden Reden verbergen zu können. Dienen heißt auch Kränkungen geduldig hinnehmen, und so sei auch in solchem Kampf immer gleich geduldig, und wehre aller Versuchung durch das Gebet.

Und nun lasse deine Seele ausklingen im Gedenken deiner Lieben. In holder Eintracht und in liebevollem Bemühen um dich sind sie immer nur bedacht, deinen Fortgang zu fördern und dich auf dem Wege zu erhalten, den du eingeschlagen hast. Er wird dir immer leichter fallen, und der Gaben werden herrliche dich noch erfreuen; in jeder Weise aber wirket sich dein Streben günstig aus, und die Wohltat, die den Seelen dadurch im Jenseits erwiesen wird, ist allein schon die Mühe und Arbeit wert .... Im Reich des Ewigen zählen die Seelen die Stunden und Minuten, die sie von deiner jeweiligen geistigen Arbeit noch trennen. Es ist jeder geistige Gedanke ihnen ein Ansporn zu ihrer Tätigkeit, sie bleiben in immerwährender Verbindung mit dir und suchen immer dort ihren Aufenthalt, wo sie geistige Ansprüche vernehmen oder Gedanken spüren.

Und für diese Seelen ist deine geistige Arbeit unsagbar segensreich. Die leiseste geistige Anregung genügt, sie anzuspornen, und so fühlen sie auch alle Liebe, die ein ihnen zugewandter Gedanke erzeugt. Ihre Schwäche ist gar groß, ihre Lage oft so erbarmungswürdig, daß euch Menschen inniges Mitleid erfassen möchte, könntet ihr die Not solcher Seelen sehen. Und ein lieber Gedanke ist ihnen ungeahnte Wohltat .... ihr wisset es nicht, wie dankbar sie euch sind, wenn ihr ihrer gedenket in Liebe oder ein Gebet für sie zum Vater sendet .... Nur immer Liebe wollen sie .... die Liebe läßt ihr Leid schwächer werden .... die Liebe gibt ihnen Hoffnung und Kraft zum Streben .... die Liebe bringt ihnen auch letzte Erlösung ....

Und solche Seelen werben um eure Liebe, sie suchen in eure Gedanken einzudringen, und wenn ihnen dies gelungen ist, harren sie der Hilfe, die ihnen schon zuteil wird dadurch, daß sie nicht unwillig abgewiesen werden, sondern sich der Mensch kurze Zeit den Gedanken an solche Verstorbenen, die sich ihnen in Erinnerung bringen, willig überläßt. Es ist so unsäglich wohltuend und leidstillend für die ringende Seele im Jenseits, daß sie wieder neue Kraft schöpft für ihr Befreiungswerk. Darum lasset die Seelen nicht vergeblich bitten .... achtet jeder Mahnung und kommt ihr willig nach, indem ihr ein kurzes Gebet in Liebe zum Vater sendet, Der solche Bitten erhört und den Seelen geistige Hilfe zusendet, auf daß ihr Ringen leichter werde und sie dem Licht zugeführt werden ....Amen

 

BD 0621
Der größte Feind aller Wahrheit ist die Überheblichkeit des Menschen.

BD 0619
Das Gebot der Nächstenliebe aber ist die Leiter auf deren Sprossen die Erkenntnis zu suchen ist. Gehet nur recht in der Befolgung dieses Gebotes auf, und es wird euch wie Schuppen von den Augen fallen .... euch, denen noch das Erkennen schwer ist. Plötzlich werdet ihr dann begreifen, daß Gott nur in der Liebe ist .... und daß Er euch nahe ist, so ihr nur liebet euren Nächsten wie euch selbst und somit Gott über alles. Und habet ihr erkannt, dann treibt euch der Geist weiter aufwärts, und euer Wille folgt widerstandslos .... Ihr habt den eigenen Willen nun untergeordnet dem Willen Gottes und werdet so in alle Weisheit geleitet. Was euch bis dahin unklar war, beginnt ihr zu verstehen, je tiefer und mächtiger in euch die Liebe wirkt. So hat Mein Wille euch geleitet, doch kraft eures freien Willens nahmt ihr Fühlung mit Mir und gabt Mir diesen freien Willen und somit euch ganz zu eigen, und dies allein ist der rechte Weg, den ihr gehen sollt, um das ewige Leben zu erreichen ....Amen

BD 0621
Der größte Feind aller Wahrheit ist die Überheblichkeit des Menschen. So werden immer sich die Menschen der Wahrheit verschließen, die keine eigene Meinung entgegensetzen können und sich nur immer hinter leeren, hochklingenden Worten verschanzen, um ihren Mangel an eigener Kenntnis zu verdecken. Desgleichen aber auch Menschen, die keinen Nebenmenschen als über ihnen stehend dulden wollen .... Denen ist selbst jegliche Bescheidenheit und Demut so fern, daß sie diese auch nicht bei den Nebenmenschen suchen werden ....

Doch kann ihnen nur mit Liebe entgegengetreten werden, anders ist ein Erfolg ausgeschlossen, und es werden sich solche Menschen auch dann noch schwerlich zu anderer Ansicht bekehren, denn ihre eigene Meinung gilt ihnen als unübertrefflich, und von dieser gehen sie nicht ab, oder sie glauben, das fehlende Wissen hinter wohlklingenden Reden verbergen zu können. Dienen heißt auch Kränkungen geduldig hinnehmen, und so sei auch in solchem Kampf immer gleich geduldig, und wehre aller Versuchung durch das Gebet.

BD 0623
….und die Leiden der Erdenzeit werden vergessen sein im Anblick der ungeahnten Herrlichkeit im Jenseits.

BD 0626
Des Vaters Sorge ist unablässig die Veredlung der Seele, und Seine Mittel sind oft so, daß sie wohl nach außen hart und lieblos wirken, jedoch wahrer Balsam sind für die Seele ....  daß sie das Innenleben des Menschen in wohltätiger Weise beeinflussen und somit Leid auch Segen sein kann. Vergegenwärtige sich der Mensch in Zeiten der Not, daß ihm Gott bisher die Kraft gab, alles Leid zu überwinden, so wird er ergebungsvoll auch nun wieder das Leid auf sich nehmen und nur um die göttliche Hilfe bitten im festen Glauben, erhört zu werden. Denn die Liebe des Vaters ist groß, Er heilet alle Wunden zur rechten Zeit. Und so sind Seine Anordnungen der höchsten Weisheit entsprechend niemals zu irgendwelchem Schaden des Menschen, doch die Seele wird ihrem Schöpfer Dank wissen auf ewig ....Amen

BD 0627
Und rufet ihr Ihn gläubig an in irdischer Not, so wird Seine Hilfe nicht ausbleiben .... Auf daß Sein Wort erfüllt werde: Rufet Mich an in der Not, und Ich will euch erhören ....

BD 0632
…. denn das Anrufen des Herrn in der Not verhallt nicht ungehört.

BD 0632
Es sollte sich der Mensch jederzeit vor Augen halten, was ihm aller Glanz und Reichtum, alle weltlichen Ehren und weltliches Ansehen wohl nützet, so er plötzlich das Erdental verlassen müßte ....

BD 0635
Ich will Mich von einem jeden finden lassen und will sein Freund und Bruder sein ....

BD 0635
Ich will Mich von einem jeden finden lassen und will sein Freund und Bruder sein .... Ich will auch alles mit ihm teilen, die Freude und das Leid, und will nur sein Bestes für Zeit und Ewigkeit .... Jedoch sein Herz muß Mir zugewandt sein, es muß mit aller Liebe Mich begehren, es muß täglich und stündlich ringen, sich mit Mir zu vereinigen, es muß den Willen haben, ein rechtes Kind Gottes zu werden ....

BD 0637
Und somit gibt der Mensch nichts auf, wenn er die Freuden der Welt meidet, sondern gewinnt unsagbar viel, denn die Freuden der Welt sind nicht von Bestand .... sie sind unecht und vergänglich .... doch die geistigen Freuden wiegen alles Irdische auf und bleiben bestehen bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 0638
Solange die Verbindung mit dem Vater nicht gefunden ist, sind die Erdentage nutzlos gelebt für die Ewigkeit.

 BD 0638
Erst wenn die Liebe im Menschen tätig ist, bewußt oder unbewußt, beginnt der Mensch wahrhaft zu leben auf Erden.

BD 0647
Es bedenken die Menschen so wenig, daß sie doch alles Irdische hingeben müssen, wenn die Stunde des Todes an sie herantritt .... daß sie jedoch einen anderen Schatz sich sammeln können in der Erdenzeit, der unvergänglich ist .... der ihnen angesichts des Todes nicht genommen werden kann und der den Tod .... das Scheiden von der Welt, zu einem schmerzlosen, befreiten Eingehen in die Ewigkeit gestalten kann ....

BD 0647
Was der Mensch willig aufgibt, das wird ihm zugehen in reichem Maß, denn der Herr weiß um alles .... Er kennt auch die Bedürfnisse des Erdenkindes und will ihm das Leben erträglich machen, so es nur das erstrebt, was allein von Wichtigkeit ist .... Alle Bemühungen aber, die der Verbesserung des irdischen Lebens gelten, sind unnütz und können daher auch nicht die Zustimmung des himmlischen Vater finden .... im Gegenteil, sie hindern den Menschen an der Erfüllung der Aufgabe, die der eigentliche Zweck seiner Verkörperung auf Erden ist .... Amen

BD 0648
Gehe in dich und erkenne deine Schwächen und bitte den Herrn um Seinen Beistand, dann wird auch deine Kraft stärker werden, und es wird dir gelingen, in Sanftmut und Geduld des Lebens Prüfungen zu ertragen.

BD 0650
Was ihr oft grausam nennt in seiner Auswirkung, ist nur ein Zeichen Meiner Liebe zu euch ....

BD 0650
Und ohne Scheu sündigt ihr und fürchtet keinen Richter .... und Meine Liebe verdammt euch dennoch nicht .... Ich trage euer Erdenlos mit euch und warte geduldig, daß ihr euch Mir zuwenden möget .... und bin immer für euch bereit und werde euch auch nimmer verlassen, wenngleich ihr gefehlt habt, so ihr nur einmal den Weg zum Vater eingeschlagen und euch Mir verlangend zugewendet habt ....

BD 0650
Ich trage euer Erdenlos mit euch und warte geduldig, daß ihr euch Mir zuwenden möget ....

BD 0657
Was ist das Leben anderes als ein ständiger Kampf gegen Hindernisse .... Ihr sollt euch in diesem Kampf bewähren, ihr sollt euch nicht besiegen lassen, sondern immer selbst als Sieger hervorgehen, und immer geringer werden die Widerstände sein, gegen die ihr anzukämpfen habt. Denn mit eurer Kraft schwindet die Macht des Gegners. Und jede Überwindung eurer selbst trägt euch großen Nutzen ein .... Es reift eure Seele und schwingt sich hinauf in lichte Höhen, weil sie sich selbst befreit.

BD 0654 Immer und immer soll der Mensch durchdrungen sein von der Liebe zu Gott, dann wird er auch in jeder Stunde des Tages Zwiesprache halten können mit seinem Schöpfer und nichts mehr beginnen können, ohne Dessen Segen erbeten zu haben.

BD 0660
Es wird die Macht des Feindes zerschellen an der Übermacht der Liebe .... es wird der Haß besiegt werden von der Liebe, und es wird der Mensch Herr werden über alle Materie nur durch das Feuer göttlicher Liebe, das die Seele läutert und sie somit von der Materie erlöst .... Und alles wird frei werden durch die Liebe ....

BD 0661
Für den Lebensweg des Menschen gelten immer die Gesetze, die Gott von Anbeginn der Welt als nötig zur geistigen Entwicklung den Wesen gegeben hat. Es wirken oft Kräfte dagegen, diesen aber ist eine unsichtbare Gewalt überlegen, sie werden immer die Auswirkungen ihres Zuwiderhandelns als nachteilig für sich selbst verspüren und entweder sich umkehren, zu Gott-gewollter Tätigkeit, oder im Verharren ihrer Bösartigkeit immer stärker die Macht Gottes zu fühlen bekommen.

BD 0664
Denn Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden ....

BD 0664
Und was Ich tu', ist immer nur ein Werk der Barmherzigkeit und Liebe zu Meinen Geschöpfen, denen Ich das Leben gab.

BD 0664
Denn die Not ist groß, die Menschen stehen am Abgrund des Verderbens, denn sie erkennen Mich nicht mehr als ihren Vater an.

BD 0665
Vergesset nicht Meine Liebe und Barmherzigkeit, die sich allen Wesen auf Erden zuwendet ....

BD 0665
Vergesset nicht Meine Liebe und Barmherzigkeit, die sich allen Wesen auf Erden zuwendet .... Ich allein habe die Gewalt auf Erden und im Himmel, Ich werde zu strafen wissen, die Meine Gesetze so überschreiten, daß Schrecken, Elend und Entsetzen die Folge ihrer Anordnungen sind. Das Weltgericht wird alle treffen, ganz gleich, welchen Herkommens sie sind, und dann wird es sich zeigen, wer gerecht seinen Weg auf Erden wandelte und wer Meinen Willen nicht erkennen und befolgen wollte. Denn Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden .... Der Menschheit wird sich ein Entsetzen bemächtigen, und es wird dann heimgesucht werden, wer Meinen Willen außer acht gelassen hat, und in verstärktem Maße werde Ich züchtigen, die sich Mir so widersetzten und auf Erden schalten und walten in Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit.

BD 0669
Es vermag sich kein Mensch auf Erden das Leid der unvollkommenen Seelen im Jenseits vorzustellen, und die tiefe Einsicht kann ihnen auch nicht gewährt werden aus weisem Ermessen des Schöpfers, doch ihr Menschen könnt selbst euch die schrecklichste Lage denken und werdet doch nimmer das rechte Maß treffen können. Darum gebet den Verstorbenen eure Liebe, und lasset ihnen eure Hilfe zukommen, die ihr ihnen geben könnt, wenn es euer Wille ist. Alles Leid zu mildern, im Himmel und auf Erden, ist nur die Liebe fähig, und diese pfleget und werdet nimmer müde, denn nur die Liebe kann Erlösung bringen im Himmel und auf Erden .... Amen

BD 0669 Was hier auf Erden den Menschen nützet zum leiblichen Wohl, kann nimmermehr Erleichterung bringen im Jenseits, dort ist nur Liebe die einzige Kraft und Stärkung, und ohne solche ist die Seele allen Leidenszuständen preisgegeben ....

BD 0669
Gedenket der armen Seelen immer und an allen Orten.

BD 0669
Fürbitte für arme Seelen ....
Gedenket der armen Seelen immer und an allen Orten. Sie bedürfen eurer Hilfe und stehen so noch mit der Erde in Verbindung, bis sie sich durchgerungen haben zum Licht. Alle Mittel, die ihr anwendet, um eure Seelen auszureifen, sind ihnen versagt, und sie sind nur immer bedacht, daß ihre Leiden gemildert werden, und so harren sie der Hilfe, die ihr Menschen ihnen so leicht geben könnt durch euer Gebet. Alle Sorge um eure Seele wird dereinst vielfach unterstützt werden, wenn ihr nur des öfteren der Verstorbenen gedenkt, die, einmal im Lichtzustand, euch eure Mühe reichlich vergelten.

Lasset daher niemals außer acht, daß eure Sorge auf Erden außer der irdischen Tätigkeit dem Betätigen in wahrer Nächstenliebe gilt und diese sich auch erstrecket auf die von der Erde Abgeschiedenen. Lasset sie nicht darben, wo schon ein Gedanke in Liebe, ein Gebet in liebendem Gedenken ihnen große Erleichterung verschafft .... Denn es fließt unzähligen Wesen die Kraft zu, wenn sich ein liebendes Herz dem Vater im Himmel um Gnade-flehend zuwendet. Desgleichen sollt ihr auch bedenken, wie ungeheuer wichtig es ist, wenn die Liebe den Verstorbenen nachfolget ....

Was hier auf Erden den Menschen nützet zum leiblichen Wohl, kann nimmermehr Erleichterung bringen im Jenseits, dort ist nur Liebe die einzige Kraft und Stärkung, und ohne solche ist die Seele allen Leidenszuständen preisgegeben .... Wem von Gott ein langes Leben gegeben ist, der soll diese Gnade schätzen und auswerten für die Ewigkeit und auch des öfteren derer gedenken, die zeitig abgerufen wurden ins Jenseits. Das Leben gibt den Menschen oft Gelegenheit, für den Seelenzustand Sorge zu tragen, wo im Jenseits nur der Wille der Wesen frei ist. So dieser sich nach oben wendet, ist der Seele schon sehr geholfen, denn dann geht ihr auch von oben geistige Hilfe zu, doch oft fehlt der Seele auch die Willenskraft, und dann ist ihr Zustand bedauernswert.

Und dort müsset ihr Menschen Hilfe geben, ihr müßt euch vorzustellen versuchen, daß ihr hilflosen Wesen beistehen könnt, aber an ihrem Elend unachtsam vorübergeht .... daß ihr nur ganz geringe Mühe anzuwenden braucht und ihnen damit schon den Leidenszustand erträglicher machen könnt .... Ihr müßt nimmer glauben, daß euer Gebet nur wenig Einfluß haben könnte auf die Lage solcher Seelen. Wo wirklich Liebe die Veranlassung eines Gebetes ist für die Verstorbenen, dort wirket sich die Liebe auch außerordentlich leidstillend und Hilfe spendend an den Seelen derer aus.

Es vermag sich kein Mensch auf Erden das Leid der unvollkommenen Seelen im Jenseits vorzustellen, und die tiefe Einsicht kann ihnen auch nicht gewährt werden aus weisem Ermessen des Schöpfers, doch ihr Menschen könnt selbst euch die schrecklichste Lage denken und werdet doch nimmer das rechte Maß treffen können. Darum gebet den Verstorbenen eure Liebe, und lasset ihnen eure Hilfe zukommen, die ihr ihnen geben könnt, wenn es euer Wille ist. Alles Leid zu mildern, im Himmel und auf Erden, ist nur die Liebe fähig, und diese pfleget und werdet nimmer müde, denn nur die Liebe kann Erlösung bringen im Himmel und auf Erden ....Amen

BD 0670
Denn ihr sollt nichts beginnen ohne den Herrn ....

BD 0670
Und die Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist immer dort bereit, einzugreifen, wo der Mensch verzagt und bangend um Hilfe fleht .... und ist die Zeit auch noch fern .... es kommt bei jedem die Stunde, da er sich auf sein besseres Ich besinnt, und gesegnet, wer dann noch die rettende Hand des Vaters ergreift .... Amen

BD 0671
Auf Erden bedeutet wohl Geld und Gut Macht, nicht aber in der Ewigkeit .... Dort wird alles hinfällig sein, es werden in aller Niedrigkeit die Seelen derer leben, die auf Erden Macht und Reichtum als ihren Gott ansahen, dagegen über vieles gesetzt sein, die den Gütern der Welt abhold waren und ihre Nichtigkeit erkannten .... Amen

BD 0672
Glaube Vorbedingung des Wissens ....

Es belehren die Menschen sich gegenseitig in allem fürs irdische Dasein Nötige, doch was als Wichtigstes ihnen gelten sollte, den wahren tiefen Glauben als Fundament des Wissens zu pflegen, das übersehen sie als gleichgültig und schaden sich dadurch selbst am meisten, denn sie werden immer unfähiger, die Wahrheit zu ergründen, je mehr sie sich vom Glauben entfernen

BD 0672 Darum achtet der kommenden Zeit. Die Not auf Erden ist groß, und wer sie erkennet, soll alles daran setzen, sie zu lindern und den Mitmenschen Hilfe zu bieten geistig und körperlich, so sie deren bedürftig sind .... Amen

BD 0673
Denn die den Herrn suchen, sind allemal Seine Kinder, und denen naht Sich der Herr liebevoll und führt sie sicher um alle Klippen des Lebens ....

BD 0673
Denn die den Herrn suchen, sind allemal Seine Kinder, und denen naht Sich der Herr liebevoll und führt sie sicher um alle Klippen des Lebens .... Und ihr geht aus allen Gefahren, Trübsalen und Bedrängnissen unbeschädigt hervor, ihr seid machtvoll durch die Gnade des Herrn, und Seine Kraft wird euch durchdringen, und fest werdet ihr stehen in allen Kämpfen, die euch im Erdenleben nicht erspart bleiben können und die für die Förderung der Seele unbedingt nötig sind. Und so ihr dieses wisset, beginnet nichts, ohne euch der Gnade des himmlischen Vaters anheimgestellt zu haben, und es wird euch das Leben leichter sein .... Amen

BD 0639
Ohne Anfang und ohne Ende, von Ewigkeit zu Ewigkeit läßt Gott der Herr den Menschen Seine Liebe fühlen ....

BD 0639
Alle Dinge atmen Gottes Liebe, und die Geduld und Sanftmut des Herrn läßt sie bestehen.

BD 0640
Lasset die Kindlein zu Mir kommen und wehret es ihnen nicht. Die Worte des Herrn sollen Zeugnis ablegen von der übergroßen Liebe und Güte des Herrn, Der Sich aller annimmt, die zu Ihm verlangen. Es weiß der Mensch oft nicht, wie einfach es ist, sich mit dem Herrn zu verbinden .... wie er nur sein Herz zu öffnen braucht .... wie er nur willig zu sein braucht, die Worte des Herrn zu vernehmen, und wie der Vater schon Sich Seinem Kind nähert und es anhöret .... Lasset die Gedanken zum Herrn und Heiland schweifen, und wehret ihnen nicht, so werdet ihr auch bald selbst zu Ihm kommen, und Er wird euch segnen ....

Und habt ihr Ihm euer Herz geöffnet, daß der Herr einziehen kann in dieses, so wird Er euch nimmermehr verlassen, Er ist in steter Liebe um euch besorgt, euch vor Schaden zu behüten. Er will Selbst Wohnung nehmen in euch, und auf daß diese Wohnung Seiner würdig werde, gibt Er euch Kraft und Ausdauer, Ihn zu lieben und somit Ihm immer näherzukommen. Ihr sollt wie die Kinder euch an das Vaterherz werfen, ihr sollt Ihn bitten in kindlichem Vertrauen, daß Er als Vater euch möge betreuen stets und ständig .... ihr sollt ein recht inniges Verhältnis herzustellen bemüht sein, auf daß ihr ohne Scheu euch zu Ihm wendet und keine Bangigkeit und Furcht euch hindert, Ihm euer Herz zu öffnen.

Er hat euch geschaffen und euch bestimmt, alle Herrlichkeit des Himmels dereinst zu genießen und als Seine Kinder aller Macht und Herrlichkeit teilhaftig zu werden .... Ihr müsset nun aber auch in Ihm euren Vater sehen, ihr müsset Ihn lieben aus ganzem Herzen, Ihn bitten und euch Ihm anvertrauen, wie es das Verhältnis des Kindes zum Vater verlangt .... Ihr müsset in kindlicher Liebe alles tun, was der Vater von euch verlangt, ihr müsset Seine Gebote halten und euch in der Liebe üben, auf daß das Auge des Vaters wohlgefällig auf Seinem Kinde ruhe und Er euch segne. Und so ihr in Seinem Segen stehet, wird es euch wohl ergehen auf Erden, und ihr werdet die Kraft finden, euer Augenmerk ganz dem Seelenheil zuzuwenden, denn die Liebe zum Vater vermag alles ....Amen

BD 0640
Lasset die Kindlein zu Mir kommen und wehret es ihnen nicht.

BD 0640
Die Worte des Herrn sollen Zeugnis ablegen von der übergroßen Liebe und Güte des Herrn, Der Sich aller annimmt, die zu Ihm verlangen.

BD 0640
Und so ihr in Seinem Segen stehet, wird es euch wohl ergehen auf Erden, und ihr werdet die Kraft finden, euer Augenmerk ganz dem Seelenheil zuzuwenden, denn die Liebe zum Vater vermag alles ....

BD 0641
O welche Torheit, sich Mir zu widersetzen!

BD 0641 Himmel und Erde werden vergehen, aber Mein Wort wird bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit. Und wer an dieses Wort glaubet, der wird gleichfalls nicht sterben in Ewigkeit, denn alles, was von Mir ist, ist ewiges Leben ....

BD 0641
Was noch besteht an Dokumenten und Schriften, wird aufs strengste eingefordert werden, und es werden die Menschen in arge innere Not kommen, die Mein Wort nicht aufgeben .... Und ihrer will Ich dann gedenken in der Not ....

BD 0641
Was die Welt euch auch auferlegt, ihr müsset nur immer zu Mir aufblicken und im festen Vertrauen auf eure Errettung aus der Not Meinen Geist suchen .... Der euch mit Kraft zum Widerstand ausrüsten wird und euch nimmer dem Verderben entgegengehen läßt. Auf daß euch nicht Gefahr drohe an eurer Seele, wirke Ich unter euch unaufhörlich zum Zeichen Meiner Gegenwart .... Amen

BD 0641
Lasse die Worte des himmlischen Vaters ausklingen in einem Gebet, das ihr stets in allen Nöten zu Ihm emporsenden sollt: ....

Nimm mich auf in Deinen Frieden ....
liebster Himmelsvater Du ....
Gib mir Kraft zum Kampf hienieden ....
meinen Willen stärke Du.
Gib mir immer Deine Gnade ....
weise mich den rechten Weg ....
Lass' mich stets und ohne Zögern
dienen Dir zu Deiner Ehr' ....
Und wenn ich in Not gerate ....
meinen Glauben Du vermehr' ....
Bleibe Du mit Deiner Liebe
bei mir schwachem Erdenkind ....
Hilf mir, daß durchs Weltgetriebe
ich zu meinem Heiland find.
Schütze und behüte mich ....
allezeit und ewiglich ....

BD 0642
Der Geist des Menschen hat die Fähigkeit, sich über alles Irdische zu erheben und in einer Region, die dem Körper unzugänglich ist, Aufenthalt zu nehmen, sooft er nur will.

BD 0642
Und so wird die Wahrheit verkündet werden jedem Erdenkind, das zu dienen bereit ist...

BD 0642
Es werden dem Schöpfer des Himmels und der Erde immer Mittel zu Gebote stehen, Sich dem Menschen deutlich erkennbar zu nähern, nur muß der Mensch den vollen Willen haben, das Rechte zu tun und zu erkennen, und vollgläubigen Vertrauens sich dem Schöpfer zuwenden, dann wird sein Erdenweg wahrlich der rechte sein .... Amen

BD 0645
Es hat ein jedes Wesen, das mit der Erde in Berührung kommt, eine sichtbare irdische Bestimmung und gleichzeitig eine dem geistigen Sinn entsprechende Tätigkeit auszuführen, was dann erst verständlich ist, wenn das ganze Erdenleben recht bedacht wird ....

BD 0645
Alle Anforderungen, die das irdische Leben an den Menschen stellt, werden nach Kräften erfüllt, und die einzig wichtigste, die Höherentwicklung der Seele, wird außer acht gelassen. Und doch muß das Wesen diesen Erdenweg gehen ohne Wissen um den eigentlichen Zweck .... es muß selbst dieses Wissen sich allein aneignen, da es dazu auch die Fähigkeit bekommen hat .... Es muß sich aus eigenem Antrieb finden zur höchsten Gottheit und danach Verlangen tragen, da nur so die völlige Rückkehr in das Vaterhaus stattfinden kann. Ein genötigtes Wesen würde nie gottähnlich sich gestalten können und auch in keiner dauernden Verbindung mit dem himmlischen Vater bleiben, denn es hätte sich noch nicht völlig gelöst von seinen Begierden .... Es muß diese vollgläubig und aus freiem Willen besiegen und sich so den Weg zur Höhe bahnen.

BD 0645
Denn der rechte Glaube zeitigt die Liebe zu Gott und zum Nächsten, und die Liebe wiederum ist die einzigste Möglichkeit, sich selbst zu erlösen .... Die Liebe wirkt sich wohltätig aus in jeder Beziehung .... sie setzt den Menschen in den Zustand des Erkennens .... sie veredelt ihn und zieht alles Geistige im Menschen empor zur Höhe .... Die Liebe bewirkt die endgültige Vereinigung mit dem himmlischen Vater, Der doch die Liebe Selbst ist .... Amen

BD 0646
Menschen ohne Leid ....
Leid ist Liebe ....

Und immer sollt ihr Meine Stimme vernehmen, die ihr im Herzen das Verlangen danach tragt. Siehe, Mein Kind, wohl ist dein Gang auf Erden ein ständiger Kampf und muß es bleiben bis an dein Lebensende, denn die Kraft des Willens bleibt dann gleichfalls ungeschwächt, und so du auf Erden schon restlose Erfüllung deiner Bitten fändest, würdest du nachlassen im Streben, zu Mir zu gelangen, und darin suche und finde du immer die Erklärung für Stunden und Tage, die dein Gemüt beschweren. Es ist Meine Liebe dennoch in deiner Nähe und verhütet, daß du Schaden leidest an deiner Seele.

Der Zustand immer gleicher Zufriedenheit auf Erden ist äußerst gefahrdrohend für die Seele .... und Meine Liebe will solche Gefahr von dir abwenden und dich zu immer regerer Geistestätigkeit erziehen und dein Verlangen nach Mir erhöhen, denn dieses ist die echte Triebkraft zu geistiger Arbeit an sich selbst .... Und Ich bin euch immer nahe, ihr aber erkennet Mich oft nicht und suchet Mich und horchet nicht nach innen, wo Ich euch liebevoll anspreche .... Habet nur Ausdauer und lasset euer Verlangen nach Mir nicht schwächer werden, so nehme Ich ganz von euch Besitz und gebe euch den seligsten Frieden dereinst, wenn ihr den Kampf des Lebens siegreich ausgefochten habt. Und nun lasse Mich zu deinem Herzen also sprechen:

Des Lebens ungetrübte Freude ward keinem Sterblichen zuteil .... Dieses oft angewandte Wort besagt euch in Kürze den Leidenszustand auf Erden, und wer der Freuden im Erdenleben viele aufzuweisen hat, ist wahrlich nicht in Liebe vom himmlischen Vater bedacht. Er kann nur immer dann von wahrer Vaterliebe reden, wenn er auch die Strenge des Vaters zu fühlen bekommt .... oder aber selbst so willig sich dem himmlischen Vater hingibt, daß der Herr ihn gesegnet hat schon im Erdenleben. Doch wer in der Liebe des Vaters steht, wird zur Läuterung seines Wesens durch das Feuer der Liebe oder durch Leid gehen müssen .... Ist sein Herz liebewillig und liebetätig, dann wird ihn auch das Leid nicht niederdrücken und er im Leid nur noch inniger zum himmlischen Vater aufblicken und pur Liebe werden im Erdenleben.

Doch wer von Leid verschont bleibt, ist unsagbar arm auf Erden, und das durch eigene Schuld .... Er gab dem Mitmenschen keine Liebe und empfängt somit auch vom Vater solche nicht. Ihm wird zwar das Erdenleben weit besser behagen in ungestörtem Lebensgenuß und kummerlosen Tagen, doch ist sein Seelenzustand getrübt und unsagbar qualvoll .... Die Entfremdung vom Vaterherzen wird sich fühlbar äußern, indem sein Sinnen und Trachten nur den irdischen Freuden gilt und er mit wahrer Gier nach solchen strebt, denn er gibt sich durch sein liebloses Wesen in die Macht der Gegenkräfte, wendet sich diesen immer mehr zu und wird von dieser Macht hineingezogen in den Strudel der Welt mit allen Verlockungen, allem Glanz und aller Sinnlichkeit.

Darum beneidet nimmer die Menschen, denen es scheinbar gut geht im Erdenleben .... ihr Leben ist so unproduktiv .... nichts sammeln sie für die Ewigkeit, nichts tun sie für ihre Seele .... doch alles für ihren Untergang und geistigen Tod. Und das Erdenleben ist kurz, das Leben im Jenseits aber unendlich lang .... sie haben viel aufgegeben und wenig empfangen auf Erden und sind ärmer als die ärmsten Menschen auf Erden, die durch Leid und sorgenvolle Tage gehen. Je mehr ihr in Liebe tätig seid auf Erden, desto mehr wird euch auch das Leid drücken .... euer eigenes und noch mehr das Leid der Mitmenschen, denn ein liebendes Herz fühlt gleichsam auch die Leiden seiner Lieben ....

Doch alles Leid ist wiederum Liebe .... innige Liebe eures Vaters im Himmel, Der euch dadurch würdig machen will Seiner Nähe und des himmlischen Paradieses .... Und so ihr im Leid stehet, so wisset, daß ihr auch in Meiner Liebe seid .... wisset, daß ihr dann nur immer inniger euren Heiland ins Herz schließen sollt, auf daß all euer Leid in Segen gewandelt werde ....Amen

BD 0646
Der Zustand immer gleicher Zufriedenheit auf Erden ist äußerst gefahrdrohend für die Seele ....

BD 0646
Und so ihr im Leid stehet, so wisset, daß ihr auch in Meiner Liebe seid .... wisset, daß ihr dann nur immer inniger euren Heiland ins Herz schließen sollt, auf daß all euer Leid in Segen gewandelt werde .... Amen

BD 0677
Denn dies allein ist Bestimmung eines jeden auf Erden, sich aus der Nacht des Geistes zu erlösen, um eingehen zu können in das Reich des Lichtes .... der ewigen Wahrheit .... Amen

BD 0681
Denn ein neues Reich soll erstehen, voll Eintracht und Brüderlichkeit, und es soll hinweggefegt werden alles, was Haß und Lieblosigkeit unter die Menschen gesät hat, doch die Früchte der Liebe sollen bleiben in Ewigkeit.

BD 0684
Die Liebe ist das Größte im Himmel und auf Erden, und sie vermag alles.

BD 0684
Denn der Herr ist ein milder Richter und vergibt alle Schuld auf Erden, so sie erkannt und aus tiefstem Herzen bereut wird .... Er wird aber auch zu strafen wissen, die Seine Gebote nicht beachten und nimmermehr zu Ihm um Vergebung flehen .... Amen

BD 0685
Licht wird euch werden, die ihr nach Licht verlanget, euch läßt der Herr nicht in der Finsternis schmachten, und Er wird euch bewahren vor den reißenden Wölfen, die in ihrer Verkleidung sich unter Seine Herde einschleichen und Verwirrung anzurichten trachten.

BD 0685
Leset Sein Wort und erkennet die ersten Anzeichen der Verwirrung .... Und wer Ohren hat zu hören, der höre: Nicht die Welt wird euch den Frieden bringen, sondern allein nur Der, Dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Und Sein Frieden wird sein ein ewiger Frieden, den nichts in der Welt mehr zerstören kann und der sich dennoch auch über die Erde erstrecken wird .... über jene Menschen, die das Wort Gottes vernehmen aus dem Munde eines reinen Jüngers Jesu .... der in seiner Liebe den Menschen beistehen will und ihnen verkündet von der ewigen Liebe Gottes .... Dieser wird den Frieden bringen den Menschen, die guten Willens sind .... Amen

BD 0686
Des Staunens wird kein Ende sein, so ihr euren irdischen Leib verlassen habt und Einblick nehmen dürft in die Beweise der Liebe und Allmacht des himmlischen Vaters, Der euch dadurch unsagbare Wonnen bereiten will in Ewigkeit.

BD 0689
Wer nur sich selbst allzusehr liebt, kann nimmer sich die göttliche Gnade erringen, denn der Herr wird sein Tun und Treiben nimmermehr segnen .... Nur das Ausüben der Liebe am Nächsten sichert ihm solche zu. Wer willig hingibt von seinem Besitz, wird doppelt empfangen, und nicht nur irdisch, sondern in noch größerem Maße geistig, denn die Liebe ist das Höchste, und nur durch die Liebe kann sich der Mensch erlösen schon auf Erden .... Amen

BD 0689
Menschwerdung ....
Brücke ....
Der die Dornenkrone getragen, hat der Menschen Sünden auf Seine Schultern geladen und blieb dennoch das reinste, unschuldigste Lamm Gottes. Die Nacht war aller Seelen Anteil zu jener Zeit, doch mit dem Heiland kam das Licht zur Erde, und die Finsternis ward überwunden durch Jesu Tod am Kreuze. Und wer sein Herz öffnete, um das Licht aufzunehmen, dessen Sündenschuld ward getilgt durch die Liebe des Heilands. Die Macht des Bösen war gebrochen, es erwarb der Heiland den Menschen das Recht, einzugehen in die ewige Heimat, so sie den Glauben annahmen an Jesus Christus als Sohn Gottes.

In unermeßlich langer Zeit waren die Pforten zum Vaterhaus verschlossen, weil die Sünde die Seele trennte von der ewigen Gottheit .... Da schlug der Herr eine Brücke von der Erde zur geistigen Welt. Die unüberbrückbare Kluft bisher konnte der Glaube überwinden .... die ewige Gottheit neigte Sich väterlich Ihren Geschöpfen zu und es findet den Weg zum Vater, der nur den Willen hat, denn der göttliche Heiland hat den Weg geebnet durch Seine Menschwerdung ....Amen

BD 0691
Denn des Kindes Glück ist des Vaters Freude, sein Wohlergehen Meine Sorge, und wo ihr Gefahr laufet zu straucheln, halte Ich schützend Meine Hand über euch.

BD 0691
Und wenn dein Herz sich sehnet ....
nach Mir nur unverwandt,
Wird Meine Lieb´ dich tragen ....
zu Mir ins Heimatland,
Aller Leiden dann enthoben,
wandelst du in hellstem Licht ....
Schauest dann im Himmel droben
deines Vaters Angesicht ....
Und es wird dein Herz erbeben ....
und erglühn in Liebeslust ....
Und in Wonnen wirst du leben,
selig ruhn an Meiner Brust ....
Ständig sein in Meiner Nähe,
selig sein in Lust und Freud,
Meine Liebe wird dir geben ....
reinstes Glück in Ewigkeit .... 

Amen

BD 0693
Er teilet dir die Gaben zu nach Bedarf ....

BD 0696
Denn so ein Wesen in Berechnung handelt, verliert jedes Tun und Lassen an Wert .... Die Liebe soll den Menschen treiben und diese wieder innerster Antrieb sein, das rechte Maß der Liebe aber ist allein schon Verlangen nach oben, denn Ich Selbst bin die Liebe .... wer Mich also in sich hat durch sein Wirken in Liebe, läßt sich gleichsam ohne Widerstand von Mir erfassen und hinüberleiten in Mein Reich.

BD 0697
„O daß ich tausend Zungen hätte, zu preisen Deine Macht und Herrlichkeit, o Herr, Der du die Welt regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit .... Und Der du in mildestem Erbarmen dich Deiner Erdenkinder annimmst und ihnen Worte der Liebe gibst fort und fort .... Sei mein Schutz und Schirm jetzt und allezeit .... Amen.“

BD 0698
Es erkennen die Menschen immer weniger ihren Ursprung, und da sie sich dessen nicht bewußt sind, begreifen sie auch nicht ihre Aufgabe auf Erden.

BD 0698
Es erkennen die Menschen immer weniger ihren Ursprung, und da sie sich dessen nicht bewußt sind, begreifen sie auch nicht ihre Aufgabe auf Erden. Und ob auch Zeiten darüber vergehen, sie müssen unweigerlich erst zu dieser Erkenntnis kommen, bevor Stufe für Stufe ihrer Höherentwicklung erfolgen kann. Die Länge der Zeit entbindet den Menschen nicht von der für ihn unbequemen Aufgabe, erst den Anschluß zu suchen an seinen Schöpfer .... Er muß erstmalig den Schöpfer anerkennen und in Fühlungnahme zu Ihm treten, und es kann für ihn nur von Vorteil sein, so er in frühester Zeit diese Verbindung sucht, denn erst von dieser Zeit an ist sein Leben zweckentsprechend zu leben ....

Zuvor aber ist das Leben nur ein spielerisches Verzetteln der kostbaren Zeit, denn es zieht nicht den geringsten Nutzen für die Seele nach sich. Und von Nachteil wird es nur sein, wenn der Mensch gedankenlos dahinlebt und sich niemals mit der Frage seines Ursprungs befaßt. Ihm hat Gott wahrlich den Verstand und die Denkfähigkeit umsonst gegeben, so er sie nicht nützet, um geistig zum Erfolg zu kommen.

BD 0699
Nichts in der Welt kann für die Wonnen dieses Zusammenschlusses der Seele mit dem Gottesgeist annähernd einen Vergleich bieten .... Es ist dies so unvergleichlich beseligend und doch bei etwas gutem Willen so überaus leicht zu erreichen, und es entschädigt das Erdenkind dieser Moment für das schwerste und schmerzensreichste Erdenleben tausendfach.

BD 0700
Sehet, wie sich das Meer göttlicher Liebe ergießet über alle Geschöpfe .... wie unentwegt sich der Quell der Gnade öffnet und die Fülle der Liebe Gottes sich Seinen Wesen mitteilt. Immer sind sichtbare und unsichtbare Kräfte bereit, das von Gottes Liebe Gewollte auszuführen, und so wirket die Liebe des Herrn unbegrenzt .... immer und ewig.

BD 0704
Es werden selig sein, die Mich lieben und Mein Wort vernehmen .... denn Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

BD 0706
Und so die eigene Person zurückgestellt wird, fällt von selbst alles Schwere vom Menschen ab, und er findet die Erfüllung des Lebens im Wirken für andere.

BD 0706
Je mehr sich der Mensch unterstellen kann, desto freier wird sein Geisteszustand werden, und je öfter er sich in der Selbstüberwindung übt, desto stärker wird sein Wille, und es bringt dieses Arbeiten an sich selbst eine Veredlung des ganzen Wesens zustande, immer wird dann nur das Wohl des Mitmenschen berücksichtigt werden, und der peinvolle Zustand, der den Menschen quält, ist behoben .... Und dies bewirket der Wille zur Tat .... es ist um ein bedeutendes leichter, die Welt zu besiegen als sich selbst ....

Es will der Mensch nicht zugeben, der Urheber seines Zustandes zu sein, immer sucht er die Ursache überall anderswo als bei sich selbst, und das ist sein Fehler .... Wo Selbsterkenntnis mangelt, ist die Hilfe schwer zu bringen .... denn wo soll dann der Hebel angesetzt werden .... Wer Kritik nur an anderen üben will, niemals aber an sich selbst, der wird schwerlich das Grundübel erkennen, er wird sich selbst immer nur bedauernswert finden und nicht den Willen aufbringen, Beendung seines Zustandes, der ihn doch bedrückt, zu schaffen.

Und so ist nur eines von rechter Wirkung auf ein solches Gemüt .... es in aller Liebe aufmerksam zu machen auf seine falsche Einstellung dem Leben gegenüber, das der Mensch selbst meistern soll und nicht von diesem sich meistern lassen, was doch jedesmal der Fall ist, wenn er unter dem Druck seiner Stimmung leidet und sich keinen Ausweg schafft. Wo der Wille ist, ist auch die Tat, und diese erst befreit den Menschen von jeglichem Übel .... Amen

BD 0710
Wisset, ihr Meine Kindlein, daß Ich euch liebe und daß ihr nimmer verzagen sollt oder zweifeln an Meiner Liebe zu euch ....

BD 0712
Und so halte dich nur immer daran, was dir als Grundsatz von oben zugeht: die Liebe zu pflegen gegen jeden Menschen .... für euch soll ein jeder Mensch gleich sein; ihr sollt keinen verächtlich betrachten und jedem gleich Liebes tun, dann wird euer Vater im Himmel Gleiches mit Gleichem vergelten an euch, und Seine Liebe zu euch wird nie aufhören in Ewigkeit .... Amen

BD 0715
Und die Sonne wird aufgehen, wo noch Nacht ist .... im Licht der Wahrheit werden stehen alle, denen deine Fürsorge gilt .... Amen

BD 0728
Und die Liebe ist der Gegenpol des Treibens der Finsternis.

BD 0728
Des Lebens Bedingungen erfüllt, wer sich die Liebe zum ersten Grundsatz macht ....

BD 0728
Es verliert der Mensch jegliche Angst vor dem Tode, wenn die Liebe in ihm tätig ist, denn es erwacht sein Geist zum Leben, und er hat die Brücke gefunden zum Jenseits.

BD 0728
Alles, was Liebe ist, ist ewig .... vergänglich dagegen, was nicht in sich die göttliche Liebe trägt .... Amen

BD 0729
Denn über aller irdischen Freude des Körpers steht das Glück der Seele .... Dieses aber ist unvergleichlich wertvoller als die Stunden ungetrübten Lebens-Genusses, denn letzterer ist vergänglich, jenes aber bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 0731
Hat der Geist Gottes im Menschen sich geeint mit dem ewigen Liebegeist, dann ist der Seele Freiheit erwirkt

BD 0731
Und es versammeln sich, die euch lieben, und holen euch heim in das Vaterhaus. Und die in Christus sterben, werden selig sein und dem Schöpfer Lob und Dank singen bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 0736 Und so steht Gott denen bei, die sich zu Ihm bekennen, die in sich das Verlangen tragen nach der Vereinigung mit Gott bewußt oder unbewußt, und das in jeglicher Art. Die Hilfe zum Aufstieg zu Gott .... so müßte alles das heißen, was unter dem Begriff „Gnade“ den Menschen zugänglich gemacht wird .... Es erfaßt der Mensch nicht die Bedeutung des Wortes in seiner ganzen Tiefe .... Überall und zu jeder Zeit kommt die Hilfe Gottes dem Wesen entgegen und will nur erfaßt werden. Ein inniges Gebet um den Beistand Gottes läßt ihm diesen in aller Fülle zuteil werden, und darum kann der Mensch mit vollem Vertrauen sich seiner Seelenarbeit hingeben, denn er wird, wenn er gläubig ist und sich hilfeflehend an den Vater im Himmel wendet, so voller Gnade sein, daß ihm höchster Erfolg gesichert ist. Er wird, in der göttlichen Gnadensonne stehend, überaus leicht die gefährlichsten Klippen umschiffen und die beschwerlichsten Wege mühelos zurücklegen .... es wird seine Seele die Lockerungen der Fesseln spüren, der Geist wird rege werden und die Hülle durchbrechen und sich endlich mit dem Liebegeist aus Gott vereinigen .... und alles nur durch die göttliche Gnade, die sich ein jedes Wesen erbitten kann .... die nie begrenzt von Gott ausgeteilt, sondern ungemessen empfangen werden kann, von jedem, der sie nur begehrt.

BD 0736
Und es werden zahllose Wesen die Gnade Gottes an sich verspüren, solange sie willig sind zu empfangen. Lebendiger Glaube und tatkräftige Liebe lassen ihnen Ströme der Gnade Gottes zufließen .... immer wird Gott hilfsbereit dem Wesen entgegenkommen, um ihm den Weg nach oben zu erleichtern, um es zu schützen vor der Macht des Bösen und ihm den Zusammenschluß mit dem ewigen Liebegeist zu sichern, denn „wahrlich sage Ich euch“, spricht der Herr, „euer Leid wird gering sein auf Erden, so ihr euch nur Meiner Gnade bedienet .... ihr werdet die höchste Höhe erreichen können und in unmittelbare Fühlungnahme zu Mir treten, und eure Seele wird schweben im Licht ....“ Amen

BD 0739
Denn gegen die Naturgesetze soll der Mensch nicht ankämpfen, will er nicht Schaden leiden an Leib und Seele ....

BD 0740
An das Wort des Evangeliums sollet ihr gemahnet sein: „Bittet, so wird euch gegeben werden .... klopfet an, so wird euch aufgetan ....“

BD 0740
Ihr dürfet nie vergessen, daß euch der himmlische Vater jede erdenkliche Hilfe zukommen läßt, daß jedoch dies immer abhängig gemacht werden muß von eurem Willen .... daß die Gnade Gottes euch nicht gewährt werden kann, solange ihr nicht selbst danach verlanget und darum bittet. Wollet ihr, so werdet ihr empfangen .... doch ohne euren Willen euch unterstützen hieße, untätige Wesen durch Gottes Willen entstehen zu lassen, denen die Freiheit des Willens genommen würde. So ist es doch überaus leicht verständlich, warum ihr immer und immer wieder euch im Gebet zum himmlischen Vater wenden sollt .... Nicht um Irdisches sollt ihr bitten, sondern ernstlich um eurer Seele Wohlergehen besorgt sein, dann ist auch euer irdisches Wohl gesichert.

BD 0741
Des öfteren sollst du Meinen Geist suchen, Mein liebes Kind, und die wahre Erleuchtung wird dir werden jederzeit.

BD 0741
Mit aller Innigkeit umfasse Ich Meine Kinder und will nur immer ihr Bestes .... sie beschützen in der Not, die im Erdenleben ihr Los sein muß, um Mich zu erkennen. Die Liebe des Vaters ist das Kostbarste, was sie im Erdenleben ihr eigen nennen dürfen, und sind sie sich derer bewußt, so geht alles Erdenweh nur traumartig an ihnen vorüber.

BD 0742
Vaterworte ....
In der Absicht, Mir zu dienen, erkenne Ich die Bereitwilligkeit Meiner Diener auf Erden. Jede Stunde, die Mir geopfert wird, vermehrt den geistigen Reichtum dieser, denn wer Mir gibt, empfängt im Übermaß, und sein Opfer trägt reiche Frucht. Die in Mir ihren Gott und Vater sehen, die nur bestrebt sind, Meinen Willen zu erfüllen, werden auch von Mir gewürdigt, Mein Wort zu vernehmen, und die reinste Gabe, von Mir Selbst geboten, wird sie unsagbar beglücken, denn Ich Selbst bin ihnen nahe im Wort, und Mein Atem streifet sie, so Ich zu ihnen rede.

Die höchste Erfüllung kann ihnen werden schon auf Erden, selbst der Leib kann den glückseligen Schauer Meiner Nähe spüren, so dies Mein Wille ist, und die Seele kann sich lösen und in Licht-Sphären weilen, erblickend die selige Geisterschar, denn die Liebe zu Mir öffnet alle Pforten und gibt der Seele Befreiung, wenn auch nur auf kurze Zeit.

Dies zu erreichen, Mein Kind, sollst ständig du bestrebt sein, denn je höher du im Licht der Wahrheit stehst, desto mehr erfasset dich Meine Liebe, denn du dienest Mir dann in aller Treue, indem du zum Empfang bereit bist, um wieder zu geben den Menschen, die irrend deinen Lebensweg kreuzen.

Und es soll das Licht verbreitet werden .... emsig und unermüdlich sollen Meine Arbeiter im Weinberg tätig sein, auf daß noch in letzter Stunde Ich reiche Ernte halten kann und Meine kleine Schar vermehrt werde um ein Vielfaches. Ich erkenne die Meinen gar wohl, weiß um alle ihre Fehler und Schwächen, aber auch um ihre Liebe zu Mir und daß sie für Mich tätig sein wollen auf Erden .... Ich will ihre Liebe so heiß im Herzen entfachen, daß sie von brennendem Verlangen nach Mir erfaßt werden, und dieses Verlangen dann stillen und sie unendlich beglücken, und so die Liebe auflodert zu hellster Glut, werden ihre Herzen geöffnet sein für Meine Einkehr, und dann höret dieses Herz Mein Wort in lieblichster Stimme und ist unsagbar selig darüber ....

Und ihr werdet gleichfort tätig sein für Mich, so euch diese Liebe ergriffen hat .... Ihr werdet kein Leid mehr spüren, sondern irdischem Leid enthoben sein, wenngleich auch der Welt es scheinet, daß euer Los ein hartes sei.

Vertrauet Mir und Meinem Wort .... Ich nehme jedes Leid von euch, die ihr Mein geworden seid in Liebe und Treue .... Der Engel Stimmen werdet ihr hören und süße Lust empfinden, wenn auch den Leib ihr darbietet der Welt zu Spott und Hohn. Wer Mir wahrhaft dienet, den schütze Ich vor Leid .... Ich lasse ihn den Himmel schauen, und es entfernt die Seele sich aus ihrer Hülle und überlässet den Körper denen, die in blindem Eifer nur der Welt dienen .... Ich nehme euch in Empfang und will euch segnen bis in alle Ewigkeit ....Amen

BD 0746
Es wird ein jeder Gnade empfangen dürfen im Übermaß, und Ich verwehre sie keinem, der nur zu Mir findet im Gebet.

BD 0746
……und es wird nicht einem Menschen die Gnade verweigert werden, so er sie nicht selbst zurückweiset.

BD 0746  (2 wörter Fett rw )Gnaden(wahl) ....
Roter Faden ....
Es sollen nicht vergeblich Meinen Rat erbitten, die im Zweifel stehen, und so nimm folgendes auf: Die rechte Erkenntnis zu haben in allen Dingen ist von euch Menschen nicht zu fordern, doch sollet ihr bemüht sein, verstehen zu lernen, daß das Eingreifen der ewigen Gottheit oft unumgänglich nötig ist und daß solches in seiner Art Mir überlassen werden muß, denn ihr Menschen vermöget nicht zu beurteilen, was im Welt-Geschehen vonnöten ist. Und so werdet ihr Menschen auch kaum übersehen können, welch schreckliches Ende euer Los wäre ohne dieses Mein sichtbares Wirken unter euch.

Die geistige Not unter der Menschheit erfordert unendliche Liebe und Barmherzigkeit, und so Ich diese den Menschen zukommen lasse, murret ihr und verschließet euch Meinen Worten, und es ist dies doch der einzige Weg, um all den irrenden und fehlenden Erdenkindern Hilfe zu bringen aus aller Not. Und wenn in aller Qual die Seele um Erbarmungen fleht, soll Ich sie ungehört dem Verderben preisgeben, nur um eure Satzungen nicht umzustoßen, die nur ihr allein euch so auslegt, daß sie ein Eingreifen Meinerseits ausschließen?

Jeder Mensch auf Erden ist Mein Kind, und jedem will Ich Meine Hilfe angedeihen lassen, und Ich kann Mich da nicht an leere Buchstaben binden, die ihr nicht Sinn-gemäß erfasset .... Ich wäre wahrlich kein guter Vater, wollte Ich diesen Kindern nicht beistehen in der Not, denn auch ihr wollet Meine Barm-herzigkeit .... ihr wollt, daß Ich euch segne und euch Meine Gnade austeile .... und Meine Liebe sollte nicht so groß sein, daß allen die Gnade gewähret würde? Ihr wollt das Gnadenmaß der Liebe abhängig machen vom Wert oder Unwert des Menschen? Es wird ein jeder Gnade empfangen dürfen im Übermaß, und Ich verwehre sie keinem, der nur zu Mir findet im Gebet.

Und darum sollet ihr nicht glauben, daß ihr nur in der Gnade steht, die ihr zu Mir gefunden habt .... Meine Gnade geht unbegrenzt auch denen zu, die in aller Demut solche von Mir erwarten, und es wird nicht einem Menschen die Gnade verweigert werden, so er sie nicht selbst zurückweiset. Und daher ist es völlig unsinnig, Mich als strengen, unerbittlichen Vater hinzustellen, Der nur auserwählet hat, wen Er mit Seiner Gnade bedenket, und die Nichterwählten leer ausgehen läßt.

Ihr müsset doch eins bedenken, daß ihr alle sündig seid, ihr müßt bedenken, wie unzählige Male Ich euch die Sünden vergeben muß, wie aber Meine Liebe in euch gleichfort Meine Kinder erblicket. Und ihr werdet dann auch begreifen können, daß Ich keinen Unterschied mache und Mir alle Kinder auf Erden als von Mir ausgegangen auch ohne Ausnahme nahestehen und Meine Sorge allen gilt .... daß Ich aller Rückkehr ins Vaterhaus erwarte und allen auch die gleichen Hilfsmittel zuwenden möchte, um diese Rückkehr zu beschleunigen.

Wer darum glaubt, in der Gnadensonne Meiner Liebe zu stehen, dem darf nimmermehr Meine Liebe so begrenzt erscheinen, daß sie nicht alle Wesen gleich stark erfassen könnte und möchte, und nur allein im Willen des Menschen liegt es, sich dieser Gnade wert zu machen, d.h., er darf nur empfangen wollen, und unbegrenzt wird sie ihm geboten werden.

Nun will Ich dem zweifelnden Bruder noch eine Auskunft geben über die Frage, die ihn besonders bewegt: Siehe, in stillen Stunden erkennst du die Gottheit, und es hat dein Herz die Furcht überwunden. Nun begehret es ein sichtbares Zeichen von Mir, es begehret sozusagen eine Ausscheidung der Gerechten und Ungerechten .... es will sichtbar und hörbar eingeweiht werden und mit hineingezogen in den Aufbau des neuen Jerusalems, und in solcher Ungeduld übersieht es ganz, daß die Erdenarbeit schon der Anfang dieses Baues ist und daß ihr alle Mir dienet, wenn ihr euch der Unwissenden annehmt und sie belehret durch Mein Wort. Als der Zeit des Strafgerichtes nicht mehr fernstehend, sollet ihr alle diese kurze Zeit ausnützen und hingebend für Mein Wort eintreten, und so euch dieses geboten wird von oben, so gebet es ebenso einfach weiter, auf daß sie es fassen, die nicht im Bücherwissen stehen.

Mein Wort wird immer und ewig dasselbe bleiben, und jeglicher Sinn des Wortes bleibt unverändert, nur der Menschen Sinn hat sich selbst Änderungen geschaffen und irret oft in der Auslegung des Wortes. So Ich aber euch helfen will und euch leicht verständlich dieses Mein Wort von neuem zugänglich mache und es euch eingehend erkläre, so weiset es nicht ab, sondern erfasset den roten Faden, der euch entwirren soll, was euch unklar ist .... der Meine Liebe euch veranschaulichen soll, und es soll euch alle Weisheit vermittelt werden so, wie Ich es für nötig erachte, doch immer nur euch und der gesamten Menschheit zum Segen ....Amen

BD 0747
denn wer die Liebe hat, hat auch die Kraft

BD 0749
Wer auch das letzte hingibt aus Liebe zum Vater, dem wird der Vater wiedergeben unvergleichlich Schöneres, und er wird erkennen, daß sein Opfer ihm die Fülle göttlicher Liebe eintrug, indem sein Geist empfing im Übermaß ....

BD 0750
Aller Dinge Anfang bin Ich .... Das beherziget, wenn der leiseste Zweifel euch bewegt über die Erschaffung alles dessen, was ihr um und über euch seht.

754
3 Jahre Glaubensprobe ....
Christentum ....
Lippengebet ....

In jeder Aufgabe liegt eine gewisse Verpflichtung, und es muß das Erdenkind immer bestrebt sein, nach Kräften dieser nachzukommen und keine Saumseligkeit eintreten zu lassen, weil ein solches Werk wie dieses eine große Hingabe erfordert und zu gewaltig ist, als daß es zu den täglichen mechanischen Ausübungen gerechnet werden kann. Und so sei dir ans Herz gelegt, daß du allen Willen und alle Hingabe dieser Arbeit zu widmen dich bemühen sollst, auf daß diese nicht Einbuße erleide um nichtiger Geschehnisse willen. Und so beginne:

Drei volle Jahre werden vergehen, bis die gesamte Christenheit die Glaubensprobe bestanden hat, um nun in sich selbst entweder gefestigt zu sein oder den Glauben an Jesus Christus als Erlöser der Welt gänzlich verworfen zu haben .... Und in diesen drei Jahren wird sich eine Ausscheidung deutlich bemerkbar machen, denn die Welt mit ihren Anhängern wird versuchen, die völlige Lostrennung vom Glauben durchzusetzen, während die anderen sich immer fester zusammenschließen und sich inniger denn je ihrem Heiland und Erlöser hingeben.

Es wird die Schar der letzteren wohl viel kleiner sein, und darum muß eine große Not noch die Erde heimsuchen, um noch zu retten, was nicht völlig in den Banden des Satans ist. Die große Gemeinde derer, die den Herrn verleugnen, geht einer furchtbaren Zeit entgegen. Ohne Erbarmen ist der Herr, wenn Seiner Worte und Mahnungen nimmermehr Gehör geschenkt und diese verhöhnt und verlacht werden.

Es ist von großer Wichtigkeit, zu erkennen, wie immer wieder der Herr in Liebe und Milde den Menschen nahezukommen versucht und wie Er auf immer härtere Herzen trifft .... wie Seine Absicht immer wieder der Rückkehr Seiner abgefallenen Kinder gilt und dies nicht erkannt wird, und so gibt es nur noch ein Mittel, die Herzen gefügig zu machen, und alle Milde und alle Barmherzigkeit wäre vergeblich, da ihrer nicht geachtet wird.

Nur in großer Trübsal und Bedrängnis finden die Menschen zu ihrem Schöpfer zurück, jedoch muß dann auch das Herz sprechen, denn der Gebete mit den Lippen wird der Herr nicht achten, und es wird gleichfalls dann eine Trennung sein, die den Unwissenden noch täuschen kann in letzter Stunde. Ein inniger Stoßseufzer zum Vater des Alls wird genügen, ein Kind zu erretten aus größter Not .... Doch die nicht im Geist und in der Wahrheit bitten, werden vergeblich rufen, denn ihr Ruf kann nicht erhört werden, und so werden nicht sehr viele sein, die in letzter Stunde ihre Zugehörigkeit zum Vater erkennen, doch es wird den wenigen wahrlich zum Segen gereichen ....Amen

754
Nur in großer Trübsal und Bedrängnis finden die Menschen zu ihrem Schöpfer zurück

754
Ein inniger Stoßseufzer zum Vater des Alls wird genügen, ein Kind zu erretten aus größter Not ....

754
Die große Gemeinde derer, die den Herrn verleugnen, geht einer furchtbaren Zeit entgegen.

755
„Ihr habet Mein Wort und beachtet es nicht ....“

757
Wer nicht in großer Hartnäckigkeit sich der Hilfe von oben widersetzt, dem wird jegliches Geschehen Erkennen und größten Nutzen bringen, so es sein Wille ist, zur Wahrheit zu gelangen .... Amen  

758
Doch alle Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist vergeblich, wo das Erdenkind sich hartnäckig allen Hinweisen verschließt.

759
Wende deinen Blick nur immer nach oben, so wird dein Denken und Wollen stets recht geleitet sein.

761
„Kommet alle zu Mir, die Ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken.“

762
Wer erkannt hat, den schreckt der Tod nicht, denn seine Seele hat den Weg zum ewigen Leben gefunden .... Tod heißt Finsternis und Nacht .... Der Welt Lust und Verlangen hüllt den Geist in Finsternis, und dieser Zustand ist gleich dem ewigen Tode. Nur wer das Verlangen nach der Welt überwindet, wird aus der Nacht zum Licht gelangen .... er wird vom Tode zum Leben erwachen, und er wird ohne allen Zweifel die Schrecken des Todes überwinden.

764
Das Geleitwort deines Lebens soll sein: „In allen Dingen dem Herrn zu dienen, will immer ich bemühet sein ....“ , und Sein Segen wird dich begleiten auf allen deinen Wegen

764
So, wie der Mensch zum leiblichen Wohle des Brotes benötigt, so ist das reine Wort Gottes nötig zur Erhaltung des ewigen Lebens ....

765
Liebe ....
Haß ....

Siehe, Mein Kind, mit offenen Armen komme Ich euch entgegen, die ihr von Mir empfangen wollt. Die Sehnsucht des Herzens wird euch Meine Liebe kundgeben, im Verlangen nach Mir wird sich Meine Liebe zu euch äußern, und dies wird auch der Zustand sein im Jenseits, daß ihr gleichfort nach Mir verlanget und Meine Liebe euch Erfüllung gibt fort und fort.

Sehet, die Liebe habe Ich euch in das Herz gelegt, auf daß ihr dereinst in Seligkeit schwelgen sollt, so eurer Liebe Erfüllung wird. Ich habe aber auch in euch den Trieb gelegt vom Gegenteil, weil ihr nur durch Überwindung dieses Triebes den Glückseligkeitszustand erringen könnt, und so soll euer Streben auf Erden gerade dem Bekämpfen des Hasses, dem Gefühl der Lieblosigkeit in höchster Potenz gelten, denn es vergiftet der Haß eure Seele in so zerstörender Weise .... es vernichtet der Haß alles, was die Liebe aufbaut ....

Es kann der Mensch mit dem Gefühl des Hasses in seinem Herzen nimmermehr zur Vollkommenheit gelangen, denn der Haß ist ja Anteil des Bösen .... Der Haß ist so verderbenbringend und so unsäglich die Seele bedrückend .... er ist das ärgste Übel .... er ist der Feind aller guten Gesinnung .... er ist ein Laster, das alles Gute und Edle erdrückt .... er ist der Ursprung der Sünde .... Ein Herz, das dem Haß erliegt, ist unfähig jeder edlen Regung .... Es kann, wo Haß regiert, keine Tugend geübt werden. Demut, Sanftmut, Milde und Erbarmen .... es sind dies völlig fremde Begriffe dem Herzen, das vom Haß beherrscht wird; denn es kennt der Mensch ja nimmer die Liebe, und diese ist doch notwendig, will der Mensch tugendhaft, gut und Gott-gefällig leben.

Wie entsetzlich die Auswirkungen des Hasses sind, wird der Mensch erkennen im Jenseits .... wie verzerrt die Seele dessen ist, der im Erdenleben unter dem Einfluß des Hasses stand. Wollten die Menschen doch bedenken, daß die Gegenmacht volle Gewalt über ein im Haß stehendes Erdenkind bekommt, daß es ihm immer schwerer wird, sich dieser Macht und dem Einfluß zu entwinden, daß es ihm auch immer schwerer wird, zur Liebe zurückzufinden, und daß einem solchen Menschen von anderer Seite keine Rettung kommen kann, wenn er nicht ernstlich bemüht ist, sich selbst aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Solange er sich diesem Einfluß nicht entzieht durch den festen Willen, sich in der Liebe zu üben, ist es unsagbar schwer, frei zu werden.

Es ist wohl verständlich, daß oft der Mensch geradezu hineingedrängt wird in Gefühle des Hasses, wenn er die Lieblosigkeit anderer Menschen betrachtet und verfolgt und Ungerechtigkeit und scheinbar erfolgreiche Handlungsweise dieser beobachtet, aber immer muß er daran denken, daß es einen Gott im Himmel gibt, Der jede Ungerechtigkeit vergelten wird zu seiner Zeit .... Er muß auch dagegensetzen, daß Jesus Christus in aller Liebe selbst denen vergab, die Seinen Tod verschuldeten, und daß nie und nimmer das Rachegefühl in Ihm Oberhand gewann, sondern immer nur voller Liebe Er das Gebaren der Erdenkinder mit Nachsicht und Milde vergalt.

Es soll die Liebe ja den Haß besiegen, und es müssen daher die Kinder auf Erden gleichfalls sich bemühen, das Gefühl des Hasses zu ersticken, so es sich im Menschen zu rühren beginnt .... und immer nur mit Liebe vergelten, auch wenn die Versuchung zu stark ist, bittersten Haß gegen die Bedrücker der Menschen zu empfinden.

Die meisten Menschen irren, da sie sich selbst für äußerst hochstehend halten und glauben, ihre Macht recht fühlbar äußern zu müssen den Untergebenen gegenüber, doch dort soll der Mensch nicht hassen, sondern in aller Liebe den anderen belehren wollen.

Er soll zuerst an seine eigene Seele denken, die geschützt werden soll vor der Gefahr des Hasses, ihr Ringen ist mitunter ein so unsagbar schweres, doch die Überwindung dieser der Seele schädlichsten Eigenschaft wird zur Vollkommenheit führen, denn es hat dann die Liebe gesiegt über den Widersacher .... Es ist der Haß unschädlich gemacht worden und mußte unter der Kraft der Liebe zunichte werden, und die Seele wird einem solchen Bemühen dankbar sein, denn ihr ward Erlösung aus bitterer Pein ....Amen

766
Denn Ich bedenke Meine Kinder auf Erden, wie es ihnen dienlich ist .... Ich gebe, wo man gern entsagt, und versage, wo allzu verlangend nach irdischen Gütern getrachtet wird, weil Ich nicht will, daß der Körper allein bedacht wird, sondern die Seele zuerst aus ihrer Not gerettet werden soll .... Amen

767
Es versuchen die Menschen, in wissenschaftlicher Arbeit ihren Geist zu wecken, sie glauben, alles ihnen Dunkle auf diese Weise erleuchten zu können, und sind doch weit davon entfernt. Denn es läßt sich durch irdische Weisheit nimmermehr ergründen die Gottheit und Ihr Wirken, es bleiben der Wissenschaft viele Gebiete überlassen, denen ihre Forschungen gelten dürfen, die letzte Frage aber ist ihr unergründlich .... und wird ihr unergründlich bleiben. Dagegen ist die Annahme des Wortes Gottes mit dem Herzen das einzige Tor, durch welches der Mensch zur ewigen Wahrheit und zur göttlichen Weisheit gelangt. Doch ohne das Wort Gottes ist jeder Eingang zum Wissen verschlossen.

768
Darum suchet nicht das letzte Ziel in einem Vollkommenheitszustand auf Erden. Die Erde ist und bleibt für die Menschheit, was sie immer war .... der Aufenthaltsort, wo die Seele sich durch Widerstände ausreifen soll für ihre eigentliche Bestimmung, wo sie erkennen soll, daß nur im geistigen Reich ihre wahre Heimat ist, nach der sie trachten soll ohne Unterlaß .... Amen

769
So wisset, daß ihr alle des gleichen Geistes seid, wisset, daß euch die Hand des Vaters führt und daß Sich der Vater einem jeden zuneigt, der Ihn zu hören begehrt.

769
Gott schützet allzeit, die in der Wahrheit bleiben wollen, und gibt ihnen Erkenntnis in jeder Streitfrage .... Er schärft ihre Urteilskraft und ihren Gerechtigkeitssinn, und sonach wird das Erdenkind immer den rechten Weg finden, so es in die Lage kommt, von mehreren Wegen sich entscheiden zu müssen. Denn Gottes Schutz ist jedem zugesichert, der Ihn und die Wahrheit begehrt .... Amen

770
Denn es ist ein Leben ohne Kampf auch keine Fortschrittsmöglichkeit für die Seele.

772
Wer immer sich in Liebe übet, wird bald jenen Grad von Vollkommenheit erreichen, der ihn befähigt, immer das Rechte zu erkennen und ganz in Meinem Willen zu bleiben.

773
Wer Ohren hat zu hören, der höre .... Aber verschließet euch nicht krampfhaft, um Töne in der Ferne wahrzunehmen, wo es in der Nähe lieblich klingt, wo das Wunderhorn göttlicher Liebe über euch die Gnade in aller Fülle ausschütten möchte ....

773
Es will der Herr euch den Hinweis geben, in Seinem Licht und Seiner Gnade euch zu sonnen .... ihr sollt schöpfen dürfen aus dem ewigen Born .... ihr sollt teilnehmen an der göttlichen Gnade und inmitten der Welt auf dem Berge der Erkenntnis stehen und euch wohl fühlen in göttlicher Vaterhuld.

773
Der göttliche Geist verlangt nach Befreiung, doch ihr haltet ihn geknebelt, wenn ihr nur forschet und euch nicht froh und voller Liebe dem Vater im Himmel zu eigen gebt. Horchet auf Seine Stimme, die euch lockt und euch liebevoll zu verstehen gibt, wie ihr Sein werden könnt, und euer Ringen wird nicht vergeblich sein auf Erden ....

776
doch die Macht der Liebe wird siegen über die des Hasses .... die Macht der Wahrheit wird stärker sein als die der Lüge, und die Streiter Gottes werden überwinden das Heer des Widersachers .... Und gesegnet wird sein, wer sich in den Dienst der guten Geisteskräfte stellt .... wer mit tätig ist an der Errettung der Seele aus tiefster Not ....

777
In unnennbarem Segen stehen alle, die Mich lieben, es weilet Mein Geist mitten unter ihnen, denn Ich kenne ihre Herzen und will auch von ihnen erkannt sein. Und so ist die Frucht aller geistigen Arbeit Meine Nähe, und ihr werdet euch laben und erquicken dürfen, denn Ich bin bei euch im Wort.

777
Und Mein Wille wird euch leiten, und so sollet ihr nicht bangend und zagend im Leben stehen, denn die Mich suchen, sind nimmer ohne Schutz

778
Es ist emsiges Bestreben um die Seelen, die sich vom himmlischen Vater entfernen. Es ist ein Ringen ohnegleichen, diese Seelen aus den Händen des Widersachers zu befreien, und immer wieder bleibt es ein Kampf mit den Mächten der Finsternis.

779
Die Mich lieben von ganzem Herzen, denen will Ich Mich offenbaren

779 ( geben nehmen Fett? )
Er will euch nur immer geben, doch nicht das Geringste nehmen,…..

778
In jetziger Zeit sind die Bestrebungen, die der Rettung der Seelen gelten, doppelt segensreich, denn nur die füreinander tätige Liebe kann den Menschen erlösen und ihn seiner eigentlichen Bestimmung nahebringen.

778
Um euch nicht schwach werden zu lassen, gibt Er euch das Brot des Himmels und will euch dadurch die Erdenschwere leichter tragbar machen ....

778
Er will, daß ihr euch labet und Kraft holet aus Seinem Wort ....

779
Gott der Herr weiß sehr wohl, was den Erdenmenschen nötig ist zu ihrem Heil .... Er sieht sie großem Irrtum verfallen .... Er sieht sie kranken an falschen Begriffen .... ein Jenseits leugnen sie ab, und ein Ende des Bestehens mit dem leiblichen Tode ist ihnen weit wahrscheinlicher.

779
Gott der Herr weiß sehr wohl, was den Erdenmenschen nötig ist zu ihrem Heil ....

779 ( nehmen" "geben" Fett rw)
Er will euch nur immer geben, doch nicht das Geringste nehmen, und so ihr diese Gabe von oben recht erkennet, werdet ihr immer leichter eindringen können in das Wort Gottes .... es wird euch alles erschlossen werden, ihr werdet in tiefem Glauben stehen und leben, denn euer Anteil wird sein Speise und Trank, geboten durch den Willen des Herrn von Seinen Dienern im Himmel und auf Erden.

779
„Die Mich lieben von ganzem Herzen, denen will Ich Mich offenbaren ....“

780
Es hat den Sinn des Lebens voll erfaßt, wer sich bemühet, den Willen Gottes zu erfüllen. Wer sich selbst als das Geschöpf des Vaters im Himmel erkennt, der weiß auch, daß der Vater ihm eine Aufgabe gestellt hat für das Erdendasein; er weiß, daß er alles das tun muß, was des Vaters Weisheit beschlossen hat, und er wird sich nun natürlich dem göttlichen Willen unterordnen und trachten, jegliches Gebot des Vaters zu erfüllen. Stellt er nun die Erfüllung der göttlichen Gebote in den Vordergrund, dann hat er auch voll und ganz den Sinn des Lebens erfaßt, und sein Erdenleben wird wahrlich nicht ohne Erfolg sein für die Ewigkeit.

781
Gesegnet, wer sich an dem Wort, das göttliche Liebe euch gibt, nicht stößt .... wer voller Eifer sich dafür einsetzt und alle Kraft diesem entnimmt .... denn er wird die Zeit der Prüfung überstehen .... Amen

784
Und ist das Erdenkind zu dienen bereit, dann erfüllt es auch den rechten Erdenzweck, denn im Dienen allein wird es reifen können zu Vollkommenheit.

784
.... Denn dem Demütigen gibt der Herr Seine Gnade ....

784
Ihr sollt das Höchste erreichen und könnt dies nur, wenn ihr euch in der Demut übet.

784
Darum dienet Gott und dem lieben Nächsten in aller Liebe und Treue, suchet Seiner Gnade wert zu werden, und bleibet in tiefster Demut Gott verbunden, so erreichet ihr den höchsten Grad der Vollkommenheit schon auf Erden, und euer Leben wird ein gesegnetes sein .... Amen

785
In einem Umfang, euch nicht faßbar, stehen jedem Lichtwesen alle Möglichkeiten zu Gebote, in überirdischen Genüssen zu schwelgen, doch alle diese überflügelt die Liebe .... Das Gesetz der Liebe ist bestimmend, wie auf Erden, so auch in jenen Sphären, immer ist die Liebe der Inbegriff alles Geistigen .... denn es ist die Liebe die Kraft, die alles durchflutet, und alle Glückseligkeit hat ihren Ausgang und ihr Ziel in der Liebe .... Amen

787-789 Weg der Seele vor dem Erdendasein ....Wiederverkörperungslehre ....(????rw)

791
Ihr lebet alle zu sehr eurem Fleisch und achtet der Seele zu wenig, und daher wird es euch auch an Widerstandskraft mangeln. Nur wer da begehret Stärkung und Nahrung der Seele, dem wird es auch ein leichtes sein, zu überwinden.

791
Erst wenn der Körper willig Verzicht leistet auf alles, was ihm zusagt und zum Wohlbehagen beiträgt, wird er in sich die Kraft des Widerstandes verspüren, und er wird nicht Sorge zu haben brauchen, im Kampf zu erliegen.

791
Überwinden der irdischen Begierden steigert die Widerstandskraft ....

Ihr lebet alle zu sehr eurem Fleisch und achtet der Seele zu wenig, und daher wird es euch auch an Widerstandskraft mangeln. Nur wer da begehret Stärkung und Nahrung der Seele, dem wird es auch ein leichtes sein, zu überwinden. Doch wie oft fallet ihr der Versuchung zum Opfer und wählet doch die Annehmlichkeiten der Welt, und dies läßt euch schwach werden. Erst wenn der Körper willig Verzicht leistet auf alles, was ihm zusagt und zum Wohlbehagen beiträgt, wird er in sich die Kraft des Widerstandes verspüren, und er wird nicht Sorge zu haben brauchen, im Kampf zu erliegen.

Gebet nicht dem Drängen des Körpers nach, sondern begehret allein nur das Wohl der Seele, und ihr werdet wachsen und reifen im Geiste. Denn die den Herrn lieben von ganzem Herzen, müssen alles dahingeben für Ihn, sie bedürfen nichts mehr, so sie Ihn im Herzen tragen, doch der Herr kommt erst, wenn alle Liebe und alles Verlangen nur Ihm gilt.

778
In jetziger Zeit sind die Bestrebungen, die der Rettung der Seelen gelten, doppelt segensreich, denn nur die füreinander tätige Liebe kann den Menschen erlösen und ihn seiner eigentlichen Bestimmung nahebringen.

778
Um euch nicht schwach werden zu lassen, gibt Er euch das Brot des Himmels und will euch dadurch die Erdenschwere leichter tragbar machen ....

778
Und wenn euch nun geboten wird ein Gnadenbeweis offensichtlicher Art, so hebet nur dankbar die Augen auf zu Ihm, Der Sich voller unendlicher Vaterliebe Seinen Kindern zuneigt, und bleibet euch dieser Liebe bewußt .... Um euch nicht schwach werden zu lassen, gibt Er euch das Brot des Himmels und will euch dadurch die Erdenschwere leichter tragbar machen .... Er will, daß ihr euch labet und Kraft holet aus Seinem Wort .... und so ihr dieses annehmt aus Seiner Hand, gehöret ihr zu den Auserwählten, denn ihr werdet nun sicher den Weg zu Ihm finden. Ihr werdet nicht fehlgehen können, wenn euch der Vater Selbst leitet, und aller Sorge um euer Seelenheil werdet ihr enthoben sein, so ihr nur Seinem Wort folgt.

Die Macht des Wortes ist unnennbar, nehmt ihr es hungernd und dürstend in eure Herzen auf, denn was der Vater in Liebe Seinen Kindern zugehen läßt, muß euch unendlich beglücken ....

779
Gott der Herr weiß sehr wohl, was den Erdenmenschen nötig ist zu ihrem Heil .... Er sieht sie großem Irrtum verfallen .... Er sieht sie kranken an falschen Begriffen .... ein Jenseits leugnen sie ab, und ein Ende des Bestehens mit dem leiblichen Tode ist ihnen weit wahrscheinlicher.

779
Gott der Herr weiß sehr wohl, was den Erdenmenschen nötig ist zu ihrem Heil ....

779
„Die Mich lieben von ganzem Herzen, denen will Ich Mich offenbaren ....“

780
Sinn des Lebens ....
Glaube und Liebe ....
Es hat den Sinn des Lebens voll erfaßt, wer sich bemühet, den Willen Gottes zu erfüllen. Wer sich selbst als das Geschöpf des Vaters im Himmel erkennt, der weiß auch, daß der Vater ihm eine Aufgabe gestellt hat für das Erdendasein; er weiß, daß er alles das tun muß, was des Vaters Weisheit beschlossen hat, und er wird sich nun natürlich dem göttlichen Willen unterordnen und trachten, jegliches Gebot des Vaters zu erfüllen. Stellt er nun die Erfüllung der göttlichen Gebote in den Vordergrund, dann hat er auch voll und ganz den Sinn des Lebens erfaßt, und sein Erdenleben wird wahrlich nicht ohne Erfolg sein für die Ewigkeit.

781
Gesegnet, wer sich an dem Wort, das göttliche Liebe euch gibt, nicht stößt .... wer voller Eifer sich dafür einsetzt und alle Kraft diesem entnimmt .... denn er wird die Zeit der Prüfung überstehen .... Amen

784
Und ist das Erdenkind zu dienen bereit, dann erfüllt es auch den rechten Erdenzweck, denn im Dienen allein wird es reifen können zu Vollkommenheit.

784
.... Denn dem Demütigen gibt der Herr Seine Gnade ....

784
Ihr sollt das Höchste erreichen und könnt dies nur, wenn ihr euch in der Demut übet.

784
Doch die Gnade Gottes ist nötig für ein jedes Erdenkind, will es das Höchste erreichen und sich zu Gott-ähnlichem Wesen bilden .... Ihr sollt das Höchste erreichen und könnt dies nur, wenn ihr euch in der Demut übet. Je geringer ihr euch selbst anseht, desto eher erhebet euch der Herr, Er wird euch Gnade zukommen lassen im Übermaß, und durch die göttliche Gnade vermögt ihr nun erst das Erdenleben recht zu erfassen in all seiner Bedeutung.

 Darum dienet Gott und dem lieben Nächsten in aller Liebe und Treue, suchet Seiner Gnade wert zu werden, und bleibet in tiefster Demut Gott verbunden, so erreichet ihr den höchsten Grad der Vollkommenheit schon auf Erden, und euer Leben wird ein gesegnetes sein .... Amen

785
In einem Umfang, euch nicht faßbar, stehen jedem Lichtwesen alle Möglichkeiten zu Gebote, in überirdischen Genüssen zu schwelgen, doch alle diese überflügelt die Liebe .... Das Gesetz der Liebe ist bestimmend, wie auf Erden, so auch in jenen Sphären, immer ist die Liebe der Inbegriff alles Geistigen .... denn es ist die Liebe die Kraft, die alles durchflutet, und alle Glückseligkeit hat ihren Ausgang und ihr Ziel in der Liebe .... Amen

785
.... denn es ist die Liebe die Kraft, die alles durchflutet, und alle Glückseligkeit hat ihren Ausgang und ihr Ziel in der Liebe ....

786-788 (ALLES rw)

795
Alles, was dem Menschen zur Lust und Freude dient, alles, was dem Körper Wohlbehagen schafft, und alles, was auf Erden einen Glückszustand hervorruft, ist niemals von Vorteil für die Seele und deren Freiwerdung

795 ( alles?? rw)
Als rein-geistigen Gedankenaustausch müsset ihr alles erkennen, was euch hinweiset auf die euch für das Erdenleben gestellte Aufgabe, und ebenso müsset ihr zu trennen vermögen alles irdische Verlangen von dem, was die Seele erstreben soll auf Erden. Alles, was dem Menschen zur Lust und Freude dient, alles, was dem Körper Wohlbehagen schafft, und alles, was auf Erden einen Glückszustand hervorruft, ist niemals von Vorteil für die Seele und deren Freiwerdung. Und im gleichen Maß wird der Seele die Möglichkeit zum Ausreifen entzogen, wie dem Körper das irdische Verlangen erfüllt wird. Nun schiebt sich gleichsam eine Wand vor das eine, sobald dem anderen Rechnung getragen wird.

796
Der Endzweck alles Lebens auf der Erde und im ganzen Weltall ist und bleibt, daß das Wesen sich frei mache von aller Materie, die ihm anhaftet .... sowohl gedanklich als auch in der Form ....

796
Der Endzweck alles Lebens auf der Erde und im ganzen Weltall ist und bleibt, daß das Wesen sich frei mache von aller Materie, die ihm anhaftet .... sowohl gedanklich als auch in der Form .... Doch das erreicht nur der, dessen Geist zur Höhe verlangt, der alle Möglichkeiten, die ihm zum Erreichen des Reifezustandes geboten werden, ernstlich ausnützt .... der alles in Verbindung bringt mit der notwendigen Läuterung der Seele und möglichst dieser beizustehen versucht, auf daß sie ihrer Fesseln ledig werde.

Was die Erde zur Zeit bewegt, ist, geistig betrachtet, von größter Notwendigkeit .... Aller Kampf, alles Leid und alle Ungerechtigkeit muß durchgefochten und ertragen werden, denn es soll dadurch die in äußerster Not befindliche menschliche Seele aufgerüttelt werden zu freiem Denken, und dieses Denken soll sich nach oben wenden, ins geistige Reich .... es soll sich abwenden von der Welt und allen irdischen Interessen. Dann erst wird die Not nachlassen und das Erdenleben für die Menschen erträglich werden. Amen

797
Vereinigt euch, ihr Menschen auf Erden und singet Lob dem Schöpfer und Erhalter des gesamten Weltalls und aller Kreatur. Seine Allmacht und Seine Weisheit ist unbegrenzt .... was Er erstehen läßt, bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit und was von Seiner Liebe erzeugt ist, bleibt ewiglich in dieser Liebe .... So hat Er aus Liebe und Sich zur Freude den Menschen geschaffen als Ihm gleiches Wesen.

798
Es vermag die reine Lehre Gottes nur zu empfangen, wer sich aller Zweifel entäußert, denn sein Glaube ist es, der ihn die Wahrheit recht erkennen läßt.

798
Es vermag die reine Lehre Gottes nur zu empfangen, wer sich aller Zweifel entäußert, denn sein Glaube ist es, der ihn die Wahrheit recht erkennen läßt. Und es wählen daher die geistigen Kräfte stets die dem Glaubenszustand angemessene Form, d.h., es wird ein im tiefen Glauben stehendes Erdenkind auch in das tiefste Wissen geleitet werden, es wird aber andererseits dem Zweifelnden die Lehre so geboten werden, daß sie leicht wieder Zweifel auslösen kann, um eben einen starken Glauben als erforderlich zu erkennen und mit ganzem Eifer danach zu streben.

Wer im Glauben steht, dem gehen unbegrenzt geistige Lehren zu, die von ihm wieder ungezweifelt aufgenommen werden. Jeder zweifelnde Gedanke aber schwächt auch die Empfangsfähigkeit, und es ist somit das Aufnehmen tiefgeistiger Lehren erheblich schwerer, und das Unterweisen des Erdenkindes schreitet nur langsam vorwärts.

Wenn du dies alles bedenkst, wirst du dir auch die unbefriedigte Stimmung erklärlich finden, welcher du zuweilen unterliegst. Es wehrt sich die erkennende Seele gegen alles sie Hindernde und begehrt gleichfort geistige Nahrung, und die Liebe des göttlichen Heilands gewährt ihr solche unausgesetzt. Und so empfange:

Von unten, d.h. aus dem Bereich der Gott-feindlichen Macht, kann verständlicherweise niemals sich eine Kraft äußern, die sichtlich und unausgesetzt zu Gott hinweist; also wird auch das Bemühen jener Regionen immer sein, die Wesen in der Abtrünnigkeit zu erhalten, oder mit allen Mitteln versuchen, sie der ewigen Gottheit zu entfremden. In solcher Voraussetzung des Wirkens dieser Kraft von unten sind die empfangenen Schriften schon Beweis an sich, daß sie göttlichen Ursprungs sind, denn alles, was ersichtlich nach oben leitet, muß auch von dort ausgehen .... wie umgekehrt das Wirken der Gott-abgewandten Kräfte erkennbar wird durch solche Lehren, die der göttlichen Lehre völlig widersprechen möchten.

Also muß auch der Erfolg der empfangenen Lehren diesen entsprechen, es muß die ganze Wesensumänderung im Einklang stehen mit dem geistigen Gut, das dem Erdenkind vermittelt wird. Und dies muß den Glauben erstarken lassen und auch jeglichen Zweifel aus dem Herzen verbannen. Es ist der Mensch wohl schwach und unterliegt sehr oft den Versuchungen des Bösen, wo er standhalten müßte durch die außerordentlich vielen Beweise der göttlichen Liebe .... doch er hat dann schwer zu kämpfen und muß sonach seine Wankelmütigkeit und seinen schwachen Glauben büßen .... Und wieder ist es nur das Gebet, das ihn überwinden läßt.

Ohne göttliche Hilfe kann der Mensch sich nicht lösen aus dem Zustand des Bangens und Zweifelns, erst die Gnade des Herrn, im Gebet erfleht, gibt dem Erdenkind erneute Kraft, und es setzt sich dann mit doppeltem Eifer ein für die Befreiung des Geistes aus dem unwürdigen Zustand, der Gefangenschaft des Widersachers, der oft durch ganz unverfänglich erscheinende Mittel die Glaubensfestigkeit des Menschen zu erschüttern versucht und auch mitunter Erfolg hat trotz bestem Willen und offenkundigem Erkennen des lebendigen Gottes ....

Doch ist auch der Geist willig, so ist doch der Leib des Menschen schwach, und dies erkennend, nützet der Widersacher jede Gelegenheit, um im Menschenherzen den Zweifel anzufachen und so die Herzen seinem Einfluß gefügig zu machen.

Es ist daher für den Menschen von besonderer Wichtigkeit, daß er versucht, der Zweifel Herr zu werden .... daß er sich bemüht, den Glauben zu festigen und dies von ganzem Herzen vom Vater erbittet, nur dann wird er den Anfechtungen des Widersachers sich gewachsen fühlen und nimmer in Versuchung fallen, er wird stark werden im Geist, und der Widersacher wird keine Macht über ihn haben ....Amen

799
Je weniger der Mensch nach Beweisen verlangt und dennoch in tiefstem Glauben steht, desto ersichtlicher wird ihm das Walten und Wirken der ewigen Gottheit sein, und was dem Ungläubigen Anlaß gibt zum Widerspruch, ist für ihn gerade ein unbestreitbares Zeichen der göttlichen Liebe, und er glaubt, weil er von dieser Liebe erfaßt ist .... Amen

800
Dies ist der rechte Gottesdienst, daß der Mensch im Glauben lebe, in Liebe wirke und Gott als dem alleinigen Schöpfer aller Dinge die Ehre gebe.

800
Dies ist des Menschen Aufgabe in Zeit und Ewigkeit, daß er den Herrn aufnimmt in sein Herz, denn nur in der Gegenwart des göttlichen Herrn und Meisters liegt das unbegrenzte Glück, sowohl auf Erden als auch dereinst in der Ewigkeit. Immer wird das Geschöpf dienen seinem Schöpfer und Ihm Lob und Ehre singen, so Seine Gegenwart zum Inbegriff aller Glückseligkeit geworden ist.

803
Erhebet euren Geist und lasset ihn der Erde sich entrücken, und ihr werdet vernehmen die Sprache des allmächtigen Schöpfers.

808
Und stets muß und wird die Liebe siegen über das Böse ....

808
Die Gewalt des Hasses wird nichts ausrichten wider die Macht der Liebe.

810
Die Trennung von eurem Schöpfer ist es, was euch das Erdenleben so schwer werden läßt, und ehe ihr nicht zurückfindet zu Ihm, wird euer Leid wahrlich nicht geringer werden ....

810
Und ihr schmähet und verspottet Den, Der um euch werbet mit aller Liebe, Geduld und Barmherzigkeit ....

811
Erst wenn ihr die Welt hingebt, werdet ihr empfangen in weit größerem Maß, denn Ich bereite euch himmlische unvergängliche Güter, Ich will euer Leben in der Ewigkeit gestalten zu unsagbarem Glück .... Ich will euch alles geben, wenn ihr nur die Welt willig dahingebt um Meinetwillen

811
„So sehet, ihr Meine Kinder auf Erden, wie Ich, euer Heiland, um eure Liebe werbe .... Ihr seid Meine Geschöpfe von Ewigkeit, ihr seid Geist von Meinem Geist, bestimmt, gleich Mir zu erschaffen und zu beleben ....

Doch euer Sinnen gilt der Materie .... euer Sehnen ist irdisches Gut, Ehre und Ruhm, und ihr vergesset, daß ihr Meine Wesen seid, und wendet euch der Finsternis zu .... Löset euch von der Welt, dann werdet ihr erkennen, was zu begehren wert ist .... Erst wenn ihr die Welt hingebt, werdet ihr empfangen in weit größerem Maß, denn Ich bereite euch himmlische unvergängliche Güter, Ich will euer Leben in der Ewigkeit gestalten zu unsagbarem Glück .... Ich will euch alles geben, wenn ihr nur die Welt willig dahingebt um Meinetwillen.

Verberget euch nicht vor Mir .... suchet Mich, auf daß Ich Mich finden lassen kann, und benützet euren freien Willen, um Mir nachzufolgen, denn die ewige Heimat ist bei Mir .... und die rechte Glückseligkeit .... den wahren Frieden findet ihr nur bei Mir, Der euch alles zu geben bereit ist und eurem Herzen den Frieden auf ewig geben kann. Und so ihr Mich gefunden habt, will Ich euch hüten vor allen Angriffen und Versuchungen des Feindes .... Doch euren Willen müsset ihr Mir geben und Mich schalten und walten lassen in eurem Herzen, und ihr werdet unsagbar selig sein jetzt und auch in Ewigkeit ....“ Amen

811
Löset euch von der Welt, dann werdet ihr erkennen, was zu begehren wert ist ....

811
.... den wahren Frieden findet ihr nur bei Mir, Der euch alles zu geben bereit ist und eurem Herzen den Frieden auf ewig geben kann.

817
Denn es hat die Probe bestanden, es hat die Willensfreiheit in der rechten Weise genützt, indem es sich bewußt dem Vater im Himmel zuwandte .... Amen

820 ( Bis zum 2. Komma Fett rw)
Jede Seele soll darum nur immer Sorge tragen, daß sie nicht ermüde in ihrem Streben nach oben
, sie soll durch ständiges Gebet sich täglich der göttlichen Gnade versichern und in jeder Not und in der Gefahr des Lauwerdens sich an den Vater im Himmel vertrauensvoll um Hilfe wenden.

821
Und es wollen die Menschen den Sohn Gottes verleugnen, weil die Liebe nicht mehr in ihren Herzen wohnt, denn wer da liebet, hat in sich den göttlichen Heiland, und sein Herz wird Ihn freudig bejahen ....

821
Die Liebe ist der Wunder größtes .... Sie hat erlöset die Menschheit vom Tode, Sie ließ erstehen alle Schöpfung, Sie beglückt zeitlich und ewig .... Sie ist Leben und Kraft .... Sehnen und Erfüllung .... Sie ist der Inbegriff alles Göttlichen und verbindet Himmel und Erde miteinander .... Und so ihr Menschen in der Liebe lebet, werdet ihr vollkommen werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist, denn in der Liebe wurzelt alles, Sie geht von Gott aus und führt wieder zu Gott zurück .... denn Gott ist die ewige Liebe Selbst .... Amen

823
.... Und Ich gebe auch nun wieder den Menschen auf Erden den Hinweis, Verbindung zu suchen mit Dem, Der aller Schicksal in Seinen Händen hält .... Doch wer höret Meine Worte, wer achtet der Zeichen, wer gibt Mir die Ehre und verlangt nach Meiner Liebe ....

823
Die Menschheit will sich lossagen von Mir und siehet nicht das Unheil, das dieses Vorhaben nach sich zieht .... Sie wähnet sich wissend und irret doch unsagbar .... sie glaubt, fortschrittlich zu sein, und gehet geistig ständig rückwärts.

823
Es soll die Labung aus den Himmeln in so reichem Maß den Menschen auf Erden zufließen, daß sie wahrlich genüge, die geistig Schwachen zu beleben und ihnen Kraft zu geben für ihren Wandel auf Erden. Denn nur Mein Wort wird die Menschen schützen in größter Not, nur in Meinem Wort ist das wahre Heil zu finden, und nur im Wort ist der Vater zu erkennen, denn Sein Wort ist immerwährend das gleiche .... es ist die Liebe, die Wahrheit und das Leben .... es ist das Wort Ich Selbst .... Amen

824
Besteigen der Berge ....
Streben zur geistigen Höhe ....
Sehet, so ihr die Berge zu besteigen trachtet, darf es euch nicht an Entschlußkraft mangeln, denn alles, was hoch oben ist, muß gewissermaßen erklommen werden. Es kann ein träger Mensch nicht leicht sein Ziel erreichen, denn er muß doppelte Kraft anwenden, um dann jedoch mit doppelter Befriedigung herabzublicken und den zurückgelegten Weg zu segnen, der ihn zur Höhe geführt hat. So auch muß das geistige Streben betrachtet werden. Es ist gleichfalls ein immerwährendes Erklimmenwollen des Gipfels, der da ist die geistige Vollkommenheit. Der nimmermüde Wanderer ersteigt die Höhe mit Sicherheit, so er sich nicht beirren läßt von den Mühen und Anstrengungen, die ihm der Weg bringt. Sein Blick ist nach oben gerichtet, er scheut keine Mühe und strebt nur immer dem Ziel zu.

Wenn sich die Wanderung auf Erden in gleicher Weise vollzieht, wenn der Mensch mit nach oben gewandtem Blick gleichfalls jede Anstrengung und Strapaze auf sich nimmt, wenn er sich nicht beirren läßt von den Augenblicksfreuden der Welt, sondern seine Seele vorausschickt in die oberen Regionen und allen Willen anwendet, um die geistige Höhe zu erreichen, so wird er auch dereinst befriedigt zurückblicken können auf den Erdenweg, und es wird ihn nimmer gereuen, was er hingegeben hat, um dieses Ziel zu erreichen, im Licht zu stehen und aller Leiden enthoben zu sein.

Wer oben auf des Berges Gipfel steht und sich frei fühlt von aller Erdenlast, wer gleichsam dort seinem Herrn und Schöpfer näher zu sein glaubt, wer nun seinen Blick schweifen lassen kann über endlos weite Gegenden und alles in seiner Pracht und Schönheit erblickt, der wird sich ungefähr vorstellen können, in welcher geistigen Freiheit die Seele nach vollbrachtem Aufstieg alles um sie Bestehende erschauen kann, wie sie sich frei fühlt von jeder Erdenschwere und, im Licht der göttlichen Gnadensonne stehend, unsägliche Wonnen genießen darf. Und ist auch der Aufstieg mühevoll, so ist doch der Lohn ein so unvergleichlich herrlicher, daß er tausendfach aufwiegt alle Leiden und Entsagungen, die vorangegangen sind .... Amen

826
Ein unbeachteter Augenblick kann dem Dasein auf Erden schon ein Ende bereiten, und es hat niemand die Macht, sich selbst das Leben auf Erden um eine Stunde zu verlängern, wenn die Zeit seines Ablebens gekommen ist.

827
„Der Lobgesang derer, die Mir dienen, ertönet ohne Unterlaß, und es stimmen ein des Himmels Heerscharen, und sie loben und preisen Mich ....“

827
Könnten die Menschen der Jetztzeit es fassen, wie nahe diese Zeit des Gerichtes ist, sie würden nimmermehr so ruhig ihr Leben verbringen .... sondern eine Angst und Verzweiflung würde sie ergreifen, diese Zeit so nahe vor sich zu wissen.

833
Und so kann nur der im Licht stehen, der die Wahrheit als höchste Tugend achtet, denn es kann die reine Wahrheit doch nur von einem wahrheitshungrigen Menschen aufgenommen werden, und dies mit tiefster Demut des Herzens .... Der Überheblichkeit nähert sich die Gnade Gottes nicht, doch wer in der Demut lebt, steht immer und ewig in Gottes Gnade .... Und es muß somit erst der Mensch sich selbst erkennen, und diese Erkenntnis muß ihm seine eigene Nichtigkeit vor Augen führen, dann wird der Mensch sich demütig beugen vor seinem Schöpfer, und es wird ihm die göttliche Gnade nicht vorenthalten werden, die ihm dazu verhilft, im rechten Licht zu stehen .... Amen

835
Sich selbst in der Liebe zu üben ist erstes und letztes Gebot .... und es erlöset sich der Mensch durch die Liebe, er wird frei und empfindet nun die Wonnen der Liebe, die ihm der Heiland Selbst schenkt .... die köstlich ist und unbegrenzt, die alle Wonnen des Himmels in sich birgt .... die lauter ist wie Gold und jegliches Geschöpf in hellstes Entzücken versetzt .... die nirgends und durch nichts ersetzt werden kann, die das Höchste ist, die ewige Glückseligkeit .... und doch wieder jedem zu Gebote steht, der nur nach der Liebe des Heilands verlangt .... Amen

835 ( EIGENLIEBE rw)
Göttliche Liebe ....
Anode ....
Kontakt ....

Das Meer göttlicher Liebe ergießt sich fort und fort über alle Kreatur. Und wer da glaubet, vereinsamt zu sein, der achtet dieser Liebe nicht, die ihm tausendfach ersetzt, was er dahingibt oder entbehrt. Denn in der Liebe Gottes ist alles einbegriffen, Schutz und Fürsorge und ständige Begleitung auf allen Wegen. Die sich der göttlichen Liebe erfreuen, können sich nimmermehr vereinsamt fühlen, denn in der Verbindung mit dem Herrn, die jeder selbst herzustellen vermag, ist schon das Menschenkind der Einsamkeit enthoben, und nun einen ständigen Schutz und Hort zu finden wiegt alles irdische Glück auf, denn es überstrahlt die göttliche Liebe mit ihrem ewigen Feuer allen irdischen Glanz ums Tausendfache, geht doch von dieser Liebe ein Licht aus, unvergleichlich beglückend den, der in diesem Licht steht.

Die lebendige Fühlungnahme mit dem göttlichen Herrn ist wie eine ununterbrochene Leitung zur Anode, und es bleibt der Mensch in ständiger Nutznießung der göttlichen Liebe so lange, wie er selbst den Kontakt hergestellt läßt. Es ist darum kein Mensch auf Erden so bedauernswert trotz allerlei Drangsalen, denn er hat immer die eine Vergünstigung, sich selbst Trost und Hilfe, Glück und Freude verschaffen zu können durch die Verbindung mit dem göttlichen Heiland, Der in Seiner unendlichen Liebe jedes Wesen bedenkt, verdienter- und unverdientermaßen, doch stets Liebe gebend in solcher Fülle, daß der Liebereichtum dem Erdenkind unbegrenzte Seligkeit schon auf Erden geben könnte, wenn er bewußt empfangen würde.

Doch der Mensch ahnt die Kraft der göttlichen Liebe nicht .... ihm fehlt jegliches Verständnis für die umfassende Alliebe des göttlichen Schöpfers, er kennt nur den Begriff „Liebe“ im zeitlichen Sinn, die jedoch überwiegend eine begehrende ist und selten nur gebende Liebe. Und so ist auch das Glücksgefühl weit mehr in der Liebe zum Besitz im Menschen entwickelt als im Verzichten und Geben. Doch wer die wahre Liebe kennenlernen will in ihrer tiefsten Beglückung, der muß sich erst aller Liebe zum Besitz entäußern, dann erst kann er die göttliche Liebe empfinden als das Köstlichste, was sein Herz empfangen kann.

Sich selbst in der Liebe zu üben ist erstes und letztes Gebot .... und es erlöset sich der Mensch durch die Liebe, er wird frei und empfindet nun die Wonnen der Liebe, die ihm der Heiland Selbst schenkt .... die köstlich ist und unbegrenzt, die alle Wonnen des Himmels in sich birgt .... die lauter ist wie Gold und jegliches Geschöpf in hellstes Entzücken versetzt .... die nirgends und durch nichts ersetzt werden kann, die das Höchste ist, die ewige Glückseligkeit .... und doch wieder jedem zu Gebote steht, der nur nach der Liebe des Heilands verlangt ....Amen

837
Noch ist so mancher Schritt zu gehen, bis an des Häuschens Tür du stehst ....
doch immer sollst du vor dir sehen das Heim, dem du entgegengehst ....
Denn sieh', der dich erwartet, schaut voll Lieb' entgegen seiner Braut ....
Er sieht im Sonnenlicht dich stehen, den Blick dem Himmel zugewandt ....
es ist sein Bitten und sein Flehen, daß stets dich führt des Vaters Hand ....

837
So Sich der Heiland deines Leidens annimmt, ist keine Gefahr, weder körperlich noch seelisch, zu fürchten, doch du mußt zu Ihm kommen im Gebet, du mußt die Kraft dir von Ihm erbitten, Der allzeit gewillt ist, zu helfen dem, der sich vertrauensvoll an Ihn wendet. Und so dieser Glaube fest in deinem Herzen wurzelt, bist du aller körperlichen Leiden enthoben und kannst dann doppelt segensreich wirken im Dienst des Herrn .... Amen

842
Strafgericht kein ....
Umgestaltung der Erde ....

Nehmet euch der Kranken und Armen an, die da darben in geistiger Not. Und wo immer es euer Wille ist, dieser zu steuern, wird es euch gegeben werden, daß ihr redet nach dem Willen des Herrn. Denn Sein Segen wird bei euch sein, so ihr für Ihn wirket. Und so vernimm die Stimme von oben: Es hat eine ringende Seele so schwer zu kämpfen, um vereinigt zu sein mit Jesus Christus, denn ihr Wille allein ist zu schwach, und sie findet auch keine rechte Verbindung mehr, so daß sie müde und teilnahmslos sich nur nach Ruhe sehnt. Und so muß ihr Hilfe geboten werden, indem ihr Sinn hingelenkt wird auf das Leiden Jesu am Kreuz. Der Gedanke, dem Herrn dieses große Leid tragen zu helfen, wird das Leid erträglich machen, und es findet die Seele zu ihrem Heiland, zu ihrem Erlöser, und zur endlichen Vereinigung mit ihrem Schöpfer.

In namenlosem Weh gedachte der Herr am Kreuz aller Sündenschuld der Menschen und sprach die Worte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ....“ Und so wurde diese Todesstunde zur Stunde der Erlösung der Menschheit von der Sünde. Und so nun die Todesstunde auch dem Menschen beschieden ist und er in dieser des Leidens und Sterbens des Heilands gedenkt, wird auch von ihm die Schuld genommen, und es wird sein Blick himmelwärts gelenkt, er fühlt das Leid der Erde nicht mehr und ist von unsäglicher Last befreit, denn er ist seiner Sündenschuld ledig. Des Himmels Pforten öffnen sich und gewähren dem Erdenpilger Einlaß in das ewige Reich.

Und nun leihe uns dein Ohr und empfange: Die innere Beschaffenheit der Erde ist von außerordentlicher Widerstandskraft, und deshalb ist die Erde bestimmt auf Ewigkeiten hinaus, die geistigen Wesen zu bergen zum Zwecke der Vervollkommnung. Und es wird daher niemals von einem Weltuntergang die Rede sein können, der eine völlige Vernichtung der Erde bedeutet. Wohl können örtliche Veränderungen in einem Maße zustande kommen, die eine Art Untergang ebendieser Erdoberfläche bedeuten, doch restlos vernichtet wird die Erde nicht, soweit die Menschen denken können ....

Und so ist eben auch das kommende Strafgericht ein Geschehen, das allenthalben Opfer in großer Zahl fordern wird, das auch die Oberfläche erschüttern und durcheinanderrütteln wird, so daß die Erde nachher Veränderungen der sonderbarsten Art aufzuweisen hat. Wohl wird für viele das zeitliche Ende gekommen sein, und für sie wird dieses gleich sein einem Weltuntergang, wer aber im Glauben an den Erlöser diese Zeit des Schreckens überwinden und heil aus ihr hervorgehen wird, der wird ein Bild einer Neugestaltung der Erde erschauen, und er wird daran die Größe und Allmacht des Schöpfers erkennen, denn alles, was er nun sieht, ist in seiner Art so verändert, daß der leiseste Zweifel an dem Gestalter und Erwecker dieser Schöpfungswunder schwinden wird, um einem festen starken Glauben den Vortritt zu lassen.

Nach endlos langer Prüfungszeit ist der Mensch vor die Wahl gestellt, Bewohner dieser neuen Welt sein zu dürfen oder mit der alten Gestaltung unterzugehen. Und seit undenklich langen Zeiten ist dieses Geschehen vorgesehen zum Zweck der endgültigen Klärung und Trennung aller Geistwesen, die zu Gott verlangen oder sich der Finsternis verschrieben haben. Nur wähnet die Menschheit diesen Zeitpunkt noch nicht gekommen und ist daher in größter Not, so sie nicht vorbereitet das Kommen des Herrn erwartet. Denn mit diesem Gericht wird auch der Herr wieder auf Erden erscheinen, deutlich erkennbar den Seinen. Und es wird sich nur erfüllen, was verkündet ist in Wort und Schrift ....Amen

842
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ....“ Und so wurde diese Todesstunde zur Stunde der Erlösung der Menschheit von der Sünde.

843
Lasset die Menschen einsam durch das Leben gehen, so finden sie viel eher den Weg zum Vater als in der Verbindung mit der Welt, wo einer den anderen eher abwendig macht vom rechten Glauben, als ihn dafür zu gewinnen sucht.

843
Die Leidenszeit der Erde geht vorüber, doch die Seele nimmt ihr Leid, so sie nicht vollendet ist, mit hinüber in die Ewigkeit. Darum gedenket ihrer im Gebet, auf daß der Herr sie stärke und ihr das Licht der Erkenntnis gebe .... Amen

844
Nächstenliebe ....
Zehn Gebote ....
Das Gebot der Nächstenliebe umschließt alle Forderungen, die an die Menschen gestellt werden, und die Liebe zu Gott ist wieder durch die Nächstenliebe bedingt. So wird der Mensch auf Erden restlos seiner Aufgabe nachkommen, so er in der Liebe zu Gott und zu den Nächsten aufgeht und sein Leben auf dieser Basis aufbaut. Wo das Herz in Liebe beglücken kann, dort hat der Feind an Macht verloren, denn die Liebe ist göttlichen Ursprungs, sie beglückt und belebt, während die feindliche Macht zu zerstören trachtet, was die Liebe aufbaut.

Doch die uneigennützige Liebe zum Nächsten wird immer nur Sorge tragen für das Wohl dessen, niemals aber zu seinem Schaden auch nur das Geringste unternehmen, denn es wäre dies dann wahrlich nicht die rechte Liebe, so daraus Nachteil dem Menschen erwächst. Also kann es auch nur im Sinne des göttlichen Schöpfers sein, im Dienst der Nächstenliebe Stellung zu nehmen zu den zehn Geboten, die der Herr den Menschen gegeben hat, und zwar zur näheren Erklärung der einzelnen Gebote, die wieder jedes für sich der Forderung, den Nächsten zu lieben wie sich selbst, entsprechen und also zusammenfassend immer nur die uneigennützige Liebe zum Nächsten zur Grundlage haben.

Die geistig gleiche Einstellung kann auch zur Folge haben, daß sich in Liebe zusammenschließen alle, die gleichen Geistes sind, oder daß sich die im Menschen stark gewordene Liebe eben so äußert, daß der Mensch den Mitmenschen geben will noch und noch, und zwar ohne den geringsten Vorteil für sich erreichen zu wollen, denn sobald das Interesse an einem wenn auch noch so kleinen Vorteil vorwiegend ist, bleibt jegliches Liebeswerk am Nächsten eine Art Spekulation, ist aber niemals das, was vom himmlischen Vater im Gebot der Nächstenliebe den Menschen gelehrt wurde, sondern es liegt aller Berechnung nur die eigene Gewinnsucht zugrunde, und nur in den wenigen Fällen wird die tätige Nächstenliebe im Sinne Gottes ausgeübt, wo der Mensch nur immer zum Geben bereit ist, aber niemals nehmen oder besitzen will ....Amen

848
Wie soll Ich dort segnend eingreifen, wo man Mir den Rücken zuwendet .... wie soll Ich segnen, die Mich verleugnen. Und es verleugnet Mich, der Mein Wort zurücksetzet um irdischen Aufstieges willen. Wer hoch empor will und nicht die geistige Höhe sucht, dessen Absturz steht nahe bevor, und sein Ringen wird erheblich schwerer sein, suchet er jemals noch auf Erden die Wahrheit.

848
Nur innige Hingabe, demütiges Gebet und eifrige Tätigkeit in der Liebe schützet das Erdenkind vor der Gefahr des Abtrünnig-Werdens, und wo es schwach zu werden droht, soll es zu Mir rufen um Hilfe, und Ich will ihm beistehen in jeder Not, denn Ich kenne Meine Kinder, und darum warne Ich sie in aller Liebe, daß sie nicht etwas Kostbares dahingeben, um einen wertlosen Schatz dafür einzutauschen, der in irdischem Ansehen, Glück und Reichtum besteht und doch das menschliche Herz so bettelarm werden läßt, wenn die Seele dadurch in Finsternis gerät.

853
Es leidet die Seele, so sie liebt.

853
Es leidet die Seele, so sie liebt. Und darum hat der Heiland euch Sein Leid vorgelebt, und dieses aus Liebe zu den Menschen.

854
Es werden daher Grenzen gezogen, und die wahre Gelehrsamkeit wird allein dort zu finden sein, wo das göttliche Wirken anerkannt wird und somit die ewige Gottheit Selbst im Menschen wirkt. Und das Ergebnis aller menschlichen Forschungen wird wahrlich beträchtlich abweichen von der Weisheit, die den in Gott Forschenden gegeben wird. Und so bedenket der Herr alle zu Ihm Verlangenden und läßt nicht zu, daß sie in Irrtum verfallen .... Begreiflicherweise aber wird Er auch ferne bleiben jenen, die sich auf eigene Kraft verlassen und sich dem göttlichen Wirkungskreis entziehen; sie legen den Erdenweg vergeblich zurück, und ihr Geist wird nicht zum Leben erweckt werden, da sie der göttlichen Kraft entfliehen .... Amen

855
Suche Mich stets und ständig und begehre, Mich aufzunehmen in dein Herz .... und es wird dein Sehnen erfüllt werden noch auf Erden; denn wen Ich mit Meiner Liebe beglücke, dessen Sehnsucht ist gestillt und doch wieder ins unermeßliche gesteigert.

856
Der Stimme des Herzens sollst du folgen, Mein Kind, und du wirst wunderbar gestärkt werden in aller Not und Gefahr.

856
Nimm zum Gebet deine Zuflucht und bleibe innig verbunden mit deinem Heiland und Erlöser, auf daß Er dich stärke im Geiste ....

857
„Forschet im Geiste“, spricht der Herr, „und ihr werdet in der Wahrheit stehen ....“

857
Wer vermag euch wohl besser in die Wahrheit zu leiten als der Herr und Meister Selbst ....

857
„Forschet im Geiste“, spricht der Herr, „und ihr werdet in der Wahrheit stehen ....“

857
Erfüllung der Voraussagen der Schrift ....
Empfangen des Wortes ....

„Forschet im Geiste“, spricht der Herr, „und ihr werdet in der Wahrheit stehen ....“ Wer vermag euch wohl besser in die Wahrheit zu leiten als der Herr und Meister Selbst .... Es geschah durch Seinen Willen, daß sich Tür und Tor öffnete zur geistigen Welt. Er ließ den Ruf von der Erde im Jenseits widerhallen, und die da nach Antwort verlangten, denen wurde sie gegeben, denn aller Wille wird erfüllt, den der Geist äußert.

So begann die neue Zeit, die ihren Fortgang nehmen wird. Es hat der Herr auf diese Zeit hingewiesen, Er hat ihrer erwähnt während Seines Wandelns auf Erden, Er gab auch die Zeit an, in der der geistige Verfall der Menschheit einsetzen und große Not über die Erde kommen werde. Er hat aller Geschehnisse Erwähnung getan, die der schweren Zeit vorangehen, und hat auch hingewiesen auf die sichtliche Stärkung, die den Seinen vom Himmel geboten wird, auf daß sie nicht schutz- und trostlos im allgemeinen Chaos untergehen sollten ....

So ihr nun die Erscheinungen der Jetztzeit beachtet, werdet ihr auch wissen, daß die Zeit nahe ist .... und ihr werdet aber auch begreifen müssen, daß auch jene Voraussagen sich erfüllen müssen, die auf die Verbindung von der Erde zum Jenseits hinweisen, und es wird euch alles dieses nicht mehr so unwahrscheinlich dünken, so ihr erkennet, daß sich nur die Schrift erfüllet. Die sichtbare Hilfe, die euch geboten wird, soll euch nur den Glauben wiedergeben, den ihr bereits verloren habt, den Glauben an die ewige Gottheit, Die sichtbar und fühlbar unter euch weilt, erkannt von denen, die Ihn lieben und Seine Gebote halten. Sie soll euch den Glauben erstehen lassen an Seine unermeßlich große Liebe, mit der Er ein jedes Erdenkind bedenken möchte, so es sich nicht gegen diese göttliche Liebe sträubt. Und darum gibt Er Sich kund in einer Form, die das menschliche Denken anregen soll und gleichzeitig Zeugnis ablegt von der ständigen Fürsorge, die Seinen Erdenkindern gilt.

Wer dieser Kundgaben achtet, wer sie empfängt als das tägliche Brot aus den Himmeln, wer sie allein zum Lebensinhalt werden läßt, wer in vollster Wahrheit zu leben begehrt, dem ist der Herr nahe zu jeder Zeit. Und er hat auch nimmer zu fürchten, daß der Herr Seine Gnadenzuwendung einschränken oder sie gänzlich aufheben könnte .... es ist vielmehr dem Vater im Himmel wohlgefällig, so das Erdenkind nach der Weisheit aus den Himmeln verlangt. Jedem geistigen Verlangen wird entsprochen werden, und der Herr segnet, die Ihn und Sein Wort begehren.

Der sich zur Höhe hingezogen fühlt, den erfaßet des Vaters Liebe und gibt ihm sorgsam, was er zu seinem Höhenflug benötigt .... Aufklärung in allen Dingen, Rat und Hilfe, Kraft, Trost und immerwährende Gnade .... und wo die Liebe zum himmlischen Vater Triebkraft ist, wird das Erdenkind bald mit einem Wissen bedacht, das ihm alle göttlichen Schöpfungswunder hinreichend erklärt und doch auch überaus beseligend ist für den noch auf Erden weilenden Menschen, der sich der großen Gnade des Herrn würdig macht und bemüht ist, der irrenden Menschheit Kunde zu geben von dem sichtbaren Wirken Gottes. Und so wird den nach Gott verlangenden Menschen auch diese Kundgabe verständlich sein, während der die Göttlichkeit nicht anerkennende Mensch niemals den tiefen Sinn der Worte von oben erfassen wird und daher kein solches Verlangen nach der Wahrheit in sich verspürt, denn dies ist allein Vorrecht des sich dem Vater im Himmel in aller Liebe hingebenden Menschen, daß er empfängt die Worte der Liebe von oben ....Amen

860
In ungehemmtem Lebensgenuß aber kann der Mensch unmöglich reifen; es kann niemals beidem entsprochen werden, dem Verlangen der Welt und dem geistigen Fortschritt. Und so ist es nur bedauerlich, wenn die Menschen ängstlich bemüht sind, bis ins hohe Alter eine gewisse körperliche Elastizität zu bewahren ....

860
Wer jedoch immer nur sich selbst und sein körperliches Wohlergehen in den Vordergrund stellt, dessen Wille ist nur auf irdischen Vorteil gerichtet, und es kann ein solcher Mensch auch niemals von der ewigen Gottheit zur Erkenntnis oder zum rechten Denken gezwungen werden, denn es ist der Wille des Menschen frei, und er wird in Ewigkeit nicht angetastet werden, auf daß jedes Wesen in vollster Willensfreiheit das rechte Verhältnis zu Gott suchen und finden soll .... Amen

861
Ein Stündchen am Tage soll der Mensch wenigstens seinem Heiland opfern, und es wird ihm diese Stunde tausendfach gesegnet sein, denn es kann eine so beschauliche Stunde zuwege bringen ein überaus frommes Denken, es kann die Erkenntnis des eigenen „Ichs“ das Erdenkind seine Nichtigkeit erkennen lassen, und dies kann den willigen Menschen zur Mitarbeit im Reiche Gottes anregen und sich überaus segensreich auswirken.

862
Ein unverantwortlicher Leichtsinn ist es, wenn des Herrn nicht gedacht wird, bevor irgendwelche Arbeit in Angriff genommen wird. So es den Menschen zu Gebote steht, den Segen des Herrn zu empfangen, der ihm dann alle Arbeit leicht und erfolgreich werden läßt, und er achtet dieses Segens nicht, so ruht alle Last und Verantwortung allein auf seinen Schultern, und er wird sich daher viel mehr plagen und anstrengen müssen, als wenn er sich dem Herrn anvertraut und Ihn um Seinen Beistand bittet ....

865
Wider den göttlichen Willen zu handeln kann der Seele nimmermehr dienlich sein, wenngleich dem Körper daraus ein Vorteil erwächst.

866
„Gesegnet, die da suchen Meine Liebe .... ihnen will Ich Mich offenbaren ....“

865
Doch unstreitbar wird der Seele eine Wohltat erwiesen, wo die Gebote erfüllt werden unter Hintenanstellung der körperlichen Annehmlichkeiten.

866 ( wissen Glauben Fett: wissen und benötigen daher den Glauben rw)
Sonntagspredigt ....
Gottheit ....
Naturkraft ....
Wissen und Glaube ....

„Gesegnet, die da suchen Meine Liebe .... ihnen will Ich Mich offenbaren ....“ So spricht der Herr und läßt zu allen Zeiten Seine Stimme vernehmlich ertönen den Menschen zum Heil ihrer Seele. Und die Seiner Stimme achten, werden lebendiges Wasser schöpfen, sooft sie danach verlangen, und in der Stunde der Not und der Trübsal leiblich und seelisch gestärkt werden durch die Liebe des himmlischen Vaters. Und so gibt der Herr immer und jederzeit euch Seine Gnade und läßt nicht zu, daß ohne Hilfe sei, der Ihm vertrauet. Er weiß alle Nöte, und Er kennt die Herzen der Leidenden .... Er wird sie erquicken nach Würdigkeit .... Er wird nicht verlassen die Seinen und ständig weilen in deren Nähe.

Die Sonne wird Er scheinen lassen über Gerechte und Ungerechte, und Er wird auch Sein Wort zugänglich machen allen Menschen auf Erden .... doch den Segen Seines Wortes wird nur verspüren, der es annimmt in Gläubigkeit und Liebe zum Herrn .... der in aller Demut zu Ihm fleht um Sein Erbarmen .... der Ihm seine Schwäche gesteht und um Stärkung bittet .... der nach Ihm in aller Liebe verlangt und sich Seiner Güte und Barmherzigkeit empfiehlt. Diesen ist die göttliche Liebe nahe und ist ihnen ständiger Hort und Schutz, und nimmermehr werden Seine Kinder verlassen sein, denn Er kennet sie und leitet voller Liebe ihr Geschick, auf daß sie den Weg zur ewigen Heimat finden und dereinst eingehen können in des Vaters Haus ....

In vollster Geschlossenheit verfolgen alle guten Geisteskräfte nur das eine Ziel, alles geistige Unvollkommene der Vollkommenheit zuzuführen, und es ist sonach ihr eifriges Streben, ihnen zuerst Kunde zu geben von Gottes Allmacht, Liebe und Güte und von der Bestimmung des Erdenwesens und seinem Verhältnis zum Schöpfer. Erst wenn das Erdenwesen dieses begriffen hat, kann die Arbeit einsetzen einer langsamen Umgestaltung des materialistischen Denkens ....

Und daher muß im Menschen zuerst der Glaube an eine Gottheit geweckt werden, um darauf dann erst aufbauen zu können, denn wo der Glaube fehlt, ist jegliche Lehre, die auf die Ewigkeit hinweist, hinfällig und den Menschen umsonst gegeben. Die im Glauben stehen, erkennen eine ewige Gottheit an als eine mit dem Menschen in unmittelbarer Verbindung stehende Macht, Deren Willen sie völlig unterstehen. Und dieser Glaube ist erste Bedingung zu allem weiteren Streben.

Wer unter der Gottheit eine Naturgewalt versteht, die wohl in unveränderter Gesetzmäßigkeit sich äußert, den Menschen also auch erstehen ließ, jedoch nicht bestimmend ist auf dessen Schicksal und Wirken, dessen Gedanken können nicht so beeinflußt werden, daß er sein Leben gestaltet im Hinblick auf die Ewigkeit, auf sein Leben nach dem leiblichen Tode. Und darum liegt der jenseitigen geistigen Welt als erstes ob, den Menschen im rechten Glauben zu unterweisen, und dies erfordert unglaubliche Mühe und Geduld in einer Zeit, wo die Menschheit sich eine Lehre selbst zurechtgelegt hat, die eben rein naturmäßig alles verständlich zu machen sucht, was die ganze Schöpfung birgt.

Und es ist das übereifrige wissenschaftliche Forschen der Tod des Glaubens. Die Menschen vermeinen zu wissen und benötigen daher den Glauben nicht mehr .... sie glauben aber, durch die Wissenschaft alles ergründet zu haben, und stehen sonach im falschen Glauben .... Denn dieser Glaube ist nichts nütze, sondern er verwirrt nur alles menschliche Denken, wogegen der reine, kindliche Glaube an einen ewigen Schöpfer als Lenker alles Bestehenden den Menschen dann auch in das Wissen einführt und ihn nicht im Irrtum beläßt.

Je gottverbundener der Mensch auf Erden zu bleiben sich bemüht, desto helleren Geistes wird er auch die Schöpfung betrachten, und der tiefe Glaube gibt ihm nur die Bestätigung dessen, was er als Wahrheit erkennt, denn ihm werden Beweise geboten anderer Art, als sie die menschliche Wissenschaft geben kann .... Beweise, die den Glauben nur kräftigen, aber wenig greifbar erscheinen dem, dessen Glaube noch schwach ist .... Es ist der tiefe Glaube erste Bedingung, und dann erst kann der Mensch an sich arbeiten, um zur höchsten Vollendung zu gelangen ....Amen

867
Es war das Erlösungswerk des Herrn gleichbedeutend mit der Wiedergeburt des Geistes .... es konnte durch das göttliche Erlösungswerk der Geist im Menschen zum Leben erweckt werden, denn es geschieht das durch die Liebe. Er, Der den Tod überwand durch Seine große Liebe, hat so die Liebe zum Erwecker allen toten Lebens gemacht .... Er nahm dem Tod den Stachel .... es kann nicht mehr dem ewigen Tode anheimfallen, der in der Liebe lebt, und es findet wahrlich der Mensch durch die Liebe zum ewigen Leben .... Amen

869
Heilige Schrift ....
Wort Gottes in unverschleierter Form ....

Was euch die heilige Schrift lehrt, ist ohne Zweifel anzunehmen, doch wird sie euch nicht immer verständlich sein, denn in der Kraft des Geistes, der in euch lebendig ist, müsset ihr den Schlüssel suchen zur rechten Erkenntnis des göttlichen Wortes. Wer nur den bloßen Buchstabensinn erfaßt, der wird schwerlich eindringen, und so er nicht die göttliche Gnade erfleht und um Helligkeit des Geistes bittet, wird ihm vieles unverständlich bleiben, denn es gab der Herr Seinen Willen kund in einer Form, der Wesensart der Menschen angepaßt .... verschlossenen Sinnes denen, die oberflächlich Sein Wort an ihr Ohr tönen lassen .... jedoch hell verständlich denen, die in lauterster Absicht, Gott zu dienen, Sein Wort in Empfang nehmen. Dies sei euch zum Trost gesagt, die ihr in Zweifel fallet ob der Wahrhaftigkeit der alten Überlieferung.

Ihr steht an einer geistigen Wende, ihr werdet dahingeben müssen, was euer Heiligtum war, und werdet doch nicht darben brauchen, denn Der euer Sehnen weiß, gedenket der ferneren Zeit. Er läßt das gleiche Wort neu erstehen, Er läßt wiederum Seine Stimme ertönen und öffnet den Lebensborn von neuem .... und an seinem Quell soll Labung finden ein jeder, der das Wort Gottes begehrt .... Und es wird euch fernerhin unverschleiert geboten werden .... ihr werdet es mit dem Verstand und mit dem Herzen fassen können, es wird euch gleichsam in neuer Form gegeben, was immer und ewig war .... die göttliche Wahrheit .... Sein Wort, das bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit. Und ihr werdet die göttliche Liebe daraus erkennen, ihr werdet Kraft schöpfen können in schwerer Not ....

Und weil der Herr der Seinen gedenket, will Er sie laben und erquicken schon vor der Zeit, auf daß sie ihren Geist stärken und ihn zum Widerstand rüsten .... Denn es vollzieht sich alles, wie es geschrieben steht .... es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben .... es wird zerstört und zerrüttet alles, was bisher war, und es wird die Menschheit äußerster Kraft bedürfen, will sie nicht untergehen in der Not der Zeit. Wer gewappnet ist, d.h. im Glauben und in der Liebe steht, der hat das Wort Gottes in sich, er höret des Herrn Stimme und wird Ihm Folge leisten, und so benötigt er nicht, was man ihm nehmen will. Er wird dennoch stark bleiben und dem Herrn eine feste Stütze sein .... doch der noch schwach ist im Geist, braucht Stärkung, und für ihn ist das Wort Gottes noch vonnöten .... So er es verlieren soll, wird er bangen, daß ihm die Kraft mangelt, und dieser Zeit gedenket der Herr, und Er will Seine Kinder nicht darben lassen.

Und so ihr nun stutzig werdet, daß Gott der Herr diesen Weg wählet, so gedenket Seiner Worte: „Wer viel hat, dem wird noch gegeben werden, doch wer wenig hat, dem wird auch noch das wenige genommen werden ....“ Denket daran, daß Sein Wort mißachtet wurde und nur in sehr wenigen Herzen Aufnahme fand .... und so nimmt Er, wo man Seiner nicht achtet, und gibt, wo Er begehrt wird, und es wird das göttliche Wort von unnennbarem Vorteil sein .... es wird sich die Welt nicht daran stoßen können, denn Der es gibt, bedenket in aller Stille die Seinen mit dieser Gabe .... und ihr, die ihr empfangen wollt das Zeichen Seiner unendlichen Liebe, ihr werdet im Glauben erstarken und daran erkennen, daß Er Sein Wort gesegnet hat mit Seiner Kraft ....Amen

870
Gebet für Verstorbene .... Hilfe durch Liebe .... Gesegnet, die in sich fühlen die Kraft, der Liebe entsprossen .... Wer da wirket in Liebe, dessen Kraft mehrt sich und läßt ihn nimmer abfällig werden, sein Geist erhebt sich und verlangt nimmer zurück in seine Umhüllung. Und nun wende deinen Blick nach oben und gedenke derer, die das Heil der Seele nicht fanden im Erdendasein. Je inniger dein Gebet emporsteigt, desto leichter wird jenen die Last, denn sie bedürfen unablässig der Hilfe, die ihnen durch das Gebet vermittelt wird. Die Leiden ihres unvollkommenen Zustandes sind unermeßlich, und doch müssen sie den Weg durch alles Schwere gehen, soll der Läuterungsprozeß Erfolg haben und ihnen den Übergang in das Reich des Lichtes ermöglichen. Jene Armen wenden sich unablässig um Hilfe an die Menschen und finden so wenig Gehör, und doch ist es für sie von umfangreicher Bedeutung, ob ihr Ruf um Hilfe gehört wird oder nicht. Es senden täglich zahllose Seelen den Hilferuf zur Erde, denn sie sind in ständiger Not. Und es kann dieser Seelen nicht genugsam im Gebet gedacht werden, sollen sie aus der Qual befreit werden. Den Menschen ein Bild ihres traurigen Loses zu geben würde sie unendlich belasten und ihren ferneren Lebensweg auf Erden unter einem entsetzlichen Druck wandeln lassen, doch sollt ihr immerhin wissen, daß ihr unsagbar viel dazu beitragen könnt, das Los dieser Armen zu lindern, daß ihr nur in Liebe des Herzens den Vater im Himmel für diese Seelen um Hilfe angehen sollt, um dadurch diesen ihr Leid zu verringern und ihnen Kraft zu vermitteln, die sich auswirkt, daß der Wille jener Armen sich dem Licht zuwendet und nun ihm auch entsprochen werden kann von seiten guter Geistwesen, die jedoch diesen Willen zuerst benötigen, um ihrerseits helfend eingreifen zu können. Wenn der Mensch irrt auf Erden und im Jenseits seinen Irrtum erkennt, dann ist seine Lage nicht so entsetzlich, denn er wird nun mit vollem Willen die Verbesserung seines Loses anstreben und auch tatkräftige Unterstützung finden; jedoch die Nichtwissenden und geistig völlig blinden Seelen, die ohne jede Erkenntnis hinübergegangen sind, erdulden unsagbare Qualen um ihrer Verstocktheit willen .... Die Hilfe ist auch für sie bereit, so sie nur willig sind, sie anzunehmen, doch in völliger Unkenntnis kann ihnen nichts helfen als das innige Gebet der Menschen, das auch jenen Seelen Kraft gibt, indem sie die Liebe und deren Kraft an sich verspüren und durch diese Wohltat nachgiebig und gefügig werden und nun ihrerseits der Ursache dieser Erleichterung nachgehen und so langsam in Lichtnähe geraten .... Solchen Seelen Hilfe zu bringen ist ein Liebeswerk, das dem Herrn wohlgefällig ist .... Amen

871
Es hat der Mensch im Vollbesitz seiner Geistesstärke ein überaus mutiges, kampfbereites Herz, doch die Gefahr einer geistigen Schwäche ist weit größer, als der Mensch glaubt .... sobald er nachläßt, zu kämpfen um die geistige Oberherrschaft, wird sein Wille schwach, und es gewinnt der Trieb nach irdischen Gütern an Stärke, und dies wirkt sich so aus, daß alles Geistige nur schemenhaft das Gemüt des Menschen berührt, während es zuvor das ganze Sinnen und Trachten des Menschen gefangenhielt.

Dies soll mit allem Eifer verhindert werden, es soll der Trieb zu geistigem Schaffen unvermindert in dir wirken und eine jede Stunde genützet werden in gleicher Weise wie bisher. Denn wo der Wille, Gott zu dienen, alles andere überwiegt, ist jeglicher Beistand dir zugesichert und wird dich auch das Erdenleben mit seinen Anforderungen nicht zu schrecken brauchen, denn dieses erfüllet sich von selbst, so du willig dienest dem Herrn .... Amen

872
Die Lasten der Erde werden immer erträglich sein, so du deines Heilands nicht vergissest.

873
Sinnliche Liebe ....

So empfange heut zur Stärkung des Geistes noch eine Kundgabe über die Liebe, und zwar in einer bestimmten Auffassung. Es wird von den Menschen so oft etwas mit dem Wort „Liebe“ bezeichnet, was wohl auch an sich Liebe ist, jedoch weit entfernt von dem, was den Menschen gepredigt wird .... was zu üben erste und letzte Aufgabe des Menschen sein soll. Es ist die Liebe der Sinne, die ihr so oft unter dem Begriff Liebe verstehen wollt. Doch es sei euch gesagt, daß ihr eher die wahre Liebe zerstöret, so ihr in euch der sinnlichen Liebe nicht wehret, denn sie ist ein Ränkespiel des Bösen. Sie ist sozusagen dessen Mittel, durch das ihm gar zu oft die menschliche Seele ins Garn geht. Es gibt sich der Mensch völlig in die Gewalt des Bösen, wehret er der Begierde des Körpers nicht. Es ist dies die Liebe, die zu besitzen trachtet, doch nie und nimmer den Menschen veredeln kann, und die daher auch nicht zur Vereinigung mit der höchsten Wesenheit führen kann.

So muß der Mensch sehr auf der Hut sein, daß nicht durch pures körperliches Verlangen seine Seele und deren Fortschritt arg gefährdet wird .... er muß bedacht sein, daß es weit schwerer ist, diese Begierde zu unterdrücken, so er ihr einmal verfallen ist, und daß daher jegliche Liebe auf Erden, die nur rein irdischen Interessen gilt, nimmermehr die rechte vor Gott sein kann .... denn eine Liebe, die nicht gibt, sondern nur der Erfüllung der Erdenwünsche gilt, ist ebenso auf irdischen Erfolg eingestellt und daher nicht im göttlichen Sinn. Denn Gott sieht nur auf die Empfindung des innersten Herzens. So dieses wahrhaft uneigennützig ist und nur immer Liebe geben will, ungeachtet seines eigenen Vorteils, werden solche Liebeswerke auch den Lohn eintragen, der in ihnen liegt .... sie werden Anlaß sein zur innigen Verbindung mit dem göttlichen Heiland ....Amen

875
Es muß immer und immer wieder betont werden, daß nur dort der Mensch allen Anfeindungen gewachsen ist, wo er zuerst die Verbindung zum himmlischen Vater herstellt. Er kann erst dann völlig ruhig und sorglos durch das Leben gehen, wenn er sich selbst in kindlichem Vertrauen dem göttlichen Heiland übergeben hat und jeden weiteren Schritt Ihm anheimstellt, denn ohne diese Hingabe wird das Leben für ihn um vieles schwerer zu ertragen sein in der Not, die den Menschen auf Erden noch bevorsteht.

878
Und wenn die ganze Erde in Gefahr wäre, zu zerbersten und zu vergehen, der tiefe Glaube ist der Stützpunkt, der dem rechten Kind Gottes Halt gibt und es nicht in Not und Gefahr kommen läßt. Und in der Stunde der Not gedenket daher der Worte des Herrn: „Ich bin bei euch alle Tage ....“

880
In äußerster Formvollendung des Satzbaues dieser Schrift und gleichzeitig tiefgeistigem Inhalt soll der das Werk Prüfende das göttliche Wirken erkennen und die göttliche Liebe daran ermessen können, die sich in dieser Weise den Menschen auf Erden zuneigt. Es kann gewissermaßen der Schluß daraus gezogen werden, daß es kein Hindernis gibt, das die Menschen auf Erden vom himmlischen Vater trennt, so es nicht von ihnen selbst aufgerichtet ist .... und daß dieses Hindernis jederzeit durch tätigen Willen des Menschen beseitigt werden kann und der Vater im Himmel Sich ihm offenbart.

880
Denn der Vater höret, wenn Sein Kind zu Ihm ruft und lässet sein Gebet nicht unerhört .... Amen

881
So immer du zu Mir deinen Ruf sendest, will Ich dein Gebet erhören.

883
.... denn wer da liebet und in dieser Liebe alle seine Werke tut, hat ein Anrecht auf die Herrlichkeit Gottes und steht ewiglich in Seiner Gnade ....

884
.... Wer Mich zu seinem Führer wählt, der wird wahrlich recht geleitet durch das Erdenleben gehen, wer aber Mich abweisen will, dem wird bald die Erkenntnis mangeln, wohin er sich wenden soll ....

884
Beachtet die Zeichen, die das Nahen der neuen Zeit verkünden .... und gedenket Meiner Worte, daß all euer Streben vergebens ist, so ihr nicht in Mir euren Retter seht aus aller Not

884
Wer Mich in seinem Herzen trägt, wird alle Proben bestehen und erstarken an den Anfechtungen und siegreich hervorgehen aus allen Kämpfen, die seiner Seele gelten, denn er hat Mich zu seinem Führer erkoren .... Amen

885
Wie soll der Lichtstrahl geistiger Wahrheit eindringen in ein Herz, das nur Irdisches erstrebt, und wie soll ohne den tiefen Glauben an den Erlöser ein solcher Mensch mit Ihm in Verbindung treten, auf daß er geleitet werde in die Wahrheit?

885
Ein Flehen in tiefster Demut erhöre Ich jederzeit, doch so dieses Flehen irdischen Gütern gilt und das Einzig-Notwendige, die Sorge um geistiges Gut, außer acht gelassen wird, kann dieses Begehren Mir nicht angenehm sein, und Ich kann dort nicht Meinen Segen geben, wo des Geistes nicht geachtet wird

885
Und so begehren die Menschen wohl Klarheit, können diese aber nur empfangen mit gläubigem Herzen, denn wo die Welt und ihre Interessen in den Vordergrund gestellt werden, ist die Seele dessen ärmlich bedacht ....

886
Aller Geist, der sich von Gott getrennt hat in Selbstüberhebung, kann nur durch Qualen geläutert werden, und zwar wird er nun von seinem an sich hilflosen Zustand überzeugt, der in krassem Widerspruch steht zu seiner Selbstüberhebung, die seinen Abfall von der ewigen Gottheit zustande gebracht hat.

888
In immerwährender Knebelung des Geistes verharren alle die Menschen, die nichts unternehmen zur endgültigen Befreiung der Seele ....

892
In der Welt des Friedens gilt nur ein Gesetz, welches da ist die Liebe ....

892
Wer danach trachtet, der Welt den Frieden zu geben, muß in der Liebe leben, d.h. unentwegt bemüht sein, zu helfen, zu trösten, Not zu lindern, den Bedrückern zu wehren und alles zu tun, um in den Menschen wieder Liebe zu erwecken, und es ist dies größte Notwendigkeit, um die Menschen dem wahren Leben wiederzugeben, denn nur in der Liebe wurzelt auch das geistige Erkennen ....

892
Nur wer liebt, wird fähig werden, aufzunehmen, was Gott der Herr den Menschen an geistiger Speise bietet.

892
……In der Welt des Friedens gilt nur ein Gesetz, welches da ist die Liebe .... Wer sich willig unter dieses Gesetz beuget, ist in Gott und Gott in ihm .... Wer danach trachtet, der Welt den Frieden zu geben, muß in der Liebe leben, d.h. unentwegt bemüht sein, zu helfen, zu trösten, Not zu lindern, den Bedrückern zu wehren und alles zu tun, um in den Menschen wieder Liebe zu erwecken, und es ist dies größte Notwendigkeit, um die Menschen dem wahren Leben wiederzugeben, denn nur in der Liebe wurzelt auch das geistige Erkennen .... Nur wer liebt, wird fähig werden, aufzunehmen, was Gott der Herr den Menschen an geistiger Speise bietet. Es werden also die Menschen erst in der Liebe leben müssen, bevor sie gewürdigt werden zu empfangen .... und erst liebetätig sein müssen, um zu erkennen die Wahrheit dessen……

896A
.... Alles ist vom Willen des Menschen abhängig, ob genützt oder ungenützt die Erdentage vergehen.

896B
Und Ich will dir den Weg weisen immer wieder, sooft du zu Mir deine Zuflucht nimmst ....

896B
Hilflos und verlassen sind die Menschen, so sie auch in scheinbarem Wohlleben auf Erden wandeln, solange ihnen geistige Sphären verschlossen bleiben und ihre Seelen noch in Dunkel gehüllt sind.

897
Im Kampf mit sich selbst muß der Mensch erstarken und alle Lebensproben zu bestehen suchen. Es steht ihm doch jederzeit geistige Kraft zu Gebote, und es umgeben ihn unausgesetzt geistige Freunde, die hilfsbereit sind und nur des Rufes harren. Und so darf nur immer dein Gedanke sich an jene bittend wenden, und du entgehst jeder Not und Gefahr ....

897
Der Vater im Himmel gibt fort und fort, und Seine Gnade erschöpfet sich nicht, nur darf nicht menschlicherseits achtlos daran vorübergegangen werden, sondern sie muß bewußt begehrt und empfangen werden. Nur dann ist das Erdenkind jeder Anfechtung gewachsen, denn es ist nicht der alleinige Überwinder dieser, sondern die göttliche Kraft selbst teilt sich dem Erdenkind mit, und es vermag der Mensch mit Leichtigkeit zu bewältigen, was ihm vordem unüberwindlich erschien.

897
Denn die Gott lieben und Seine Kraft begehren, denen teilt Er Sich unbegrenzt mit .... Und die bewußt sich der Gnade Gottes empfehlen, dürfen unbegrenzt auch in Empfang nehmen die Liebes-Zuwendung, die der Vater im Himmel Seinen Erdenkindern zugedacht, um ihnen den Kampf auf Erden leichtzumachen, denn an Seiner Gnade ist alles gelegen, und selig .... die um Gnade bitten, denn sie werden auf Erden sichtlich behütet sein und keiner anderen Hilfe bedürfen, als die von oben kommt .... die Gottes Liebe und Erbarmung ist .... Amen

897
Göttliche Gnade ....

Vernimm die göttliche Stimme: Im Kampf mit sich selbst muß der Mensch erstarken und alle Lebensproben zu bestehen suchen. Es steht ihm doch jederzeit geistige Kraft zu Gebote, und es umgeben ihn unausgesetzt geistige Freunde, die hilfsbereit sind und nur des Rufes harren. Und so darf nur immer dein Gedanke sich an jene bittend wenden, und du entgehst jeder Not und Gefahr ....

Und nun empfange: Die göttliche Gnade und mit ihr das Erbarmen und die Liebe des Vaters im Himmel stehen jedem Menschen zu in einem Umfang, daß dieser restlos frei werden kann von aller irdischen Fesseln und jeglicher Begier, die noch dem materiellen Leben gilt. Der Vater im Himmel gibt fort und fort, und Seine Gnade erschöpfet sich nicht, nur darf nicht menschlicherseits achtlos daran vorübergegangen werden, sondern sie muß bewußt begehrt und empfangen werden. Nur dann ist das Erdenkind jeder Anfechtung gewachsen, denn es ist nicht der alleinige Überwinder dieser, sondern die göttliche Kraft selbst teilt sich dem Erdenkind mit, und es vermag der Mensch mit Leichtigkeit zu bewältigen, was ihm vordem unüberwindlich erschien.

Es kann der Mensch den Begriff „Gnade“ nicht fassen in seiner tiefsten Bedeutung .... Es ist ein so außerordentliches Zuwenden göttlicher Hilfe, es ist ein fortgesetztes Übermitteln geistiger Kraft, es ist der Beweis immerwährender Liebe und göttlicher Erbarmung. Und so der Mensch in der Gnade Gottes lebt, ist er von unsichtbarem Schutz umgeben .... er begehrt die Zuwendung göttlicher Kraft und ist gleichsam erfaßt von dieser, so daß all sein Handeln und Denken bestimmt ist vom göttlichen Willen .... Es hilft ihm die Gnade Gottes, tätig zu sein im Willen Gottes ....

Nur ein vollgläubiger Mensch kann die Gnade Gottes bewußt in Empfang nehmen, denn er glaubt an Gott, an Seine Kraft und Seine unmittelbare Verbindung zu den Menschen und an die große Liebe, die sich also durch Zuwendung der Gnade äußert .... Er begehrt und empfängt und nimmt somit den Ausfluß göttlicher Liebe in sich auf, und dies wiederum muß ihn selbst stärken und Glaube und Liebe zum Schöpfer vermehren und gleichzeitig aber auch allen Bedrängnissen irdischerseits Widerstand bieten lassen, denn die Kraft aus Gott ist stärker als alle Anfeindungen der Welt.

„Bittet, so werdet ihr empfangen ....“ Und das gilt in Sonderheit für die euch ständig gewährte Gnade, ohne die ihr das irdische Leben schwerlich werdet meistern können. Die göttliche Gnade erbitten heißt gleichsam ständig die Verbindung mit dem Vater im Himmel suchen, und schon diese Verbindung muß euch Kraft vermitteln, denn ihr suchet dann den Geist, von Dem ihr ausgegangen seid .... ihr wendet euch hilfesuchend an Ihn, Dessen Geschöpf ihr seid .... ihr erkennet euren Ursprung und beuget euch willig der göttlichen Kraft .... und so kann sie auch euch übermittelt werden, und in solchem Umfang, daß euch das Erdenleben leichter tragbar erscheint und ihr ohne Stockung der Erdenaufgabe gerecht werden könnt ....

Denn die Gott lieben und Seine Kraft begehren, denen teilt Er Sich unbegrenzt mit .... Und die bewußt sich der Gnade Gottes empfehlen, dürfen unbegrenzt auch in Empfang nehmen die Liebes-Zuwendung, die der Vater im Himmel Seinen Erdenkindern zugedacht, um ihnen den Kampf auf Erden leichtzumachen, denn an Seiner Gnade ist alles gelegen, und selig .... die um Gnade bitten, denn sie werden auf Erden sichtlich behütet sein und keiner anderen Hilfe bedürfen, als die von oben kommt .... die Gottes Liebe und Erbarmung ist ....Amen

898
Wer in der Liebe lebt, ist der ewigen Gottheit so nahe, daß er Ihren Hauch verspürt .... wer in der Liebe lebt, geht ganz in Gott auf, weil Gott Selbst in allen Werken der Liebe in ihm ist ....

903
Die sonderbarsten Meinungen werden dazu beitragen, daß die Menschheit völlig irregeführt und falsch unterwiesen wird, denn es wird ein jeder sich äußern wollen und wird doch nicht informiert sein, sondern nur sein menschliches Verstandeswissen zum Ausdruck bringen. Und es ist also gewissermaßen unmöglich, durch alle diese Meinungen hindurch zu Wahrheit zu gelangen, wenn nicht auf geistigem Wege solche gesucht und gefunden wird.

903
.... Doch leben wird nur, der tätig ist im Geist ....

903
Wahrheitsträger ....
Fürst der Lüge ....
Irrtum ....

Die sonderbarsten Meinungen werden dazu beitragen, daß die Menschheit völlig irregeführt und falsch unterwiesen wird, denn es wird ein jeder sich äußern wollen und wird doch nicht informiert sein, sondern nur sein menschliches Verstandeswissen zum Ausdruck bringen. Und es ist also gewissermaßen unmöglich, durch alle diese Meinungen hindurch zu Wahrheit zu gelangen, wenn nicht auf geistigem Wege solche gesucht und gefunden wird.

Es sind gewisse Strömungen zu spüren, und zwar von jenen, die sich bemühen, das geistige Dunkel zu durchbrechen .... sie werden sich unwillkürlich diesen Strömungen überlassen, ihr Wille ist der Wahrheit zugewandt, und die da Wahrheitsträger sind im geistigen Reich, erfassen jene mit ihrer Kraft, und diese teilt sich den wahrheitsbegehrenden Menschen mit. Doch auch die Gegenströmungen machen sich bemerkbar, die Menschen beeinflussend, die allem Geistigen abhold sind und dem Fürsten der Lüge untertan .... Und es wird ein Kampf sein, und die Welt wird sich behaupten wollen und wissenschaftlich alles belegen, dem Geistigen den Tod ansagend .... Doch leben wird nur, der tätig ist im Geist ....

Alle irdischen Bemühungen gelten nur dem Körper und dessen Wohlergehen, und verneint wird, was außerhalb der Erde, was im Bereich des Geistigen liegt .... Nicht die Welt kann solches erforschen, denn es ist nicht greifbar oder sichtbar, doch dem Geist im Menschen wohl vernehmbar .... Und es hat sonach der Mensch nur die Aufgabe, seinen Geist zu erwecken, um auch das geistige Reich erkennen zu können, und seine Wahrnehmungen werden dann unstreitbar zum richtigen Ergebnis führen, und es werden keinerlei Meinungsverschiedenheiten die geistig Forschenden und in Gott-Lebenden beirren .... der Geist aus Gott schützet vor Irrtum, so der Mensch sich Ihm völlig überläßt, doch der anderen bemächtigt sich der Geist der Lüge, und es werden viele Meinungen zutage treten, und das wird sein der Niedergang der Seele .... Es wird ein unglaubliches Chaos die Zeit ankündigen, von der geschrieben steht ....Amen

904
Der Friede soll in euer Herz einkehren, die ihr Mein Wort in euch aufnehmet, und er soll bei euch verbleiben, so wie Ich bei euch verbleibe im Wort bis in alle Ewigkeit ....

905
.... und so erfasse Ich mit aller Gewalt, die Mir zuliebe opfern können weltliches Verlangen, denn sie sind dem Zustand der Befreiung von aller Materie am nächsten.

905
...denn in unglaublicher Selbstüberhebung stehen, die Mich und Mein Wirken so genau zu kennen glauben, daß ihnen kein Eingreifen Meinerseits möglich erscheint.

905
Und Ich achte nicht der Gesetze, die sich die Menschen selbst machen und von denen sie nun nicht ein Jota abgehen wollen.

906
Die in Mir ihren Vater sehen, sind frei von aller Schuld, denn so sie sich hingebend zum Vater flüchten, wird es ihnen auch bewußt, daß Er das gütigste und beste Wesen ist und daß sie Vergebung aller Schuld von Ihm erwarten können.

906
.... Ich will von euch sagen können, daß Ich für euch gestorben bin ....

906
Und so wird auch ein jeglicher Sünder bedacht werden, es wird ihm Vergebung der Sünde werden, so er sich in seiner Herzensnot wendet zu Mir, seinem Vater .... seinem Heiland und Erlöser.

906
.... Und so wird auch ein jeglicher Sünder bedacht werden, es wird ihm Vergebung der Sünde werden, so er sich in seiner Herzensnot wendet zu Mir, seinem Vater .... seinem Heiland und Erlöser. Ihn will Ich wahrlich nicht unerquickt und ungetröstet lassen und ihn nicht verdammen ob seiner Sünde, denn es ist der Vater im Himmel unendlich liebevoll, weise und gerecht .... Amen

907
Und das Ringen um Meine Kinder wird immer schwerer, weil ihnen die Liebe fehlt .... Denn wo die Liebe ist, dort wird auch Erkennen sein, denn dort kann Ich wirken unmittelbar .... deren Wille ist gefügig und ganz Mir unterstellt, und daher wird Meinem Wirken von oben dort kein Hindernis in den Weg gestellt werden, denn wer Mich suchet, wird Mich finden, und wer in der Liebe tätig ist, den erfasset auch Meine Liebe und Barmherzigkeit ....

911
Denn die Leiden auf Erden sind nur von kurzer Dauer, doch die Qualen im Jenseits endlos ....

911
Das Reich Gottes ist herabgekommen, und es ist nicht von dieser Welt. Es gilt nicht eurem Körper, sondern allein eurer Seele, und so müsset ihr es auch mit der Seele erfassen und nicht danach fragen, wieweit es zuträglich ist eurem irdischen Leib.

911
Nichts wird bestehenbleiben, was euch zur Zeit Freude macht an irdischen Gütern, dagegen unvergänglich wird sein das Reich Gottes, und wohl dem, der es aufnimmt, so es zu ihm kommt.

911
Die ungeheure Not auf Erden hat Mich bewogen, Mich der Menschenkinder von neuem anzunehmen in aller Liebe und Barmherzigkeit und ihnen erneut Mein Reich nahezubringen, doch die Macht des Widersachers hat den Ablehnungswillen so stark angefacht, und der Wille des Menschen leistet ihm keinen Widerstand und steht doch in größter Gefahr ....

911
Die ungeheure Not auf Erden hat Mich bewogen, Mich der Menschenkinder von neuem anzunehmen in aller Liebe und Barmherzigkeit und ihnen erneut Mein Reich nahezubringen, doch die Macht des Widersachers hat den Ablehnungswillen so stark angefacht, und der Wille des Menschen leistet ihm keinen Widerstand und steht doch in größter Gefahr .... Und die dies erkennen, sollen tätig sein für Mich und unentwegt Licht zu bringen suchen denen, die noch in tiefster Nacht dahingehen. Sie werden nichts tun ohne Meinen Beistand. Diese Meine Zusicherung soll ihnen Trost sein und zugleich Ansporn zu immer regerem Wirken für Mich, denn es sind Meine Kinder, um die Ich bange und nach denen Ich verlange mit aller Liebe .... Amen

912
Den Willen Gottes sich zum eigenen Willen zu machen, das ist wahrlich der Schlüssel zu aller Weisheit und zu jedem geistigen Erfolg ....

913
Der rechte Weg zur Himmelstür ist nur gangbar in gläubigster Hingabe ....

914
Der Seele Begehr ist, allem Leid enthoben zu sein, denn sie ist in einem gefesselten Zustand so lange, wie sie noch an irdischen Gütern hängt. Sie hat also einerseits Verlangen nach letzteren und schafft sich so selbst den sie bedrückenden Zustand, andererseits aber sehnet sie sich nach endgültiger Befreiung und ist dankbar für jede Hilfe, die dem Lösen ihrer Fesseln gilt. Und so ist es jedesmal ihr eigener Wille, ob sie dem Verlangen nach irdischem Gut nachgibt oder Verzicht leistet auf dieses .... und dementsprechend wird auch ihr Zustand mehr oder weniger frei sein.

915
Und darum erkennt, wo ihr hinsteuert, und suchet euer Lebensschifflein noch in den rechten Kurs zu lenken .... lasset Mich euer Steuermann sein, und werfet den Glaubensanker aus .... lasset euch von der Liebe treiben und leget selbst alle die Hände an, auf daß ihr euer Ziel, die ewige Heimat, sicher erreichet und euch im Hafen göttlicher Liebe geborgen fühlen könnt .... Amen

919
Meiner Schäflein irren noch gar viele umher und finden ihren Hirten nicht .... sie alle gehen abseits und verlieren sich im Gestrüpp und sind in Gefahr, abzustürzen von den Klippen, die sie in ihrer Unerfahrenheit und im Leichtsinn besteigen. Und aller Schäflein Not geht Mir zu Herzen. Ich rufe, doch Meine Stimme hören sie nicht, und Ich bange um jedes einzelne Leben, daß sie es nicht verlieren auf ewig. Die Sünde ist in die Welt gekommen und ist eines jeden Menschen Tod .... Und wenn Ich das Leben verspreche allen, die Mir nachfolgen, so nehme Ich die Sünde auf Mich und bewahre sie vor dem ewigen Tode, doch Meine Schäflein müssen Mir folgen und in Mir ihren Hirten erkennen. Und Ich werde sie treulich führen über alle Unebenheiten des Weges, Ich werde verhüten, daß eines Meiner Schäflein verlorengehe, denn Ich kenne sie alle und bin besorgt um jedes einzelne Leben. Und so sie in Mir ihren guten Hirten erkennen, werden sie Mir folgen und sich willig führen lassen von Mir .... Amen

921
Der Inbegriff der göttlichen Gebote ist, die Liebe zu üben, und dies soll mit aller Kraft erstrebt werden.

921
Und euer ganzer Lebensweg soll nur ein Dienen sein .... Dem Vater aller Schöpfung dienen heißt sich Seinem Willen voll und ganz unterwerfen, alles von euch abtun, was nicht im Einklang steht zu Seinen Geboten, d.h. immer nur tun, was der Vater verlangt .... und so werdet ihr auch dienen eurem Nächsten und ihm alle Liebe antun müssen, wollet ihr wahrhaft eins werden mit der ewigen Gottheit, denn nur in der tiefsten Erniedrigung liegt die Erhöhung .... nur wer dienet, wird dereinst herrschen können, und es muß aller Überheblichkeit der Kampf angesagt und in größter Demut die Gnade Gottes erfleht werden.

921
denn nur in der tiefsten Erniedrigung liegt die Erhöhung

921
Die Stimme des Herzens ertönet in euch zart und leise, doch ihr vernehmet sie nicht, bevor ihr nicht alles Unreine aus euch entfernt habt ....

921
Wo der Herr weilen und Sich vernehmlich kundtun will, dort muß Licht und hellste Klarheit sein, es darf der tönenden göttlichen Stimme kein Widerstand entgegengesetzt sein, und es wird vernehmlich klingen im Herzen derer, die dieser Stimme lauschend sich überlassen .... es wird tönen wie ein feines Glöcklein und wird dem Erdenkind Beweis sein inniger Vaterliebe ....

921
Je eifriger du bemüht bist, die Reife deiner Seele zu erreichen, desto eher wirst du der dir gestellten Aufgabe nachkommen können, und so sei dir in aller Liebe die Mahnung gegeben, dich eifrigstem Streben hinzugeben, auf daß du deine Bestimmung auf Erden voll und ganz erfüllst und dem Herrn des Himmels und der Erde dienest in Zeit und Ewigkeit .... Amen

921 (1. Willen Fett rw)
Es ist so unsagbar wertvoll, sich demütig dem göttlichen Willen zu unterstellen, um nun die Kundgaben dieses Willens .... das Wort Gottes .... zu empfangen .... Es steht dem Menschen frei, dies zu tun, ist also an sich kein Gebot, jedoch von unnennbarem Segen .... Und also gebe Ich allen Menschen immer nur Meinen Willen kund, gebiete ihnen aber nicht .... Was er tut, soll er freiwillig tun aus Liebe zu Mir und aus dem eigenen Bedürfnis, in göttlicher Ordnung zu bleiben. Es sind ihm wohl Richtlinien gegeben, wie er Meinen Willen erfüllen soll und welches der rechte Weg ist zu Mir, zur Wahrheit und zum ewigen Leben .... Jedoch kann nicht von Wert sein, was euch Menschen der inneren Freiheit beraubt ....

925
Des Geistes Schwächezustand muß überwunden werden, denn es gilt eine zu große Aufgabe zu erfüllen, als daß der Unlust Rechnung getragen werden darf. Und es wird immer nur der ernste Wille benötigt, um einen solchen Unlust-Zustand zu beheben, denn freudig soll der Mensch das Wort Gottes empfangen .... jener Geist aber, der schwach ist, kann auch nicht freudig bejahen, was ihm geboten wird.

927
Des Herrn gedenket überall und zu jeder Zeit, und ihr werdet auch Seiner treuen Fürsorge gewahr werden in allen Nöten. Wer sich in Seine Obhut begibt, braucht wahrlich nicht zu sorgen, was ihm der morgige Tag bringt, und wer im rechten Vertrauen seinen Blick zu Ihm erhebet, dessen Geschick liegt in Gottes Hand.

925
Des Geistes Schwächezustand muß überwunden werden, denn es gilt eine zu große Aufgabe zu erfüllen, als daß der Unlust Rechnung getragen werden darf.

927
In der bevorstehenden Zeit werden in arge Not kommen alle, denen es am Glauben mangelt, und es wird ein fühlbarer Druck lasten auf ihnen ....

928
Der Kampf um die Seelen ist ein so schwerer und verantwortungsreicher, daß alle Kraft angewendet werden muß, sollen die irrenden Seelen nicht verlorengehen für ewig.

927 Die verschiedenartigsten Zufälle im Leben müßten den Menschen zu denken geben, daß nach bestimmtem weisen Plan alle Geschehnisse im Leben sich so fügen, wie es der Fall ist, und es sind diese Zufälle eben nur ein sichtbares Eingreifen einer unsichtbaren Macht.

927
Es ist unbeschreiblich schwer, die geistige Sonne aufleuchten zu lassen für jene, die völlig blind sind im Geiste, sie werden weder sehen noch hören, denn sie betrachten gleichsam ihren verdunkelten Zustand mit Wohlgefallen und wähnen sich wissend und den geistig Erhellten weit überlegen, und das Licht der Erleuchtung glauben sie nicht zu benötigen. Ihnen ist schwer Hilfe zu bringen, und es kann nur ein ständig mangelhaft bedachter Mensch endlich vom Verlangen nach Licht erfaßt werden, so er seinen Seelenzustand als Anlaß eines unzufriedenen Lebens erkennt und nun bedacht ist, sich selbst Erhellung des Geistes zu verschaffen .... und also bewußt Licht begehrt ....

930( div. Wörter Fett rw)
Mysterium der Dreieinigkeit ....
Gott-Vater ....
Gott Sohn ....

Siehe, Mein Kind, Ich sehe in dein Herz und kenne deinen Willen, Mir zu dienen, Ich vermisse jedoch deiner Seele Glauben an die Allgewalt der göttlichen Liebe, und so wirst du stets zögern, wenn sich Hindernisse dir in den Weg stellen, wo uneingeschränkter Glaube dir diese Hindernisse beseitigen kann, denn der Meine Liebe begehrt, wird doch von Mir nimmer verlassen sein, und so er nun Meine Hilfe benötigt, wird sie ihm werden immer und an allen Orten. Und so dich dein Herz zu Mir drängt, werde Ich dir nahe sein und alles von dir fernhalten, was die Verbindung mit Meinem Kinde stören könnte. Denn Ich brauche Mir vertrauende Seelen .... Ich habe dir noch viel zu sagen und bin daher immer für dich bereit, so dein Herz nach Mir verlangt.

Und so löse deine Gedanken von der Welt und vernimm die Stimme von oben: Das Mysterium der göttlichen Dreieinigkeit ist für den Menschen noch immer die Klippe gewesen, daran er gescheitert ist. Und deshalb geht dir heut wiederum eine Belehrung zu, die, ohne Zweifel offenzulassen, in aller Anschaulichkeit zur Lösung beitragen und dem denkenden Menschen leicht faßlich das Problem enthüllen soll .... Und also ward der Geist aus Gott lebendig, und es leuchtete das Licht hell und klar .... Denn die Göttlichkeit erbarmet Sich der Menschheit und sucht ihr Aufklärung zu geben in jeder ungelösten Frage.

Der Mensch vermag das eine nicht zu fassen, daß Sich in einer Wesenheit die Göttlichkeit in aller Fülle zu bergen vermag, daß aber der reine Geist untrennbar ist und das allerunwürdigste Wesen in engster Verbindung steht mit Ihm, daß also auch unter der ewigen Gottheit nur dieser untrennbare Geist zu verstehen ist und alles aus Ihm Hervorgegangene Geist aus Gott ist .... nur das Zugehörigkeitsgefühl zu Diesem nicht mehr recht erkennt und somit sich selbst trennt oder entfernt, jedoch dessenungeachtet immer nur göttliches Erzeugnis ist, also immer und ewig als Ursubstanz Geistiges aus Gott ist .... Wer sonach sich entfernt von der Gottheit, erkennet sich selbst nicht mehr, bleibt aber dennoch, was er ist .... wer aber die Verbindung sucht mit Ihr, dessen Geistiges spürt die Zugehörigkeit und ist also bewußt das gleiche ....

Und nun werdet ihr fassen können, daß sich das Mysterium der Dreieinigkeit Gottes, wie folgt, erklären läßt: Es hat die Liebe Gottes Sich den Menschen zu erkennen gegeben als Vater .... also als Ausgang der Menschheit .... Es hat die Liebe die Trennung der Menschheit von ihrem Erzeuger überbrückt und Sich also verkörpert in einem Menschen, Dessen Geist Seine Zugehörigkeit zu Gott erkannte und Der also gleichsam eins war mit dem göttlichen Vatergeist. Und es war sonach der Mensch nur rein äußerlich ein Wesen für sich, der Geist jedoch war Gottes .... Das Urverhältnis war hergestellt, der Geist erkannte sich, und sonach war Gott in aller Fülle in Dem, was Ihm zum Aufenthalt auf Erden ward, um der Menschheit sichtlich zu sein. Die mit dem menschlichen Körper geeinigte Gottheit war gleichsam deshalb sichtbar geworden, um die Menschen den Abstand erkennen zu lassen, den sie selbst sich geschaffen hatten.

Es war die göttliche Liebe also tätig geworden und legte die göttliche Weisheit nun gleichfalls in des Gottmenschen Herz. Denn es war ja Dessen Geist eins mit Gott und mußte sich sonach auch in aller Weisheit befinden und aller göttlichen Kraft bedienen können .... es mußte sich die Weisheit Gottes äußern durch Menschenmund, und also war alles Wirken Jesu auf Erden das Wirken Gottes durch den Menschensohn, nicht aber, daß dadurch eine zweite Wesenheit Sich äußerte. Und der Begriff Gott Vater .... Gott Sohn ist nicht anders zu erklären, als daß der Vatergeist von Ewigkeit Sich durch Menschenmund offenbarte, daß also Gott Sohn das gleiche ist wie Gott Vater, nur dem Menschen begreiflich geworden durch Jesus Christus, Der die Trennung vom Vatergeist überwunden hatte eben durch die Erkenntnis der Zusammengehörigkeit mit der ewigen Liebe ....

Niemand kommt zum Vater denn durch Mich .... Ist dies wohl einfacher zu erklären, als daß ein jeder, der mit dem Vater sich vereinen will, gleichfalls erkennen muß, daß der göttliche Geist in ihm untrennbar mit dem Vatergeist verbunden ist und daß ein jeder diesen Weg finden muß und daher nachfolgen in allem dem göttlichen Erlöser, Der Sein Leben vorgelebt hat jenen, die gleich Ihm zum Vater verlangen. Nicht in anderer Weise ist dies möglich als nur allein durch die Nachfolge Jesu, Der als Menschensohn das Beispiel gab, daß nur allein der Geist aus Gott seine Zugehörigkeit zu Ihm erkennen muß und daß es dann keine Schranken mehr gibt, die ihn vom Vater trennen ....Amen

932
Der geistige Zustand der Menschen auf Erden läßt keine restlose Erlösung zu, solange die Liebe ausgeschaltet ist bei allem Denken und Tun der Menschen.

935
Denket weniger und glaubet mehr, und ihr werdet dennoch an Wissen zunehmen und bald einen reichen Schatz verbuchen können,………

935 Not und Sorgen

Dies nimm zur Kenntnis,

daß in der Welt, die Sorge ihren Einzug hält ....

daß unentwegt das Leid euch drückt,

bis ihr empor zum Himmel blickt ....

Denn in der kommenden Erdenzeit

ist der nur gegen Leid gefeit,

der immer nur auf Ihn vertraut ....

Wer gläubig auf zu Ihm nur schaut,

entgeht den Qualen und der Not,

denn Er, als Herr über Leben und Tod ....

Er wird euch helfen jederzeit,

Er wird fernhalten alles Leid von dem,

der Ihn um Schutz anfleht ....

Er wird erhören das Gebet,

wenn in der Not das Erdenkind

den Weg zu seinem Vater find‘t

und Ihm zu dienen ist bereit ....

Dies Kind bleibt Sein in Ewigkeit ....

Amen

936
Leben ist alles, was den Geist aus Gott in sich birgt

937
Gesegnet, die in Meinem Namen Kraft und Heil suchen und allem bösen Einfluß Widerstand entgegensetzen. Es ist aller Geist lebendig durch den Willen, Mir zu dienen, und so erkennet er den tiefen Wert der Wahrheit und ihren ewigen Bestand. Denn nimmermehr kann vergehen, was als Mein Wort euch zugeht .... Denn Mein Wort ist wahrlich das ewige Leben .... Amen

937
Gesegnet, die in Meinem Namen Kraft und Heil suchen und allem bösen Einfluß Widerstand entgegensetzen.

938
Darum sei auf der Hut, bleibe im Gebet und in ständiger Tätigkeit, denn Müßiggang hat noch nie Gutes zuwege gebracht, also soll sich der Mensch davor hüten, solange er noch fähig ist, die Erdenarbeit zu leisten .... Amen

940
Und es kann ihm doch nicht geholfen werden, bis es im tiefsten Herzen spürt, daß nur Einer helfen kann und diesen Einen um Hilfe anzugehen das einzige Mittel ist zur Beendung seines Leides.

940
.... denn so du die Schwäche des Glaubens überwunden hast, regelt sich alles andere von selbst .... Amen

941
Dies ist der rechte Glaube, wenn der Mensch in allen Geschehnissen Mein Wirken erblickt und er in vollem Vertrauen alles tut, was ihm sein Herz rät.

941
Der einzige Weg zum Erkennen führt nur über die Gebote der Liebe ....

943
Und es verlangt der Vater im Himmel von Seinen Erdenkindern doch nur, daß sie sich in der Liebe üben ....

943
Es sollen alle Menschen sich in Liebe zueinander finden und nur füreinander leben, auf daß sie in dieser Liebe auch Gott über alles lieben und Ihm Ehre und Lob singen bis in alle Ewigkeit ....

946
……. Doch die Vereinigung des Gottesgeistes mit dem göttlichen Geistesfunken im Menschen ist so überaus berauschend und daher auch unbeschreiblich, daß ein jeder danach streben würde, um dieses Glück zu erleben. Doch es ist dem Menschen dies nicht anders erreichbar als durch tiefen Glauben und Gott-wohlgefälligen Lebenswandel, der in äußerster Liebebetätigung seinem Nächsten gegenüber besteht und somit in der Liebe zu Gott wurzelt.

946
Wer reinen Herzens ist, lebt gewissermaßen nach göttlichem Willen und ziehet somit die Göttlichkeit Selbst zu sich.

947
Ich bin jedem mit Meiner Liebe nahe und lasse ihn diese Liebe fühlen, und Ich werde auch an geeigneter Stelle offensichtlich in Erscheinung treten, daß die Säumigen und Lauen aufmerken sollen und sich besinnen auf ihre Verantwortung der Seele gegenüber.

953
Der Lebenszweck auf Erden ist und bleibt eben die Erweckung des göttlichen Geistes in sich, das Befreien dessen aus den Banden der Finsternis, welche ist also die Materie .... Denn nur der Mensch, der die Materie zu überwinden beginnt, löst gleichzeitig die Fesseln des Geistes. Und erst dann kann der Geist Ungeahntes vollbringen .... Denn er kann sich nun erst entfalten, ihm steht das geistige Reich offen, und er kann nun auch den Menschen Einblick nehmen lassen in dieses .... Er kann sozusagen dem Menschen das geistige Reich nahebringen, das Sehnen nach ihm steigern, so daß der Wille des Menschen nur noch dem Erlangen geistiger Herrlichkeit gilt ....

 954
Es kann der Mensch sehr wohl allen Anfeindungen aus dem Wege gehen, so er sie nur recht erkennt als solche .... Je wachsamer du aller Geschehnisse um dich achtest, desto eher wirst du diesen aus dem Wege gehen können, und es werden die Versuchungen nicht so an dich herantreten .... Darum wachet und betet .... Und es wird der Herr euren Eifer lohnen und euch nicht Schaden nehmen lassen an Leib und Seele .... Amen

953
Der Lebenszweck auf Erden ist und bleibt eben die Erweckung des göttlichen Geistes in sich, das Befreien dessen aus den Banden der Finsternis, welche ist also die Materie ....

955
„Werdet wie die Kinder“, spricht der Herr, „auf daß ihr gleichen Geistes seid mit eurem Vatergeist und Ihm die Liebe und Ehre zollet, die Ihm gebührt.“ So vernahm Johannes die Stimme in sich zuerst, weil er in kindlicher Liebe zum Herrn also betete: „Du meine große Liebe .... es jubelt mein Herz, wenn ich in Deiner Nähe bin, und es folgt Dir auf Schritt und Tritt .... Dies ist das wahre Leben, ich fühle es und gebe mich Dir ganz und gar zu eigen .... ich will Dein Kind sein immer und ewig, denn es begehrt Dich mein Herz mit allen Sinnen, mit aller Kraft ....“

955
„Du meine große Liebe .... es jubelt mein Herz, wenn ich in Deiner Nähe bin, und es folgt Dir auf Schritt und Tritt .... Dies ist das wahre Leben, ich fühle es und gebe mich Dir ganz und gar zu eigen .... ich will Dein Kind sein immer und ewig, denn es begehrt Dich mein Herz mit allen Sinnen, mit aller Kraft ....“

955
„Werdet wie die Kinder“, spricht der Herr, „auf daß ihr gleichen Geistes seid mit eurem Vatergeist und Ihm die Liebe und Ehre zollet, die Ihm gebührt.“

957
Der höchste Verstand genügt wahrlich nicht zur Ergründung der Wahrheit, doch die tiefe Gläubigkeit eines unwissenden Menschen dringt in die Geheimnisse der Schöpfung ein und bringt unwiderlegbares Wissen zutage. Daher soll nimmer dessen geachtet werden, was die weltlich Forschenden den Menschen unterbreiten, sofern diese Forschungen das Schöpfungswerk Gottes berühren, denn dieses Gebiet ist unzugänglich jenen, solange sie nicht auf geistigem Wege Einblick zu nehmen sich bemühen .... Denn die ewige Wahrheit wird von Gott Selbst Seinen Kindern auf Erden geboten jetzt und alle Zeit .... Amen

957
Der höchste Verstand genügt wahrlich nicht zur Ergründung der Wahrheit, doch die tiefe Gläubigkeit eines unwissenden Menschen dringt in die Geheimnisse der Schöpfung ein und bringt unwiderlegbares Wissen zutage.

957
.... Denn die ewige Wahrheit wird von Gott Selbst Seinen Kindern auf Erden geboten jetzt und alle Zeit .... Amen

959
Doch die den Herrn verraten, verbannen sich selbst auf ewig von dem Angesicht des Herrn, und ihr Los wird Heulen und Zähneknirschen sein .... Amen

960
Und der Herr läßt Seine Sonne scheinen auf ein jedes Pflänzlein, und es strebt ein jedes Pflänzlein nach dem Licht .... Nur der Mensch als ein im freien Willen stehendes Geschöpf Gottes entzieht sich mitunter der wohltätigen Wirkung des Lichtes, der geistigen Sonne. Er als die kostbarste Pflanze im Garten Gottes wird mit besonderer Liebe seines Schöpfers bedacht .... es wird ihm alle Nahrung geboten, die sein Gedeihen fördern soll.

Doch wie oft wird nicht aufgenommen des Geistes Licht und der Liebe Wärme .... Es entzieht sich das Pflänzchen aus eigenem Antrieb der wohltätigen Wirkung der geistigen Sonne und darbet und geht gänzlich zugrunde, wo ihm doch geboten ward diese in aller Fülle und aller Kraft. Die Sonne mit ihrem Licht und ihrer Wärme ist unerläßlich zum Gedeihen dessen, was da lebt auf Erden, und ebenso ist das Wort Gottes als geistige Sonne die erste Bedingung für das Leben dereinst in der Ewigkeit .... Amen

963
Und so wähnet ihr Menschen Ihn weit entfernt, Den ihr doch in nächster Nähe habt ....

963
…, und es ist die Nähe des Herrn leicht spürbar für die Erdenkinder, die Ihn durch Werke der Liebe schon im Herzen tragen, …

964
Denn es ist der himmlische Vater ein gerechter Richter, und es findet jede gute Tat, aber auch jede Unterlassung im Jenseits ihre rechte Vergeltung ....

966
Und Er schaut wohlgefällig auf Seine Kinder, die nur Ihm zu dienen bereit sind .... Er wird sie segnen sowohl in diesem als auch im jenseitigen Leben und sie behüten vor leiblichem und geistigem Niedergang ....

968
Leiden Jesu am Kreuz ....
Irdischer Leib ....

Das Leiden Jesu am Kreuze ist für so manche Menschen ein unerklärbarer Vorgang und nicht selten Anlaß zum Zweifel an der Göttlichkeit Jesu. Es hat der Herr am Kreuz unsäglich gelitten, denn es war der irdische Leib, der alle Qualen des Kreuzes-Todes auf sich genommen und unermeßliche Todes-Qualen erduldet hat. Wie könnte dies auch anders sein .... Es mußte der Geist Gottes doch in der Todesstunde die menschliche Hülle verlassen, um das Maß des Leidens des Menschensohnes vollzumachen, und es hat sonach Dieser nicht die geringste Erleichterung in der Sterbestunde gespürt, denn nur so war das Erlösungswerk an der Menschheit zu vollenden, daß ein Mensch Seine Körperhülle völlig hingab unter den entsetzlichsten Schmerzen für die Sündenschuld der Menschheit.

Es hat ein Mensch, Dessen Herz voller Liebe war, den bittersten Tod auf Sich genommen. Es war Gott in aller Fülle in diesem Menschen, so daß Sein Wirken auf Erden göttliches Wirken war, und alle Macht über Himmel und Erde stand Ihm zu .... Und doch gab Er Seinen armseligen Leib Seinen Feinden, die Ihn vernichten wollten .... Er machte von Seiner außerordentlichen Kraft keinen Gebrauch, obwohl ein Gedanke von Ihm genügt hätte, alles, was wider Ihn war, zu vernichten .... Und Seine Seele rang mit sich in ihrer Todesangst und Er sprach die Worte: „Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen! ....“ Es war Seine Seele, die noch mit dem Körper verbunden war und in tiefster Not rief nach dem Vatergeist, der wiederum aus dem menschlichen Körper entweichen mußte, sollte das Erlösungswerk vollbracht werden. Und Er leerte den Kelch bis auf den letzten Tropfen ....

Es kann kein Mensch die Größe dieses Opfers ermessen, denn es war Seine Seele so schuldlos und rein .... Sie litt unsagbar unter der Lieblosigkeit derer, die Ihn an das Kreuz hefteten, denn Seine Seele war pure Liebe und daher eins mit Gott, und diese Liebe vermochte doch nicht, die sündige Menschheit von ihrem Vorhaben zurückzuhalten .... Die Gottheit zog Sich zurück, und der Mensch in aller Seelenangst, in aller Not und Qual blieb zurück und starb den schmerzvollsten Kreuzestod. Was am Kreuz gelitten hat, war menschliche Hülle, und es empfand diese Hülle so übermenschliche Qualen. Und es hätte doch anders das Erlösungswerk nicht vollbracht werden können, denn die Liebe eines Menschen mußte so groß sein, daß er sich zum Opfer brachte für die gesamte Menschheit.

Und es war Jesus das reinste Gottwesen .... es war der Mensch unübertrefflich in Seiner Vollkommenheit, denn Er barg ja auch die Gottheit voll und ganz in Sich .... Und dieses reine Wesen gab Sich in die Hände der Sünde, Es überließ Seinen Körper den Knechten der Finsternis, und diese scheuten sich nicht, das reinste Wesen anzufassen und Seinem Leben ein Ende zu setzen. Und unter unsäglichen Schmerzen sprach Jesus die Worte: „Es ist vollbracht ....“ und gab Seinen Geist auf .... d.h., es trennte sich die Seele vom Körper, der unsagbar gelitten hat aus Liebe zur Menschheit ....Amen

969
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach .... und so sollt ihr Mich um Hilfe angehen, wenn ihr eurer Schwäche euch bewußt seid, und Ich will euch stärken und euch immer wieder emporziehen, so ihr zu versinken droht. Und Ich will unentwegt mit euch reden .... Ich will im Wort bei euch sein, und ihr sollt lauschen und Mein Wort begierig aufnehmen und Kraft und Labsal ihm entnehmen.

969
Ich verheiße Meinen Kindern das ewige Leben .... und die an Mich glauben und Mich lieben, sind Meine Kinder .... und die Liebe will Ich schüren in deinem Herzen und deinen Glauben stärken .... und somit dir das ewige Leben geben ....

969
Ich will leuchtenden Antlitzes vor dir stehen und dein völlig zur Liebe gewandeltes Herz beglücken mit unsagbarer Wonne, denn so du Mich schauest, schwindet dir jegliches Bewußtsein deines Wesens. Du bist eins mit Mir, und Meine Liebe umfasset dich ....

969
Und es ist die Erdenzeit ein winziger Moment in der Ewigkeit, und wahrlich ist das Leid nur gering zu nennen, wenn ihr es an der Ewigkeit und ihren Wonnen messet, doch euch erscheinet es ungeheuerlich, solange ihr nicht Mich und Meine Liebe erkennet.

969
Ich bin Meinen Schäflein ein getreuer Hirte und lasse keines verlorengehen.

969
So lasset euch doch lieben und machet Mir euer Herz frei, auf daß Ich Besitz davon ergreifen kann und ihr werdet maßlos selig sein schon auf dieser Erde und einstens in der Ewigkeit ....

973
.... Niemals wird ein hungerndes, nach dem Wort Gottes sich sehnendes Erdenkind zu darben brauchen, und umgekehrt wird niemals geistige Nahrung einem Menschen geboten werden können, der nicht das tiefe Verlangen danach empfindet oder in Gleichgültigkeit etwa hinzunehmen gedenkt.

975
Wer dem Fürsten der Lüge, der Materie, verfallen ist, fühlt sich wohl in dessen Nähe, und er verlangt deshalb nicht nach Gott .... denn das geringste Verlangen nach Ihm, dem liebevollsten Vater von Ewigkeit, wird noch in letzter Stunde erfüllt werden, denn es verlässet der Vater nicht, die Seiner gedenken und Ihn erkennen in größter Not ....

976
Leid und Kummer sind Hilfsmittel zur geistigen Höherentwicklung ....

976
Das menschliche Handeln und Denken läßt die irrige Ansicht aufkommen, völlig unabhängig im Erdenleben zu stehen, jedoch ist auch dieses in gewissem, d.h. irdischem Sinn ständig gelenkt, soweit es förderlich ist für die geistige Weiterentwicklung .... Doch alles geistige Leben ist gänzlich frei von Beeinflussung .... In irdischer Beziehung wird der Wille des Menschen nach Möglichkeit respektiert und die Auswirkungen je nach Notwendigkeit für das Seelenheil des einzelnen abgeschwächt oder zum Guten gewandelt ....

In geistiger Beziehung jedoch hat kein Wesen einen Willenszwang zu fürchten, nur steht alle geistige Kraft dem Wesen zur Verfügung, gleichwie alles Geistige aber umgekehrt dienen muß dem Herrn des Himmels und der Erde, doch nur zu dem Zweck, daß es sich selbst wieder nach oben, zur geistigen Höhe, fortentwickelt, um letzten Endes auch das Stadium als Mensch und damit verbundener Willensfreiheit durchmachen zu können, das ihm letzte Möglichkeit gibt, die Materie zu überwinden und einen geistigen Reifezustand zu erreichen, der ihm Erlösung ist aus Jahrtausende währender Gefangenschaft ....

978
So vernehmet denn die göttliche Stimme: Der Weg zur Höhe ist passierbar für einen jeden Menschen, so er ihn mit göttlicher Hilfe geht, doch unüberwindbar jenen, die Meines Beistandes nicht bedürfen.

978
So vernehmet denn die göttliche Stimme: Der Weg zur Höhe ist passierbar für einen jeden Menschen, so er ihn mit göttlicher Hilfe geht, doch unüberwindbar jenen, die Meines Beistandes nicht bedürfen. Und je hartnäckiger sie in der Abwehr verharren, desto gewaltiger türmen sich die Hindernisse vor ihnen auf, und es bleibt ein hoffnungsloser Kampf, diese zu überwinden. Es erlahmet der Mensch, und er gibt den Kampf auf, und er wendet sich der breiten Straße zu, die nach unten führt. Alle Weisungen von oben verhallen ungehört, doch der Welt Ruf wird beachtet, und dies zum Nachteil der Seele .... Und Meine Hilfe und Gnade ist für alle bereit, doch sie bleibt ungenützet .... und die Zeit auf Erden eilet dahin und könnte den Menschen doch unaussprechlichen Segen eintragen, so sie ihrer achteten.

978
.... Denn es ist Meine Liebe endlos, und sie kennet keine Grenzen ....

979
.... Denn wer in der Liebe zu Ihm verharrt, dessen Geist darf den Flug zur Höhe ausführen, sooft er will .... er wird stets bedacht werden durch die göttliche Liebe .... Amen

980
Und so ist die Vereinigung mit dem Vatergeist von Ewigkeit der vollkommenste Zustand, den auf Erden zu erreichen dem Menschen wohl möglich ist, so er kämpfet und strebet mit aller Hingabe, vollstem Glauben und tiefster Liebe .... Amen

981
Dies sei mein Gruß, den ich dir entbiete .... Ne verum an dostitium .... Gott sei mit dir und stärke dich zu der Aufgabe, die du erfüllen sollst. Ledig-Sein auf Erden hat mich in gewisse Armut kommen lassen, denn es folgt mir kein liebes Gebet. Ich empfinde daher es als besondere Wohltat, wenn deine Gedanken bei mir weilen, der ich nichts getan habe, mir diese zu verdienen. Dies empfand ich noch auf Erden und war daher in großer Not, als sich die Tore der Erde schlossen .... Jetzt gedenke ich in Reue der ungenützten Erdenzeit, ich sehe deine Arbeit, dein Streben und deine Liebe und möchte gleicherweise tätig sein können noch auf Erden.

Die Erdenlast ist von mir genommen, doch eine Last trage ich gleichfort mit mir, daß ich nicht rechtzeitig erfaßt habe das Wunder göttlicher Liebe .... daß ich forschte, grübelte und zweifelte, wo ich die Liebe Gottes spüren mußte .... daß ich mich nicht bewährt habe und das Gnadengeschenk annahm mit dankerfülltem Herzen. Es war mir eine Frist gegeben, doch ich ließ diese vergehen .... O suche mich oft mit deinen Gedanken, und rufe mich in deine Nähe, auf daß ich dienen lerne der ewigen Gottheit und meine Aufgabe nun recht erfülle. Und so vermag ich dir nur zu danken und dir wiederum zuzurufen: Verita table just vitum ....

982
Nur ein starker Wille überwindet, lasse diesen nie erlahmen, und erbitte dir alle Kraft dazu im Gebet ....

983
Wer die Wahrheit sucht, bleibet in der rechten Erkenntnis

985
Nur im Dienen wird der Mensch zur Höhe gelangen können .... austeilen in Liebe dem Nächsten, was ihm selbst zur Verfügung steht, und sich für die Not des Menschen einsetzen, auf daß diese gelindert und behoben werde .... jedoch immer von der Liebe zum Mitmenschen getrieben ....

985
Denn „was ihr dem geringsten Meiner Brüder tut, das habt ihr Mir getan.“

986
Das ewige Leben verspricht der Herr denen, die Sein Wort in sich aufnehmen.

986
Das ewige Leben verspricht der Herr denen, die Sein Wort in sich aufnehmen. In Seinem Willen liegt es, daß ein jeder sich der göttlichen Kraft bediene, die Seinem Wort entströmt, und Er vermittelt darum Sein Wort den Menschen auf Erden, weil sie diese Kraft benötigen, ohne solche aber schwer zu kämpfen haben auf Erden. Das Wort aber ist Trost und Kraft, es ist geistige Nahrung, es ist das Brot des Himmels, das Labung und Erquickung ist dem Wanderer auf seinem Weg zur ewigen Heimat.

986
Und nun fasset es: Der Sein Wort belegt hat mit Seiner Kraft, tut dies in unendlicher Liebe zu euch .... Er will euch besitzen und kommt Selbst im Wort zu euch .... Er steigt zur Erde, um Seine Schäflein um Sich zu versammeln, und Sein Ruf ist liebevoll und um jedes Leben besorgt. Der diesen Ruf höret und ihm willig folgt, wird sorglich betreuet, und Seine Liebe kennt keine Grenzen .... Das Wort, das den Menschen zugeht, ist Sein liebevoller Ruf nach allen Seinen Schäflein, das Wort ist Leben, Ewigkeit, Liebe und Kraft .... Das Wort erweckt und belebt, und es beglückt unendlich den Menschen, der diesem Wort Gehör schenkt, der es zu empfangen begehrt und es aufnimmt in sein Herz ....

Und im Wort ist der Herr Selbst .... „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....“ Wo also der Herr spricht, da nehmet ihr reinste Wahrheit entgegen, ihr empfanget aus der Hand des Schöpfers alles, was euch dem ewigen Leben entgegenführt, und so ihr nun ungezweifelt glaubt, ist der Weg frei von jedem Hindernis .... Jeder Zweifel aber schwächt den Willen, doch die Liebe zum göttlichen Heiland richtet euch wieder auf, so ihr verzagen wollt .... Und darum verbleibet in der Liebe, auf daß der Herr euch nahe ist und euch Seines Wortes würdigt .... Amen

989
... wenn ihr den Druck spüren werdet, der euch von außen beschieden ist, und wenn ihr oft in Lebenslagen geratet, wo ihr verzagen möchtet und völlig mutlos dem Leben gegenübersteht, dann gedenket dessen, daß ihr ja ein sicheres Hilfsmittel habt .... das Gebet.

989
Und es ist keine Not so groß auf Erden, daß ihr nicht Abhilfe geschaffen werden könnte durch das Gebet.

989
... ihr seid nicht hilflos und verlassen, sondern Einer ist stets für euch bereit ....

989 ....
Und es wird euer Gebet erhört werden, so ihr ungezweifelt glaubet ....

991
so ist es um vieles segensreicher, auch ohne das nötige Verständnis die göttlichen Gaben in Empfang zu nehmen und auf sich wirken zu lassen, als aus rein menschlicher Schwäche die reine Wahrheit nicht zur Geltung kommen zu lassen. Denn es wird diese an den Tag kommen, und in größtem Nachteil werden stehen, die bewußt solche ablehnten und ihren geistigen Reichtum nicht vermehrten .... Amen

992
Es ist nicht einer unter den Menschen, der nicht der liebenden Hilfe bedarf, und die Not der Zeit setzet alle übergenug in die Gelegenheit, hilfreich Hand anzulegen und dem Nebenmenschen beizustehen in jeglicher Not.

994
Nichts ist so gewaltig und über alle Maßen umfangreich als die Kraft der göttlichen Liebe.

 994
Nur in ständigem Kampf vermehrt sich die Kraft, und ständige Tätigkeit ist Leben.

995
Tag der Scheidung ....
Wüten der Elemente ....
Naturgeschehen ....

Das Weltgeschehen lässet der Herr seinen Gang gehen, wie es bestimmt ist seit Ewigkeit, denn es begehren die Menschen selbst ihren Untergang, da sie die Trennung von Gott gleichfalls selbst bewerkstelligen, denn sie haben Ihn im Herzen schon hingegeben und zögern deshalb nicht, Ihn auch nach außen zu verleugnen. Und es muß daher der Tag der Scheidung kommen .... Der Tag, wo die Gerechten von den Ungerechten abgesondert und ein jeder den wohlverdienten Lohn findet. Es glaubet die Menschheit nicht, bis das Gericht sie ereilen wird, die Sünde nimmt überhand, und (es = d. Hg.) achtet der Mensch nicht mehr seines Nächsten Eigentum, er fällt in Sünde und Laster und hat daher ein baldiges Ende zu gewärtigen, so er sich nicht zur Umkehr entschließt.

Und es wird das Ende sehr bald da sein .... es werden sich die Menschen auf der Höhe ihres Lebens wähnen, wenn das Ende kommen wird .... Sie werden der Welt noch alles Schöne abzugewinnen trachten, sie werden schwelgen im Lebensgenuß, ihren Begierden frönen, sich als Herren der Schöpfung ansehen und keiner höheren Macht gedenken und mitten aus höchstem Lebensgenuß gerissen werden von dieser Macht, Die ein Ende setzet, da Ihrer nicht mehr gedacht wird. Der Weltentaumel wird so groß sein, daß der Mahnung von oben nicht geachtet wird, die noch in letzter Stunde ihnen zugeht durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Sie werden verhöhnen, was nach oben weiset, und in Ketten legen, wer wider sie ziehet durch das Wort.

Und dann beginnet der Zerfall geistig und irdisch gesehen .... Und es wird sich niemand retten können ohne göttliche Hilfe .... Und die Not wird groß sein, verheerend werden die Naturgewalten wirken, es wird bersten die Erde, tosen das Wasser, die Berge werden sich bewegen und Täler verschütten, fruchtbares Land in Wüste wandeln, und nichts auf Erden wird verschont bleiben oder Schutz bieten denen, die dem Strafgericht entfliehen wollen. Und solche Gewalt werden die Elemente entfalten, daß alles vernichtet wird, was Menschenhände entstehen ließen, und daß grenzenloses Elend dort herrschen wird, wo zuvor irdische Macht und Herrlichkeit war. Es wird ein jeder klein sein und machtlos diesem Wüten der Natur gegenüber ....

Und der Herr wird mit Donnerstimme zu vernehmen sein in diesem Brausen, das die ganze Erde erfüllt. Und es wird nur der errettet werden, dessen Herz einen innigen Stoßseufzer zum himmlischen Vater sendet. Doch des verstockten Sünders achtet der Herr ebenso wenig, wie dieser Seiner geachtet hat, und läßt ihn untergehen, auf daß die Erde nur diene dem Menschen als Aufenthaltsort, der einen Gott im Himmel erkennt und Ihm dienen will. Doch wer in größter Not zum Vater betet, wird Gnade finden vor Seinen Augen und gleichfalls wunderbarst gerettet werden aus aller Not .... Und selig, die den Herrn im Herzen tragen und dem kommenden Strafgericht vorbereitet entgegensehen .... ihnen wird der Herr liebreich beistehen, auf daß sie nicht in größter Not den Glauben an Ihn verlieren, sondern stark bleiben und furchtlos und vertrauend dem Vater im Himmel sich überlassen. Diese wird Er führen aus aller Not ....Amen

995
Doch wer in größter Not zum Vater betet, wird Gnade finden vor Seinen Augen und gleichfalls wunderbarst gerettet werden aus aller Not ....

997
Neues geistiges Reich ....
(aufgenommen bei starkem Gewitter)

So beginnt die neue Zeit, das neue geistige Reich .... alles wird erbeben, was zuvor in Ruhe war, und unsagbar rührig wird alles Geistige sein, und nur der Wille, der Gott gehört, hat Berechtigung in dieser kommenden Zeit der Reife. Und die Welt wird niedergerungen werden und mit ihr alles, was der Seele feindlich ist. Dann löst sich der Geist von der Materie und schwingt sich hinauf zur Höhe, und er suchet seinen Schöpfer, um Ihm die Ehre zu geben bis in alle Ewigkeit ....

Und so diese Zeit im Anzuge ist, gibt der Herr Sich kund, daß alle Welt Ihn vernimmt .... Er rufet die Säumigen auf und gemahnet sie des öfteren, ihrer Seele zu gedenken; Er gibt Zeugnis von Seiner Macht und klopfet an eines jeden Herz und begehret Einlaß, und mit lauter Stimme warnet Er, Seiner zu vergessen. Und so Er kommen wird in Kraft und Herrlichkeit zur Erde, dann ist das neue geistige Reich erstanden, und es ist der lichtvolle Tag angebrochen, der die geistige Nacht ablöst und es wird die Finsternis scheiden und die Morgenröte den Tag ankünden, und es werden sich des Lichtes erfreuen, die des neuen Reiches Entstehen erleben ....Amen

998
denn irdisches Glück ist wie Schaum, es vergeht und hinterläßt nichts, was von Wert ist für die Ewigkeit.

995
Denn es teilet der Herr von Seinem Liebereichtum aus dem, der Ihn und Seine Liebe begehrt .... Amen

999
Von göttlicher Liebe umflossen, wirst du im Geist des Herrn verbleiben, denn es kann sich nimmermehr von Ihm trennen, der so innige Fühlung zu Ihm genommen hat.

1000
Die Liebe zur Materie ist geistiger Tod, die Liebe zum Nächsten und somit zu Gott als Schöpfer aller Dinge aber ist geistiges Leben

1000
Die Liebe ist das Höchste auf Erden und weiset zu Gott .... gilt sie jedoch irdischem Besitz, so vermehrt sie die Materie und ziehet nach unten .... Je mehr der Mensch von dem Gefühl der Liebe erfüllt ist, desto klarer wird sich auch der Geist in ihm äußern können, doch muß diese Liebe Gott und dem Nächsten, nicht aber der Materie gelten.

1001
Denn so ihr euren Willen dem Herrn unterstellt, lenkt Er euch nun so, wie es euch dienlich ist, und gibt euch die Kraft, allen Anforderungen nun gerecht werden zu können.

1002
Noch ist eine kurze Gnadenfrist gewährt den Menschen, und doch wird der Tag sehr bald anbrechen, da der Tod eine große Ernte halten wird, und selig, wer aller Anzeichen achtet und nicht träge wird, an seiner Seele zu arbeiten. Denn Gott suchet einen jeden auf, und auch das große kommende Ereignis ist wieder nur ein Beweis der unendlichen göttlichen Liebe, die allen Geschöpfen auf Erden gilt und darum nichts unversucht läßt, diese Geschöpfe zu erretten aus arger Not der Seele .... Amen

1003
Lernet euch bezähmen und sanftmütig, geduldig und friedfertig werden, denn es ist euch die Erdenzeit zur Probezeit gegeben worden, auf daß ihr während dieser ausreifen sollet und euch bilden und formen, eurer Seele zum Nutzen. Ihr werdet kaum eure Erdenaufgabe erfüllen können, wenn ihr dieses nicht als erstes anstrebet, denn aller Nachteil erwächst eurer Seele aus der Unbeherrschtheit eurer selbst.

1003
Denket, ihr Meine Kindlein, mit welcher Geduld Ich eure Schwächen immer und immer wieder übersehen muß und wie Meine Liebe zu euch doch nicht nachläßt ....

1004 Einzig und allein ihr selbst schaffet euch alles Schwere; so ihr Mir im Herzen ferne seid, muß Ich eure Gedanken zu Mir lenken, und das durch Not und Leid.

1004
Der über euch das Leid verhängt, kann es auch von euch nehmen, und Er wird euch wahrlich nicht vergeblich rufen lassen, so ihr Ihn aus tiefstem Herzen bittet .... Amen

1006
Wer es versäumt, liebend tätig zu sein auf Erden, dessen Leben ist vergeblich gelebt, und es ist diese Betätigung in Liebe eben das Nötigste zur Erreichung des Vollkommenheitszustandes.

1006
Ein rechtes, Gott wohlgefälliges Leben auf Erden in tätiger Nächstenliebe wird den Menschen so über sich hinauswachsen lassen, daß er der scheinbar mißlichen Verhältnisse gar nicht mehr inne wird und also ihm das selbstgewählte Leben im Fleisch vollste Erlösung bringt .... Amen

1007
... Denn die göttliche Weisheit behält der Herr jenen vor, die in demütig-kindlichem Glauben Ihn darum angehen ....

1012
Aus der Liebe schöpfet die Sonne ihr Licht und die Leuchtkraft .... verstehet dies wohl .... Gott ist die Liebe und Gott speiset alles, was da ist, mit Seiner Liebeskraft; so auch die unzähligen Sonnen, die im Weltall ihre Bahnen gehen.

1016
Vernehmet daher wiederum den Ruf aus der Höhe: Seid gläubig und in Liebe miteinander verbunden .... beraubet euch nicht des Wissens, das euch der Herr Selbst vermittelt, sondern nehmet in tiefem Glauben an Sein göttliches Wort .... Und ihr werdet gekräftigt durch das Erdenleben gehen, leicht von hinnen scheiden und in geistigem Reichtum stehen dereinst in der Ewigkeit. Und suchet einzudringen in die Geheimnisse der Schöpfung, und das auf dem Wege des Herzens durch die Liebe .... Es ist alles für euch bereit, ihr dürfet euer Wissen bereichern noch und noch, doch müsset ihr allem Denken und Handeln den Glauben an Gott voransetzen, ihr müsset Ihn suchen durch die Liebe und Seine Gnade und Liebe erbitten durch inniges Gebet .... und ihr werdet inmitten der Erkenntnis stehen .... Amen

1018
Und so sendet denn der Herr ein Ungemach über das andere über die Erde und ihre Bewohner .... Er reget es an, daß in die Finsternis der Seelen zuckende Blitze leuchten, daß sie erschreckend um sich schauen und bangend um Hilfe flehen .... Und ein jeder wird den hereinbrechenden Morgen in strahlendem Licht erleben dürfen, so er der Finsternis entfliehen will .... Und so ist nun die Welt an vielen Orten zum Brandherd geworden, und geistige Not und Trübsal waren Anlaß zu schwersten Prüfungen für die Erdenkinder ....

1020
.... Und so nehme Ich diesen deinen Willen und somit auch dein Herz, denn Ich lasse kein Gebet unerhört, das nur der Vereinigung mit Mir gilt .... Denn Ich liebe euch, Meine Kinder, über alle Maßen .... Amen

1022
denn erst, wenn ihr selbst besitzet, werdet ihr auch geben können, und es wird dann eure Ausdauer reife Frucht tragen und euch und den Mitmenschen zum Segen sein .... denn die dem Herrn dienen, werden ihren Lohn erhalten dereinst in der Ewigkeit .... Amen

1023
Begehret die göttliche Gnade, und es wird das Leben euch Erfüllung bringen, denn ihr werdet reifen an Seele und Geist und das Erdenleben nicht nutzlos gelebt haben.

1023
Und die in der Gnade Gottes stehen, sind unvergleichlich reich zu nennen, wenngleich ihr Erdenleben an Entbehrungen reich ist.

1023
„Nimm mich hin und schütze mich, ich will nichts anderes, als von Dir geleitet sein ....“, so soll euer Gebet erklingen im Geiste .... Und der Vater im Himmel wird Sein Kind fortan nicht allein wandeln lassen.

1023
Was ist Gnade ....

Begehret die göttliche Gnade, und es wird das Leben euch Erfüllung bringen, denn ihr werdet reifen an Seele und Geist und das Erdenleben nicht nutzlos gelebt haben. Und die in der Gnade Gottes stehen, sind unvergleichlich reich zu nennen, wenngleich ihr Erdenleben an Entbehrungen reich ist. Denn was ihnen fehlt zum Wohlleben des Körpers, ist ihnen vielfach geboten für die Seele. Unsagbar wertvoll ist es, im göttlichen Schutz stehend sich zu wissen, und wer in der Gnade lebt, den behütet der Herr vor jeglicher Gefahr seiner Seele, und jede Gnadenzuwendung erhöht des Menschen seelische Leistungsfähigkeit und bringt die Seele dem Ziel, der Vereinigung mit ihrem Geist aus Gott näher.

Wie unsagbar arm dagegen ist der Mensch, der ohne die göttliche Gnade auszukommen glaubt; sein Leben ist leer in geistiger Beziehung, und er wandelt immer auf ebener Erde, nimmer aber hinan zur Höhe. Denn die göttliche Gnade ist ja der Inbegriff der göttlichen Führung .... Wer sich Gnade erbittet, wird nicht ohne solche belassen bleiben, und göttliche Gnade empfangen heißt, jeder eigenen Verantwortung enthoben zu sein, denn der Herr Selbst nimmt Sein Erdenkind an der Hand und führt es, weil es seinen Willen nach Ihm bekannt hat und sich Ihm anvertraut .... „Nimm mich hin und schütze mich, ich will nichts anderes, als von Dir geleitet sein ....“, so soll euer Gebet erklingen im Geiste .... Und der Vater im Himmel wird Sein Kind fortan nicht allein wandeln lassen.

Alle Kraft wird es empfangen, denn dies ist des Herrn Gnade, daß Er ihm gibt, was ihm mangelt .... rechtes Erkennen, starken Willen und Kraft zur Ausführung alles dessen, was Er von Seinem Erdenkind verlangt. Wer also die Gnade in Anspruch nimmt, dessen Körper wird auch ausführen können, was von ihm gefordert wird, d.h., es wird der Körper dem Verlangen der Seele Rechnung tragen, und dieses wird nicht mehr gerichtet sein auf irdisches Gut und Wohlleben, sondern einzig und allein seiner Vereinigung mit dem göttlichen Geist gelten. Und das ist die Gnadenwirkung, die ein jeder an sich beobachten kann, der in innigem Gebet den Vater im Himmel um Gnade anfleht.

Gnade ist alles, was euch geistig fördert .... Gnade ist jeder Gedanke, der euch vermittelt wird und der euch nach oben weiset .... Gnade ist jedes Erleben, das euch geistig berührt .... Gnade ist der Zusammenschluß geistig verwandter Menschen .... und Gnade ist jedes Wort, das euch von oben zugeht .... Alles, was euch hilft, euch zu trennen von der Welt, ist göttliche Gnade, und ihr sollt ohne Unterlaß bitten um diese, denn sie steht euch zur Verfügung ungemessen, doch euer Wille muß selbst danach gerichtet sein, und euer Herz muß kindlich demütig den Vater im Himmel darum angehen, dann werdet ihr Großes erreichen noch auf Erden, und euer Ende wird ein seliges sein ....Amen

1024
Wendet jeden Gedanken in irdischer Ruhepause dem göttlichen Heiland zu ....

1025
Leiden Jesu am Kreuz ....

Das Leiden Jesu am Kreuze wird in seiner Größe noch nicht recht erkannt von den Menschen. Die unfaßbare Liebe zu Seinen Erdenkindern bewog die ewige Gottheit, Sich in einem Menschen auf Erden zu verkörpern, um dadurch die bis dahin unüberbrückbare Kluft zwischen dem Vater und den Kindern auf Erden passierbar zu machen, um diesen Kindern einen Weg zu zeigen, der zu Ihm führt. Nun hat die göttliche Liebe Selbst die Brücke geschlagen durch das Erlösungswerk Jesu Christi ....

Der Herr hat am Kreuz so unsagbar gelitten als Mensch, Er hat alle Qualen des Kreuzestodes durchkostet, und dies aus tiefster Liebe zur Menschheit .... Die Liebe, deren die Menschheit bar war, bewog Ihn, für diese Menschheit zu sterben und ihr dadurch die Erlösung zu bringen von tiefster Sündenschuld. Worte vermögen nicht wiederzugeben die Pein und Qual, die Jesus am Kreuz erduldet hat. Er litt unmenschliche Schmerzen, denn Sein Leib war durch die Einigung der Seele mit dem Geist in vollster Harmonie mit allem, was rein und klar, was hell und licht war .... Und dieser Leib wurde durch finstere Gewalt herabgezerrt in dunkles Bereich ....

Die Hand an Ihn legten, waren sündige, finstere Gestalten, von Dämonen getrieben zu grausamem Handeln. Die Furcht der reinen, durch und durch zur Liebe gewordenen Seele war unermeßlich groß und die Berührung durch diese im Haß wirkenden Dämonen unbeschreiblich qualvoll .... So nur ein Mensch wie jeder andere diesen Tod zu dulden hatte, wäre das Erlösungswerk nicht von solcher Bedeutung gewesen .... Doch die Qualen Jesu überstiegen die eines Menschen ums Tausendfache, da nicht allein der Körper an sich litt, sondern weit mehr die Seele, weil sie im Licht stand und von der Finsternis tief gedemütigt wurde.

Kein Mensch auf Erden kann in seinem ganzen Umfang das Erlösungswerk ermessen; erst im Lichtzustand faßt er die Größe dessen und die unsagbare Liebe, die den Menschensohn dazu bewogen hat, das schwerste Leid auf Sich zu nehmen. Und es achtet die Menschheit Seinen Tod so gering, daß sie nicht davor zurückschreckt, den Glauben an Jesus Christus als Erlöser der Welt dahinzugeben. Und sie ist sich nicht bewußt, welch unermeßliche Sünde sie dadurch auf sich ladet und wie nichts anderes ihr Ersatz bieten kann für dieses menschlich größte Liebeswerk, das für die Menschheit dargebracht wurde ....Amen

1026
Öffnet eure Ohren und eure Herzen, und vernehmet die Stimme, die euch die Wahrheit künden will .... und dann prüfet .... und wollt ihr dann noch ablehnen, dann ist es euer freier Wille, doch ihr habt Kenntnis und könnt dann bewußt Stellung dazu nehmen, was euch jedoch nicht zusteht, solange ihr völlig blind im Geiste dahinwandelt.

1026
Öffnet eure Ohren und eure Herzen, und vernehmet die Stimme, die euch die Wahrheit künden will ....

1027
Es ist nun jeglicher Widerstand dem Menschen zur Überwindung beigesellt worden im Leben, und es ist weit verdienstvoller, der Welt mit allen Widerständen widerstanden und getrotzt zu haben, als diese Widerstände geflissentlich umgangen zu haben.

1029
Es soll der Mensch immer bedenken, daß jedes Rachegefühl die Seele in Finsternis hüllt, daß es nie licht und klar werden kann in eines Menschen Seele, wo noch Raum ist für Gedanken an Vergeltung des Bösen an dem Nächsten. Denn es tritt unweigerlich zu solchen Gedanken das Gefühl der Lieblosigkeit und also geistiger Schwäche. Und es kann der Mensch nicht liebend tätig sein, der solchen Gedanken in sich nicht Einhalt gebietet.

Eine jede Feindschaft soll überbrückt werden, so sie einmal zustande gekommen ist .... Denn es ist Feindschaft das Tribut an den Widersacher .... wer in Feindschaft lebt mit seinem Nächsten, der hat der bösen Macht schon sehr viel Recht über sich eingeräumt. Es muß jegliches Haß- und Rachegefühl aus dem Herzen verbannt werden, denn es zieht dieses noch andere schmutzige Gedanken nach sich, wie umgekehrt ein frommes sanftes Gemüt nur darauf bedacht ist, daß niemandem Unrecht geschehe und daß alles Unrechte dem göttlichen Herrn Selbst zur Verantwortung überlassen bleiben muß

1029
„Die Rache ist Mein ....“
Vergeltung ....

„Die Rache ist Mein“, spricht der Herr .... und so sollet ihr nicht Vergeltung üben, ihr sollt vielmehr euch befleißigen, Böses mit Gutem zu vergelten, und nicht sinnen, wie ihr das euch angetane Unrecht vergelten könnt. Denn wer da Unrecht leidet und nimmermehr Rachegedanken heget, dessen Sinn ist sanftmütig und geduldig, und es ist sein Wille bemüht, das Unrecht aus der Welt zu schaffen, indem er nichts tut, um sich Genugtuung zu verschaffen. Und dies ist ein ungeheurer Fortschritt für die Seele ....

Unrecht geduldig über sich ergehen lassen und dennoch in Liebe des Feindes zu gedenken ist wohl sehr schwer, jedoch außerordentlich segensreich .... Es soll der Mensch immer bedenken, daß jedes Rachegefühl die Seele in Finsternis hüllt, daß es nie licht und klar werden kann in eines Menschen Seele, wo noch Raum ist für Gedanken an Vergeltung des Bösen an dem Nächsten. Denn es tritt unweigerlich zu solchen Gedanken das Gefühl der Lieblosigkeit und also geistiger Schwäche. Und es kann der Mensch nicht liebend tätig sein, der solchen Gedanken in sich nicht Einhalt gebietet.

Eine jede Feindschaft soll überbrückt werden, so sie einmal zustande gekommen ist .... Denn es ist Feindschaft das Tribut an den Widersacher .... wer in Feindschaft lebt mit seinem Nächsten, der hat der bösen Macht schon sehr viel Recht über sich eingeräumt. Es muß jegliches Haß- und Rachegefühl aus dem Herzen verbannt werden, denn es zieht dieses noch andere schmutzige Gedanken nach sich, wie umgekehrt ein frommes sanftes Gemüt nur darauf bedacht ist, daß niemandem Unrecht geschehe und daß alles Unrechte dem göttlichen Herrn Selbst zur Verantwortung überlassen bleiben muß. Denn der Herr allein kann ermessen, welche Schuld zwei Partner trifft und wodurch die Feindschaft heraufbeschworen ist.

So also im Erdenleben scheinbar der Haß und die Zwietracht überwiegt, muß der Mensch an sich versuchen, gerade diese Untugenden aus der Welt zu schaffen .... Es genügt nicht, daß der Mensch nur ängstlich einem Streit aus dem Wege geht .... er muß selbst versuchen, sich dem anderen nach Möglichkeit anzupassen und feindliche Gefühle in das Gegenteil zu verkehren. Der Erfolg eines solchen Vorhabens wird so unsagbar wohltätig spürbar sein, es wird jeglicher Haß aufhören, da die Liebe, Sanftmut und Geduld an seine Stelle tritt, und es wird ein Gefühl innerer Befriedigung der Mensch haben, der alles Unrecht, das ihn trifft, ungeschehen zu machen versucht, wo es möglich ist, durch die Waffen der Liebe .... Es entwaffnet die Liebe allen Zorn, Rachsucht und Vergeltungsdrang ....

Die Liebe schwächt das Gefühl des Unrecht-Leidens und wird auch nimmer nach Vergeltung sinnen, denn ihr Streben ist geistige Vollkommenheit, und zu dieser muß vorerst jeder unedle Gedanke ausgeschaltet werden, und es wird der Herr Wohnung nehmen, wo der Mensch sich überwindet und das Herz zur Liebe, Sanftmut und Geduld sich gewandelt hat, denn es ist dies unweigerlich die Grundbedingung, daß der Herr Selbst Sich offenbaret und also auch Geduld übet an Seinen Kindern .... Rache und Vergeltung menschlicherseits sind nicht zulässig, wo die Seele sich befreien will aus ihren Fesseln .... darum übergebet alles dem Herrn, denn Er ist an Sich pur Liebe und wird Vergeltung üben nach dem Gesetz der Liebe .... Desgleichen sollt auch ihr euch befleißigen, untereinander die Liebe zu üben und stets und ständig den Willen des Herrn zu erfüllen, Der euch warnet vor allzustrengem Urteil über die Lieblosigkeit eurer Mitmenschen ....Amen

1029
Es entwaffnet die Liebe allen Zorn, Rachsucht und Vergeltungsdrang ....

1030
Doch der Formgebete achtet der Herr nicht, denn es töten diese jegliches Empfinden der Liebe ....

1031
Es kann nicht im Geist und in der Wahrheit beten, der sich dazu vorgeschriebener Worte bedient, die nicht aus tiefstem Herzen kommen, denn sie geben nicht das eigene Denken, sondern fremdes Denken wieder ....

1031
Habe acht, daß du dich nicht verlierst in allzu sorgenden Gedanken, denn es ist dies ein Zeichen zu schwachen Glaubens und hindert dich in vieler Weise. Suche vollstes Vertrauen in dir zu nähren, und lasse nur den Vater im Himmel Selbst walten, dann wird jeder Zweifel oder bangende Gedanke dir fernbleiben, und zu vollster Glaubensstärke wirst du gelangen in kürzester Zeit. Nur inniges Gebet um Kraft verhilft dir zu außerordentlicher Gnadenzuwendung, und diese wieder soll in erster Linie deinem noch schwachen Glauben gelten, und also wird auch jeder zweifelnde Gedanke verbannt sein aus deinem Herzen, und du erkennest sichtlich die göttliche Liebe, die dich außergewöhnlich sorgsam führt, und mit Freuden und Hingebung wirst du dieser göttlichen Liebe dienen bis in alle Ewigkeit ....

1031
Und es wird die Zeit kommen in Bälde, da das Verlangen nach dem reinen Gotteswort unter den Menschen erwacht, und es soll jeder Regung des menschlichen Herzens Rechnung getragen werden .... es soll gespeist werden mit Gaben des Himmels, der solche begehrt, und kein Verlangender soll übergangen werden, so das Wort Gottes verkündet wird.

1032
Nehmet euch der Kranken und Schwachen an, und bedenket, daß sie leiden müssen und eurer Hilfe bedürfen. Ihr sollet Barmherzigkeit üben und in steter Fürsorge dieser Armen gedenken, denen körperliche Leiden das Erdenleben unerträglich machen, ihr sollet dieses Leid zu lindern suchen und alle Zeit euch aufopfern, um ihnen zu helfen. Dies ist wohlgefällig vor Gott, denn da ihr alle Gottes Kinder seid, sollt ihr auch eines um das andere besorgt sein und nicht Lieblosigkeit oder Gleichgültigkeit gegen das Leiden des Nächsten in euch aufkommen lassen.

1032
.... und es wird der Herr segnen, die sich voll Erbarmen ihren leidenden Mitmenschen zuneigen ....

1032
Es kann der Mensch kranken am Leib und auch an der Seele .... und immer ist es unsagbar wertvoll, ihm Hilfe zu bringen .... dem körperlich Schwachen Trost zuzusprechen und dem an der Seele Erkrankten und Schwachen das rechte Heilmittel zu reichen aus barmherziger Nächstenliebe .... Denn das Leiden des Körpers nimmt einmal sein Ende, das der Seele jedoch nicht, so ihr nicht die tätige Nächstenliebe entgegenkommt und ihr Hilfe bringt aus ihrer Not

1032
Barmherzigkeit ....
Kranke und Schwache ....

Nehmet euch der Kranken und Schwachen an, und bedenket, daß sie leiden müssen und eurer Hilfe bedürfen. Ihr sollet Barmherzigkeit üben und in steter Fürsorge dieser Armen gedenken, denen körperliche Leiden das Erdenleben unerträglich machen, ihr sollet dieses Leid zu lindern suchen und alle Zeit euch aufopfern, um ihnen zu helfen. Dies ist wohlgefällig vor Gott, denn da ihr alle Gottes Kinder seid, sollt ihr auch eines um das andere besorgt sein und nicht Lieblosigkeit oder Gleichgültigkeit gegen das Leiden des Nächsten in euch aufkommen lassen.

Wie oft gehen die Menschen an den Kranken und Schwachen vorüber, ohne ihnen ein Trostwort zugehen zu lassen, und wie schwer bedrücket dies die Leidenden. In ihrem Zustand sind sie hilflos und für jedes Wort, das ihnen die Liebe gewährt, dankbar .... Und wie oft müssen sie darben, weil kein liebes Wort an ihr Ohr dringt. Sie sind einsam, und eine tiefe Traurigkeit befällt die Seele, denn sie hungert nach Liebe und wird nur dürftig bedacht .... Und es lehret der Herr Barmherzigkeit .... und verheißet ewige Seligkeit, denn die Barmherzigkeit setzet Liebe voraus, und nur das Wirken aus Liebe bringt allein der Seele Erlösung. Und es ist die Barmherzigkeit die reinste Nächstenliebe, denn sie will Hilfe geben und erwartet keine Gegenleistung ....

Es kann der Mensch kranken am Leib und auch an der Seele .... und immer ist es unsagbar wertvoll, ihm Hilfe zu bringen .... dem körperlich Schwachen Trost zuzusprechen und dem an der Seele Erkrankten und Schwachen das rechte Heilmittel zu reichen aus barmherziger Nächstenliebe .... Denn das Leiden des Körpers nimmt einmal sein Ende, das der Seele jedoch nicht, so ihr nicht die tätige Nächstenliebe entgegenkommt und ihr Hilfe bringt aus ihrer Not. Der schwache und sieche Mensch aber braucht doppelte Unterstützung, denn die Schwäche des Körpers läßt oft auch die Seele in Schwäche versinken, und es ist ihr nur noch zu helfen durch uneigennützige Liebe, die gleichsam die Seele erweckt aus ihrer Lethargie und nun anregt, für Verbesserung ihres Zustandes Sorge zu tragen. Dann trägt der Mensch auch sein körperliches Leid mit Geduld, so nur die Seele die rechte Erkenntnis gefunden hat, und dies durch die tätige Liebe des Mitmenschen, der ihr beistand in der Not.

Wer Barmherzigkeit übet, kann unnennbaren Segen stiften, denn es wird das Erdenkind diese sowohl geistig wie auch körperlich empfinden, und es muß sich das also Bedachte erleichtert fühlen und seinen Blick durch die geistige Kraft, die durch jedes Liebeswerk auf dieses überstrahlt, nach oben wenden, und so wird Liebe und Barmherzigkeit an kranken und schwachen Menschen sich doppelt segensreich auswirken .... Sie wird den Kranken und Schwachen ihren körperlichen Zustand verbessern helfen und gleichzeitig dem Seelenzustand äußerst zuträglich sein, und darum vergesset nicht, ihnen eure Hilfe und liebevolle Anteilnahme zu schenken, sie aufzurichten körperlich und geistig und ihnen so die Zeit ihres Leidens auch zur Zeit geistigen Reifens werden zu lassen .... und es wird der Herr segnen, die sich voll Erbarmen ihren leidenden Mitmenschen zuneigen ....Amen

1034
Unsterblichkeit der Seele ....
Gnadenzuwendung ....

So vernehmet die Stimme des Herrn und achtet ihrer: Ihr beraubet euch der größten Gnade, sofern ihr die Unsterblichkeit der Seele anzweifelt, denn in der Voraussetzung, daß das Leben sein Ende gefunden hat mit dem Ableben des irdischen Körpers, begehret ihr nichts, was für die Ewigkeit Bestand hat. Ihr seid also gleichsam zufrieden mit der Versorgung eures Leibes auf Erden und erbittet euch keinerlei Hilfe für das Leben nach dem Tode. Und ihr bedenket nicht den Geist, sondern begnüget euch mit dem, was nur dem Körper zuträglich ist. Und so ihr nicht bittet, kann euch die Hilfe nicht gewährt werden. Das Leibesleben beschließt ihr dann wohl mit dem Tode des Körpers, nicht aber das Leben der Seele.

In einer Gestaltung, die euer Lebenswandel auf Erden selbst bestimmt, wird der Seele neuer Aufenthalt entsprechend diesem Leibesleben sein, ihr werdet nichts mehr aus eigener Kraft vermögen, jedoch genau wie auf Erden eure Sinne gebrauchen und also Freude und auch Leid empfinden, und dies ist jeder Seele unabwendbares Los, daß sie die gerechte Sühne oder den gerechten Lohn auf sich nehmen muß und ihm nicht entgehen kann. Und es ist deshalb von größter Bedeutung, auf Erden mit dem Fortleben der Seele zu rechnen, weil ohne den Glauben daran der Mensch nicht die Gnade Gottes in Anspruch nimmt, d.h., er glaubt, göttliche Hilfe nicht zu benötigen, und richtet alles Denken und Tun nur auf die Erfüllung irdischer Pflichten, und dies läßt ihn in argen Rückstand kommen, so er um geistigen Verdienst befragt wird in der Ewigkeit ....

Nichts bedrückt die Seele mehr als ungenützte Möglichkeiten des Erdenlebens .... Und ungenützt für die Ewigkeit wird jedes Erdenleben bleiben, so ohne Glauben an ein Fortleben der Seele auch der Begriff „Ewigkeit“ unfaßlich ist für den Menschen, denn wer sorget für die Ewigkeit, so ihm einfach der Glaube daran fehlt? .... Und also gehet eine Seele wohl irdisch zur Ruhe ein, kann sich aber nur dann im Frieden des Himmels sonnen, wenn sie auf Erden rastlos tätig war für das Leben im Jenseits. Oder aber sie muß auf mühevollem Wege nun dahin zu gelangen suchen, was ihr als noch im Fleischleib ums Vielfache leichter gefallen wäre.

Und so rufe Ich allen Zweiflern auf Erden zu: Gedenket des Lebens nach dem Tode, und lebet nicht im Irrwahn, daß mit dem Tode des Leibes alles zu Ende sei .... sondern wisset, daß ja dann erst das rechte Leben beginnt .... wisset, daß ihr auf Erden nur eine Probezeit zu bestehen habt, daß aber dann erst das eigentliche Leben einsetzt und dieses Leben völlig abhängig ist davon, wie ihr das Erdenleben genützet habt. Denn es ist die Gewißheit furchtbar für die Seele, daß sie das Erdenleben vorübergehen ließ und nun am Eingang in das Jenseits ihre Armut an geistigen Schätzen erkennen muß. Und darum nützet das Leben, solange ihr noch im Vollbesitz eurer Kräfte seid, und erbittet euch die Gnade unaufhörlich, denn sie allein ermöglicht euch den geistigen Fortschritt und macht euch den Weg frei in die ewige Heimat ....Amen

1037
Der das Leben liebt, schafft sich selbst den Tod, und der es willig dahingibt, wird leben in Ewigkeit.

1037
„Wer seinen Leib dahingibt aus Liebe zu Mir, der wird das ewige Leben haben, und nicht, wie die Welt euch gibt, so gebe Ich euch ....“

1037
Der sich der Erde zuwendet und ihrer Lust, findet den Weg nicht nach oben

1037
der die Welt begehret, ist Diener dessen, der euch herabzuziehen versucht

1037
„Niemand kann zweien Herren dienen ....“ Der sich der Erde zuwendet und ihrer Lust, findet den Weg nicht nach oben; der die Welt begehret, ist Diener dessen, der euch herabzuziehen versucht, und ihr könnet nicht zur Höhe gelangen und Gott dem Herrn dienen zu gleicher Zeit .... denn ihr stehet dann selbst im Widerspruch zu dem, was ihr tun sollt, sowohl nach oben als auch nach unten.

1037
„Niemand kann zweien Herren dienen ....“

Der das Leben liebt, schafft sich selbst den Tod, und der es willig dahingibt, wird leben in Ewigkeit. Es ist das irdische Leben doch nur das Vorstadium für die Ewigkeit, und wenn ihr nun das irdische Leben nicht lassen wollt, gilt eure Liebe noch zu sehr den irdischen Dingen, und ihr könnet mit solcher Liebe im Herzen nicht selig werden, vermöget ihr doch nicht das Herz dem Geistigen zu öffnen und also auch kein geistiges Leben zu führen .... Doch geistiges Leben ist der Inbegriff der Seligkeit.

Nehmet einen völlig unbrauchbar gewordenen Behälter und gebet Wasser hinein, so wird eure Mühe eine vergebliche sein, das Wasser darin zu behalten .... Desgleichen ist auch der geringste Widerstand hinderlich, soll das Wasser durch eine feinste Öffnung hindurchgeleitet werden .... Und nun betrachtet ein dem irdischen Leben voll zugewandtes Herz .... Es kann vernehmen noch und noch geistige Wahrheiten, es werden diese nicht in ihm hängenbleiben können, sondern vertönen, ohne gehört zu werden. Und ebenso kann die geistige Wahrheit nicht eindringen in des Menschen Herz, so der Eingang zu ihm durch Hindernisse, welche sind irdische Lockungen und Reize der Welt, versperrt ist. Und es kann wieder ohne geistige Wahrheiten die Seele des Menschen nicht reifen, denn es braucht die Seele solche als geistige Nahrung, während alle irdische Erfüllung nur Nahrung des Körpers ist.

Jedoch ist mit dem Tode der Körper hinfällig, also nur die Seele für das Leben in der Ewigkeit bestimmt. Diese ist nun verkümmert und nahezu leblos, so der Mensch nur das Erdenleben liebt und Erfüllung dessen begehret hat. „Wer seinen Leib dahingibt aus Liebe zu Mir, der wird das ewige Leben haben, und nicht, wie die Welt euch gibt, so gebe Ich euch ....“ Es sind diese Worte des Herrn richtunggebend für das Leben auf Erden. Das, was ihr erstreben sollt, ist nicht zu vergleichen mit den Freuden der Welt. Ihr sollt nicht eurem Leib dienen und jegliches Verlangen erfüllen, denn dieser Leib geht dahin .... So ihr jedoch alles, was des Leibes Begehren bedeutet, aufopfert dem Herrn und Heiland .... so ihr das körperliche Leben hintenanstellt und nur des Lebens der Seele auf Erden gedenket, werden euch dereinst himmlische Freuden bereitet, und das, was ihr hingebt, wird euch tausendfach vergolten werden ....

So ihr aber glaubet, beides zugleich tun zu können, so ihr glaubet, der Welt dienen und gleichzeitig der Seele geistige Nahrung zukommen lassen zu können, so rufet euch der Herr zu: „Niemand kann zweien Herren dienen ....“ Der sich der Erde zuwendet und ihrer Lust, findet den Weg nicht nach oben; der die Welt begehret, ist Diener dessen, der euch herabzuziehen versucht, und ihr könnet nicht zur Höhe gelangen und Gott dem Herrn dienen zu gleicher Zeit .... denn ihr stehet dann selbst im Widerspruch zu dem, was ihr tun sollt, sowohl nach oben als auch nach unten.

Der Fortschritt im Geistigen erfordert den Verzicht auf alles Weltliche, und so ihr in die Lage kommt, vor beides gestellt zu werden und euch zu entscheiden, so ist es nun euer freier Wille, was ihr wählet, jedoch niemals ist es möglich, einen Kompromiß zu schließen und also dem himmlischen Vater das Ansinnen zu stellen, ein Streben nach beiden Seiten zu billigen .... Es muß sich der Mensch entscheiden aus eigenem Antrieb, den Weg nach oben zu wählen und die Welt dahinzugeben, oder im Verlangen nach der Welt den Untergang seiner Seele in Kauf nehmen und somit für das ewige Leben in Herrlichkeit verloren zu sein. Und darum ist es unvergleichlich besser, zu darben im Erdenleben und auf alle irdischen Freuden zu verzichten, als ewig ausgestoßen zu sein von himmlischer Lust und Seligkeit ....Amen

1038
Ihr Lieben auf Erden seid doch allesamt Meine Kinder, nur erkennet ihr euch nicht, doch Meine Liebe will euch nicht lassen und wendet alle Mittel an, auf daß ihr eurer Seligkeit nicht verlustig geht

1038
Wer die ewige Gottheit still anbetet, der hat nimmermehr zu fürchten, daß sein Gebet ungehört verhallt

1038
Der Suchende findet Mich, der nach Mir Verlangende wird Mich besitzen, und der sich Mir gibt voll und ganz, wird vereint sein mit Mir bis in alle Ewigkeit.

1040
Wer sich der Gunst Gottes erfreut, soll rastlos tätig sein, denn es ist die Zeit auf Erden kurz, doch der Weg zur Heimat weit denen, die Gott nicht erkennen.

1040
Es geht der Heiland Selbst durch alle Lande, und Er stärkt die Seinen mit Seiner Kraft und Seiner Liebe

1043
Es braucht sonach kein Mensch Bedenken zu haben, daß ihm der Vater geistige Wahrheiten vorenthalten könnte, so er nur solche begehrt .... Nur der Wille ist nötig, und es kann der Mensch schöpfen unentwegt aus dem Quell der Wahrheit .... aus Gott Selbst ....

1044
Und wieder spricht der Herr zu den Seinen: Löset euch mit aller Gewalt von dem, was euch ferne hält von Mir, bringet Mir euer Herz dar, auf daß Ich es segne, und ihr werdet den Frieden in euch haben und nicht mehr nach der Welt begehren .... und euer Leben wird sein nur Erfüllung eurer Pflicht auf Erden und freudiges Dienen eurem göttlichen Herrn und Heiland. Und es wird euch die Stimme des Herzens sagen, daß dieses Wandeln recht ist und euch Mir naheführt. Und erstrebet mit allen Sinnen die Vereinigung mit Mir, bietet euch diese doch Ersatz für alles, was ihr Mir aufopfert im Erdenleben.

Und so ihr Mich anrufet, euch zu helfen, fließt Meine Kraft in euch über, und ihr werdet das Leben mit allen Anfechtungen überwinden. Und fallet nicht den Versuchungen zum Opfer, die immer wieder an euch herantreten .... die eure Widerstands- und Willensstärke erproben und euch stark machen sollen im Kampf. Nur wer Mich im Herzen trägt, wird zur Höhe gelangen, stehe Ich ihm doch in jedem Kampf zur Seite und bin immer und ewig sein Schutz und Schirm. Und es müssen solche Widerstände das Verlangen nach Mir schüren, auf daß das Erdenkind immer fester sich Mir anschließen und nicht mehr zu leben vermag ohne Mich und Meine Liebe ....Amen

1046
Es soll der Mensch niemals zuviel seiner eigenen Kraft vertrauen, sondern immer und überall die Hilfe Gottes erflehen, und er wird nichts zu fürchten brauchen und mit göttlicher Hilfe sein Ziel erreichen ....

1049
Dies sei euch besonders ans Herz gelegt, daß in lichte Sphären nur eingehen kann die Seele, die sich bewußt im Erdenleben der ewigen Gottheit zuwandte. Denn es erfordert ein Verweilen im Licht einen Zustand, der wiederum nur zu erreichen ist mit Hilfe Gottes und sonach im Glauben an Ihn erbeten werden muß.

1050
Erkennet die Gottheit .... wie Sie Sich äußert in jeglichem Schöpfungswerk, wie der sternenbedeckte Himmel davon zeuget und alles Leben auf Erden .... Es ist nichts im Weltall, das nicht Seine Kraft und Macht erkennen ließe, und es gleichet die Natur einem großen Rätsel, das eben nur zu lösen ist mit dem Anerkennen dieser Kraft.

1051
Die ewige Gottheit ....

Sonnen und Gestirne in endloser Zahl kreisen im Weltall, und es weiset ihnen der Schöpfer ihre Bahn, und ungezählte Wesen sind diesen Gestirnen zugeteilt, und die Allmacht und Weisheit Gottes hält alles Geschaffene in weiser Ordnung, und Sein Wille erhält alles Bestehende. Und es ist der Werdegang alles Lebenden in dieser Schöpfung ein von Ewigkeit her beschlossener Vorgang, und alles Geschehen muß den von der ewigen Gottheit vorbestimmten Lauf nehmen, denn in Seiner Weisheit erkannte Gott den dem Wesen dienlichsten Weg zum Ausreifen von Anbeginn bis zum völligen Verschmelzen mit der Urkraft. Es gibt keine Wesenheit, die annähernd die gewaltige Größe des göttlichen Macht- und Kraftbewußtseins faßt, denn alles, was aus Gott, als dem Schöpfer aller Dinge, hervorgegangen ist, verliert sich in der Unendlichkeit und ist so lange ein isoliert lebendes schaffendes Wesen, bis es die Vereinigung mit dem Schöpfer und Erzeuger wieder eingegangen ist.

Es ist eine Miniatur der ewigen Gottheit .... gleichfalls kraft- und machtvoll durch den Zusammenschluß mit aller geistigen Kraft in und um sich. Denn diese ist göttlichen Ursprungs, sie ist Geist aus Gott, sie ist unteilbare göttliche Kraft und ist sonach das Bindeglied von Gott zu Seinen geschaffenen Wesen, und wer also durch Ausnützung dieser geistigen Kraft Träger göttlicher Kraft geworden ist, nähert sich sogestaltig immer mehr der ewigen Gottheit Selbst, seine Macht und Kraft wird größer und größer, und es vereinigt sich schließlich das urgeschaffene Wesen mit seinem Schöpfer und erkennt erst dann, wie überwältigend und unvorstellbar die ewige Gottheit wirket überall und jederzeit im unendlich weiten Weltenraum ....Amen

1053 Gott der Liebe .... Nicht Gott der Rache und des Zornes ....
(3. Und 3.letztes LIEBE Fett)

Vermesset euch nicht, den Namen des Herrn im Munde zu führen, ohne Ihn im Herzen zu haben und mit der Allgewalt Dessen und Seinem Zorn die Menschen zu schrecken, denen ihr das Evangelium künden wollt. Es kann die Menschheit nur auf dem Weg der Liebe des Herzens dazu bewogen werden, das Evangelium anzunehmen und im rechten Glauben zu stehen, denn nur ein Gott der Liebe kann diese Gebote geben, welche die Liebe allem Denken und Handeln voransetzen .... und nur ein Gott der Liebe kann Sich den Menschen barmherzig zuwenden und sie vor der Gefahr eines Absturzes in den Abgrund bewahren .... und nur ein Gott der Liebe hat das Erlösungswerk auf Sich genommen .... nur ein Gott der Liebe ließ das Schöpfungswerk entstehen, um allen Wesen aus Ihm zu helfen und sie dereinst zu führen in das Reich voll Kraft und Herrlichkeit.

Und so ihr dieses Gottes Erwähnung tut, dann müsset ihr dies tun mit der größten Liebe im Herzen, ihr müsset euch gleichfalls in tiefster Liebe den Mitmenschen zuneigen und ihnen von Gottes Liebe und Barmherzigkeit predigen .... Ihr dürfet nimmer die Schwächen und Fehler der Menschheit gleicherweise der höchsten Wesenheit unterschieben, ihr dürfet euch nicht solcher Mittel bedienen, um den Sinn der Menschen gefügig zu machen, und ihnen dadurch ein falsches Bild entrollen, denn es verwirrt dies nur den Begriff der ewigen Gottheit.

Und so ihr nun euch für das Wort des Herrn einsetzen sollt, müsset ihr nur immer Liebe walten lassen, euch in Sanftmut und Friedfertigkeit des Nächsten annehmen, ihn liebevoll belehren, ihm Gutes erweisen und so die Kraft der Liebe auf den Mitmenschen wirken lassen, und diese wird sein Herz berühren, sie wird Gegenliebe erwecken und wird sonach das Göttliche im Menschen entzünden .... Und nur so nähert sich der Mensch der ewigen Gottheit .... Die in Sich pure Liebe ist.

Doch stellet ihr Gott als strafenden Richter, als Gott der Rache und des Zornes hin, so kann nur Furcht die Menschen dazu bewegen, ihren Pflichten nachzukommen, und es entbehret ihr Handeln der Liebe .... Lernet es begreifen, daß nur die Liebe euch erlöset .... gebt den Mitmenschen mit vollen Herzen und Händen, tut ihnen unentwegt Gutes, segnet sie, so sie euch fluchen, und machet, daß die Welt des Hasses sich zur Liebe wandelt .... Dann lebet ihr im Willen Gottes, und das Reich Gottes ist zu euch herabgekommen.

Und die das Evangelium predigen, sollen sich befleißigen, friedfertigen und sanftmütigen Herzens zu sein, denn von ihnen soll das Licht ausgehen, das kein Schatten trüben soll, und so dürfen sie nicht der Welt ein Schauspiel geben und zornig und aufbrausend sein .... Denn es schwächt dies den Liebewillen des Mitmenschen, es will der Mensch in aller Liebe zur Liebe erzogen und bewogen werden, und darum sollet ihr Sanftmut und Geduld üben, ihr sollt euch stets und ständig die himmlische Geduld des Herrn auf Erden vor Augen führen, und ihr sollt dessen eingedenk sein, daß die Liebe und Geduld des himmlischen Vaters auch heut noch Seinen Geschöpfen gilt und nur die Liebe alles Leid über die Menschen kommen läßt, auf daß sie zu Ihm zurückfinden .... Und so sollet ihr immer nur von der unendlichen Liebe predigen und selbst in der Liebe tätig sein .... und ihr werdet Gott dem Herrn Seelen zuführen in großer Zahl ....

Amen

1053
gebt den Mitmenschen mit vollen Herzen und Händen, tut ihnen unentwegt Gutes, segnet sie, so sie euch fluchen, und machet, daß die Welt des Hasses sich zur Liebe wandelt .... Dann lebet ihr im Willen Gottes, und das Reich Gottes ist zu euch herabgekommen.

1053
Lernet es begreifen, daß nur die Liebe euch erlöset

1055
Gesegnet sei dein Beginnen

1056
Der Himmel segnet, die Ihm dienen, und so wird geistige Kraft den Menschen schützen auf allen Wegen um der Seelen willen, die aus der Dunkelheit des Geistes herausgeführt werden sollen zum Licht ....

1057
Der Herr versah euch mit einem Amt und macht euch auch stark für dieses Amt.

1057
Er wird keinen den falschen Weg wandeln lassen, Der Ihn um Rat und Hilfe angeht ....

1059
Der schwerste Kummer, dem Herrn aufgeopfert, wird dem Menschen tragbarer scheinen,………..

1061
Dessen sollt ihr immer gewiß sein, daß der Vater im Himmel euer Flehen erhört, so es dem Heil eurer Seele gilt

1061
... Denn es liebt der Vater Seine Kinder, und Er steht ihnen bei in jeder Not ....

1060
Fernab vom rechten Weg geht der Mensch, dessen Seele sich banget um irdisches Leid ....

1061
... Nehmet die Welt nur hin als Gelegenheit, zur Höhe zu gelangen, und suchet in der Ewigkeit rechten Ersatz zu finden für das, was euch auf Erden mangelt. Lasset euch führen vom göttlichen Schöpfer und gebt Ihm eure Last zu tragen, Er nimmt willig auf Seine Schultern, so ihr liebet und betet .... Und ordnet euch ein in Seinen Plan von Ewigkeit her.

1062
Ich lasse Mich finden von Meinem Kind. Ich will ja nur dessen Liebe ....

1062
Ich gewähre höchstes Glück dem Erdenkind, das zu Mir fand; Ich nehme es an Mein Herz und speise und tränke es mit Meiner Liebe.

1062
Es kann, wer die Welt liebt und ihren Glanz und Prunk, das Glück nicht greifbar empfinden, das die Anwesenheit des Herrn auslöst.

1062
Denn Ich verheiße den Meinen schon auf Erden unaussprechliche Seligkeit, so sie Mich im Herzen tragen .... und der weltlichen Freuden nicht mehr achten ....

1064
Gott gibt immer und zu jeder Zeit ....
Er gibt unbeschränkt, und Seine Weisheit wird vermittelt denen, die sich Ihm liebend anvertrauen, ihre geistige Armut Ihm darstellen und Seine Gnade begehren.

1067
Das Tor zur Ewigkeit soll keinen Menschen schrecken, so ist es Gottes Wille ....

1067 Eintritt in das Jenseits ....Einfluß der Lichtwesen ....
Das Tor zur Ewigkeit soll keinen Menschen schrecken, so ist es Gottes Wille .... Doch des Menschen Wille gehet nur zu oft einen anderen Weg und macht sich den Eintritt in das Jenseits anstatt zu einer Stunde seligster Freude zur Stunde tiefsten Bangens und Verlassenseins. Und die Güte Gottes hat ihm doch den rechten Weg gewiesen unzählige Male in seinem Erdenleben. Weil aber der Wille des Menschen nicht angetastet werden darf, beschränkt Sich der Vater im Himmel immer nur auf Hinweise aller Art, nicht aber, daß der Mensch zwangsweise einen Weg gehen muß, der sicher zum Ziel führt. Und so vermag der Mensch sich die Stunde der Trennung aus der Leibeshülle je nach eigenem Willen zur Freude oder zum Leid gestalten, und er wird ewiglich nicht in seinem Willen gehindert werden.

Welche Mühe und Anstrengung es nun kostet von seiten der Lichtwesen, die einen jeden Menschen betreuen, das Erdenkind ständig auf den rechten Weg zu leiten .... so dieses nicht bewußt sein hohes Ziel verfolgt .... ist daraus zu ersehen, daß unentwegt diese Wesen die Erde umgeben und unentwegt ihre geistige Kraft den Erdenwesen zuströmen lassen. So die Menschen sich willig einer jeden Regung des Herzens überlassen möchten, wäre es für die sie betreuenden Wesen ein leichtes, die Menschen zu höchster Vollkommenheit zu gestalten; doch wie selten lebt ein Erdenkind in der klaren Erkenntnis, daß es auf Erden nur seiner Vervollkommnung leben soll, und wie selten ergibt sich daraus ein völliges Einfügen in den göttlichen Willen ....

Weit eher liegen die Menschen im Kampf mit den sich ihnen aufdringen wollenden Gedanken, die den Menschen nach jener Richtung hin beeinflussen möchten .... Was sie tun sollen, um Gott-gefällig zu leben, sagt ihnen zumeist nicht zu; sie denken nicht an ihr Leibesende und den also unvollkommenen Zustand ihrer Seele, sondern nur an den Körper und dessen Wohlergehen, und es ist daher für die Lichtwesen unglaublich schwer, irgendwelchen Einfluß auszuüben auf solche Erdenkinder, und also die Hilfe sehr gering, die ihnen geboten werden kann, obgleich sie ihnen ungemessen zur Verfügung steht ....

Aber es glaubt der Mensch, solcher Hilfe nicht zu bedürfen, weil er sich selbst stark genug wähnt, um sein Leben sich zu zimmern, und er an den eigentlichen Lebenszweck nicht recht denkt. Sehet, das ist der große Fehler der Menschheit, daß sie ihrer eigenen Kraft allzusehr vertraut .... und daher stolz und überheblich ist .... Der rechte Glaube muß bekundet werden durch demütiges Wesen. Je weniger der Mensch sich selbst vertraut, desto eher begehrt er Hilfe .... Und es ist wahrlich die rechte Hilfe von den im Licht stehenden Wesen zu erhoffen ....

Es muß das Erdenkind unglaublich ringen, und seine Kraft würde vorzeitig erlahmen, wäre nicht geistige Hilfe jederzeit bereit für es .... Und diese geistige Hilfe warnet auch vor allzu schnellem Urteil, wenn es den Anschein hat, als wählet der Herr für Sein Wirken auf Erden geistig Vorgebildete, d.h. von vollkommenen Wesen wohlunterrichtete Menschen. Es könnte diese Auffassung die Menschen in ihrer Ansicht bestärken, daß der Wille Gottes dem Menschen dieses oder jenes Amt überweiset und es sonach belanglos sei, wie weit des Menschen geistiger Reifezustand ist ....

O nein, es muß ein jeder Mensch ringen mit ganzer Kraft .... einmal um die Erkenntnis .... und dieses Ringen ist besonders schwer und daher hervorzuheben .... und dann um das Gefügigmachen seines Willens und widerstandsloses Einfügen in den göttlichen Willen. Nur wer seinen Willen dem Herrn aufopfert, wird erwählet zu einem Amt, das von ganz besonderer Wichtigkeit ist .... Eines jeden Menschen Ringen aber soll dahin führen, daß sich der Mensch seinen geistigen Hilfskräften überlasse und also sich von ihnen auf den rechten Weg führen lasse, der durch die Pforte zur Ewigkeit, also zu himmlischer Glückseligkeit mit vollster Sicherheit führt .... und ihr werdet nicht vor der Stunde des Todes zurückzuschrecken brauchen, sondern sie wird für euch nur eine Erlösung aus der körperlichen Hülle bedeuten ....Amen

1068
Es kann ein Becher nicht klares, reines Wasser aufnehmen, solange er irgendwelche andere Flüssigkeit enthält.

1069
Der Zugang zu allem Geistigen öffnet sich für euch Menschen von Stund an, wo ihr die Liebe in euch pflegt und also schon geistig wirket.

1069
Suchet ihr Menschen zu allen Zeiten euch zu einen mit dem Guten, so muß natürlicherweise der Mensch auch willig sein, zu tun, was er als gut erkennt .... Er kann nicht etwas anstreben, dessen Besitz ihm nicht wertvoll erscheint, und er wird sonach nur begehren, was ihm wirklich innerstes Bedürfnis ist .... Und so er nun uneigennützig liebt, zieht es ihn unweigerlich zu Gott .... Es zieht ihn zu aller geistigen Kraft, deren Ausgangsort wiederum die ewige Gottheit ist .... Und er begehrt alles Göttliche aus tiefstem Herzen und fordert also gleichsam die geistige Kraft an. Er will in sich vermehren das Verlangen nach Gott, die Liebe zu Gott und aller guten Kraft, weil diese ihm hilft, sich der ewigen Gottheit zu nähern, und also ist sein Bitten und Flehen jederzeit Gott zugewandt ....

1074
Was euch auch drohen mag, vergesset nie, daß euch der Vater im Himmel immer hilfsbereit zur Seite steht, so ihr nur Dessen Hilfe begehrt.

1074
Und daher ertraget mit Geduld, was der Herr euch auferlegt, und suchet dem göttlichen Willen gerecht zu werden, auf daß die Zeit der Prüfungen nicht von langer Dauer sei ....

1076
Vergesset nicht, daß ihr Geschöpfe Gottes seid und daß ihr als solche das Anrecht habt, das väterliche Erbe anzutreten, welches da ist das ewige Reich, das euch der Vater bereitet hat

1077
Die Mich suchen, werden Mich erkennen, wo Ich ihnen auch begegne, denn ihr Geist ist aus Mir, und also trennet sie nichts von Mir.

1077
so ihr einen Blick getan habt in Mein Vaterauge, quält euch irdisches Leid nicht mehr

1077
Und sowie Ich weile unter euch, ihr Meine Kindlein, brauchet ihr nimmer zu fürchten der Erde Leid, denn ihr spüret dies nicht mehr; so ihr einen Blick getan habt in Mein Vaterauge, quält euch irdisches Leid nicht mehr. Ich komme zu den Meinen, um ihnen diese Kraft zu bringen, auf daß sie dem Ansturm trotzen, der von außen auf sie eindringt.

1078
Vereinigt euch im Namen des Herrn und rufet Ihn an in der Not, und Er wird euer Gebet erhören ....

1078
Der im Geist und in der Wahrheit bittet, den erhöret der Vater allezeit ....

1078
Gebet dem Herrn die Ehre und bekennet Ihm demütig eure Schwäche, auf daß Er euch stark werden lasse im Geist und ihr Ihn fortan erkennet als euren Vater ....

1078
.... Und also seid ihr in bester Obhut und habet keinen Kampf zu fürchten, in dem ihr erliegen könntet, nur lasset Ihn stets ersten Streiter sein und folget Ihm ohne Bedenken, wohin Er euch auch führet.

1078
Gebet dem Herrn die Ehre und bekennet Ihm demütig eure Schwäche, auf daß Er euch stark werden lasse im Geist und ihr Ihn fortan erkennet als euren Vater .... Und lasset euch führen, denn Seiner Führung könnet ihr euch ruhig anvertrauen .... Und also seid ihr in bester Obhut und habet keinen Kampf zu fürchten, in dem ihr erliegen könntet, nur lasset Ihn stets ersten Streiter sein und folget Ihm ohne Bedenken, wohin Er euch auch führet. Denn Er hat wirklich alle Übersicht, was euch zur Seligkeit nötig ist, und Er wird einen jeden bedenken, wie es ihm zuträglich ist für seiner Seele Entwicklung. Und so euch Bangigkeit befallen will, so denket immer nur Seiner Liebe, die euch alle umfängt, und glaubet, daß Seine tiefste Liebe euch alles irdischen Leides entheben kann ....

1078
Glaubet, daß ihr auch niemals vergeblich an die Tür klopfen werdet .... Es wird der Herr euch immer auftun, denn wer Einlaß begehret, wird willig aufgenommen, denn es harret der Vater nur eures Rufes, um Seiner großen Liebe zu euch Ausdruck verleihen zu können

1078
Wer gläubig Ihn um Hilfe angeht, wird wahrlich solche finden, und wer sich in göttlichen Schutz begibt, ist unweigerlich geborgen ....

1078
Und so es der Wille des Vaters ist, wird keinem Seiner Kinder ein Leid zustoßen, und darum bittet ohne Unterlaß, auf daß der Vater euch Seine Liebe erweisen kann und euch hindurchführen durch alles irdische Leid und tröstend jederzeit euch zur Seite stehe, wo ihr zu verzagen droht ....Amen

1080
Der Feuerfunke göttlicher Liebe wird alles verzehren, was sich Ihm widersetzet, denn die Kraft der Liebe ist so groß, daß sie alles besiegt, und so wird sich bedingungslos ihr unterwerfen müssen jede feindliche Gewalt, wenn auch nach unendlich langer Zeit.

1080
Es hat die Kraft der göttlichen Liebe besiegt, was bisher im Kampf lag mit dem Wesen, und alles Besiegte trägt dazu bei, die siegende Kraft zu vermehren, und so wird der Feuerstrom göttlicher Liebe immer und ewig die Welt und alle Geschöpfe durchfluten und wird niemals in sich geschwächt oder den Geschöpfen in kargem Maß zuströmen, sondern er wird mit Allgewalt erfassen, was sich ihm öffnet, und durchströmen wird die göttliche Liebe ein jegliches Geschöpf, auf daß es zur Liebe sich bilde und also im Meer göttlicher Liebe untertauche, um auf ewig verschmolzen zu sein mit der ewigen Gottheit .... der Liebe Selbst ....Amen

1083
Gültig vor dem Herrn ist allein die Tiefe des Glaubens, der Grad der Liebe und die schrankenlose Hingabe des Erdenkindes an seinen Vater ....

1085
Es wird euch Menschen geboten die kräftigste Speise und ein Trank der Labung, so euch der Herr Sein heiligstes Wort zugehen läßt ....

1085
... Ihr vernehmet des Herrn Stimme, und es sind Worte der Liebe, die Er zu den Menschen spricht

1085
Er warnet und mahnet unausgesetzt die Kinder auf Erden und bietet ihnen in liebevoller Fürsorge Gnaden an im Übermaß, doch Seiner gütigen Vaterworte wird nur wenig geachtet, und es muß deshalb Seine Stimme mahnender ertönen, soll sie an das Ohr derer dringen, die leichtfertig durch das Erdenleben gehen und ihre Seelen in arger Not lassen.

1089
Des Mächtigen Größe wird abnehmen, und sein Licht wird verblassen, und des Ruhmes und der Ehre wird verlustig gehen, der über alle sich erhebet.

1089
Denn es thronet ein Herrscher über allem Irdischen, und Dieser erhebet die Kleinen und setzet sie über Großes.

1089
Und es wird ein Reich erstehen, von Liebe regieret, dieses wird innerhalb seiner Grenzen wahre Brüder bergen, und es wird einer dienen dem anderen und nur des Willens Dessen achten, Der unvergleichlich liebevoll, gütig und gerecht ist.

1089
Und wo der Herr erhebet den Schwachen und stürzet den Mächtigen, dort erkennet die Welt den Willen Gottes, und sie erkennet Seine Gerechtigkeit, Weisheit und Allmacht.

1090
Folge Mir in das geistige Reich, das deine Heimat ist und das in unvergleichlicher Schönheit dereinst vor deinen Augen erstehen soll. Siehe, es kann dir nichts auf Erden das ersetzen, was sich deinen Sinnen bieten wird, so du die Erde verlässest, und ebenso wird dir einst im Jenseits Ersatz alles dessen geboten werden, was du auf Erden dahingabst um Meinetwillen .... ein Ersatz jedoch, der alles Schöne auf Erden weit übertrifft, denn unvorstellbar ist dir noch die ewige Glückseligkeit, unvorstellbar sowohl in ihrer Art als auch in ihrer gewaltigen Auswirkung, denn nicht im entferntesten ist ein Glück auf Erden mit dieser himmlischen Glückseligkeit zu vergleichen .... nicht im entferntesten kann der Mensch sich ein Bild machen von den Wundern der Schöpfung, die zu sehen ein im Licht stehendes Wesen so unsagbar beglückt.

1090
Ich kenne keine Schranken zwischen Meinen Wesen und Mir, so sie diese sich nicht selbst aufrichten

1090
Der einzige Weg zur ewigen Glückseligkeit ist nur über das eigene Herz.

1092
Und so man nun glauben wollte, daß in der Schöpfung Gott widerstrebende Kräfte sich äußern könnten, ist dies ein gewaltiger Irrtum ....

1092 Gegenmächte unbeteiligt an Naturgeschehen ....
Der Weltenlauf ist bedingt in ewig gleichbleibender Gesetzmäßigkeit, und es kann also nicht willkürlich eine oder die andere Welt, d.h. die einzelnen Weltkörper, anderen Gesetzen sich unterordnen, welche denen der ewigen Gottheit zuwidergerichtet wären .... Also ist es auch unmöglich, daß sich die Kräfte aus der Unterwelt in irgendwelcher Weise am Regieren der Schöpfung beteiligen oder ihre Macht so zum Ausdruck bringen könnten, daß die Auswirkungen dieser dem göttlichen Willen entgegengesetzt erkennbar wären.

Es wäre z.B. widersinnig, anzunehmen, daß Gott Seine Schöpfungen anderen als Ihm dienenden Kräften überlassen könnte, damit solche zerstörend oder abbauend die Schöpfungen beeinflussen; und noch viel weniger wäre es denkbar, daß diese Kräfte sich selbst zu herrschenden, die Gesamtschöpfung lenkenden Gegner der ewigen Gottheit erheben könnten, denn alles im Weltall unterliegt dem göttlichen Willen ohne Ausnahme .... Und es ist die Gegenkraft nur zugelassen, um an der im Menschen verkörperten Seele ihre Macht zu erproben .... so wie sie einesteils den menschlichen Willen und Widerstand schwächen kann bis aufs äußerste, aber ebenso diesen zur höchsten Gegenwehr veranlassen und also auch die menschliche Seele zur höchsten Tätigkeit anregen kann. Über dies hinaus geht aber die Kraft des Gegners keineswegs.

Und so man nun glauben wollte, daß in der Schöpfung Gott widerstrebende Kräfte sich äußern könnten, ist dies ein gewaltiger Irrtum .... Der Welten Lauf bleibt in Ewigkeiten der gleiche, und es werden sich alle Gestirne, alle Sonnen, alle Weltkörper in der ihnen seit Ewigkeit vorbestimmten Ordnung bewegen, und jeder Veränderung wird nach wie vor der gleichfalls seit Ewigkeit bestimmte weisheitsvolle Plan des Schöpfers zugrunde liegen. Und das soll nun auch erklären, daß der Schöpfer aller Dinge auch nun am Werk ist, so große Umänderungen eines Seiner Schöpfungswerke, die Erde, betreffen werden, die den Unwissenden leicht zu der Annahme kommen lassen könnten, daß hier die Gegenmacht .... das Böse in der geistigen Welt .... seine ungeheuren Kräfte entfaltet, um sich auszutoben und Verwirrung unter den Menschen anzurichten ....

Wohl sind die Dämonen am Werk, jedoch nicht direkt .... an der Umgestaltung der Erdoberfläche .... sondern sie haben ihren Einfluß auf die menschliche Seele geltend gemacht und den Widerstandswillen derer so völlig geschwächt und ihren Willen sich selbst untergezwungen, daß nun die Gottheit diesem Wirken ein Ende setzen will und also Ihre Machtvollkommenheit, die sich über alle Gebiete erstreckt, der Menschheit beweisen möchte, um deren Sinn Sich zuzuwenden, da es anders nicht möglich ist, soll der freie Wille des Menschen unangetastet bleiben und doch der Seele, die sich schon zu tief in die Fangnetze des Feindes verstrickt hat, Hilfe geboten werden in ihrer furchtbaren Lage.

Und daher soll der Menschheit Denken sich etwas mehr befassen mit der Entstehung aller Schöpfungen. Wer alles betrachtet, was geschaffen ist, und den Liebewillen zu erkennen vermag, der den Schöpfer aller Dinge bewog, alles entstehen zu lassen, der wird auch die Weisheit erkennen, die alles Geschaffene lenkt und leitet .... Und also wird er auch dann die Hand des göttlichen Schöpfers erkennen an allem Geschehen, das in dem Walten der Natur seinen Ursprung hat .... Und er wird einsehen, daß alles so kommen und geschehen muß, weil Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, nichts tun kann, das nicht überaus weise bedacht ist seit Ewigkeit ....
Amen

1098
Die erste Aufgabe des Erdendaseins ist und bleibt die Vervollkommnung der Seele, und nichts anderes ist so wichtig, daß darüber diese Aufgabe in Vergessenheit geraten darf.

1098
Unermüdlich muß der Mensch streben, und er darf niemals denken, daß er sein Ziel schon erreicht hat ....

1098
.... Und daher soll der Mensch beten unausgesetzt um Kraft zur Liebe zu Gott und zum Nächsten .... und diese Kraft wird ihn führen auf allen Wegen .... Amen

1100
Wer sich mit der ewigen Gottheit verbindet, in dessen Seele wurzelt auch das tiefe Verlangen, eins zu sein mit Ihr, und also wird die Trennung zwischen dem Erdenkind und dem Vater im Himmel überwunden, die Kluft, die beide voneinander trennte, wird geringer, um zuletzt dem sicheren Gefühl der Vereinigung zu weichen und also ist das Urverhältnis wiederhergestellt, und ein unbeschreiblich schöner Zustand ist des geistigen Wesens nunmehriges Los .... eine unendlich beglückende Harmonie, die weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist, also ein Dauerzustand, der alles in der Unendlichkeit umfaßt. Es bedarf dies wohl unendlich langer Zeit, doch so einmal dieser Zustand erreicht ist, ist alles Vergangene in der Ewigkeit nur ein flüchtiger Moment, und die Wonnen der Ewigkeit wiegen alles Leid in unerlöstem Zustand tausendfach auf.

1102
Immer und immer wieder führet Gott die Menschen zusammen, die einander helfen können, und es soll daher eine jede Gelegenheit genützt werden und ohne Scheu Erwähnung getan werden von Gottes liebevoller Führung, die in allem leidvollen Geschehen zu erkennen ist.

1102
Jedes Leid würde dankbar entgegengenommen werden von den Menschen, wüßten sie, was dadurch der Seele, die doch unsterblich ist, für Segen daraus erwächst ....

1102
Jedes Leid würde dankbar entgegengenommen werden von den Menschen, wüßten sie, was dadurch der Seele, die doch unsterblich ist, für Segen daraus erwächst .... wüßte sie ferner, welchem unsagbar qualvollen Zustand sie in der Ewigkeit dadurch entgangen ist und welche Seligkeit ihr Los sein kann, so das Leid seinen rechten Zweck erfüllt und dem Menschen die Erkenntnis gebracht hat .... sie würden sich ergeben in den göttlichen Willen fügen und ohne Murren das Leid auf sich nehmen ....Amen

1103
Wer der Welt Anlaß gibt, in ständiger Bedrohung zu leben, dessen Geist zeugt nicht von der Liebe, die ihm innewohnen soll.

1103
Es soll die Liebe und der Frieden unter den Menschen gepflegt werden, und alle sollen wie Brüder untereinander sein ....

1104
Alles Begehren der Materie verschärft die Kerkerhaft des Geistes, der aus Gott ist, und gibt dem Widersacher immer neue Handhaben, sich der Seele zu bemächtigen.

1106
Der in der Wahrheit zu stehen begehrt, den schütze Ich vor allem Irrtum .... Und der sich Mir vertrauensvoll überläßt, auf daß Ich ihn führe, dessen Schritte werden nimmermehr in die Irre gehen, denn Ich wache über ihm und verhüte, daß er abseits des Weges gehe.

1106
Und Meine Liebe bewahret dich und alle Meine Kindlein davor, daß ihr den rechten Weg verfehlt, Ich hüte alle Meine Schäflein und trage sie sorgsam über unüberwindliche, schwer gangbare Wege hinweg, auf daß sie unbeschädigt zur Höhe, zur ewigen Heimat gelangen ....Amen

1109
Man scheut sich nicht, den Hang nach irdischem Gut öffentlich zu bekunden, jedoch verheimlicht möglichst alles, was der Förderung der Seele gilt ....

1110
Des Geistes Kraft ist unvorstellbar, er wirket mächtig und unbegrenzt, denn er ist nichts aus sich, sondern alles aus Gott .... Er ist unbesiegbar, er beherrschet die Höhe und die Tiefe, er ist überall gegenwärtig und schöpfet alle Weisheit aus Gott, er ist ewig unveränderlich .... er ist der ewigen Gottheit Willensäußerung .... er ist die zum Ausdruck gebrachte göttliche Kraft selbst. Und darum kann er nicht vergehen, nicht geringer werden, er kann sich auch niemals verändern oder anders wirken, als es der Wille Gottes ist .... Vermag der Mensch die Wahrheit dessen zu erkennen, dann bleibt ihm jeder Zweifel fern, denn er füget sich dann willig dieser göttlichen Kraft ein und wird erfaßt von dieser, und er kann nun gleichfalls nur den Willen Gottes erfüllen. Des Geistes Kraft wirket in allen, die da glauben und in der Liebe tätig sind.

1113
Alles, was göttlich ist, ist hell, licht und klar ....

1113
Doch wo die Liebe stirbt, dort ist schon das Reich der Finsternis, es herrschet die Gegenmacht und hetzet die Menschen gegeneinander, und es ziehet diese Lieblosigkeit arge Folgen nach sich, es wird die Hülle um die menschliche Seele immer undurchdringlicher, gibt es doch kein anderes Verfahren, diese Hülle aufzulösen als ebendas Betätigen in Liebe. Alles, was göttlich ist, ist hell, licht und klar .... und so muß auch die Seele hell, licht und klar sein, um sich mit Gott vereinen zu können, und in dieser Erkenntnis muß sie sich eines Mittels bedienen, das ebenfalls göttlich ist .... der Liebe .... Es ist dieses Mittel von so außerordentlicher Kraft, daß es tilgen kann alle Schuld, lösen alle Fesseln, schmelzen alle Schlacken und entfernen allen Unrat .... daß es die Seele reinigt und diese also hell, licht und klar .... durch die Liebe geworden .... die Verbindung eingehen kann mit der ewigen Gottheit ....Amen

1115
Solange ihr euch der Liebe Gottes würdig erweiset, hält Er auch Seine schützende Hand über euch, und also müsset ihr euch in der Liebe üben, denn damit bezeuget ihr Ihm euren Willen und bekundet auch eure Liebe zu Ihm. Und Er wird euch schützen vor aller Gefahr und euch auch Seine Liebe zuwenden. Amen

1121 Ein inneres Seelenleben ist ihm fremd, das Außenleben nimmt ihn und sein Denken völlig in Anspruch, und sein Geist schlummert in tiefster Umhüllung und kann sich nicht lösen daraus.

1121 Wirken des Geistes .... Probe aufs Exempel ....

Noch ist der Geisteszustand der Menschen so verworren und das Denken weit von der rechten Erkenntnis entfernt. Und es ist daher sehr schwierig, ihnen über des Geistes Wirken im Menschen Aufschluß zu geben, da sie ja nichts anderes anerkennen wollen, als was ihnen sichtbar und fühlbar in Erscheinung tritt. Sie schalten sozusagen etwas ganz aus ihren Gedanken aus, das aber erst die rechte Lösung ergibt, und so ist ihnen daher nicht das Wirken dessen zu erklären, was ihrem Begriff nach gar nicht besteht.

Und ebenso unmöglich ist es, die Menschen von dem Vorhandensein des Geistes zu überzeugen, da wieder nichts Äußerliches darauf hinweist, sondern alles Geistige nur geistig spürbar oder wahrnehmbar ist. Der realistische Mensch verlangt Beweise und will alles rein sachlich begründet haben. Eine sachliche Begründung .... ein Beweis des Vorhandenseins göttlichen Geistes im Menschen wäre aber nur in der Weise möglich, daß eine Probe aufs Exempel gemacht würde .... daß sich der Mensch bereit erklären würde, alle Vorbedingungen zur Erweckung des göttlichen Geistes zu erfüllen .... dann würde er an sich selbst die Glaubhaftigkeit dessen erfahren ....

Statt dessen verwirft der Mensch, der allzugründlich zu sein glaubt, die Erfahrung des anderen und bleibt geistig blind. Ein inneres Seelenleben ist ihm fremd, das Außenleben nimmt ihn und sein Denken völlig in Anspruch, und sein Geist schlummert in tiefster Umhüllung und kann sich nicht lösen daraus. Und es bringt fast nichts mehr einen Umschwung solchen Denkens zustande. Es wird verlacht, der geistiges Denken pflegt, und man ist so töricht, das eigene falsche Denken für allein richtig zu halten und jene bespöttelt und bekrittelt die Welt.

Selbst dort, wo es das Bestreben ist, die Menschen Gott zuzuführen, ist der gleiche blinde Zustand des Geistes anzutreffen, denn auch deren Denken ist zu irdisch, wenngleich der Wille gut ist .... doch die Tiefe des Glaubens fehlt ihnen, denn dieser muß in jedem Menschen selbst zur Entfaltung gebracht werden und kann nicht von Mensch zu Mensch schulmäßig vermittelt werden .... (Unterbrechung)

1122 (Fortsetzung zu Nr. 1121) Voraussetzung ....
Die Kraft des Geistes kann auch nur dort wirken, wo ihm Freiheit gewährt ist, und so kann sich niemals der Geist dessen äußern, dem jeglicher Glaube an den in ihm schlummernden Gottesfunken fehlt. Und so ist die Kluft unüberbrückbar, die solche Menschen vom Erkennen trennt, so lange, bis ihm einmal der Unwert alles Irdischen zum Bewußtsein kommt und sich sein Denken langsam umgestaltet .... Dann wendet sich der Mensch doch der Gottheit zu und fragt um Dinge, die ihm nun vom göttlichen Geist beantwortet werden, und es äußert sich nun die Kraft des Geistes, zuerst dem Menschen noch unklar, jedoch so es ihm ernst ist um geistiges Wissen, wird ihm die Antwort immer klarer und verständlicher zugehen. Es ist also der Geist in ihm rege geworden ....

Die Geisteswissenschaft wird entweder mit vollem Eifer gepflegt oder gänzlich abgelehnt .... Der Gott-suchende, liebende Mensch wird stets eingeführt werden in diese, und er wird erkennen, daß er noch und noch schöpfen kann aus diesem Behälter der Weisheit, so er wissenshungrig ist, und daß ihm jegliches Gebiet erschlossen wird dadurch .... und das in vollster Wahrheit und höchster Vollendung. Doch dem weltlich Strebenden bleibt alles geistige Einwirken fremd, denn er achtet nicht darauf, so ihm entsprechende Belehrungen oder Hinweise zugehen ....

Sein Gedankengang ist so verweltlicht, daß er für diese feine geistige Sprache des Wissenden kein Verständnis hat. Es ist ihm alles so unbegreiflich, daß er höchstens mit Bedauern das klare Denken dessen anzweifelt, niemals aber solche Übermittlungen ernst nimmt. Und rein sachlich ist ihm der Beweis nicht zu erbringen, daß eine Kraft sich im Menschen äußern kann, die ihm selbst fremd ist .... Es ist ihm dieser Gedanke lästig, und also bemüht er sich auch nicht, ihn auf seine Richtigkeit hin zu prüfen. Und sein Seelenzustand bleibt nach wie vor der gleiche, unvollendet, rückständig und der Mensch völlig unwissend und dabei in der Überzeugung lebend, daß sein Wissen das der Mitmenschen weit übertrifft.

Doch einstens werden diese Armen erkennen müssen die Not, die ihr verblendetes Denken heraufbeschworen hat .... Denn ihr weltliches Wissen wird nicht bewertet im Jenseits, und an geistigem Wissen sind sie arm und leer .... Und wenn jene wissenden, im Erdenleben verkannten Wesen ihnen nicht hilfreich beistehen und sich ihrer Not annehmen möchten, wäre es wahrlich schlimm um solche Seelen bestellt. Und was ihnen auf Erden so leicht zur Verfügung stand, muß nun schwer und mühsam errungen werden im Jenseits, und die Reue über die versäumte Gelegenheit auf Erden wird diese Wesen quälen, so sie einmal erkannt haben, wie notwendig das geistige Wissen und das Wirken der geistigen Kraft für die Höherentwicklung aller Wesen ist .... Amen

1128
..., denn ihr seid alle Meine Kinder, und euch gehört Meine Liebe bis in alle Ewigkeit.

1130
Selig, die sich zu Mir bekennen, die sich Mir anvertrauen und Meine Liebe begehren .... Sie haben den Weg gefunden zu Mir und können nicht mehr in die Irre gehen. Und ihre Seelen sind gerettet für die Ewigkeit ....

1130
Wer mit Gott alle seine Wege geht, an dessen Leben kann keiner der Feinde heran.

1130
Denn nur, der voll vertraut auf den Herrn, erkennet Seine Hand in jeglichem Geschehen.

1136
Und also braucht das Erdenkind nur empfangen wollen, so geht ihm das Wort unbegrenzt zu und also durch das Wort auch das Wissen ....

1137
Das Nicht-Anerkennenwollen einer Macht scheidet nicht das Vorhandensein einer solchen aus ....

1137
Jedes Leid, daß ihr willig traget für Mich, wird euch gesegnet sein, und jeder Funken Liebe, den ihr in euch entzündet, zieht Mich zu euch ....

1139
Und daher seid emsig tätig und trachtet danach, Mein Wort zuzuführen allen, die Meine Liebe euch zuführen wird ....Amen

1139
Jedes Leid, daß ihr willig traget für Mich, wird euch gesegnet sein, und jeder Funken Liebe, den ihr in euch entzündet, zieht Mich zu euch .... Also müsset ihr leiden und lieben, und ihr werdet Menschen erlösen durch solches Leid, das in Liebe von euch getragen wird.

1141
Der Weg zur Wahrheit soll von allen beschritten werden, denn nur dadurch gelangt ihr zur rechten Erkenntnis. Wer im festen Vertrauen auf Gott die Frage richtet an die wissenden Kräfte, dessen Gedanken werden auch dem rechten Wissen zugeführt .... Wer jedoch mutmaßet, diesen und jenen Gedanken bewegt und wieder verwirft, der stehet nicht im Glauben an Gott, und also ist sein Denken nicht bestimmt und klar, sondern verworren und wechselnd. Denn es sind die Gedanken nur geistige Übermittlungen derjenigen Wesen, die euch beeinflussen, und es gewinnet die geistige Macht über euch Gewalt, der ihr selbst euch ausliefert.

Euer Zuwenden zu Gott bezeigt euren Willen, euch dem göttlichen Einfluß zu überlassen, doch wer Gott abweiset oder Ihn nicht beachtet, locket selbst die Gegenkräfte herbei und gibt sich in deren Gewalt. Und so kann sich alles Denken eines tief gläubigen, sich Gott hingebenden Menschen nur in der Wahrheit bewegen, da ihm die göttlichen Kräfte reinste Wahrheit vermitteln, und so ist der Mensch selbst der Urheber sowohl des rechten wie des falschen Denkens. Er bestimmet selbst den Grad der Wahrheit, in dem er zu wandeln gedenkt.

1143
Der Liebe Kraft muß alles überwinden, sie muß erziehen den Menschen zur Sanftmut und Geduld, sie muß leiden können und sich aufopfern für den Mitmenschen. Und so darf sich der Mensch nur üben in der Liebe, und er wird siegen über alle Widrigkeiten des Lebens.

1143
Denn in Liebe wirken heißt, sich mit Gott zu vereinen, Der die Liebe Selbst ist .... Ihr dürfet also die ewige Gottheit keineswegs dort suchen, wo die Liebe nicht gepflegt wird ....

1143
Ihr dürfet nicht glauben, daß ihr zu Gott gelangen könnt, ohne wahrhaft in der Liebe tätig zu sein, und ihr dürfet auch nicht annehmen, daß eure Mission auf Erden erfüllt sei, wenn das Erdenleben bar aller Liebe an euch vorübergegangen ist .... Wollet ihr empfangen von Gott, so müsset ihr auch geben, ihr müsset in wahrer, uneigennütziger Weise Werke der Liebe verrichten an euren Mitmenschen, so dürfet auch ihr in Empfang nehmen, was Gott euch zugedacht, und ihr werdet Seiner Liebe Macht und Kraft an euch selbst erfahren. Göttliche Liebe ist das Schönste und Herrlichste, was euch zuteil werden kann, und diese Liebe umfasset euch mit aller Gewalt, so ihr gleichfalls Liebe gebet denen, die eurer Liebe bedürfen.

1143
Göttliche Liebe ist das Schönste und Herrlichste, was euch zuteil werden kann, und diese Liebe umfasset euch mit aller Gewalt, so ihr gleichfalls Liebe gebet denen, die eurer Liebe bedürfen.

1143
Ihr dürfet nicht glauben, daß ihr zu Gott gelangen könnt, ohne wahrhaft in der Liebe tätig zu sein, und ihr dürfet auch nicht annehmen, daß eure Mission auf Erden erfüllt sei, wenn das Erdenleben bar aller Liebe an euch vorübergegangen ist

1146
Es soll das Gebet gepflegt werden ohne Unterlaß .... es soll keinerlei Lauheit darin eintreten, und es soll das innige Gebet in erster Stelle dem geistigen Wollen und dem Zuwenden göttlicher Kraft gelten ....

1149
In verhältnismäßig kurzer Zeit vermag die Seele, sich mit dem Geist zu einen, so es dem Menschen ernstlich daran gelegen ist, die Verbindung mit der ewigen Gottheit einzugehen, und er also alle Schranken niederreißt, die zwischen ihm und dem Vater im Himmel aufgerichtet waren.

1149
In verhältnismäßig kurzer Zeit vermag die Seele, sich mit dem Geist zu einen, so es dem Menschen ernstlich daran gelegen ist, die Verbindung mit der ewigen Gottheit einzugehen, und er also alle Schranken niederreißt, die zwischen ihm und dem Vater im Himmel aufgerichtet waren. Der Wille zur Vereinigung mit Gott beseitigt ein Hindernis nach dem anderen, denn das größte Hindernis war ja, das Abwenden von der ewigen Gottheit aus freiem Willen.

1150
Um zur Wahrheit zu gelangen, ist der Glaube an Gott unerläßlich ....

1150
Was der Mensch erkennt in sich, genügt nicht immer zum Darbieten dessen den Mitmenschen gegenüber.

1152
Nur wer sich klein und schwach dünkt, bittet um Hilfe .... Doch der Große und Starke glaubt sie nicht zu benötigen. Und also geht er leer aus und hat letzten Endes keinerlei Aufstieg zu gewärtigen, denn jede Höhe muß erstrebt werden.

1153....
Denn alles, was hell, licht und klar ist, bannet die Finsternis ....

1152
Nur wer sich klein und schwach dünkt, bittet um Hilfe .... Doch der Große und Starke glaubt sie nicht zu benötigen. Und also geht er leer aus und hat letzten Endes keinerlei Aufstieg zu gewärtigen, denn jede Höhe muß erstrebt werden.

1153
Und es wird die Lüge und der Schein in sich zusammenfallen, jedoch die Wahrheit wird bleiben bis in alle Ewigkeit ....Amen

1154
Die sich der ewigen Wahrheit verschließen, sind unsagbar armselig zu nennen, denn ihnen geht alles verloren, was dem Leben erst den wahren Sinn gibt.

1154
Wer das Wort Gottes aufnimmt mit dem Herzen, ist reich zu nennen schon auf Erden.

1154 Ewige Wahrheit ....Wort Gottes ....
Die sich der ewigen Wahrheit verschließen, sind unsagbar armselig zu nennen, denn ihnen geht alles verloren, was dem Leben erst den wahren Sinn gibt. Nur im Empfangen dieser Wahrheit aus Gott wird das Leben recht genützt, und nur das göttliche Wort hat Ewigkeitswert, denn es verbindet dies ja den Schöpfer mit dem Geschöpf und hebet so die Trennung zwischen beiden auf, die wieder die alleinige Ursache ist, daß Gott Sich im Wort äußert. Wer das Wort Gottes aufnimmt mit dem Herzen, ist reich zu nennen schon auf Erden.

Er ist mit dem Vater verbunden und empfängt unausgesetzt göttliche Gnade .... Er ist in Zeiten irdischer Not nicht verlassen, sondern empfängt ständig Trost und Beistand .... Er hat auch nicht zu fürchten, daß ihm diese Gnade genommen werden könnte, solange er selbst diese begehrt .... Denn Gott kennt keine Grenzen Seiner Liebe. Das Kind, das empfangen will, wird ständig gespeist mit dem Brot des Himmels, welches ist die ewige Wahrheit. Nichts in der Unendlichkeit ist kostbarer denn diese, es ist die göttliche Wahrheit das allein Erstrebenswerte, denn wer diese hat, hat alles ....

Wer in der Wahrheit steht, ist gleichsam eingeweiht in das Wirken Gottes, ihm wird alles offenbart, was wissenswert und dem Menschen von Nutzen ist. Ihm wird auch gleichzeitig das Verständnis geweckt für alles geistige Wirken, es wird ihm das Wissen vermittelt zum Zwecke des geistigen Ausreifens; es wird ihm die Aufgabe gestellt, sich als Bildner der menschlichen Seele zu betätigen, er wird in die undenklichsten Gebiete eingeführt und empfängt darüber Belehrungen unbegrenzt, denn sein Wissen soll dazu dienen, den Mitmenschen gleichfalls zu belehren. Und jedem Menschen steht es frei, sich zu beteiligen an dem geistig Gebotenen, jedem Menschen steht es frei, gleichfalls göttliche Weisheit zu empfangen und sein Wissen zu bereichern, so wie es nur sein Wille ist.

Und wer die göttliche Gnadengabe erkennt und sie dankend in Empfang nimmt, hat so unsagbar viel gewonnen, denn er gelangt zur Erkenntnis und geht fortan den rechten Weg zur Höherentwicklung seiner Seele, er legt den Lebensweg nun nicht mehr vergeblich zurück, sondern ist eifrig bedacht, alles, was ihm durch das Wort Gottes vermittelt wird, zu befolgen .... Er beachtet das göttliche Gebot der Liebe und trachtet also danach, sich zu erlösen .... Er hat nur ein Ziel vor Augen, die Sonne des Geistes aufgehen zu sehen.

 Er trachtet danach, in die Strahlen der göttlichen Gnadensonne zu kommen, um nur immer deren Wirkung an sich zu verspüren .... er kommt dem göttlichen Willen nach mit allem Eifer, und seine Sorge ist nicht nur sein Seelenheil, sondern auch das Seelenheil der Mitmenschen, denn er erkennt in diesen das gleiche Erzeugnis göttlicher Vaterliebe, er erkennet, daß alle Menschen des gleichen Geistes sein sollen und daher unausgesetzt den göttlichen Geboten Rechnung getragen werden muß, daß ein jeder Mensch sorge in Liebe für den Mitmenschen, daß die Liebe alle untereinander verbinden und füreinander tätig sein soll .... Es soll die göttliche Weisheit .... das empfangene göttliche Wort .... dies zuwege bringen, daß sich der Mensch geistigen Reichtum sammle auf Erden und also reich bedacht eingehe in die Ewigkeit, allwo die geistigen Gaben allein gewertet werden und somit die göttliche Wahrheit bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit ....Amen

1159
Die Mich begehren, sind Mir willkommene Diener, denn Ich sehe ihren Willen und ihr allzeit Mir zugewandtes Herz. Die Bereitschaft, für Mich und Meinen Namen zu kämpfen, sichert ihnen Meine immerwährende Liebe, und es müssen zur Höhe gelangen, die Meine Liebe erfaßt und zu Mir hinanzieht

1155
Denn die göttliche Liebe und Weisheit ist seit Ewigkeit nur darauf bedacht, den Erdenwesen ihren Aufstieg so leicht als möglich zu machen, und gab daher diesen die Gnade, die Sprache gebrauchen zu dürfen, um einander den Weg nach oben leichtzumachen ....Amen

1159
Denn es sollen Meine Kinder vollkommen werden und teilhaben an aller Herrlichkeit, die Meine Liebe ihnen dereinst bieten möchte ....

1160
Es ist der Geist aus Gott in jeden Menschen hineingelegt, jedoch nicht jeder Mensch nützet dieses Köstlichste in sich, und dann bleibt sein Leben auf Erden ein verfehltes und hat dem Wesen keinen Fortschritt gebracht, denn ohne den Geist aus Gott in sich zu erwecken, kann die Einigung mit dem Vatergeist nicht stattfinden, die jedoch der einzige Zweck im Erdenleben ist ....Amen

1161
Der Lebensgenuß wird ersehnt und geistiger Tod die Folge sein.

1162
Nichts ist im irdischen Leben hinderlicher dem Emporklimmen zur Höhe als der fortgesetzte Versuch der irdischen Gütervermehrung.

1163
Es wird der Wille, zur Höhe zu gelangen, sie zu tiefstem Wissen führen .... Denn Gott bedenket, die sich willig von der Erde lösen und in den Sphären des Geistes ihre wahre Heimat erkennen ....Amen

1164
Das unbegrenzte Vertrauen zur göttlichen Führung muß tief in euch Wurzel fassen, dann erst könnet ihr alles Schwere mit Leichtigkeit überwinden.

1164
Es muß der Leitfaden alles Denkens sein, daß der göttliche Herr und Schöpfer eines jeden einzelnen Leben führt

1165
Und es wird die ewige Wahrheit immer die gleiche bleiben, es wird Mein Wort immer und ewig das gleiche, unveränderte Wort sein, das Ich Selbst auf Erden Meinen Jüngern gab. Doch alles menschliche Beiwerk wird Anlaß geben zu Streitfragen ....

1165
Und es wird die ewige Wahrheit immer die gleiche bleiben, es wird Mein Wort immer und ewig das gleiche, unveränderte Wort sein, das Ich Selbst auf Erden Meinen Jüngern gab

1166
Und ihr alle, die ihr noch nicht den Weg zu Mir gefunden habt, lasset euch sagen: Der im Himmel thront und Dem alles gehorchen muß, Der lässet Seiner nicht spotten .... und noch viel weniger lässet Er in Seinem Namen reden, die Böses wider Ihn im Schilde führen .... Und Er lässet nicht ein Kind deren Opfer werden, das zum Vater im Himmel die Hände bittend erhebt und reinste Wahrheit begehrt ....Amen

1167
Ein jeder Ruf, der aus dem Herzen kommt, dringt zum Vater und wird auch Erhörung finden, so es zum Seelenheil des Menschen dienlich ist

1167
Die Macht des Gebetes ist so groß, daß ungeahnte geistige Kraft dem Erdenkind zur Hilfe gesandt wird und jeglicher Bitte entsprochen wird, so es im Willen des himmlischen Vaters liegt. Doch nur das Gebet kann erhört werden, das demütig bittend und kindlich vertrauend zum Vater emporgesendet wird .... es muß das Gebet widerspiegeln das rechte Verhältnis zu Gott ....

1168
Meinen Segen verheiße Ich denen, die Mir nachfolgen, die alles tun, was dem Gebot göttlicher Liebe entspricht, und die sich Meinem Willen gänzlich unterordnen. Und so wird sich der Meines steten Wohlwollens erfreuen dürfen, der bedingungslos alles hingibt auf Erden, um geistiges Gut zu empfangen. Er wird Meines ständigen Segens gewiß sein und nicht Not zu leiden brauchen, denn so Mir die Seele angetragen wird, soll auch der Körper nicht darben, auf daß die Arbeit an der Seele nicht beeinträchtigt werde.

1168
Des Strebens auf Erden darf kein Ende sein, denn solange der Mensch auf Erden weilt, sind ihm Möglichkeiten geboten, die seiner Vollendung dienen.

1168
Des Wohles des Mitmenschen zu gedenken ist unvergleichlich wertvoller für die Seele, als das eigene Wohl ständig zu beachten.

1168
Die Unpässlichkeiten des Körpers sind oft nötig, um der Seele Beistand zu gewähren, so sie lau und nachlässig zu werden beginnt.

1168
Und so bittet stets um Meinen Segen, um Meine Gnade, auf daß euch der Weg auf Erden leicht gangbar erscheine und ihr euer Ziel erreichet ....

1356
So der Mensch in der Liebe lebt, wird ihm sein Geist selbst verkünden den Willen Gottes, doch es läßt Gott nicht zu, daß sich widerrechtlich Einblick verschaffe in das jenseitige Leben, der nimmer den Drang nach Wahrheit in sich verspürt ....

1359 empfangen  28.3.1940
Forderungen .... Nachfolge Jesu .... Sündenvergebung ....
Die Forderungen, die Gott nun an den Menschen stellt, sind heut die gleichen wie zur Zeit des Wandelns Jesu auf Erden. Es gab der Herr Sein Blut hin für alle Sünder, und Er nahm also auch die Sündenschuld aller auf Sich. Es standen jedem Menschen die Gnaden des Erlösungswerkes zu, so er es als solches anerkannte. Und das gleiche verlangt der Herr noch heut. Es muß die Göttlichkeit Jesu anerkannt werden und die unendliche Liebe Gottes zu den Menschen, daß Er alle Sündenschuld dieser getilgt hat mit Seinem Blut. Die Gabe Gottes, die Tilgung der Sündenschuld, war ein unverdientes Geschenk, das nur die übergroße Liebe Gottes den Menschen bot. Doch es kann dieses Geschenk nimmermehr dem Menschen zugeteilt werden, der es bewußt ablehnt. Es muß der Mensch seine Unwürdigkeit erkennen, er muß sich dessen bewußt sein, wie tief er durch seine Sünde gesunken ist und wie weit er sich von der ewigen Gottheit entfernt hat .... Er muß in der Erkenntnis seiner Unwürdigkeit den Vater im Himmel um Erbarmen anflehen, Ihm seine Unwürdigkeit gestehen und um des Erlösungswerkes willen, um der übergroßen Liebe Jesu willen um Befreiung von seiner Sündenschuld bitten im tiefsten Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. So der Mensch Ihm nun alle seine Sünden darstellt, so er klein und niedrig wird vor der erbarmenden Liebe Gottes, so er nun in tiefster Demut um Gnade fleht und sich und seine Sündenschuld dem ewigen Richter anheimstellt zum Urteilsspruch, wird der Herr Gnade für Recht ergehen lassen .... Er wird um Seines Sohnes willen alle Schuld tilgen und voll Erbarmen Sich zu diesem Kinde neigen, das bewußt sich die Gnade des Erlösungswerkes erbeten und die Nachfolge Jesu anzutreten sich entschlossen hat .... Denn wer um Jesu willen erlöst zu werden begehrt, wird auch bestrebt sein, seinen Lebenswandel zu gestalten nach dem Willen des Herrn. Er wird sich den göttlichen Erlöser zum Vorbild nehmen, er wird Ihm nachzufolgen trachten, und es wird das Erlösungswerk für ihn nicht nur ein Akt einmaliger Sündenvergebung sein, sondern der Anlaß zu einem völlig neuen Leben .... Es wird alle Schuld von ihm genommen sein und mit ihr auch die Macht des Widersachers gebrochen werden, jemals großen Einfluß auszuüben auf einen solchen Menschen, der sich bewußt dem Herrn und Heiland zu eigen gab, indem er in den Kreis jener trat, für die der Herr Sein Leben hingab .... Amen

1360
Der Weg zur Höhe geht nur über die Liebe; es kann die Liebe nimmermehr ausgeschaltet werden, denn Gott ist die Liebe .... Gott zu suchen, ohne in der Liebe zu stehen, wird ohne Erfolg sein, denn es läßt Sich die Ewige Liebe eben nur finden durch tätige Nächstenliebe ....

1360
Der Seele kommen nur die Werke der Liebe zugute, ihr wird alles das zur Höhe verhelfen, was sich der Körper versagt zugunsten des Mitmenschen.

1360
Und darum übet euch in der Liebe, auf daß ihr erlösend wirket auf Erden ....

1364
Wählet zwischen der Materie und dem Geist .... entscheidet euch für den Zustand des Gebannten oder den Zustand der Freiheit .... Es wird euch, so ihr in der Erkenntnis steht, diese Entscheidung nicht schwerfallen und also suchet, erst zur rechten Erkenntnis zu gelangen .... Und so ihr dazu den Willen habt, enthält die ewige Gottheit euch sicher nicht die rechte Erkenntnis vor. Denn ihr dürfet nur wollen, daß euer Denken recht sei, ihr dürfet nur immer das Wahre und Gerechte anstreben, dann werdet ihr es auch erkennen und also auch sehr wohl vermögen, eure Wahl zu treffen zwischen Materie und dem Geist.

1365
Es lehnen die Menschen des öfteren einen weisen und gerechten Schöpfer ab, weil das unsägliche Leid auf Erden sie nicht an einen Urheber dessen glauben lassen will, Der die Liebe Selbst sein soll. Und sie denken nicht darüber nach, inwiefern die Menschen selbst die Urheber aller Leiden und Drangsale sind.

1365
Es lehnen die Menschen des öfteren einen weisen und gerechten Schöpfer ab, weil das unsägliche Leid auf Erden sie nicht an einen Urheber dessen glauben lassen will, Der die Liebe Selbst sein soll. Und sie denken nicht darüber nach, inwiefern die Menschen selbst die Urheber aller Leiden und Drangsale sind. Die Veranlassung zu allem ist immer in der eigentlichen Ursache zu suchen, und das muß auch hier der Mensch sich einmal klarmachen, daß sowohl die Leiden wie ihre Auswirkungen die Folgen sind einer gänzlich verkehrten Willensrichtung. Es muß immer die Freiheit des Willens als erstes in Betracht gezogen werden. Ohne diesen freien Willen wäre der Mensch nicht das, was er sein soll .... ein Wesen, das aus sich heraus vollkommen werden kann, um eben Gott gleich dereinst schaffen und wirken zu können .... Er wäre ein gerichtetes Wesen, nicht mehr wie ein Tier, das der Wille des Schöpfers bestimmt zur Ausführung seiner Tätigkeit. Es scheidet also erstmalig aus, daß die Wesen vollkommen in die Welt gestellt werden könnten .... sondern sie müssen sich erst zu dem gestalten, was ihre Bestimmung ist. Und es kann daher auch der freie Wille dem Wesen nicht genommen werden. Er kann nur beeinflußt werden zu dem oder jenem Handeln. Daß nun die Menschen den freien Willen mißbrauchen in einer ihnen gänzlich unzuträglichen Weise, daß sie ihn dazu benützen, sich immer weiter zu entfernen von Gott, anstatt sich Ihm zu nähern, ist entscheidend für alle Begleiterscheinungen ihres Erdenlebens. Sie könnten sich dieses sehr leicht zu einem erträglichen, weniger leidvollen Leben machen, wenn sie ihren Willen recht gebrauchten, denn ihre einzige Aufgabe ist, die Trennung von Gott zu überbrücken, die Entfernung von Ihm zu verringern, sich Gott wiederzunähern, von Dem sie sich entfernt haben, als sich der Geist vom Urgeist löste. Es stand alles Geistige, was aus Gott hervorgegangen ist, im freien Willen .... es hat sich uranfänglich in Selbstüberheblichkeit von Gott getrennt, soll jedoch wieder mit dem Schöpfer aller Dinge, mit dem Urgeist, der Urkraft sich wiedervereinen, und dies ist, da ihm der freie Wille belassen bleiben muß, nicht anders als auf dem Wege des Leides .... des gebannten Zustandes .... möglich, denn nur Leid verringert die Selbstüberheblichkeit .... Leid ist Unfreiheit, und das Erkennen der Unfreiheit macht demütig. Es kann das Wesen nicht anders zu seiner Vollendung gelangen als in tiefster Demut .... Also muß das Wesen, das sich gewaltig und herrschend wähnte und sich auflehnte gegen Gott als den Ausgang alles Lichts, niedergerungen werden zu tiefster Demut, um dann den Weg zur Höhe mit Leichtigkeit zurücklegen zu können. Und es ist die Welt weniger denn je demütig und Gottes Hilfe begehrend .... sie steht mehr denn je in der Gewalt dessen, der den Abfall alles Geistigen von Gott herbeigeführt hat, und es lehnet sich nun in größtem Maß alles Geistige gegen Gott auf, indem die Menschen Ihn bewußt leugnen und in Lieblosigkeit allen Anforderungen des Gegners nachkommen, das Gebot der Liebe aber nicht mehr achten, das wiederum erfüllt werden muß, soll die Vergeistigung des Menschen sich vollziehen, die erst das Wesen zu dem macht, was es sein soll laut göttlicher Bestimmung. Und also ist der Wille falsch geleitet, und dieser verkehrte Wille soll nun recht gestaltet werden, und es ist dies nur noch durch Leid möglich, da alle anderen Versuche einer Umgestaltung ergebnislos blieben, Gottes Liebe und Barmherzigkeit aber die Menschen nicht ihrem selbstgewählten Schicksal überlassen will. Denn Seine Weisheit erkennt wahrlich, was der Seele des Menschen dienlich ist zu seiner Vollendung .... Amen

1368
Und darum spricht der Herr: „Bittet Mich um Hilfe, Ich will sie euch angedeihen lassen.“

1369
Was der Mensch nur rein verstandesmäßig tut, wird selten frei sein von Irrungen.

1369
Denn es wird das Wort Gottes in seiner tiefsten Weisheit erfassen, wer den Willen Gottes zu erfüllen trachtet und sich also dem Wirken des göttlichen Geistes nicht entzieht.

1370
Es ist ungemein trostlos, zu sehen, wie alles hingegeben wird, was an Gott gemahnet, wie der Glaube an den göttlichen Erlöser mehr und mehr schwindet und wie alles Sinnen und Trachten der Menschheit nur dem gilt, was Anteil ist der finsteren Macht.

1372
Wer Gott ernstlich sucht, braucht jedoch keine Gefahr zu fürchten, so er Gott alle seine Wege anheimstellt und Ihn um Sein Geleit bittet .... Dann wird er recht geführt werden und ans Ziel gelangen .... Amen

1374
Rechte Wege .... Römisch-katholisch ....
Darüber sollet ihr nicht streiten, welche Wege die rechten sind vor Gott, so ihr nur den Willen habt, zu Gott zu gelangen. Der göttliche Wille läßt euch das Brot des Himmels zukommen, wo immer ihr es begehrt. Und wer es als das Brot des Himmels aufnimmt in sein Herz, dessen Seele wird auch gespeist werden, und diese geistige Nahrung wird ihr zum ewigen Heil gereichen. Den innigen Kontakt herzustellen mit dem göttlichen Heiland und Erlöser ist das alleinige Wahrzeichen der Kirche Christi, und also wird jeder ein Jünger Christi und Anhänger Seiner Lehre sein, der nur den Heiland erkennt, Ihn liebt und sich Ihm verbindet auf ewig. Und er kann nun auf verschiedenen Wegen dazu gelangen, wo ihm das Licht des Erkennens leuchtet .... Nur muß er eben als erstes die Verbindung mit Gott herstellen, denn dies ist seines Erdenlebens einziger Zweck, sich zu einen mit dem Vatergeist von Ewigkeit. Es werden also jene Menschen, die allen Ernstes Gott suchen, auch zu Ihm gelangen, wenngleich sie verschiedene Wege gehen, denn sie sehen immer am Ende ihres Weges den göttlichen Herrn und Heiland, und Seiner Lichtgestalt streben sie entgegen .... Hinwiederum ist nicht ein bestimmter Weg Sicherheit dafür, daß er zum Ziel führt, so er nur beschritten wird einer Tradition wegen, jedoch die Lichtgestalt nicht bewußt ersehnt wird. Denn es wird sich dieser Weg endlos lang hinausziehen, es wird stets erscheinen, als führe er immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, denn es ist das rechte Ziel noch nicht erkannt .... Ein jeder hält den Weg, den er wandelt, für den allein rechten, und er kann auch für den einzelnen der rechte Weg sein, so er eben nur deshalb beschritten wird, um endlich der ewigen Gottheit näherzukommen. Es wird ein jeder Weg gangbar durch dieses Verlangen, und es führt ein jeder Weg zum Ziel. Jedoch darf nicht verkannt werden, daß oft große Kraft verschwendet wird auf völlig unwichtiges Erfüllen von Anforderungen, die der Verbindung mit Gott in keiner Weise dienlich sind und die daher besser genützt werden könnte; d.h., daß des eigentlichen Zweckes des Erdenlebens, eben der Vereinigung mit Gott, zu wenig gedacht wird, dagegen völlig belanglosen, von Menschen erlassenen Geboten mit größter Wichtigkeit Folge geleistet wird und die eigentliche Aufgabe, die Vereinigung mit Gott, nicht immer allem Streben vorangesetzt wird, sondern öfter noch ein solches Vertiefen in die größte Liebe und Gnade Gottes außer Frage stellen. Und so bleibt also immer das Verlangen nach dem Herrn allein ausschlaggebend, ob das Erdenkind auf rechter Fährte ist, nicht aber die verschiedenen Geistesrichtungen, die alle dieses Verlangen nach Gott nicht auszuschließen brauchen. Doch so euch von oben eine klare Unterweisung gegeben wird, tut ihr gut daran, diese anzunehmen, denn sie führt euch auf dem gangbarsten Wege der ewigen Heimat entgegen, und ihr sehet die Lichtgestalt des Heilands deutlich vor euch, so daß ihr mutig und unverzagt jenen Weg wandelt, der göttlichem Willen entspricht, und ihr nicht Gefahr laufet fehlzugehen, denn es kommt der Herr und Heiland euch Selbst entgegen, und von Seiner Hand geführt, erreichet ihr sicher euer Ziel .... Amen

1374
Darüber sollet ihr nicht streiten, welche Wege die rechten sind vor Gott, so ihr nur den Willen habt, zu Gott zu gelangen. Der göttliche Wille läßt euch das Brot des Himmels zukommen, wo immer ihr es begehrt. Und wer es als das Brot des Himmels aufnimmt in sein Herz, dessen Seele wird auch gespeist werden, und diese geistige Nahrung wird ihr zum ewigen Heil gereichen. Den innigen Kontakt herzustellen mit dem göttlichen Heiland und Erlöser ist das alleinige Wahrzeichen der Kirche Christi, und also wird jeder ein Jünger Christi und Anhänger Seiner Lehre sein, der nur den Heiland erkennt, Ihn liebt und sich Ihm verbindet auf ewig. Und er kann nun auf verschiedenen Wegen dazu gelangen, wo ihm das Licht des Erkennens leuchtet ....

1374
Ein jeder hält den Weg, den er wandelt, für den allein rechten, und er kann auch für den einzelnen der rechte Weg sein, so er eben nur deshalb beschritten wird, um endlich der ewigen Gottheit näherzukommen. Es wird ein jeder Weg gangbar durch dieses Verlangen, und es führt ein jeder Weg zum Ziel. Jedoch darf nicht verkannt werden, daß oft große Kraft verschwendet wird auf völlig unwichtiges Erfüllen von Anforderungen, die der Verbindung mit Gott in keiner Weise dienlich sind und die daher besser genützt werden könnte; d.h., daß des eigentlichen Zweckes des Erdenlebens, eben der Vereinigung mit Gott, zu wenig gedacht wird, dagegen völlig belanglosen, von Menschen erlassenen Geboten mit größter Wichtigkeit Folge geleistet wird und die eigentliche Aufgabe, die Vereinigung mit Gott, nicht immer allem Streben vorangesetzt wird, sondern öfter noch ein solches Vertiefen in die größte Liebe und Gnade Gottes außer Frage stellen.

1375
Der wahrhaft Strebende sucht Gott überall, ihm wird der Kirchenbesuch wohl nicht schaden, doch er kann die Fühlung mit Gott jederzeit und überall finden und bedarf dazu keiner besonderen Stätte.

1376
Wer sich angelegen sein läßt, unverdrossen an sich zu arbeiten, und also strebt nach Vollkommenheit, wer immer nur sich selbst und sein Handeln einer strengen Prüfung unterzieht, wer ständig trachtet, den göttlichen Willen zu erfüllen, dem ist es ernst um die Kindschaft Gottes, und diesen sieht der Vater als Sein Kind an.

1380
Es wird der Mensch sich seinen Leidenszustand verringern können, so sein Wille zu Gott gerichtet ist.

1380
Doch Seinen Schutz verheißet der Herr denen, die Ihn lieben ....

1384
Alles Geistige ist dem Menschen zugänglich, so er es begehrt .... Doch immer nur auf dem Wege der Liebe. Ohne Liebe jedoch ist der Zugang versperrt, und will nun der Mensch sich Weisheiten aneignen, so wird er stets das Rechte abweisen und Falsches unbedenklich annehmen, denn es sind seine Sinne noch gerichtet durch den Geist der Lieblosigkeit, der ihm innewohnt.

1384
Liebe, Licht und Weisheit sind unzertrennlich miteinander verbunden, und so der Mensch liebetätig ist nach dem Willen Gottes, wird Licht und Weisheit gleichfalls in ihm sein, denn eins ist ohne das andere nicht denkbar.

1384
Will der Mensch also im hellsten Licht und der rechten Erkenntnis stehen, will er göttliche Wahrheit gelehrt bekommen, so muß er nur sich in der Liebe üben und seinen Geist zur Höhe senden, und es wird alles, was gleichfalls voller Liebe ist und voller Weisheit, sich mitteilen dem verlangenden Erdenkind.

1386
Ein Wille regiert alles

1386
Ein Wille regiert alles .... Erlöst ist alles, was sich diesem Willen unterstellt aus eigenem Antrieb .... doch verdammt sind die Wesen, die den göttlichen Willen bekämpfen wollen .... Denn dieses Vorhaben wird nur mit dem Untergang enden. Nie und nimmer kann der göttliche Wille ausgeschaltet werden. Selbst dort, wo der Wille des Menschen am Werk ist, Dinge zu vollbringen, die dem göttlichen Willen widersprechen, ist es wieder nur Gottes Zulassung, um wieder Seelen dadurch Rettung zu bringen aus geistiger Bedrängnis, niemals aber könnte etwas geschehen, was gänzlich gegen Seinen Willen wäre. Denn Seine Weisheit, Liebe und Allmacht ist bestimmend für alles, was geschieht .... Und diese Weisheit, Liebe und Allmacht wird nur immer wollen, was jedem der von Ihm erschaffenen Wesen zum Besten gereicht .... Und daher wird sich diesem Willen kein Wesen widersetzen können. Nur die geistige Gestaltung steht jedem Wesen frei .... Auf diese übet der Schöpfer nicht den geringsten Zwang aus, und es kann daher das Wesen seinen freien Willen gebrauchen nach eigenem Ermessen .... Amen

1389
Und daher geht kein Wesen, sowohl auf Erden wie im Jenseits, leer aus, das in geistige Wahrheit geleitet zu werden begehrt, denn dieses ist Gott wohlgefällig ....

1389
Sorget der Mensch aus eigenem Antrieb für seine Seele, so sorget Gott für sein Leben .... Er bedenket ihn mit allem Nötigen und hält ihm irdische Sorgen fern, soweit dies der Förderung seiner Seele dienlich ist .... Amen

1391
Denn Gott will das Verlangen in euch erhöhen, Er will, daß ihr eure Gedanken zu Ihm sendet, daß ihr in innigem Gebet Ihn anrufet um Seine Hilfe .... und es wird euer Gebet erhört werden .... Amen

1392
Gott gibt dem Menschen unbeschränkt alles, was ihm zur Höhe verhilft

1393
Mit Gott besteht ihr jeden Kampf, ohne Gott werdet ihr unterliegen.

1393
Vertrauen zu Gott ist Glaube

1393
Vertrauen zu Gott ist Glaube .... und ein gläubiges Erdenkind soll sich durch nichts erschüttern lassen, es soll bedingungslos sich dem Vater im Himmel übergeben, dann erst wird es die Kraft des tiefen Glaubens an sich spüren und ohne Sorge alles Schwere im Leben hinnehmen, denn immer sind es Prüfsteine des Glaubens, die den Menschen nicht zum Fall bringen dürfen. Amen

1395
Denn es wird Gott mit einem jeden reden, der Seine Stimme vernehmen will-

1395
Denn es wird Gott mit einem jeden reden, der Seine Stimme vernehmen will; Er wird in eines jeden Menschen Herz die Gabe legen, gedankliche Übermittlungen sowohl als auch tönende Worte aufzunehmen und sie dem Gehirn zuzuführen, wo es nun erst verstandesmäßig verarbeitet wird und also dem Menschen nun zugeht, entweder als klare Gedanken oder tief empfundene Worte, die nichts anderes bezwecken, als Licht und Wahrheit den Menschen auf Erden zu bringen, sofern diese angefordert wird .... Amen

1397
Worte vermögen es nicht auszudrücken, mit welcher Liebe der Vater im Himmel Seine Kinder betreut.

1398
Denn Er sendet alles Schwere ja nur über die Menschheit, daß sie den Glauben an Gott wiederfindet .... Und so muß Er nun auch den völlig niedergerungenen Glauben gewaltsam zur Höhe bringen, indem Er Seine Allmacht den Menschen beweiset und der Welt zeiget, daß Er der Herr ist über Himmel und Erde .... Amen

1400
Denn das Liebeswirken überwindet die ärgsten Widerstände ....

1402
Trauer um die Abscheidenden ....
Um die Lebenden sollet ihr besorgt sein, nicht aber denen nachweinen, die der Herr abrufet, so die Zeit gekommen ist. Und also müsset ihr euch fügen in den göttlichen Willen und euch trösten im Herrn. Denn Gott ist die Liebe .... Er sendet euch nicht Kummer und Trübsal, auf daß ihr leiden sollt, sondern um eurer Seelen willen, die durch das Leid reifen sollen. Und so ihr einen Menschen verlieret, der euch lieb und teuer ist, wird euer Schmerz gelindert werden, gedenket ihr des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz. Auch ihr nehmet das Leid auf eure Schultern, so ihr es traget für den Herrn .... Und um der Menschheit willen ertrug der Herr das Leid, ihr aber traget es für jene, denen eure Liebe gilt, so ihr es ergeben und dem Herrn zuliebe tragt. Darum klaget nicht, und rufet die Seele nicht zur Erde zurück, so sie das Erdental verlassen hat, denn ihr hat die Stunde der Freiheit geschlagen, und alle Erdenschwere ist von ihr abgefallen. Und dies soll euer Trost sein, daß die Liebe Gottes unendlich ist, daß diese Seine Liebe das Leben beschließt, so die Zeit gekommen ist, da Er sie zu Sich rufet in Sein Reich .... Der Weg auf Erden war nicht leicht, nun die Seele sich löset von der Erde, dürfet ihr nicht traurig sein, denn sie tauschet das Erdenleben ein gegen ein friedvolles Leben in der Ewigkeit .... Amen

1403 (Wille Fett rw)
Denn der Wille des Menschen muß sich Gott zuwenden, erst dann kann ihm Hilfe entgegengesandt werden von Gott

1405
Es ist immer die Stärke des Verlangens nach Gott der Maßstab, mit dem auch die Kraft aus Gott ihm zugemessen wird.

1405
Dienen .... Gott und dem Nächsten .... das ist eure Lebensaufgabe, die ihr leicht und mühelos bewältigen könnt, so ihr euch der Kraft aus Gott bedienet. Und Gott teilet sie einem jeden mit, der sie in Empfang nehmen will ....

1406
Mangel an Demut ....
Irriges Denken ....
Es ist unsagbar schwer, den Menschen das Irrige ihres Denkens klarzumachen, so es ihnen an innerer Demut mangelt. Nichts ist ihnen zu erklären, weil sie überzeugt sind, alles zu verstehen, und sie sich daher nicht belehren lassen wollen. Und doch sind sie vom rechten Denken weit entfernt. Und ob ihnen gleich ungewöhnliche Beweise geliefert werden, sie setzen sich mit einer Leichtfertigkeit darüber hinweg, weil ihnen ein Vertiefen unbehaglich erscheint. Denn sich selbst müssen sie wohl eingestehen, daß ihr Lebenswandel nicht so ist, wie es verlangt wird von Gott, und jede Bestätigung dessen, was sie fürchten, ist ihnen unangenehm zu hören.
Es sind dies jene Menschen, denen es am ernsten Willen mangelt, zur Höhe zu gelangen. Sie betrachten das irdische Leben und dessen Erfüllung als erste Pflicht und gedenken ihres Schöpfers nur in Zeiten der Not. Doch die rechte Gottesverehrung im Herzen kennen sie nicht, und daher erkennen sie auch nicht das Wort Gottes als das, was es ist .... als eine Sendung vom Himmel, in Liebe den Menschen geboten, die ihnen Kraft und Gnade ungemessen vermitteln, die ihnen nimmermehr Zeit und Kraft rauben kann, sondern stets ihnen diese zuführt.
Es ist wohl verständlich, daß Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Worte den Menschen ungläubig machen können und er mit einer gewissen Vorsicht solche Sendungen betrachtet, jedoch einer ernsten Prüfung diese zu unterziehen lehnen sie gleichfalls ab, und also können sie auch nicht richtig urteilen und bleiben dem göttlichen Wort fern, wo es ihnen so nahegebracht wird. Und nur die größte Liebe und Geduld kann es zuwege bringen, daß auch jene Kenntnis nehmen von dem Inhalt der Sendungen von oben. Sie werden zwar auch weiterhin auf Ablehnung stoßen, jedoch so sie unterbreitet werden können, kann doch eine Umänderung des Denkens Erfolg sein. Es vergeht nur bei solchen Menschen noch lange Zeit, ehe sie die außergewöhnliche Gnade erfaßt, und es ist diese Zeit bedauerlicherweise verloren für die Ewigkeit .... Amen

1407
Es ist Sein Wille, daß ihr euch liebet untereinander und einer dem anderen Liebes zu tun bemüht ist. Ihr sollet alles Unheil voneinander abwenden, nicht aber euch gegenseitig solches zufügen.

1408
Gottes Wille aber ist, in Liebe einander zu dienen, nichts fordern, nichts erzwingen, sondern zu bitten und zu geben ....

1408
Es sollen die Menschen im Frieden nebeneinander leben und ihr Erdendasein benützen, für ihre Seelen zu sorgen.

1412
Unverantwortlich ist es, so sich der Mensch nicht um sein Seelenheil bemüht. Denn seine Nachlässigkeit hat zur Folge, daß seine geistigen Fähigkeiten unentwickelt bleiben und also der Mensch dahinlebt ohne den geringsten geistigen Fortschritt verzeichnen zu können, und es ist sein Leben nicht zweckentsprechend gelebt.

1413
Gott ist die Liebe .... und die Liebe führt euch oft wunderbare Wege, auf daß ihr zu Ihm gelanget.

1413
Es muß jedes Wesen selbst sich zur Höhe entwickeln, und dazu gibt ihm die Liebe Gottes jede erdenkliche Gelegenheit.

1413
Nur die göttliche Liebe läßt das Wesen leiden, denn jedes Leid verringert die Entfernung von Gott .... Und jede Annäherung an Gott ist Glückszustand ....

1413
Und so ist die göttliche Liebe unentwegt bemüht, allem aus Ihr Hervorgegangenen Erlösung zu bringen ....

1414
Da der Wille des Menschen gefordert wird, muß er durch Leid und Not so beeinflußt werden, daß er sich dorthin wendet, wo ihm letzte Erlösung winkt .... zur ewigen Gottheit, Die in Ihrer Liebe stets sucht, den Leidenszustand des Wesens zu verkürzen .... Amen

1415
Göttlicher Mahnruf ....
Pfingsten ....
Dies soll Mein Geist euch künden, daß ihr in arger Gefahr seid, euer Leben zu verlieren, die ihr Meinen Worten nicht Glauben schenkt. Meine Liebe trägt euch Hilfe an, und ihr weiset sie von euch .... Meine Liebe sendet euch das Brot des Himmels, um euch zu stärken im Kampf wider alles Böse .... Meine Liebe warnet euch und will euch zum Guten lenken .... Meine Liebe gibt euch Aufklärung, daß ihr fehlgeht, und Meine Liebe will euch Licht bringen .... Und ihr achtet dieser Liebe nicht, ihr weiset sie von euch, ihr nehmet nicht Kenntnis von Meinem Wort, ihr ändert euer Leben nicht und wandelt weiter den Weg, der in die Irre führt.

Und ihr setzet bringet? dadurch euer Leben in Gefahr, ihr bedenket nicht, daß ihr dem ewigen Verderben entgegengeht. Denn Ich kann euch nicht davor bewahren, wenn ihr selbst danach verlangt. Und euer Handeln beweist es, daß ihr danach verlangt. Und alle Meine Boten bemühen sich vergebens, euch rechtes Denken zu lehren; euer Widerstand wird immer stärker, ihr schließet die Augen und die Ohren, um nicht zu vernehmen den Ruf von oben. Ihr fesselt euren Geist und gebet ihm nicht die Freiheit, und ihr werdet daher niemals wissend werden, denn Ich kann mit Meinem Geist nur die Menschen bedenken, die ihr Herz öffnen und Meinen Geist begehren. Nur diesen kann Ich die Kraft zukommen lassen, und nie kann die Welt Meine Stimme hören.

Doch euch, die ihr euer Herz verschließet Meiner Stimme, wird sie laut und drohend ertönen müssen, und Schrecken und Entsetzen wird diese Stimme bei euch auslösen, so ihr der Stimme der Liebe nicht Gehör schenken wollt. So Meine liebevollen Ermahnungen ungehört verhallen, muß Mein Ruf laut und vernehmbar euch ertönen, doch zu eurem Entsetzen .... Ich warte nur noch kurze Zeit und versuche noch zuvor zu gewinnen alle, die sich Mir nicht widersetzen. Doch die Stunde ist nicht mehr fern, und alle Meine Engel sind angewiesen, Mir zu dienen ....

Alles, was in der Liebe steht, ist tätig und suchet den Menschen Hilfe zu bringen, und überall, wo Not ist, klopfen sie an und suchen die Gedanken hinzulenken zu Mir .... Und die bei Mir verbleiben, denen stehe Ich bei mit Meiner Kraft und Meiner Liebe .... Und deren Los ist wahrlich besser, wenngleich es irdisch untragbar erscheint, denn sie haben zu Mir gefunden, und Ich lasse sie nicht von Mir .... Denn Meine Liebe suchet alle Seelen, die noch nicht gänzlich wider Mich sind, zu erretten aus der Macht des Bösen. Und Ich segne, die zu Mir finden in ihrer Not, denn sie werden das ewige Leben gewinnen, so sie das irdische Leben verlieren, sie werden eingehen in das Land des Friedens, wo alle Not von ihnen genommen ist .... Amen

1416
Und also wird Mein Geist euch erleuchten, und ihr werdet bedacht werden mit allen Gaben des Himmels .... ihr werdet wissend werden, ihr werdet in vollster Wahrheit stehen, und euer Erdenweg wird wahrlich ein Wandeln ganz nach Meinem Willen sein .... Ihr werdet Meine Gebote halten, weil ihr Mich liebet .... Amen

1419
Alles, was Menschenwerk ist, hat ein Ende, was aber von Gott ausgeht, kann nie ein Ende haben ....

1420
Und es wird Friede sein, dort wo Liebe ist .... ein Frieden des Herzens, der sich nicht erschüttern läßt durch Unfrieden in der Welt.

1421
Die sich in Demut beugen vor dem Herrn, werden von Ihm angenommen, denn Er teilet Seine Gnade aus denen, die sich Ihm unterwerfen. Und Er neiget Sich ihnen liebevoll zu. Er höret das Gebet der Bedrängten, Er höret die Seufzer der Betrübten, und Er will sie befreien aus ihrer Not. Denn ein gläubiges, demütiges Herz erreget Sein Wohlgefallen, und also erhöret Er sein Flehen .... Amen

1422
Eine geraume Zeit noch, und es erfüllet sich das Wort des Herrn, Der da saget: Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben .... Es wird alles in das Chaos der Verwüstung hineingezogen werden, sowohl geistig als auch irdisch betrachtet. Es wird eine Zeit des Schreckens sein für alle, die in der Ordnung zu leben begehren, denn es stürzet alles aus der gewohnten Bahn. Und wer noch unerweckten Geistes ist, wer nicht erkannt hat, daß nur der Frieden, der von oben kommt, wahre Ruhe bringen kann, den wird das Welttreiben belasten, es wird ihn hemmen und niederdrücken.

1424
Eine Gabe, die nicht in Empfang genommen wird, kann niemals ihren Zweck erfüllen.

1424
Es wird kein Erdenkind zu fürchten brauchen, zu schwach zu sein zum Entgegennehmen des göttlichen Wortes, denn was ihm mangelt, das geht ihm durch Gottes Liebe zu, so es nur innig darum bittet .... und ebenso wird auch die Willenskraft vermehrt werden, so sie der Mensch dazu nützet, dem göttlichen Willen gerecht zu werden .... Amen

1425
Verhärtet eure Herzen nicht und seid gebewillig gegen jedermann. Und so ihr gebeten werdet, bedenket euch nicht, ob ihr die Bitte erfüllen wollt, sondern gewähret sie, sofern es in eurer Macht steht. Ihr müßt immer euch in die Not des anderen hineinversetzen und stets bedacht sein, diese nach Kräften zu lindern, dann übet ihr euch in der Liebe, und es wird euch diese Liebe dereinst vergolten werden, denn „so wie ihr ausmesset, wird euch wieder zugemessen werden“, spricht der Herr .... 

1425
Der Mensch, der liebend tätig ist, ist in Gottnähe, und sein Geist erhellet sich entsprechend seiner Liebetätigkeit.

1425
Es wird der Mensch durch die Macht des Bösen in seiner Eigenliebe bestärkt und also gefühllos gegen das Leid des Mitmenschen.

1425
Die Eigenliebe ist das größte Hindernis zum Erkennen der Wahrheit. ( text geändert)

1425
Es soll der Mensch nicht glauben, daß er selbst schöpfen kann aus der Quelle des Erbarmens, während er dem Mitmenschen die gleiche Labung versagt.

1425
Es muß die Liebe tätig werden im Menschen, auf daß ihm letzte Erlösung werde ....

1429
Der geistige Wendepunkt im Erdenleben des Menschen ist immer der Moment der innigsten Fühlungnahme zu Gott .... denn es ist dieser auch gleichzeitig der Moment, wo die gute geistige Kraft in Aktion tritt. Es kämpft von Stund an der Mensch nicht mehr allein gegen seinen Erzfeind, sondern er hat größte Unterstützung zu gewärtigen, so sein Wille sich Gott zugewendet hat.

1429
Doch es muß der Mensch immer wieder mit den Feindseligkeiten des Widersachers rechnen, der ihm Hindernisse aller Art in den Weg legen wird, um seinen Aufstieg zu hindern oder zu erschweren. Und dieser unverkennbare Einfluß schlechter Kraft darf den Willen des Menschen, sich zu befreien, nicht erlahmen lassen. Er hat das Gegenmittel zur Hand .... das innige Gebet zu Gott um Kraft und Gnade .... Denn ein solches Gebet erhört der Vater im Himmel, weil die Liebe zu Ihm und der Wille nach Vereinigung mit Ihm das Gebet aufsteigen läßt zu Ihm .... denn so das Kind zum Vater verlangt, kann es jeder Hilfe gewärtig sein .... Amen

1429
.... denn so das Kind zum Vater verlangt, kann es jeder Hilfe gewärtig sein .... Amen

1430
Bekennet eure Schuld dem himmlischen Vater, auf daß Er euch davon befreie. Es gibt kein Gesetz, das die Liebe Gottes in Frage stellen könnte .... es gibt nichts, das unerfüllbar wäre von seiten des Menschen, was Gott von ihm verlangt.

1434
„Und es wird die Welt erlöst sein von aller Sünde ....“

1434
Wer also glaubt an Jesus Christus, daß Er der Sohn Gottes ist, Der durch Seinen Tod am Kreuz die Welt erlöst hat von allen Sünden, der wird auch durch seinen Glauben erlöst werden .... Denn er nimmt die Gnade an, die der Erlöser Selbst ihm bietet, er läßt sich durch seinen Willen erlösen .... Er bejaht das Erlösungswerk, er erkennt die übergroße göttliche Liebe, er erkennt seine übergroße Schuld, er erkennt seine Unwürdigkeit und seine Machtlosigkeit, sich selbst davon zu befreien. Er hebt flehend die Hände auf zu Christus und bittet um Erbarmen .... Und also wird er frei von aller Schuld ....

1435
Ob Not und Sorge durch eigenes Verschulden über den Menschen kommt oder ob Gott Selbst ihnen das Leid zur Prüfung schickt, immer muß die Kraft aus Gott angefordert werden, soll diese Not weichen.

1435
Nehmet Gott auf in eure Herzen, erkennet, daß Er in eurer nächsten Nähe ist und nur wartet, bis euer Herz sich Ihm zuwendet. Suchet Ihn nicht in der Ferne, öffnet euer Herz und vernehmet Seine Stimme ....

1436
Lasset Gott allein nur walten, Er wird euer Geschick lenken nach Seinem Willen ....

1436
Das Wirken des Satans ist so offensichtlich zu erkennen, daß nun der Herr Selbst eingreifen wird, um ihn in seiner Macht zu beschränken.

1436
Er wird Sich also äußern, daß der Ihn erkennen wird, der gläubig ist, den anderen aber wird auch diese Stimme nicht Beweis sein von göttlicher Allmacht und Weisheit. Sie werden ihre Ohren verschließen und nichts hören wollen von einem gewaltsamen Untergang Tausender und aber Tausender von Menschen. Und doch werden sie es hören müssen. Die ganze Welt wird diese Stimme vernehmen und voll Entsetzen ihre Wirkung verspüren, denn Gott will die Schlafenden aufrütteln, die Schwachen schrecken und die Starken ihre Ohnmacht erkennen lassen .... Er wird ein Gericht halten und Gewalt und Ungerechtigkeit sühnen .... Amen

1437
Er wird Seine Allmacht beweisen den Menschen, die nicht an Ihn glauben, doch denen, die Ihn erkennen, wird Seine Liebe erkenntlich sein ....

1438
Denn es hat der Herr nur denen die Weisheit vorbehalten, die vollernstlich die Arbeit an ihrer Seele in Angriff nehmen. Denn denen ist es ernst um die Höherentwicklung der Seele, sie streben bewußt einen höheren Reifegrad an und nehmen dankend die Belehrungen an aus der Höhe.

1438
Es steigt nun der Herr im Wort zur Erde nieder .... Sein Wort ist das Bindeglied von Ihm zur Menschheit .... Sein Wort kann in Empfang nehmen, wer durch tiefe Liebe die Entfernung von Gott verringert oder überbrückt hat. Einstens aber stieg der Herr Selbst zur Erde und war mitten unter den Menschen .... Er Selbst war die Brücke .... Er Selbst bot Sich an, die Verbindung zwischen der Menschheit und Gott wiederherzustellen .... Er Selbst ging den Weg, den nun die Menschen gehen sollen, um zu Gott zu gelangen. Er nahm Fleisch und Blut an .... Er suchte als Mensch durch tiefste Liebe die Brücke zu schlagen zur ewigen Gottheit .... Er überwand alles Menschliche und strebte alles Göttliche an .... Er lebte in Reinheit des Herzens, und in dieses reine Herz konnte Gott Selbst einziehen in aller Fülle .... Er gab Seinen Körper hin, Er überließ diesen Körper den Händen der gegnerischen Gewalt, um ihn als Sühneopfer Gott dem Herrn darzubringen.

1444
......, denn nur, wo das Wahrheitsverlangen vorherrschend ist, kann die reine Wahrheit von oben geboten werden. Darum meidet die Lüge und strebet immer die vollste Wahrheit an, auf daß ihr der göttlichen Gnadengabe gewürdigt werdet ....

1451
Die Gefahren des Erdenlebens sind unbeschreiblich groß, so sich der Mensch auf seine eigene Kraft verläßt. Denn es kann der Widersacher seine Macht gebrauchen, ohne auf irgendwelchen Widerstand zu stoßen. 

1452
Der Kern der Wahrheit kann erst dann gefunden werden, wenn er bewußt begehrt wird

1453
Doch es kann nur frei werden das Wesen, das zur Liebe sich gestaltet, denn nur die Liebe erzeugt die Kraft, die das Wesen zu seiner Freiwerdung benötigt ....

1454
Es soll der Mensch die Liebe pflegen, er soll sie als kostbarstes Gut im Herzen tragen und sie ständig zu vermehren suchen

1454
Es soll der Mensch die Liebe pflegen, er soll sie als kostbarstes Gut im Herzen tragen und sie ständig zu vermehren suchen .... Und so es ihm dazu an Kraft mangelt, soll er sich diese erbitten .... Und es wird sein Leben reich sein an geistigem Besitz, denn die Liebe trägt ihm Erkenntnisse ein, die anders der Mensch nicht erringen kann.

1455
In der Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit wurzelt die Demut, und diese gebärt wiederum das Gebet, denn es ist die Demut das Gefühl der Unwürdigkeit und der Schwäche, und diese muß durch Gnade und Hilfe behoben werden.

1455
Denn Gott liebt Seine Geschöpfe und stellt ihnen ungemessen Seine Gnade zur Verfügung.

1455
Dem Demütigen gibt der Herr Seine Gnade

1455
Die Demut ist sicherste Gewähr dafür, daß Sich der Vater Seinem Kind liebreich zuneigt und es emporzieht an Sein Vaterherz .... daß sich der Geist aus Gott wieder vereinigt mit dem Vatergeist .... Amen

1457
Mein Kind, fliehe die Welt .... Alles was dir Freude macht im Erdendasein, hat geistigen Rückgang zur Folge, denn es lockert die Bindung mit Mir.

1462
Es wird in einer stillen Stunde der Einkehr dir bewußt werden, daß alles irdische Verlangen ein Hindernis ist zur tiefen innigen Verbindung mit Gott.

1462
Nur wer alles hingeben kann, wird alles empfangen.

1462
Denn göttliche Gabe ist kostbarer als alles, was die Welt bieten kann.

1462
Die Liebe, die Gott zu Seiner väterlichen Fürsorge Seinen Kindern gegenüber veranlaßt, soll begehrt werden im tiefsten Herzen, denn in dieser Liebe stehen zu dürfen ist das Schönste, was der Mensch begehren kann auf Erden.

1464
Der Geist der Lieblosigkeit beherrscht die Erde und ihre Bewohner, und es hat der Widersacher den Sieg davongetragen über unzählige Wesen, deren Leben bar jeder Liebe ist.

1464
Und es wird eine Panik sein, die nur Gott Selbst wieder abwenden kann, so Er innig darum gebeten wird.

1464
Doch die Gott nicht erkennen, suchen die Rettung auf Erden, und sie werden keine Hilfe finden.

1466
Voll Erbarmen sieht der Herr auf Seine Geschöpfe, die sich zerfleischen gegenseitig und sich in Grausamkeiten überbieten

1468
Die Kraft eines Gebetes um die Seele des Menschen ist ungeheuer groß und das einzige Mittel, sie aus der Gewalt des Widersachers zu erlösen ....

1471
Alles Göttliche erhebt euch, alles Menschliche zieht euch hinab .... Die Lehre, die Jesus den Seinen auf Erden vermittelte, war göttlich und muß sonach auch zur Erlösung aus der Tiefe führen.

1473
Gott aber wird euch in dieser Not so nahe sein, Er wird eines jeden Gedanken berühren und euch zum letzten Mal die Hand reichen, auf daß ihr sie ergreifet und euch retten lasset ....

1475
Der sich Mir anvertraut, dessen Seele gebe Ich den Frieden, und Ich lenke seinen Sinn, daß er Mich und Meine Führung erkennt ....

1475
KLARTEXT KUNDGABEN!

1476
Nur das lasset ihr gelten, was eurer Liebe entspricht, und da eure Liebe der Welt gilt und deren Gütern, nehmet ihr Anstoß daran, daß diese als Übel gekennzeichnet werden.

1478
Ohne einen gewaltsamen Eingriff ist eine Umkehr der Menschen nicht mehr möglich, denn ihr Sinnen und Trachten ist einem falschen Ziel zugewendet und der Geist aus Gott daher geknebelt, so daß ein Erkennen der gefährdeten Lage fast unmöglich ist.

1478
Der geringsten Herzensregung achtet der Herr und ist mit Seiner Gnadengabe bereit.

1479
.... So Gott als die Liebe mit dem Menschen verbunden ist durch Werke der Liebe, muß auch die Weisheit sich dem Menschen mitteilen in gleichem Maß.

1479
Es muß ein liebendes Erdenwesen gleichzeitig ein wissendes Wesen sein, denn so Sich Gott kundgibt dem Menschen durch die Liebe, schaltet Er nicht die Weisheit aus, und es wird immer der Mensch im Wissen stehen, der sich durch die Liebe verbunden hat mit Gott .... Amen

1482 ( zwei Wörter Dick!!! Willen kund / bestimmen rw)
Alles, was den Menschen geboten wird von oben, ist reinste Wahrheit, Gott aber gibt nur durch Seine Sendungen von oben Seinen Willen kund, niemals aber wird Er die Menschen bestimmen oder sie durch Zwangsmaßnahmen zum Befolgen Seines Willens veranlassen wollen. Denn dieses widerspricht gänzlich dem aus göttlicher Liebe und Weisheit hervorgegangenen Gesetz der Freiwerdung des Wesens durch eigenen Willen.

1486
Jeder Gott zugewandte Gedanke vermittelt dem Menschen die Kraft, gegen irdische Begehren anzukämpfen

1488
Denn Gott ist ein Gott der Liebe, Der Seinen Geschöpfen die Kraft gibt, das zu erfüllen, was Er verlangt, und diesem Gott der Liebe sollten die Menschen danken ohne Unterlaß ....

1491
Und es wird alle von Gott ausgegangene Kraft nach Aeonen von Jahren seinen Kreislauf beenden und zurückkehren zu seinem Ausgangsort. Es wird Licht und Kraft sich wieder verschmelzen mit dem ewigen Urlicht, mit Gott, dem Vater alles Lichtes .... Amen

1496
Der Glaube an Gott ist die Grundmauer, auf der ein jedes Gebäude ruhen soll, doch ohne den Glauben kann dem Menschen die Wahrheit nicht vermittelt werden und er also auch nicht zu jener Lebensanschauung gelangen, die alles bejaht, d.h., die der Weg ist zur rechten Erkenntnis .... Amen

1497
Gott gibt mit Seinem Wort gleichzeitig die Kraft, die der Mensch spüren wird, dessen Herz nach der Gabe Gottes verlangt.

1497
Und so Er Seinen Kindern Sein Wort vermittelt, steigt Er Selbst zu ihnen herab, um sie zu laben und zu stärken auf ihrem Erdenlebensweg ....

1498
Erst wenn der Mensch betet, so er selbst seine Unfähigkeit erkennt, wird es um ihn licht werden, denn dann erbittet er jene Kraft, die er zuvor nicht anerkennen wollte ....

1498
alles, materiell-geistig

1500
Es ist ungeheuer wichtig, zu wissen um die Vergänglichkeit alles Irdischen und um die Verantwortung dem gegenüber, was unvergänglich ist.

1500
Das eine muß hingegeben werden, um das andere empfangen zu können ....

1500
Und es wird gesegnet sein, dessen Geist den Wert des unvergänglichen Gutes erkennt ...

1502
Ohne liebetätig zu sein, ist das Erwachen des Gottesgeistes unmöglich, also wird die reine Wahrheit und vermehrtes Wissen stets die Folge sein einer äußerst regen Liebetätigkeit

1503
Und die Gerechtigkeit wird siegen ....

1505
Die Einigung des Geistes mit dem Vatergeist ist der weihevollste Akt, den das Erdenleben dem Menschen eintragen kann, denn er ist das Wonnigste, was einem Menschen zuteil werden kann.

1506
Denn geistiger Widerstand ist verkehrter Wille, und dieser kann nicht gebrochen werden, sondern muß sich selbst dem Rechten zuwenden.

1507
Unerschöpflich ist der Quell des Wissens und unvorstellbar die Kraft, die ihm entströmt. Und so ihr Menschen nur schöpfen wollt, werdet ihr euch laben dürfen an diesem Quell. Doch dürsten muß es euch danach, denn es ist der Labetrunk zu köstlich, als daß er unbegehrt den Menschen zufließen könnte. Was Gott Selbst euch bietet, kann nicht anders als köstlich sein. Und darum sollt ihr es begehren aus tiefstem Herzensgrund, ihr sollt keinem anderen Verlangen in euch Raum geben und nur nach der göttlichen Gabe euch sehnen. Und ihr werdet gar bald nur noch vom Himmel gespeist zu werden verlangen, denn nichts kommt der Speise und dem Trank von oben gleich. Und ihr müsset das Sehnen danach über Hindernisse zu verstärken suchen, es muß ein jedes Hindernis euch zu erhöhter Sehnsucht treiben.

1509
Verwerfet nicht, was euch nicht faßlich erscheint.

1510
Die Vergänglichkeit dessen, was euch Menschen begehrenswert dünkt, muß euch bewiesen werden, erst dann werdet ihr die Materie verachten lernen, und erst dann könnt ihr an euch und eurer Vollendung arbeiten.

1510
Das Leid kann euch nicht erspart bleiben, weil der freie Wille versagte.

1511
Schöpfet alle Kraft aus diesem Meinem Wort. Bedenket, daß Ich Selbst zu euch herniedersteige, um euch Stärkung zu bringen im Lebenskampf .... erkennet, daß Ich die Meinen nicht ohne Trost und Kraft lasse, so sie deren bedürfen.

1513
In aller Demut sich dem Willen des Herrn unterwerfen wird euch Seiner Gnaden würdig machen. Und darum nehmet alles hin, was der Herr euch sendet, ohne Widerspruch oder innere Auflehnung. Denn so Gott euch mit Leid bedenket, beweist Er euch auch Seine Liebe; nur weil Er euch innig liebt, lässet Er euch leiden, da anders ihr nie zu Ihm gelangen könnt .... Er aber will, daß ihr zu Ihm findet. Und daher werdet ihr die Welt erst zwingen, so ihr euch dem Herrn unterstellt habt, denn so ihr euren Willen aufgebet und in Seinem Willen lebt, steht euch größte Kraft zu Gebote, und ihr überwindet die Welt und jeden Gegner, der sich euch nahet, um euch zum Fall zu bringen. Und darum vertrauet euch bedingungslos dem göttlichen Herrn an, Er wird euch lenken und leiten auf allen Wegen.

1514
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben .... Ich bin das Mittel, das Rechte und die Erfüllung .... wer an Mich glaubt, der hat das ewige Leben ....“ 

1514
Die Lehre von der Unfehlbarkeit aber wurde für die Menschen zu einem neuen Gesetzgeber insofern, als die von Gott erlassenen zehn Gebote um weitere vermehrt wurden, daß also die neuen Gebote sich gleichsam den Geboten Gottes angliederten und die Nichterfüllung dieser Gebote ebenso zur Sünde gestempelt wurde wie das Handeln gegen die von Gott erlassenen Gebote. Und dies ist ein Irrtum von entsetzlicher Auswirkung. Denn nun belasten sich die Menschen mit völlig unwichtigen, jedoch zur Pflicht gemachten Handlungen, die aber mit dem Gebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten durchaus nichts zu tun haben.

1515
Alles zeuget von Mir, was dich umgibt .... Alles ist Leben aus Mir und Geist von Mir .... Und über allem schwebet Mein Geist, Mein Wille, Meine Kraft .... über allem bin Ich .... Und was sich dir kundtut, ist das gleiche, was um dich ist. Also bin Ich bei dir und Meine Liebe umfasset dich. Und also sehe Ich auf dich hernieder, die du Mir nahe zu sein begehrst. Und Ich segne dich und gebe dir Mein Wort ....

1516
.... Wie einfach sind die Worte zu verstehen und wie verstehet sie die Welt ....

1517
Des Gegners größte List ist, das Denken des Menschen zu trüben und seinen Plänen gefügig zu machen.

1517
Es hat nimmermehr Gott den Menschen zur Aufgabe gemacht, auf Erden ein Institut zu gründen und nun im Rahmen menschlich erlassener Gebote die reine göttliche Lehre wohl einzuflechten, jedoch gewissermaßen zwangsmäßig die Erfüllung der Gebote zu fordern, was wider den göttlichen Willen geht. Es soll in vollster Freiheit des Willens der Mensch die Lehre Christi in sich aufnehmen und den göttlichen Willen zu erfüllen trachten. Es soll diese Lehre dargeboten werden den Menschen von wahrhaft gläubigen, Gott-dienen-wollenden Lehrenden, die dann auch erleuchtet sind vom Geist Gottes, so sie diese Lehre verkünden.

1520
Wenn die Menschen sich vorstellen möchten, daß sie jegliches Problem lösen könnten mit Inanspruchnahme göttlicher Kraft ....

1520
Sein Wille ist es wahrlich, der Menschheit das Licht zu bringen, doch Seinen Bemühungen wird stets und ständig Abwehr entgegengesetzt, und zwangsweise kann der Mensch nicht in den lichten Geisteszustand versetzt werden.

1520
Und es wird der Mensch unwissend bleiben, solange er sich nicht in innigem Gebet der Kraft überläßt, aus Der er selbst ausgegangen ist.

1520
Ganz entsetzlich aber ist die Auswirkung in geistiger Beziehung, so der Mensch nicht mehr beten kann ....

1523
Ihr dürfet nicht wankend werden, so euch die Schwäche des Augenblicks befällt.

1525
Denn er lässet nicht zu, daß Seiner gespottet und Seiner Gaben von oben nicht geachtet wird.

1525
Es ist wohl Seine Liebe und Güte unendlich, aber auch Seine Gerechtigkeit, und diese veranlaßt Ihn, Sich nun offensichtlich bemerkbar zu machen und zu vernichten alles, was Seine Liebe abgewiesen hat ....

1526
Die Bereitschaft des Herzens für das göttliche Wort ist so leicht herzustellen, wenn der Mensch in innigem Gebet zum himmlischen Vater verharrt und Seinen Segen erbittet. Die leiseste Ablenkung von außen wird das sonst willige Erdenkind in einen Zustand der Unaufmerksamkeit versetzen, so aber dessen Gedanken sich lösen wollen, so ist nur ein inniger Ruf zum Vater nötig, und es wird sein Geist gestärkt werden, auf daß er sich verbinde mit dem Vatergeist .... Und also fließet dann die Kraft auch ungehindert ihm zu.

1526
Und das Wort wird zünden, es wird ungemein anregen die Menschen, deren Verlangen nach Gott Anlaß ist, daß Gott zu ihnen kommt im Wort.

1526
Und es wird der Kampf entbrennen um die Oberherrschaft .... Es kämpfet nun die geistige Welt gegen die Entgeisteten. Es wird geboten und verboten werden, geboten von weltlicher Macht das Befolgen ihrer Gesetze und verboten alles Gott-Gewollte und Gott-Betonende. Es kämpfen nun zwei Gegner .... es kämpfet wiederum die Finsternis gegen das Licht, aber das Licht wird leuchten und die Finsternis durchdringen, und geblendet wird sein, wer in Vermessenheit das Licht auszulöschen versucht. Und dies ist die geistige Wende, die erleben wird, wer die geistige Not der Jetztzeit erkennt und sich einsetzet für das geistige Wohl der Mitmenschen. Denn diese sind dem Herrn als Kämpfer willkommen. Er stellt Sich Sein Heer zusammen und bereitet es vor für den Kampf .... sie werden kämpfen mit dem Schwert ihres Mundes, denn der Herr segnet sie und gibt ihnen Kraft und Stärke, zu streiten für Seinen Namen ....

1527
Wählet den Weg, der euch der ewigen Heimat entgegenführt. Er ist zwar schmal und mühevoll, und ihr müsset eure ganze Kraft aufbieten, um nicht abzugleiten auf den breiten Weg, der wohl Freuden und Annehmlichkeiten bietet, euch jedoch einem anderen Ziel entgegenführt. Und ob auch der Weg schmal ist und entbehrungsreich, so ist euch doch ein Begleiter ständig zur Seite, Der euch Kraft gibt, euch stützt und euch sicher über alle Fährnisse des Lebens geleitet, so ihr Ihn nur rufet und Seine Hilfe begehrt.

1529 (( LEBEN FETT rw )
Zum ewigen Leben bestimmt ist alles, was seinen Ursprung hat in Gott. 

1539
Es ist das Verlangen nach Gott und das Suchen Voraussetzung, daß Er Sich finden läßt und Er Sich kundtut durch Worte der Liebe. 

1543
Alles, - Gedanken

1544
Es bedeutet dies ein Chaos in geistiger Beziehung, das unabänderlich Gottes Eingreifen erfordert, so Er nicht die Menschen der Jetztzeit dem ewigen Untergang verfallen lassen will. Denn die von Menschen erlassenen (Gebote) Gesetze gehen wider die göttliche Ordnung, sie wirken sich zerstörend aus, nicht aber aufbauend .... Es liegt ihnen weder der Glaube an Gott noch die Erfüllung Seiner Gebote zugrunde, und also entsprechen sie auch nicht dem göttlichen Willen .... und alles, was sich offen gegen Gott stellt, wird zerstört werden ....

1545
Es ist eine Zeit des inneren Kampfes, die der Gott-zustrebende Mensch durchleben muß, auf daß sein Wille stark werde und er sich endgültig entscheide für oder gegen Gott. Denn kampflos kann nichts errungen werden, und was mühelos zu erreichen ist, hat nur geringen Wert. Göttliche Gabe aber .... das ewige Leben .... ist so unendlich kostbar, daß keine Mühen zu groß sein sollten, die diesen Besitz verheißen.

1545
Kämpfen oder Dienen nur kann euch zum Ziel führen, doch wo ihr willig dienet, wird der Kampf euch leicht werden oder gänzlich erspart bleiben. Doch zuzeiten werdet ihr lau im Dienen und müsset also kämpfen wider Ungemach und Hindernisse, die euch nicht erspart bleiben können, da sonst die Gefahr eines Stillstandes eintreten kann, die von großem Nachteil für die Seele wäre.

1545
Das Gebot der Nächstenliebe erfordert des öfteren ein Aufopfern dessen, was dem Menschen begehrenswert ist. Er muß willig hingeben können, was er selbst besitzt und dem Nächsten mangelt, er muß sich dessen entäußern mit Freudigkeit des Herzens, er muß seine schönste Erdenaufgabe darin erblicken, daß er stets gibt, was dem Nächsten Freude macht. Dann wird er an sich selbst das gleiche erleben .... es wird ihm gegeben werden .... er wird in Empfang nehmen, was der Herr Selbst ihm bietet, sei es irdisch oder geistig. Immer wird Gott austeilen dem, der selbst austeilet seinem Nächsten. Und so also das Herz beteiligt ist beim Geben, wird das Herz auch empfangen dürfen.

1545
Also wird niemals der Mensch sich selbst berauben, so ihn die Liebe zum Nächsten zum Geben veranlaßt.

1545
...Und daher würde nimmermehr Not und Sorge auf Erden vertreten sein, so ein jeder Mensch liebevoll seinem Nächsten seine Hilfe gewähren würde, denn Gott Selbst segnet jede Tat der Liebe.

1546
„Keines Menschen Auge hat es je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört, was Ich bereitet habe denen, die Mich lieben ....“

1549
Der in Sich Leben und Kraft ist, leget solche auch dem Menschen in die Brust und stattet ihn aus mit Fähigkeiten, die von Seiner Liebe und Weisheit zeugen.

1549
Denn es vergeht keine Sekunde, da der Kraftstrom aus Gott aussetzt, und er kann stets und ständig leben-erweckend genützt werden, wenn das Streben des Menschen immer dem Guten gilt ....

1552
Wer Gott dienet in aller Liebe, Ehrfurcht und Demut, der wird jeglichen bösen Einfluß empfinden und sich dagegen zu schützen wissen durch das Gebet.

1552
Denn Gott ist einem jeden greifbar nahe, der Ihn nur begehrt ....

1553
Das herrlichste Geschenk Gottes ist Seine übergroße Liebe, die Er allen Menschen anträgt, um sie zu beglücken. Die göttliche Liebe erfaßt alle Seine Geschöpfe, sie läßt kein Wesen aus, nur ist der Grad der Liebestrahlen verschieden, und zwar abhängig von der Entfernung des Wesens von Gott. Die Stärke des zu Gott gerichteten Willens bestimmt den Grad der Liebe Gottes zum Menschen, und so bedeutet Annäherung an Gott oder Entfernung von Ihm vermehrte oder verminderte Liebe ....

1553
„Nicht gebe Ich euch, wie die Welt gibt ....“

1555
Darum ward euch der Verstand, um zu erkennen des Lebens Zweck und eure Bestimmung. Und so ihr nun betet um Erleuchtung, werdet ihr nimmermehr etwas anderes als die Wahrheit empfangen können, nur muß eben der Wille, in der Wahrheit zu stehen, euch auch empfangsfähig für diese machen. So euch nun göttliche Gabe zugeht und ihr sie verstandesmäßig zu geistigem Eigentum euch machen wollt, müßt ihr das Empfangene gut durchdenken und also die euch vom Schöpfer gegebenen Fähigkeiten in Anspruch nehmen und nun das Für und Wider alles dessen erwägen, was euch vermittelt wurde, so lange, bis ihr euch voller Überzeugung für das euch Gebotene einsetzen könnt, d.h., bis euch die Wahrhaftigkeit dessen unzweifelhaft ist.

1555
Was Gott dem Menschen bietet auf Erden, wird immer der Vervollkommnung der Seele dienen, da des Erdenlebens einziger Zweck die Höherentwicklung ist. Also wird alles Dargebotene immer den freien Willen des Menschen animieren, ihn jedoch nicht zwingen. „Du kannst es, wenn du willst ....“ Diese Worte soll sich jeder Mensch vorhalten. Er muß also selbst etwas dazu tun .... er muß sich bereit erklären, die göttliche Gnadengabe anzunehmen, indem er sein Denken darauf konzentriert und er nun erst wahrhaft in Empfang nimmt das Zeichen göttlicher Liebe, so Herz und Verstand das Empfangene verarbeiten und er nun erst einen geistigen Schatz sein Eigentum nennen darf .... Amen

1556
Lieben und leiden soll der Mensch, auf daß er frei werde jeglicher Fessel. Denn die Liebe erlöst ihn, und im Leid findet der Mensch zu Gott.

1558 ( wollten dick rw )
So die Menschen sehen wollten, würde der Schleier von ihren Augen fallen, doch ihnen ist das Geheimnisvolle lieber, sie scheuen das Licht und fühlen sich in der Finsternis des Geistes wohler.

1558
Denn der Wille zur Wahrheit ist erste Bedingung, daß diese ihm vermittelt werde, und einem willigen Menschen wird auch alles leichter annehmbar erscheinen, weil göttliche Kraft ihm zugeht, sofern er die Wahrheit sucht ....

1561
Es gibt eine Verbindung vom Himmel zur Erde, selbst wenn es euch Menschen, die ihr blind durch das Erdenleben wandelt, nicht offensichtlich bewiesen werden kann. Denn alles, was vollkommen ist und also in der Liebe steht, will kraft dieser Liebe dem noch Unvollkommenen helfen .... Es ist ja die Liebe das einzige, was euch erlösen kann, und daher setzen die Lichtwesen im Jenseits das Erlösungswerk fort, eben weil ihr Menschen auf Erden es versäumt, euch selbst zu erlösen durch die Liebe. Und sie kommen euch weitgehendst entgegen. Sie wissen um euren mangelhaften Geisteszustand, und es erbarmet sie, weil sie euch nicht leiden lassen möchten, euch aber auch das Leid nicht ersparen können um eurer selbst willen.

1563
Nur das ist unvergänglich, was den Stempel der Liebe trägt.

1563
Nur das ist unvergänglich, was den Stempel der Liebe trägt. Denn nur, was in der Liebe geboren ist, wird Zeit und Ewigkeiten überdauern.

1563
Nur das ist unvergänglich, was den Stempel der Liebe trägt. Denn nur, was in der Liebe geboren ist, wird Zeit und Ewigkeiten überdauern. Und es ist daher nutzlos, etwas aufbauen zu wollen, was nicht dem Gebot der Liebe entspricht, denn dieses wird unweigerlich sein Ende finden, und es wird die Kraft, die Gott einem jeden Menschen vermittelt, mißbraucht, so sie nur verwandt wird zu Handlungen, die jeglicher Liebe entbehren. Was auch an irdischem Erfolg daraus erwächst, es hat keinen bleibenden Wert, es geht den Weg alles Irdischen, es vergeht .... Und nur ein in Liebe entstandenes Werk ist unzerstörbar, denn ob auch das Äußere eines solchen Wirkens scheinbar vergänglich ist, es hat alles in Liebe Getätigte Ewigkeitswert ....

1563
Es sind die guten Taten, die euch nachfolgen in die Ewigkeit, die allein nur gewertet werden, so alles Irdische abgefallen ist vom Menschen. Und nun erst kann die Seele von Reichtum oder Armut sprechen, denn Liebe und Licht ist eins, und wer in Liebe gewirkt hat auf Erden, den umgibt ein strahlendes Licht; er erkennt, er steht im Wissen. Ihm ist plötzlich die große Bedeutung des Erdenlebens klar und die Folgen eines liebevollen oder liebelosen Lebenswandels, und er erkennt, daß nur die Liebe das einzig Erlösende im Erdendasein ist.

1567
Wer sich zu Jesus Christus bekennt, dessen Leben steht in Gottes Hand, und ob ihm auch die Welt und ihre Macht bittersten Kampf ansagt. Denn es geht schon eine Kraft aus vom bloßen Aussprechen des göttlichen Namens. Des Heilands Liebe segnet alle, die sich Ihm zu eigen geben, d.h. an Ihn glauben, Ihn lieben und Seine Gebote halten.

1569
Je hingebender der Mensch sich der Fürsorge Gottes anvertraut, desto leichter wird sein Erdenleben sein, denn das ist der Wille des Vaters im Himmel, daß Seiner gedacht wird allezeit.

1571
Es kann keine Erlösung geben für ein Wesen, das sich nicht dem göttlichen Willen unterstellt. Zwar gehen auch ihm fortgesetzt Hinweise zu, deren Beachten es auf den rechten Weg führen kann, wenn es sich nicht offen widersetzt. Es gibt keine andere Möglichkeit der Selbsterlösung als durch die Hingabe des eigenen Willens, da dieser doch den Abfall von Gott herbeigeführt hat. Solange das Wesen sich sträubt, solange es selbst stärker zu sein glaubt, also noch sich widersetzlich äußern möchte, ist ein Freiwerden aus der Form unmöglich.

1571
Es gibt keinen Weg zu Gott, als durch Dienen in Liebe sich zu gestalten zu einem Lichtwesen ....

1575
Es wird nichts unverändert bleiben auf der Erdoberfläche, und es wird sonach alles dem Verfall preisgegeben sein, was scheinbar macht- und kraftvoll bestand seit undenklichen Zeiten .... Die Erde muß aufhören, das zu sein, was sie zur Zeit ist .... nämlich der Ort, wo der Materialismus allein (angestrebt) herrscht? wird und Gott und Dessen Wirken niemand erkennt. Denn es soll die Erde die Bildungsstation des Geistes sein, doch sie ist der Ort geworden, da nur des Körpers, nicht aber des Geistes gedacht (geachtet) wird, und also hat sie ihren Zweck völlig verfehlt. Und Gott vernichtet deshalb alles, was seine Mission nicht erfaßte und das Gegenteil dessen anstrebt, was seine Bestimmung ist. Und es ist dies ein nicht mehr zu änderndes Geschehen, das laut göttlicher Gerechtigkeit so kommen wird, wie geschrieben steht .... es wird kein Stein auf dem anderen bleiben ....

1576
Euer Leben soll Liebe sein, und alles, was ihr tut und denkt, soll die Liebe in sich tragen. Dies ist die große Aufgabe, die euch für das Erdenleben gestellt wurde und die zu erfüllen ihr euch bemühen sollt.

1577
Das Gelingen einer jeden Arbeit ist immer abhängig vom Segen Gottes, und Gott wird die Arbeit segnen, wenn sie im Glauben an Ihn und im Vertrauen auf Ihn begonnen und vollendet wird.

1578
Es soll der Mensch immer bestrebt sein, die Schwächen des Mitmenschen mit Geduld zu ertragen, er soll sich zur Sanftmut und Friedfertigkeit erziehen, er soll versuchen, unedle Gefühle in Liebe umzuwandeln, und immer nur seiner Seele gedenken, die er durch Lieblosigkeit in größte Gefahr bringt und ihren Entwicklungsgang hemmt.

1581
Die unerforschte Geisteskraft ist der fehlende Schlüssel zur Erkenntnis.

1581
Der Glaube fragt nicht nach Beweisen, er bejaht dem Empfinden des Herzens gemäß.

1588
Das Wesen der Liebe ....
Der Inbegriff alles Geistigen ist die Liebe .... Sie ist eine im Gefühlsleben sich äußernde Kraft, die je nach Stärke und Tiefe verschieden beglückt .... sie ist ein Gefühl, das Verbindung sucht mit dem von ihr erfaßten Objekt, das alles zu sich heranziehen möchte, weil der Zusammenschluß unsagbar beglückend ist. Es gibt keine innigere Verbindung als der Zusammenschluß in Liebe. Es ist keine Kraft, die stärker ist als die Liebe, es ist die Liebe die letzte Erfüllung und der Inbegriff aller Seligkeit. Denn es ist die Liebe göttlich, sie ist der Strom, der unaufhörlich das Weltall durchfließt, um unaufhörlich Sich-entfernen-Wollendes aufzusammeln und zu verschmelzen zur unsäglichen Beglückung dessen. Es ist die Liebe unwandelbar in sich, sie kann nur als Objekt ihres Verlangens etwas wählen, was Gott-fern ist .... Und dann ist es eine verkehrte Liebe, die dem Bösen gilt, also den Zusammenschluß sucht mit dem, was sich von Gott entfernt hat. Es ist das gleiche Gefühl, das sich äußert, jedoch der Gegenstand dieses Gefühles ein anderer Pol, er ist Gegenkraft. Und also kann die Liebe sich dem einen oder dem anderen Pol zuwenden, und das Zuwenden zu dem einen wird immer das Abwenden vom anderen bedeuten. Es ist also gleichsam die Liebe ein Gefühl, das seinen Ursprung hat in Gott, in das Weltall ausgesendet wird und nun aber sowohl wieder den Zusammenschluß suchen kann mit seinem Schöpfer als auch mit Dessen Gegenpol, der gleichfalls die Kraftausstrahlung aus Gott, die Liebe, benötigt, um herrschen zu können und mächtig zu sein. Jede Zuwendung von Liebe eben dieser Macht vergrößert sie, jede Rückstrahlung zum Ausgangsort vermindert die Kraft des Gegners und vermehrt die göttliche Kraft .... Alles, was durch die Liebe miteinander verbunden ist, strömt unaufhaltsam dem Ausgangsort der Liebe zu, und da die Liebe etwas Geistiges ist, etwas nicht Greifbares, sondern nur mit der Seele zu Spürendes, muß auch der Ausgangsort etwas Geistiges sein .... etwas Unergründliches, mit den körperlichen Sinnen nicht Wahrnehmbares. Wird aber dieses mit der Seele zu Empfindende auf irdische Dinge verschwendet, indem sie Verbindung sucht mit irdischem Gut, d.h. mit der Materie, die dem Reich der Finsternis angehört, so sucht sie also gleichzeitig Verbindung mit dem Herrn der Finsternis. Sie entfernt sich von ihrem Ausgangsort, sie verlangt zum Gegenpol Gottes, und also ist es eine verkehrte Liebe, die den Zusammenschluß sucht mit allem in Widerspruch zu Gott stehenden Geistigen. Es ist die Liebe zum Besitz, zu irdischem Glück, zum Erdenleben und zu jeglicher Materie eine solche verkehrte Liebe, die nicht zu Gott führt, sondern zu Dessen Gegner. Und der Zusammenschluß mit diesem von ihr Begehrten löst auch nur unvollkommenes Glücksempfinden aus, das zeitlich begrenzt ist und nur ein Schein-Glück bedeutet für das Wesen, das solche Liebe nährt, während die reine göttliche Liebe, die dem Geistigen gilt, unzerstörbares Glück auslöst auf Erden schon und dereinst im Jenseits, das Ewigkeiten überdauert .... Denn es führt diese Liebe zu Gott, Der die Liebe Selbst ist .... Amen

1590 BESINNLICHKEIT WICHTIG!
Innere Besinnlichkeit .... Mußestunden - Selbstbetrachtung .... Es ist eine gewisse Besinnlichkeit nötig, um der inneren Stimme lauschen zu können, denn inmitten irdischen Treibens äußert sie sich nicht, d.h. ist sie dem Menschen nicht wahrnehmbar. Nur der Mensch, der sich in sein Innenleben zurückzieht, wird sie vernehmen können, da sie eben nur tief im Herzen klingt. Also ist, um zur Verbindung mit Geistigem zu gelangen, unbedingt erforderlich, daß der Mensch sein Innenleben formt, und zwar es in Einklang zu bringen sucht mit dem Willen Dessen, Der ihm das Leben gab. Unvorstellbare Erfolge kann ein Innenleben nach göttlichem Willen zeitigen, denn es garantiert dies den Zugang zu geistigem Wissen. Es erschließt dem Menschen die Pforte zum Leben außerhalb der Erde. Von außen vermag der Mensch nicht in diese Gebiete einzudringen, nimmt er aber den Weg über sein innerstes Leben, über die Gedanken und Empfindungen, die tief im Herzen wurzeln, so geht er recht und wird zum rechten Ziel gelangen. Es muß der Mensch sehr oft mit sich selbst Zwiesprache halten und sich und sein Handeln der Selbstkritik unterziehen, und er muß immer das Beste wollen, dann wird er sich gestalten dem Willen Gottes gemäß. Je mehr ihn jedoch die Außenwelt hindert an Stunden innerer Einkehr, desto schwerer wird es ihm gelingen, in Verbindung zu treten mit der geistigen Welt, denn jede besinnliche Stunde ist gleichsam schon der Zusammenschluß mit geistigen Wesenheiten, die seine Gedanken nun zu beeinflussen suchen und eben in solchen inneren Selbstbetrachtungen ungehindert sich äußern können dem der inneren Stimme Horchenden. Durch feinste geistige Schwingungen nur können sich diese Wesen bemerkbar machen, also müssen diese in tiefster Stille aufgenommen werden, ansonsten sie nicht empfunden werden und wirkungslos an der Seele des Menschen vorübergleiten. Je leichter ihr euch von der Erde zu trennen vermögt und die geistige Verbindung ersehnt, desto klarer und vernehmlicher wird die Stimme in euch tönen, und darum sollt ihr alles tun, um euch irdischen Erlebnissen fernzuhalten, die euch von der innerlichen Seelenarbeit, von beschaulichen Mußestunden, in denen ihr das Geistige sucht, abhalten könnten. Ihr werdet unstreitbar mehr Erfolge aufzuweisen haben, als ihr irdisch je erreichen könnt .... Amen

1592
Nur das Dienen bringt letzte Erlösung, denn durch den freien Willen des Menschen ist nun das Dienen ein Zeichen von Liebe, und diese muß einer jeden Handlung zugrunde liegen.

1594
Der Leidenszustand auf Erden ist noch im Zunehmen begriffen, und es erwartet die Menschen unübersehbares Elend, Not und Sorgen. Und es muß dies so sein, denn es findet der Mensch ohne dieses nicht zu Gott. Es wird eine Zeit kommen, so schwer, wie es die Menschen noch nicht erlebt haben; es wird jegliche Hoffnung schwinden, es wird aller Mut sinken, und es wird der schwerste Druck auf der Menschheit lasten, hervorgerufen durch unsägliche Leiden, Krankheiten und Drangsale jeder Art. Und doch wird dies alles zu ertragen sein im festen Glauben an Gott, denn wo der Mensch nicht allein wandelt, sondern Gott zu seinem Vertrauten gemacht hat, dort wird auch stets Gott zugegen sein, und diesen wird die Not nicht niederdrücken, und er wird das große Leid nicht so zu spüren bekommen.

1594
Er ist voll Güte und Milde und möchte nur in Liebe mit Seinen Kindern reden.

1595
Erfüllen des Gebotes der Nächstenliebe ohne Liebe ....
Das Gebot der Nächstenliebe verpflichtet euch wohl zu Handlungen, die dem Nächsten dienen, doch so ihr nur diese Handlungen vollbringt, ohne in euch das Gefühl der Liebe zum Nächsten zu verspüren, so seid ihr wohl bemüht, dem göttlichen Gebot nachzukommen, und es wird euch dies als guter Wille angerechnet werden, jedoch es entbehren solche Taten der erlösenden Kraft. Es ist mehr eine Folge dessen, daß ihr Gott fürchtet, nicht aber, daß ihr Ihn liebt .... daß ihr wohl Seine Macht anerkennt, nicht aber Seine Liebe, Güte und Barmherzigkeit .... Einen mächtigen Herrn werdet ihr fürchten, einen lieben, gütigen und barmherzigen Herrn aber wiederlieben mit aller Innigkeit eures Herzens. Und also kennt ihr Gott nur als den Gesetzgeber an, ihr achtet Sein Gebot, aber ihr vernehmt nicht in diesem Wort die Stimme der Liebe, die euch ja nur die Kraft zufließen lassen möchte, indem sie euch zur Liebe mahnt. Es ist die Liebe der einzige Weg, auf dem ihr in den Besitz des Köstlichsten, der Kraft aus Gott, gelangen könnt; also müßt ihr dieses Gefühl in euch erst zu erwecken suchen, ihr müßt euren Nächsten betrachten als euren Bruder, der aus dem gleichen hervorgegangen ist, wie ihr selbst .... Ihr müßt euch seine Leiden und Sorgen vor Augen halten und mit ihm fühlen und nun ihm dieses Leid zu verringern suchen .... Ihr müßt die göttlichen Gebote erfüllen, weil euch das Herz dazu treibt, und ihr müßt immer euch selbst in die gleiche Lage denken, dann werdet ihr Mitgefühl haben mit dem Nächsten und ihm sein Los zu verbessern versuchen oder ihm tragen helfen. Und dann kann euch die Kraft aus Gott zufließen, ihr empfanget die Liebe, die ihr gebt, tausendfach zurück, denn „wie ihr messet, so wird euch zugemessen werden ....“ Und Gottes Liebe empfangen zu dürfen macht euch selbst das Leben leicht, und ihr werdet dann mit vollen Händen austeilen wollen dem, der darbet an Leib und Seele. Jedoch immer müsset ihr die Liebe entzünden in euch .... und alles tun aus freiem Willen, nicht nur, um eurer Pflicht nachzukommen. Denn jedes in Liebe vollbrachte Werk erweckt Gegenliebe, und es wirket dann erst der Mensch erlösend, so die Liebe in ihm tätig wird .... Amen

1596
...,denn es strömet der göttliche Liebegeist über in die Herzen der Menschen, die im Wort Gottes die Labung ihrer Seelen sehen. Und Er erfasset sie und lässet sie nimmer aus .... Denn Gottes Wort ist Kraft, die von Ihm ausgeht .... Es ist Gott Selbst, Der Sich äußert und Sich liebevoll denen zuneigt, die Ihn als Vater erkennen und kindlich bittend Sein Wort begehren.

1598
Und also wird der Mensch auch seinem Seelenzustand entsprechend Leid tragen müssen, so anders sein Wille nicht zu Gott findet ....

1602
Es beachten die Menschen nicht die verschiedenen Strömungen, die in verschiedener Gemütsverfassung zum Ausdruck kommen, und sind daher auch nicht darüber unterrichtet, daß auch diese Strömungen keine Zufälle sind, daß also auch das Gemütsleben des Menschen eine Folgeerscheinung ist, bedingt durch ihre Einstellung zu Gott oder zur Gegenmacht. Es ist gerade der unter solchen Gemütsstimmungen leidende Mensch von der Liebe Gottes sichtlich ergriffen, denn Gott nimmt Sich des Menschen an, der in Gefahr ist, Seiner zu vergessen, indem Er auf das Gemütsleben des Menschen einwirkt, die Freude am Leben beeinträchtigt und eine allgemeine Mutlosigkeit von ihm Besitz ergreifen läßt.

1603
Es ist ein unglaublich irriger Gedanke, eine Ansicht aufrechterhalten zu wollen, die rein verstandesmäßig erworben wurde.

1603
Denn Gott läßt in jenen den Geist sprechen, die Ihn anrufen um der Wahrheit willen.

1603
Denn Liebe und Wahrheit sind eins, wie Lieblosigkeit und die Lüge eins sind. Das Handeln derer, die unwahr sind, ist lieblos, doch die nur die Wahrheit begehren, werden auch in der Liebe stehen.

1604
Es quälen sich die Menschen mit Sorgen, die unberechtigt sind, wenn sie um ihres Leibes Wohlergehen bangen, und sie nehmen sich selbst dadurch die Fähigkeit, die Arbeit an ihrer Seele zu vollbringen. Es ist so unwesentlich, wie der Körper sein Leben auf dieser Erde verbringt, wichtig dagegen, welche Fortschritte die Seele macht, und daher soll eure ganze Sorge nur der Seele gelten.

1605
„Wer von dem Wasser trinken wird, das Ich euch gebe, den dürstet nimmer in Ewigkeit ....“

1605
Es hat Gott den Menschen den Quell des ewigen Lebens zugänglich gemacht, Er hat ihnen Erquickung und Stärkung versprochen auf ihrem Lebenswege und eines jeden Menschen Zustimmung dazu gefordert, denn nur dann kann ihm diese zugehen, so sein eigener Wille sich dafür entschieden hat ....

1606
Ich bin euch Menschen nahe, Ich werbe um eure Liebe, doch ihr höret Mich nicht an ....

1607
Es sind ungeahnte Katastrophen die ganz natürliche Auswirkung dessen, was menschlicher Haß und menschliche Lieblosigkeit zuwege bringen, und also gehet die Welt einem Geschehen entgegen, das unvorstellbar ist in seinen Ausmaßen und seinen Folgen, denn Gott lässet nicht ungestraft eingreifen in Sein Schöpfungswerk. Er hindert zwar den freien Willen der Menschen nicht, doch nimmermehr kann Er es zulassen, daß das Geistige in seinem Entwicklungsgang gehemmt wird aus purer Rachgier und Zerstörungswut der Menschen. Denn es ist ganz allein Gottes Sache, das Amt eines Rächers zu übernehmen .... Ihm allein soll jede Schuld übergeben werden, auf daß Er den gerechten Richterspruch fälle .... Amen

1610
„Werdet wie die Kinder ....“ Kinderglaube .... ( Erklärung rw)
So vernimm die Worte des Herrn: „Werdet wie die Kinder, auf daß ihr eingehet in Mein Reich ....“ So ihr nicht den kindlichsten Glauben habet, werdet ihr schwerlich das Reich Gottes erringen, denn ihr müsset annehmen als Wahrheit, was euch oft unbegreiflich erscheint, und also müsset ihr glauben können wie die Kinder. Denn Gott und Seine Herrlichkeit ist nicht zu fassen, sondern nur im vollsten Glauben als Wahrheit anzunehmen. Und so ist auch das Leben Jesu auf Erden eine endlose Reihe von Wundertaten gewesen, die nur in tiefster Gläubigkeit des Herzens bejaht werden können, ansonsten sie als unmöglich erachtet und abgelehnt werden müßten. Doch der kindliche Glaube hält alles für wahr, was von Gott verkündet wird, der kindliche Glaube zweifelt nicht und grübelt nicht; und so soll der Glaube sein, um Gott und Sein Wirken vertreten zu können vor aller Welt. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich .... was Er will, das geschieht. Und so Er von den Menschen tiefen Glauben fordert, dann will Er bedingungslos Seine Liebe, Allmacht und Weisheit anerkannt wissen, die alles vollbringen kann .... Der tiefe Kinderglaube fragt weder wie, noch warum .... für ihn gibt es nichts Unmögliches, keine Begrenzung und keine Unwahrscheinlichkeit .... Und so soll euer Glaube beschaffen sein, auf daß Gott Selbst Seine Freude an euch hat. Dann aber stehen euch die Pforten des Himmels offen, denn sowie ihr glaubt, könnet ihr eingehen in das Reich Gottes, und sowie ihr glaubet, gibt es keine Schranken mehr, denn die Gläubigkeit des Herzens ruft alles Geistige herbei, und ihr werdet wissend .... Was euch vorher nur Glaube war, wird euch nun augenscheinlich, ihr seid durch den Glauben zum Erkennen gekommen, und was ihr erkennt, ist für euch zum Beweis geworden, daß euer Glaube recht war. Es ist euch das Wissen darum gegeben worden, ohne daß ihr grübeltet und fragtet; euer Glaube hat es euch vermittelt. Und ihr nehmt nun Kindern gleich alle Gaben dankend aus des Vaters Hand entgegen. Ihr zögert nicht, es anzunehmen, weil ihr im tiefen Kinderglauben von Gott nichts anderes als tiefste Wahrheit erwartet, und so setzet ihr den Vermittlungen keine Hindernisse entgegen, wie der zu schwache Glaube ein solches Hindernis ist. Tiefster Glaube und tiefe Liebe zu Gott trägt euch die ewige Herrlichkeit ein, darum werdet wie die Kinder, auf daß euch das Reich Gottes nahe ist .... Amen

1610
Tiefster Glaube und tiefe Liebe zu Gott trägt euch die ewige Herrlichkeit ein, darum werdet wie die Kinder, auf daß euch das Reich Gottes nahe ist ....

1611
Das wirksamste Gnadenmittel ist das Gebet. Es ist das Gebet das Mittel, Gnaden zu empfangen ungemessen, d.h. immer wieder Kraft und Hilfe in allen Nöten und Leiden der Seele. 

1611
Und Sorge, Krankheit und Trübsal sind Beweise göttlicher Liebe, denn sie sollen den Menschen in den Zustand bringen, die Gnadenmittel anzuwenden, also im Gebet Hilfe zu erflehen und in der Liebe zum Nächsten tätig zu werden. 

1611b (Nochmals Lesen einzelne Sätze rw) (Und dieser Wille ist seine Erlösung.... Fett rw)
Gnadenmittel .... Gebet und Liebetätigkeit ....
Und der innere Friede wird das Zeichen sein, daß Gott in ihm ist. Denen es aber an der göttlichen Gnade mangelt, weil sie solche weder begehrten noch in Empfang nahmen, so sie ihnen geboten wurde, ist der Weg zur Höhe so beschwerlich, daß sie ihn nie zurücklegen können, denn ihre Kraft ist zu gering, und sie fordern sich keine Kraft von Gott an, obwohl sie ihnen zu Gebote steht. Sie nützen keines der Gnadenmittel, und ihre Seele ist schwach und unfähig, sich zur Höhe zu erheben. Und dennoch lässet auch diesen Gott die Gnadensonne leuchten, indem Er Sein Wort den Menschen gibt und durch dieses sie hinweiset, ihrer Seele zu gedenken. Er gibt ihnen Kenntnis von dem Gnadenmaß, das einem jeden Menschen zusteht. Er will, daß sie aufmerken und nicht ungewarnt durch das Erdenleben gehen. Und so geht auch dem Menschen unbewußt die göttliche Gnade zu und will nur ergriffen werden .... Und wieder ist es der freie Wille des Menschen, die Hand Gottes zu erfassen und die göttliche Gnade anzunehmen, die ihm so liebreich geboten wird, und .... so er einmal dieser Gnade teilhaftig wurde, sie immer und immer wieder zu erbitten und dadurch Kraft zu empfangen, um sich selbst zu erlösen während seines Erdenlebenswandels. Sein Wille ist also nur erforderlich, um alles vollbringen zu können, was seiner Seele zum Heil gereicht. Sein Wille muß Gott suchen, sein Wille muß sich Ihm unterstellen, und sein Wille muß bewußt Ihm zustreben und dazu die Kraft anfordern von Gott .... Er stellt dann die Verbindung her mit seinem Vater von Ewigkeit, er will zu Gott. Und dieser Wille ist seine Erlösung.... Und Gott kommt ihm immer und überall entgegen, Er fordert von dem Menschen nicht mehr, als dieser erfüllen kann, Er trägt ihm alle Hilfsmittel an, die ihm den Emporstieg möglich machen, und fordert von dem Wesen nur, daß es sich nicht abweisend verhält, sondern dankend die Gnaden in Empfang nimmt, die den Aufstieg zur Höhe gewährleisten. Doch den Willen des Menschen zwingt Gott nicht, und daher kann ihm die Gnade Gottes auch nicht zugehen ohne dessen Willen, weil sonst die Seele zur Höhe gedrängt würde, also nicht in voller Willensfreiheit nach oben verlangt, sondern zwangsmäßig diesen Weg zur Höhe zurücklegen würde. Denn die göttliche Gnade ist Kraft aus Gott, die wieder zu Gott zurückverlangt .... Also kann diese Kraft nur dann dem Wesen vermittelt werden, wenn es aus freiem Willen gleichfalls zu Gott verlangt. Darum ist der freie Wille unerläßlich, so sich das Wesen erlösen will aus seiner letzten Verkörperung auf Erden .... Amen

1614
Nur das ist göttlicher Wille, was dem Wort Gottes entspricht.

1614
Es hat der Herr auf Erden gelebt, und dieses Leben galt der Verbreitung Seines Wortes ....

1614
Also predigte Er das Wort Gottes auf Erden, und es ist das Wort Gottes heut noch das gleiche .... der Ausdruck des göttlichen Willens, so wie er war von Ewigkeit und bleiben wird in Ewigkeit .... die Mahnung zur Liebe ....

1614
Es gibt nur eins, was wirkliche Bedeutung hat immer und ewig .... Das ist die Liebe.

1614
 Es gibt nur eins, was wirkliche Bedeutung hat immer und ewig .... Das ist die Liebe. Die Liebe auf Erden trägt die Erlösung aus der Form ein, die Liebe im Jenseits ewige Herrlichkeit. Immer ist es die Liebe, zu der die Menschheit erzogen werden soll, und das göttliche Wort wird stets und ständig die Menschen mahnen zur Liebe und warnen vor der Lieblosigkeit. Und also wird stets das göttlicher Wille sein, was die Liebe zur Voraussetzung hat ....

1614
Und also wird stets das göttlicher Wille sein, was die Liebe zur Voraussetzung hat ....

1619
.... Erhebet eure Augen zu Mir, Ich will euch helfen ....

1620 ( Rückblick abends überden Tag oder das Leben Einkehr Einsamkeit rw)
Stunden der Einsamkeit .... Zwangsläufige Trennung von der Welt ....
Die Stunden der Einsamkeit sind wohl geeignet, den Menschen zum Nachdenken zu veranlassen, und er soll darum oft die Gelegenheit suchen, allem irdischen Trubel zu entfliehen, um sich inneren Selbstbetrachtungen hinzugeben, die sich segensreich auswirken können. Der Mensch glaubt in seiner Überheblichkeit oft, den Ansprüchen zu genügen, die Gott an Seine Erdenkinder stellt .... d.h., er tut nicht das Geringste, sich geistig zu bilden oder einen höheren Reifegrad zu erzielen, also sein Wesen zu veredeln. Er glaubt, so wie er ist, ist er geschaffen worden von Gott, und er gibt sich keine Rechenschaft, wieweit ihm selbst die Gestaltung seines Wesens obliegt. Und darüber kann ihm erst Aufklärung werden, so er sich selbst einer kritischen Betrachtung unterzieht, so er sein Handeln und Denken vergleicht mit den Anforderungen Gottes, die Er durch Seine Gebote der Liebe an den Menschen stellt. Dann wird ihm durch die innere Stimme sein Lebenswandel vorgehalten werden, oder er wird aufmerksam gemacht, wenn sein Handeln und Denken abweicht von dem, was Gott will .... Und wieder kommt es darauf an, wieweit er der inneren Stimme Gehör schenkt; es kommt darauf an, ob er auf Widerspruch eingestellt ist oder die Mahnung derer, die ihm helfen wollen, willig annimmt .... Demnach wird er auch sein ferneres Leben einstellen, er wird entweder bestrebt sein, sich zu veredeln, oder auch die innere Stimme zu übertönen versuchen mit Gegenreden, die noch zu sehr das Verlangen nach der Welt zum Ausdruck bringen. Denn der Mensch, der noch so der Welt anhangt, nimmt es nicht genau mit der Erfüllung der göttlichen Gebote, um sich irdischen Vorteil zu sichern. Und so wird der irdisch gesinnte Mensch auch nicht gewillt sein, oft in die Einsamkeit zu gehen, d.h., seine Seele sehnt nicht Stunden innerlicher Beschaulichkeit herbei, sondern sucht sich zu betäuben und die innere Stimme zu übertönen durch den Trubel der Welt. Und es ist eine Gnade Gottes, so Er solchen Menschen zwangsweise in Lagen bringt, wo er der Einsamkeit ausgesetzt ist .... Es kann zwar auch das Verlangen nach der Welt in jenem Menschen mit verstärkter Kraft auftreten und ihm solche Einsamkeit keinerlei Nutzen bringen für seine Seele; oft aber auch kommt der Mensch zur Erkenntnis seines nutzlosen Lebenswandels und kehrt als ein anderer Mensch in das Weltleben zurück. Die innere Besinnlichkeit hat ihm Erkenntnis gebracht, daß sein bisheriges Denken und Handeln nicht das rechte war, und er sucht sich und sein Wesen zu ändern und dem Innenleben mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden, was ihm auch gelingen wird, wenn sein Streben ernst ist, d.h. sein Wille dem rechten Denken zugewendet bleibt. Und so kann oft ein scheinbares Übel .... eine zwangsläufige Trennung von der Welt .... sich äußerst segensreich auswirken, denn so die Erdenwelt dem Menschen ferngerückt ist, kann die geistige Welt ihm nähertreten; wo irdische Ablenkungen nicht des Menschen Denken beeinflussen, können jenseitige Kräfte nun wirken und in Form von Gedanken dem Menschen Aufklärung geben über den eigentlichen Sinn und Zweck des Lebens. Und es kann der Erfolg in geistiger Beziehung den Menschen vollauf entschädigen dafür, was an irdischen Freuden ihm versagt blieb .... Amen

1621
Gerechtigkeitssinn ....
Es leben die Menschen im Glauben, einer guten Sache zu dienen, so sie sich für einen restlosen Untergang eines Volkes einsetzen, das ihrer Ansicht nach den anderen Völkern Schaden zufügt. Es entbehrt jene Ansicht jeglicher Begründung und geht gegen alle Gerechtigkeit. Es sehen die Menschen stets nur das, was sie sehen wollen, und sie unterlassen es, bevor sie urteilen, ernstlich zu prüfen, wieweit die öffentliche Meinung der Wahrheit entspricht. Es ist ein unglaublich grausamer Grundsatz, vernichten zu wollen, was den Menschen nicht mehr behagt, und also richten sich alle der Vernichtung dienenden Maßnahmen gegen Mitmenschen, gegen Wesen, die gleichfalls von Gott geschaffen wurden und die Verkörperung auf Erden durchleben ihrer seelischen Fortentwicklung wegen. Und Wesen, die einander in Liebe dienen sollen, ziehen zur gegenseitigen Vernichtung gegeneinander. Es ist dies so furchtbar und kennzeichnet so recht den geistigen Tiefstand der Menschheit, die das große Unrecht nicht erkennt und nur darauf bedacht ist, größtes Verderben über die Mitmenschen zu bringen. Es mangelt den Menschen am Gerechtigkeitssinn, es ist das Denken weit von der Gerechtigkeit abweichend. Für Recht hält man, was zum irdischen Wohlleben dienlich ist, was Macht und Besitz vergrößert, und Recht glaubt jeder Starke dem Schwachen gegenüber zu haben. Aber das gerechte Denken ist den Menschen völlig verlorengegangen; sie sind nicht mehr fähig, sich ein eigenes Urteil zu bilden, wo das eigentliche Unrecht zu suchen ist, wieweit die Menschen selbst schuldig sind an dem Unheil, das sie trifft .... Sie lassen nur ihren Haß und ihre Lieblosigkeit sprechen, wollen Vergeltung üben und ihren Rachegelüsten frönen und vollführen nun Werke, die gegen jegliches menschliche Empfinden verstoßen. Es wüten die Menschen gegeneinander, sie überbieten sich in Grausamkeiten und streben gegenseitige Vernichtung an. Und doch ist der Angreifer noch weit mehr zu verdammen als der Angegriffene, der sich zur Wehr setzen muß und daher zu den gleichen Mitteln greift. Es ist ein Vernichtungswerk, das der Satan selbst leitet, denn er treibt den Haß und die Lieblosigkeit zu erschreckender Höhe, es ist ein Wüten gegeneinander, das alles menschliche Empfinden ertötet .... es kämpfen nicht mehr Menschen gegen Menschen, sondern tief gesunkene Geistwesen gegen ebensolche, und es müssen Tausende und aber Tausende von Menschen leiden und durch Grausamkeit ihr Leben beschließen. Doch Gott rächet die Ungerechtigkeit der Menschen .... Er verurteilt das Wüten gegeneinander, Er verurteilt die Kampfesweise, und Sein Urteil ist wahrlich gerecht .... Es wird den Schuldigen treffen, so die Zeit gekommen ist. Er wird aller Welt kundtun, wer das entsetzliche Elend heraufbeschworen hat, und Er wird jene brandmarken, auf daß die Welt voll Abscheu das Gebaren dessen erkennt, auf daß die Menschen gerecht denken und alle Mitmenschen betrachten lernen als gleichfalls Geschöpfe Gottes, auf daß sie das Unrecht verabscheuen und sich bemühen, gutzumachen, was sie gesündigt haben .... Amen

1622
Das Strafgericht Gottes ist nicht mehr fern.

1622
Das Leid, das über die Erde kommt, ist gering zu nennen angesichts des Leidens derer im Jenseits, die ohne den Glauben an Jesus Christus sterben, die Sein Erlösungswerk nicht anerkennen.

1622
Es wird die Gotterkenntnis die Menschen zu einem frohen, in Liebe zu Gott erglühenden Geschlecht werden lassen, und es wird die Erde auch von Kummer und Leid verschont bleiben, es wird eine Zeit anbrechen des Friedens und der Glückseligkeit schon auf Erden, die Menschen werden einander in Liebe dienen und so Gott wohlgefällig zur Höhe streben.

1735
Der Grundgedanke alles Seins ist die Liebe.

1735
Aus der Liebe ist alles entstanden, durch die Liebe wird alles belebt, und die Liebe ist der Schlüssel zur Erkenntnis alles dessen, was ist.

1735
Die Liebe ist die Pforte zur Ewigkeit, sowie die Liebe der Ausgang war ....

1735
Aus der Liebe ward alles, und zur Liebe soll alles wieder werden, was sich getrennt hat von der ewigen Liebe 

1735
.... Und will der Mensch nun zum Erkennen kommen, will er wissen um die Wahrheit, will er die Lösung finden in jeglichem Problem, das göttliche Dinge, geistige Fragen oder die Schöpfung berührt, dann muß er unweigerlich sich zuvor zur Liebe gestalten, dann erst kann er in der Erkenntnis stehen.

1735
Das Wissen um die Wahrheit hängt vom Liebesgrad des Menschen ab.

1735
Das Wissen um die Wahrheit hängt vom Liebesgrad des Menschen ab. Und würde dem Menschen jegliche Wahrheit unterbreitet, würde ihm Aufschluß gegeben über alles, was er zu wissen begehrt, und er hätte die Liebe nicht, dann würde er nichts davon verstehen, er würde alles verneinen, er würde es als größten Irrtum ablehnen, denn er kann nicht begreifen, weil in ihm nicht das Licht der Erkenntnis entzündet ist, was wieder nur die Liebe vollbringt. Darum muß zuerst dieses Flämmchen genährt werden, das in ihm glimmt unter Schutt und Asche .... Es muß der Mensch bereit sein, in Liebe zu dienen ....

1735
Menschen ohne Liebe sind weltlich eingestellt, sie haben kein Verlangen danach, zu erfahren, wie die Welt außerhalb der Erde beschaffen ist, weil sie diese einfach ablehnen. Sie wollen auch von einem Weiterleben im geistigen Reich nichts wissen, weil ihre Liebe eine verkehrte ist und nur sich selbst und dem gesteigerten Wohlleben auf Erden gilt.

1735
Die Liebe zu Gott und zum Mitmenschen wird immer den Geisteszustand erhellen, die Eigenliebe aber jegliches Licht zum Erlöschen bringen, das in geistiger Nacht leuchten möchte. Entsprechend wird auch die Erkenntniskraft des Menschen sein, denn wer liebetätig ist, der wird die Wahrheit vermittelt bekommen und mit ihr zugleich die Kraft, sie auch als Wahrheit zu erkennen. Den anderen jedoch wird alles unverständlich bleiben, und ob es ihm auch noch so klar geboten wird, er fasset es nicht.

1737
Das Unvermögen geistigen Erkennens beruht auf der Willenlosigkeit des Menschen, Stellung zu nehmen zu geistigen Fragen. Irdische Probleme können auch nur gelöst werden, wenn der Mensch sich immer und immer wieder damit befaßt und also einzudringen bemüht ist. Das Lösen geistiger Probleme aber erfordert tiefstes Hineinversenken und den Willen, Aufschluß darüber zu erhalten. Jede Antwort bedingt zuvor ein Fragen, die Frage bezeugt wiederum das Verlangen nach Erkenntnis, und das Verlangen nach Erkenntnis verbürgt auch dann die Erkenntniskraft, ohne die der Mensch unfähig ist, die Wahrheit als solche in sich aufzunehmen. Wo aber eine gewisse Willenlosigkeit eine Gleichgültigkeit zur Folge hat, dort würde eine Aufklärung gar nicht beachtet werden, und also strömet die Kraft dem Menschen wohl zu, wenn sie begehrt wird, doch dem nicht verlangenden Menschen kann sie nicht vermittelt werden.

1740
Wie selten wird die Wichtigkeit göttlicher Unterweisungen erkannt. Es ist, als ob die Menschen jegliches überirdische Wirken als Narretei betrachten, und ernsthaftes Darüber-Nachdenken halten sie für menschliche Schwäche oder Charakterlosigkeit. Das Göttliche ist ihnen unannehmbar, umgekehrt aber scheuen sie sich nicht, menschliche Neuordnungen gutzuheißen und sie zu unterstützen. Und es ist ihnen in anderer Weise nicht beizukommen. Alle Versuche, sie zum Nachdenken zu bewegen, schlagen fehl, und es ist die Zeit unwiederbringlich verloren für ihre Seelen.

1743
Gehet in euch und verwerfet nicht die Mahnungen des Herrn.

1743
Bedenket, daß ihr keine andere Hilfe habt in der großen Not als Gott den Herrn

1743
Denn es kann euch die Hilfe nur gewährt werden, so ihr darum bittet.

1743
Wer Meiner Worte achtet, den wird nichts zu schrecken brauchen, denn Ich Selbst bin bei ihm.

1743
Und wer Mein Wort besitzet, der kann alles um sich zerfallen sehen, er selbst wird stehen mitten unter dem Verfall, behütet durch Meine Liebe.

1743
Und alle Meine Engel will Ich anweisen, euch das schwerste Leid fernzuhalten, denn es genügt Mein Wille, und ihr seid umgeben von einem Schutzwall Mir dienender Wesen, und mag es auch toben um euch und über euch, euch selbst wird kein Haar gekrümmt werden, weil Meine Liebe über euch wachet und Meine schützende Hand euch hindurchführt durch alle Gefahren .... Amen

1744
denn ein Dienen in Liebe ist letztes Ziel alles dessen, was aus Gott hervorgegangen ist. Es ist das Dienen dann nicht mehr ein in Demut bedingter Zustand, sondern die Liebe macht nun das Dienen zu einem Zustand höchster Glückseligkeit.

1744
Die Liebe fragt nicht nach Lohn oder Erfolg, sie ist nur zum Dienen bereit, und es ist das Dienen, das auf Erden tiefste Demut beweist, in der Ewigkeit von unsagbarer Süßigkeit; es ist kein entwürdigender Zustand, es ist ein königliches Herabneigen in tiefer Liebe, erhebend, was am Boden liegt, und es zur Höhe führend ....

1745
Rechtes Verhältnis des Menschen zu Gott ....
Das Verhältnis des Menschen zu Gott nimmt oft Formen an, die Gott niemals billigen kann, und dann ist ein Eingreifen göttlicherseits nötig und also auch verständlich. Denn es kann der Mensch seinen Erdenweg nur dann mit Erfolg zurücklegen, wenn er die ewige Gottheit als höchstes und vollkommenstes Wesen und sich selbst als Gottes Geschöpf erkennt und demnach nun seine Einstellung zu Ihm ist, d.h. er sich selbst als abhängig von Ihm betrachtet und nun bittet um Seine Gnade. Dann ist das rechte Verhältnis hergestellt, das Verhältnis des Kindes zum Vater, das immer wieder den Weg zu Ihm findet, so es Seine Hilfe begehrt in geistigen und irdischen Nöten. Es ist dies so ungemein wichtig, daß der Mensch diese Einstellung zu Gott hat, denn nur diese zieht nun die Gnade Gottes nach sich, da ein bittendes Kind niemals unerhört bleibt. Es hat jeder Mensch Anspruch auf die Liebe und Güte Gottes, so er diese als Sein Kind begehrt, denn Gottes Liebe will austeilen, aber auch als Vater und Schöpfer von Ewigkeit anerkannt werden, ansonsten Er Seine Gaben wahllos austeilen würde, selbst dort, wo Gott als Geber abgelehnt oder nicht anerkannt wird. Wo das rechte Verhältnis des Kindes zum Vater hergestellt wird, dort wird das Kind auch die Macht und Kraft des Vaters zu spüren bekommen und also auch völlig von der Gottheit, Die allmächtig und weise ist, überzeugt sein können, denn Gott gibt in Seiner Gnade Sich denen zu erkennen, die Ihn als ihren Vater lieben und ehren. Er hat Verständnis für alle Nöte und Sorgen der Erdenmenschen. Da ohne Leid aber kein Wesen ausreifen kann, so kann das Erdenleben auch nicht frei sein von solchem, doch wo der Mensch einem Kinde gleich bittend die Hände zum Vater erhebt, dort ist Gott sogleich bereit, ihm die Hilfe angedeihen zu lassen, denn es lässet ein Vater sein Kind nicht in der Not, und Er erfüllet die Bitten Seiner Kinder, je inniger sie zu Ihm rufen. Wer sich jedoch abseits stellt von Gott, wer niemals kindlich bittend zu Ihm rufen kann, wer Gott in der Ferne sucht oder niemals in inniger Zwiesprache mit Ihm reden kann, dessen Höherentwicklung ist auch in Frage gestellt, denn nur in innigstem Verhältnis zu Ihm ist der Mensch Unglaubliches zu leisten imstande. Und ob er auch glaubt, daß es in seiner Macht liegt, alles, was das Leben mit sich bringt, zum Guten zu wenden, er wird doch einmal davor gestellt werden, um Hilfe zu bitten, und wohl dem, der dann fähig ist, das rechte Verhältnis des Kindes zum Vater herzustellen, auf daß sein Gebet nicht unerhört verhalle und er in seinem schwachen Glauben die Kraftzufuhr aus Gott in Empfang nehmen darf, die ihn dann auch deutlich erkennen lassen wird, wie klein der Mensch ist gegenüber der ewigen Gottheit und wie tief demütig er sich Ihm nähern muß, um in Seiner Gnade zu stehen .... Amen

1745
Das Verhältnis des Menschen zu Gott nimmt oft Formen an, die Gott niemals billigen kann, und dann ist ein Eingreifen göttlicherseits nötig und also auch verständlich. Denn es kann der Mensch seinen Erdenweg nur dann mit Erfolg zurücklegen, wenn er die ewige Gottheit als höchstes und vollkommenstes Wesen und sich selbst als Gottes Geschöpf erkennt und demnach nun seine Einstellung zu Ihm ist, d.h. er sich selbst als abhängig von Ihm betrachtet und nun bittet um Seine Gnade.

1747 (GOTT IST DIE LIEBE rw)
Das Geheimnis der ewigen Liebe ....

Das Geheimnis der ewigen Liebe zu ergründen geht über die menschliche Fähigkeit, und so wird es niemals einem Menschen möglich sein, Gott als die Liebe Selbst sich vorzustellen, denn Gott ist für den gläubigen Menschen eine Wesenheit, die Liebe aber eine Empfindung .... Wesenheit und Empfindung aber sind zwei Begriffe, die wohl zueinander gehören können, wo das eine die Ergänzung des anderen bedeuten kann, die aber schwer zu denken sind als das gleiche .... Es ist Gott als die Liebe nur insofern vorstellbar, als daß das höchste, vollkommenste Wesen auch im höchsten Liebesgrad stehen muß, folglich also Gott und die Liebe nicht voneinander zu trennen sind.

Und diese Erklärung ist auch die einzige, die den Menschen gegeben werden kann, lüftet aber nicht das Geheimnis der ewigen Liebe. Denn jeder Gedanke darüber hinaus ist falsch, weil menschliche Gedanken dieses Wunder nicht zu ergründen vermögen. Und es muß dem Menschen genügen, sich die göttliche Liebe als etwas Unfaßbares vorzustellen, das mit dem gleichen erst begriffen werden kann, d.h., daß nur der liebende Mensch eindringt in ein Mysterium und er dann nur immer den eigenen Liebesgrad als Maßstab anlegt, da ihm ein „Mehr“ einfach nicht faßlich ist.

Erst wenn es ihm gelungen ist, sein eigenes Wesen in Liebe zu wandeln, wird es ihm leichter fallen, sich Gott als die Liebe Selbst vorzustellen, doch restlos ergründen wird er es als Mensch nie. Er vermag wohl, sich Gott als eine Wesenheit vorzustellen, wenngleich diese Wesenheit nach menschlichen Begriffen auch nicht vorstellbar ist, jedoch denkt sich der Mensch eine Wesenheit immer als etwas Körperliches (eine Form wurde überschrieben d. Hg.), wenn es auch dem Auge nicht sichtbar ist als solche(s). Liebe aber kann in seiner Vorstellung keine Form annehmen, und sobald ihr eine Form gegeben würde, wäre diese eben wieder als etwas Wesenhaftes anzusprechen.

Und daher ist der Versuch ganz zwecklos, den Menschen in dieses Geheimnis einzuführen, es würde nur zu irrigen Gedankengängen führen, die den Menschen am Erkennen der ewigen Wahrheit hindern könnten. Der Mensch in seiner Beschränktheit wird wohl alles ergründen können, was mit dem Erdenleben in  Berührung ( Berührung durchgestrichen) Zusammenhang steht, doch Geistiges zu verstehen erfordert (selbst) ein Liebetätigsein. Dann gestaltet sich auch sein Wesen zur Liebe und so die Seele sich trennt vom Körper, bleibt auch nur das Wesenhafte zurück, das nun eben in sich gleichfalls Liebe ist, also dann auch nicht als zweierlei anzusehen ist, sondern durch die Liebe überhaupt nur zu dem werden konnte, was es ist .... also wieder Wesen und Liebe das gleiche ist.

(23.12.1940) Der in Sich Selbst die Liebe ist, wird jedoch erst als Wesenheit vorstellbar, weil für den Menschen die Möglichkeit des Begreifens erst im Wesenhaften liegt .... Obgleich er die Liebe auch empfindet, wenn auch im kleinsten Maß, so kann er sich doch nicht die ewige Gottheit vorstellen als etwas, das im Empfindungsleben nur zum Ausdruck kommt. Denn dieses würde er erst als zur Wesenheit gehörig ansehen, nicht aber als Wesenheit selbst.

Es ist die Liebe eine Kraft, und es ist Gott Kraft, also muß Gott und die Liebe das gleiche sein. Und wiederum muß Gott als Wesenheit anerkannt werden, da sonst der Grundbegriff für die Existenz der ewigen Gottheit fehlen möchte. Erst wenn das Wesen sich der ewigen Gottheit genähert hat, ist es möglich, die beiden Begriffe ineinander zu verschmelzen, und es wird dann dem Wesen völlig klarwerden, was es jetzt noch nicht begreifen kann. Auf Erden aber mangelt ihm die Fähigkeit, da es nur das aufnehmen kann, was sich mit irdischen Gesetzen vereinen läßt, ansonsten es unverstanden bleibt .... Amen

1748
Und dennoch wird das gute Geistige siegen, denn dessen Kraft ist groß, weil die Liebe seine Waffe ist.

(Stand der Dinge rw)

1749
Das unbegrenzte Vertrauen auf die göttliche Führung macht euch den Erdenlebenswandel leicht, denn ihr nehmet alles mit einem gewissen Gleichmut entgegen, sofern ihr bedenket, daß es so und nicht anders von Gott bestimmt wurde in übergroßer Fürsorge um eure Seele. Alles, was euch das Leben zu tragen auferlegt, ist notwendig zum Ausreifen eurer Seele, und es wird euch desto schwerer drücken, je nötiger es für euch ist.

1751
Unvollkommenheit .... Freier Wille .... Gerechtigkeit ....
Nur das ist von Wichtigkeit im Erdenleben, was zur Erlösung der Seele beiträgt. Das Gebet um Kraft dazu wird stets Erhörung finden. Die Liebe Gottes sucht euch Menschen die Not eurer Seele vorzustellen, indem Er den Körper irdische Not und Sorgen fühlen läßt. Doch minimal sind dessen Leiden im Verhältnis zu den Qualen einer unerlösten Seele, und wiederum ist der qualvolle Zustand von der Seele selbst gewollt, d.h., es hat das Wesen selbst ihn herbeigeführt und muß ihn auch selbst überwinden. Es kann dies kein Wesen für das andere tun, nur ihm behilflich sein durch die Liebe.

Dies ist, was die Menschen nicht verstehen wollen, daß Gott nicht der Urheber der Qualen und Leiden ist, sondern das Wesen selbst, daß Gott aber den Leidenszustand nicht willkürlich beenden kann trotz Seiner übergroßen Liebe, weil dann etwas Unreifes bleiben würde, was in der Ewigkeit in Glückseligkeit zu leben keine Berechtigung hätte. Um in Gottes Nähe weilen zu dürfen, muß das Wesen vollkommen sein, und sein freier Wille muß alles Unvollkommene überwunden haben ....

Die Unvollkommenheit aber war eigene Schuld, indem sich der freie Wille dem zuwandte, der Gegner des Vollkommenen war. Um vollkommen zu werden, muß das Wesen seinen freien Willen wieder dem Vollkommenen zuwenden. Tut es das nicht, so kann nichts anderes als qualvoller Zustand sein Los sein, denn es ist dann entfernt von Gott, und dies bedeutet für das Wesen Leid und Qual. Gott ist barmherzig, gütig und liebevoll, aber auch gerecht. Er kann in Seiner Liebe, Güte und Barmherzigkeit wohl dem Wesen alle Möglichkeiten erschließen, sich zur Vollkommenheit zu entwickeln, Er kann aber nicht die Gerechtigkeit umgehen, indem Er dem Wesen das Leid erspart und ihm die ewige Herrlichkeit zuwendet in unvollkommenem Zustand. Er kann aber auch nicht das Wesen vollkommen werden lassen ohne dessen Willen, da Vollkommenheit ohne freien Willen nicht zu denken ist.

Jeder Leidenszustand, ob auf Erden oder im Jenseits, ist nur eine Begleiterscheinung der Unvollkommenheit, weil es gleichzeitig das Mittel sein soll, jene zu beheben. Gilt nun das Gebet des Menschen dem Reifezustand der Seele, dann empfängt der Mensch ungemessen Kraft, und es wird ihm leicht werden, auch die irdischen Leiden zu überwinden, denn dann hat er den Sinn und Zweck dieser erfaßt.

Darum denket nicht so sehr an das, was dem Körper untragbar erscheint, denket daran, daß die Seele weit mehr leiden muß unter ihrem unfreien Zustand, und suchet ihr zu helfen, indem ihr die Kraft aus Gott im Gebet anfordert, ihr beistehen zu können, d.h., daß ihr alles tut, um euer Wesen zu veredeln, daß ihr liebend tätig seid auch in Not und Leid, daß ihr dadurch die Fesseln um die Seele lockert, auf daß nun auch die Fesseln des Körpers, das Leid, gelockert werden können und euch innerlich und äußerlich der Frieden beschieden ist. Denn nicht, um euch zu knechten, sendet Gott Leid über euch, sondern um euch zu befreien .... Amen

1751
Denn nicht, um euch zu knechten, sendet Gott Leid über euch, sondern um euch zu befreien ....

1752 ( zu den Schriften rw)

1755
Für alles sollt ihr dem Herrn dankbar sein, denn es beweiset alles nur Seine Liebe. Was euch ein jeder Tag auch bringen mag, es ist von Gott so bestimmt und immer nur zu eurem Besten, auch wenn es euch unverständlich erscheint. Denn der Geist von Ewigkeit lenkt und leitet alles, und Seine Führung ist wahrlich über alles weise und liebevoll. Und es ist nichts ohne Sinn und Zweck. Und darum vertrauet der göttlichen Führung, und suchet immer nur göttliches Liebeswirken an euch zu erkennen in jeder irdischen Notlage, und es wird euch ein jeder Tag zum Segen gereichen ....

1755
Solange sich der Mensch wehrt gegen gute geistige Beeinflussung, ist sein Wesen unstet und bedrückt, mürrisch und unzufrieden oder auch gleichgültig, leichtsinnig, genußsüchtig und auf irdische Freuden bedacht. Denn er tut nichts, um dagegen anzukämpfen, er überläßt seinen Willen dem Wirken unedler Geisteskräfte, die nun ihr Möglichstes tun, um ihn der Einwirkung guter Kraft fernzuhalten.

1755
Und es wird der Kampf solange währen, bis er sich der einen oder der anderen Macht gänzlich überlassen hat.

1756
Ein jedes Schöpfungswerk hat die Bestimmung, unvollkommenes Geistiges der Vollkommenheit zuzuführen, d.h., es vor Aufgaben zu stellen, deren Erfüllung geistigen Fortschritt bedeutet. Und immer wird unter diesen Aufgaben ein Dienen in Liebe zu verstehen sein.

1760
Nur wo Demut des Herzens den Menschen zieret, dort findet die Wahrheit Eingang, denn jenen strömet die göttliche Gnade zu.

BD 1763
In aller Einfalt den göttlichen Geist begehren trägt höhere Erfolge ein als wissenschaftliche Studien ohne den rechten Glauben.

BD 1763
Es wird der tiefe Glaube ein besserer Lehrmeister sein als irdisch Lehrende, denen der Glaube mangelt.

BD 1763
Doch weltliches Forschen kann ganz umgangen werden, verbindet sich der Mensch in aller Einfalt, d.h. in der schlichtesten, ungeziertesten Weise, mit Gott, Der die ewige Wahrheit Selbst ist ....

BD 1763
Wissenschaftliche Schulungsausdauer, Fleiß und Verstandesarbeit bringen nicht die Ergebnisse zustande, die Glaube, Liebe und Demut des Herzens zeitigen ....

BD 1763
Und also machet Gott zunichte den Verstand der Verständigen, und Er verwirft die Weisheit der Weisen .... Doch unbeschränkt bedenket Er mit Seinem Wort, die sich hingebend Ihm anvertrauen, und Er redet durch den Mund derer zu allen, die Ihn hören wollen ....Amen

BD 1767
Ungezählte Welten sind im Weltall, und allen steht der eine Wille bevor .... der tiefste Liebe, höchste Weisheit und größte Allmacht in sich vereinigt ....

BD 1768
Die Brücke, die von der Erde ins Jenseits herüberführt, wird sehr selten begangen und wäre doch der natürlichste Weg zu Gott.

BD 1768
Die Brücke hat Jesus Christus durch Sein Erlösungswerk Selbst vom ewigen Reich zur Erde geschlagen, und es darf ein jeder sie betreten, den es verlangt nach Gott und nach jenen Regionen, wo seines Geistes wahre Heimat ist.

BD 1769
Aufgezwungene Gedankenrichtung ....

In Unfreiheit des Denkens befindet sich der Mensch, so Weisheiten auf ihn übertragen werden, die menschliche Ergebnisse sind, d.h., wenn verstandesmäßig erworbenes Wissen wieder dem Mitmenschen vermittelt und diesem gleichsam als unwiderlegbar hingestellt wird, so daß der Gedankengang dessen in eine Richtung geleitet wird, die von der Wahrheit abweicht, er selbst aber gar nicht in Betracht zieht, daß er im falschen Denken stehen könnte. Es ist ihm gewissermaßen diese Gedankenrichtung nun aufgezwungen worden, und es ist nun schwer für die jenseitigen Wesen, ihm solche Gedanken zu vermitteln, die ihn zweifeln lassen an der Richtigkeit jener schulmäßig übermittelten Weisheiten.

Dort sollen nun die im rechten Wissen stehenden Erdenkinder helfend eingreifen, indem sie unverdrossen den Irrtum jener Lehren klarzumachen versuchen. Sie müssen solche Irrenden zu eigenem Nachdenken anregen, sie müssen ihnen zu beweisen suchen, daß eine Weisheit, die vom Himmel kommt .... die ohne jegliches Vorwissen gewonnen wurde .... unstreitbar glaubwürdiger ist als solche, die Menschenverstand ersann und Menschenwille weiterleitete. Und es muß unverdrossen des göttlichen Wirkens Erwähnung getan werden, denn nur das auf so außerordentliche Weise erworbene Wissen findet Anklang, sofern der Mensch erkennt, daß das eigene Wissen mangelhaft ist.

Doch zumeist wird sich sein Widerstand vergrößern, da er sein bisheriges Wissen nicht aufgeben will. Doch jene dann darauf hinweisen, daß sie die Pflicht haben, nachzudenken über das ihnen vermittelte Wissen, kann mitunter zum Erfolg führen, denn dann können die geistigen Freunde ihnen so manchen Gedanken vermitteln. Ohne geistige Hilfe aber werden sie schwerlich den Weg zur Wahrheit finden, denn um diese zu erwerben, muß der Mensch selbst gedanklich tätig sein; er darf sich aber nicht in ein Denken hineindrängen lassen oder etwas als Wahrheit annehmen, ohne es sich selbst durch eigene Gedankenarbeit als geistiges Gut angeeignet zu haben ....Amen

BD 1770
...,denn Gottes Boten können nichts anderes als die Wahrheit verkünden dem Erdenkind, das Wahrheit empfangen will ....

BD 1771
Weltliches Streben ist dem Gegner Gottes zugewandter Wille, geistiges Streben bezeugt das Verlangen nach Gott.

BD 1771
Es wird der Gegner Gottes niemals seine Anhänger dem göttlichen Erlöser zuführen, vielmehr alles tun, um ihnen das Wissen um das Erlösungswerk fernzuhalten, sie also beeinflussen, es abzulehnen.

BD 1776
Denn nur, wer das Gute will, der wird auch einen gerechten Sinn sein eigen nennen.

BD 1776
Gerecht zu handeln am Nächsten heißt immer, ihm das gleiche zu tun oder zu geben, was der Mensch selbst für sich verlangt ....

BD 1776
Und er wird der inneren Stimme folgen, die ihn wahrlich recht beratet ....

BD 1781
Der bedeutsamste Moment im Erdenleben ist das Bewußtwerden der eigenen Schwäche und der Zuwendung der göttlichen Gnade.

BD 1781
Die göttliche Gnade wird nicht ausgeteilt nach Würdigkeit, sondern alle Menschen können sie empfangen unbeschränkt, nur müssen sie diese begehren und also darum bitten.

BD 1784
Der Dämon beherrscht die Welt, und sein Einfluß macht sich bemerkbar in dem Handeln und Denken der Menschheit. Ohne Scheu verübt diese nun die verabscheuungswürdigsten Handlungen.

BD 1784
Und es sind die Menschen schon völlig im Bann des Bösen, sie haben sich selbst in dessen Macht begeben durch ihr Verlangen nach irdischem Besitz, durch ihr liebloses Wesen und ihre Eigenliebe, und daher hat der Dämon guten Erfolg bei einer so gearteten Menschheit.

BD 1784
..., denn die Liebe ist des Dämons schärfste Gegnerin ....

BD 1786
Es ist durch den langen Gang auf Erden vor der Verkörperung als Mensch das Wesen so gestaltet worden, daß es sich in einer gewissen Reife befindet, also sehr wohl die Fähigkeit hat, zu erkennen, was göttlicher Wille ist. Doch den göttlichen Willen erfüllen muß es aus eigenem Antrieb, es kann nicht zwangsweise zu seinem Handeln und Denken als Mensch veranlaßt werden, sonst wäre dies keine restlose Erlösung, denn der Wille der Gegenmacht wäre dann noch nicht gänzlich besiegt.

BD 1790
Wer Ihn sucht, der wird Ihn auch ganz gewiß finden, denn es legt der Vater im Himmel nicht den Maßstab an den Verfehlungen Seiner Erdenkinder an, wie es die Menschen auf Erden tun. Er macht es Seinen Kindern nicht so schwer, Ihn zu finden, denn Er Selbst kommt ihnen entgegen und streckt Seine Hände aus nach dem Kind, das zu Ihm verlangt.

BD 1790 (WOLLEN FETT RW)
Doch es müssen die Menschen zu Gott wollen, und das vollernstlich .... Dann nimmt Gott Selbst das Herz des Menschen in Seinen Besitz ...

BD 1793
Förderlich zur Höherentwicklung der Seele ist alles das, was als Ausführung eines Liebeswerkes angesprochen werden kann, also jedes Werk der Liebe ist geistiger Fortschritt. Dann aber auch ist als solcher anzusehen jedes Überwinden irdischer Begierden sowie der Widerstand gegen alles Böse, denn letzterer bedeutet ein Schwächen der gegnerischen Macht und ein Vermehren der eigenen Kraft. Es muß der Mensch unweigerlich zur Höhe gelangen, so er nur nach oben, zu Gott, verlangt und der Tiefe entfliehen will im Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser und Überwinder des Todes.

BD 1793
Und deshalb muß der Mensch, der liebetätig ist, unweigerlich zur Höhe gelangen, sein Seelenzustand muß zu einer gewissen Reife kommen, denn er steht in der Liebe und ist folglich auch in Gott, .... denn Gott Selbst ist die Liebe ....Amen

BD 1794
Rednergabe und rechte Anwendung ...

Die Gabe zu reden hat Gott dem Menschen oft versagt, um ihn klein und bescheiden werden zu lassen, denn es wird eine außergewöhnlich gut entwickelte Rednergabe den Menschen auch zumeist überheblich werden lassen. Es ist dies auch ein Werk des Widersachers, daß er den redegewandten Menschen oft seinem Willen gefügig macht und er ihn dann nützet als Vertreter alles dessen, was gegen Gott gerichtet ist. Denn es wird ein guter Redner bedeutend mehr Anhänger finden als ein Mensch, dem es an Worten mangelt, seine Ansicht kundzutun.

Der wortarme Mensch dagegen wird meist tiefer im Denken sein, und also wird auch die reine Wahrheit leichter von diesem erkannt werden, während der redegewandte Mensch mehr oberflächlich über alles spricht, was ihn bewegt, und, da er sich selbst gern reden hört, seine Redegewandtheit dazu benützt, weitschweifend über Nebensächlichkeiten zu sprechen, also seinen Reden kein besonderer Wert beizumessen ist.

Es ist eine gewisse Eigenliebe bei solchen Menschen oft anzutreffen, und daher werden sie auch niemals die Meinung anderer Menschen gelten lassen, sondern nur zufriedengestellt sein, wenn ihre Ansicht anerkannt wird. Und deshalb reden sie unentwegt, sich selbst zur Freude, ohne jedoch dem Mitmenschen dadurch etwas Wertvolles zu vermitteln. So sie ihre Rednergabe nützen möchten, indem sie für den Herrn sprechen, die Lehre Christi (zu = d. Hg.) verbreiten und irrenden Seelen auf den rechten Weg zu verhelfen, dann würden sie das Geschenk Gottes recht gebrauchen, und es würde nur Segen bringen für die Menschheit und für den Redner selbst.

Doch gerade davon wollen solche Menschen wenig hören, und eher sind sie bereit, gegen das zu sprechen, was Gottes Wille ist; denn wo die Eigenliebe vertreten ist, dort fehlt das Erkennen der Wahrheit, und sie sind daher wenig gläubig, weshalb sie auch nicht mit Überzeugung vertreten können, was sie selbst nicht verstehen, also auch nicht glauben. Und daher muß Gott Menschen erwecken und ihnen die Gabe des Redens schenken, daß sie für Ihn und Seinen Namen eintreten und Gottes Wirken in der Welt bekennen sollen.

Und diese werden reden nach Seinem Willen, sie werden kämpfen mit dem Schwert ihres Mundes, und ihre Rednergabe wird die Menschen überzeugen, weil nicht mehr Überheblichkeit aus den den göttlichen Willen Kündenden spricht, sondern deren Weisheit in tiefster Demut des Herzens empfangen wurde. Und also ist daran der Wert des gesprochenen Wortes zu erkennen, ob Demut oder Überheblichkeit aus dem Redner spricht, und demnach wird auch die Wirkung auf den Mitmenschen sein.

Es werden die Blinden und Unwissenden annehmen die Rede des Überheblichen, die Sehenden aber, denen das Licht des Geistes schon leuchtet, werden göttliche Wahrheit erkennen, so diese ihnen von Gott-dienen-wollenden Rednern geboten wird. Will der Mensch das Wort Gottes den Mitmenschen weitergeben, so wird er reden können wie mit Engelszungen, es werden ihm gleichsam die Worte in den Mund gelegt, und er wird fähig sein größten Rednern gleich die Worte zu setzen und mit voller Überzeugungskraft das vertreten, was er zu den Menschen spricht. Und also kann die Gabe zu reden dazu dienen, des Widersachers Einflüsterungen wiederzugeben, sie kann aber auch göttliches Gnadengeschenk sein, um göttliche Weisheiten zu vertreten. Und das Kennzeichen beider Redner wird sein die Liebe zum Nächsten oder die Eigenliebe ....Amen

BD 1795
..., und Gott mahnet nun noch einmal mit ehernen Worten, die niemand überhören kann.

BD 1796
Das lebendige Wort zu hören ist eine außergewöhnliche Gnade, die ständig erbeten werden muß, da sie ungebeten nicht vermittelt werden kann.

BD 1797
Es ist die Menschheit in arger Not, sie steht so fern von Gott, daß sie auch Seinen Willen nicht mehr erkennt und in völliger Unwissenheit durch das Erdenleben geht. Die Erdenaufgabe des Menschen aber erfordert das Wissen darum, was Gott von den Menschen verlangt, und also muß es ihnen vermittelt werden.

BD 1797
Ohne tatkräftige Hilfe geht die Menschheit zugrunde, und tatkräftige Hilfe kann nur das Wort Gottes sein.

BD 1799
Ich bin bei euch alle Tage, und Meiner Gnade dürfet ihr immer gewärtig sein. Es ist der Leidensweg auf Erden die Sprossen der Leiter nach oben. Sprosse auf Sprosse müsset ihr zu nehmen versuchen und also auch jedes Leid auf euch nehmen, das Ich euch sende. Denn einstens werdet ihr Mir dankbar sein, so ihr den Erdenweg rückschauend betrachtet, denn immer ist Meine Liebe euer ständiger Begleiter, und so ihr euch das vor Augen haltet, werdet ihr voller Zuversicht der kommenden Zeit entgegensehen, und alles wird euch tragbar erscheinen, wisset ihr doch, daß Ich es gleichsam mit euch trage. Jeder Schmerz soll euch reifen lassen und euch Mir näher zuführen ....

BD 1799
Wie wenig hält sich die Welt daran, was allein recht ist vor Gott und was unter der wahren Kirche Christi zu verstehen ist. Doch wie eifrig befolgt sie oft das, was von der irdischen Kirche verlangt wird .... und was doch so wenig Wert hat vor Gott, weil es zur Höherentwicklung der Seele nicht das Geringste beiträgt ....Amen

BD 1807
Die göttliche Gnade muß erbeten werden ....
Nicht wahllos ....
(Prädestination)
Wer sich zu Mir hingezogen fühlt, wer in jeder Not und Trübsal zu Mir flüchtet, dessen Bitten will Ich erhören. Denn er erkennt Mich als seinen Vater an, und sein Flehen ist kindlich und vertrauend. Und immer ist der Vater bereit, die Not Seiner Kinder zu verringern, und so will auch Ich euch erretten und euch den Frieden geben. Es ist nur um eurer Seelen willig nötig, daß ihr in Bedrängnis kommt, auf daß ihr Mich suchet und eure Herzen den Ruf zu Mir emporsenden. Denn nur das Leid bringt euch Mir näher. Verlassen seid ihr jedoch niemals, so ihr nur Mich nicht aufgebet, so ihr euch nicht von Mir abwendet. Und darum vertrauet allzeit auf Meine Liebe, und harret, bis euch Hilfe kommt.

Des Menschen eigener Verdienst ist es niemals, so er zur Höhe gelangt, sondern es bewirkt dies die Gnade Gottes. Es darf den Menschen aber nicht abhalten, an sich zu arbeiten, er darf niemals denken, daß er nun nichts dazu tun braucht, sondern sich nur auf die Gnade Gottes verlassen kann. Er wird nur dann der Gnade Gottes gewürdigt werden, wenn er durch seine Taten, durch sein Verhalten, sein Denken und Handeln den Beweis erbringt, daß er zur Höhe will. Dieser Wille, der ihn nun im Gebet die Hilfe Gottes erbitten läßt, trägt ihm nun die Gnade ein, die wieder die Vervollkommnung der Seele nach sich zieht.

Es ist also die göttliche Gnade keineswegs ein Geschenk Gottes, das dem Menschen wahllos zugeht, womit also der eine Mensch bedacht wird, während der andere Mensch darben müßte .... Nein, die göttliche Gnade steht jedem Menschen ungemessen zur Verfügung. Es wird kein Mensch vergeblich die Gnade Gottes erbitten. Nimmermehr aber kann sie dem Menschen vermittelt werden, ohne daß sie angefordert wird, und darum wird das einzige Verdienst des Menschen darin bestehen, daß er sich immer und immer wieder im Gebet an den himmlischen Vater wendet und demütig um Dessen Gnade bittet. Alles übrige bewirkt dann die Liebe Gottes selbst an einem Menschen, der also seinen Willen Gott dahingab und die Kraftzufuhr von Gott bewußt in Anspruch nimmt.

Und es ist daher irrig, anzunehmen, daß Gott je nach Belieben den Menschen Seine Gnade zuwendet .... Es wäre dies ein Akt größter Ungerechtigkeit, denn es könnten dann nur immer die Menschen selig werden, die durch göttliche Gnade auserwählt wären. Es würde dann also das bewußte Streben nach der Vollkommenheit jeden Sinn verlieren, denn es könnte verständlicherweise die Frage dabei aufgeworfen werden: Gehöre ich zu denen, die Gott auserwählt hat für das ewige Reich? .... Es müßte eine solche Anschauung dazu führen, daß der Mensch die Seelenarbeit vernachlässigt und immer nur den Einwand geltend machen möchte, daß nur die göttliche Gnade ihn frei machen könne, diese aber nicht errungen werden kann, sondern der Mensch in Ruhe und Geduld warten müsse, bis die Gnade Gottes ihm zufließe, und so das nicht der Fall ist, er verlorengehen müsse auf ewig ....

Wer diese Anschauung hat, ist in einer entsetzlichen geistigen Verfassung. Er muß zweifeln an der Liebe Gottes, an Seiner Güte und Barmherzigkeit, er müßte ferner sein Erdenleben als nutzlos ansehen, so nicht die Gnade Gottes ihm beschieden ist .... Und dabei hat es der Mensch selbst in der Hand, sich der göttlichen Gnade unbeschränkt zu bedienen. Es steht jedem Menschen frei, sooft er will, zu Gott zu kommen, d.h., im Gebet alles das anzufordern, was schlichthin Gnade genannt wird.

Je inniger es darum bittet, desto reichlicher bedenkt Gott das Erdenkind und nun erst kann es so auf Erden wandeln, wie es Gott wohlgefällig ist .... Es ist also sein Lebenswandel dann wohl nicht mehr eigenes Verdienst, aber daß er diesen so führen kann, wie er es nun tut, ist nun das Wirken der göttlichen Gnade, .... Bitten kann ein jeder Mensch, also wird er auch empfangen seinem Gebet entsprechend. Er wird mit der Gnade Gottes bedacht werden und nun erfolgreich den Weg zur Höhe zurücklegen ....Amen

BD 1807
Es ist nur um eurer Seelen willig nötig, daß ihr in Bedrängnis kommt, auf daß ihr Mich suchet und eure Herzen den Ruf zu Mir emporsenden. Denn nur das Leid bringt euch Mir näher. Verlassen seid ihr jedoch niemals, so ihr nur Mich nicht aufgebet, so ihr euch nicht von Mir abwendet. Und darum vertrauet allzeit auf Meine Liebe, und harret, bis euch Hilfe kommt.

BD 1807 ( "will" FETT RW)
Des Menschen eigener Verdienst ist es niemals, so er zur Höhe gelangt, sondern es bewirkt dies die Gnade Gottes. Es darf den Menschen aber nicht abhalten, an sich zu arbeiten, er darf niemals denken, daß er nun nichts dazu tun braucht, sondern sich nur auf die Gnade Gottes verlassen kann. Er wird nur dann der Gnade Gottes gewürdigt werden, wenn er durch seine Taten, durch sein Verhalten, sein Denken und Handeln den Beweis erbringt, daß er zur Höhe will. Dieser Wille, der ihn nun im Gebet die Hilfe Gottes erbitten läßt, trägt ihm nun die Gnade ein, die wieder die Vervollkommnung der Seele nach sich zieht.

Es ist also die göttliche Gnade keineswegs ein Geschenk Gottes, das dem Menschen wahllos zugeht, womit also der eine Mensch bedacht wird, während der andere Mensch darben müßte .... Nein, die göttliche Gnade steht jedem Menschen ungemessen zur Verfügung. Es wird kein Mensch vergeblich die Gnade Gottes erbitten.

BD 1807
Bitten kann ein jeder Mensch, also wird er auch empfangen seinem Gebet entsprechend. Er wird mit der Gnade Gottes bedacht werden und nun erfolgreich den Weg zur Höhe zurücklegen ....Amen

BD 1808
Wie unverantwortlich handeln die Menschen ihrer Seele gegenüber, so sie sich der rechten Erkenntnis verschließen und jede ihnen zugesendete Hilfe abweisen.

BD 1810
Gott ist im winzigsten Sandkörnchen genau so gegenwärtig wie im gesamten Universum. Nicht das Geringste entgeht Ihm, und nichts ist zu wenig oder zu klein, um von Ihm beachtet zu werden.

BD 1814
Gott aber legt keinen Wert auf äußere Handlungen, sondern Er legt den Maßstab an an dem Verlangen des Herzens nach Ihm.

BD 1815
Wie hoch bewertet doch der Mensch seinen Verstand .... und wie wenig erreicht er damit, so nicht Gott Selbst ihm beisteht und ihn in das Erkennen leitet.

BD 1816
Daher läßt Er allerorten Sein göttliches Wort zur Erde fließen, auf daß die wenigen, die noch die rechte Einstellung zu Gott haben, auch die Folgen derer erkennen, daß diese wenigen in der Wahrheit stehen und mit vollster Überzeugung eintreten können für das sichtbare Wirken Gottes und für Seine göttliche Lehre. Es sind solche sichtbare Beweise deshalb zugelassen, weil der Gegner Gottes kein Mittel scheut, um Ihn aus dem Herzen der Menschen zu verdrängen.

BD 1816
Gott läßt Seiner nicht spotten, Er ist liebevoll und barmherzig, und Er will den Menschen zu Hilfe kommen, die irren und aus der Unwissenheit heraus fehlen, aber nimmermehr läßt Er zu, daß der Geist der Finsternis die Welt beherrsche, und es versucht dieser, seine Herrschaft nun anzutreten, also wird der Kampf nun ausgetragen werden, und es werden wahrlich die Bekenner der wesenhaften Gottheit, die Bekenner Christi, als Sieger aus dem Kampf hervorgehen. Amen

BD 1817
Es ist nicht von Wichtigkeit, wie die Menschen sich zu einer Lehre stellen, die das Vorleben der Seele behandelt, so sie nur auf Erden einen Gott-gefälligen Lebenswandel führen. 

BD 1817
Es ist eine unglaubliche Gleichgültigkeit unter der Menschheit vorherrschend, es wird das Leben als eine Selbstverständlichkeit hingenommen, nicht im entferntesten aber wird daran gedacht, daß der Mensch auch eine Verantwortung hat für die Zeit seines Erdenlebens, daß von ihm eine Leistung erwartet wird, daß eine Aufgabe ihm gestellt ist, die er zu erfüllen hat ....

BD 1818
Es ist der Glaube unbedingt erforderlich an die Liebe, Allmacht und Weisheit Gottes, um sich etwas erklären zu können, was außerhalb des Natürlichen liegt.

BD 1818
Sie rufen wohl zu Gott, doch so Er Sich ihnen erkenntlich machen will, fliehen sie ....

BD 1818
Gott zu erleben ist nur dann möglich, wenn Er ungezweifelt anerkannt wird. Ihn ungezweifelt anerkennen aber heißt, auch das Unfaßbarste für möglich zu halten, wenn Gott es will ....

BD 1818
Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe lebt, der bleibt in Gott und Gott in ihm ....

BD1818
„Ich will euch Meinen Geist senden, der euch in alle Wahrheit leitet ....“

BD 1818
Und die lebendige Verbindung mit Ihm knüpfet ihr nicht an, denn sonst müßtet ihr Seine Stimme erkennen, so Er zu euch spricht. Alle Seine Worte müsset ihr Leben gewinnen lassen, indem ihr sie befolgt, auf daß sich auch die Verheißungen an euch erfüllen ....

BD 1820
Wer sich dem göttlichen Wirken widersetzet, verscherzt sich eine unnennbare Gnade, denn er weiset Gott Selbst ab, Der Seine Kraft dem Menschen vermitteln will. Der Zustrom göttlicher Kraft ist dem Körper zwar nicht in dem Maße spürbar, wie ihn die Seele empfindet, ja oft sogar wird der Körper dadurch gezwungenermaßen zum Entsagen auf irdische Freuden veranlaßt, und er bäumt sich dagegen auf, d.h., die Seele wird durch die göttliche Kraft dem Geistigen in sich zugedrängt, während der Körper gleichfalls ihre Hingabe an sich fordert, und also steht der Mensch in einem Kampf mit sich selbst, und es darf nun der Wille nicht wankend werden, es darf der Körper nicht die Oberherrschaft gewinnen, denn es würde den Verlust, das Versiegen des Kraftstromes aus Gott bedeuten und die Seele äußerst gefährden und ihr geistigen Stillstand oder Rückgang eintragen.

BD 1820
Es soll der Mensch die Kraft aus Gott innig und demütig erbitten, jedes Ablehnen aber ist ein Widerstand gegen diese Kraft, und also zieht Gott diese zurück, und seelische Not ist die Folge davon, jedoch niemals geistiger Fortschritt .... Amen

BD 1821
Denn einem „Fragenden“ kann immer noch die rechte Erklärung gegeben werden durch geistige wissende Kräfte .... einem schon Zu-wissen-Glaubenden ist schwerlich eine der Wahrheit entsprechende Aufklärung zu geben. Und doch hängt von der rechten Erkenntnis darüber so vieles ab .... Amen

BD 1823
Für das Universum gilt ein Naturgesetz .... die Unzerstörbarkeit dessen, was ist. Es kann nichts vergehen, sondern nur sich verändern nach dem Willen Gottes. Und diese Veränderung geht wieder so vor sich, daß etwas unsichtbar wird, um anderswo sichtbar wieder in Erscheinung zu treten. Jedes noch so kleine Schöpfungswerk trägt dieses Gesetz in sich, so daß also der scheinbare Verfall nur eine Umformung dessen bedeutet, was zuvor war.

BD 1827
Denn Ich werde willige, Mir ergebene Diener benötigen nach der Zeit des Gerichtes.

BD 1827
Ich will eine Gemeinde gründen und ihr einen Auftrag erteilen; Ich will, daß die Menschen sich vereinen, die Mich erkennen und Meine Lehre verkünden, und so sie zusammenwirken, soll die Gemeinde überall mächtig sein.

BD 1828
In der göttlichen Ordnung zu leben heißt sich ohne Widerstreben den Gesetzen anpassen, die Gott für alle Seine Schöpfungswerke gegeben hat.

BD 1828
Es ist vielmehr das genaue Leben nach der göttlichen Ordnung die einzige Gewähr dafür, daß der Mensch vorwärts schreitet auf seinem Gang zur Höhe.

BD 1828
Es darf nun der Mensch keineswegs glauben, daß Gott Seine Gesetze ändert, so sie dem Menschen undurchführbar erscheinen, sondern es muß der Mensch alles tun, um seinerseits die Hindernisse zu überwinden, die sich ihm entgegenstellen, so er in der göttlichen Ordnung zu leben gewillt ist .... Er muß die dazu erforderliche Kraft erbitten, da gerade im Überwinden von Widerständen der Aufstieg zur Höhe gewährleistet ist. Dann wird er trotz Schwierigkeiten in der göttlichen Ordnung verbleiben, er wird also leben dem göttlichen Willen gemäß.

BD 1829
Ihr dürft euch niemals genügen lassen, nur eure Pflichten zu erfüllen, sondern ihr müsset mehr tun, ihr müsset freiwillig euch einer Aufgabe unterziehen, die euch nicht von Menschen gestellt wird, die ihr aber aus Liebe tun sollt .... dann erst seid ihr liebetätig, und diese Leistung erst wird bewertet werden und euch Segen eintragen für die Ewigkeit.

BD 1829
Es glauben die Menschen, die ihre irdische Arbeit pflichtgetreu erfüllen, Genüge getan zu haben. Ihr Leben ist dann zwar ein Leben der Pflichterfüllung, jedoch kein bewußtes Dienen in Liebe ....

BD 1829
Was die Pflicht zu tun gebietet, ist ausnahmslos weltlichem Zweck entsprechend. Alles, was einen veredelnden Einfluß auf die Seele hat, wird weder pflichtgemäß gefordert noch ausgeführt werden, sondern immer in vollster Willensfreiheit getan werden müssen, und darum kann erst dann von einem Fortschritt der Seele gesprochen werden, so sich der Mensch über seine Pflicht hinaus tätig erweist und in solcher Liebetätigkeit nicht aufhört.

BD 1829  Pflichterfüllung ....

Ihr dürft euch niemals genügen lassen, nur eure Pflichten zu erfüllen, sondern ihr müsset mehr tun, ihr müsset freiwillig euch einer Aufgabe unterziehen, die euch nicht von Menschen gestellt wird, die ihr aber aus Liebe tun sollt .... dann erst seid ihr liebetätig, und diese Leistung erst wird bewertet werden und euch Segen eintragen für die Ewigkeit. Es glauben die Menschen, die ihre irdische Arbeit pflichtgetreu erfüllen, Genüge getan zu haben. Ihr Leben ist dann zwar ein Leben der Pflichterfüllung, jedoch kein bewußtes Dienen in Liebe ....

Was die Pflicht zu tun gebietet, ist ausnahmslos weltlichem Zweck entsprechend. Alles, was einen veredelnden Einfluß auf die Seele hat, wird weder pflichtgemäß gefordert noch ausgeführt werden, sondern immer in vollster Willensfreiheit getan werden müssen, und darum kann erst dann von einem Fortschritt der Seele gesprochen werden, so sich der Mensch über seine Pflicht hinaus tätig erweist und in solcher Liebetätigkeit nicht aufhört.

 Was der Mensch jedoch sich oder den anderen zur Pflicht macht, hat nur den rein irdischen Wert, denn eine Pflicht zu erfüllen, braucht nicht unbedingt die Liebe zum Nächsten als Triebkraft zu haben. Es sind zumeist menschlich erlassene Gebote, die weltliche Ordnung aufrechterhalten sollen, deren Erfüllung also gewissermaßen nötig ist, um die Willensschwäche der Menschen zu bekämpfen, denn es würden viele Menschen das nicht tun, was ihnen zur Pflicht gemacht ist, wenn in ihnen nicht das Pflichtbewußtsein großgezogen würde.

 Alles, was sie tun, ist also irgendwie bedingt, und es zieht irgendeinen irdischen Nutzen nach sich. Ein Erdenlebenswandel, der nur eine endlose Reihe von Taten aufweist, die alle unter die Rubrik Pflichterfüllung fallen, braucht nicht durchaus einen seelischen Reifezustand bewirken, denn gerade diese Pflichterfüllung hält den Menschen davon ab, wahrhaft liebetätig zu sein.

Obwohl die Pflichterfüllung den Menschen nicht als falsch oder unnötig hingestellt werden kann, ist sie doch eine gewisse Gefahr für die Seele des Menschen, denn je mehr er sich diese zur Richtschnur des menschlichen Lebens nimmt, je wichtiger er gerade diese Pflicht nimmt, desto mehr glaubt er von dem rechten Liebewirken enthoben zu sein, denn er hält seine Zeit für genugsam ausgenützt und bleibt doch geistig bedeutend im Rückstand, so er nicht in der Liebe steht, d.h. die Liebe ihn drängt, trotz Pflichten und also ausgefüllter Zeit ein „Mehr“ zu tun .... geistig und leiblich den Mitmenschen zu dienen mit Taten, die nie von den Menschen gefordert werden, also auch niemals zur Pflicht gemacht werden können.

Pflichterfüllung allein ist wohl irdisch anzuerkennen, aber für die Ewigkeit nicht von Bedeutung, also muß der Mensch möglichst zu geben und zu dienen suchen aus freiem Willen. Er soll sich nicht genügen lassen an der Pflichterfüllung, sondern von sich aus noch ein „Mehr“ tun .... geben und dienen in Liebe, auf daß seiner Seele Erlösung werde, die immer nur davon profitiert, was der Mensch aus völlig freiem Willen und in uneigennütziger Nächstenliebe tut .... Amen

BD 1830
Zur tiefsten Tiefe steigt die göttliche Liebe und Barmherzigkeit hernieder, um Erlösung zu bringen den Seelen, die der Liebe und Barmherzigkeit Gottes zugänglich sind.

BD 1830
Alles Geistige der unteren Regionen kann zur Höhe gelangen, wenn es sich nicht widersetzt, so der Lichtstrahl aus der Höhe zu ihm dringt.

BD 1831
Ein heiligmäßiges Verlangen ist es, mit dem göttlichen Herrn und Heiland vereinigt zu sein. Es ist wahrlich nichts, was dem gleichkommt; es gibt keinen beseligenderen Glückszustand als die Vereinigung mit Ihm, und es soll diese Vereinigung daher auch der Inbegriff jeden Verlangens sein. Was der Erde angehört, soll freudig dahingegeben und das Seligste dafür eingetauscht werden; alles Leid der Erde soll der Mensch willig auf sich nehmen und immer nur des süßesten Lohnes gedenken .... des Zusammenschlusses mit Gott, der alles Leid und alle Qualen aufwiegt .... der alle Not und diesirdische Trübsal beendet.

BD 1831
Eine Vereinigung mit der höchsten Wesenheit muß ihm nun auch alles eintragen, was göttlicher Anteil ist .... Licht und Kraft .... Und dies bedeutet ewige Herrlichkeit, Glück und Frieden. Denn im Licht zu stehen heißt, um alles zu wissen, der Finsternis entronnen zu sein und fortan erlösend tätig sein zu dürfen zur eigenen Beglückung. Und teilnehmen zu dürfen an göttlicher Kraft heißt, gestalten und erschaffen zu können gleich Ihm, geben und austeilen zu können, zu handeln und zu denken im göttlichen Willen und also ein Leben zu führen, das allen Wünschen entspricht, denn der Zusammenschluß mit Gott ist das Endziel eines jeden Wesens.

BD 1831
Zusammenschluß mit Gott ....

Ein heiligmäßiges Verlangen ist es, mit dem göttlichen Herrn und Heiland vereinigt zu sein. Es ist wahrlich nichts, was dem gleichkommt; es gibt keinen beseligenderen Glückszustand als die Vereinigung mit Ihm, und es soll diese Vereinigung daher auch der Inbegriff jeden Verlangens sein. Was der Erde angehört, soll freudig dahingegeben und das Seligste dafür eingetauscht werden; alles Leid der Erde soll der Mensch willig auf sich nehmen und immer nur des süßesten Lohnes gedenken .... des Zusammenschlusses mit Gott, der alles Leid und alle Qualen aufwiegt .... der alle Not und diesirdische Trübsal beendet.

Es ist dieser Zusammenschluß etwas so unvorstellbar Beglückendes, daß alles Schwere zuvor klein dagegen erscheint und .... wüßte der Mensch davon .... er noch viel mehr Leid geduldig auf sich nehmen würde, um nur dieser himmlischen Gnade gewürdigt zu werden. Und doch soll es jedes Menschen Bestreben sein, auch ohne dieses Wissen den Zusammenschluß mit Gott herbeizuführen. Die Liebe zu Ihm und zu seinem Nächsten soll ihn in jenen Zustand versetzen, der Vorbedingung ist für das höchste Glück .... Denn er gestaltet sich dann gleichfalls zur Liebe, und er muß unweigerlich dann der ewigen Liebe näherkommen, es muß sich das Wesenhafte in ihm mit der Urkraft verschmelzen, und also muß er wieder sein, wo er ehedem war .... in Gott ....

Eine Vereinigung mit der höchsten Wesenheit muß ihm nun auch alles eintragen, was göttlicher Anteil ist .... Licht und Kraft .... Und dies bedeutet ewige Herrlichkeit, Glück und Frieden. Denn im Licht zu stehen heißt, um alles zu wissen, der Finsternis entronnen zu sein und fortan erlösend tätig sein zu dürfen zur eigenen Beglückung. Und teilnehmen zu dürfen an göttlicher Kraft heißt, gestalten und erschaffen zu können gleich Ihm, geben und austeilen zu können, zu handeln und zu denken im göttlichen Willen und also ein Leben zu führen, das allen Wünschen entspricht, denn der Zusammenschluß mit Gott ist das Endziel eines jeden Wesens. Und es können die Menschen diesen beglückenden Zustand schon auf Erden erreichen, so sie sich zur Liebe gestalten. Sie können diese unfaßbare Gnade noch zur Zeit ihres Erdenwandels in Empfang nehmen durch das Vernehmen des tönenden Wortes im Herzen ....

Den göttlichen Willen auf Erden sich ständig zur Richtschnur zu machen und immer nur bestrebt sein, Ihm näherzukommen, läßt das Herz zur Liebe werden, der liebende Mensch aber kann nicht anders als Liebe geben, also gibt auch Gott ihm, und zwar Sich Selbst im Wort .... Und so das Erdenkind die göttliche Stimme im Herzen tönend zu vernehmen vermag, hat der Zusammenschluß mit Gott stattgefunden und kann ewig nicht mehr gestört werden.

Denn was Gott erfaßt hat mit Seiner Liebe, läßt Er ewig nicht mehr von Sich, und darum kann der Mensch nun nicht anders, als sich mit seinem Leben einzusetzen für seinen göttlichen Herrn und Heiland, für Seinen Namen und Seine Lehre .... Er wird Ihn bekennen vor aller Welt und dieser ein Zeugnis ablegen von göttlicher Kraft, denn diese strömet so offensichtlich auf (in) einen solchen Menschen über, daß er der Welt beweisen kann die Kraft und Stärke des rechten Glaubens, den er nun vertritt den Menschen gegenüber, die ihm nach dem Leben trachten .... Denn er fürchtet nicht den Leibestod, hat er doch das ewige Leben gefunden durch die Vereinigung mit dem Herrn ....Amen

BD 1834
Es gibt nur einen Weg, der zum ewigen Leben führt und zur Vereinigung mit Gott .... der Weg über Jesus Christus, und es wird, wer Christus abweiset, niemals durch die Pforte des Himmels zur ewigen Seligkeit eingehen können.

BD 1834
Es muß der Mensch den gleichen Weg wandeln, den Jesus auf Erden ging, den Weg der Liebe und des Leides, denn nur durch die Liebe kann er sich erlösen und durch das Leid die Sündenschuld verringern.

BD 1835
Der Gang durch die Materie ist eine endlos lange Gefangenschaft für das Wesenhafte, und es muß daher die Freiwerdung für das Wesen eine Erlösung bedeuten.

BD 1835
Die Materie ist das Hindernis des geistigen Strebens.

BD 1839
Liebe ist Leben, Liebe ist Kraft, Liebe ist Ursache und Liebe ist Ziel.

BD 1839
Liebe ist der Inbegriff alles dessen, was göttlich ist, denn Gott ist in Sich Liebe.

BD 1839
In der Liebe zu leben, von Liebe erfüllt zu sein ist aber ein Gott-ähnlicher Zustand und wird niemals mit einer Unfreiheit des Willens in Zusammenhang gebracht werden können, denn alles, was sich Gott öffnet, empfängt .... was sich widersetzt oder verschließt, geht leer aus ....

BD 1839
Der in Sich die Liebe ist, teilet auch Liebe aus unentwegt, kann aber nimmermehr dort weilen und geben, wo nicht gleichfalls Liebe ist. Also wird immer Liebe sich zur Liebe finden. Wo jedoch die Liebe fehlt, dort ist kein Leben, kein Licht, keine Kraft und keine Seligkeit, sondern geistiger Tod und Finsternis.

BD 1839
Nur die Liebe ist Erfüllung, und wo sie nicht ist, dort ist Leere, Not und Pein, denn die Liebe bringt das Wesen mit Gott in Verbindung, und dies bedeutet ein Verschmelzen dessen, was ursprünglich eins war, aber sich von der ewigen Liebe trennte.

BD 1839
Fern von Gott sein heißt ruhelos umherirren ohne Erkenntnis seines Ausganges, ohne Wissen um die Herrlichkeiten, die aus dem Zusammenschluß mit der Urkraft erwachsen .... fern sein von Gott heißt allem Unreinen, Lichtlosen ausgesetzt sein und durch dieses gehindert und bedrängt werden in jeder Weise. Es bedeutet völlige Ohnmacht und Willenlosigkeit diesen Kräften gegenüber .... es bedeutet Gefangenschaft und endlos währendes Gebundensein des Willens ....

BD 1839
Denn die Liebe bringt alles zuwege, sie erlöst alles Gebundene, sie stärkt alles Schwache, sie erleuchtet das Dunkel, sie hilft überwinden und schwächt so die Gewalt, die vordem das Wesen gefesselt hielt.

BD 1839
In der Liebe leben, heißt mit Gott Selbst leben, also auch Herr sein, über alle Kräfte der Finsternis .... Mit Gott lieben aber verbürgt ewiges Licht und ewige Herrlichkeit .... Amen

BD 1839

Liebe ....

Liebe ist Leben, Liebe ist Kraft, Liebe ist Ursache und Liebe ist Ziel. Liebe ist der Inbegriff alles dessen, was göttlich ist, denn Gott ist in Sich Liebe. Liebe ist fernerhin ein Zustand der Verzückung, ein Zustand des Kraftbewußtseins, ein Zustand der Tätigkeit und der innigsten Hingabe .... Liebe ist das Einströmen göttlicher Kraft, also ein Zusammenschluß mit Gott, der in den verschiedensten Graden erfolgen kann, also nie seinen Höhepunkt erreicht, sondern ständig inniger und daher gewaltiger sich vollzieht. Wo die Liebe nun regiert, wo jegliche Tätigkeit von der Liebe diktiert wird, dort muß der glückseligste Zustand alles erfassen, was in den Stromkreis des Liebeswirkens tritt. Denn die Liebe kann nicht anders als Glück auslösen, denn sie überträgt das Göttlichste auf alles, was sie erfaßt.

Wo jedoch dem Liebeswirken Widerstand entgegengesetzt wird, dort bleibt die Liebe wirkungslos, denn alles Göttliche muß willig entgegengenommen werden, ansonsten sich ein Gott-widriger Zustand ergeben würde, ein Zustand des Zwangs und der Beeinflussung. In der Liebe zu leben, von Liebe erfüllt zu sein ist aber ein Gott-ähnlicher Zustand und wird niemals mit einer Unfreiheit des Willens in Zusammenhang gebracht werden können, denn alles, was sich Gott öffnet, empfängt .... was sich widersetzt oder verschließt, geht leer aus ....

Der in Sich die Liebe ist, teilet auch Liebe aus unentwegt, kann aber nimmermehr dort weilen und geben, wo nicht gleichfalls Liebe ist. Also wird immer Liebe sich zur Liebe finden. Wo jedoch die Liebe fehlt, dort ist kein Leben, kein Licht, keine Kraft und keine Seligkeit, sondern geistiger Tod und Finsternis. Was ist, wurde durch die Liebe, folglich muß, wo die Liebe nicht ist, auch ein Zustand sein, der gleich ist dem Nichtsein insofern, als dem Wesenhaften weder Kraft noch Licht zuströmt, es also in Untätigkeit und Finsternis verharrt .... ein Zustand, der nicht Leben genannt werden kann ....

(6.3.1941) Nur die Liebe ist Erfüllung, und wo sie nicht ist, dort ist Leere, Not und Pein, denn die Liebe bringt das Wesen mit Gott in Verbindung, und dies bedeutet ein Verschmelzen dessen, was ursprünglich eins war, aber sich von der ewigen Liebe trennte. Fern von Gott sein heißt ruhelos umherirren ohne Erkenntnis seines Ausganges, ohne Wissen um die Herrlichkeiten, die aus dem Zusammenschluß mit der Urkraft erwachsen .... fern sein von Gott heißt allem Unreinen, Lichtlosen ausgesetzt sein und durch dieses gehindert und bedrängt werden in jeder Weise. Es bedeutet völlige Ohnmacht und Willenlosigkeit diesen Kräften gegenüber .... es bedeutet Gefangenschaft und endlos währendes Gebundensein des Willens ....

Und es gibt kein anderes Lösemittel als die Liebe, denn sie allein führt dem Wesen die Kraft zu, sich zu befreien, sie allein gibt Wissen und ist somit der Weg nach oben .... Denn die Liebe bringt alles zuwege, sie erlöst alles Gebundene, sie stärkt alles Schwache, sie erleuchtet das Dunkel, sie hilft überwinden und schwächt so die Gewalt, die vordem das Wesen gefesselt hielt. Die Liebe ist das göttliche Fluidum, das restlos jeden Widerstand auflöst, das unvorstellbar ist in seiner Wirksamkeit, dem also nichts widerstehen kann. In der Liebe leben, heißt mit Gott Selbst leben, also auch Herr sein, über alle Kräfte der Finsternis .... Mit Gott lieben aber verbürgt ewiges Licht und ewige Herrlichkeit ....Amen

BD 1840
Jeder, der den Geist aus Gott aus tiefstem Herzen und in tiefster Demut erbittet, wird den göttlichen Geist, das Heiligste aus Gott, empfangen dürfen, sofern er sich bemüht, so zu leben, daß er würdig ist des köstlichsten Gnadengeschenkes.

BD 1840
Wo der Wille Gott zugewandt ist, wo der Glaube an göttliches Wirken stark ist und wo die Liebe zu Gott und zum Nächsten die Verbindung mit Gott herstellt, dort wird der Geist aus Gott die Menschen erleuchten und sie einführen in alle Wahrheit .... Amen

BD 1841
Unbegrenzt sind die geistigen Hilfsmöglichkeiten, und so sich der Mensch vollvertrauend den jenseitigen Kräften überläßt, wird er die größten Erfolge verzeichnen können.

BD 1842
Gott hat den Menschen das Gebot gegeben, einander zu lieben, und es wird dieses Gebot nicht mehr beachtet. Alles erdenklich Böse fügt sich die Menschheit zu, und darum muß sie auch empfindlich getroffen werden, und Gott Selbst muß dieses Richteramt übernehmen, auf daß sie einen Herrn über sich erkennen, Der um jedes Unrecht weiß.

BD 1844
Denn es hält Gott Selbst Seine schützende Hand über einen die reine Wahrheit begehrenden Menschen, und Er läßt es nicht zu, daß er im Irrtum wandle, solange er den Weg zur Wahrheit über Gott nimmt, und mag es noch so sehr den Mitmenschen erscheinen, als seien Kräfte am Werk, denen das Wissen mangelt.

BD 1844
Gott läßt nicht willkürlich die Botschaften zur Erde gehen, sofern sie Seinem Willen nicht entsprechen.

BD 1844
Der Mensch kann irren, niemals aber irrt Gott, und daher kann niemals Unwahrheit sein, was unter Anrufung Gottes und Seiner Kraft von oben den Menschen vermittelt wird .... Amen

BD 1845
Gott Selbst bewertet das Gefühl, das der Mensch für Ihn im Herzen trägt, und Er weiß es wahrlich am besten, wieweit das Herz des Menschen gestaltet ist zur Aufnahme des göttlichen Herrn.

BD 1846
Und immer sollen die Menschen es Gott überlassen, wann Seine Liebe das Leben eines Menschen beschließt, immer sollen die Menschen Gott dankbar sein, so Er eine Seele erlöst von ihren Außenfesseln.

BD 1846
Gott weiß, welchen Reifegrad der Mensch auf Erden erreichen kann, und ruft ihn zu Sich, sofern seiner Seele Gefahr droht oder der Mensch Seinen Anforderungen nachgekommen ist .... Und immer sollen die Menschen es Gott überlassen, wann Seine Liebe das Leben eines Menschen beschließt, immer sollen die Menschen Gott dankbar sein, so Er eine Seele erlöst von ihren Außenfesseln. Immer soll eine stille Ergebung in Gottes Willen die Menschen erfüllen, denen schweres Erdenleid beschieden ist durch den Heimgang dem Herzen nahestehender Menschen. Denn so sie diese lieben, sollen sie nur den Lichtzustand in Erwägung ziehen und jubeln und frohlocken, daß diese Seele den Gang auf der Erde zurückgelegt und nun endgültig beendet hat.

BD 1846
Und jedes Gebet soll nur der Erlangung der Seelenreife gelten, denn diese ist Vorbedingung für einen Zustand im Jenseits, der beneidenswert ist und für alle irdischen Leiden und Qualen entschädigt. Zu bedauern aber sind die Menschen, denen die Seelenreife mangelt, denn sie gehen im Jenseits noch durch eine harte Schule und müssen den Weg der Läuterung nun erst zurücklegen und oft in empfindlichster Weise.

BD 1846
Wer zum Licht eingeht, der läßt nur auf Erden zurück, was er überwunden hat, und er sehnt sich wahrlich nicht danach zurück .... Wer aber die Erde in mangelnder Seelenreife verläßt, der ist noch gar sehr in Erdennähe, und er sucht in Verbindung zu treten mit seinen Lieben. Er leidet, so wie die Menschen auf Erden leiden unter der Trennung voneinander, und doch ist diese Trennung nur so kurz und kann gänzlich überbrückt werden, sofern die Seele schon auf Erden bittet und fleht, daß Licht und Gnade ihr zufließen möge durch die Liebe Gottes und daß die Zeit genützet werde dem göttlichen Willen gemäß .... Denn deren Tod wird ein leichtes Hinübergleiten sein in ewige Gefilde, und freudig und gern läßt sie auf Erden alles zurück, was dem Flug zur Höhe hinderlich ist .... Amen

BD 1847
Der innere Drang zu einer guten Tat soll niemals unbeachtet bleiben.

BD 1847
Sofern der Mensch mit offenen Augen um sich blickt, sieht er unzählige Gelegenheiten, liebetätig zu sein. Nur soll er nicht daran vorübergehen, nur sein eigenes Wohl bedenken und den Mitmenschen in seiner Not allein lassen.

BD 1847
Der Weg zur Höhe will mit Steinen der Liebe gepflastert werden, dann wird er immer gangbar sein.

BD 1847
Eine jede gute Tat zieht wieder viele andere nach sich, denn Liebe erweckt Gegenliebe, und wo die Menschen alle hilfreich einander beistehen würden, wäre wahrlich die Liebe und somit Gott Selbst unter ihnen; es könnte dann die Menschheit nur gut sein, weil sie mit Gott und Gott mit ihr wandelt.

BD 1847
Es ist die Welt ein Tal des Leides, sie muß es auch sein, soll doch dem Menschen dadurch Gelegenheit gegeben werden, sich dienend zu entfalten.

BD 1848
In einer Zeit der Trübsal werden zum lebendigen Glauben kommen, die danach trachten, stets gut und edel zu handeln.

BD 1848
Denn jede Liebetätigkeit führt zur Höhe, jedes gute Werk ist ein Baustein für die Ewigkeit.

BD 1850
Ich bin der Vater der Weisen, der Freund der Armen, der Tröster der Betrübten und der Schützer aller Bedrängten .... Wer zu Mir flüchtet, kann wahrlich jeder Sorge enthoben sein. Und darum sollt ihr zu Mir kommen in jeder Not und Mir euer Anliegen vortragen, Ich will immer und überall gegenwärtig sein, wo ihr Mich und Meine Hilfe benötigt, Ich will euch lenken auf allen euren Wegen Mir entgegen, Ich will das Leid abwenden und es in Freuden wandeln, und also werdet ihr nicht verlassen und hilflos in dem Leid sein, das Ich zur Prüfung über euch kommen lasse.

BD 1850
Und so rufe Ich euch zu: Glaubet, liebet und vertrauet .... Werdet wie die Kindlein, die sorglos dem Vater alles überlassen, weil sie wissen, daß Dessen Liebe nur das Beste für Seine Kinder will .... Und kommet in aller Not zu Mir, Ich will euch helfen, und nimmermehr sollt ihr vergeblich Mich um Hilfe rufen, denn Ich erhöre das Gebet derer, die Mich als ihren Vater anerkennen und in aller Not zu Mir flehen .... Amen

BD 1852
..., denn Gott Selbst ist mit den Streitern, und der Sieg wird wahrlich dort sein, wo die Wahrheit .... die Gabe Gottes .... erkannt, als heiligstes Gut bewahrt und vor der Welt öffentlich vertreten wird .... Amen

BD 1854
Es entstehen durch Menschenhand und Menschenwillen so viele Dinge, die völlig nutz- und zwecklos sind und denen jede dienende Funktion genommen wird. Diesem Geistigen Hilfe zu bringen sollte sich der Mensch angelegen sein lassen, indem er solchen nutzlosen Dingen irgendeine Bestimmung zuweist, auf daß die Materie einmal, wenn auch nach längerer Zeit, zur Auflösung gelangt, denn nur durch Dienen wird das Geistige darin frei .... Amen

BD 1856
In das geistige Reich einzudringen kann erst dann dem Menschen gestattet sein, wenn sein Glaube so stark ist, daß es für ihn keinen Zweifel mehr gibt über das Fortleben der Seele. 

BD 1857
Eine ungemein irrige Annahme ist es, das geschriebene Wort Gottes für abgeschlossen zu halten und jegliche göttlichen Offenbarungen als Machwerk böser Kräfte abzuweisen.

BD 1857
Es gibt gute und böse Kräfte, die ihren Einfluß auf den Menschen geltend zu machen versuchen. Alle guten Kräfte führen den göttlichen Willen aus, die schlechten Kräfte arbeiten dem göttlichen Willen entgegen.

BD 1857
Es wird immer und ewig sich diese Liebe äußern, also geben wollen, und immer wird empfangen dürfen, wer selbst in der Liebe steht und göttliche Liebe begehrt.

BD 1857
Gott ist die Liebe, Gott ist das Wort .... Wer die Liebe Gottes begehrt und empfängt, der empfängt Sein Wort und wird es empfangen dürfen bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 1858
Und also ist jegliches Geschehen, das die Menschen schmerzlich berührt, anzusehen als ein notwendig gewordenes Hilfsmittel zur Behebung der geistigen Not.

BD 1858
Sowie dem Menschen das Leben erträglich ist, macht er sich keine Gedanken über geistige Probleme, er ist so vollauf vom irdischen Leben in Anspruch genommen, daß ihm die Gedanken an Gott und seinen Erdenlebenszweck nur höchst selten auftauchen und auch schnell wieder verworfen werden, denn sie sind ihm unbehaglich, solange ihm noch das irdische Leben Erfüllung bringt.

Greift aber das Schicksal mit rauher Hand in dieses Leben ein, dann erscheint ihm irdischer Genuß banal, seine Gedanken beginnen in anderen Regionen zu wandeln .... Es führt das Leid den Menschen näher zu Gott, und darum kann es ihm nicht erspart werden in einer Zeit, wo die Menschheit Gott fern ist.

BD 1858
Darum, was auch kommen mag, es muß der Mensch stets wissen, daß Kummer und Not, Sorgen und Qualen die einzigen Hilfsmittel sind, die gefährdeten Seelen dem Verderben zu entreißen. Denn es darf das Ringen um die Seelen nicht nachlassen, alles muß tätig sein, ihnen Hilfe zu bringen, und keine Stunde soll gezögert werden, wenn es gilt, den verirrten Menschen beizustehen.

BD 1858
Denn es drängt die Zeit, und es wird daher immer merklicher die Hand Gottes eingreifen, auf daß die Menschen in der Not zu Gott finden und ihre Seelen nicht verlorengehen ....

BD 1860
Wer Gottes Wort den Menschen weitergeben will, muß es selbst von Gott empfangen haben, ansonsten er nur leere Worte redet, die nicht zu Herzen dringen, weil sie nicht von Gott gesegnet sind mit Seiner Kraft.

BD 1860
Der lebendige Glaube verbindet die Menschen immer enger miteinander, der tote Glaube dagegen führt zu Trennungen, denn der lebendige Glaube läßt das Herz sprechen, der tote Glaube den Verstand. Das Herz bejaht, der Verstand verneint, wo es sich um göttliche Dinge handelt .... Denn das Herz steht dem Göttlichen näher, der Verstand aber bleibt mehr auf der Erde haften.

BD 1860
Und ist es den Menschen ernst um die Wahrheit, so überlassen sie die Klärung der Streitfragen Gott Selbst, nicht aber, daß sie einander bekämpfen oder sich an Äußerlichkeiten hängen, die belanglos sind.

BD 1861
Der Lichthunger des unerlösten Wesens ist bestimmend für die Zeitdauer seiner Unfreiheit.

BD 1861
Sobald das Wesen das Licht als Wohltat empfindet und danach verlangt, geht es seiner endgültigen Befreiung entgegen. Denn nun strebt es zu Gott, gibt also seine Widersetzlichkeit auf und ist für immer aus der Gewalt des Feindes entronnen.

BD 1862
Wer sich Mir vollgläubig anvertraut, dessen Gebet erhöre Ich.

BD 1862
Das Leben ohne Kampf bringt keine Reife der Seele zustande, kämpfen muß der Mensch, und nur dann kann ihm der Kampf erspart bleiben, wenn er aus eigenem Antrieb sein ganzes Leben in Meine Hände legt, wenn er sich Mir anvertraut und auf Meine Hilfe gläubig baut. Dann ist er so, wie Ich Meine Erdenkinder haben will .... er erkennt Mich als seinen Vater an, Dessen Allmacht und Liebe so groß ist, daß Er Sein Kind nicht in der Not läßt.

BD 1862
Des Gebetes Kraft wird spüren, wem das Gebet gilt.

BD 1862
Ich werde Selbst einen Blitz der Erkenntnis senden in die Herzen derer, denen das gläubige Gebet Meiner Kinder gilt.

BD 1862
Was der Mensch aus eigener Kraft nicht kann, das vermag ein gläubiges Gebet, das für ihn emporgesendet wird zu Mir.

BD 1862
Und so ihr Mir gläubig vertraut, führe Ich euch durch alle Nöte der ewigen Heimat entgegen .... Amen

BD 1863
Also sollen Fragen gestellt werden denen, die im Wissen stehen, nicht aber in der Dunkelheit dahingehen.

BD 1865
Nur das kann dem Willen Gottes entsprechen, was zur Vervollkommnung der Seele beiträgt. Und es ist daran der Maßstab anzulegen, was zu beachten wichtig ist im Erdenleben.

BD 1866
In Zeiten der Not sich vertrauensvoll Gott überlassen ist die einzige Sicherheit gegen Unheil, das von außen an den Menschen herantritt ....

BD 1866
In einer scheinbar gesicherten äußeren Lebenslage liegt noch nicht die Gewähr für wirklichen Schutz zu Zeiten von Not und Trübsal, die Gott Selbst über die Menschen sendet.

BD 1866
Und daher werden für jeden Menschen Stunden kommen, wo die eigene Kraft und Macht nicht mehr ausreicht, sondern der Mensch Zuflucht suchen muß im Gebet .... wo ihm weder die Mitmenschen helfen können, noch er sich selbst frei machen kann .... wo es nur einen Weg gibt, der ihn hinausführt aus dem Chaos .... den Weg zu Gott Selbst ....

Dieser Weg aber wird niemals vergeblich beschritten werden, denn Gott ist zur Hilfe immer bereit.

BD 1866
Es werden die Menschen noch vor große Entscheidungen gestellt werden, um sich für Ihn oder den Vertreter der irdischen Macht zu entscheiden. Irdische Macht ist völlig kraftlos, während die Macht Gottes alles zuwege bringt und jeden, der daran glaubt, erretten kann und wird aus seiner Not .... Amen

BD 1868
Der Dämon des Hasses und der Zwietracht treibt sein Unwesen und bestimmt die Menschen zu den lieblosesten Handlungen.

BD 1868
.... es kann der Mensch eigenes Leid unbeachtet lassen angesichts des Elends der Mitmenschen, und dann ist er der Macht des Bösen entronnen.

BD 1868
Die Bereitwilligkeit zu dienen wird ihm eine Kraft zuführen, daß er fähig ist, jede Hilfeleistung auszuführen, sowie die Liebe ihn dazu antreibt.

BD 1868
Es wird so unbeschreibliches Elend sein in der Welt, daß nur die Hilfsbereitschaft untereinander dieses Elend beheben oder mildern kann. Ist aber der Mensch liebetätig, dann wird auch eine gewisse Gläubigkeit in ihm sein, denn die Liebe, die er nun dem Mitmenschen zuwendet, stellt in ihm die Verbindung her mit Gott.

BD 1869
Das Gerechtigkeitsgefühl muß dem Menschen innewohnen, ansonsten er kein Urteil fällen kann über eine lieblos erscheinende Handlungsweise.

BD 1869
Wer sich selbst so erhaben fühlt, daß er keinen Widerspruch duldet, weil er sich unfehlbar glaubt, der wird auch niemals gerecht denken, denn er billigt dem Menschen nicht das gleiche Recht zu wie sich selbst.

BD 1869
Wer sich selbst und sein Handeln einer strengen Kritik unterzieht, der wird sich auch stets bemühen, andere Menschen gerecht zu beurteilen.

BD 1869

Gerechtigkeitsgefühl ....
Verurteilen des Mitmenschen ....

Das Gerechtigkeitsgefühl muß dem Menschen innewohnen, ansonsten er kein Urteil fällen kann über eine lieblos erscheinende Handlungsweise. Wer sich selbst so erhaben fühlt, daß er keinen Widerspruch duldet, weil er sich unfehlbar glaubt, der wird auch niemals gerecht denken, denn er billigt dem Menschen nicht das gleiche Recht zu wie sich selbst. Es ist ein großer Unterschied zu machen zwischen den Menschen. Wer sich selbst und sein Handeln einer strengen Kritik unterzieht, der wird sich auch stets bemühen, andere Menschen gerecht zu beurteilen.

Wer jedoch alle Fehler nur bei dem Mitmenschen sucht und sich selbst frei von Fehlern glaubt, der betrachtet jede Handlungsweise nur vom Standpunkt des Erhabenen, und also ist sein Urteil falsch. Ein jeder Mensch kann irren, ein jeder Mensch kann fehlen .... Doch er muß sich selbst erkennen, dann kann er ankämpfen gegen seine Fehler und also sich veredeln .... Wer aber nicht einen Fehler an sich selbst erkennt, der strebt auch nicht nach Vollkommenheit.

So er lieblos handelt, wird es ihm nicht bewußt, er gibt sich keine Rechenschaft darüber und ist unfähig, sein Handeln gerecht zu beurteilen. Es mangelt ihm an Gerechtigkeitsgefühl, er wird immer sein eigenes Handeln unantastbar finden, den Mitmenschen aber um geringer Fehler willen herabzusetzen versuchen. Darüber muß der Mensch sich klar sein, daß er kein Recht hat, dem Mitmenschen eine unedle Handlung zum Vorwurf zu machen, solange er selbst nicht auf einer sittlich hohen Stufe steht. Er soll immer an seine eigene Unzulänglichkeit denken, wenn er die des Mitmenschen ihm vorwerfen will. Wem aber der Gerechtigkeitssinn innewohnt, wird auch nicht so schnell urteilen über den Mitmenschen, denn er wird versuchen, sich in die gleiche Lage zu versetzen, und dann auch Verständnis haben für die Schwächen und Fehler des anderen.

Um das zu können, muß er aber auch wahrhaftig sein, er muß die Dinge sehen, wie sie sind .... er darf sich nicht zu hoch einschätzen, den Mitmenschen aber zu niedrig, denn dann wird er seine eigenen Fehler mit einem anderen Maßstabe messen als die Fehler des anderen, und das scheidet jedes gerechte Denken und Urteilen aus. Es ist so unvergleichlich wertvoll, streng mit sich selbst ins Gericht zu gehen, es bleibt der Mensch dann sich selbst treu, und er wird nicht durch Eigenliebe dem Mitmenschen ein Unrecht zufügen, indem er dessen Handlungsweise ungerecht verurteilt und sich selbst erhaben fühlt ihm gegenüber. Und so betrachte der Mensch zuerst sich und sein Handeln, bevor er das des Mitmenschen kritisiert und sich zu dessen Richter aufwirft .... Amen

BD 1873
Des Menschen größter Irrtum ist, sich für vergänglich zu halten, denn diese Ansicht bestimmt ihn zu gänzlich falscher Lebensführung.

BD 1874B

Unsterblichkeit der Seele ....

Der Aufbau eines menschlichen Wesens erfordert immer die gleichen Bestandteile, Körper, Seele und Geist. Der Körper .... die Außenhülle .... führt die Funktionen aus, welche die Seele bestimmt. Also ist der Körper nur das Organ, durch welches der Wille der Seele zur Ausführung gebracht wird. Mit dem Moment des Todes benötigt die Seele keines Organes mehr, das ihr wie auf Erden .... also in dem sichtbaren Schöpfungswerk .... dient, weil sie ihren Aufenthaltsort wechselt und in Regionen hinübergeht, wo nichts nach außen Ersichtliches getan zu werden braucht. Es ist der Körper hinfällig geworden, der nur das Mittel war für die irdische Laufbahn, wo sich die Seele gestalten sollte zur Trägerin des göttlichen Geistes.

Der Geist, das dritte Bestandteil des Lebewesens, schlummert wohl in jedem Menschen, tritt jedoch erst in Aktion, wenn der Wille der Seele ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Körper, wenn also die Seele die irdischen Anforderungen nicht so wichtig nimmt als die Anforderungen, die der Geist ihr stellt, die immer eine Zurücksetzung der irdischen Bedürfnisse bedeuten. Denn Körper, Seele und Geist gehören wohl zusammen, können jedoch getrennte Ziele verfolgen.

Es kann die Seele ihren Willen mehr den Ansprüchen des Körpers zuwenden, sie kann diese aber auch unbeachtet lassen und ihren Willen nur dem Geist in sich nutzbar machen, und eben diese Willensrichtung bestimmt ihr jenseitiges Leben, d.h. den Zustand, in dem die Seele nach dem Erdenleben weilt, der ihr Glück oder Leid eintragen kann. Es ist also das irdische Leben, die Funktion des Körpers, nur ein vorübergehendes Stadium, in dem sich die Seele befindet. Die Seele treibt ihn zu allem Handeln auf Erden, sie ist aber keineswegs als erloschen zu denken, so der Körper seine Funktion nicht mehr ausführen kann ....

Es hat die Seele den Körper wohl verlassen, weil sie nun Aufenthalt nimmt in Regionen, wo sie eine Außenhülle nicht mehr benötigt. Die Seele aber gleichfalls als beendet anzusehen wäre eine völlig falsche Auffassung ihres Wesens .... Denn die Seele ist etwas, was nicht vergehen kann. Sie kann wohl durch den leiblichen Tod des Menschen den Körper nicht mehr zu seinen Funktionen bestimmen, sie kann auch durch mangelnde Reife, d.h., wenn sie dem Geist in sich zu wenig Beachtung geschenkt hat, in einen Untätigkeitszustand verfallen; niemals aber kann sie „nicht mehr sein“ .... Denn sie ist etwas Geistiges, das unvergänglich ist, während der Körper aus irdischem Stoff, aus Materie, besteht und daher einer ständigen Veränderung unterworfen ist, doch sich zuletzt auflöst in seine Urbestandteile, sowie die Seele den Körper verlassen hat .... Amen

BD 1878
Wer zu Gott will, wird in Seiner Nähe weilen dürfen, wer Gott widersteht, wird durch seine Entfernung von Gott unvorstellbar leiden müssen. Und es ist sowohl die Trennung als auch der Zusammenschluß selbst herbeigeführt worden, also es hat das Wesen von dem ihm zustehenden Selbstbestimmungsrecht Gebrauch gemacht.

BD 1880
Es ist nun die Stunde der Heimsuchung gekommen, die Stunde, da Gott Selbst zu den Menschen spricht mit eherner Stimme .... auf daß Er gehört wird von der Welt. Und nun ist ein Chaos ohnegleichen .... Es werden auseinandergerissen werden, die sich lieben; das Leid wird groß sein, und eine Zeit größter Not bricht herein über die Menschen, vor deren Augen ein Zerstörungswerk sich vollzieht, das nur mit dem Walten einer ewigen Gottheit erklärt werden kann.

Es gehört ein starker Glaube dazu, dann Gott-ergeben zu bleiben, denn die Größe des Unglücks läßt die Schwachgläubigen noch wankender werden im Glauben, denn nun zweifeln sie gar die Allmacht und Gerechtigkeit Gottes an, weil sie in ihrer Blindheit nicht fassen können, daß des Herrn Wege anders sind als die Wege des Menschen.

BD 1884
In Werken der Liebe soll der Mensch seine Liebe zu Gott bekunden, und wie er nun dem Nächsten austeilt, so wird ihm wieder ausgeteilt werden .... was er dem Nächsten in Liebe antut, das wird Gott ihm tausendfach vergelten .... Immer ist der Liebesgrad ausschlaggebend, in welchem er die Werke der Nächstenliebe ausübt. Im gleichen Maß wird Gottes Liebe sich des Menschen annehmen, denn da Gott Selbst die Liebe ist, muß Er in jedem Werk der Liebe gegenwärtig sein. Folglich muß der Mensch zur Liebe werden, so all sein Denken und Handeln von der Liebe zu Gott und zum Nächsten bestimmt wird .... Amen

BD 1886
Das Gebet ist die Verbindung zwischen Gott und dem Menschen.

BD 1886
Das Gebet ist die Verbindung zwischen Gott und dem Menschen .... Es ist die Anforderung der göttlichen Kraft und deren Eingreifen gleichzeitig die Gewähr für die Erfüllung aller geistigen Bitten ....

BD 1887
So geringfügig es euch Menschen auch erscheinen mag, daß in der Natur Veränderungen vor sich gehen, so ist dies doch von größter Bedeutung, denn es sind dies die Vorzeichen von großen Ereignissen.

BD 1890
Das untrüglichste Zeichen einer geistigen Verflachung ist der Hang und das Verlangen nach den Gütern dieser Welt.

BD 1891
Wie sich der Mensch zur ewigen Gottheit einstellt, das ist entscheidend für seinen sittlichen Wert und für den Reifegrad der Seele.

BD 1891
Wie sich der Mensch zur ewigen Gottheit einstellt, das ist entscheidend für seinen sittlichen Wert und für den Reifegrad der Seele. Es ist ohne Frage dabei ausschlaggebend das innerliche Empfinden des Menschen, nicht seine nach außen gekennzeichnete Einstellung. Dieses innere Empfinden wird aber erst dann zum Ausdruck kommen, wenn die Ruhe des Menschen erschüttert wird, wenn der Mensch in Lebenslagen kommt, wo er keinen äußeren Schein wahren kann, sondern jegliche Maske fallen läßt. Dann erst kann vom Wesen eines Menschen gesprochen werden, und dann erst entscheidet es sich, welche Stellung zu Gott er einnimmt.

BD 1891
Gott aber kennt die Mängel und Schwächen der Menschen sowie ihren Wert und Willen.

BD 1892
Die Wonnen des Paradieses hat Gott für die wenigen bereit, die Ihn lieben und Ihm dienen. Niemals aber kann Er diese Wonnen den Wesen zuwenden, die sich fernhalten von Ihm.

BD 1892
Und es erbarmt Gott, daß Seine Geschöpfe darben sollen, daß sie nicht teilhaben sollen an der ewigen Herrlichkeit.

BD 1892
Die Leiden des Weltgeschehens Akt göttlicher Barmherzigkeit ....

Je weniger den Menschen das Wesen der Gottheit verständlich ist, desto unbegreiflicher erscheint es ihnen, daß das große Leid, das sie erleben und tragen müssen, keine Strafe ist, sondern als ein Akt der größten Barmherzigkeit angesehen werden muß. Es ist dies nur dann verständlich, wenn die unendliche Liebe Gottes in Betracht gezogen wird .... die Liebe, die alles zu sich heranziehen und lenken möchte und die nicht erkannt wird.

Sie läßt die Wesen nicht fallen, und also verhindert sie, daß die Menschen in ihrer Blindheit sich gänzlich von Gott trennen, sie will den Wesen das qualvolle Los der getrennt von Gott verharrenden Seelen ersparen und wendet daher ein Mittel an, das wohl grausam erscheint, jedoch am ehesten dazu führt, daß sich die Menschen mit Gott vereinigen. Denn nun kann Er sie bedenken mit weit Herrlicherem als nur irdischem Glück und irdischen Freuden ....

Die Wonnen des Paradieses hat Gott für die wenigen bereit, die Ihn lieben und Ihm dienen. Niemals aber kann Er diese Wonnen den Wesen zuwenden, die sich fernhalten von Ihm. Und es erbarmt Gott, daß Seine Geschöpfe darben sollen, daß sie nicht teilhaben sollen an der ewigen Herrlichkeit. Und weil die Menschen keine Anstalten machen, den Weg zu betreten, der zu Ihm führt, so kommt Er ihnen entgegen, indem Er im Leid an ihre Herzen klopft und Einlaß begehrt.

Wie lange sie nun verstockt sind und Seine Stimme nicht hören wollen, das bestimmt auch den Leidensgrad dieser Menschen. Und zur Zeit ist der Geisteszustand der Menschen so niedrig, und also erfordert dies ganz besondere Maßnahmen von seiten der ewigen Gottheit, auf daß der Zweck erreicht werde. Und so lenkt der Herr das durch Menschenwillen herbeigeführte Weltgeschehen so, daß die Seele des Menschen dadurch zur geistigen Reife kommen kann, wenngleich der Körper unsagbar Schweres durchzumachen hat. Denn es ist der Körper vergänglich, die Seele aber geht hinüber ins geistige Reich.

Die Leiden des Körpers werden einmal beendet, die Leiden der Seele jedoch nicht mit dem Tode des Leibes. Und was daher als Grausamkeit erscheint, ist eine Zulassung Gottes, begründet in Seiner unendlichen Liebe. Denn durch das Leid kann der Mensch die ewige Seligkeit erlangen; selten aber geht er den Weg zu Gott, solange sein Erdenleben in ruhigem Gleichmaß verläuft. In größter Not steigt das Gebet zum Vater im Himmel empor, und zwar im Geist und in der Wahrheit. Und also kann der Vater auch das Gebet erhören und Seine Hilfe senden. Und es wird wahrlich die Seele dereinst Gott Lob und Dank singen, daß Er größeres Elend im Jenseits dadurch von ihr abgewendet hat. Die Menschheit aber begreift dies nicht eher, als bis sie in der großen Liebe Gottes die Erklärung sucht .... Amen

BD 1894
Glaube und Unglaube haben entgegengerichtete Voraussetzungen.

BD 1894
Um glauben zu können, muß der Mensch im kindlichsten Verhältnis stehen zu Gott.

BD 1894 (KLAREN FETT)
Verwirrtes Denken - Unglaube ....
Glaube - Gnade ....

In dem verwirrten Denken der Menschen ist die Erklärung zu suchen für ihren Unglauben. Wenn sich die Menschen einer Geistesrichtung anschließen, die völlig irrig genannt werden kann, im Vergleich zur reinen Lehre Christi, so ist das ein irregeleitetes Denken, das um so folgenschwerer ist, je weniger es der Wahrheit entspricht. Der Wahrheit sich entgegenstellende Gedanken müssen verständlicherweise vom rechten Glauben ablenken, dem Unglauben aber guten Boden bereiten.

Es wird aber der Mensch keine klaren Gedanken fassen können, sondern sprunghaft bald das eine, bald das andere glauben, d.h. für Wahrheit halten. Und also ist sein Gedankengang verworren, das Rechte aber wird er schwerlich als Wahrheit erkennen, und es ist ein solcher Zustand wenig zufriedenstellend. Er trägt dem Menschen keinen geistigen Fortschritt ein, sondern beunruhigt ihn dauernd und läßt ihn jedoch lange in seiner Ansicht beharren.

An der reinen Wahrheit wird er vorübergehen, denn er schaltet Gott aus. Er sucht also, durch eigenes Denken, aus eigener Kraft, das ihm Unfaßliche zu ergründen, und das Denken geht daher falsche Wege. Oder aber sein Wille zur Wahrheit ist nicht groß, und so kann sie ihm auch nicht geboten werden, wohingegen klarste Weisheit dem Menschen zugeht, der nach der Erkenntnis verlangt um ihrer selbst willen.

Glaube und Unglaube haben entgegengerichtete Voraussetzungen. Um glauben zu können, muß der Mensch im kindlichsten Verhältnis stehen zu Gott. Er muß sich der ewigen Gottheit schrankenlos hingeben .... er muß sich selbst für klein und unbedeutend halten und in der ewigen Gottheit ein Wesen von höchster Vollkommenheit erkennen .... Denn dies ist Glaube .... Der Ungläubige jedoch verneint alles, hält sich für klug und weise und ist keiner Belehrung zugänglich. Er wird sich niemals einem höheren Wesen unterstellen, weil er Dessen Vorhandensein ableugnet.

Er ist also erhaben, und so sind die Voraussetzungen gänzlich verschieden .... das Denken des gläubigen Menschen klar und gerecht, während der ungläubige Mensch in seinen Gedanken keine Ordnung hat und auch zu keinem rechten Schluß kommen kann. Denn es kann einem sich erhaben fühlenden Menschen auch nimmermehr die Klarheit des Geistes gegeben werden, denn er betet nicht um die Gnade, und sie kann ihm daher nicht zugehen. Ohne die göttliche Gnade aber kann der Mensch nicht im rechten Denken stehen. Oft aber ist der Wille des Menschen zu schwach, Hilfe zu suchen bei Gott Selbst, und so wird er in Unkenntnis wandeln so lange, bis er im Gebet Klarheit des Geistes anfordert und demütig nun die göttliche Gnade erwartet .... Amen

BD 1895
Täuschen kann sich der Mensch, solange er auf Erden lebt .... er muß nur den Mut haben, eine erkannte Täuschung einzugestehen. Doch dieses Opfer muß er bringen als Dank für die Gnade, nun die reinste Wahrheit übermittelt zu bekommen. Dies ist die Forderung, die Gott an den Menschen stellt, und also auch ein Maßstab für die Liebe, die der Mensch seinem Schöpfer und Vater entgegenbringt .... Amen

BD 1897
Und immer müsset ihr euch das zur Richtschnur machen, daß Ich nichts anderes durch Mein Wort den Menschen vermittle als das Gebot der Liebe zu Mir und zu den Mitmenschen ....

BD 1898
Ohne die göttliche Gnade ist der Mensch unfähig, auch nur das Geringste für sein Seelenheil zu vollbringen.

BD 1898
Der Mensch ist schwach, d.h., jegliche Kraft mangelt ihm, solange er ohne Gott wandelt.

BD 1898
Es erreicht der Mensch alles bei Gott, so er innig betet.

BD 1898
Göttliche Gnade ist Hilfeleistung Gottes, göttliche Gnade ist Kraft, und göttliche Gnade ist gleichsam der Ausfluß der unendlichen Liebe Gottes, und wo diese in Aktion tritt, dort muß geistiger Erfolg zu verzeichnen sein.

BD 1900
Und immer mehr lockert Gott den noch gebundenen Willen und gibt dem Wesen desto mehr Freiheit, je mehr sein Wille Ihm entgegenkommt, indem es die ihm zugewiesene Aufgabe erfüllt, d.h. gewillt ist zu dienen.

BD 1900
Die Liebe Gottes will durch die Liebe erkannt werden, und rege Liebetätigkeit bringt daher den Menschen auch der göttlichen Liebe näher.

BD 1901
Ich gab euch das Leben, um es euch zu nehmen .... und Ich nehme es euch, um es euch wiedergeben zu können in aller Herrlichkeit ....

BD 1903
Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele, und immer wird dies für die Seele einen Kampf bedeuten müssen, da ohne Kampf es keinen Fortschritt gibt.

BD 1903
Alles als Gottes Sendung hinnehmen und es zu überwinden suchen mit Zuhilfenahme göttlicher Kraft versetzt die Seele in jenen Reifezustand, der Ziel des Erdenlebens ist.

BD 1903
Es muß die Seele sich willig vom Körper trennen, um sich mit dem Geist zu einen, ob es auch Kampf kostet und wenig reizvoll erscheint.

BD 1903
Und das ist der Sinn und Zweck des Lebens, daß der Mensch täglich Widerstand leistet den Begierden des Körpers, auf daß er zu dessen Überwinder werde und dem Geist in sich die Freiheit gebe, sich hinaufzuschwingen in die geistigen Regionen, dort entgegenzunehmen geistiges Gut, und also unvergänglichen Reichtum sammle für die Ewigkeit .... Amen

BD 1904
So vertrauet der Güte und Liebe des Herrn. Stellet Ihm euer Leid und eure Sorge anheim, und gebt euch hin Seiner Gnade und Barmherzigkeit.

BD 1904
Der euch das Leben gab, der weiß auch, was eurer Seele dient zu ihrem Heil, und Seiner Liebe müsset ihr euch anvertrauen.

BD 1904
Denn so ihr innig bittet .... im Geist und in der Wahrheit .... so nicht nur eure Lippen sprechen, sondern ihr tief im Herzen empfindet, was ihr aussprecht, werdet ihr auch Gnade finden vor dem Herrn.

BD 1904
Er will euch geben ein Leben in ewiger Herrlichkeit, und also sollet ihr euch läutern während eures Erdendaseins und müsset daher Kreuz und Leid auf euch nehmen.

BD 1904
Doch niemals ist das Leid größer als der Helfer

BD 1904
Tröstende Worte ....
Gebet im Geist und in der Wahrheit ....
So vertrauet der Güte und Liebe des Herrn. Stellet Ihm euer Leid und eure Sorge anheim, und gebt euch hin Seiner Gnade und Barmherzigkeit. Der euch das Leben gab, der weiß auch, was eurer Seele dient zu ihrem Heil, und Seiner Liebe müsset ihr euch anvertrauen. Denn so ihr innig bittet .... im Geist und in der Wahrheit .... so nicht nur eure Lippen sprechen, sondern ihr tief im Herzen empfindet, was ihr aussprecht, werdet ihr auch Gnade finden vor dem Herrn .... Denn Er will nicht, daß ihr leidet, sondern daß ihr zu Ihm findet und mit jedem Anliegen zu Ihm kommt.

Er will, daß ihr innig euch Ihm verbindet; Er will, daß ihr wie ein Kind zum Vater kommt; Er will nur euer Herz .... Er will, daß ihr zu Ihm sprecht zu jeder Zeit, Er will, daß ihr Ihm eure Nöte anvertraut und gläubig Seine Hilfe erwartet. Denn Er liebt euch, wie ein Vater seine Kinder liebt .... Er will euch geben ein Leben in ewiger Herrlichkeit, und also sollet ihr euch läutern während eures Erdendaseins und müsset daher Kreuz und Leid auf euch nehmen.

Und ihr sollt jederzeit daran denken, daß Jesus Christus Sein Kreuz getragen hat, um der Menschen Leid zu verringern, und wer sein Kreuz auf Erden ergeben trägt, der trägt gleichsam das Kreuz für seinen Heiland und Erlöser. Er beteiligt sich an dem Erlösungswerk Christi schon auf Erden. Doch niemals ist das Leid größer als der Helfer .... und so ihr zaghaft werdet, wird der Vater im Himmel euch wieder stärken, so ihr Ihn nur innig bittet, daß Er euch beistehen möge .... Bringet jedes Opfer aus Liebe zu Ihm, und es wird euch dereinst tausendfach belohnt werden. Aber fürchtet nicht die Welt .... Denn Gott ist größer als die Welt .... Gottes Macht reicht auch dorthin, wo des Menschen Macht versagt. Und so ihr Gott anruft um Hilfe, wird Er sie euch gewähren, denn nur Seine unendliche Liebe bestimmt Ihn, euch auch zuweilen Leid zu senden, auf daß Er eure Herzen gewinne und ihr die innige Verbindung eingeht mit Dem, Der euer aller Vater ist .... Amen

BD 1905
Eines nur ist vonnöten, daß ihr Mich als euren Ursprung anerkennt.

BD 1905
So ihr in Mir euren Ausgang seht, zieht es euch auch zu Mir zurück, denn ihr fühlt euch dann als zu Mir gehörig.

BD 1907
Es gibt keinen anderen Weg zur Höhe als den des Dienens.

BD 1907
Es gibt keinen anderen Weg zur Höhe als den des Dienens. Wer also dient, der entwickelt sich zur Vollkommenheit; was vordem mangelhaft und unvollkommen ist, wird durch Dienen in einen fortschrittlichen Zustand versetzt, d.h. das Wesen schreitet so lange zur Höhe, wie es dient.

BD 1907
Die Bereitwilligkeit zum Dienen ist bestimmend für den Reifegrad des Wesens.

BD 1907
Gottes Liebe hat aus Seiner Weisheit heraus geschaffen alle Dinge für eine dienende Tätigkeit. Und nichts ist ohne Sinn und Zweck, ansonsten es nicht göttliche Schöpfung wäre. Planlos ist nichts entstanden und nutzlos ebenfalls nichts. Das kleinste Schöpfungswerk erfüllt seine Mission, das winzigste Lebewesen seine Funktion, und alles gilt der Erhaltung dessen, was Gott geschaffen hat.

BD 1908
Die Gotterkenntnis kann nur im dienenden Verhältnis gefunden werden, denn das Dienenwollen bedingt Liebe, die Liebe aber ist der Schlüssel zum Erkennen der ewigen Gottheit.

BD 1908
So die Menschen wie Brüder einander dienen, schließt dies ein Herrschen aus.

BD 1908
Und so wird zur tiefsten Gotterkenntnis gelangen, wer dienend sich auf Erden betätigt, denn sein Wesen wird Liebe sein .... Amen

BD 1909
Glaubet und haltet an im Gebet

BD 1909
Glaubet und haltet an im Gebet .... Es ist eine besonders hohe Aufgabe, die euch für das Erdenleben gestellt wurde, und von der Erfüllung derer hängt eine weit höhere Seelenreife ab, als sonst der Mensch auf Erden erreichen kann. Und Gott wird euch die Kraft geben, die ihr benötigt, so ihr Ihn nicht vergesset und euch Seine Hilfe erbittet. Was ist das Erdenleben .... Nur ein flüchtiger Moment in der Ewigkeit. Was sind die Leiden und Sorgen auf Erden, gemessen an der Seligkeit, die eurer wartet, so ihr im Glauben dahingeht und in Gott lebt.

BD 1910
Die Gefangenschaft der Seele sollt ihr Menschen euch immer vorstellen, dann werdet ihr voller Mitleid diesen Menschen gegenüberstehen und mit aller Liebe und Geduld auf sie einzuwirken versuchen, um ihren Willen zu veranlassen, die Fesseln der Seele zu lockern und ihr also größere Freiheit zu geben.

BD 1911
Die tiefsten Tiefen göttlicher Weisheit erschließen sich dem Erdenmenschen, der danach Verlangen trägt und Gottes Gebote hält.

BD 1911
Was Gott gibt, ist das tiefste, reinste, edelste Gut, und daher ist es auch von Ewigkeitswert.

BD 1911
Was Gott gibt, ist das tiefste, reinste, edelste Gut, und daher ist es auch von Ewigkeitswert. Wer die göttliche Gabe nun entgegennehmen will, der muß ein großes Opfer bringen. Er muß sich erst jeglichen Verlangens nach nichtigen Gütern der Welt entäußern. Erst in einem leeren Raum kann verständlicherweise etwas geborgen werden. Ein leeres, unbeschriebenes Blatt muß auch das Herz des Menschen sein.

BD 1912
Ewigkeitsbegriff ....

Der Ewigkeitsbegriff wäre abstrakt zu nennen, wollte man ihn anwenden auf irgendwelche irdische Schöpfungswerke. Es gibt nichts in der Welt, was dem menschlichen Auge sichtbar ist, worauf der Begriff „ewig“ Anwendung finden könnte. Es kann zwar manches Schöpfungswerk eine unendlich lange Zeitdauer seines Bestehens haben, wird aber letzten Endes doch vergehen, d.h. dem Menschenauge unsichtbar werden. Man kann dann wohl die Redewendung „ewige Zeiten“ gebrauchen, doch niemals das Wort „Ewigkeit“. Denn unter ewig ist zu verstehen nie endend .... immer bestehenbleibend .... also unvergänglich seiend.

Alles Sichtbare aber ist vergänglich und muß es auch sein, weil es erst sichtbar ist, so Geistiges darin Aufenthalt genommen hat, dem Geistigen aber eine bestimmte Zeit zum Ausreifen gesetzt ist, es also endlich einmal das Schöpfungswerk verlassen muß, wonach dieses dann auch nicht mehr sichtbar ist. Die Zeitdauer aller sichtbaren Schöpfungen ist begrenzt, muß also demnach ein Ende haben, folglich erstreckt sich der Ewigkeitsbegriff nur auf das nicht sichtbare, also geistige Reich.

Dieses ist ohne Anfang und ohne Ende .... Es wird nie aufhören zu sein, und wenn endlose Zeiten darüber vergehen, denn das Geistige ist unvergänglich. Es muß also demnach alles Sichtbare in der Ewigkeit ausscheiden, d.h., das materielle Sichtbare ist in der Ewigkeit, im geistigen Reich nicht mehr anzutreffen. Selbst die unvollkommenen Wesen werden gar bald erkennen, daß das, was sie zu sehen glauben, nicht mehr reine Wirklichkeit ist, und es vergeht keine allzu lange Zeit, daß sie ihre falschen Anschauungen erkennen, daß sie alles Materielle als Truggebilde vorgegaukelt bekommen.

Und diese vergehen gleich wie Dunst vor den Augen dessen, der sie eben noch begehrte. Dann erst wird auch solchen Seelen der Ewigkeitsbegriff faßbar .... Dann erst wird dem Wesen klar, daß es von seinem geistigen Reifezustand abhängt, ob für das Wesen die Gewißheit, daß das geistige Leben ewig währt, beglückend ist oder aber ihm der Gedanke an einen nie endenden Aufenthalt im geistigen Reich zur Qual wird. Denn glücklich wird das Wesen erst dann sein, wenn es nur mit dem geistigen Auge zu schauen vermag, es also auch Zeit und Raum überwunden hat ....Amen

BD 1917
Eine unermeßliche Fülle göttlicher Gnade strömet euch Menschen zu, so euch das Wort Gottes vermittelt wird, geboten vom Herrn Selbst, Der zur Erde niedersteigt, um denen Kraft zu geben, die Ihn und Sein Wort begehren.

BD 1918
...,denn die Wahrheit ist Gott, ohne Gott kann nicht Wahrheit sein.

BD 1920
Es muß der Mensch felsenfest überzeugt sein, daß das göttlichste und liebevollste Wesen Sich seiner annimmt und daß der Mensch darum schon in guter Hut ist, weil Gott ja nicht anders kann als Seinen Geschöpfen Liebes erweisen. Es kann nur die Liebe von seiten des Menschen nicht recht erkannt werden. Niemals aber soll er daran zweifeln, daß selbst Leid und Trübsal zur Höherentwicklung führen, und er soll es daher still und ergeben tragen, denn was Gott sendet, ist von Seiner Liebe und Weisheit schon bedacht worden seit Ewigkeit .... Amen

BD 1921
Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit, und Er wird sein bis in alle Ewigkeit.

BD 1922
Licht kann nur als Licht empfunden werden, wo Finsternis der Gegensatz ist .... die Finsternis wieder nur als qualvoller Zustand erkannt werden, wo Licht geboten wird, es muß dies erkannt werden, um das Wesen anzutreiben zur Tätigkeit oder zum Widerstand ....

BD 1922
Vernimm Worte des Trostes: Bleibet im Schmerz mutig und stark, werdet nicht wankend im Glauben, nehmet Zuflucht zum Gebet, und wähnet euch nicht verlassen, ob auch eine Welt über euch zusammenzustürzen droht .... Der Glaube versetzt Berge, und was unmöglich erscheint, wird möglich durch festen Glauben, und so ihr voller Zuversicht zu Mir rufet um Hilfe, bleibt euer Gebet nicht unerhört.

BD 1922
Trostworte ....

Vernimm Worte des Trostes: Bleibet im Schmerz mutig und stark, werdet nicht wankend im Glauben, nehmet Zuflucht zum Gebet, und wähnet euch nicht verlassen, ob auch eine Welt über euch zusammenzustürzen droht .... Der Glaube versetzt Berge, und was unmöglich erscheint, wird möglich durch festen Glauben, und so ihr voller Zuversicht zu Mir rufet um Hilfe, bleibt euer Gebet nicht unerhört.

Der Lebensweg eines jeden Menschen ist vorgeschrieben, also muß er ihn auch gehen, weil das Reifen seiner Seele davon abhängt. Er würde diesen Weg auch willig und gern gehen, so er um seine Notwendigkeit wüßte und um die Qualen im Jenseits, so ihm der Weg auf Erden erspart bliebe. Darum bedenket niemals die irdischen Leiden, denn sie gehen vorüber. Gedenket der endlos langen Zeit in der Ewigkeit, die weit schmerzlicher wäre ohne das Leid, das der Mensch auf Erden zu ertragen hat.

Und so lasset euch nicht niederdrücken von Leid und Kummer, sondern erstarket dadurch im Glauben an Mich, Der Ich euch liebe und darum in euer Leben oft schmerzvoll eingreifen muß, um euch zu retten für die Ewigkeit. Vergesset nie, daß Ich euer Vater bin, euer Freund, euer Bruder und Beschützer .... Und traget Mir alle eure Nöte vor, gebt euch willig und widerstandslos in Meine Führung, und ihr werdet wahrlich recht geführt werden. Nur lasset euch nicht von Zweifeln plagen, setzet ihnen den tiefen Glauben entgegen und hoffet .... denn Mein Wort ist Wahrheit, und so Ich euch Meine Hilfe verheiße, brauchet ihr nicht zu bangen .... Amen

BD 1925
Ohne göttlichen Willen kann nichts auf Erden geschehen, also muß dieser Wille erstmalig allem zugrunde gelegt werden, was sich ereignet, sei es gut oder böse.

BD 1925
Ohne göttlichen Willen kann nichts auf Erden geschehen, also muß dieser Wille erstmalig allem zugrunde gelegt werden, was sich ereignet, sei es gut oder böse. Selbst was sich die Menschen einander zufügen, wäre nicht ausführbar, wenn der göttliche Wille dies hinderte. Und doch wäre es falsch, zu behaupten, daß Gott das Böse will, weil Er es geschehen läßt.

Es findet durchaus nicht Seine Zustimmung, aber Gott hindert den Willen des Menschen nicht, damit er sich frei entfalte und also entscheiden kann. Nur in dieser Freiheit des Willens kann das letzte Stadium der Verkörperung zurückgelegt werden, folglich darf dieser nicht beschnitten werden, was aber der Fall wäre, wenn jede schlecht Tat, ehe sie ausgeführt wird, verhindert würde. Denn dann gäbe es nur Gutes in der Welt, doch die Aufstiegsmöglichkeit wäre dem Menschen genommen.

BD 1925
„Erlöse uns von allem Übel ....“

BD 1926
Es gibt nur eine Wahrheit, und diese lehre Ich euch, auf daß ihr sie weitergebet denen, die nach der Wahrheit Verlangen tragen. Und so ihr selbst in der Liebe lebet, werden sich an euch die Verheißungen erfüllen; d.h., lebet ihr nach Meinem Wort, so muß auch wahrlich alles in Erfüllung gehen, was Ich euch verheißen habe. Und daran erkennet ihr die Wahrheit, daß Ich Selbst im Wort bei euch bin, die ihr Mich ersehnet.

BD 1926
Und so ihr Werke der Liebe verrichtet und Böses mit Gutem vergeltet, werdet ihr auch die Herzen derer gewinnen, die euch zuvor feindlich gesinnt waren.

BD 1927
Hat die Seele durch das Leid der sie umgebenden Seelen sich einmal zur Liebetätigkeit entschlossen, dann ist ihr Zustand nicht mehr hoffnungslos. Schlimm aber ist es für die Seelen, die gleichfort in ihrer Untätigkeit verharren, die nur des eigenen entsetzlichen Zustandes gedenken und die das Leid der anderen völlig unberührt läßt.

BD 1928
Das ist Leben, daß ihr unentwegt tätig seid in Liebe.

BD 1928
Der Geist ist tot, solange er sich nicht in Liebe betätigt, denn erst diese Tätigkeit ist wahres Leben .... Amen

BD 1928b
Es wird also das Leben immer Tätigkeit bedeuten, während Tod der Zustand der Untätigkeit ist.

BD 1928b
Die irdische Tätigkeit kann zwar auch segenbringend sein, wird aber gleich null bewertet, so geistiges Streben nicht gleichzeitig damit verbunden ist.

BD 1929
Eine reingeistige Verbindung ist die einzige Möglichkeit, den Schleier zu lüften, den Gott über alles gebreitet hat, was in der Zukunft liegt.

BD 1929
Es wird desto gewaltiger sich die Ankündigung Gottes erfüllen, je ungläubiger die Menschen sind und ihre eigentliche Erdenaufgabe unbeachtet lassen.

BD 1932
Widerstand gegen Gott ist ein unreifer Zustand, denn er zieht alle sonstigen Vergehen gegen Gott nach sich.

BD 1932
Was Gott nicht widersteht, erfüllt Seinen Willen, d.h., es lebt und verharrt ständig in der göttlichen Ordnung, weil es im gleichen Willen steht mit Gott.

BD 1935
Der Dämon sucht zu zerstören, was Gott in Seiner Liebe aufbaut.

BD 1935
Und es wird der Geist aus Gott wahrlich die Menschen recht belehren, die von Gott die Wahrheit erbitten ....

BD 1937
Der geistige Stillstand wird dann eintreten, wenn des Menschen Wille zu schwach ist, Hindernisse zu überwinden. Es können keinerlei Erfolge verzeichnet werden. Es ist zwar alles abhängig von der Gnade Gottes, doch muß der Mensch das seinige dazu tun, um eben mit Gnade reich bedacht zu werden, er muß wollen und um Kraft bitten, dann strebt er zur Höhe. Es gibt keinen Weg, der den Willen des Menschen ausschaltet, und also muß der Wille zuerst tätig werden. Davon kann der Mensch nicht entbunden werden.

BD 1937
Denn eine unfaßbare Gnade Gottes ist es, daß der Mensch den Erdenlebenswandel zurücklegen darf, um wieder zu Gott zu gelangen ....

BD 1937
Der eigentliche Zweck des Lebens ist die Entscheidung des Menschen im freien Willen für oder gegen Gott.

BD 1938
Was uranfänglich war, ist noch und wird bleiben in Ewigkeit .... Und was bestehenbleibt, ist göttlich, was ist, hat sich weit vom Göttlichen entfernt, und was war, kann wieder nur göttlich gewesen sein. Der Mensch aber, der diese Weisheit nicht faßt, hat weder Verbindung mit dem Uranfänglichen, noch weiß er um das Endziel alles Geistigen, doch er ist inmitten der Gegenwart, die von Gott entfernt ist und doch auch Ihn nicht anerkennen will.

BD 1938
Denn ein Gebot erfüllen wird nur der Mensch, der den Gesetzgeber bejaht und ihm das Recht zubilligt, Gesetze zu geben, der sich also Ihm unterwirft

BD 1940
„Wir ihr messet, so wird euch ausgemessen werden ....“

BD 1940
Ein volles Maß wird dem zuteil werden, der selbst nicht ängstlich messet, wenn es gilt, der Mitmenschen Not zu lindern.

BD 1940
Es wird dem Menschen sehr oft die Gelegenheit geboten, sich liebend zu betätigen, auf daß er sich würdig machen kann der Zuwendung göttlicher Liebe, da ohne diese der Mensch ein armseliges Geschöpf bleibt, und ob er gleich nach außen sich in Selbstüberheblichkeit brüstet, denn so er die göttliche Liebe nicht hat, wird er ruhelos und unzufrieden auf Erden wandeln, denn es fehlt ihm das Kostbarste, so ihm die Liebe mangelt.

BD 1940
Wer selbst nicht gern gibt, muß damit rechnen, daß er einmal den ganzen Besitz verlieren wird, denn es wird ihm genommen werden von höherer Gewalt, was nur ein Mittel ist, ihn zur Liebe zu erziehen, da er erst empfangen kann, so er hingibt, was ihm lieb und teuer ist.

BD 1940
Denn immer wird Gott Selbst dort sein, wo die Menschheit in geistiger oder leiblicher Not ist.

BD 1940
Gott will austeilen, und Er segnet alle, die durch die Liebe schon so reif sind, daß sie sich gern dessen entäußern, was scheinbar unentbehrlich ist für das Erdendasein, denn Gott wird jenen reichlich vergelten, was sie tun aus Liebe zum Mitmenschen ....

BD 1941
Die Prüfungen, die dem Menschen auferlegt sind, werden ihn entweder wankend machen oder ihn stärken im Glauben, jedoch sie gehören zum Lebenskampf, der bestanden werden muß, soll er nicht vergeblich geführt worden sein am Ende des irdischen Lebens.

BD 1941
Nur ein Leben, das ständiger Kampf war für den Menschen, bringt der Seele den geistigen Fortschritt, und folglich wird der Segen erst in der Ewigkeit erkennbar sein.

BD 1941
Gott aber fordert nur von den Menschen den Glauben an Seine Liebe und das Vertrauen auf Seine Barmherzigkeit.

BD 1942
So Gott Selbst eine Gabe bietet, fordert Er auch, daß Seine Gabe gewürdigt wird. Er wird also nicht mehr gegenwärtig sein, wo das Verlangen nach Gott und also nach der Wahrheit nicht vorhanden ist.

BD 1944
Was euch auch das irdische Leben bringen mag, vergesset niemals Den, Der euer Vater ist von Ewigkeit, Der euch innig liebt, die ihr Seine Kinder seid und Der darum euch helfen will, daß ihr zur ewigen Seligkeit gelanget.

BD 1944
Denn ein Leben in Glück und Freude auf Erden bedeutet für euch geistigen Niedergang.

BD 1944
Und Gott weiß um alle Nöte der Menschen, Gott weiß um jedes einzelnen Seelenreife, Er weiß um ihr irdisches Leid, und Er wird tatkräftige Hilfe senden, wenn es nötig ist.

BD 1945
Wer aber Meiner Kraft vertraut, der bleibt unbesiegbar, und er wird keine irdischen Verfügungen zu fürchten brauchen, solange er nicht wankend wird im Glauben .... Amen

BD 1946
Es ist der Flug in das geistige Reich, der erst ausgeführt werden muß, bevor die Schätze gehoben werden können, die dieses geistige Reich birgt.

BD 1946
Daher muß der Mensch sich erst willig trennen von seiner irdischen Umgebung, er muß irdische Gedanken ausschalten und nur geistiges Gut begehren, dann wird ihm dieses übermittelt werden ungemessen, solange die Verbindung von der Erde zum geistigen Reich hergestellt bleibt .... Denn dies ist Gottes Wille, daß gegeben werde dem, der Sein Wort empfangen will .... Amen

BD 1947
Wenn sich der Mensch für Gott entscheidet, so ist seine Erdenaufgabe schon erfüllt, denn von Stund an lebt er im Willen, Gott zu dienen und Seine Gebote zu halten, auch wenn dieser Wille noch oft geschwächt ist und der Mensch des öfteren noch fehlt.

BD 1948
Was Gott auch gibt und in welcher Form, es wird den Menschen immer unbegreiflich bleiben, solange sie nicht eine solche Aufgabe erfüllen, die ein bewußtes Dienen in Liebe ist, was aber niemals erwartet werden kann von einem Menschen, der mitten im irdischen Leben steht.

BD 1949
Eine sogenannte Erweckung des Geistes wird immer dann stattfinden, wenn eine Selbstveredlung vorangegangen ist durch werktätige Nächstenliebe.

BD 1949
Jedes Liebeswerk entschlackt die Seele und sprengt also die Fesseln des Geistes, denn der Geist schlummert so lange im Menschen, wie die Umhüllung noch dicht ist.

BD 1949
Jedes Gebet vermittelt Kraft, und wozu der Mensch große Willenskraft erfordert, das bewältigt er spielend nach innigem Gebet.

BD 1952
Sich in geistige Regionen zu erheben ist jedem Menschen möglich, wenn sein Wille dies anstrebt. Es wird ihm wohl anfangs dies nicht leicht gelingen, und es gehört eine gewisse Übung dazu, die wiederum nötig ist, um die Ausdauer und Geduld des einzelnen zu erproben. Wer jedoch ausharrt, für den gibt es keine Hindernisse, und das geistige Reich erschließt sich ihm in jeder Weise.

BD 2085
Verbunden sein mit dem Herrn ist das Köstlichste, was der Mensch auf Erden erreichen kann, und es wird dies wahrlich nur sehr wenig angestrebt .... Oft aber wähnen sich die Menschen verbunden mit Ihm und sind Ihm noch sehr weit entfernt, weil ihnen noch die Liebe mangelt, die allein den Zusammenschluß mit Gott bewirkt.

ooooooo

BD 2085
Denn Gott sieht auf die Herzen der Menschen und achtet nicht der Form

BD 2079
Das Gebet ist die Brücke, die über die Kluft zu Gott führt. Wer diese Brücke nicht zu benötigen glaubt, der wird keinen anderen Übergang finden

BD 2095
Glückselig der Mensch, der zu Gott gefunden hat. Sein Erdenleben ist nicht vergebens gelebt. Die Welt kann ihm das nicht bieten, was Gott Selbst ihm gibt, denn die Welt teilt nur irdische Güter aus, und diese sind vergänglich. Gott aber gibt geistige Schätze, und diese behalten ihren Wert für die Ewigkeit. Und was der Mensch einmal an geistigem Gut entgegengenommen hat, das kann er nimmermehr verlieren, es kann ihm auch nicht genommen werden, es wird nicht weniger, wenngleich er davon abgibt.

BD 2099
Der Ruf aus der Höhe aber klingt leise und fein im Herzen, und um ihn zu hören, müsset ihr euch in Demut üben, in der Liebe, in der Sanftmut und in der Friedfertigkeit. Dann formt ihr das Ohr des Herzens, das den feinsten Ruf vernimmt, und dann werdet ihr immer wissen, wann der Herr euch benötigt .... Dann rufet Er euch nicht mehr vergeblich, denn ihr höret dann Seine Stimme und eilet, um Ihm zu dienen ....

BD 2109
Das göttliche Wort ist Wahrheit, und die Wahrheit bleibt ewig unveränderlich .... Und ob auch Welten vergehen, Gottes Wort bleibt bestehen in Ewigkeit ....

BD 2125
Das Geleitwort eines jeden Menschen soll sein:

Herr, sei mit mir und führe mich ....
laß‘ keinen Schritt mich geh‘n allein ....
Herr, laß‘ mich stets erkennen Dich,
laß‘ immer mich Dein Schützling sein ....
bleib‘ Du mir nah‘ in jeder Not
und nimm Dich meiner an ....
hilf, daß zu Dir, mein treuer Gott,
ich innig beten kann ....
gib Gnade mir und Glaubenskraft
und allzeit reinen Sinn
und wende meinen Blick zu Dir,
zur ew‘gen Heimat hin ....

BD 2120
Wort Gottes Speise des Himmels .... Ablehnen der Menschen ....

Achtlos gehen die Menschen vorüber an dem Kostbarsten, was ihnen geboten wird. Sie spüren nicht den Odem Gottes, der sie streift, sie spüren nichts von Seiner Kraft, und also achten sie auch dessen nicht, was Seine Liebe ihnen darreicht. Sie empfinden weder Hunger noch Durst nach geistiger Nahrung, und darum verlangen sie nicht nach der Speise des Himmels.

Und die göttliche Liebe trägt ihnen immer wieder Sein Wort an, weil sie es bitter benötigen. Denn wer das Wort Gottes nicht kennt, wer es nicht hört, der weiß nichts von der Liebe Gottes, von Seinem Willen und von Seinen Verheißungen .... und er geht völlig unwissend daher. Darum bringt Gott immer wieder den Menschen Sein Wort nahe, weil Er will, daß sie Ihn erkennen lernen.

Und immer wieder ist Seine Liebe um die Menschen bemüht, denn es sind Seine Kinder, die in großer Not sind, so sie Ihn nicht erkennen und lieben .... Er möchte ihnen Seine Liebe vermitteln und kann dies erst, so sie selbst liebetätig sind .... Er möchte sie die Liebe lehren, doch sie nehmen keine Lehren an .... Er möchte ihren Geist erwecken, Er möchte sie hinweisen auf die Ewigkeit ....

Er möchte ihnen ihre Sündhaftigkeit vorstellen und sie hinweisen auf das Erlösungswerk, auf Seinen Tod am Kreuze. Er möchte ihnen den Sinn und Zweck des Erdenlebens kundtun, und deshalb benötigen die Menschen Sein Wort, das sie hören, annehmen und befolgen sollen .... Doch die Menschheit weiset es ab.

Das Kostbarste wird ihr geboten, doch nicht erkannt als göttliche Gabe. Achtlos lassen es die Menschen an ihrem Ohr vorübergleiten, lächelnd gehen sie darüber hinweg, so davon Erwähnung getan wird. Und also kann es nicht an ihnen wirksam werden, sie können nicht die Kraft erproben, die das reine Wort Gottes ausströmt auf jene Menschen, die es sehnend und hungernd begehren.

Und immer dringender wird die Zuwendung dessen, soll die Kraftlosigkeit unter der Menschheit nicht ständig zunehmen. Und darum äußert Sich Gott nun so offensichtlich, daß die Menschen aufmerken sollen, die davon Kenntnis erhalten. Und es werden sich die Zeichen und Wunder mehren, denn Gott will Sich den Menschen kundtun, weil sie Ihn nicht mehr anerkennen .... Er naht Sich ihnen in Liebe und will Liebe erwecken, Er will die Menschen wissend machen und lässet daher ein Lichtlein aufflammen, das so hell leuchtet, daß es einen hellen Schein verbreitet ....

Und einem jeden Menschen steht es frei, sich des Lichtes zu bedienen .... Doch wer es meidet, wer seinem Lichtstrahl ausweicht, der muß weiter seinen Weg wandeln in Dunkelheit, denn er weiset die göttliche Liebe von sich, die ihm helfen will in seiner Not .... Denn Gott trägt wohl einem jeden Seine Liebe an, doch unwirksam bleibt diese Liebe, so der Mensch sich widersetzet und Gottes Liebe außer acht läßt. Dessen geistige Not kann nicht behoben werden, und er schmachtet weiter in dunkler Geistesnacht .... Amen

BD 2131
Denn nur das ist wahre Liebe, die von Herzen kommt und die das Herz antreibt zu immer neuer Liebetätigkeit. Diese Liebe wird erlösend wirken, und es wird der Mensch zum Glauben geführt werden an ein Fortleben nach dem Tode und auch ein geistiges Wirken anerkennen, so er in dieser Liebe steht. Denn er verbindet sich durch das Wirken in Liebe mit Gott, und Gott leitet ihn zum Erkennen ....

BD 2135
In der lebendigen Verbindung mit Gott wurzelt das Erkennen der Wahrheit.

BD 2141
Bringet dem Herrn des Himmels und der Erde jedes Opfer, auf daß Er euch bedenken kann eurer Liebe gemäß.

BD 2148
Im Kampf mit sich selbst erstarkt der Mensch, der Kampf wider den Mitmenschen macht ihn schwach.

BD 2163
Es ist die Liebe immer eine gewisse Sicherheit für rechtes Denken.

BD 2189
Denn was bestehenbleiben soll, wird euch Menschen wieder von oben geboten, und das ist Mein Wort, und es ist dieses Wort unantastbar und wird unantastbar bleiben, denn Ich will es also .... Ich will, daß es der Menschheit zugeführt werde und daß es ihr erhalten bleibe; und wo Mein Wille am Werk ist, dort ist jeglicher Menschenwille unwirksam .... denn wo Mein Wort ist, da bin Ich Selbst, und wo Ich bin, ist Wahrheit ....

BD 2228a
Jesus Christus war der Verkünder der Wahrheit und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit.

BD 2239
Meine Lehre umfasset nur die Gebote der Liebe .... Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst .... das ist alles, was Ich von den Menschen verlange, und so diese Gebote erfüllt werden, hat der Mensch alles getan, was er auf Erden tun soll. Und er wird sich Meiner ständigen Liebe und Gnade erfreuen, und sein Erdenleben wird gesegnet sein. Was er sonst tut an Äußerlichkeiten, wird ihm weder zum Schaden noch zum Nutzen gereichen, und sein Seelenheil wird nimmermehr davon abhängig sein. Nur der Liebesgrad des menschlichen Herzens ist bestimmend für den Reifegrad der Seele, und nur das innerste Empfinden ist ausschlaggebend, ob und wann Ich einen Menschen mit Meiner Liebe und Gnade bedenke ....

BD 2260
Denn Ich Selbst rufe euch zu: „Fürchtet euch nicht, sondern glaubet an Mich, an Meine Liebe und Meine Kraft ....“

BD 2275
Und ob Gott das Ende dieser Erde auch noch verzögern möchte, es würde sich die Menschheit nimmermehr bessern und der Liebe zuwenden, und die Langmut Gottes wäre vergeblich. Und weil Gott um den tiefen Geisteszustand der Menschheit weiß, beendet Er eine Zeitepoche, und es wird sich erfüllen, wie es geschrieben steht .... Es wird kein Stein über dem anderen bleiben .... Denn Gottes Wort ist Wahrheit, und Sein Wille regieret die Welt ....

BD 2308
Eine gewisse geistige Überheblichkeit ist es, wenn der Mensch sich wissend wähnt, der nicht von Gott belehrt worden ist.

BD 2305
Der innere Wert eines jeden Menschen geht aus dessen Lebenswandel hervor und nicht aus seinen Worten. 

BD 2337
„Wachet und betet ....“
Gerecht im Denken, gerecht im Reden und gerecht im Handeln .... so soll das Leben dessen sein, der sich Gott verbinden will im Geist. Es soll der Mensch jegliche Klippen meiden, er soll immer daran denken, wie leicht er in die Fallstricke dessen geraten kann, der ihn zu verderben sucht. Und er soll wachsam sein, denn immer liegt der Feind auf der Lauer und nützet jeden schwachen Augenblick. Darum wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet, denn der Geist ist wohl willig, aber das Fleisch ist schwach. Begehret nicht, was Anteil der Welt ist, sondern suchet nur geistiges Gut zu erringen. Und bringet jedes Opfer, auf daß ihr stark werdet im Geist und mühelos hingebet, was der Welt angehört .... Amen

BD 2346
Gott Selbst hat den Menschen Seinen Geist verheißen, und also wird keiner vergeblich ihn begehren.

BD 2346
Geistiger Reichtum ist das einzige Erstrebenswerte auf der Erde, und geistigen Reichtum kann die Seele ungemessen in Empfang nehmen ....

BD 2346
Was Gott den Menschen bietet, soll sehnend erbeten und dankend empfangen werden

BD 2356
Die gesamte Menschheit steht vor dem geistigen Untergang, denn überall ist der gleiche Zustand, der Zustand der Lieblosigkeit, und überall ist das Verlangen nach irdischem Gut vorherrschend, und dies kennzeichnet die geistige Unreife der menschlichen Seele. Geistiges Streben dagegen wird zumeist ausgeschaltet, und darum wird auch nur sehr selten das Manko ausgeglichen, was wohl möglich ist, wenn dem Menschen ein Wissen erschlossen wird und er nun bewußt danach strebt, sich zu vervollkommnen. Dieses bewußte Streben kann dem Menschen hohe geistige Erfolge eintragen.

BD 2356
Wenn das göttliche Wort von Mund zu Mund sich fortpflanzt, ist jede Organisation überflüssig, denn dann hat der Mensch alles, was er braucht

BD 2360
Ich bin der Geist der Wahrheit, Ich bin das Leben, Ich bin die Liebe und der Urgrund alles Seins. Wen Ich mit Meiner Liebe bedenke, der wird sein von Ewigkeit zu Ewigkeit .... Er wird leben und sich in der vollsten Wahrheit befinden; es wird kein Trug und kein Schein dort sein, wo er ist; er wird sein, was Ich bin .... ein Geist voller Macht und Kraft aus Mir .... Er wird Liebe ausstrahlen und unvorstellbar glücklich sein, wieder den Geschöpfen Meinen Geist vermitteln zu können, wieder zum Leben erwecken zu können, was leblos war .... Er wird Mir in allem ähnlich sein, denn Mein Geist durchflutet ihn, und also kann er nichts anderes sein, als Ich bin, ein Wesen voller Liebe, Kraft, Weisheit und Macht .... Und also werdet ihr in Ewigkeit die glücklichsten Geschöpfe sein, in Liebe miteinander verbunden und Mir immer nahe .... Und was ihr begehret, werdet ihr empfangen, denn ihr werdet nur Meine Liebe begehren, und diese durchstrahlt euch fortgesetzt, auf daß ihr tätig sein könnt zu eurer unendlichen Beglückung in Meinem Reiche, das eines jeden Anteil ist, der sich mit Mir verbindet in Zeit und Ewigkeit .... Amen

BD 2362
Die geistige Speisung dürfet ihr Menschen nicht außer acht lassen, denn es ist das Wichtigste im Erdenleben, daß euch das Brot des Himmels zugeführt werde zur Nahrung eurer Seelen.

BD 2362
„Sorget nicht, was ihr essen und trinken werdet, sondern suchet zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch zufallen ....“ Amen

BD 2372
Denn Sieger wird immer der Mensch sein, auf dessen Seite die Wahrheit ist, weil die Wahrheit von Gott ist und Gott niemals unterliegen kann. Wer Gott suchet, wird auch unweigerlich zu Ihm finden, denn Er gibt sich einem jeden zu erkennen, der ernstlich Ihn zu finden trachtet .... Amen

BD 2375
Des Weltweisen Waffe ist die Beweisführung, und mit dieser Waffe vermag er stets, sich durchzusetzen in der Welt, d.h., seine Weisheit ist unantastbar, sowie er das gewonnene Wissen mit Beweisen belegen kann. Und wer dieses Wissen anzweifelt, der gilt als Narr .... Geistiges Wissen dagegen ist nicht mit Beweisen zu belegen, es ist nicht forschungsmäßig zu gewinnen und nicht planmäßig dem Mitmenschen zu vermitteln, denn geistiges Wissen ist nicht Produkt des Verstandesdenkens des Menschen, sondern Produkt eines liebenden Herzens.

Also hat das geistige Wissen nichts gemein mit der irdischen Weisheit und kann sonach auch nicht von Weltweisen beurteilt werden, denn diese stehen dem geistigen Wissen völlig fremd gegenüber; sie sind zu jeglicher Kritik unfähig, solange sie nicht selbst durch rege Liebetätigkeit in den Kreis der Wissenden aufgenommen worden sind. Und so wird der Weltweise seine Weisheit nicht nützen können zur Beweisführung, um geistige Wahrheiten zu widerlegen. Denn er wird ein Manko zugeben müssen, er wird zugeben müssen, daß sein Weltwissen nicht ausreichend ist, um in geistiges Gebiet einzudringen.

 

BD 2378
Nur die Liebe ist es, die den Menschen zur Höhe führt, und nur durch die Liebe vollzieht sich an ihm eine Wandlung, die erforderlich ist, um aus der Tiefe zur Höhe, zum Licht zu gelangen. Nichts anderes kann ihn erlösen, nichts anderes die Liebe ersetzen, und nichts anderes als die Liebe kann ihn Gott näherführen .... Und ob auch der Mensch sein Leben auf Erden lebt in Pflichterfüllung und strenger Beobachtung und Erfüllung der Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nichts gewährleistet seinen Fortschritt als allein nur die Liebe. Denn diese wandelt die Seele und macht sie willig, sich zu öffnen und dem Geist in sich die Freiheit zu geben. Und des Geistes Wirken sichert die Höherentwicklung der Seele .... das Ausreifen, ohne welches ein Leben in der Ewigkeit nicht denkbar ist ....

 

BD 2378
Die Liebe überwindet alles, sie bleibt Sieger auch im schwersten Kampf, weil dem, der in der Liebe lebt, Gott Selbst zur Seite steht, Der durch das Liebeswirken des Menschen in ihm ist.

 

BD 2747
Das ist das Gebot der Stunde, daß ihr einander Liebe gebet, denn das Leid auf Erden wird so groß sein, daß ihr es nur dadurch verringern könnt, so einer dem anderen hilfreich zur Seite steht, so ihr euch die Liebe zur Richtschnur des Lebens macht. Je weniger ihr an euch selbst denkt, je mehr ihr eure Ichliebe zurückstellt, desto eher werdet ihr das Leid zu bannen vermögen, denn so ihr in der Liebe steht, benötigt ihr solches nicht mehr zu eurer Entwicklung, und Gott kann es von euch nehmen. Es sind die Herzen der Menschen verhärtet, sie nehmen nicht mehr Anteil an dem Schicksal des Mitmenschen, sie gehen unberührt daran vorüber, und ihre Seelen kranken an zu großer Eigenliebe, die aber ein geistiger Rückschritt ist ....

BD 2749
In oft wunderbarer Weise führt Gott die Menschen zusammen, die einander helfen sollen zum Aufstieg nach oben, weil einer den anderen benötigt zu seiner Höherentwicklung. Er läßt Menschen gemeinsam durch das Erdenleben wandeln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in dienender Liebe geistig zu fördern, Er führt die Menschen in die verschiedensten Lagen, in denen sie ausreifen können, und immer wird es ihnen unbegreiflich sein, solange sie nicht ihre geistige Entwicklung als Erdenzweck erkennen, denn oft hat es den Anschein, als zerstöre Gott das Glück der Menschen .... doch dann sind sie in der Gefahr, am irdischen Glück zu zerbrechen, d.h., sie gedenken ihrer Seele zu wenig, wenn ihnen die Erde Erfüllung ihres Sehnens bringt.

 

BD 2766
Wer Mich rufet, den höre Ich, und wer Mich bittet um Hilfe, dem stehe Ich bei ....

 

BD 2750
Die Liebe und das Gebet sind die wirksamsten Gnadenmittel, die dem Menschen den Erdenlebensweg erleichtern und ihm vollsten Erfolg sichern für seine Seele. Denn Gott Selbst ist mit denen, die in der Liebe leben und zum Gebet ihre Zuflucht nehmen, die also in innigster Verbindung stehen mit Ihm und die Er darum niemals ohne Hilfe lassen wird, weil sie Ihm angehören, weil sie nach Ihm Verlangen tragen und also zurückgefunden haben zu Ihm, von Dem sie ausgegangen sind.

 

BD 2372
Denn Sieger wird immer der Mensch sein, auf dessen Seite die Wahrheit ist, weil die Wahrheit von Gott ist und Gott niemals unterliegen kann.

 

BD 2372
Wer Gott suchet, wird auch unweigerlich zu Ihm finden, denn Er gibt sich einem jeden zu erkennen, der ernstlich Ihn zu finden trachtet ....

 

BD 2378
Nur die Liebe erlöst ....
Gestalten des Herzens ....

Nur die Liebe ist es, die den Menschen zur Höhe führt, und nur durch die Liebe vollzieht sich an ihm eine Wandlung, die erforderlich ist, um aus der Tiefe zur Höhe, zum Licht zu gelangen. Nichts anderes kann ihn erlösen, nichts anderes die Liebe ersetzen, und nichts anderes als die Liebe kann ihn Gott näherführen .... Und ob auch der Mensch sein Leben auf Erden lebt in Pflichterfüllung und strenger Beobachtung und Erfüllung der Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nichts gewährleistet seinen Fortschritt als allein nur die Liebe. Denn diese wandelt die Seele und macht sie willig, sich zu öffnen und dem Geist in sich die Freiheit zu geben. Und des Geistes Wirken sichert die Höherentwicklung der Seele .... das Ausreifen, ohne welches ein Leben in der Ewigkeit nicht denkbar ist ....

Die Liebe aber ist Gott Selbst .... Also muß Gott in allem und bei allem sein, was der Mensch beginnt .... Und es hat der Mensch Ihn gänzlich in sich aufgenommen, so er in der Liebe lebt, und dann muß sein Erdenwandel ihm die Vollendung eintragen, weil Gott Selbst in ihm ist und wirken kann nach Seinem Willen. Gott und die Liebe sind eins, und darum kann Gott nur durch die Liebe gefunden werden, wenn-gleich Er verstandesmäßig gesucht wird. Das Wissen um Gott und der Glaube an Ihn, daß Er ist, bringt den Menschen nicht der ewigen Gottheit näher .... bewußt anstreben wird er Ihn erst durch Wirken in Liebe, dann ist der ernstliche Wille vorhanden, Ihm nahezukommen, und dann erst folgt das rechte Erkennen, das ihm auf dem Wege des Herzens vermittelt wird ....

Und so ist die Liebe unerläßlich, um in das Reich Gottes eingehen zu können .... Die Liebe überwindet alles, sie bleibt Sieger auch im schwersten Kampf, weil dem, der in der Liebe lebt, Gott Selbst zur Seite steht, Der durch das Liebeswirken des Menschen in ihm ist. Der Liebesgrad des Menschen ist bestimmend, wann Gott als die Liebe Selbst in ihm Wohnung nimmt. Er kann nur dort weilen, wo die Liebe eine solche Wandlung vollführt hat, wo der Mensch sich dem Willen Gottes gemäß gestaltet hat ....

Er muß von Herzen demütig, sanftmütig, friedfertig und geduldig sein, und alles dieses bewirkt die Liebe .... Denn er stellt Gott und den Mitmenschen der Liebe zu sich selbst voran und wird immer sich selbst weniger bedenken; er wird für sich nichts fordern, doch stets geben .... er wird nicht verurteilen, sondern verstehen und vergeben .... er wird keinen Streit suchen und jegliche Überheblichkeit unterdrücken .... er wird für die Schwächen der Mitmenschen Verständnis haben und sich daher in der Geduld üben.

Und also wandelt sich sein Wesen und formt sich so, wie es göttlicher Wille ist. Und in einer so gestalteten Seele kann Gott Selbst Aufenthalt nehmen .... Es wird also die Liebe in ganzer Fülle im Menschen wohnen, er wird nicht mehr anders können als liebetätig sein, weil Gott Selbst sein ganzes Handeln und Denken nun lenkt, Der in ihm ist .... Und wo Gott ist, dort kann keine Tiefe, keine Dunkelheit und kein unfreier Zustand mehr sein; wo Gott ist, ist Licht und Freiheit, wo Gott ist, ist Frieden und Seligkeit .... Es hat die Liebe den Menschen erlöst ....

Amen

 

BD 2378
Die Liebe überwindet alles, sie bleibt Sieger auch im schwersten Kampf, weil dem, der in der Liebe lebt, Gott Selbst zur Seite steht, Der durch das Liebeswirken des Menschen in ihm ist.

 

BD 2747
Das ist das Gebot der Stunde, daß ihr einander Liebe gebet, denn das Leid auf Erden wird so groß sein, daß ihr es nur dadurch verringern könnt, so einer dem anderen hilfreich zur Seite steht, so ihr euch die Liebe zur Richtschnur des Lebens macht. Je weniger ihr an euch selbst denkt, je mehr ihr eure Ichliebe zurückstellt, desto eher werdet ihr das Leid zu bannen vermögen, denn so ihr in der Liebe steht, benötigt ihr solches nicht mehr zu eurer Entwicklung, und Gott kann es von euch nehmen. Es sind die Herzen der Menschen verhärtet, sie nehmen nicht mehr Anteil an dem Schicksal des Mitmenschen, sie gehen unberührt daran vorüber, und ihre Seelen kranken an zu großer Eigenliebe, die aber ein geistiger Rückschritt ist ....

 

BD 2749
In oft wunderbarer Weise führt Gott die Menschen zusammen, die einander helfen sollen zum Aufstieg nach oben, weil einer den anderen benötigt zu seiner Höherentwicklung. Er läßt Menschen gemeinsam durch das Erdenleben wandeln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in dienender Liebe geistig zu fördern, Er führt die Menschen in die verschiedensten Lagen, in denen sie ausreifen können, und immer wird es ihnen unbegreiflich sein, solange sie nicht ihre geistige Entwicklung als Erdenzweck erkennen, denn oft hat es den Anschein, als zerstöre Gott das Glück der Menschen .... doch dann sind sie in der Gefahr, am irdischen Glück zu zerbrechen, d.h., sie gedenken ihrer Seele zu wenig, wenn ihnen die Erde Erfüllung ihres Sehnens bringt.

 

BD 2750
Die Liebe und das Gebet sind die wirksamsten Gnadenmittel, die dem Menschen den Erdenlebensweg erleichtern und ihm vollsten Erfolg sichern für seine Seele. Denn Gott Selbst ist mit denen, die in der Liebe leben und zum Gebet ihre Zuflucht nehmen, die also in innigster Verbindung stehen mit Ihm und die Er darum niemals ohne Hilfe lassen wird, weil sie Ihm angehören, weil sie nach Ihm Verlangen tragen und also zurückgefunden haben zu Ihm, von Dem sie ausgegangen sind.

 

BD 2766
Und darum schaltet Mich nicht aus euren Gedanken aus, sondern lasset Mich euer ständiger Berater sein in jeder irdischen und geistigen Not .... Wer Mich rufet, den höre Ich, und wer Mich bittet um Hilfe, dem stehe Ich bei ....

 

BD 2801
Für das irdische Leben benötigt der Mensch nur wenig, so er das geistige Ziel verfolgt, also nur auf seine Seele bedacht ist. Und für seine irdischen Bedürfnisse sorgt Gott zur Genüge, und ihm wird nichts mangeln, wie es der Herr verheißen hat .... Und darum sind die irdischen Sorgen unnötig, weiß doch der himmlische Vater, wie es um Seine Kinder beschaffen ist und wessen sie bedürfen für ihr leibliches Wohl. Und Er bedenket sie irdisch und geistig, Er erhält nicht nur den Körper, sondern Er gibt auch der Seele, was sie benötigt, um zu reifen für die Ewigkeit.

 

BD 2812
Und mag es auch scheinen, da die irdische Not so groß ist, als habe Gott die Menschen verlassen .... Er ist ihnen näher denn je .... Er wartet nur auf ihren Bittruf, um ihre Seelen stärken zu können, selbst wenn Er den Leib dem Erdenleid preisgibt ....

 

BD 2832
Doch unsagbar arm an Wissen geht der Mensch dahin, der nichts Übersinnliches anerkennt. Ihm bleibt das göttliche Walten und Wirken verborgen, ihm bleibt die Wahrheit verborgen, und sein Leben ist leer, solange er nur irdische Ziele verfolgt und dem, was aus dem Reich des Übersinnlichen an ihn herantritt, keine Beachtung schenkt oder es ablehnt. Sein Wissen ist klein und begrenzt, mag es noch so groß sein auf irdischem Gebiet .... es erreicht niemals die Tiefe und den Umfang, wie es aus dem Reiche des Geistigen ihm geboten würde, so er letzteres anerkennen und sich belehren lassen würde von denen, die diesem geistigen Reich angehören.

 

BD 2848 (rein selbstlos Fett)
Merkmal der Wahrheit ....
Liebeswirken ....
Erleuchtung ....
Es bringt die Liebe euch der Wahrheit näher, denn aus der Liebe wird die Weisheit geboren. Doch es muß die Liebe uneigennützig sein, sie muß göttlich sein, weil auch die Wahrheit göttlichen Ursprungs ist, also Göttliches nur mit Göttlichem gewonnen werden kann. Und so wird weise werden, wer nur die Liebe in sich entzündet und zur hellen Flamme auflodern läßt .... diese Bedingung aber stellt Gott den Menschen, daß sie zuvor liebetätig sind, um göttliche Weisheit empfangen zu können; daß sie die Liebe, die sie im Herzen empfinden, zur Tat werden lassen; daß sie geben und helfen, wo es nötig ist, daß sie den Mitmenschen zu beglücken suchen mit allem, was sie selbst beglückt, was sie besitzen und dem Nächsten mangelt. Opferbereit soll ihre Liebe sein, dann lohnet Gott eine solche Liebe, indem Er ihren Geist erhellt, indem Er sie mit reichem Wissen ausstattet, indem Er sie aus dunkler Nacht zum hellsten Licht führt .... Sich Selbst entgegen, Der das ewige Licht ist, die ewige Wahrheit und die ewige Liebe ....

So die Liebe in euer Leben tritt, die rein und selbstlos ist, betretet ihr auch die Sphären des Lichtes, weil ihr von Stund an auch in das Wissen eingeführt werdet, euch anfangs unbewußt, doch bald werdet ihr einer Kraft innewerden, die euch vordem fremd war, eine Kraft, die euch drängt zu Gott und die von Gott ausgeht .... Es ist die Kraft des göttlichen Geistes, die in euch wirket, sowie ihr in der Liebe euch betätigt .... die euch Aufschluß gibt über Dinge, die eurer Kenntnis sich entziehen, die euch Weisheiten vermittelt, je nach dem Maße eurer Liebetätigkeit. Diese Kraft ist nicht äußerlich erkennbar, doch sie ist nicht abzuleugnen, sie gibt ständig dem Liebe-austeilenden Menschen, sie klärt ihn auf und vermehrt so ständig sein Wissen, und da dieses Wissen reine Wahrheit ist, muß es zu Gott hinführen, Der ja die Wahrheit Selbst ist ....

Amen

 

BD 2868
Sowie die Menschen füreinander beten, sind ihre Herzen liebefähig, und da die Liebe Kraft ist, strömt diese Kraft also über auf den Menschen, dem die Liebe gilt .... Das Gebet hat nun eine Wirkung, indem der Mensch, dem die Fürbitte gilt, merklich den Kraftstrom spürt, indem er nun entweder Erleichterung seiner irdischen Nöte empfindet oder durch die ihm zuströmende Kraft jenen nun gewachsen ist. Und also erfüllet Gott ein in Liebe für den Mitmenschen zu Ihm gerichtetes Gebet schon rein irdisch .... Weit segensreicher aber ist das Gebet, das nur der geistigen Vollendung, dem Erkennen und dem Streben nach Licht und Wahrheit gilt. Auch dann wieder wirkt sich das Gebet aus in Form von Kraft, die der Mitmensch nur willig anzunehmen braucht, um größten geistigen Erfolg buchen zu können, und dadurch verständlicherweise auch die irdische Not verringert wird, die ja nur den gleichen Zweck erfüllen soll .... ein geistiges Reifen zuwege zu bringen.

 

BD 2875
nochmals Lesen

 

BD 2892
nochmals Lesen etwa mitte ev.

 

BD 2900
Denn am Ende des Weges breitet der Vater Seine Arme aus und ziehet Sein Kind liebevoll an Sein Herz, und alle Mühsale, alle Beschwernisse, alle Kämpfe und Wirrnisse sind überstanden, sie sind in ein Nichts versunken angesichts der Herrlichkeiten, die das Erdenkind nun erwarten. Und es währet der Erdenweg nur kurze Zeit .... Bald ist alles Leid überwunden, während andererseits auch die irdischen Freuden vergehen und auch die Zeit irdischen Glückes nur kurz ist, um dann mit einer freudlosen, dürftigen Zeit im Jenseits vertauscht zu werden, so das Ringen und der Wille des Erdenkindes nicht der Vereinigung mit Gott galt während des Erdenlebens. Dessen Weg war weder steinig noch dornig, er hat den breiten Weg gewählt, der aber weitab vom Ziel führte.

 

BD 2908
Nur der Wille zur Wahrheit läßt den Menschen den Irrtum erkennen.

 

BD 2912
Vergegenwärtigt euch die Stunde des Todes, und fraget euch, wieweit ihr vorbereitet seid für die Ewigkeit .... Gebet euch Rechenschaft, in welchem Verhältnis ihr zu Gott steht und wie ihr das Pfund genützet habt, das Er euch gegeben hat für eure Erdenzeit ....

 

BD 2912
Haltet euch den Tod vor Augen ....
Vergegenwärtigt euch die Stunde des Todes, und fraget euch, wieweit ihr vorbereitet seid für die Ewigkeit .... Gebet euch Rechenschaft, in welchem Verhältnis ihr zu Gott steht und wie ihr das Pfund genützet habt, das Er euch gegeben hat für eure Erdenzeit .... Prüfet euch, ob ihr werdet bestehen können vor dem Richterstuhl Gottes, ob euer Erdenlebenswandel gerecht ist vor Gott, ob ihr die Liebe geübt und ob ihr jede Stunde bereit seid, von der Erde zu gehen, ohne die Verantwortung vor Gott fürchten zu müssen .... Bedenket, daß mit dem Tode auch eure Kraft zu Ende ist und daß ihr aus eigener Kraft nichts mehr vermögt, so ihr in unreifem Seelenzustand von der Erde scheidet, und fraget euch, ob ihr selbst zufrieden seid und ruhig von der Welt gehen könnt ....

Und übet strengste Kritik an euch, und dann suchet, euch zu vervollkommnen .... Nützet einen jeden Tag, der euch noch beschieden ist. Denn solange ihr auf Erden weilt, könnet ihr noch viel erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, euch noch zu läutern, weil ihr die Kraft dazu habt und sie vermehren könnt durch Liebeswirken .... Haltet euch den Tod vor Augen, und erkennet euch als ein schwaches Geschöpf, das ihn nicht um eine Stunde verzögern kann, so Gott die Stunde des Ablebens bestimmt hat. Und bittet Gott innig um Erbarmen, um Seine Gnade, um Seinen Beistand, daß Er euch Seine Liebe schenke und mit Seiner Liebe auch die Kraft, die euch euren Aufstieg sichert.

Behaltet nur dies Ziel vor Augen, daß ihr zum ewigen Leben erwachen sollt, so das irdische Leben für euch beendet ist, und dann lebet diesem Ziel gemäß, erfüllet den Willen Gottes, und denket stets, daß jeder Tag für euch der letzte sein kann auf Erden .... Dann werdet ihr euch vorbereiten, ihr werdet bewußt leben und ohne Furcht hinübergehen in das Reich des Friedens, in eure wahre Heimat ....

Amen

 

BD 2919
Denn nur durch Liebeswirken könnt ihr reifen und eure Erdenaufgabe erfüllen.


BD 3139
Und darum soll sich der Mensch stets bemühen, sich vollständig zu lösen von irdischen Gebräuchen und Formen, er soll jede freie Minute nützen, den innigen Kontakt herzustellen mit der geistigen Welt, er soll die irdische Welt außerhalb lassen und nichts von ihr hinübernehmen, sondern nur die Seele soll schweifen in das geistige Reich, auf daß ihr durch diese Vereinigung göttliche Gnadengabe zuströmen kann zu jeder Zeit .... Amen

 

BD 3140
Irdisches Wissen kann durch Forschung erworben werden, geistiges Wissen aber .... die Weisheit .... wird vom Geist Gottes dem Menschen vermittelt, von einer wissenden Kraft, die nicht irren kann und auch niemals irriges Gedankengut weiterleitet. Also es ist die Weisheit die von Gott übermittelte Wahrheit in reinster Form .... Wer die Weisheit von Gott entgegengenommen hat, dem wird das irdische Wissen nicht mehr begehrenswert erscheinen, denn die Weisheit aus Gott steigert ständig sein Verlangen danach, und sie ist dem Menschen nun das köstlichste Gut, das er nicht mehr hingeben mag und das er auch nicht durch irdisches Wissen ersetzen will.

 

BD 3144
Die Liebe darf nicht ausgeschaltet werden im Leben, oder es geht die Menschheit dem völligen Untergang entgegen. Denn so die Liebe erkaltet, ist Gott in endlos weiter Ferne von dem Wesen, das Er aus Seiner Liebe entstehen ließ. Die Lieblosigkeit aber entzieht dem Wesen jegliche Kraft, und also steuern die Menschen dem Abgrund entgegen, der Vernichtung, so sie die Liebe außer acht lassen, die die Ursubstanz des göttlichen Schöpfungswerkes ist. Wo die Liebe nicht ist, kann Gott nicht weilen .... Gott aber ist der Erhalter aller Dinge, und ohne Ihn und Seine Kraft lösen sich Seine Schöpfungswerke auf, so auch die Erde und mit ihr jegliche Kreatur, sowie die Liebe von ihr schwindet, sowie der Mensch so lieblos geworden ist, daß Gott Seine Liebe von ihm zurückzieht, Der als pur Liebe nur dort sein kann, wo die Liebe ist .... Amen

BD 3157
Es ist das Aufnehmen der Gedanken desto schwerer, je mehr die Außenwelt an den Menschen herantritt und ihn hindert, in völliger Abgeschlossenheit auf die Stimme des Geistes zu horchen, die ihm die Gedanken nun leise zuflüstert. Es ist dies ein Akt der größten Willensstärke, der immer wieder geübt werden muß, der immer wieder Kraft erfordert, die sich der Mensch erbitten muß. Da es göttlicher Wille ist, daß sich der Mensch mit seinem Geist verbinde und sich von ihm belehren lasse, wird Er auch niemals ein Gebet darum unerhört lassen, nur muß es aus tiefstem Herzen kommen.

BD 3159B
Menschliches Wissen ist niemals unantastbar, und daß es sich in Streitfragen immer um menschliches Wissen, um menschliche Auslegungen handelt, geht schon daraus hervor, daß darüber gestritten wird, denn die reine Wahrheit, deren Urheber Gott ist, stimmt immer überein und wird keine verschiedenen Ergebnisse aufweisen.

 

BD 3163
Leid und Liebe sind die einzigen Mittel, von allen Unreinheiten entschlackt zu werden, und ein großes Maß von Leid ist gleichzeitig der Ausdruck großer göttlicher Liebe, die dem Menschen helfen will, so zu werden, daß Gott ihn unendlich beglücken kann in der Ewigkeit.

 

BD 3165
Ohne Liebe gibt es keine Erlösung, die Liebe aber muß frei in dem Wesenhaften zur Entfaltung kommen, und dazu gibt Gott ihm jede erdenkliche Gelegenheit.

 

BD 3166
Kein Kampf ist zu schwer und kein Opfer zu groß, so es der Rettung der Seele gilt für die Ewigkeit.

 

BD 3187
Des Menschen mächtigste Waffe gegen alles Böse ist die Liebe

 

BD 3187
Nur wer liebt, wird leben, die Lieblosigkeit aber zieht unweigerlich den Tod der Seele nach sich.

 

BD 3187
Nur der wird stark sein in der kommenden Zeit, der sich zur Liebe gestaltet hat. Ihn wird nichts schrecken, er wird jeden Ansturm mit der Liebe auszugleichen versuchen, und er wird um sich eine Mauer errichten, die niemand einreißen kann.

 

BD 3192
Gott ist die Wahrheit, und nur durch die Liebe kann sie gefunden werden.

 

BD 3192
Es kann nichts ohne, aber alles mit Gott erreicht werden .... Gott aber ist die Liebe .... Wer sonach von Gott gelehret sein will, der muß Ihn anstreben mit allen seinen Sinnen, und Gott anstreben heißt in der Liebe tätig sein. So ist also ein Eindringen in die Wahrheit, in das geistige Reich, nimmermehr möglich ohne Liebe ....

 

BD 3193
Die Wahrheit währet ewig, die Lüge aber ist vergänglich, denn ewig ist nur, was in Gott seinen Ursprung hat .... 

 

BD 3199
Horchet auf die Stimme des Herzens, sie wird euch recht weisen.

 

BD 3203
Und ob ihr auch schaffet und wirket auf Erden, ohne den Segen Gottes wird nichts gelingen, was ihr auch beginnet. Sowie aber Gott eure Tätigkeit segnet, geht sie euch leicht von der Hand. Der Segen Gottes aber ist euch gewiß, so ihr erst tätig seid für das Reich Gottes, so ihr die geistige Arbeit der irdischen voransetzt, so ihr zuerst eure Seele bedenket, ehe ihr dem Körper sein Recht einräumt.

 

BD 3221
Wo die Menschen untereinander liebetätig sind, dort ist das wahre Christentum,...

 

BD 3221
Wo die Menschen untereinander liebetätig sind, dort ist das wahre Christentum, und in diesen Menschen wird auch der Wille stark sein, nach oben, zum Licht zu gelangen, und die Kraft wird ihnen zugeführt werden, dem Bösen zu widerstehen, denn die Liebeswerke tragen diese Kraft in sich und teilen sie dem Menschen mit .... Diese also nehmen die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch, wenngleich es ihnen an Kenntnis mangelt vom Leiden und Sterben Christi am Kreuz .... Haben sie aber diese Kenntnis, so werden sie auch Jesus Christus unweigerlich anerkennen, da in ihnen die Liebe lebt und diese die ewige Liebe, Die in Jesus Christus verkörpert war, erkennt.

 

BD 3226
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, und ihr werdet das Erdenleben zurücklegen können ohne Sorge um das, was der Körper benötigt, denn alles dieses wird euch zufallen, wie es der Herr verheißen hat. Denn eines nur ist wichtig, daß ihr das Leben der Seele erhaltet, dann wird Gott Selbst die Sorge um euren Körper und seine Bedürfnisse übernehmen. Doch sowie ihr den Glauben an diese Verheißung verlieret, müsset ihr euch selbst sorgen, und dadurch geratet ihr in die Fangnetze des Widersachers, der euch nun diese Sorge als wichtigste hinzustellen bemüht ist und euch davon zurückhalten will, eurer Seele zu gedenken. Und nun laufet ihr Gefahr, materiell zu werden, euer Denken und Handeln ganz auf die Gewinnung der Materie einzustellen, in ständiger Sorge um den Körper das Reich Gottes zu vernachlässigen und zuletzt nur noch rein irdisch dahinzuleben ohne Berücksichtigung eures Seelenheils.

 

BD 3226
Ein Ziel nur hat Gott euch für euer Erdenleben gesetzt .... daß eure Seele sich entwickle zur Höhe .... und um dieses Ziel zu erreichen, müsset ihr euch lösen von der Materie, ihr dürfet nichts begehren als das, was der Seele dienlich ist.

 

BD 3247
Gottes Gnade und Barmherzigkeit wird allen zuteil, die in der Not der Seele sind.

 

BD 3226
 „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ....“

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, und ihr werdet das Erdenleben zurücklegen können ohne Sorge um das, was der Körper benötigt, denn alles dieses wird euch zufallen, wie es der Herr verheißen hat. Denn eines nur ist wichtig, daß ihr das Leben der Seele erhaltet, dann wird Gott Selbst die Sorge um euren Körper und seine Bedürfnisse übernehmen. Doch sowie ihr den Glauben an diese Verheißung verlieret, müsset ihr euch selbst sorgen, und dadurch geratet ihr in die Fangnetze des Widersachers, der euch nun diese Sorge als wichtigste hinzustellen bemüht ist und euch davon zurückhalten will, eurer Seele zu gedenken. Und nun laufet ihr Gefahr, materiell zu werden, euer Denken und Handeln ganz auf die Gewinnung der Materie einzustellen, in ständiger Sorge um den Körper das Reich Gottes zu vernachlässigen und zuletzt nur noch rein irdisch dahinzuleben ohne Berücksichtigung eures Seelenheils.

Ein Ziel nur hat Gott euch für euer Erdenleben gesetzt .... daß eure Seele sich entwickle zur Höhe .... und um dieses Ziel zu erreichen, müsset ihr euch lösen von der Materie, ihr dürfet nichts begehren als das, was der Seele dienlich ist. Und ihr könnet euch vollgläubig von allen Sorgen frei machen, so ihr der Verheißung Christi gedenket, denn Sein Wort ist Wahrheit, und suchet ihr zuerst das Reich Gottes, dann erfüllet ihr Seinen Willen, und dann sorget Gott auch für euch. Das Streben der Menschen aber gilt zumeist der Erhaltung und dem Wohlleben des Körpers, und zwar im Übermaß, so daß das geistige Streben in den Hintergrund tritt und verständlicherweise kein geistiger Fortschritt erzielt werden kann. Und es ist dies Mangel an Vertrauen auf die Liebe Gottes, Der alles erhält, was Er geschaffen hat.

Mit dem Glauben und dem Vertrauen auf die Hilfe Gottes kann der Mensch jeder irdischen Sorge ledig werden, er kann leicht und unbeschwert durch das Erdenleben gehen, sowie er nun aber jede Sorge auf sein Seelenheil verwendet, sowie er vollbewußt dem geistigen Reich entgegenstrebt, sowie er in allem den Willen Gottes zu erfüllen sucht und also das Reich Gottes zu erreichen trachtet. Der Glaube daran aber ist unter den Menschen fast nicht mehr zu finden, und darum schaffen sie sich selbst ein Leben voller Sorgen und Mühen, sie laden sich eine Last auf, die Gott der Herr zu tragen ihnen verheißen hat, so sie ihre Lebensaufgabe erfüllen .... ihr geistiges Wohl dem Wohl des Körpers voranzusetzen.

Gott erhält die ganze Schöpfung, Er sorgt ununterbrochen für das Bestehen dieser, und alles entwickelt sich nach Seinem Willen. Und ebenso gilt Seine Sorge dem höchst-entwickelten Geschöpf, dem Menschen, und sein Erdenleben ist genauso sichergestellt wie das der gesamten Schöpfung. Doch hat es Gott abhängig gemacht vom Willen des Menschen, Er hat ihm eine Bedingung gestellt, deren Erfüllung ihm ein sorgenloses Dasein einträgt. Beachten aber die Menschen diese Bedingung nicht, dann haben sie ein schweres Erdenleben, weil sie der Fürsorge Gottes um den Körper verlustig gehen.

Um der Seele willen ist dem Menschen das Erdenleben gegeben, und also soll die Seele als erstes bedacht werden, ihr soll zugeführt werden, was sie benötigt zur geistigen Reife .... und dieses ist nur aus dem geistigen Reich zu holen und zu empfangen. Immer müssen daher die Sinne des Menschen auf das geistige Reich gerichtet sein, denn das irdische Reich bietet der Seele nicht die Nahrung, die ihr fehlt. Das irdische Reich erfüllt nur die Bedürfnisse des Körpers, und diese soll der Mensch gläubig und vertrauensvoll sich von Gott schenken lassen, wie Er es verheißen hat, und desto mehr nach dem geistigen Reich trachten, das ihm nicht geschenkt wird, aber seinem Verlangen entsprechend gibt, was die Seele erbittet.

Und darum werfet alle Sorgen auf den Herrn .... Er wird sie von euch nehmen, je inniger ihr die Vereinigung mit Ihm anstrebt, je mehr eure Seele sich löset vom Irdischen und nur dem anhanget, was ihr die Vereinigung mit Gott einträgt. Und in Seiner Fürsorge werdet ihr wahrlich geborgen sein, es wird euch nichts mangeln, denn Er ist voller Liebe und Macht, Er kann euch bedenken, und Er wird euch bedenken, so ihr nur nach Ihm, nach Seinem Reich trachtet .... Amen

BD 3227b
Vor Gott sind alle Menschen gleich, vor Gott gilt stets und ständig das gleiche Gesetz .... liebe deinen Nächsten wie dich selbst .... und Nächster ist ein jeder Mensch ohne Berücksichtigung seiner Volkszugehörigkeit.

BD 3228
Wie sich das Leben des inneren Menschen zur Außenwelt verhält, so verhält sich auch der Geist zur Seele. Denn die Seele ist die Umhüllung des Geistes, und der Geist kann erst dann tätig sein nach seiner Bestimmung, so ihm von seiten der Seele kein Hindernis mehr entgegengestellt wird. Ebenso kann sich auch der innere Mensch erst entfalten, wenn die Außenwelt ihn unberührt läßt. Der innere Mensch ist nun aber wieder mit der Seele zu vergleichen, mit der Hülle des Geistigen .... der Außenwelt gegenüber wohl innerlich, dem Geist gegenüber jedoch noch äußerlich, denn das innere Leben des Menschen ist Fühlen, Denken und Wollen, und sowie dieses (sich = d. Hg.) dem Geist in sich nicht mehr entgegenstellt, bedeutet es für letzteren keine äußere Fessel mehr, sondern es hat sich vereint mit ihm ....

BD 3231
Selbst ein erlittenes Unrecht gibt dem Menschen nicht die Berechtigung, wieder Unrecht zu tun, also Gleiches mit Gleichem zu vergelten .... Fehlet ein Mensch, dann darf der andere sich dieses nicht zum Beispiel nehmen, sondern er soll dazu beitragen, daß das Unrecht aus der Welt geschafft wird, und er kann dies nur durch die Liebe .... Es ist wichtig, daß die Menschen darüber aufgeklärt werden, daß selbst liebloses Denken oder Beistimmung zu lieblosen Handlungen anderer ein Mangel an Liebe ist, der ihre Seelen in Gefahr bringt und gleichzeitig auch ihr Erdenleben ungünstig beeinflußt, denn wo die Liebe nicht ist, dort kann auch Ich nicht sein, und wo Ich nicht bin, ist Not und Finsternis, leiblich und geistig.

BD 3246
Gottes Fügung .... Helfer in der Not ....

Erkennet die Führung Gottes, und danket und lobet Ihn .... Denn Sein Wille liegt eurem Lebensschicksal zugrunde, und darum muß alles so kommen, wie es kommt. Und darum ertraget alles mit Geduld, nehmt alles mit Dank entgegen, sei es Freude oder Leid, denn beides gereicht euch zum Besten, so ihr es als Schickung Gottes anerkennt und euch Seinem Willen fügt. Eine kleine Weile noch müsset ihr die Leiden der Zeit auf euch nehmen, denn das Ende wird keinen auslassen, doch stets und ständig hält der Vater Seine schützende Hand über Seinen Kindern, und Er lenket alles zum Guten, was auch kommen mag.

Niemals ist die Not größer als der Helfer, und Seiner Macht ist es wahrlich ein leichtes, das größte Unglück in Glück zu verwandeln und dem Menschen, der in harter Bedrängnis ist, sein irdisches Los zu erleichtern. Doch er muß glauben an Ihn und Seine Macht, an Seine Liebe und sich diese Liebe zu erringen suchen .... Er muß nach dem Willen Gottes zu leben sich bemühen, auf daß sich nun auch die Liebe Gottes äußert. Und ob die irdische Not auch unüberwindlich erscheint, der feste Glaube und das unerschütterliche Vertrauen auf Gottes Hilfe bannt sie, und also hat der Mensch selbst das sicherste Mittel, um jenes abzuwenden, sowie er sich bittend an den Vater im Himmel wendet, Der Seine Kinder nicht in der Not lässet .... Amen

BD 3247
Was der Welt verborgen ist, das offenbaret der Geist Gottes denen, die sich von der Welt gelöst haben und Gottes Stimme zu hören begehren.

BD 3251
Scheinbar ist die ewige Gottheit dem Menschengeschlecht in der letzten Zeit fern, doch in Wahrheit näher denn je, denn Er wirbt um eines jeden Menschen Seele, und darum ist das ganze Leid auf der Erde, weil es ein letztes Mittel ist zur Gewinnung derer. Und es ist das Leid auch ein Zeichen der Liebe Gottes, Der an das Herz des einzelnen pocht, um Sich ihm vernehmbar zu machen. Und so die letzte Zeit gekommen ist, nimmt das Leid und die Trübsal kein Ende mehr, auf daß der Mensch abschließe mit den Freuden der Welt, auf daß er seine Gedanken hinwende auf die Ewigkeit, auf daß er die Erde verachten lerne und nur ihren geistigen Zweck erkenne.

BD 3254
Die geistigen Schätze sind um vieles wertvoller als die irdischen, überdauern sie doch das Erdenleben, und sie sichern ihm ein glückseliges Leben in der Ewigkeit. Die irdischen Schätze und Freuden dagegen sind nur vorübergehend beglückend, um dann zu verflachen, und eine Leere im Herzen zurücklassend, denn die Seele empfindet, daß sie nicht beitragen zu ihrer Erlösung, zur geistigen Entwicklung. Und darum sind irdische Freuden eine Gefahr für die Seelen, so lange, wie sie das Herz des Menschen ausfüllen und ihm den Eingang zum geistigen Reich verwehren. Und doch muß der Mensch vor solche Entscheidungen gestellt werden, er muß lernen, sich zu entscheiden, er muß sich klar werden, daß er nur einen Weg gehen kann, nach oben oder nach unten.

BD 3257 ( "Und führe uns nicht in (der) Versuchung .... " "NICHT" durchgestrichen)
Und führe uns nicht in (der) Versuchung ....

Und führe uns nicht in (der) Versuchung .... so sollt ihr immer beten, wenn euch die Welt von eurem geistigen Streben abzubringen droht und ihr in Gefahr seid, ihren Reizen zu verfallen. Denn es ist dies eine Versuchung, die über euch kommt, um euren Willen zu stärken, es ist eine Versuchung, der ihr immer ausgesetzt seid, weil euer Widerstand erprobt werden soll, und die ihr aber stets bestehen werdet, so ihr euch unter Gottes Schutz flüchtet, so ihr Ihn anrufet um Kraft zum Widerstand. Es suchet der Widersacher, euch immer wieder Gott zu entfremden, und seine Mittel sind gefährlich, denn sie sind den Sinnen des Menschen zusagend, und darum erfordert es immer einen Kampf der Seele, ihm zu widerstehen. Doch Gottes Hilfe ist euch gewiß, so ihr euch Ihm anvertraut und um Seine Führung bittet .... Amen

BD 3263
Die Wunder der Naturschöpfung bleiben auf die Menschen zumeist ohne Eindruck, weil sie sich immer in einer Gesetzmäßigkeit wiederholen und dies die Wunder der Natur zu etwas Alltäglichem werden läßt, das sie nur noch wenig beachten. Diese Menschen vernehmen auch nicht die Sprache Gottes in der Natur, Der Sich zu allen Menschen durch Seine Schöpfung äußert und also zu erkennen gibt. Und ihnen ist daher nicht leicht glauben zu machen, daß Sich eine wesenhafte Gottheit den Menschen kundgeben möchte in den Werken, die aus Ihr hervorgegangen sind. Denn da sie den Werken keine Beachtung schenken, gedenken sie auch des Schöpfers dieser Werke nicht, und darum sind sie völlig glaubenslos, d.h., ihnen fehlt der überzeugte Glaube an einen allmächtigen, weisen und liebevollen Gott ....

BD 3263
Die Höherentwicklung der Seele ist erstes und letztes Ziel des Menschen auf Erden, und also ist ein Erdenleben, das der Seele keinen erhöhten Reifegrad eingetragen hat, völlig zwecklos gelebt, denn irdische Erfolge stehen nicht im Verhältnis zu der Gnade der Verkörperung als Mensch.

BD 3263 alles LESEN

BD 3265
Dem Allergeringsten wende Ich Meine Liebe zu, so er zu Mir betet um Gnade .... Denn seine Demut findet Mein Wohlgefallen, und alles, was sich klein dünkt, erhöhe Ich .... Und darum kann und darf ein jeder zu Mir kommen, Ich werde Mich niemandem versagen, weil Ich euch liebe, die ihr Meine Geschöpfe seid. Nur dürfet ihr euch nicht überheben, ansonsten es euch mangelt an Gnade. Solange ihr auf Erden weilet, seid ihr unvollkommen, und ihr bedürfet Meiner Gnade, Meiner Hilfe und Meiner Liebe.

BD 3272
Gebot der Nächstenliebe ....
Eigenliebe ....

Durch das Gebot der Nächstenliebe soll der Eigenliebe Einhalt geboten werden, denn diese ist der Seele Tod. Sich selbst lieben darf der Mensch nur in geringen Graden, d.h., er soll mit dem Gnadengeschenk Gottes wohl insofern achtsam umgehen, als daß er sein Leben schützet vor mutwilligem Schaden und alles tut, was dieses Leben erhält, weil es ihm nicht zwecklos gegeben ist. Sowie er jedoch sich selbst im Übermaß liebt, erfüllet er nicht seinen eigentlichen Erdenlebenszweck, denn Eigenliebe veredelt den Menschen nicht, sondern sie zieht ihn herab.

Die Nächstenliebe aber muß unweigerlich die Eigenliebe verringern, und zwar im gleichen Maß, wie die Liebe am Nächsten ausgeübt wird. Und da der Mensch die Möglichkeit hat, in umfangreichster Weise die Nächstenliebe zu üben, wird er die Eigenliebe bald ums Vielfache übertreffen können, jedoch immer gehört eine Überwindung dazu, dem Nächsten Gutes zu tun, wenn die Liebe im Herzen des Menschen noch nicht zur hellen Flamme entfacht ist. Und darum hat Gott das Gebot der Nächstenliebe gegeben, denn der Mensch, der die Liebe in sich hat, bedarf des Gebotes nicht.

Wo aber die Eigenliebe noch überwiegt, muß der Mensch durch die Gebote angeregt werden, gegen erstere anzukämpfen, er muß gewissermaßen erst daran gewöhnt werden, sich selbst weniger zu beachten um der Mitmenschen willen. Zwingt er sich selbst zu werktätiger Nächstenliebe, wenn auch anfangs ohne inneren Trieb, so wird doch bald die Liebe in ihm sich entzünden, und er verrichtet dann die Werke der Liebe aus innerem Antrieb, zu helfen und zu erfreuen .... Und dann verringert sich die Eigenliebe, und doch tut er an sich das größte Liebeswerk, denn er rettet seine Seele doch ohne eigennützige Gedanken, denn er übt die Liebe um der Liebe und des Guten willen .... Und also wächst auch in ihm die Liebe zu Gott, die in der Liebe zum Nächsten zum Ausdruck kommt ....

Denn Gott lieben aus ganzem Herzen heißt Seine Gebote halten, und Seine Gebote fordern Liebe .... Liebe zu allem, was Gott geschaffen hat, jedoch in uneigennütziger Weise, denn die Ichliebe suchet nur den Eigennutzen und ist sonach keine göttliche Liebe. Und so der Mensch die Ichliebe nicht bekämpfet, wird er ständig rückwärtsgehen in der Entwicklung, denn die göttliche Liebe bleibt ihm dann fremd, diese allein aber bringt ihm Erlösung. Die Ichliebe will alles besitzen, jedoch sie suchet nur irdische Güter und hindert sonach die seelische Entwicklung, denn nur der Gebende wird auch empfangen dürfen. Wer sich selbst aber mehr liebt als den Nächsten, der wird nichts austeilen wollen und daher auch nichts empfangen können.

Da aber Gott ausmesset dem Gebewillen des Menschen entsprechend, so muß dieser durch Gebote vorerst angehalten werden zum Geben, und wie er nun den Geboten nachkommt, so wird er auch bedacht von Gott. Und dadurch wird er langsam erzogen zur Liebetätigkeit, die dann auch immer uneigennütziger werden kann, je mehr der Mensch die Eigenliebe bekämpft. Und dann erst erkennt er auch den Segen der Nächstenliebe, weil sie ihn desto mehr beglückt, je mehr sie Herzenstrieb ist. Und desto mehr erwachet der Mensch zum Leben, während die Eigenliebe ihn dem geistigen Tode verfallen läßt ....

Die Liebe muß geübt werden, soll der Geist im Menschen lebendig werden. Und darum gab Gott ihm die Gebote, denn der Mensch ist ständig in Gefahr, sich zu verlieren an die Gegenkraft, so die Liebe zu sich überwiegt, während er Gott immer näherkommt, je mehr er sich selbst aufgibt, also die Eigenliebe überwindet, denn die Liebe zum Nächsten trägt ihm die ungeteilte Liebe Gottes ein, die ihn erfaßt und sich mit ihm verbindet und ihn zum seligsten Wesen macht auf Erden und dereinst in der Ewigkeit .... Amen

BD 3272
Die Liebe muß geübt werden, soll der Geist im Menschen lebendig werden.

BD 3274
Gott fordert von euch viel, aber Er gibt euch auch unendlich viel .... Er fordert Verzichtleistung auf alles, was eure Sinne erfreut, Er aber gibt euch, was eure Seele beglückt .... Er nimmt euch irdisches Gut, und Er schenkt euch geistigen Reichtum, der alle irdischen Güter aufwiegt. Und ihr müsset Ihm danken für jede Gabe, weil Seine Liebe euch diese bietet. Doch auch irdisches Leid ist eine Liebesgabe Gottes, sowie ihr dadurch reifet an eurer Seele. Denn die Aufgabe, die ihr erfüllen sollt, erfordert ungeteilte Hingabe, weil es eine geistige Arbeit ist, die keine irdische Hemmung verträgt. Dann aber ist sie köstlich, sie ist beglückend für den Gebenden wie für den Empfangenden ....

BD 3285
Der Macht des Bösen könnet ihr sehr leicht zum Opfer fallen, so ihr nachlasset im Gebet und im Liebeswirken.

BD 3290
So ihr schwach zu werden droht, so rufet Gott an um Seinen Beistand, tragt Ihm eure Not vor und bittet Ihn um Gnade und Kraft, und Er wird euer Gebet wahrlich nicht unerhört lassen, so ihr um euer Seelenheil banget und zu Ihm eure Zuflucht nehmet.

BD 3296
Denn Gott allein ist der Geber der Wahrheit, weil Er Selbst die Wahrheit ist ....

BD 3298
Ich bin bereit für euch zu jeder Zeit .... nur ein liebender oder bittender Gedanke genügt, daß Ich Mich euch zuwende, um eure Nöte anzuhören oder euch gleichfalls mit Meiner Liebe zu beglücken.

BD 3299
Glaube an ein Fortleben der Seele ....

Die Gewißheit, daß es ein Leben nach dem Tode des Leibes gibt, läßt die Menschen das irdische Leid viel leichter ertragen, denn sie betrachten dann das Erdenleben nur als eine Vorstufe zur Seligkeit, zu dem eigentlichen Leben im geistigen Reich. Für sie bedeutet das Erdenleben nicht das Höchste, und darum legen sie auch den Widerwärtigkeiten und dem Leid nicht so großen Wert bei, wie sie aber auch irdische Güter und die Freuden der Welt wenig achten, weil sie wissen, daß diese vergänglich sind. Das Leben der Seele nach dem Tode ist für sie ein beglückender Gedanke, und auch der Tod selbst verliert an Schrecken, da sie ihn nicht fürchten, sondern nur als Eingang in das geistige Leben betrachten.

Darum ist ein Mensch, der im Glauben an ein Fortleben der Seele auf Erden wandelt, in jeder Beziehung im Vorteil gegenüber denen, die das Fortleben der Seele verneinen. Letztere suchen das Erdenleben nur auszuwerten im irdischen Sinn, und sie streben nur danach, lange und gut auf dieser Erde zu leben, da sie sich mit dem Tode ihres Leibes als vergangen ansehen. Den überzeugten Glauben an ein Fortleben der Seele kann aber der Mensch nur durch eigenes Nachdenken gewinnen, er kann ihm nicht durch Mitmenschen übermittelt werden, sondern der Mensch kann nur angeregt werden zum Denken, und er muß von selbst zu dem Schluß kommen, daß Gottes Schöpfungen von Bestand sein müssen, ansonsten der Schöpfer ein mangelhaftes Werk geliefert hätte.

Doch alles, was der Mensch betrachtet, ist wieder ein Schöpfungswerk in vollendeterer Form als schon bestehende Schöpfungswerke, also ist eine ständige Aufwärtsentwicklung daran festzustellen, die verständlicherweise nicht mit dem Menschen aufhören kann, sondern sich im geistigen Reich fortsetzt. Doch bewiesen werden kann dies dem Menschen nicht, wenn er nicht das eigene Empfinden als Beweis gelten läßt, das den Gedanken eines Fortlebens nach dem Tode freudiger bejaht als den Gedanken an ein völliges Ende mit dem Abschluß des Erdenlebens ....

Also es muß der Mensch glauben, was ihm nicht bewiesen werden kann .... und er kann trotzdem die innere Überzeugung davon haben, die ihn nun auch ohne Zweifel bewußt leben läßt. Denn es wird ein Mensch mit dem Glauben an ein Fortleben nach dem Tode ganz anders sein irdisches Leben einrichten als ein Mensch ohne Glauben daran, weil er als Zweck des Erdenlebens eine seelische Höherentwicklung sieht, weil er als Ziel einen seelischen Reifezustand erkennt, der Voraussetzung ist für ein seliges Leben nach dem Tode. Er beachtet nun mehr seine Seele, während der Mensch ohne diesen Glauben nur das körperliche Leben zu erhalten sucht und nur irdische Ziele verfolgt. Er ist von allem berührt, was den Körper betrifft, sei es Freude oder Leid, denn er findet nicht den Ausgleich dafür in seinem Seelenleben.

Gefühlsmäßig und gedanklich ist er zwar auch in Sphären, die außerhalb des Irdischen liegen, jedoch nicht sich dessen bewußt, daß dies ein Suchen der Seele ist, der die irdischen Ziele allein nicht genügen. Immer aber wird das Verlangen des Körpers überwiegen und die Seele aus diesen Sphären zurückholen, und es wird ihm auch gelingen, bevor nicht der Glaube an ein Fortleben in ihr erwacht ist und sie dann dem Verlangen des Körpers Widerstand leistet. Die Not der kommenden Zeit wird daher viel leichter tragbar sein für die Menschen, die fest an ein Fortleben glauben, während der anderen sich eine Verzweiflung bemächtigen wird, da sie ihr zeitliches Ende für gekommen erachten und das Wissen darum ein lähmendes Entsetzen auslöst in ihnen.

Denn der Glaube wird stets Trost- und Kraftspender sein, der Glaube wird niemals niederdrücken, sondern erheben, der Glaube wird keine Schwäche des Willens, sondern eine Stärke des Willens sein und ebenso einen starken Willen erzeugen. Der Glaube ist nichts Menschliches, sondern etwas Göttliches, wenngleich der Ungläubige geringschätzig darüber zu lächeln versucht .... Ihm mangelt es an der Kraft, die dem starken Glauben entströmt. Und darum soll um diesen Glauben als erstes gerungen werden, denn sowie der Mensch sich unsterblich wähnt, arbeitet er auch für das Seelenheil, und er läßt sich nicht genügen an den Erfolgen des irdischen Lebens.

Die Unvergänglichkeit seiner Seele ist ihm jedoch erst dann glaubhaft zu machen, wenn er sich in uneigennütziger Liebe betätigt .... ansonsten die Ichliebe überwiegt und diese den Glauben an ein Fortleben nach dem Tode immer abweisen wird, weil die Seele sich bewußt ist ihres mangelhaften Zustandes und daher ein Fortleben eher fürchtet. Und daher muß immer und immer wieder die Liebe als erstes gepredigt werden, auf daß das Denken des Menschen sich wandle und er nun dem rechten Glauben nahekomme, auf daß er das Erdenleben nur als Übergangsstation erkennen lerne und bewußt strebe nach Vollkommenheit, um das jenseitige Leben in einem Zustand betreten zu können, der ihm das ewige Leben sichert .... Amen

BD 3300
Was an Materie zerstört wird unter der Triebkraft des Hasses und der Lieblosigkeit der Menschen gegeneinander, das müssen die Menschen auch entgelten .... sowohl rein irdisch, da ihnen Dinge verlorengehen, die ihren dienenden Zweck ihnen gegenüber erfüllten, als auch geistig, und letzteres in besonders leidvoller Art ....

BD 3310
Keine Bitte verhallt ungehört am Ohr des himmlischen Vaters, das aus tiefstem Herzen zu Ihm emporsteigt. Und jeder Gedanke an Gott gibt Kraft und Gnade .... Denn Seine Liebe ist ständig bei denen, die um den inneren Frieden ringen, die Ihm angehören wollen und ringen und kämpfen müssen wider die Anfechtungen durch die Welt.

BD 3310 alles

BD 3314
Der Satan arbeitet mit großer Hast, und er scheuet kein Mittel, um Gott zu verdrängen ....

BD 3317
Niemals lässet Meine Liebe zu Meinen Geschöpfen nach, und diese Liebe müsset ihr Menschen immer als Grund gelten lassen, ob Freude oder Leid euch auf eurem Erdenwege begegnet, denn Ich weiß wahrlich am besten, was euch dienlich ist für euer geistiges Ausreifen.

BD 3318
Er rüttelt die Erde und mit ihr die Menschheit, auf daß sie zur Besinnung komme und sich wandle. Denn es ist die letzte Zeit, die noch genützt werden kann für die Seelen. Und darum lässet Gott Seine Stimme ertönen, kraftvoll und gewaltig, und Er rufet den Menschen zu: Haltet ein in eurem Wüten, das eure Seelen ins Verderben reißt; wandelt euch, ehe es zu spät ist, und gedenket Dessen, Der da regieret über Himmel und Erde, Der euer Schöpfer und Erhalter ist und Dessen Liebe ihr mit Füßen tretet .... Besinnet euch auf euer Ende, denn es steht nahe bevor .... Amen

BD 3321
Doch die letzte Zeit wird fürchterlich sein, denn es werden sich alle Kräfte der Finsternis zusammentun und wüten gegen das Lichtvolle auf Erden, um es herabzuziehen in die Finsternis.
 
BD 3329
Jeder Mensch trägt die Verantwortung für seine Seele selbst, und also muß er sich rechtfertigen für jede schlechte Tat sowie auch für jede Unterlassung einer guten Tat.

BD 3329
Es soll sich der Mensch bewußt sein, daß nur das bewertet wird von Gott, was er aus der Liebe heraus tut, daß also das Denken und Handeln nur von der Liebe bestimmt sein soll und daß jede Lieblosigkeit eine Sünde ist gegen Gott, Der die Liebe Selbst ist, und sich der Mensch dafür verantworten muß. Was ihm also geboten wird, was ihm zur Pflicht gemacht wird, schaltet freies Denken und Handeln aus, und es verantwortet sich der Mensch gewissermaßen nur der Welt gegenüber, also denen gegenüber, die ihm eine Pflicht auferlegt haben. Und es kann darum der Seele wenig Vorteil eintragen, was der Mensch nicht von innen heraus tut und denkt.

BD 3330
Welterneuerung ....
„Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben ....“
Die Welterneuerung kann erst dann einsetzen, wenn die alte Welt restlos zerstört ist, und so wird sich auch das Wort erfüllen: „Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben ....“ Es ist dies geistig und irdisch zu verstehen, es wird eine totale geistige Umwälzung stattfinden, und daher muß auch geistig zuvor eine Zerrüttung, ein Zustand der Auflösung eintreten, wie auch irdisch nichts bestehenbleiben wird, was zuvor war. Und beides wird der menschliche Wille selbst vollziehen. Irdische Schöpfungen werden durch Menschenwillen zerstört, irdische Einrichtungen und Verhältnisse werden unhaltbar sein und also irdisch viele Veränderungen getroffen werden, die sich zuletzt als Auflösung der Materie auswirken werden.

Und ebenso wird geistig diese Auflösung zu beobachten sein, denn es gehen anfänglich alle Geistesrichtungen gegeneinander, es wird eine von der anderen angefeindet, es wird gegen eine jede vorgegangen von seiten der irdischen Gewalt, und zuletzt wird der Glaubenskampf entbrennen, der alles geistige Streben unmöglich machen will .... Es ist von seiten der Menschen ein Ausrotten-Wollen jeglichen Glaubens an etwas Unvergängliches, Geistiges und an eine höhere Macht .... Und Gott läßt auch dieses zu, weil dies alles der geistigen Wende vorangehen muß, denn es soll aus dem Chaos etwas Neues hervorgehen, etwas Reines, Geläutertes, starkes Geistiges, und das erfordert endgültige Vernichtung und Auflösung der alten Welt ....

Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben .... So der Mensch aufmerket, erkennt er den Verfall, und also weiß er auch, daß das Ende nicht mehr weit ist. Und ob auch alles im geistigen und irdischen Chaos unterzugehen droht, der Mensch selbst soll sich daraus erretten, er soll standhalten und nicht diesen Verfall auf sich übergreifen lassen. Und ob auch alles um ihn versinket, er soll sich über Wasser halten; er soll stets die Hände ausstrecken nach oben, er soll sich ziehen lassen von der göttlichen Vaterliebe, auf daß er nicht untergehe, wenn alles versinkt .... Er soll wollen aus tiefstem Herzen, daß er die neue Welt erlebe, daß er aus dem geistigen und irdischen Chaos unbeschadet hervorgehe, gesund an seiner Seele und voller Hoffnung auf eine neue Zeit, die geistig und irdisch friedvoll ist, weil Gott Selbst den Menschen nahe ist, die diese letzte Zeit der Auflösung überstehen ....

Denn das Schlechte wird untergehen, es wird nicht mehr auf Erden toben können und also auch nicht mehr die Menschen bedrängen, die Gott verbunden sind durch die Liebe .... Und darum erneuert sich die Welt, es ist nicht mehr die alte Erde, denn kein Stein wird auf dem anderen bleiben, und die alte Erde muß diesen Umgestaltungsprozeß durchmachen, sie muß zu einer neuen Erde werden auch rein materiell, es müssen Schöpfungen vergehen und neue erstehen, weil die geistige Erneuerung auch gleichzeitig eine Erneuerung der irdischen Schöpfungen bedingt .... es kann nichts bleiben wie zuvor, weil den Schöpfungen ein neuer Zweck zugewiesen wird und darum sich die alte Schöpfung völlig auflösen muß laut Gottes ewigem Heilsplan ....

Alles wird gewandelt werden, doch nicht vergehen auf ewig, es wird eine andere Form annehmen, weil die alte Form ihren Zweck nicht mehr erfüllt .... Und es muß dies vor sich gehen, weil es bestimmt ist seit Ewigkeit .... und weil der Wille der Menschheit dort angelangt ist, wo er sich weit mehr zerstörend als aufbauend betätigt, und dies ein Verstoß gegen die göttliche Ordnung ist. Also muß dies sich so auswirken, daß irdisch und geistig ein Chaos entsteht, und dies ist das Ende der alten Erde .... Daraus aber geht hervor eine neue Welt .... eine Welt des Friedens, ein geistiges und irdisches Paradies .... in dem die Liebe regieret, weil die ewige Liebe Selbst unter den Menschen weilt, die Ihr treu blieben auch im schwersten Kampf .... Amen

BD 3335
Die Sünde zieht die Menschen herab, der Tod Christi erhebt sie wieder ....

BD 3335
Die Sünde ist der Seele Tod, unter dem Kreuz Christi aber wird sie wieder lebendig ....

BD 3335
Sündig ist ein jeder Mensch, solange er noch auf Erden wandelt; im Glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk aber findet er Vergebung, er findet das ewige Leben, das ihm durch die Sünde verloren wäre.

BD 3343
Der Empfangende und der Gebende muß in der Liebe stehen, wenn die Kraft des Wortes wirksam werden soll ....

BD 3344
Es gibt nichts für den Menschen Unüberwindliches, so er sich der göttlichen Gnade bedient, und es wird auch keinem Menschen diese Gnade vorenthalten, der sie anfordert im Gebet, der Gott um Hilfe anruft.

BD 3346
Denn das Ende steht kurz bevor .... Und es ist darum weitaus wichtiger, Vorkehrungen für seine Seele zu treffen, als das irdische Leben gestalten zu wollen zu seinen Gunsten.

BD 3346
Es sollen alle Vorkehrungen getroffen werden für ein baldiges Hinscheiden, jedoch nur in bezug auf das geistige Nachleben, nicht aber für die Welt, denn diese bestehet nicht mehr lange, und jede Sorge um das Wohlergehen des Körpers oder um irdischen Besitz ist unnütz .... Denn es geht dem Ende entgegen .... Ob das Ende nun schnell oder weniger schnell zu erwarten ist, ist belanglos, denn jeder Tag ist wichtig und soll darum nicht leichtgenommen werden, niemand soll aufschieben auf morgen, was er heut schon tun kann, denn er weiß nicht, ob er noch das Ende, das kurz bevorsteht, erleben wird.

BD 3346
Doch das Ende kommt unwiderruflich, und selig, der sich vorbereitet, der die Welt lässet und nur das geistige Reich zu erringen trachtet .... Denn er wird das Ende nicht zu fürchten brauchen, weil er sein Leben in der Ewigkeit fortsetzet in Licht und Seligkeit ....

BD 3361
Es ist eine große geistige Not auf der Erde, und Meine Liebe vermag nicht sie zu bannen, denn der Wille der Menschen sträubt sich gegen Meine Hilfe. Es ist ein Chaos ohnegleichen, und doch findet die Menschheit nicht zu Mir zurück, weil sie sich schon zu weit entfernt hat und Mich nicht mehr erkennt. Sie hat keinen Glauben, sie lebt ohne Liebe und darum auch ohne Erkennen der Wahrheit. Die Menschen leben und sind doch geistig tot, sie nützen ihren Verstand und ihren Willen in verkehrter Weise, sie grübeln und forschen, sie denken und handeln, doch ohne Mich zu Rate zu ziehen, sie sind in völliger Unkenntnis Meines Willens, weil sie nicht auf Mein Wort hören, so Ich es ihnen nahebringe. Sie lassen sich nicht von Mir belehren, sondern hören auf die, die selbst unwissend sind; sie sind unfähig, Meine Stimme selbst zu vernehmen, weil ihnen die Liebe mangelt, und ihr Geist bleibt unerweckt.

BD 3362
Nimmermehr werde Ich einen zu Mir Rufenden in der Not lassen, und darum dürfet ihr Mich bitten ohne Unterlaß, Ich höre euch und Ich helfe euch, denn Meine Liebe höret nimmer auf ....

BD 3366
Die Menschen in eine völlig neue Geistesrichtung hineinzudrängen wird das Ziel derer sein, die Gott nicht mehr erkennen durch ihren lieblosen Lebenswandel.

BD 3369
Es ist die geistige Entwicklung im Erdenleben so überaus wichtig und wird doch zumeist außer acht gelassen, und es ist dies das Wirken des Gegners von Gott, dessen Bestreben ist, soviel als möglich die Menschen daran zu hindern, über ihren eigentlichen Lebenszweck nachzudenken.

BD 3382
Und was ihr als Leid zuweilen ansehet, das ist oft nur die Brücke zur Freude, doch zu einer Freude, die Bestand hat und ewig nicht mehr zerstört werden kann.

BD 3383
In Meinen Reihen wird nur mit Waffen der Liebe gekämpft, mit dem Schwert des Mundes werden Siege erfochten, Mein Glaubensschild wird alle Pfeile auffangen, die Meine Streiter verletzen sollen, und keiner wird fallen von diesen, solange er in Meinen Reihen kämpft, denn Ich habe die Macht über alle, und Mir muß auch das Heer Meines Gegners gehorchen, so Ich darauf bestehe. Ich aber lasse jedem seine Freiheit, doch wer mit Mir kämpfet, der hat keinen Gegner mehr zu fürchten, weil Meine Macht vernichten wird, die sich wider Mich stellen.

BD 3392
Und wo die Liebe nicht ist, dort kann auch Gott nicht sein, wo Sein Wille nicht geachtet wird, dort ist keine Liebe, und wo die Liebe nicht ist, ist auch kein Erkennen, keine Weisheit und kein Licht.

BD 3393
Wirket, solange es Tag ist, denn die Nacht kommt, wo ihr nicht mehr wirken könnt ....

BD 3393
Noch rufe Ich euch zu: Nützet das Ende des Tages, wirket in Liebe, und entzündet in euch selbst das Licht, auf daß ihr ewig nicht mehr in der Finsternis zu wandeln brauchet. Nehmet von Meinem Licht, das euch leuchtet in aller Fülle, entzündet euer schwaches Lichtlein daran und tragt es her zu Mir, zum ewigen Feuer, auf daß die Flamme der Liebe überschlägt zu ihm und euer eigenes Licht in seiner Leuchtkraft vermehrt werde und jegliches Dunkel um euch gebannt ist. Denn Licht allein ist Leben .... wirket und schaffet, auf daß ihr das Leben der Seele gewinnt .... seid tätig in Liebe und erwerbet euch das Recht, inmitten des Lichtes zu stehen, im hellen Tag frei zu wandeln, von der Sonne des Geistes überstrahlt, und zuletzt einzugehen zum ewigen Licht, zur geistigen Sonne, in Sphären, wo ihr Licht-umflossen seid und in steter Seligkeit.

BD 3398
Es ist das Gottwesen keineswegs zu personifizieren, denn dies wäre eine Begrenzung nach menschlichem Denken, die auch die Allgegenwärtigkeit schwer glaublich werden ließe, denn die Wesenheit Gottes kann nicht in eine menschlich vorstellbare Form gebracht werden. Doch in Jesus Christus hat sich die Urkraft Gottes, die Ausstrahlung Gottes, manifestiert, d.h., sie hat eine körperliche Form voll und ganz erfüllt, sie ist gleichsam Beleber dieser Außenform geworden und sonach schaubar denen, die sich von Gott eine Vorstellung machen wollen ....

BD 3399 (die Menschen  "die" Fett)
 Ohne eigenes Liebeswirken bleibt den Menschen Gott fremd, weil die ewige Liebe nur durch die Liebe zu erkennen ist. Und ohne Liebeswirken gibt es auch keine Verbindung mit Gott, Er kann nicht gespürt werden, und darum ist es auch schwer an Ihn zu glauben für die Menschen, die ohne Liebe dahinleben. Doch in eines jeden Menschen Herzen glimmt der Liebesfunke, und er kann sich entzünden .... Er kann durch die Not der Mitmenschen angefacht werden und als Flämmchen immer mehr um sich greifen, und dann nähert sich der Mensch Gott, es wird ihm der Glaube an Ihn nicht unannehmbar erscheinen, er wird selbst gedanklich mit Ihm in Verbindung zu treten suchen und also die Entfernung von Ihm verringern ....

BD 3417
Je bedrohlicher die Welt auf den Menschen einstürmt, desto zuversichtlicher soll er an Mein Vaterherz flüchten, und Ich werde seinen Glauben nicht enttäuschen ....

BD 3445
Denn Jesus Christus Selbst hat ihm die Verheißung gegeben: „Wer an Mich glaubt, der wird nicht sterben, sondern das ewige Leben haben ....“

BD 3466a
Folget Mir nach und wandelt den Weg der Liebe .... Und Ich werde euch segnen und euch heimholen in Mein Reich, so eure Stunde gekommen ist ....

BD 3473
Gott, Wahrheit und Liebe sind unzertrennlich, und wer eines davon anstrebt, verlangt auch unweigerlich nach dem anderen. Wo aber der Irrtum verbreitet ist, dort kann auch die Liebe nicht zur rechten Entfaltung kommen, wo der Irrtum ist, wird das Bild Gottes verzerrt den Menschen erscheinen und die Entfernung von Ihm immer größer werden. Die Folge davon ist geistiger Rückgang, der sich auch irdisch bemerkbar macht .... die Folge davon ist Not und Elend unter den Menschen, weil die Gottferne nicht anders behoben werden kann als durch die Liebe und die Wahrheit und die Menschen im Leid die Liebe zur Entfaltung bringen sollen und können und auch nachzudenken beginnen und nach der Wahrheit trachten.

BD 3477
So lasset euch nicht niederdrücken, was auch kommen mag .... denket an eure Seele, denket an das Leben nach dem Tode des Körpers, und gestaltet es durch die Überwindung der Materie zu einem Leben in Seligkeit .... Amen

BD 3500
Des leisesten Rufes achte Ich, das kleinste Verlangen stille Ich, und den winzigsten Liebesfunken entfache Ich zu größerer Glut, auf daß Mein Geschöpf Meine Liebe spürt, so es einmal im Herzen Mich ersehnt hat.

BD 3500
Wer Mein Wort begehret, der begehret Mich Selbst, und Ich werde im Wort bei ihm sein bis an das Ende der Welt und in Ewigkeit ....

BD 3503
Wer seine Augen öffnet, der sieht Ihn; wer seine Ohren öffnet, der höret Ihn, und wer sein Herz bereitet zum Empfang für Ihn, der wird Ihn auch spüren in allernächster Nähe ....

BD 3516
Glaubenskampf letzte Phase der Endzeit ....
Der Gegner Gottes bearbeitet sein Feld mit Erfolg. Er rottet aus, was gut ist, und streut schlechten Samen aus, und das Unkraut überwuchert jedes andere Gewächs. Und so die Zeit der Ernte gekommen ist, werden nur wenige gute Früchte zu bergen sein, und alles Unkraut wird verbrannt werden .... Wie oft schon hat Gott dieser Zeit Erwähnung getan und hingewiesen auf die Macht des Satans den Menschen gegenüber. Wie oft schon hat Er die Anzeichen kundgetan, unter denen des Satans Wirken erfolgreich sein wird, um die Menschen zu warnen, um sie zu ermahnen, achtsam zu sein seinen Fallstricken gegenüber. Doch diese Voraussagen bleiben unbeachtet, wie auch seine Gewalt über die Menschen sie nicht aufmerken läßt, in welcher Gefahr sie schweben. Willig geben sie sich seinem Einfluß hin, und willig führen sie aus, was er von ihnen verlangt .... lieblose Handlungen, die alles gute Empfinden in ihnen ersticken, die sie reif machen für den Untergang.

Es ist die Zeit des Endes, die so lange währet, bis sich die Geister geschieden haben .... bis auch die Lauen, Unentschlossenen sich entschieden haben für oben oder für unten. Denn diese Scheidung der Geister muß noch stattfinden. Es müssen sich unzählige Menschen noch klarwerden, welchem Geist sie anhangen wollen, denn in vielen Menschen herrscht noch keine Klarheit darüber .... sie sind blind im Geist, sie sprechen den Namen Gottes aus und wähnen sich Ihm zugehörig, obwohl ihr Denken und Handeln völlig Dessen Geboten widerspricht .... während einzelne noch nach Erkenntnis ringen, das Böse zu verabscheuen beginnen und noch den Weg finden können zur Wahrheit und zum Leben, wenn sie Abstand nehmen von den Genüssen der Welt, wenn sie ernstlich ihrer Seelen gedenken.

 Und diese endgültige Scheidung muß die Endzeit noch zuwege bringen, und darum wird sie eine Zeit des Schreckens sein, eine Zeit, wo alle Triebe zur Entfaltung kommen, gute und schlechte, doch letztere in Übermacht, so daß das Gute es schwer haben wird, sich zu behaupten. Es wird allen Lastern und Begierden die Tür geöffnet sein, und immer mehr Anhänger wird die Welt finden, durch die der Gegner Gottes locket mit Erfolg. Doch auch Gott rufet die Seinen, und wer Seine Stimme vernimmt, der wird ihr auch folgen, weil er sie als die Stimme des Vaters erkennt. Und Er gibt den Seinen große Kraft zum Widerstand, Er stärkt die Schwachen, Er hilft den Schwachgläubigen, daß sie fest zu glauben vermögen, Er locket und rufet die Unentschlossenen und zeigt ihnen den rechten Weg, und Er nimmt Sich aller Menschen an, die ernsthaft streben, gut zu sein und Widerstand zu leisten gegen die schlechten Kräfte, die sie bedrängen.

Und die Scheidung der Geister wird stattfinden .... immer klarer wird sich der Gegensatz bemerkbar machen zwischen Gut und Schlecht, zwischen Gott-zugewandten und Gott-abgewandten Menschen, denn es wird eine offene Feindschaft einsetzen; die Schlechten werden vorgehen gegen die Menschen, die Gott anhangen, und sie zu vernichten suchen. Und dann ist die letzte Zeit gekommen, die Endzeit ist in die letzte Phase eingetreten, sowie der Kampf einsetzet gegen die Gläubigen. Dann tritt das Wirken Gottes sichtbar in Erscheinung, auf daß die Seinen diese Zeit überstehen, auf daß sie siegreich aus dem letzten Kampf hervorgehen, der sein Ende findet mit dem Kommen des Herrn in den Wolken, da Er die Seinen heimholen wird in Sein Reich und Gericht halten wird über die Erde .... um selig zu machen, die an Ihn glauben, und in Banden zu schlagen die Anhänger Seines Gegners, den Er gleichfalls bindet auf lange Zeit .... Amen

BD 3518
Forschet und grübelt nicht, sondern betet und horchet in euch, so ihr weise werden wollet. Denn Weisheit ist geistiges Wissen, das der Wahrheit entspricht, das niemals durch Forschen und Grübeln gewonnen werden kann, euch aber gern und in aller Fülle geboten wird von dem Geist in euch, der Gottes Anteil ist von Ewigkeit. Setzet euch in Verbindung mit dem Geist in euch, indem ihr ihm sein Wirken ermöglicht, indem ihr ihn zum Erwachen bringt durch Liebeswirken und dann aufmerksam lauschet, was er euch kündet.

BD 3527
"Lesen lernen" ( hinweis)

BD 3530
Es ist von keinem anderen Gebot die Rede als nur von dem Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe .... Dieses Gebot schließt auch alle zehn Gebote ein, die Gott durch Moses den Menschen gab, weil der Mensch, der das Gebot der Nächstenliebe erfüllt, sich in keiner Weise vergeht gegen jene göttlichen Gebote. Und Sünde ist alles, was gegen das göttliche Liebegebot verstößt. Die Folgen der Sünden sind ihre Strafen, also straft sich der Mensch selbst, nicht aber wird von Gott eine Strafe über ihn verhängt, sondern laut göttlicher Gerechtigkeit ist die Auswirkung der Lieblosigkeit, der Sünde, immer schmerzvoll für den Menschen, und er muß die Folgen der Sünde auf sich nehmen auf Erden oder im Jenseits.

BD 3532
Vaterworte der Liebe ....
Ihr habt einen gewaltigen Helfer zur Seite, und ihr wollet dennoch verzagen? Ihr dürfet jederzeit euch Mir nahen im Gebet, ihr dürfet diese Gnade nur nützen, und ihr rufet Mich an eure Seite, und jeglicher Beistand ist euch sicher. In welcher Gefahr ihr auch schwebt .... Meine Macht ist größer und kann jedes Unheil bannen im Augenblick. Dies müsset ihr euch vor Augen halten, so ihr ängstlich und kleinmütig zu werden droht. Euer Vater im Himmel verläßt euch nicht, Er ist euch in der Not näher denn je, solange ihr euch als Seine Kinder fühlt und voller Vertrauen Ihn anrufet um Hilfe.

Immer wieder versichere Ich euch Meinen Schutz, immer wieder richte Ich euch auf durch Mein Wort, und immer wieder vermittle Ich euch Kraft zum Widerstand gegen das Böse. Und inniger denn je umfasset euch Meine Liebe, so ihr in Not des Leibes und der Seele euch befindet und zu Mir flüchtet im Vertrauen, daß Ich euch helfe. Ihr dürfet euch jederzeit geborgen fühlen, wenn die Welt um euch tobt, wenn irdische Maßnahmen euch erschrecken und bangen lassen .... Dann strecket nur die Hand nach Mir aus, daß Ich euch recht führe, und Ich geleite euch einen Weg, wo ihr dem Unheil entgeht .... Denn Ich schreite neben euch, und an Mich reichet wahrlich nicht die Macht des Bösen heran. Er fliehet Mich, und er sucht sich die Menschen aus, die gleich ihm in der Finsternis wandeln, und lässet unbeachtet, die an Meiner Seite gehen, im Licht und daher für ihn unerreichbar sind.

Glaubet und vertrauet Mir, und lasset euch nicht niederdrücken von irdischer Not. Achtet nur eurer Seelen, und überlasset Mir die Sorge um euer irdisches Leben .... und gebet Mir das Recht, für euch zu sorgen, indem ihr euren Willen Mir ganz und gar hingebt. Und es wird das irdische Leben für euch erträglich sein .... Denn Ich bin immer bei euch, solange ihr eure Gedanken zu Mir erhebt und mit Mir verbunden zu sein begehret. Ich rufe Meine Schäflein, und wenn Ich sie gefunden habe, wenn sie zu ihrem Hirten zurückgekehrt sind, lasse Ich sie nicht mehr sich verirren, Ich bleibe bei allen, die bei Mir sein wollen, und verlasse sie ewiglich nicht mehr.

Und wenn Ich euch diese Versicherung gebe, warum banget ihr dann noch? Mein Wort ist Wahrheit und wird ewiglich Wahrheit bleiben. Ich neige Mich stets voller Liebe Meinen Kindern zu, sowie der leiseste Ruf zu Mir dringt, und darum kommet immer zu Mir, so ihr mühselig und beladen seid .... Meine Liebe ist stets gebebereit, Meine Liebe ist stets hilfsbereit, Ich kann euch helfen und Ich will euch helfen und fordere nur euren Glauben, euer Vertrauen, auf daß Meine Liebekraft an euch wirksam werden kann .... Amen

BD 3546
Mehr denn je stehen euch die Gnadengaben in der Endzeit zur Verfügung, überall wird die Zuwendung Meiner Gnade zu erkennen sein, doch achtsam müsset ihr des Weges wandeln, um Meine Liebe und Gnade zu fühlen und sie dankbaren Herzens anzunehmen.

BD 3550
ALLES ?! GEDANKEN

BD 3552
Und so leget ohne Sorge euren Erdenweg zurück, glaubet und vertrauet und fürchtet nichts, was euch unüberwindlich erscheint .... ihr werdet das Leben meistern mit Gottes Hilfe, denn Er verlässet euch ewiglich nicht .... Amen

BD 3558
Unzählige Gebete steigen von der Erde empor, und doch berühren nur wenige Mein Ohr, weil die Menschen versäumen, den Geist in sich zu Rate zu ziehen, weil sie glauben, sich immer das erbitten zu dürfen, was ihrem Körper mangelt, ohne ernstlich ihrer Seelen zu gedenken. Und also erkennen sie die Not nicht als Mahnung, an ihrer Seelenreife zu arbeiten, und das Erfüllen ihrer Bitte wäre für sie keine Hilfe, wenn es auch irdisch den Anschein hätte. Erst muß das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt sein, und dann steigt auch das Gebet in der rechten Weise zu Mir empor, denn das Kind weiß, daß der Vater ihm jede Bitte erfüllt, die ihm nicht schadet.

BD 3559
Gottes Liebe ist unwandelbar, und so ist auch sein Gesetz unwandelbar, was in der Liebe seine Begründung hat. Und es wird alles Lieblose getrennt bleiben von Gott, bis es sich wieder zur Liebe gestaltet hat. Dann erst kann die Vereinigung stattfinden mit dem Urgrund der Liebe .... mit Gott .... Amen

BD 3568
Vergesset nie, daß ihr einen liebenden Vater habt, Der Sich Seiner Kinder annimmt, und trachtet nur danach, als Sein Kind angenommen zu werden .... der Vater, der seine Kinder liebt, lässet sie nimmermehr leer ausgehen, sondern er wird alle ihre Bedürfnisse decken und den Kindern ein sorgenfreies Dasein zu bereiten suchen.

BD 3579
Er läßt nichts über die Erde kommen, ohne die Menschen vorher darauf hinzuweisen, auf daß sie Ihn erkennen sollen in allem, was geschieht. Er geht aber nie und nimmer von Seinem ewigen Heilsplan ab, der in aller Weisheit bedacht ist von Ihm in Erkenntnis seiner Wirksamkeit. Und so kann wohl das Ende auf sich warten lassen, es kommt aber unwiderruflich, und darum sind alle Voraussagen wörtlich zu nehmen, die das Ende der Welt betreffen und die Zeichen der Endzeit. Und es kann der Mensch stets die Stunde des Endes erwarten, er muß immer damit rechnen, in der Gegenwart das Ende sich vollziehen zu sehen, und also größten Wert legen auf die Gestaltung seiner selbst, seiner Seele, daß sie unbeschadet hervorgehe und bestehen kann vor Gott am Tage des Gerichtes.

BD 3605
Ihr habet Mein Wort, an dem ihr nicht zweifeln dürfet, und Mein Wort verheißet euch immer wieder Schutz und Schirm. Und daran haltet euch und flüchtet zu Mir an Mein Vaterherz, und ihr werdet geborgen sein bis in alle Ewigkeit ....

BD 3622
.... Nur die Liebe bringt eine Vergeistigung zuwege, und nur die Liebe erlöset die Menschheit vom Tode und erwecket sie zum ewigen Leben ....

BD 3632
Mein Mahnruf aber erschallt immer und immer wieder .... verkaufet eure Seelen nicht um irdischer Güter willen, trachtet danach, das geistige Reich euch zu erwerben, strebet zu Mir und lasset euch von Meiner Hand führen nach oben, auf daß ihr der Herrschaft dessen entfliehet, der euch verderben will auf ewig ....

BD 3634 (Herz Fett)
Denn immer will Ich in Meinem Hause tätig sein, und Mein Haus sind die Herzen der Menschen, die Mich aufnehmen wollen und sich also zur Liebe gestalten, so daß Ich Selbst, als die ewige Liebe, Mich mit ihnen verbinden kann. Überall ist Mein Haus, wo Mein Geist wirksam werden kann .... ohne Wirken Meines Geistes aber weilet ihr in leeren Hallen, und so ihr gleich euch einen Ort erwählet, da ihr Mich zu finden glaubt .... Ich kann nur dort sein, wo Mein Vater ist, und Mein Wort kann nur in seiner Tiefe vernommen werden, wo die Liebe ist .... Ich Selbst aber bin das Wort, und so ihr Mich vernehmen wollet, müsset ihr eure Herzen aufnahmefähig gestalten, ihr müsset euch zur Liebe wandeln und Mir nun die Türen öffnen, so daß Ich in eure Herzen einziehen kann, und euer Herz wird Mein Wohnhaus sein, wo immer ihr auch weilet .... Amen

BD 3642
Es kann der Mensch nicht reifen ohne Liebe .... wer aber die Liebe hat, der erkennt auch Den, Der Sich aus Liebe für die Menschheit geopfert hat.

BD 3642
„Wer an Mich glaubt, der hat das ewige Leben ....“

BD 3647
Das göttliche Gesetz fordert Liebe, folglich ist alles Lieblose ungöttlich, es ist weit entfernt von Gott, es ist Anteil Seines Gegners, der völlig bar jeder Liebe ist und darum auch als Gegenpol Gott gegenübersteht. Es sind zwei Welten, wo Gott und Sein Gegner herrschen, die immer getrennt bleiben werden, solange nicht das Gesetz der Liebe erfüllt wird und beide Welten vereint. Dennoch erstreckt sich die Macht Gottes auch auf die Welt, wo Sein Gesetz nicht beachtet wird, weil auch alles in dieser Welt aus Gott hervorgegangen ist, nur sich aus Seinem Liebebereich entfernt hat.

BD 3652
Menschwerdung Gottes ....
Daß Ich in einer menschlichen Hülle auf Erden Aufenthalt nahm, wird ein unlösbares Problem bleiben für die Menschen, solange sie auf Erden weilen, denn niemals werden sie es fassen können, daß Sich der Erhabenste, der Schöpfer Himmels und der Erde, bergen konnte in einem menschlichen Wesen, in einer Hülle, die sonach Begrenzung für diesen Geist von Ewigkeit bedeutete. Niemals werden die Menschen in dieses Mysterium einzudringen fähig sein, selbst wenn es ihnen erklärt wird ihrer Seelenreife gemäß. Es ist dieses Problem der Menschwerdung so geheimnisvoll, und doch sucht Meine Liebe, es immer wieder den Menschen verständlich zu machen, auf daß sie glauben können, was sie glauben sollen, um selig zu werden.

In Meiner unendlichen Liebe liegt vorerst die Begründung für Meine Menschwerdung auf Erden. Meine Geschöpfe vermochten nicht mehr, den Zusammenhang von sich zu ihrem Schöpfer zu erkennen. Und also wollte Ich Mich Selbst ihnen erkennbar machen, um sie anzuregen, die Bindung mit Mir wiederherzustellen, denn Meine Liebe verlangt ewiglich nach dem, was aus Mir hervorgegangen ist. Und es muß das Verlangen auch auf seiten Meiner Geschöpfe sein, soll der Zusammenschluß stattfinden können. Meine Liebe also wollte sich selbst den Menschen nahebringen, auf daß sie Mich erkannten ....

Der Mensch ist nur ein Schöpfungswerk in kleinster Miniatur, gemessen an Meiner unendlich großen Kraft .... er würde Meiner Kraftfülle nicht gegenüberstehen können, ohne erdrückt zu werden davon .... Ihm mußte Ich also gegenübertreten in für ihn faßlicher und ertragbarer Form, um ihm die Möglichkeit zu geben, mit Mir in Verbindung zu treten. Und also kam Ich zu den Menschen als Mensch .... Mein Geist, der als geistiger Funke auch in jedem Menschen schlummert, nahm in aller Fülle Aufenthalt in einer menschlichen Form.

Die Form also verbarg das Göttliche vor ihren Augen, vor dem sie nicht bestehen konnten, so es in aller Kraftfülle sie bestrahlen würde .... Mein Geist füllte die Unendlichkeit aus .... Er konnte sich aber auch bergen in kleinster Hülle, weil Mein Geist nicht an Zeit und Raum gebunden ist. Mein Geist benötigte keine Hülle, aber er gab sich eine Hülle Meiner Geschöpfe wegen, die hüllenlos Mich nimmer zu ertragen vermochten. In einer menschlichen Form also brachte Ich Mich den Menschen in schaubare Nähe.

Jede menschliche Form wird erst belebt durch Meinen Geistesfunken, durch Meinen Odem, Meinen Anteil, der, zu Beginn der Verkörperung als Mensch in ihn gelegt, schlummert und der Erweckung harrt. Und es wird Mein Geschöpf göttlich, sowie es diesen Geistesfunken, den Anteil Meiner Selbst, erwecket durch die Liebe .... Der Mensch Jesus nun brachte durch Liebeswirken den Geistesfunken in Sich zum Leben, der Funke entzündete sich zur hellen Flamme, und er zog Mich in aller Fülle in Seine körperliche Außenform, die nun zum Aufenthalt Meiner Selbst wurde.

Mein Geist von Ewigkeit ist nicht gebunden an Zeit und Raum, er ist nicht begrenzt, er erfüllt das ganze Weltall, das geistige Reich und alle Schöpfungen, er ist überall .... folglich muß er auch in einer menschlichen Hülle weilen können, so diese Hülle sein Verweilen darin zuläßt insofern, als daß sie sich so gestaltet hat, daß sie nicht mehr verzehrt wird von Meiner Kraft und Liebe .... Denn dies setzt Vollkommenheit voraus, die den Menschen mangelte, Jesus aber erreicht hatte auf Erden. Darum konnte der Mensch Jesus mit Mir in engster Verbindung stehen, ohne zu vergehen, während Seine Hülle Mich barg vor denen, die Meine Nähe nicht ertragen konnten, weil sie noch unvollkommen waren. Dennoch konnten sie Mich sehen, aber sie erkannten Mich nicht, sie sahen nur den Menschen Jesus, nicht aber Mich in Ihm.

Ich Selbst aber war Mensch geworden, Ich Selbst hatte Mir eine menschliche Hülle gegeben, denn Ich Selbst bin ja der Schöpfer alles dessen, was ersichtlich ist. Daß Ich zu den Menschen kam, hat in Meiner übergroßen Liebe zu ihnen seine Begründung, weil sie Meine Gegenwart benötigten, um wieder zu Mir zurückzufinden. Ich wurde Mensch und nahm als Mensch den Kampf auf mit Meinem Gegner, der Meine Geschöpfe von Mir abdrängen wollte und ihnen jegliche Willenskraft nahm, sich ihm zu widersetzen .... Und also kämpfte Ich mit ihm für die Menschen .... Und Meine Waffe war die Liebe, die alles besiegt, was sich ihr widersetzet .... Ich litt und starb als Mensch für die Menschen, aus Liebe zu ihnen, um den Gegner zu besiegen, dessen Kraft dieser Waffe nicht standhalten konnte, dessen Kraft Ich brach durch die Liebe ....

(10.1.1946) Meine Niederkunft auf Erden war sonach der Austrag eines Kampfes zwischen Licht und Finsternis. Das Licht Selbst stellte Sich dem Fürsten der Finsternis, um seine Macht zu brechen über das Geistige, das im freien Willen sich entscheiden sollte für Licht oder für die Finsternis. Mein Gegner aber ließ diese freie Willensentscheidung nicht zu, sondern er zwang das Geistige insofern, als daß er den geschwächten Willen der Menschen für sich in Anspruch nahm, daß er es den Menschen unmöglich machte, Gott zu erkennen, daß er also Mich als das Licht von Ewigkeit ihnen fernzuhalten suchte, um zu verhindern, daß sie sich für Mich entschieden. Und deshalb kam Ich den Menschen zu Hilfe.

Ich nahm Meinem Gegner die Macht, in dieser Weise einzuwirken auf die willensschwachen Menschen, Ich stellte Mich Selbst auf die Seite der Menschen und kämpfte gegen ihn als Mensch .... d.h., Meine Außenform war den gleichen Gesetzen unterworfen wie jeder andere Mensch. Sie mußte sich hindurchringen durch alle Versuchungen und irdische Schwächen, doch sie war von Liebe beseelt, und die Kraft der Liebe behielt den Sieg, sie war stärker als die Macht dessen, der ohne Liebe war.

Im Menschen Jesus war Ich in aller Fülle, Mein Geist von Ewigkeit hatte in Ihm Wohnung genommen, doch zuvor hatte Sich der Mensch Jesus so gestaltet, daß Ich Ihn zur Wohnung nehmen konnte. Meine Außenform war wohl gleichfalls Mein Werk, das Werk des Schöpfers von Ewigkeit, doch auch diese Außenform war zu Beginn der Verkörperung Seiner Seele Träger unreifer Substanzen, die durch den Willen des Menschen Jesus, durch Seine Liebe, sich zuvor vergeistigen mußte, also erst werden mußte zum Aufnahmegefäß Meiner Selbst .... Denn Ich, der vollkommenste Geist von Ewigkeit, konnte nur in einem vollkommenen Gefäß Aufenthalt nehmen .... Dann aber weilte Ich sichtbar unter den Menschen, dann wandelte Ich Selbst auf Erden in der Form eines Menschen; Ich Selbst, der Geist, Der die Unendlichkeit beherrscht, war zur Erde niedergestiegen, Ich hatte Mich manifestiert in einer Form, Die den Menschen schaubar war ....

Es ist dies ein Mysterium, das euch unfaßlich bleiben wird trotz jeglicher Erklärung, und doch versuche Ich, es euch so weit verständlich zu machen, daß ihr in Jesus Mich Selbst anerkennen könnt, denn so, wie ein glimmendes Fünkchen anwachsen kann, um als mächtiges Feuer elementar zu wirken, so entflammte der Geistesfunke im Menschen Jesus zu hellster Glut und vereinigte sich mit dem ewigen Feuer, es verzehrte das ewige Feuer alles Irdische vom Menschen Jesus, und es blieb nur das Göttliche in und an Ihm .... Ich war es, der große Geist von Ewigkeit, Der den Menschen sichtbar war, um ihnen wieder die Kenntnis zu bringen von Gott, Dem sie zustreben sollten auf Erden, für Den sie sich entscheiden sollten im freien Willen und Der ihnen dazu wieder die Kraft erwarb durch Seinen Tod am Kreuze, den der Mensch Jesus auf Sich nahm, um Seine Mitmenschen zu erlösen ....
Amen

BD 3656
Immer wieder rufe Ich euch zu: Was kann euch geschehen ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung? .... Meine Macht ist so stark, daß sie alles verhindern kann, was Ich will; und Meine Liebe zu euch ist so groß, daß Ich auch verhindere, was euch zum Schaden gereichet an eurer Seele. So der Körper dennoch leiden muß, so betrachtet auch dies als einen Liebesbeweis, denn es dienet eurer Seele zum Besten.

BD 3657
Und Ich rufe euch allen eindringlich zu: Gedenket des nahen Endes .... Bereitet euch vor, auf daß ihr zu den Meinen gehöret, lasset euch nicht von den Teufeln verführen, sondern leistet ihnen Widerstand, auf daß ihr nicht unter das Gericht fallet .... Denn der letzte Tag ist nicht mehr allzufern, er wird euch überraschen, so ihr Meines Wortes nicht achtet, so ihr nicht glaubet. Ich aber will euch warnen, ehe es zu spät ist, und sende euch dazu Meine Boten zu, die euch Mein Wort bringen sollen, das Wahrheit ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit, denn es geht von Mir aus, Der Ich die ewige Wahrheit Selbst bin ....

BD 3658
Durch die Nacht führe Ich euch zum Licht, so ihr Mir willig folget, so ihr dem Lichtschein nicht entfliehet und die Dunkelheit dem Licht vorzieht. Ihr wandelt in der Finsternis auf Erden, solange ihr ohne Liebe dahingehet. Und so Ich euch nun Meinen Willen kundtu‘, so Ich euch das Gebot der Liebe gebe und euch lehre, den Weg der Liebe zu betreten, zünde Ich euch ein Lichtlein an, das seine Leuchtkraft vermehrt, sowie ihr Meinen Willen erfüllet. Ich Selbst bringe euch das Licht mit Meinem Wort, das ihr nur zu befolgen braucht, um von strahlendstem Licht umflossen zu sein.

BD 3670
„Was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört hat, das habe Ich denen bereitet, die Mich lieben ....“

BD 3704
Nur durch die Liebe erwacht der Geist im Menschen zum Leben, nur durch Liebeswirken tritt er in Aktion, und also kann die Seele nur durch Liebe zum ewigen Leben gelangen, das Folge der Wiedergeburt des Geistes ist.

BD 3715
Warum banget ihr um euer irdisches Los, wenn Ich euch ein weit schöneres verheiße in der Ewigkeit?

BD 3728
Eines nur tut euch not, daß ihr die Seele speiset, daß ihr die Nahrung ihr zuführet, die ihr das Leben gewährleistet, denn eine tote Seele in einem noch so lebensfreudigen Körper ist euer Verderben, sowie ihr das irdische Leben hingeben müsset; denn eine tote Seele ist kraftlos, doch nicht ohne Empfindung, und sie leidet unermeßliche Qualen in ihrem toten Zustand. Darum schaffet ihr das Leben, lasset sie nicht in dem toten Zustand in die Ewigkeit eingehen, sondern sorget, daß sie lebt und im jenseitigen Leben tätig sein kann, daß sie voller Kraft und darum auch selig ist. Und das Leben der Seele erfordert ein ständiges Zuführen von Nahrung, von geistiger Speise, auf daß sie kraftvoll wird und tätig sein kann.

BD 3729
Die Kirche Christi ....
Glaube - Fels ....

Die wahre Kirche Christi umfasset nicht die Anhänger dieser oder jener Geistesrichtung, dieser oder jener Organisation, sondern nur allein die Schar derer, die im lebendigen Glauben stehen. Vom Glauben allein hat es Gott abhängig gemacht, ob sich der Mensch zur Kirche Christi zählen kann. Darum wird Seine Kirche auch überall bestehen können, sie wird überall verbreitet sein, wo Menschen leben, die im Glauben an Jesus Christus stehen und Ihm zufolge auch ein Leben führen, das Nachfolge Christi genannt werden kann, das dem Willen Gottes entspricht, Der in Jesus Christus auf Erden wandelte, um den Menschen Seinen Willen kundzutun durch Sein Wort und Seinen Wandel auf Erden als lebendiges Beispiel Seines Wortes. Denn wer tief gläubig ist, der hält auch die Gebote Gottes, er wandelt in der Liebe und gestaltet sich zu einem Kind Gottes, er ist Anhänger der Kirche Christi und darum Anwärter auf Sein Reich.

Der tiefe Glaube und also ein Leben in Liebe zieht das Wirken des Geistes Gottes im Menschen nach sich, und also wird die Kirche Christi stets und ständig von Seinem Geist erfüllt sein, sie wird nur wahr und recht predigen können, sie wird Weisheit lehren können und in voller Kraft des Glaubens stehen, d.h., sie wird auch andere Menschen, so sie willig sind, zu überzeugen vermögen von ihrem Wert, von ihrem Wirken im Auftrag Gottes, Sein Reich zu verkünden aller Welt. Doch nur die guten Willens sind, werden dies erkennen, den anderen aber bleibt ihr Wert verborgen, denn sie wissen nichts um die Merkmale der Kirche Christi .... und sie wissen auch nicht Rechtes von Falschem zu unterscheiden.

Wo aber weltliche Organisationen den Anspruch machen, die von Jesus Christus erwähnte Kirche Christi auf Erden zu sein, vertreten sie zumeist nur die äußere Form, nicht aber den Kern .... Sie lehren wohl Christi Wort, doch erst der lebendige Glaube gibt dem Wort Gottes den rechten Sinn und den rechten Wert für die Seele des Menschen. Und es kann der lebendige Glaube in jeder kirchlichen Organisation sein, wie er auch in einer jeden fehlen kann, doch Anhänger Seiner Kirche ist nur, der diesen lebendigen Glauben sein eigen nennt.

Der lebendige Glaube stellt aber zuerst das rechte Verhältnis zu Gott her durch Wirken in Liebe .... Dadurch wird der Geist im Menschen erweckt, der ihn belehret, und dann kann der Mensch hell und klar erkennen, worin die Kirche Christi besteht .... er kann wohl unterscheiden Gottes Willen und den Willen der Menschen unter dem Deckmantel christlichen Glaubens .... Dann gehört er zur Kirche Christi, die keinen anderen Namen benötigt, die kein äußeres Merkmal aufzuweisen hat als nur die Wirksamkeit der Kraft des Geistes, die auch nach außen zu erkennen ist durch einen Lebenswandel in Liebe und Weisheit.

Ist aber der Mensch Anhänger jener Kirche, dann ist er auch jener Kirche treu bis zum Ende, denn wer einmal im lebendigen Glauben steht, der hat auch in sich das Licht, das ewig leuchtet .... er steht in der Wahrheit und wird nun auch aufklärend tätig sein können, weil der Geist in ihm ihn dazu treibt. Unerschütterlich ist sein Glaube und also wie ein Fels, der allen Anstürmen Trotz bietet .... und die Pforten der Hölle werden nichts ausrichten wider einen solchen Glauben und nimmermehr die Kirche Christi zum Wanken bringen .... wie es Christus verheißen hat .... Seine Kirche ist unüberwindlich und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit .... Amen

BD 3733
Der Kelch des Leidens muß ausgetrunken werden, wollet ihr gesunden an eurer Seele, so daß diese als Lichtempfänger eingehen kann nach eurem Leibestode in das geistige Reich.

BD 3733
Wer leidet, soll sich geliebt wissen von Mir, denn Ich ziehe ihn durch das Leid zu Mir, wo er wahrlich dereinst Frieden und Seligkeit finden wird ....

BD 3742
Der einzige Weg zur Weisheit, dem allein wahren Wissen aus Gott, ist die Liebe

BD 3754
Suchet den Zusammenschluß mit Mir auf Erden zu erreichen durch Wirken in Liebe, und ein seliges Los wird euch beschieden sein im geistigen Reich.

BD 3755
Liebegebot Richtschnur des Lebens ....

Ihr wandelt unfehlbar nach Meinem Willen, so ihr die Liebe übet .... Mein Gebot der Liebe sei euch Richtschnur für alles, was ihr tut, denkt und redet. Dann werdet ihr auch Mein Wohlgefallen erringen, und ihr werdet gesegnet sein geistig und auch irdisch, so dies für eure Seele zuträglich ist. Und niemanden sollet ihr ausschließen von eurer Liebe, niemandem sollt ihr eure Hilfe versagen, der dieser bedürftig ist. Dann werdet ihr auch in das Geheimnis der ewigen Liebe eindringen, die gleichfort erfüllet mit ihrer Kraft die ganze Unendlichkeit, die also auch euch erfüllen kann im Übermaß, so daß ihr Mir ähnlich werdet, wie es euer Ziel auf Erden ist.

Die Liebe muß geübt werden, und darum lasse Ich die große Not über die Erde gehen, weil sie zur Liebetätigkeit anregen soll, weil durch die Not unzählige Menschen hilfsbedürftig werden und dem Nächsten Gelegenheit gegeben ist, ihnen beizustehen in Liebe. Darum lasset eure Herzen nicht verhärten, achtet der Notlage um euch, und helfet, wo und wie ihr dazu fähig seid. Nehmet euch ein Beispiel an Mir, Der Ich auf Erden geistige und irdische Not linderte, Der Ich den Schwachen und Kranken zu Hilfe kam, ihre Seelen und ihren Körper aufrichtete und heilte, Der Ich euch einen Lebenswandel in Liebe vorgelebt habe und euch zur Nachfolge ermahnte.

Seid barmherzig, friedfertig, sanftmütig und geduldig, demütig von ganzem Herzen und gerecht im Denken und Handeln .... Übet alle diese Tugenden, denn sie sind die Folgen der Liebe des Herzens .... Und also müsset ihr arbeiten an euch, ihr müsset eure Fehler erkennen und zu beheben suchen, ihr müsset jegliche Lieblosigkeit aus eurem Herzen verbannen und streben nach höchster Vollkommenheit. Und wo euch dazu die Kraft mangelt, dort steht euch das Gebet zur Verfügung, die innige Verbindung mit Mir, die euch jederzeit Kraftzufuhr gewährleistet. Denn Ich lasse keines Menschen Not unbeachtet, am wenigsten aber die geistige Not, Ich weiß um den Willen jedes einzelnen und bedenke seine Seele diesem Willen gemäß auch mit Kraft und Gnade.

Lasset Mein Gebot der Liebe stets die Richtschnur eures Denkens und Handelns sein, und ihr werdet Meinen Willen erfüllen auf Erden .... Verhärtet eure Herzen nicht, denn dies ist die größte Gefahr für euch, weil ihr dann bar seid jeder Kraft aus Mir. Doch so ihr Mich angehet um Hilfe, so werdet ihr nicht leer ausgehen, Ich werde euch beistehen, weil Meine Liebe zu euch unveränderlich ist und jeden erfasset, der nach ihr Verlangen trägt, doch wie Ich an euch handle, so handelt auch ihr an eurem Nächsten, dann wird euer Lebenswandel Meinem Willen entsprechen .... Amen

BD 3760
Vergänglichkeit des Irdischen ....
Not vor dem Ende ....

Alles Irdische ist vergänglich .... Warum aber leget ihr dem Vergänglichen so großen Wert bei, während ihr das Unvergängliche, eure Seele, unbeachtet lasset? Die Unvergänglichkeit der Seele kann euch zwar nicht bewiesen werden, doch die Vergänglichkeit alles Irdischen könnet ihr täglich und stündlich erkennen und aus dieser Erkenntnis euer Streben schon weniger irdisch einstellen. Und je weniger ihr nun Irdisches begehret, desto einsichtiger werdet ihr werden in Bezug auf die Seele und deren Ziel und Bestimmung. Es wird euch darum die Vergänglichkeit des Irdischen so nahe vor Augen geführt, um euch von den Begierden danach frei zu machen, auf daß dann das Leben der Seele mehr Beachtung findet und ihr zur Erkenntnis gelanget.

Der Körper hat zwar ständig seine Bedürfnisse, solange er lebt, und diesen muß Rechnung getragen werden, indem der Mensch seiner Erdenaufgabe nachkommt, indem er die Pflichten erfüllt, die das irdische Leben von ihm fordert, indem er ständig tätig ist. Doch er soll zur Erkenntnis gelangen, daß das Erdenleben ihm gegeben wurde zum Erreichen eines Zieles auf Erden, und dieses Ziel zu ergründen suchen .... Er soll es nicht in irdischem Reichtum suchen, weshalb ihm die Vergänglichkeit dessen ständig vor Augen geführt wird.

Wem es ernst ist, seinen Lebenszweck zu ergründen, der wird auch bald zur rechten Erkenntnis gelangen, denn dazu gab ihm Gott den Verstand, die Fähigkeit, nachzudenken über sich selbst und alles, was er um sich erschauen kann. Und der ernste Wille, darüber rechte Aufklärung zu finden, sichert ihm auch den Erfolg, er wird recht und wahr denken und das Leben der Seele, die unvergänglich ist, als Wichtigstes erkennen und danach streben auf Erden, daß er der Seele das ewige Leben erwirbt. Die Erkenntnis der Nichtigkeit irdischer Güter muß ihn von zu eifrigem Streben danach abbringen, der Glaube an das Fortleben der Seele aber muß ihn zu eifrigstem Streben nach geistigen Gütern anspornen.

Und das ist der Zweck der durch Gottes Willen kommenden großen Zerstörung, die den Menschen noch bevorsteht, auf daß sie sich ernstlich ihrer Seele besinnen und immer deutlicher hingewiesen werden auf die Nutzlosigkeit des Anstrebens irdischer Güter. Diese werden noch allzuhoch bewertet trotz der großen irdischen Not, und solange die Seele in der Gefahr ist, gänzlich verweltlicht zu werden, greift Gott zu schmerzhaften Mitteln, um ihnen zu helfen .... Er nimmt den Menschen alles, weil sie es nicht freiwillig aufzugeben bereit sind, weil sie es vor die Bedürfnisse der Seele setzen und sie also ihren Erdenlebenszweck völlig außer acht lassen.

Es ist eine letzte Mahnung und Warnung, ein letztes Mittel vor dem Ende, das wohl sehr schmerzhaft ist, aber desto heilsamer sein kann, wenn der Mensch die Sprache Gottes verstehen will und sie sich zu Herzen gehen läßt. Die Zeit bis zum Ende ist nur noch kurz, kann aber noch sehr ausgewertet werden für die Seele, sowie der Mensch die irdischen Sorgen hintenanstellt und emsig sorget für die Seele, indem er nun ernstlich strebet nach geistigen Gütern, nach Gütern, die unvergänglich sind und für die Seele im geistigen Reich das Leben bedeuten, so sie von dieser Erde scheidet .... Amen

BD 3770
Wer in der Wahrheit zu stehen glaubt, der hält mit Zähigkeit an seinem Wissen fest; wer die Wahrheit seines Wissens anzweifelt, der lässet sich belehren. Und also ist auch der Zweifel eine Hilfe von Meiner Seite, da Ich den Willen eines jeden Menschen und sein Wahrheitsverlangen erkenne und entsprechend seine Gedanken lenke ....

BD 3771
Licht wird sein, wo Licht begehrt wird, und Finsternis wird herrschen, wo dem Licht der Zugang verwehrt wird.

BD 3788
Schaffet und wirket, solange noch Tag ist .... Denn für euch, die ihr dies versäumet, folgt eine Nacht von endlos langer Dauer.

BD 3798
Tiefstes Wissen erreichbar durch die Liebe .... Alle Gebiete werden euch erschlossen werden, so ihr auf dem Wege der Liebe sie zu erforschen trachtet. Dann gibt es für euch keine Grenzen des Wissens, denn diese sind allein dem Verstand des Menschen gesetzt, nicht aber dem Herzen, das vom Geist in sich das weiteste Wissen entgegennehmen kann ohne Einschränkung. Denn das ist das Zeichen des Vollkommenen, daß es unbegrenzt ist .... Ist also der Geist aus Gott in euch tätig, so muß auch Sein Wirken unbegrenzt sein, sowie ihr selbst die Hindernisse aus dem Wege geräumt habt, die Sein Wirken unmöglich machen.

Und dem Geist aus Gott ist nichts fremd, Er beherrschet alle Gebiete, und so dringt der Mensch durch seinen Geist in das tiefste Wissen ein, sowie er sich selbst durch die Liebe gestaltet hat zum Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes. Gott ist mit Seinen Geschöpfen aufs innigste verbunden, so diese Ihm nicht Widerstand leisten, und also muß Seine Kraft und Sein Licht auch durchleuchten, was in Seiner Nähe weilt. Und das bedeutet hellste Einsicht in das Walten und Wirken Gottes, Kenntnis vom Erlösungsplan, vom Sinn und Zweck des Erdenlebens und der Bestimmung des von Gott Geschaffenen.

Und so der Mensch darüber unterrichtet ist durch den göttlichen Geist, ist ihm auch jeder sonstige Zusammenhang klar, sein Wissen wird sich nach jeder Richtung hin erweitern, es wird für ihn keine Dunkelheit, keine Unkenntnis mehr geben, und er wird durch seinen Willen frei werden aus der Knechtschaft dessen, der jegliche Dunkelheit des Geistes verschuldet hat. Doch erst, so der Mensch das Wissen vom Geist in sich empfangen hat, kann er den Anspruch darauf erheben, in Wahrheit wissend zu sein ....

Weltliches Wissen kann zwar der Mensch auch durch Studium oder Zuleitung von außen erwerben, doch dieses Wissen ist belanglos für die Ewigkeit, denn es schwindet mit dem Moment des Todes und folgt der Seele nicht in das geistige Reich. Allein wertvoll ist nur das geistige Wissen, das irdische Dinge wenig berührt, dagegen die geistige Welt betrifft und darum unvergänglich ist. Und dieses Wissen ist nur auf dem Wege der Liebe zu erreichen, soll es der Wahrheit entsprechen und die Aufwärtsentwicklung der Seele fördern. Und um dieses Wissen zu erwerben, dazu lebt der Mensch auf Erden, denn der Besitz des Wissens ist Folge eines rechten Lebenswandels, der in einem Leben in Liebe besteht.

Gottes Liebe sucht den Menschen ständig einen reichen Wissensschatz zu vermitteln, indem Er die Menschen Selbst belehrt durch Seine rechten Diener auf Erden. Und Sein Wort wird immer als erstes Liebeswirken predigen, es wird die Menschen auf den Weg der Liebe hinweisen, auf daß dann auch der Mensch zur Weisheit aus Gott gelange .... Denn in der Wahrheit unterrichtet zu sein ist das Kostbarste für die Menschen, solange sie auf Erden weilen. Denn dann erkennen sie auch ihre Bestimmung, sie erkennen Gottes übergroße Liebe und suchen sich ihr anzugleichen. Doch nur die reine Wahrheit bringt den Zustand des Erkennens zuwege, und darum führt auch nur die reine Wahrheit zu Gott, Der Selbst die Wahrheit ist.

Wahrheit, Liebe und Gott sind eins .... wo die Liebe ist, wird Gott Selbst als Lehrmeister wirken und die Menschen in die Wahrheit einführen .... wo die Wahrheit ist, wird Gott als die ewige Liebe erkannt und der Zusammenschluß mit Ihm gesucht, und das Streben nach Ihm führt zur Vollkommenheit, die Ziel eines jeden Wesens ist, das aus Gott hervorgegangen ist in aller Vollkommenheit und durch eigenen Willen unvollkommen wurde .... Darum erwecket den Geist in euch durch die Liebe, und ihr werdet eindringen können in die tiefsten Tiefen göttlicher Weisheit, wie es Gott euch verheißen hat .... Amen

BD 3808
Denn Meine Liebe zu euch, Meine Kinder auf Erden, ist übergroß, und Ich bereite euch allen ein seliges Leben, so ihr zu Mir zurückkehret aus freiem Willen.

BD 3814
Liebe und Leid sind die einzigsten Läuterungsmittel für die Seele auf dieser Erde.

BD 3814
Lebet in der Liebe und ihr werdet das Leid verringern, doch ohne Liebe kann niemand selig werden ....

BD 3816
„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir ....“

Die Annäherung an Gott findet statt durch jedes Werk der Liebe .... Denn Gott ist die ewige Liebe Selbst, und so ein Werk der Liebe geübt wird, einigt sich der im Menschen glimmende Liebesfunke mit dem Feuer der göttlichen Liebe .... Gott Selbst kommet dem Menschen nahe, Der in Sich Liebe und Kraft ist. Dies zu verstehen ist nur dem im Geist geweckten Menschen möglich und doch nicht anders erklärbar .... Verständlich aber wird es jedem Menschen, so er selbst die Liebe übet, dann spüret er Gott um und in sich, er fühlt sich selbst dem Wesen der Gottheit nahe, er zweifelt nicht mehr an Gottes Existenz, denn die ewige Liebe Selbst belehret ihn und gibt ihm die Erkenntnis um das Wesen der Liebe, um deren Ursprung und Kraft.

Der liebetätige Mensch ist in ständiger Verbindung mit dem Urquell der Liebe, er bezieht ständig Kraft aus Gott, denn die göttliche Liebe Selbst wirket nun in ihm. Der liebetätige Mensch kann auch nimmer ohne Glauben sein, denn was er selbst in sich spürt, an das glaubt er auch, folglich erkennt er auch die höchste Wesenheit an, weil Sie Selbst Sich ihm zum Bewußtsein gebracht hat durch die Liebe. Denn die Liebe ist keine Eigenschaft, sie ist das Wesen selbst. Dies zu verstehen ist für den Menschen dieser Erde zu schwer, wird aber der Seele klar verständlich sein, so sie die Erdenschwere ablegt und ins geistige Reich eingeht. Auf Erden bleibt es ihr ein Geheimnis, das sie nicht zu enthüllen vermag, nur wird im Menschen das Bewußtsein der Gegenwart Gottes immer stärker, je mehr er in der Liebe lebt, und folglich kann er sich die Liebe ohne Gott und Gott ohne die Liebe nicht mehr vorstellen.

Und so ist der Begriff Gott mit dem Begriff Liebe unzertrennlich verbunden, und der Mensch schreitet der vollsten Erkenntnis des Wesens der Liebe entgegen .... Wessen Herz zur Liebe sich gewandelt hat, der ist also auch ständig in Gottnähe .... Gott Selbst weilet in ihm, die Einigung des im Menschenherzen ruhenden Geistesfunken mit dem ewigen Vatergeist hat stattgefunden, weil der Liebesfunke sich mit dem Feuer der ewigen Liebe verschmolzen hat .... Der Mensch lebt nun in Gott und Gott ist in ihm .... Doch nur durch Liebeswirken kann die Vereinigung mit Gott hergestellt werden, eine andere Verbindung ist unmöglich, weil das Wesen der ewigen Gottheit Liebe ist und sich nur das gleiche mit Ihr vereinigen kann.

„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm ....“ Dies sind Seine Worte, die völlig wörtlich zu nehmen sind und die keine andere Erklärung zulassen. Und darum lehret Sein Wort nur die Liebe, auf daß die Menschen die Verbindung mit der ewigen Liebe herstellen, weil dies der Zweck des Erdenlebens ist, daß sie sich Gott angleichen, daß sie den Zusammenschluß anstreben, auf daß sie durch die Liebe selig werden, auf daß sie ewig in der Nähe Gottes weilen können, Der die ewige Liebe Selbst ist .... Amen

BD 3821
Löset euch von der Materie .... Diesen Ruf lasse Ich dringlicher denn je erschallen, denn die Sorge um eure Seele ist das Wichtigste in kommender Zeit ....

BD 3839
Gott offenbaret Sich jedem, der Ihn erkennen will ....

BD 3989
Meine Liebe wird irdische und geistige Not von euch nehmen, so ihr an Mich und Meine Liebe glaubt .... Amen

BD 3997
Ihr Menschen auf Erden, entfliehet der Finsternis, suchet das Licht, und wo ein schwacher Lichtschimmer leuchtet, dort wendet euch hin und tretet in diesen Schein, und er wird immer stärker werden, bis ihr umstrahlet seid von höchstem Licht ....

Nehmet diesen Zuruf ernst, denn niemals werdet ihr euch in der Finsternis wohl fühlen, denn nach eurem Ableben werdet ihr sie als unsägliche Qual empfinden, und nur das Licht wird euch Seligkeit bereiten, doch dann wird es euch weit schwerer sein, zum Licht zu gelangen. Darum nützet die Erdenzeit, strebet nach Erkenntnis, strebet Gott an, das ewige Licht, und lasset euch von Ihm wieder in den Zustand der Erkenntnis versetzen, nahet euch wieder dem Schöpfer und Vater von Ewigkeit in Liebe und Demut, und Er wird euch annehmen und euch verhelfen zur Seligkeit, die ihr nur in der Vereinigung mit dem Urlicht findet, von Dem ihr einst ausgegangen seid .... Amen

BD 4028
Es gibt keine Organisation, die sich rühmen könnte, in Mir ihren Gründer zu haben, doch kann eine jede voll und ganz sich Meiner von Mir gegründeten Kirche angliedern.

BD 4055
Alle eure Sorgen sind hinfällig, so ihr bedenket, wie nahe das Ende ist.

BD 4060
Das Herz wird empfangen dürfen Liebe und Gnade und niemals leer ausgehen, so es sich öffnet durch inniges Gebet zu Gott, Der dieses stets erhören wird .... Amen

BD 4085
Euer Leben geht erfolglos für eure Seelen vorüber so ihr euch nicht der Gnaden bedienet, die euch zur Verfügung stehen.

BD 4096
Ernste Ermahnungen zur christlichen Nächstenliebe ....

Erkennet eure Schwächen, und suchet sie zu beheben .... werdet nicht ungeduldig, wenn es gilt, euch in die Lage des anderen zu versetzen, und seid nachsichtig .... kränket den anderen nicht, und nehmet das Liebegebot ernst, so der Nächste euch braucht, sei es zu tatkräftiger Hilfe oder auch aufmunterndem Zuspruch .... Gebet keinen Anlaß zum Streit, sondern suchet eine Einigung in Liebe, nehmet euch ein Beispiel an Mir, Der Ich allen Menschen mit liebendem Herzen entgegentrat, um sie zu gewinnen für Mich. Und so sollet auch ihr euch stets bemühen, das Herz des anderen zu gewinnen, ihr sollt nichts unterlassen, was Liebe erwecken kann, denn nur in der Liebe kann auch volles Verstehen für die Schwäche des Nächsten zutage treten.

Und so erprobet euch einer am anderen, lasset keine Gelegenheit ungenützt, da ihr mit einem lieben Wort oder liebendem Handeln Freude bereiten könnet, denn so ihr dem Nächsten Leid fernhaltet, so ihr ihm inneren Frieden gebet, tut ihr ein wahrhaft christliches Werk der Nächstenliebe, das euch Segen eintragen wird, denn ihr stärket ihn dadurch körperlich und geistig. Er wird selbst in den Zustand der Liebe versetzt, er empfindet Gegenliebe, und er wird nicht säumen, seine Liebe tätig werden zu lassen. Er wird nachlassen in der Eigenliebe ....

Habet Geduld und seid sanftmütig, friedfertig und demütig, und euer Leben wird ein leichteres sein, denn die Liebe ist die beste Waffe gegen Feindseligkeit, und Liebe verzeiht und duldet, sie gibt und beglückt, sie verbindet die Herzen, sie heilt die Wunden und wird niemals ohne Verständnis sein für die Schwächen und Fehler des Nächsten und zuletzt doch siegen, denn die Liebe ist Kraft, die alles erreicht, was sie will .... Amen

BD 4103
Und es gibt keinen innigeren Zusammenschluß mit Gott als durch die Liebe .... Wo Liebe geübt wird, dort wird Gott immer gegenwärtig sein und dem Erdenkind seine Liebe vergelten tausendfach.

BD 4119
Wer Mich liebt, der erkennt auch Meine Stimme, und er wird ihr Folge leisten. Wer aber die Welt liebt, dem ist Meine Stimme fremd, denn sie tönet ihm nicht nach Wunsch.

BD 4137
Dringende Mahnung Gottes ....

Das Kranke will Ich heilen, das Schwache stärken, das Gefallene aufheben, das Betrübte trösten, den Verwaisten will Ich ein Vater sein, den Unwissenden ein Lehrer, und wo eine irrende Seele ratlos am Wege steht, dort will Ich Selbst Mich als Führer anbieten, um sie vor dem Irrweg zu warnen, der sie in den Abgrund führt. Und alle Menschen, die Meine Hilfe benötigen und sich helfen lassen wollen, werden sie sichtlich erfahren, auf daß sie glauben, daß ein Gott im Himmel ist, Der Sich ihrer annimmt und sie nicht allein lässet in der Not.

Nur Widerstand dürfen sie Mir nicht leisten, weil Ich dann Meinen Willen zurückziehe, um ihre Willensfreiheit nicht zu beschneiden. Sehr wohl könnte Ich ihnen dennoch Meine Hilfe aufdrängen, doch es wäre dann keine rechte Hilfe, sondern nur ein Hindernis zum Aufstieg ihrer Seele, die in vollster Freiheit den Weg zur Höhe zurücklegen muß, will sie selig werden. Und darum kann Ich euch Menschen nur durch Mein Wort Kenntnis geben von Meiner Liebe zu euch und von Meinem Hilfswillen.

Und so ihr nun von selbst zu Mir kommt, kann Meine Liebe an euch tätig werden, und ihr werdet es Mir danken ewiglich, daß Ich Mich eurer angenommen habe. Und so fallen euch alle Nöte und Leiden selbst zur Last, so ihr euch nicht helfen lassen wollet, und dann ist das Erdenleben unsagbar schwer für euch, und schwerlich werdet ihr euer Ziel erreichen, wenn Meine Liebe nicht an euch wirksam werden kann. Ich aber lasse euch dennoch nicht, und schaffe Ich es nicht in diesem Erdenleben, dann müsset ihr zwar noch einen neuen Erdenwandel durchmachen, doch einmal werdet ihr das Ziel erreichen und euch von Meiner Liebe erfassen lassen, und eure Not wird behoben sein auf ewig.

 Jetzt aber richte Ich noch einmal ganz dringend an euch die Mahnung, Meinem Wort zu folgen und euch Meiner Führung anzuvertrauen, denn viel Zeit bleibt euch nicht mehr auf dieser Erde. Nützet jeden Tag zur Annäherung an Mich, höret Meinen Rat, und lasset euch unterweisen von denen, die Meine rechten Vertreter sind auf Erden, die Mein Wort euch zuführen, das sie von der Höhe, von Mir, empfangen, um es den Mitmenschen zuzuleiten. Höret sie, denn sie sind Meine Diener auf Erden, die an Meiner Statt reden und euch Kunde geben sollen von Meinem Willen, von Meinem Wirken und Meiner Liebe zu euch. Höret sie an, und befolget Meinen Willen, und ihr werdet sehr bald auf den rechten Weg geleitet sein und mit Sicherheit euer Ziel erreichen in der kurzen Zeit, die euch bleibt bis zum Ende. Lasset euch von Meiner Liebe erfassen, und ihr werdet ewig selig sein .... Amen

BD 4162
Wie arm ist ein Mensch, der die Liebe entbehrt, und wie reich der zu nennen, der sie besitzet ....

BD 4166
Akt der Sündenvergebung ....
Jesus Christus als Erlöser ....

Der Akt der Sündenvergebung kann auch nur als Zeremonie angesehen werden, wenn die geistigen Voraussetzungen zur Vergebung der Sündenschuld fehlen. Sowie sich der Mensch sündig fühlt und zu Gott seine Sündenschuld trägt, sowie er die Sünden aufrichtig bereut und Gott um Vergebung bittet, wird ihm auch von Gott die Sünde vergeben und um Jesu Christi willen die Schuld erlassen, denn dafür starb der Mensch Jesus am Kreuze, daß die Sündenschuld der gesamten Menschheit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft getilgt wurde.

Und so ist also erste Voraussetzung zur Vergebung der Sünde der Glaube an das Erlösungswerk Christi und der Wille, zu jenen zu gehören, die durch das Blut Christi erlöst worden sind von ihrer Sündenschuld. Aufrichtige Reue Gott gegenüber und also die Erkenntnis, durch die Sünde sich gegen Gott vergangen zu haben, Sein Gebot der Liebe verletzt zu haben, ist eine weitere Voraussetzung, die den Akt der Sündenvergebung rechtfertigt. Es kann der Mensch zwar mit Worten eine Reue bekunden, während sein Herz nicht berührt ist, er also nicht unter dem Druck seiner Sünden leidet und somit auch nicht erkennt, wie schwer er sich vergangen hat gegen Gott und Seine Gebote. Dann kann auch nicht die Sündenschuld von ihm genommen werden, dann bleibt er mit seiner Sünde behaftet, (13.11.1947) bis er sich seiner Schuld bewußt ist und sie ihn drückt, so daß er Gott um Vergebung angeht.

Es hat der Mensch jedoch keine Veranlassung, den Mitmenschen gegenüber seiner Sünden Erwähnung zu tun. (14.11.1947) Wohl hat dies das eine für sich, daß er sich in der Demut übt, so er seine Schwächen und Fehler offen bekennt, doch mit der Vergebung seiner Sünden hat dieses offene Bekenntnis einem Menschen gegenüber nichts zu tun .... „Welchen ihr die Sünden nachlassen werdet, denen sind sie nachgelassen, und welchen ihr sie behalten werdet, denen sind sie behalten ....“ Diesen Ausspruch Jesu führet ihr als Begründung an, doch ihr bedenket dabei nicht, daß Jesus zu Seinen Jüngern gesprochen hat, zu denen, die (durch = d. Hg.) ihren Lebenswandel eine seelische Reife erlangt hatten, die sie hellschauend und hellhörend machte.

Ferner sprach Jesus von den Sünden, deren Folgen körperlich sichtbar waren und Anlaß, daß die Sünder bei den Jüngern, die sie als große Gottesmänner erkannten, Hilfe, d.h. Abwendung ihrer Leiden, suchten .... Es ist daraus der Akt allgemeiner Sündenvergebung nach dem Bekenntnis der Sünden einem Menschen gegenüber entstanden, der aber wieder nur als eine Umgestaltung der Lehre Christi anzusehen ist, als eine Irreführung insofern, als daß die Menschen zumeist von dem Bekenntnis ihrer Sünden die Vergebung derselben abhängig glauben (machen), dieses Bekenntnis aber zu einer formellen Angelegenheit des öfteren wird, während die tiefe innere Reue, das Bekennen der Schuld gegen Gott und Verabscheuen der Sünde und der ernstliche Wunsch einer Besserung nur in einem schwachen Anflug das Herz des Menschen berühren, die Vergebung der Sünden aber nur allein davon abhängig ist.

Dieses innere Schuldbekenntnis muß Gott gegenüber stattfinden. Es ist dazu kein Mittler nötig und es ist somit die Ohrenbeichte wieder nur ein von Menschen der Lehre Christi hinzugefügtes Gebot, das aber überaus starke Beachtung findet, jedoch im Widerspruch steht zu dem Willen Gottes, Der jede Äußerlichkeit durch wahre innerliche Hingebung an Gott, durch völlig geistiges Erleben und Ausleben Seiner Gebote ersetzt haben will. Denn jede Äußerlichkeit ist eine große Gefahr für den Menschen, daß sie sich selbst zu wenig beobachten, sich nur die menschlich hinzugefügten Anforderungen angelegen sein lassen und dadurch verflachen und lau werden in ihrer Seelenarbeit.

Denn es beweiset der geistige Rückgang der Menschen, daß der Wille, die Sünde zu verabscheuen, der Folge tiefer Reue ist, nicht vorhanden oder zur Tat geworden ist, was unbedingt der Fall wäre, wenn der Akt der Sündenvergebung nicht in eine solche Form gebracht worden, sondern stets nur innere Angelegenheit jedes einzelnen wäre. Dann würde sich der Mensch selbst zu einem verbesserten Lebenswandel erziehen, so er nur guten Willens wäre. So aber werden auch die Willigen lau und gleichgültig durch falsche Unterweisungen und Darstellungen der Sündenvergebung, die nicht von Gott aus so gewollt ist, wie sie den Menschen hingestellt wird. Vor Gott hat nur wahre Innerlichkeit Wert, und jede äußere Form findet nicht Sein Wohlgefallen und demnach nicht Seine Zustimmung .... Amen

BD 4166
„Welchen ihr die Sünden nachlassen werdet, denen sind sie nachgelassen, und welchen ihr sie behalten werdet, denen sind sie behalten ....“

BD 4291
Nicht das Los auf Erden will Ich euch verbessern, sondern für die ganze Ewigkeit will Ich euch glücklich wissen.

BD 4296
Es ist ein weiter Weg zu gehen aus der Tiefe zur Höhe, und es kann dieser Weg nicht stets eben sein, ansonsten er nicht aufwärts führt.

BD 4300
Es kann der Mensch nicht tiefere Weisheiten begreifen, so ihm die Liebe mangelt.

BD 4301
Liebefähig ist jeder Mensch, doch ob er liebewillig ist, das bestimmt er selbst. Die Liebefähigkeit ist Meine Gabe, die Liebewilligkeit ist sein Verdienst .... Und also sind viele berufen, doch wenige nur auserwählt .... Diese Meine Worte sind so zu verstehen, wie Ich sie erklärt habe, daß alle Menschen können, wenn sie nur wollen, daß aber die Willigen auch die Auserwählten sind, die Ich mit Gnaden überschütte. Nichts anderes sollen Meine Worte bedeuten, und niemals das, daß Ich nur einigen wenigen die Gnade gewähre, zu den Meinen zu gehören, während Ich sie den anderen verwehre.

BD 4304
Gleichen Sinnes sollet ihr sein im Denken, Reden und Handeln, ihr, die ihr Mir anhanget, die ihr nach Mir verlanget.

BD 4317
Gottes Schutz Seinen Arbeitern auf Erden ....

BD 4321
Das rechte Verhältnis eines Kindes zum Vater mangelt denen, die eines Befürworters bedürfen, und sie werden wahrlich schwer zum Ziel kommen, denn das Erdenleben ist schnell vorüber.

BD 4322
Mein Wille ist, daß die Menschen einander lieben und durch die Liebe zur Seligkeit gelangen.

BD 4327
Eine kurze Zeit nur noch ist euch der friedvolle Zustand beschieden, denn die Weltenuhr rückt vor und hat bald die letzte Stunde erreicht. Wer sich dessen bewußt ist, der lebt in der Erwartung des Kommenden auch sein Leben bewußt, er stellt sich in allen Handlungen darauf ein, daß er das Erdenleben bald hingeben muß, und er trachtet danach, sich das ewige Leben zu sichern .... er arbeitet an sich und strebt die möglichste Reife seiner Seele an. Doch wie wenige sind es, die an ein Ende glauben .... wie wenige befassen sich ernstlich mit dem Gedanken an ein Scheiden von dieser Welt ....

BD 4329
Wo Nacht ist, dort herrscht der Geist der Finsternis, und sein Reich ist wahrlich nicht begehrenswert; wo Licht ist, ist Wahrheit, Liebe und Seligkeit. Die Nacht dient nur der Lüge und dem Haß, und qualvoll ist der Aufenthalt dort für die Seelen, die diesem Reich verfallen.

BD 4329
Entfliehet der Nacht, ehe es zu spät ist, strebet dem Licht zu, seid nicht gleichgültig dem gegenüber, was nach dem Tode sein wird. Erlöset euch aus der Gewalt des Feindes eurer Seele, strebet dem Retter Jesus Christus zu, strecket Ihm die Hand entgegen, und Er wird sie liebevoll ergreifen und euch hinüberziehen in Seine Welt, Er wird euch von der bösen Gewalt befreien, denn Er ist der Erlöser der Menschheit, Er hat den Kampf bestanden gegen Seinen Widersacher, gegen den, der euch zu verderben droht.

BD 4331
Alles weiset auf ein nahes Ende hin. Betrachtet den Glaubenszustand der Menschen, ihre Ablehnung eines göttlichen Wesens, ihre Unkenntnis in geistigen Dingen und im Gegensatz dazu das fanatische Verfechten eines blinden Glaubens ohne Sinn und Verstand, betrachtet den Unwillen zu geistigen Gesprächen und die verhöhnende Einstellung zum göttlichen Wort, und ihr werdet zugeben müssen, daß dieses alles Zeichen sind eines geistigen Tiefstandes, der einen Untergang der Menschheit rechtfertigt, wenngleich auch noch eine geringe Hoffnung besteht, wenige Menschen zu gewinnen für Gott und Sein Reich.

BD 4336
Betrachtet die Erde als Schule des Geistes, als Erziehungsstation für die ewige Seligkeit, betrachtet Mich als euren Lehrer, Dem eure Bildung am Herzen liegt, Der euch gestalten will zu reifen, vollkommenen Geschöpfen, auf daß sie sich selbst betätigen können im Gestalten dessen, was noch unvollkommen und also unselig ist. Betrachtet die Erde nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck mit allen ihren Schöpfungen, die nur der Form gewordene Wille und das Zeichen Meiner großen Liebe zu euch sind und die dem unvollkommenen Wesenhaften verhelfen sollen zur Vollkommenheit.

BD 4339
Denn nur die Liebe erhellet den Geist und macht euch aufnahmefähig für Mein Wort ....

BD 4343
Die Einsamkeit sollet ihr suchen, d.h. die Welt außer euch lassen, ein Innenleben führen mit öfterem Zusammenschluß mit Mir .... Und Ich werde euch ein immer bereiter Lehrer sein, Der euch ein Wissen vermittelt, das ihr benötigt, das euch mangelt und das euch beglückt. Solange die Welt euch lockt, wird es euch schwerfallen, mit Mir in geistigen Kontakt zu kommen, denn Ich stehe außerhalb der Welt, doch euch jederzeit erreichbar, wenn ihr euch abwendet von ihr.

Ich bin immer da, ob ihr aber für Mich Zeit habt, bleibt euch überlassen, doch segensreich ist jede Minute, die ihr für Mich verwendet.

BD 4346
Volles Verständnis für die Wahrheit kann nur der Mensch haben, der in der Liebe lebt ....

BD 4352
Alle Widerstände eures Lebens sollen euch dazu verhelfen, daß ihr tätig werdet, und Tätigkeit ist Leben. Irdische Tätigkeit ist mit dem Moment des Leibestodes zu Ende, ihr aber sollet tätig sein im geistigen Reich, und dazu müsset ihr die Schule des Geistes bestanden haben, die für euch auch eine Schule des Leidens sein muß, ansonsten ihr nicht ausreifet. Dennoch gebe Ich euch die Versicherung, daß Ich euch liebe und jegliches Geschehen, das sich für euch leidvoll auswirkt, nur in Meiner Liebe begründet ist. Ich will euch erziehen zu Meinen Kindern, weil Meine Vaterliebe euch nicht verlieren will und weil Ich will, daß ihr als Meine Geschöpfe nicht in der Ferne von Mir weilet, sondern euch mit Mir vereinet und selig werdet ....

BD 4355
Erkläret euch den Vorgang so: Je schneller sich die Erde bewegt, desto kürzer ist der Zeitraum, den sie zu einer Umdrehung benötigt, und desto stärker wird der Luftdruck, den sie durch ihre Bewegung auslöst. Normalerweise müßte dieser Luftdruck auf der Erdoberfläche gespürt werden, was aber nicht der Fall ist. Also findet hier schon eine Abweichung von den Naturgesetzen statt, die wissenschaftlich nicht zu erklären ist, woraus sich schon ergibt, daß die für die Erde gültigen Naturgesetze außerhalb dieser ihre Gültigkeit verlieren.

BD 4356
Erziehungsmittel
.... Mahnung zur Liebe ....
Begreifet es, daß alle Mittel zur Anwendung kommen müssen, soll Mein Rettungswerk an euch nicht vergeblich sein. Immer schärfere Erziehungsmittel muß Ich gebrauchen, und immer drückender wird die Not die Menschen berühren, immer weniger Lebensfreude gewähre Ich ihnen, denn es ist nötig, weil es dem Ende zugeht. Teilnahmslos verharren die Menschen in ihrer Einstellung zu Mir, die nicht für und nicht wider Mich ist; Ich muß sie aus der Lethargie des Geistes aufrütteln, auf daß sie sich wenden nach einer Richtung; sie müssen einen Druck verspüren auf ihren Willen, der sich aber selbst entscheiden muß. Erhöhte Lebensfreude erfüllt nicht diesen Zweck, und darum muß die Not an sie herantreten, und so werde Ich von euch Menschen selbst veranlaßt, Mich zu zeigen als strengen Gott, wo Ich als liebender Vater erkannt werden möchte.

Und doch ist Meine Liebe Ursache auch für dieses Erziehungsmittel, denn es gilt eure Rettung aus geistiger Nacht. Lange Zeit bleibt euch nicht mehr auf Erden, und wüßtet ihr um euer Los in der jenseitigen Welt, dann würdet ihr dankbar verstehend das Leid segnen, das Ich euch sende, um euch zu gewinnen. So aber murret und klaget ihr und zweifelt an Meiner Liebe und auch an Meiner Existenz. Und so euch Aufklärung gegeben wird, weiset ihr ab, ohne darüber nachzudenken, ihr werdet verbittert und achtet der Not der Mitmenschen nicht, weil ihr nur an euch selbst denkt. Doch jede dem Nächsten erwiesene Liebestat würde euch das Los auf der Erde erleichtern, sie würde euer Denken erhellen, euch Mich erkennen lassen und euch Kraft geben. Ohne Liebe aber versinket ihr immer tiefer, und das Ende überraschet euch ....

Lasset euch warnen und höret auf Meine Stimme, gedenket nicht nur eurer Not, sondern blicket um euch und suchet zu helfen, wo es nötig ist. Denn nur die Liebe kann euch retten, nur die Liebe will Ich in euch entzünden, dann brauchet ihr das Ende nicht zu fürchten, dann seid ihr gerettet vor dem ewigen Untergang, dann werdet ihr die kurze Erdenzeit nützen in der rechten Weise, ihr werdet Kraft empfangen und trotz aller Not ausharren, ihr werdet Mich erkennen und Mir treu bleiben auch im letzten Kampf auf dieser Erde, ihr werdet standhalten bis zum Ende .... Amen

BD 4360
Gleichnis vom guten Hirten ....
Ein Gleichnis will Ich euch geben, und ihr sollet daraus lernen, wie Ich Mein Wort verstanden haben will. Meine Erdenkinder gleichen einer Herde verstreuter Schafe, die durch den bösen Willen eines Feindes aus dem Sehkreis des Hirten gejagt und in alle Richtungen verstreut wurden. Und es geht nun der Hirt, weil er seine Schafe liebt, auf die Suche nach ihnen; er sucht sie in den verborgensten Winkeln, er klettert auf Berge, steigt hinab in Bergesklüfte, er ruft und locket und ruhet nicht, bis er seine Herde wieder zusammen hat.

Er hilft den Schäflein, die sich verstiegen haben und nicht mehr zurückkönnen allein, er geht weite Wege, wo sie sich schon zu weit entfernt haben, er nimmt die müden Schäflein auf seine Schultern und trägt sie zurück, er überlässet keines seinem Schicksal, seinem Feind, daß dieser es ihm raube und der eigenen Herde unterschiebe. Denn er kennt seine Schafe, und seine Schafe kennen ihn und folgen seiner Stimme .... Und des guten Hirten Herz frohlocket, so er alle seine Schäflein wiedergefunden hat, so sein Stall seine vollzählige Herde birgt, so heimgefunden hat jedes Schäflein, das verloren war ....

Ihr alle seid Meine Schafe, ihr gehöret zu Meiner Herde, die jedoch freien Auslauf haben und darum sich auch verlaufen können, so sie ein anderes Ziel als Mich erstreben. Der feindliche Hirt ist Mein Gegner, der euch Mir abwendig zu machen sucht. Und es wird ihm oft gelingen .... Meine Schafe treiben ab von dem Wege, da Ich mit Meiner Herde wandle, sie suchen die Höhen zu erklimmen .... Ehre und Reichtum suchet ihr Menschen, und um solche weichet ihr vom Wege ab, ihr fallet in Schluchten und Abgründe, die Laster und Begierden der Welt nehmen euch gefangen, ihr sinket Schritt für Schritt zur Tiefe und könnet dankbar sein, wenn ihr an Hecken und Gestrüpp hängenbleibt .... wenn noch kleine Bedenken in euch auftauchen, ihr solche nicht abschüttelt und so noch vom tiefsten Absturz bewahrt bleibet, bis euer Retter kommet.

Andere wieder weiden auf fremder Flur, sie verirren sich und finden nicht mehr zurück in ihren Stall .... das sind die Menschen, die gedankenlos durchs Erdenleben wandeln, die Nutznießer sind von Handlungen, die nicht Meinem Willen entsprechen, ihnen aber großen irdischen Vorteil eintragen. Diese wähnen sich nicht schlecht, sie sind lau, weder Mir ab- noch Mir zugewandt, sie wandeln durch das Erdental uneingedenk ihrer Erdenaufgabe, sie müssen aufgescheucht werden und zurückgejagt, daß sie wieder in Meine Arme flüchten, Der Ich als guter Hirt jederzeit bereit bin, sie aufzunehmen.

Überall muß Ich Meine Schäflein suchen, die verloren waren, Mein Ruf muß überallhin dringen, und daher muß Meine Stimme immer wieder ertönen .... immer wieder muß Ich im Wort kommen zu den Menschen und sie rufen heim ins Vaterhaus. Mein Wort ist des guten Hirten Ruf, Mein Wort wird in Liebe den Menschen zugeleitet, Mein Wort dringt in alle Winkel, wo es nur Eingang findet in die Menschenherzen. Und wer Meinem Ruf nicht Folge leistet, der versteigt sich immer mehr oder er versinkt immer tiefer ....

Und dennoch wird der Arm des guten Hirten ihn einst erreichen, auch wenn Zeiten noch darüber vergehen .... Einmal kehret auch der Mensch zu Mir zurück, der lange im Widerstand verharrte .... einmal wird er müde sein seines Irrweges und sich heben lassen auf Meine Schultern, einmal wird auch er folgen willig dem guten Hirten, Seiner Stimme Klang wird ihn locken .... er wird sie erkennen als des Vaters Stimme und Mir folgen, und Ich werde ihn führen ins Vaterhaus und ihm ein Mahl bereiten aus Freude, daß Ich wiedergefunden habe, was verloren war .... Amen

BD 4364
Und begnügt euch damit, was Ich euch gebe, denn so Ich euch auf Erden karg bedenke, halte Ich für euch ein desto schöneres Leben in der Ewigkeit bereit, denn Ich gebe euch, was die Welt euch nimmermehr bieten kann, so ihr diese freiwillig aufgebet und nichts mehr verlanget, als nur mit Mir verbunden zu sein ....

BD 4367
.....nur überwundene Widerstände lassen den Menschen reifen an seiner Seele, denn das Erdenleben bleibt ein Kampf, soll es Erfolg-eintragend für die Seele sein ....

BD 4369
Und immer wieder muß daher den Menschen die Mahnung zugerufen werden: Haltet aus und bleibet Gott treu .... Er wird es euch lohnen ewiglich .... und Seine Liebe wird euch Kraft geben, so ihr sie benötigt ....

BD 4372
Wisset, daß ihr nicht anders als im rechten Denkens stehen könnet, so ihr durch die Liebe über einen rechten Glauben verfügt und in diesem Zustand ein Gebet zu Mir emporsendet. Und gedenket Meiner Verheißung: „Bittet, so wird euch gegeben werden, klopfet an, so wird euch aufgetan ....“ Und so dürfet ihr jederzeit Mir eure Anliegen vortragen als rechte Kinder, und Ich werde euren Glauben niemals zuschanden werden lassen ....

BD 4373
Wer prüfen will und urteilen über den Wert dessen, was ihm geboten wird durch Meine Vermittlung, der muß selbst in der Liebe stehen, will er zu einer Prüfung befähigt sein, ansonsten jeder Mensch ein anderes Urteil fällen würde, jedoch immer abweisend, denn die Liebe allein befähigt einen Menschen zu einer ernsten Prüfung mit wahrheitsgemäßem Erfolg. Es kann wohl der ernste Wille vorhanden sein, im rechten Denken zu stehen und also das ausschalten wollen, was der Wahrheit nicht entspricht, doch die Liebe erst erleuchtet den Geist, und dann erst wird vieles dem Menschen verständlich sein, was er zuvor nicht fasset und darum ablehnet.

BD 4384
Immer wieder muß betont werden, daß Liebe und Wahrheit nicht voneinander getrennt werden können, daß die Liebe der Schlüssel zur Weisheit ist und daß außerhalb der Liebe niemals die Wahrheit gefunden werden kann trotz schärfster Verstandestätigkeit.

Ihr Menschen aber müsset auf der Hut sein, daß euch nicht Irrtum vorgesetzt wird, so ihr nach der Wahrheit suchet und nicht den Weg geht zu Mir. Denn dann werdet ihr geblendet sein durch scheinbar lichtvollstes Wissen, das jedoch als Truglicht niemals eine ernste Prüfung aushalten kann. Wollet ihr aber prüfen, dann achtet dessen, was Ich euch sage .... leget immer die Liebe als Maßstab an, und euer Urteil wird recht sein. Dann könnt ihr ohne Bedenken annehmen oder ablehnen, dann prüfet ihr mit Mir, und Ich gebe euch wahrlich Aufschluß und leite euer Denken recht ....

BD 4388
Verlasset euch stets auf Meine Hilfe, so ihr in geistiger oder irdischer Not seid; Ich bin stets bereit, wenn ihr Mich rufet.

BD 4389
Das Gebet ist die Brücke zu Mir, die Ich Selbst euch gebaut habe und die ihr jederzeit betreten dürfet, um zu Mir zu gelangen. Ein rechtes Gebet, ein Gebet im Geist und in der Wahrheit, wird immer Gehör finden und nicht erfolglos bleiben, und die Stärke eures Glaubens gewährleistet euch auch sichere Erfüllung, folglich hängt die Erfüllung eurer Bitten nicht von Meinem Willen ab, sondern nur von eurer Glaubensstärke, und folglich seid ihr selbst bestimmend, wieweit euer Gebet erhört wird.

BD 4390
Und also werden sich scheiden in kommender Zeit die geistig strebenden und die völlig weltlich eingestellten Menschen, und auch dies wird so offensichtlich sein, daß der erweckte Mensch daran schon die Endzeit erkennt. Es geht mit Riesenschritten dem Ende zu, und ihr werdet das Ende erleben ....

BD 4390
Es geht mit Riesenschritten dem Ende zu, und ihr werdet das Ende erleben ....

BD 4401
Habt ihr euch einmal für Mich entschieden, so ist auch euer Schicksal besiegelt, und ihr werdet zum Ziel gelangen. Doch durch Not und Trübsal müsset ihr gehen bis zum Ende, wenngleich jeder einzelne sich selbst das Maß verringern kann durch gläubiges Gebet und rechte Einstellung zu Mir. Der Kampf der Finsternis gegen das Licht nimmt ständig zu, und besonders die Wahrheitsträger werden arg bedrängt von unreifem Geistigen, das die Wahrheit verdrängen will und kein Mittel scheut, dies zu erreichen.

BD 4401
Haltet zu Mir, und Ich werde euch halten, daß ihr nicht fallet ....

BD 4402 ( HERZEN FETT )
Das Freiwerden von der Materie auf Erden ist so erstrebenswert, gestattet es doch ein völlig unbeschwertes Eingehen in das geistige Reich, denn im gleichen Maß, wie ihr irdische Güter ausgebet, also im Herzen euch davon löset, empfanget ihr geistige Güter, die weit wertvoller sind und euren Eintritt in das jenseitige Reich zu einem Seligkeitszustand machen .... Und dazu will Ich euch verhelfen, indem Ich euch nehme, was ihr freiwillig schwerlich hingeben wollet, Ich will euch befreien von der Materie, doch immer ist es euer freier Wille, und stets könnet ihr diesen auch mißbrauchen und wieder eifrig streben nach Vermehrung oder Rückgewinnung dessen, was euch verlorengegangen ist. Dann ist Meine Hilfe vergeblich gewesen, und die Materie beherrschet euch.

BD 4403
Maßstab der Nächstenliebe: Eigenliebe ....

Was ihr empfangen wollet, was ihr wünschet, daß es euch gegeben werde, das müsset ihr auch eurem Nächsten zukommen lassen, so er euch darum bittet .... Dies ist die Nächstenliebe, die bemessen ist nach der Liebe zu euch selbst. Gebet ihr von dem Überfluß und ihr habt dabei nicht das Bedürfnis, den Mitmenschen zu beglücken, so ist dies auch keine Nächstenliebe nach Meinem Willen. Immer muß das Gefühl der Liebe euch treiben zu eurem Handeln und darum habe Ich euch den Maßstab der Eigenliebe gegeben als Vergleich (gestellt), denn auch wie ihr gebt, ist bestimmend für den Grad der Nächstenliebe.

So wie ihr wünschet, daß euch gegeben werde, so auch sollet ihr austeilen, wollet ihr Gnade finden vor Meinen Augen. Und so ihr also kargt mit Beweisen der Liebe, so ihr nur immer selbst empfangen wollet und niemals des Mitmenschen Verlangen stillt, erfüllet ihr Mein Gebot nicht, das Liebe fordert und dann könnet ihr auch nicht empfangen, was von Mir ausgeht als Beweis Meiner Liebe .... ihr könnet niemals Mein Wort direkt entgegennehmen, und so es euch dargeboten wird von würdigen Vertretern Meiner Lehre, werdet ihr es ohne Verstand annehmen; ihr werdet es wohl anhören, aber es wird euch nicht zu Herzen dringen, weil der Geist in euch nicht erweckt ist als Folge uneigennütziger Liebetätigkeit.

Und so sage Ich euch immer wieder, beobachtet euch, übet die Liebe und scharfe Kritik an euch selbst, in welchem Grad der Liebe ihr dem Nächsten gegenüberstehet, und dann stellet eure Eigenliebe zurück und opfert .... gebt das, was euch lieb ist und wovon ihr euch nicht trennen möchtet. Und so sich euer Herz losreißet von dem, was ihr gern behalten möchtet, und die Liebe euch treibt, darauf zu verzichten, dann seid ihr schon weit in der Entwicklung vorgeschritten, denn dann ist der Geist in euch tätig, der euch einführet in alle Weisheit. Und ihr werdet empfangen, so wie ihr austeilet, geistiges und auch irdisches Gut; wer aber kargt und seine Mitmenschen darben lässet, obgleich er die Möglichkeit hat, sie durch Liebeswirken zu beglücken, der wird auch selbst leer ausgehen, denn er erfüllt nicht Mein Gebot, von dem Ich auch das Maß Meiner Gnadengaben abhängig mache, denn Mein Wort lautet: „Wie ihr zumesset, so wird auch euch zugemessen werden ....“ Amen

BD 4412
Zur Liebe müsset ihr werden, dann erst kann die Vereinigung mit Gott stattfinden, Der die ewige Liebe Selbst ist. Dann erst habt ihr das Ziel erreicht, ihr habt euch zur Liebe gewandelt und seid somit wieder in euren Urzustand eingetreten, wie es eure Bestimmung ist ....

BD 4415
Bleibende Werte zu schaffen für die Ewigkeit ist um vieles besser als jegliche irdische Tätigkeit, es sei denn, daß diese in Werken uneigennütziger Nächstenliebe besteht, die der Seele in die Ewigkeit nachfolgen.

BD 4419
Ernste Ermahnung zur Seelenarbeit ....

Ein reicher Schatz steht euch zur Verfügung, an dem die Menschen aber gleichgültig vorübergehen. Jeder Hinweis darauf wird wohl angehört, hinterläßt aber keinen Eindruck. Von allen Seiten geht euch Kenntnis zu von einer bevorstehenden Lebensänderung, doch ihr glaubt es nicht, und die Zeit geht vorüber, die noch als letzte Gnadenzeit anzusehen ist. Ihr Menschen ziehet keinen Nutzen aus ihr, ihr achtet Meiner Stimme nicht, die euer Ohr berühret in verschiedener Weise. Und so sehe Ich Mich veranlaßt, sie so laut ertönen zu lassen, daß ihr sie vernehmen müsset, wenngleich ihr auch dann noch nicht gezwungen seid, ihrer zu achten, denn euer Wille ist frei.

Es ist aber die Zeit gekommen, die das Ende bedeutet, weil die Menschen nicht mehr wandlungswillig sind trotz ihrer Wandlungsfähigkeit. Sie leben völlig ohne Glauben, sie stehen Mir so fern, daß sie ohne jegliche geistige Kraftzufuhr sind und also keinen geistigen Fortschritt erzielen können. Ihr Erdenleben ist völlig zwecklos geworden, denn sie werten es nicht aus für die Ewigkeit, sondern es ist ihnen nur Selbstzweck, also Meiner ewigen Ordnung widersprechend. Und Ich will darum ein Ende machen, auf daß die Erde wieder neu erstehe, auf daß die geistige Entwicklung der sie bewohnenden Menschen wieder ihren Fortgang nehmen kann und Ich wieder unter Meinen Geschöpfen weilen und Meine Liebekraft verströmen lassen kann auf diese, weil sie Mich lieben und Meine Gegenwart anstreben.

Und so ist unwiderruflich die letzte Zeit gekommen für diese Erde .... es ist eine überaus ernste Zeit für alle Menschen, denn sie ist verantwortungsreich, weil sie Leben oder Tod bringt .... doch nicht nur für den Körper, sondern für die Seele, die ewig leiden muß oder auch glückselig werden kann. Ihr Menschen, höret auf Mein Wort, nehmet es ernst, bereitet euch vor, suchet den Glauben zu gewinnen, indem ihr ernsten Willens nachdenket über das, was ihr vernehmet durch Meine Boten; leistet keinen Widerstand, so ihr angehalten werdet zum Liebewirken, denn dies allein bringt euch Rettung, es bringt eine innere Wandlung zustande und ist eurer Seele Leben.

Achtet der Not um euch, und greifet helfend ein, wo es möglich ist, stellet die Ichliebe zurück, und wendet mehr Aufmerksamkeit dem Nächsten zu, der in gleicher Not ist wie ihr. Helfet ihm, und es wird auch euch geholfen werden, und glaubet daran, daß das Ende nahe ist. Dann werdet ihr auch euer Leben besser ausnützen, ihr werdet euch mit dem Gedanken an den Tod und an ein Fortleben der Seele befassen, und euer Erdenwandel wird von selbst in die rechte Bahn gelenkt, weil dann das Verantwortungsgefühl in euch wächst und ihr nach dem Heil eurer Seele strebet.

 Ich will euch nur immer ermahnen um eurer selbst willen, daß ihr eurer Seele gedenket und ihr Wohl euch mehr angelegen sein lasset als das Wohl des Körpers, dem Ich zuwende, was er benötigt, so ihr nur strebet nach dem Licht, nach der Wahrheit, nach Mir .... Denn schnell geht die Zeit vorüber, die euch noch bleibt, doch unsagbar viel könnet ihr noch erreichen mit gutem Willen, weil Ich jedem helfe, der an Mich glaubt und Meinen Willen zu erfüllen sucht .... Amen

BD 4419
Achtet der Not um euch, und greifet helfend ein, wo es möglich ist, stellet die Ichliebe zurück, und wendet mehr Aufmerksamkeit dem Nächsten zu, der in gleicher Not ist wie ihr.

BD 4419
Ein reicher Schatz steht euch zur Verfügung, an dem die Menschen aber gleichgültig vorübergehen.

BD 4420
Wer nicht für Mich ist, der ist wider Mich .... und wer Mich nur mit dem Munde bekennt und im Herzen nicht die Zugehörigkeit zu Mir empfindet, der ist gleichfalls nicht von Meiner Herde, die Ich am jüngsten Tage heimholen werde in Mein Reich. Nicht der Name Christ genügt, um ein Christ, also ein Bekenner von Mir zu sein, sondern das Denken und Handeln, das innere Verlangen, Mir anzugehören, macht den Menschen erst zu Meinem Nachfolger, und dann ist es ganz gleich, welcher Rasse, welcher Nation und welcher Konfession er angehört. Und dies ist so bedeutsam, gibt es doch erst eine annehmbare Erklärung für die Tatsache, daß das Christentum auf der ganzen Erde gelehrt wird, daß also wohl eine große Anhängerschar zu verzeichnen ist, die aber noch lange keine Christen sind, und somit auch die Welt nicht verbessert ist durch Meine Lehre, wenn diese nicht befolgt wird, also echte Christen bildet.

Es ist das Tatchristentum allein als Christentum zu bezeichnen, und dieses wird auch Menschen zeitigen, die einen Beweis erbringen dafür, daß die christliche Lehre göttlich ist, denn sie werden über Licht und Kraft in hohem Maß verfügen, sie werden voller Weisheit sein und Dinge vollbringen können, die den Beistand von Mir bezeugen; sie werden es beweisen, daß sie mit Mir im Verband stehen und also Meine Liebelehre die allein rechte, die Wahrheit umfassende Lehre ist. So aber die Menschen sich genügen lassen an Worten, so sie wohl um die christliche Lehre wissen, sie aber nicht ausleben, wird ihnen der Name „Christ“ nicht zustehen, wenngleich sie den Organisationen angegliedert sind, die für Mich und Meinen Namen eintreten. Ich lasse Mir nicht genügen an leerem Geplapper mit den Lippen, Ich prüfe die Herzen und verwerfe, wer zu leicht befunden wird. Und Ich gebe denen recht, die dieses Christentum nicht anerkennen als göttliches Werk, denn es findet nicht Meine Zustimmung, sich Meines Namens zu bedienen und Meinen Willen außer acht zu lassen.

Mein Wille aber ist, daß die Lehre, die Ich durch den Menschen Jesus zur Erde leitete, in aller Reinheit angenommen und demnach auch befolgt werde, auf daß die Auswirkung des Befolgens Meiner Lehre zutage treten kann und der Glaube und die Liebe zu Mir dadurch verstärkt werde. Andererseits aber steht es jedem Menschen frei zu prüfen, und es ist das wahrlich ratsamer, als abzulehnen ohne Prüfung. Wer darum Mich Selbst verwerfen will, weil er urteilt nach denen, die keine rechten Anhänger von Mir sind, sondern nur Namenschristen, der ist selbst auch zu verurteilen, denn ihr alle sollt prüfen und behalten das Beste. Eine ernste Prüfung aber wird auch zur Annahme Meiner Liebelehre führen, dann werdet ihr sie auch ausleben und ihre Wirkung an euch selbst erfahren. Lehnet ihr aber Meine Lehre ab, dann lehnet ihr auch Mich Selbst ab, und es wird euch das keinen Segen eintragen, denn ohne Mich könnet ihr nicht selig werden. Ich Selbst sprach durch den Menschen Jesus zu allen Menschen auf der Erde, Ich Selbst war es, Der für euch starb am Kreuz ....

BD 4422
Wer ernsten und guten Willens ist, dessen Geist wird erleuchtet werden, und er wird erkennen, daß ihm nur reine Wahrheit geboten wird durch Meine Liebe ....

BD 4423
Nehmet die Kraft von Mir in Empfang, die euch unbeschränkt angeboten wird, erquicket euch an Meinem Wort, und nehmet den Beweis Meiner Liebe entgegen, denn Ich weiß um alle eure Nöte und will euch helfen, weil Ich euch liebe ....

BD 4455
Der Ärmsten einer wird sein im geistigen Reich, wer sich auf Erden nicht geistige Schätze gesammelt hat und also leer eingehet durch die Pforten des Jenseits. Und Ich möchte euch vor diesem Los bewahren, weil ihr bitterste Reue empfinden werdet, so ihr rückschauend die vielen Gelegenheiten erkennet, die ihr ungenützt ließet. Die Armut im geistigen Reich ist so bedrückend und hoffnungslos, daß sie euch quält und euren Willen völlig lähmt und ihr daher euch schwerlich aus dem qualvollen Zustand befreien werdet. Und es ist doch auf Erden so leicht, in den Besitz geistiger Güter zu gelangen, wenn ihr nur Meiner gedenket und mit Mir zu reden begehret. Dieses Verlangen schon garantiert euch die Zuleitung Meines Wortes in verschiedener Form ....

BD 4458
Gefahr der Verflachung (kath.) ...
Pflicht ....
Freier Wille ....
Es sind unsagbar viele Menschen in der Gefahr, zu verflachen in geistiger Beziehung, weil sie sich eine Anschauung angeeignet haben, die irrig ist und ein ernstes Nachdenken über das Wichtigste unnötig erscheinen läßt. Was Gott fordert von den Menschen, ist lediglich Arbeit an der Seele und für das Erdenleben Erfüllung der Pflichten, in die der Menschen hineingestellt worden ist. Die Arbeit an der Seele ist aber das Wichtigste und kann nur von innen heraus geleistet werden, d.h., es muß eine Einstellung, die dem Willen Gottes entspricht, jegliches Denken, Wollen und Handeln bestimmen, es muß der Mensch, von innen getrieben, den Lebenswandel führen, der das Wohlgefallen Gottes findet. Und dieser Lebenswandel ist lediglich ein Leben in uneigennütziger Liebetätigkeit dem Mitmenschen gegenüber. Dann wird seine Seele ausreifen, dann leistet er die Arbeit an seiner Seele, die Zweck und Ziel seines Erdenlebens ist ....

Wie viele Menschen aber verstehen unter einem Gott-gefälligen Lebenswandel eine nach außen erkennbare Einstellung zu einer bestimmten Konfession .... Wie viele Menschen sind der irrigen Ansicht, daß Gott ihnen gewisse Äußerlichkeiten zur Vorschrift gemacht hat, und sie bemühen sich diese gewissenhaft zu erfüllen, ohne jedoch die Reife ihrer Seele dadurch zu fördern. Sie leben nun zwar an sich nicht Gott-widrig, doch sie schreiten auch nicht vorwärts, sie sündigen nicht, sammeln aber auch keine geistigen Güter; sie sind nicht Gott-widersetzlich, aber auch nicht Gott-verbunden; sie tun nichts Schlechtes, aber auch nichts sonderlich Gutes, sie sind nicht kalt, aber auch nicht heiß, und sie bleiben daher auf immer gleicher Stufe stehen, sie steigen nicht aufwärts, sondern ihr Weg ist eben und führt daher nicht zum Ziel, das einen Aufstieg erfordert, ansonsten es niemals erreicht wird.

Es sind nicht nur wenige Menschen, die in dieser Gefahr stehen, sondern eine große Zahl gehört zu jenen, die darum nicht zu belehren sind, weil sie fest überzeugt sind, den rechten Weg zu wandeln und die rechte Erkenntnis zu haben. Diesen Menschen aber mangelt eines: das Bewußtsein der eigenen Schwäche und das daraus entstehende Bedürfnis nach Anlehnung an den Einen, Dem sie angehören .... Dieses Bewußtsein würde sie Rat und Hilfe erbitten lassen, die Gott ihnen nicht versagen wird, die aber auch darin besteht, daß sie in das rechte Erkennen geleitet werden.

Menschen, die den göttlichen Willen nicht recht erkennen, müssen als erstes recht unterwiesen werden, und also ihre Unwissenheit einsehen und sie zu beheben suchen. Es ist dies ein tief demütiges Eingeständnis seiner Unvollkommenheit, das aber selten abgegeben wird. Weit mehr ist statt der Demut eine Selbstüberheblichkeit anzutreffen, und diese nimmt keine Belehrungen an, sondern ist von der Wahrheit und der Unfehlbarkeit eigenen Denkens überzeugt. Also findet die Wahrheit keinen Eingang, weil der Mensch sich schon im Besitz der Wahrheit wähnt, die ihm jedoch erst unterbreitet werden müßte.

Und so richten unzählige Menschen ihr Augenmerk nicht auf die Umgestaltung ihres Wesens, wie es sein sollte, sondern sie begnügen sich mit der Innehaltung von Gesetzen, die ihnen als Wichtigstes erscheinen, weil sie nicht recht belehrt werden von denen, die sich aber Meine Vertreter auf Erden nennen. Wichtig aber ist nur, wie der einzelne Menschen sein tägliches Leben führt hinsichtlich des geistigen Lebens der Seele, wie also sein Verhalten in geistiger Beziehung ist, ob es mit dem Willen Gottes übereinstimmt, also ein Erfüllen Seiner Liebegebote darstellt.

Das Liebegebot erstreckt sich aber vorwiegend auf den Umgang mit den Mitmenschen, mit dem Nächsten, dem das gleiche Maß an Liebe zugewendet werden soll, will der Mensch die göttlichen Gebote erfüllen. Verrichtungen, die nichts mit der Nächstenliebe zu tun haben, die also im Unterlassungsfalle keinen Schaden für den Mitmenschen bedeuten, sind also auch völlig bedeutungslos für die Erhöhung der Seelenreife, sie fallen dann in die Rubrik weltlicher Verrichtungen, die also irgendwelchem weltlichen Zweck dienen und daher als rein weltlicher Dienst nicht bewertet werden können für den Grad der Seelenreife.

Gesetze, die dem Grundgesetz der Gottes- und Nächstenliebe beigefügt wurden, sind geeignet, dieses Grundgesetz weniger wichtig erscheinen zu lassen, und darum eine Gefahr für die menschliche Seele, so daß nicht eindringlich genug gerade die Gebote der Liebe gepredigt werden können, von deren Erfüllung das Heil der Seele und somit das ganze Leben in der Ewigkeit abhängt. Und es müssen die Menschen immer wieder darauf hingewiesen werden, daß sie ihren Willen verkehrt nützen, so sie ihn zur Ausführung menschlich erlassener Gebote anwenden und glauben, nun ihrer Pflicht nachgekommen zu sein, während sie an der Umgestaltung ihres Wesens keine Arbeit leisten und sonach auf der Stufe ihrer geistigen Entwicklung stehenbleiben, also während ihres Erdenlebens keine Fortschritte erzielen. Nur Liebetätigkeit wird gefordert, denn dadurch wird das Liebegebot erfüllt, das Gott als einzigstes den Menschen gegeben hat, auf daß sie selig werden .... Amen

BD 4458
Nur Liebetätigkeit wird gefordert, denn dadurch wird das Liebegebot erfüllt, das Gott als einzigstes den Menschen gegeben hat, auf daß sie selig werden ....

BD 4459
Ihr seid alle Meine Kinder, Ich sehe wohl euer Leid, doch Ich weiß auch um die Notwendigkeit dessen, und so ist das Leid wieder nur Liebe zu euch, und ihr sollt es immer dankbar aus Meiner Hand annehmen, denn nichts kommt über euch, was Ich nicht weiß oder für euch als gut und segenbringend erachte. Doch verlassen von Mir seid ihr niemals, auch wenn es den Anschein hat, als höre Ich nicht euer Gebet .... Jeder Ruf aus dem Herzen dringt an Mein Ohr, und zur Hilfe bin Ich stets bereit, nur ist sie euch nicht immer sofort erkennbar ....

BD 4464
Euch steht es jederzeit frei, Mich zu fragen, wo ihr euch mit Zweifeln plaget, Ich höre euch und werde euch auch antworten.

BD 4477
„Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ....“

BD 4484 (Wesen Fett)
Es ist das Wesen der ewigen Gottheit, das durch diese Begriffe Vater, Sohn und hl. Geist gekennzeichnet wird. Es geht die Weisheit .... der Sohn .... vom Vater der Liebe aus, die alles durchströmende Kraft wirket, was der Vater und der Sohn beschließen. Gott ist allmächtig und überaus weise und liebevoll .... Dieser Begriff ist verständlicher und löst das Problem der dreieinigen Gottheit auf das einfachste, und nur geistig blinde Menschen können diese einfache Lösung nicht fassen oder anerkennen, weil sie irregeleitet sind durch geistig blinde Führer, die unerleuchtet sind und sich auch nicht belehren lassen ....

BD 4486
Ich habe nur die Liebe den Menschen gepredigt und gewarnt vor jedem Verstoß gegen die Liebe, der immer dem Mitmenschen einen Schaden zufügen wird oder gar gegen das von Mir gegebene Gesetz der Ordnung verstößt. Und dieses Gebot der Liebe sollet ihr erfüllen ....


BD 4488
Himmel und Hölle ....
Wer sich Mir zu eigen gibt, den lasse Ich ewig nicht mehr fallen. Doch wer im Widerstand gegen Mich verharrt, der steht in großer Gefahr, Meine Liebekraft ganz entbehren zu müssen und in seiner Ursubstanz zu verhärten, ein überaus qualvoller Zustand, den Ich verhüten möchte. Diese Wahrheit nun, die seit Beginn den Menschen nicht verheimlicht wurde, hat den Begriff „Himmel und Hölle“ geschaffen, eines seligen und eines unseligen Zustandes, der in der Vorstellung des Menschen räumlich begrenzt ist, bis zuletzt die eigentliche Wahrheit .... der Zustand .... in der Vorstellung der Menschen zurücktrat und nur noch der Ort bestehenblieb, den sich die Phantasie in allen Farben ausmalte, und dadurch vielen irrigen Gedanken Raum gegeben wurde, so daß die Wahrheit gänzlich entstellt ist und der Mensch keine Kenntnis mehr davon hat, was eigentlich Himmel und Hölle bedeutet.

Leben und Tod sind Himmel und Hölle .... Emsige, beglückende Tätigkeit in strahlendstem Licht ist Leben .... Kraftlosigkeit, Ohnmacht und tiefste Dunkelheit ist Tod .... Und jeder Zustand kann nach oben und nach unten ständig zunehmen, bis das höchste Ziel, selige Verschmelzung mit Mir, oder der tiefste Absturz, endlos weite Entfernung von Mir, erreicht ist .... Unvorstellbar ist die Seligkeit, unvorstellbar die Qual und das Leid der Verdammten, die Ewigkeiten schmachten und keine Kraft zur Erlösung mehr haben. Dieser Seelen sollet ihr gedenken ....

Irrig ist die Lehre, daß es keine Erlösung mehr aus der Hölle gibt, daß diese Seelen auf ewig von Mir verdammt sind .... Nicht Ich verdamme sie, sondern sie selbst haben die Verdammnis gewählt, nicht Ich stürze sie in die Tiefe, sondern sie selbst sind dem tiefsten Abgrund zugestrebt; doch Meine Liebe lässet nichts auf ewig in dieser weiten Entfernung, und darum gibt es auch aus der Hölle eine Erlösung, weil Ich auch für diese Wesen gestorben bin am Kreuz und ihre Schuld auf Mich nahm, weil Meine Liebe größer ist als Mein Zorn, als Meine Gerechtigkeit.

Auch die Hölle wird ihre letzten Opfer herausgeben müssen, d.h., auch die festeste Materie wird einmal aufgelöst werden und das Geistige darin frei werden zum Zwecke des Aufstieges zum Leben .... Denn die Hölle, wie ihr Menschen sie euch vorstellt, besteht nicht als ein ewig brennender Feuerherd, sie ist kein Ort, der die Verdammten birgt; die Hölle ist ein Zustand, dessen Qualen nicht zu beschreiben sind, ein Zustand, der auf Erden damit beginnt, daß die Menschen Mich nicht anerkennen, also sich lossagen von Mir und ohne Meine Liebekraft bleiben.

Sie leben dann wohl noch das körperliche Leben ohne Mich und empfinden den kraftlosen Zustand, den die Entfernung von Mir mit sich bringt, noch nicht als Qual, doch sowie das Leibesleben zu Ende ist, setzen die Qualen ein: das Bewußtsein, völlig ohne Kraft und doch zu sein .... Es ist anfangs noch die Möglichkeit, im Jenseits den Widerstand aufzugeben, so die Seele den Vorstellungen wissender Wesen Gehör schenkt, doch selten nur werden diese Möglichkeiten ausgewertet, und die Seele sinkt immer tiefer, und die Entfernung von Mir wird immer größer, die Kraftlosigkeit nimmt zu bis zur endlichen Verhärtung .... zur Neubannung in festester Materie ....

Dann ist eine endlos lange Entwicklungsperiode vorübergegangen ohne Erfolg für das einstmals in der Materie gebundene und nun freie Geistige, das als Mensch aus eigenem Antrieb streben sollte danach, jeder materiellen Fessel ledig zu werden. Daß es nun versagt hat, ist sein freier Wille, denn Ich lasse es wahrlich nicht fehlen an direkten Mahnungen und Warnungen. Die Hölle hat aber weit größere Anziehungskraft als der Himmel .... und es strebt der Mensch mit größtem Eifer doch wieder die Materie an, die die Seele längst überwunden hatte. Und sie ist nun auch sein Los .... sie wird wieder die Hülle des Geistigen, das bei seiner letzten Willensprobe versagte.

Die Hölle hat ihre Pforten weit geöffnet, und freiwillig gehen durch diese Pforte zahllose Seelen ein in die Finsternis .... Die Hölle wird triumphieren, d.h., ihr Fürst hat zahlenmäßig großen Erfolg, jedoch Ich entwinde ihm alle diese Seelen, die Ich in der neuen Schöpfung wieder einzeuge und Meinem Gegner jegliche Macht über diese Wesenheiten nehme, indem Ich ihn gleichfalls binde mitten in die Erde .... d.h. die festeste Hülle wird ihm als Fessel gegeben, die er nicht eher verlassen kann, bis durch Menschenwillen er wieder an die Macht kommt, indem die Menschen wieder materielle Güter begehren und sich von Mir stets mehr und mehr entfernen. Dann kämpfet er wieder um die Seelen, und dieser Kampf ist zugelassen, auf daß sich die Seelen bewähren und sich entscheiden für Mich oder für ihn, weil ohne rechten Entscheid kein Mensch selig werden kann .... Amen

BD 4491
„siehe, Ich stehe vor der Tür, und klopfe an, wer Mir auftut, zu dem will Ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten ....“

BD 4511
Der Zusammenschluß mit Gott schaltet jegliches Leid aus, also braucht nur danach gestrebt zu werden, um das Maß von Leid und Mühsal zu verringern und dennoch zu reifen an der Seele ....

BD 4520
Untrügliches Zeichen des geistigen Tiefstandes: Ablehnen des göttlichen Wortes ....

BD 4524
Es wurde euch einst ein Kind geboren .... Es stieg aus der Höhe zur Erde nieder, und so auch weilet Es heut auf Erden im Geiste derer, die sich von Ihm erlösen lassen, und Ich werde mit ihnen in den Kampf ziehen wider den Satan, Ich werde den Frieden bringen denen, die guten Willens sind ....

BD 4529
Der Menschen Widerstand gegen Mich ist groß, und nur Meine übergroße Liebe bewahret sie vor dem gänzlichen Absturz in die Tiefe.

BD 4535
Ernähret euch nicht nur irdisch, sondern gedenket eurer Seele, daß auch sie Speise benötigt und dringender als der Körper .... Ihr sorget zuviel um euer irdisches Wohl und bedenket nicht, daß alles hinfällig ist mit der Stunde des Todes, daß aber schon der morgige Tag euch das Ende des Leibeslebens bringen kann und eure ängstliche Sorge dann völlig unnütz ist. Was ihr aber der Seele zugewendet habt, das behält sie, und das allein ist das Fundament des neuen Lebens im jenseitigen Reich, es ist das Kapital, mit dem allein ihr arbeiten könnet.

BD 4535
Ihr sorget zuviel um euer irdisches Wohl und bedenket nicht, daß alles hinfällig ist mit der Stunde des Todes, daß aber schon der morgige Tag euch das Ende des Leibeslebens bringen kann und eure ängstliche Sorge dann völlig unnütz ist.

BD 4535
Speisung der Seele ....
Gottes Sorge um das Irdische ....

Ernähret euch nicht nur irdisch, sondern gedenket eurer Seele, daß auch sie Speise benötigt und dringender als der Körper .... Ihr sorget zuviel um euer irdisches Wohl und bedenket nicht, daß alles hinfällig ist mit der Stunde des Todes, daß aber schon der morgige Tag euch das Ende des Leibeslebens bringen kann und eure ängstliche Sorge dann völlig unnütz ist. Was ihr aber der Seele zugewendet habt, das behält sie, und das allein ist das Fundament des neuen Lebens im jenseitigen Reich, es ist das Kapital, mit dem allein ihr arbeiten könnet.

Immer wieder will Ich euch hinweisen darauf, daß euer Erdenleben nicht mehr lange währet und daß ihr ernstlich gedenken sollet der Zeit danach, daß ihr euch für diese Zeit versorget, daß ihr euch ein annehmbares Los schaffet für die Ewigkeit. Führet ein Leben in uneigennütziger Nächstenliebe, und gedenket des öfteren Meiner, verbindet euch bewußt mit Mir, und bittet Mich um Meinen Beistand, und ihr werdet euch auch irdisch nicht mehr zu sorgen brauchen, denn dann sorge Ich für euch. Wie leicht mache Ich euch das Erdenleben, so ihr nur Meine Sorge und Hilfe annehmen möchtet, so ihr die Bedingungen erfüllet, die Mich die Sorge um euch übernehmen lassen.

Irdische Sorgen brauchtet ihr euch nicht zu machen, so ihr nur für eure Seele sorgen würdet. Sie hungert und darbt, während der Körper bedacht wird mit Speise und Trank und jeglicher Lust der Welt. Gebt der Seele Nahrung, und reichet ihr das Brot und den Wein des Lebens dar .... speiset sie mit Meinem Wort, denn sie hungert danach; gebt ihr geistige Kost, auf daß sie reifet während des Erdenlebens, auf daß nicht eine schwache, kümmerlich ernährte Seele in das jenseitige Reich eingeht, sondern die Seele selbst gestärkt ist in der Stunde des Todes, daß sie sich leicht löset vom Körper und kraft- und lichtvoll durch das Tor der Ewigkeit eingeht in das Reich des Lichtes.

Ihr selbst müsset ihr dazu verhelfen, daß sie zunimmt an Kraft und Licht, ihr dürfet nicht so sehr des Körpers achten und seiner Wünsche, sondern ihr müsset nur das Begehren der Seele stillen und ihr zukommen lassen, was sie benötigt, dann wird auch der Körper ernährt werden und erhalten, was er benötigt. Doch eines tut not, daß ihr der Seele Speise und Trank zuführet, auf daß sie nicht unfähig wird für das geistige Reich .... Amen

BD 4541
Jegliche Forschung sollte damit beginnen, die Existenz Gottes klarzustellen, die zwar nicht bewiesen werden kann, doch geglaubt wird voller innerer Überzeugung. Dann wird jede Forschung einen schnellen und erfolgreichen Verlauf nehmen. Um aber zuerst zu diesem überzeugten Glauben zu gelangen, muß der Mensch trotz Verstandesschärfe letztere vorerst ausschalten und sich dem Empfinden des Herzens hingeben, er muß jegliche Wissenschaft beiseite lassen und einem Kind gleich sich von innen belehren lassen, d.h. als Wahrheit annehmen, was er sich empfindungsgemäß vorstellt oder wünscht. Er muß gewissermaßen wachen Auges träumen. Dann wird immer eine Gottheit ihm vorschweben, Die alles leitet und lenkt und von Der er sich getragen weiß.

BD 4544
Folget Mir nach, und ihr werdet das Ziel schon auf Erden erreichen, das euch gesetzt ist seit Anbeginn.

BD 4544
Folget Mir nach, und ihr werdet das Ziel schon auf Erden erreichen, das euch gesetzt ist seit Anbeginn. Ihr müsset euch eines Liebelebens befleißigen, das euch Dem ganz naheführt, Der die ewige Liebe Selbst ist. Und so ihr euch nun Meinen Erdenwandel vor Augen haltet und ihr Mich um des Erlösungswerkes willen um Verstärkung eures Willens bittet, wird es euch auch ein leichtes sein, in der Liebe zu leben, denn Ich helfe euch und führe euch ständig Gelegenheiten zu, wo ihr euren Liebewillen tätig werden lassen könnet, so es euch dazu drängt.

BD 4544
Ich bin der Rufer in der Wüste eures Lebens. Alles droht zu verdorren um euch, so ihr nicht mit dem göttlichen Liebestrom das trockene Gebiet bewässert .... so ihr nicht durch die Liebe alle guten Triebe zur Entfaltung bringet und die Kraft in euch vermehret. Lasset Meinen Ruf nicht ungehört verhallen, achtet seiner und bedenket, daß Ich nichts Unmögliches von euch fordere, denn Ich Selbst gab euch als Mensch ein Beispiel dafür, was die Liebe und der Wille eines Menschen zu leisten imstande ist .... Folget Mir nach, und ihr werdet selig sein und bleiben bis in alle Ewigkeit ....

BD 4547
Es muß dem Willen des Menschen sowohl als auch dem Treiben des Satans freier Lauf gelassen werden, auf daß sich die Menschen entäußern ihrer wahren Triebe, auf daß der Willensentscheid jedes einzelnen getroffen werde, der gut oder böse sein kann, und daher auch Gutes und Böses gesehen werden muß, um es zu tun oder zu verabscheuen. Aber denket nicht, daß die Sühne ausbleibt .... Denn einmal kommt der Tag, wo sich jeder einzelne verantworten muß für sein Denken, Wollen und Handeln .... und je näher das Ende ist, desto deutlicher erkennbar ist das Wüten der Mächte der Finsternis und daher auch der Ansturm gegen die Gerechten, die zurückschrecken vor den Teufeln in Menschengestalt und nach Gottes Gerechtigkeit rufen .... Die Sühne aber bleibt nicht aus ....

BD 4549
Alles, was Gott zum Ziel hat, alles, was von der Liebe Gottes zeugt, was Liebe lehrt und die Vollkommenheit fördert, ist göttlich, hat also seinen Ausgang genommen bei Gott Selbst, und daran kann jederzeit der Maßstab angelegt werden. Und darum kann eine solche Prüfung ein jeder vornehmen, denn so er ernsten Willens ist, wird er das Göttliche im Herzen spüren, weil, was von Gott seinen Ausgang nimmt, als Kraft wirket im Herzen dessen, der im Verlangen nach Gott und also auch nach der reinen Wahrheit steht. Fähig zur Prüfung ist jeder, der willig dazu ist, denn dieser prüfet mit der Unterstützung Gottes, Der allen die Erkenntniskraft gibt, auf daß sich die Wahrheit Bahn breche und den Irrtum verdränge, auf daß die Schar der Seinen in der Endzeit eine starke Stütze hat in der Erkenntnis, daß Gott Selbst weilet auf Erden im Geiste derer, die gewillt sind, Ihm zu dienen ....

BD 4552
Ihr müsset euch vorbereiten auf das Ende. Diesen Mahnruf lasse Ich ständig an euch ergehen; es eilet die Zeit dahin, ohne daß ihr euch allen Ernstes dieser Zeit bewußt werdet. Wer Mein Wort hat, dessen Gedanken sind wohl darauf gerichtet, doch auch die Welt beachtet ihr noch, weil ihr inmitten der Welt steht. Wüßtet ihr jedoch, wie nahe ihr dem Ende seid, dann würde die Welt euch nicht mehr locken, weil ihr euch etwas Besseres erwartet nach dem Ende dieser Erde. Und ihr könnt es glauben, daß nicht mehr viel Zeit ist, denn es erfüllet sich Mein Wort.

BD 4555
Gebot der Nächstenliebe ....
Es ist euch ein Gebot gegeben von Mir, und dieses Gebot müsset ihr erfüllen, um selig werden zu können. Dieses Gebot schließt alle Gebote in sich, die durch Moses einzeln gegeben worden sind, auf daß die Menschen ihr sündiges Treiben einstellen, das in ständigem Vergehen gegen den Nächsten bestand. Alles, was gegen die Liebe zum Nächsten verstößt, ist Sünde und somit ist auch der Begriff „Sünde“ restlos geklärt, denn jede Verletzung des Liebegebotes zum Nächsten ist auch ein Vergehen gegen Mich Selbst, ein Verweigern der Liebe zu Mir, Der Ich der Schöpfer aller Menschen bin und somit auch der Vater Seiner Kinder, die untereinander in Liebe leben sollen.

Nur durch die Liebe zum Nächsten könnet ihr Mir eure Liebe beweisen, denn wie anders wollet ihr Mich lieben können, so ihr Mich nicht sehet, wenn ihr den Nächsten nicht liebet, den ihr sehet und der euch das lebendige Zeugnis ist Meiner Liebe, Weisheit und Macht? So ihr in ihm nicht das Produkt Meiner Liebe sehet, wird es euch auch schwer sein, Mich als Schöpfer zu lieben, denn die Liebe zu Mir entspringt erst der tätigen Nächstenliebe, die Mich Selbst euch nahebringt und in euch auch das Gefühl der Liebe zu Mir erwachen läßt. Was ihr dem Nächsten antut, das erachte Ich als Mir angetan, und erfasse euch mit Meiner Gegenliebe, die Kraftzufuhr und Licht für euch bedeutet. Und da ihr beides benötigt, um auszureifen auf Erden, müsset ihr unbedingt Mein Liebegebot erfüllen, ansonsten euer Erdenleben ein Leerlauf ist, ohne Erfolg und ohne Aufstieg zur Höhe.

Und lasset euch nicht genügen, nur nichts Schlechtes zu tun, sondern befleißigt euch guter Taten an euren Nächsten. Helfet, wo Hilfe erforderlich ist, teilet Gaben aus geistig und irdisch, nehmet euch der Not des einzelnen an, und seid eurem Nächsten wahrhaft ein Bruder und Freund, ein Helfer in jeder Not. Dann werdet ihr auch Gegenliebe erwecken und somit auch den Nächsten Mir zuführen, weil nur die Liebe die Verbindung mit Mir herstellen kann in einer Form, daß Meine Kraft direkt auf euch überströmet, und weil nur durch die Liebe die Vereinigung mit Mir stattfinden kann, die Zweck und Ziel eures Erdenlebens ist .... Amen

BD 4572 ( zweitletztes "die" Fett )
Geistige und irdische Mitarbeiter beteiligen sich an dem Erlösungswerk, das Jesus Christus begonnen hat mit Seinem Erdenlebenswandel, denn zuvor war es nicht möglich für einen Menschen, während des Erdenlebens alle Fesseln zu sprengen, weil der Satan seine Macht ausübte in unerhörter Weise. Durch Seinen Tod am Kreuz aber wurde dessen Macht gebrochen. Doch immer noch besitzt er so viel Gewalt denen gegenüber, die den Retter Jesus Christus nicht anerkennen. Es ist aber das Erlösungswerk vollbracht für alle, und so können auch nun noch die Seelen in den Segen des Kreuzestodes kommen, die sich für Jesus Christus entscheiden vor dem Ende.

BD 4574
Jegliche Lebenskraft solltet ihr dazu verwenden, euch Reichtümer unvergänglicher Art zu schaffen, d.h., alles, was ihr denkt und tut, sollte die dienende Nächstenliebe zur Begründung haben, dann wäre euer Seelenheil gesichert für die Ewigkeit. Diese Forderung Meinerseits mag euch unerfüllbar erscheinen, und doch verlange Ich nichts von euch, was über eure Kraft geht, was undurchführbar wäre.

BD 4587
Prüfet alles und das Beste behaltet .... So euch eine Gabe angeboten wird als Wort Gottes, so merket auf und erwäget im Herzen, wie ihr euch dazu stellen sollet. Lehnet nicht ungeprüft ab, sondern bedenket, daß ihr ja eine große Gnadengabe abweisen könntet, und prüfet also daraufhin, was euch angeboten wird. Könnet ihr dann mit innerer Überzeugung ablehnen, dann traget ihr keine Schuld, doch eine ernsthafte Prüfung soll vorangehen, auf daß .... wer guten Willens und liebefähigen Herzens ist, die Stimme des Vaters erkennt, die zu ihm redet.

BD 4588
Ein jeder von euch soll bemüht sein, Meinen Geist sprechen zu lassen, um so in den Besitz der reinen Wahrheit zu gelangen. Und so dies nicht erreicht wird, sollt ihr dessen achten, was euch Meine Boten kundtun, die wieder durch die Stimme des Geistes von Mir direkt belehrt werden.

BD 4589
Herr, ziehe mich zu Dir, hilf mir gegen alle Not des Leibes und der Seele; gib mir reine, unverfälschte Wahrheit, und lasse mich Dich erkennen und lieben ....

BD 4591
Je stärker die Liebe ist zu Mir, die in werktätiger Nächstenliebe zum Ausdruck kommt, desto aufnahmefähiger werdet ihr sein für Mein Wort, wo und in welcher Form es euch auch geboten wird.

BD 4591
Denn der Glaube ist erst die Folge der Liebe, ohne Liebe ist es dem Menschen nicht möglich, das zu glauben, was ihm an geistigem Wissen zugeleitet wird. Und so muß ein hoher Grad der Liebe den Menschen erfüllen, so er Meine Stimme tönend in sich vernehmen will.

BD 4591
Liebe Bedingung, um Gottes Wort glauben zu können ....

Je stärker die Liebe ist zu Mir, die in werktätiger Nächstenliebe zum Ausdruck kommt, desto aufnahmefähiger werdet ihr sein für Mein Wort, wo und in welcher Form es euch auch geboten wird. Dann erkennet ihr die Stimme des Vaters in Meinem Wort, das euch aber fremd bleibt und unberührt läßt, so euch die Liebe fehlt. Und das ist des Rätsels Lösung, warum so viele Menschen vorübergehen und ohne Eindruck bleiben von dem Wort, das ihnen aus der Höhe geboten wird. Sie haben die Liebe nicht und drängen darum nicht wie Kinder dem Vater entgegen, weshalb sie auch die Stimme des Vaters nicht zu hören vermögen.

Und darum sollet ihr zuerst die Liebe predigen, so ihr Erfolg haben wollet mit dem größten Beweis Meiner Vaterliebe .... mit Meinem Wort, das die Menschen wandeln soll. Ihr sollt sie nur mit dem Gebot bekannt machen, dessen Befolgen einen Lebenswandel nach Meinem Willen bedeutet. Dann erst wird durch Mein Wort der Mensch in die Wahrheit geleitet werden können, d.h., das Wissen, das ihm nun vermittelt wird, wird ihm nun verständlich sein und glaubhaft. Denn der Glaube ist erst die Folge der Liebe, ohne Liebe ist es dem Menschen nicht möglich, das zu glauben, was ihm an geistigem Wissen zugeleitet wird. Und so muß ein hoher Grad der Liebe den Menschen erfüllen, so er Meine Stimme tönend in sich vernehmen will.

Ihr alle könntet euch selbst den Beweis schaffen, so ihr diesen Worten Glauben schenktet und euch ernsthaft um einen erhöhten Liebegrad bemühen würdet. Doch es reicht euer Wille nicht dazu aus, und ihr nützet auch zu wenig die Gnade des Gebetes um Verstärkung des Willens, um Kraft zur Liebetätigkeit, und so könnet ihr niemals in das tiefste Wissen eindringen, das euch tönend von Mir Selbst dargeboten wird, so ihr die dazu erforderliche Reife besitzet. Ihr werdet also immer nur glauben müssen, nicht aber euch den Beweis schaffen können von der Wahrheit dessen, was euch durch Mein Wort vermittelt wird. Ihr müsset glauben, könnet dies aber auch, so ihr nur in der Liebe lebet. Dann wird euer Glaube ein überzeugter sein, auch ohne Beweis, denn immer ist die Liebe die Kraft, die alles belebt und auch den Glauben zu einem lebendigen macht .... Amen

BD 4594
Gott redet durch das Herz ....
der Gegner Gottes durch den Verstand ....

BD 4595
Die Menschheit ist geistig blind, sie fasset nicht das Wunder, das sich vollzieht, wo Mein Wort aus der Höhe zur Erde geleitet wird.

BD 4605
Die Menschen sind blind im Geist und wollen andere Blinde leiten, und leuchtet ihnen ein Licht, dann verlöschen sie es, auf daß ihr dunkles Tun nicht offenbar wird.

BD 4605
Es ist die Zeit des Endes. Sie ist zu erkennen daran, daß die Menschen die Stimme des Vaters nicht mehr kennen, so Er zu ihnen spricht.

BD 4607
Wo Ich ein Kind in Not weiß, ist Meine Liebe zu jeder Hilfe bereit, und Ich werde es erretten aus der Gewalt dessen, der Mein Gegner ist und der Feind Meiner Kinder.

BD 4607
Wo Ich ein Kind in Not weiß, ist Meine Liebe zu jeder Hilfe bereit, und Ich werde es erretten aus der Gewalt dessen, der Mein Gegner ist und der Feind Meiner Kinder.

BD 4608
Denn Ich bin dem Kind immer gegenwärtig, so es Meinen Willen zu erfüllen sucht. Ich benötige wahrlich keine Vertreter, wo Ich Mich Selbst äußern kann .... Darum fürchte dich nicht, sondern glaube nur .... Der um alles weiß, ist dir nahe und hält dich, auf daß du nicht fallest ....

BD 4612
Denn sowie die Erde vorwiegend ungläubige Menschen trägt, erfüllt sie nicht mehr ihren eigentlichen Zweck als Ausreifungsstation des Geistigen, da ein geistiges Leben kaum noch geführt wird .... und nur die kleinste Schar der Meinen in ernstem Streben nach Mir einen Meinem Willen entsprechenden Lebenswandel führt.

BD 4614
Überwinden des Todes durch Jesus Christus ....

Es ist die Welt erlöst worden von der Sünde. Jubeln und jauchzen müßten die Menschen, würden sie sich dieser großen Gnade bewußt sein, die ihnen ein unsagbar schweres Los im Jenseits erspart, wenn sie genützt wird, also im Glauben an die Erlösung durch Jesus Christus Vergebung der Sündenschuld erbeten wird. Jesus Christus hat das Erlösungswerk vollbracht, das so bedeutungsvoll ist für alle Wesen auf Erden und im geistigen Reich, und die Menschen nehmen so wenig Notiz davon und werten diese unfaßbare Gnade nicht aus ....

Jesus ließ Sich kreuzigen aus Liebe zu den Mitmenschen und stand am dritten Tage wieder von den Toten auf .... Er hat den Tod überwunden, und Er wollte, daß alle Menschen teilhaftig wurden des Opfers, das Seine Liebe für die Menschen darbrachte, Er wollte, daß auch sie Überwinder des Todes werden sollten, daß sie den Tod nicht mehr zu fürchten brauchten und also zum ewigen Leben eingehen konnten, weil Er die Schranken niedergerissen hat durch das Erlösungswerk, das in seiner ganzen Bedeutung nicht zu fassen ist, solange der Mensch auf Erden weilt.

Er hat den Tod überwunden .... und dadurch ist ein Bann gebrochen worden .... Die Menschen, die unfrei waren durch die einstige Sünde der Auflehnung gegen Gott, deren Wille unter dem Einfluß Seines Gegners stand und die sich von ihm nicht frei machen konnten, sind nun durch den Kreuzestod Christi in der Lage, sich vom Gegner Gottes zu lösen, so sie Jesus Christus um Beistand anrufen in jeglicher Not um des Erlösungswerkes willen, das der Mensch Jesus für Seine Mitmenschen vollbracht hat. Also ist Jesus Fürsprecher bei Gott für alle, die an Ihn glauben und sich bemühen, in der Nachfolge Christi zu leben, also liebetätig zu sein und Seine Gebote zu erfüllen. Dann tut er das, was Gott ihm zur Aufgabe gesetzt hat während seines Erdendaseins, dann macht er sich frei aus den Banden des Todes, denn dem Gegner Gottes hörig zu sein, ist der sichere Tod seiner Seele.

Jesus überwand den Tod .... Er war Mensch und starb auch als Mensch, wenngleich Er vom Geist Gottes erfüllt war und den bittersten Tod, den Er selbst gewählt hatte, auch von Sich abwenden konnte kraft Seiner uneingeschränkten Macht. Er brachte Gott als Mensch das Opfer dar, und Er überwand dadurchSeinen Gegner, daß Er selbstlos nur an das Leid und die Sündenschuld der Mitmenschen dachte und ihnen das Los erleichtern wollte, das Folge der Sünde ist und war. Und Gott nahm das Opfer an .... Er vergibt denen die Schuld, die Jesus als Mittler anrufen um Seine Gnade und Fürsprache. Das Opfer annehmen und die Sündenschuld vergeben aber sichert das Erwachen zum Leben in der Ewigkeit .... Also gibt es keinen Tod mehr, denn nach dem leiblichen Tode geht die Seele in das Lichtreich ein zu einem ewigen Leben. Doch nur die Seelen, derer die Ihn anerkennen, die an Ihn glauben als Gottes Sohn und Erlöser der Welt ....

Triumphieren sollten die Menschen, daß nun der Tod überwunden ist und daß Jesus dieses Werk vollbracht hat, denn nun hat der Tod seine Schrecken verloren, weil es ein Erwachen gibt im geistigen Reich, weil der Gegner Gottes keine Gewalt mehr hat über den Menschen, so er sich dem göttlichen Erlöser hingibt und um Seine Hilfe bittet, um Stärkung des Willens und die Gnaden des Erlösungswerkes .... um die Vergebung der Sündenschuld, die der Mensch mitgebracht hat als Erbe des einst gefallenen Geistigen, wozu er selbst gehört .... Er ist erlöst von dieser Sünde durch Jesus Christus, und jubeln und frohlocken soll er, so er sich die Liebe des Menschen Jesus vor Augen hält, die das Schwerste auf Erden vollbracht hat, wozu je ein Mensch fähig war .... Amen

BD 4629
Erfüllet das Gebot der Liebe .... Nicht eindringlich genug kann euch diese Mahnung ertönen, denn ihr seid lau und gleichgültig und leget Meinen Geboten nicht viel Bedeutung bei.

BD 4629
Nichts könnet ihr erreichen ohne die Liebe, nichts hat Wert vor Meinen Augen ohne die Liebe, und erreichet ihr auf Erden alles und seid im Herzen ohne die Liebe, so brauchet ihr euch nicht daran zu erfreuen, denn es ist wertlos für die Ewigkeit, es hat für die Entwicklung eurer Seele keinen Nutzen, und arm und leer werdet ihr eingehen in das geistige Reich .... Euch folgen keine Werke der Liebe nach, und das werdet ihr dereinst bitter bereuen .... Der liebende Mensch aber kann auf Erden arm sein, irdische Güter und irdisches Glück können ihm versagt bleiben, doch seine Seele kann jauchzen und jubeln, weil sie mit Mir den Zusammenschluß gefunden hat, weil Ich ihr ständig nahe bin und jedes Liebeswerk Meine Gegenwart beweiset: „Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm ....“

BD 4629
„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm ....“

BD 4629
Nützet die Lebenskraft, und seid in Liebe tätig .... Ich rufe euch immer wieder diese Mahnung zu, denn nur die Liebe erlöset euch, sie macht euch frei von den Fesseln des Gegners und trägt euch den Zusammenschluß ein mit Mir, Der Ich die ewige Liebe Selbst bin ....

BD 4631
Ihr Menschen lasset euch warnen, denn es geht um die Ewigkeit, es geht um euch selbst, um eure Seelen, die in größter Gefahr sind und doch noch gerettet werden können, so ihr guten Willens seid ....

BD 4632
O ihr alle, die ihr so kleingläubig und verzagt seid, werfet euch an das Herz des göttlichen Heilands und Erlösers, daß Er euch aufrichte und euch Trost und Kraft spende, und ihr werdet in Fülle erhalten, was ihr erbittet.

BD 4634
Die Macht und Kraft Gottes wird sichtlich zutage treten bei denen, die stark sind im Glauben und in großer Not zu Gott beten um Hilfe.

BD 4641
Geistige Wiedergeburt ....
Der entscheidende Moment im Erdenleben ist das bewußte Hinlenken des Willens zu Gott, denn dieser Moment ist der Beginn des Wandelns der Seele, er ist gewissermaßen der Wendepunkt, die beginnende Rückkehr des einst Gefallenen zu Gott. Je eher nun diese bewußte Willensrichtung im Leben des Menschen eintritt, desto größere Vollkommenheit kann er erreichen vor seinem Abscheiden, doch es ist auch möglich, in kurzer Zeit zu einem hohen Reifegrad zu gelangen, so der Mensch erst spät zu der Erkenntnis gelangt, daß er als Geschöpf Gottes den Zusammenschluß mit Ihm anstreben muß. Dann kann er die Wandlung seiner Seele mit verstärktem Willen betreiben und gleichfalls noch ausreifen.

Und so wird jedes Geschehen im menschlichen Leben immer nur Anlaß sein zur Wandlung des Willens, hat dieser aber die rechte Richtung eingeschlagen, dann ist keine Befürchtung mehr, daß die Seele zurückfällt in die Finsternis, denn Gott Selbst zieht sie nun zu Sich, sowie sie einmal ihren Willen bekundet hat, zu Ihm zu gelangen. Dieser Willensentscheid, das bewußte Hinlenken der Gedanken zu Gott, ist gewissermaßen auch die geistige Wiedergeburt des Menschen, denn es tritt die Seele in ein neues Leben ein, sie lebt nicht nur der irdisch-materiellen Welt, sondern sie dringt tiefer ein, sie sucht die Wahrheit und findet sie, weil Gott Sich als die ewige Wahrheit nun zu erkennen gibt, weil Er nun gedanklich auf die Seele einwirkt, die nach Ihm Verlangen trägt ....

(17.5.1949) Eine nun so wiedergeborene Seele muß wie ein zartes Pflänzchen gehegt und gepflegt werden, sie muß mit leichtester Kost am Leben erhalten und langsam gestärkt und gekräftigt werden, bis sie sich selbst im Leben zurechtfindet und nun den Gang der Aufwärtsentwicklung mühelos zurücklegen kann. Die Willenswandlung ist der Akt der Wiedergeburt, damit hat sie den Weg beschritten, der zum ewigen Leben führt, wenngleich dieser noch viele Gefahren und Hindernisse .... weltliche Versuchungen und Schwierigkeiten .... bieten kann, jedoch von einer kraftvollen Seele überwunden wird.

Es geht nun lediglich darum, ob der Seele diese erforderliche Kraft zugeführt wird oder sie darben muß und ihr der Weg nach oben daher schwerfällt. Dies ist wieder allein Willensangelegenheit, doch ein Wille, der sich nach oben, zu Gott, einmal gewandt hat, wird auch von Gott ergriffen und ständig günstig beeinflußt, ohne jedoch gezwungen zu werden. Der wirksamste Einfluß nun ist das Wort Gottes, das Kraft und Leben in sich birgt und die wiedergeborene Seele nähret und ihr zur Reife verhilft.

Ein Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, wird auch stets geöffnet sein zum Empfang des göttlichen Wortes, sei es in direkter Form durch Hören oder Lesen göttlicher Offenbarungen oder auch durch gedankliche Verbindung mit dem Urquell der Weisheit, durch bewußte Verbindung mit Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Er wird des öfteren in die Stille gehen, d.h. innere Einkehr halten, und seine Gedanken werden beeinflußt von oben die rechte Richtung nehmen .... seine Seele wird Nahrung empfangen und zunehmen an Licht und Kraft.

Es wird der Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, aber auch in der Liebe leben, denn dies ist Auswirkung des recht gerichteten Willens. Und also muß er reifen und der Vollendung zugehen, wie es Sinn und Zweck seines Erdenwandels ist, sowie er sich im freien Willen gelöst hat von der Macht, die ihn gefesselt hielt und der sich der Mensch selbst entwinden muß, wozu ihm aber stets die Gnade und Kraft von oben zur Verfügung steht, die er nützen wird zur geistigen Wiedergeburt .... Amen

BD 4643
Ihr werdet wohl leiden, aber doch siegen, und euer Lohn wird nicht ausbleiben ....

BD 4646
Mein Wort muß eurem Lebenswandel zugrunde liegen; das ist alles, was Ich von euch verlange, es erfordert aber Kenntnisnahme Meines Wortes, es erfordert ein Innenleben, indem ihr euch auseinandersetzet mit geistigen Fragen, wo ihr Stellung nehmen müsset mit dem, was Ich verlange. Ihr könnet daher, wollet ihr das Ziel erreichen, nicht gedankenlos in den Tag hineinleben, ihr müsset euch befassen in Gedanken mit eurem Erdenlebenszweck und eurer Aufgabe und Kritik üben an euch selbst, wie weit ihr die euch gestellte Lebensaufgabe erfüllet. Und ihr werdet dann stets zum Vergleich Mein Wort euch vor Augen halten müssen, denn Mein Wort gibt euch alle Richtlinien an und wird euch stets den rechten Weg weisen .... den Weg, der zum Ziel führt, zur Vereinigung mit Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit ....

BD 4651
(27.5.1949) Nicht zwecklos habe Ich durch Seher und Propheten das Ende angekündigt, und der Zweck ist allein der, daß der Mensch sich das Ende als nahe bevorstehend stets vor Augen halten und seine Lebensführung entsprechend einstellen soll, um nicht verlorenzugehen am Tage des Gerichtes. Daß nun bisher lange Zeit vergangen ist, ohne das Ende gebracht zu haben, berechtigt nicht zu der Annahme, daß auch die Menschen der Jetztzeit das Ende nicht erleben, vielmehr ist es immer wahrscheinlicher, da einmal Meine Voraussage in Erfüllung geht, weil Mein Wort Wahrheit ist und bleibt .... daß also die Zeit immer näher rückt. Ihr könnt jedoch mit voller Sicherheit damit rechnen, daß ihr Menschen der Jetztzeit es seid, an denen sich Mein Wort erfüllet, daß also die Gegenwart das Geschehen mit sich bringt, von dem geschrieben steht ....

Ihr könnet mit Bestimmtheit die letzten Tage erwarten, und ihr brauchet euch kein langes Erdenleben mehr vorzustellen, wenngleich die Welt nichts von einem Ende wissen will, d.h. die Menschen, die weltlich gesinnt sind und ihr Denken nur dem materiellen Gewinn zuwenden.

Für diese kommt auch das Ende, aber sie bereiten sich nicht darauf vor und werden daher überrascht werden und verzweifelt sein, so es ihnen offenbar wird, daß sie nichts mehr zu erwarten haben von der irdischen Welt. Und es soll darum gesprochen werden überall, wo sich die Gelegenheit bietet, selbst wenn die Ankündigungen keinen Glauben finden. Doch so die Stunde gekommen ist, da sich Mein Wort erfüllet, werden noch einige wenige Menschen ihre Gedanken Mir zuwenden und auch Meiner Hilfe in seelischer Not gewiß sein können. Und das bezwecken Meine Voraussagen, und sie sollen darum nicht verworfen werden, denn bald werdet ihr Menschen die Wahrheit derer erkennen .... Amen

BD 4664
Ihr seid alle Meine Geschöpfe und sollet euch untereinander lieben, dann machet ihr Mir als dem Vater auch die rechte Freude, dann kann auch Ich euch alle mit Meiner endlosen Liebe umfassen, denn dann nehmet ihr schon das Wesen an, das sich dem Meinen anschließen kann, das in sich pur Liebe ist.

BD 4671
Im Wort steige Ich Selbst hernieder zu euch und bringe als Vater Meinen Kindern das Brot des Lebens, das sie benötigen als Nahrung für ihre Seelen .... Das Wort bedeutet alles .... Speise und Trank, Licht und Kraft, Liebe und Weisheit .... und wer Mein Wort hat, kann ewiglich nicht mehr verlorengehen, es ist Mein Fleisch und Mein Blut, Brot und Wein aus dem Himmel, es ist der Ausfluß Meiner Liebe, denn das Wort bin Ich Selbst ....

BD 4672
Was euch zum geistigen Vorteil gereicht, ist für euer Erdenleben vorgesehen seit Ewigkeit, und darum könnet ihr alles, jegliches Erleben, Schweres und Trübes, Freudvolles und Erhebendes als von Mir euch auferlegt ansehen, das nur euer seelisches Ausreifen bezweckt.

BD 4672
Wie sorglos und unbeschwert könntet ihr Menschen den Erdenweg zurücklegen, so ihr nur immer mit Mir gehen möchtet ....

BD 4672
Wie sorglos und unbeschwert könntet ihr Menschen den Erdenweg zurücklegen, so ihr nur immer mit Mir gehen möchtet .... Doch die Welt schiebt sich oft trennend zwischen euch und Mich, die Welt steht nahe vor euren Augen, während ihr Mich zurücksetzet, selbst wenn ihr Mir angehören wollt. Die Welt ist euch noch zu wichtig, ihr seht ihre Nichtigkeit nicht ein, weil ihr noch mitten in der Welt steht. Sowie ihr Mich aber vor die Welt stellen könnet, sowie es euch gelingt, stets Mich voranzustellen, dann wird euch auch die Welt nicht mehr belasten, sie wird euch nicht beunruhigen, sie wird spielend von euch bewältigt werden, und ihr werdet Herr sein über alles, was von seiten der Welt an euch herantritt.

BD 4674
Die Liebe ist das erhabenste Gefühl, das einen Menschen bewegen kann, denn es ist göttliche Ausstrahlung in das Herz eines Menschen, der guten Willens ist .... Die Liebe, die sich irdischen Dingen zuwendet, die also noch als Materie anzusehen sind, ist nicht kraftspendend, sondern kraftraubend, und da der Mensch keine geistige Kraftzufuhr hat, nützet er die Lebenskraft, um sich das, was seine verkehrt gerichtete Liebe begehrt, zu erringen. Er gewinnt also nichts, sondern verliert, weil das, was er sich erringt, vergänglich ist und er sich unvergängliche Werte, die er mit seiner Lebenskraft sich schaffen soll, verscherzt.

Die rechte Liebe beglückt den Menschen, (22.6.1949) die rechte Liebe ist keine verlangende, sondern eine gebende Liebe, sie teilet aus, ohne empfangen zu wollen, und empfängt doch ständig, je mehr sie austeilt. Denn die rechte Liebe ist ein vereintes Wirken mit Gott und muß daher auch zu allem fähig sein, also wird sie stets den Sieg davontragen, d.h. stärker sein als jede andere Kraft oder Macht, sie wird bezwingen das Böse, sie wird besänftigen das Zornige, sie wird alles erreichen, weil sie langmütig und geduldig ist, und so wird selbst der Gegner Gottes der Kraft der göttlichen Liebe nicht widerstehen können und einstens sich besiegt erklären, weil auch er sich sehnen wird nach der Liebe Gottes und er sich ihr widerstandslos wird hingeben, wie auch alles Geistige die Liebe Gottes spüret und sich von ihr erlösen lässet, indem es ihr keinen Widerstand mehr entgegensetzet ....

BD 4677
Zweck und Ziel des Erdenganges ....
Unterweisungen und Hilfe Gottes ....
Zweck und Sinn des Erdenlebens ist die Aufwärtsentwicklung der Seele des Menschen, die in einem Zustand, der nicht Gott-ähnlich ist, das Erdenleben als Mensch beginnt und sich zu einem Gott-ähnlichen Wesen entwickeln soll. Diese Aufwärtsentwicklung kann nur vor sich gehen, wenn der Mensch sich in göttlicher Ordnung bewegt, d.h. den Willen Gottes erfüllt. Der Wille Gottes aber ist, daß der Mensch alle seine Fehler und Triebe, die er zu Beginn besitzet, ablegt, daß er sich selbst gestaltet zur Liebe, um Gott ähnlich zu werden, Der die ewige Liebe Selbst ist ....

Bewegt sich der Mensch in göttlicher Ordnung, dann wird sich auch der Zustand der Unwissenheit verlieren, es wird der Mensch zunehmen an Erkenntnis, sein Wissen wird der Wahrheit entsprechen, sein Denken wird stets recht sein, sein Wille sich dem Guten zuwenden, und jegliche Tätigkeit wird die Liebe zu Gott und zum Nächsten zum Anlaß haben .... es wird die Seele des Menschen vollkommen werden, wie es ihre Bestimmung ist, und die irdische Hülle zuletzt ablegen können, um unbeschwert einzugehen in das geistige Reich als Lichtwesen, das in aller Kraft und Weisheit wirken kann zur eigenen Beglückung .... Dies ist Zweck und Ziel des Erdenganges.

Um nun das Ziel zu erreichen, also das zu tun, was nötig ist, um vollkommen zu werden, muß der Mensch unterwiesen werden, was in mancherlei Weise geschehen kann: Er kann Belehrungen von außen entgegennehmen, die ihn erstmalig anregen zum Nachdenken, worauf die Belehrungen von innen heraus fortgesetzt werden können, d.h., die Gedankentätigkeit durch geistige Wesen, die im Wissen stehen, ständig angeregt wird und der Mensch gewissermaßen Zwiesprache halten kann mit jenen Wesen, die ihn nun wahrheitsgemäß belehren, wenn auch gedanklich .... also der Mensch stets recht denken und wollen wird, sowie es ihm ernst ist um die Wahrheit. Und so wird ihm nun zur Kenntnis gebracht, was der Mensch ist, in welchem Verhältnis er steht zum ewigen Schöpfer, wie er dieses Verhältnis ändern soll und wie sein Los in der Ewigkeit beschaffen sein soll und sein kann. Es muß ihm die Verantwortung für seine Seele vorgestellt werden, auf daß er nun einen entsprechenden Lebenswandel führt.

 Belehrungen, die von innen ihm geboten werden, so der Mensch selbst guten Willens ist, also Gott-zugewandten Denkens, werden immer der Wahrheit entsprechen. Da jedoch Menschen, die Gott fernstehen, gleichfalls lehren wollen, also ihre falschen Gedanken .... die falsch sein müssen, weil sie nicht Gott zugewandt sind .... auf die Mitmenschen übertragen wollen, ist es verständlich, daß viele Irrlehren den Menschen geboten werden, die einander widersprechen, und es wird nun stets ein Kampf geführt werden auf Erden zwischen Irrtum und Wahrheit.

Und darum kommt Gott nun den Menschen zu Hilfe, die zu Ihm verlangen .... Er vermittelt ihnen Sein Wort als Garant der Wahrheit .... Er belehrt die Menschen auf direktem Wege, indem Er Sich Selbst durch die innere Stimme dem Menschen kundgibt, der Ihn zu hören begehrt. Er bildet also Lehrer aus, die Sein Wort, die von Ihm Selbst empfangene Wahrheit, weitergeben an die Mitmenschen. Und durch Sein Wort gibt Er den Menschen Seinen Willen kund, Er gibt ihnen Anweisungen, was sie tun und was sie lassen sollen, Er gibt ihnen das Gebot der Liebe und führt sie ein in ein Wissen, das überaus wertvoll ist für die Entwicklung der Seele. Er klärt den Irrtum auf, warnet und mahnet und hilft so ständig wie ein liebender Vater Seinen Kindern zur Vollendung auf dieser Erde.

Sein direkt zur Erde geleitetes Wort ist und bleibt aber stets dasselbe, was Er Selbst zur Zeit Seines Erdenwandels den Menschen gepredigt hat, denn Sein Wort verändert sich ewig nie .... Erfährt es eine Veränderung durch Menschenwillen, dann wird Er es immer wieder in aller Reinheit zur Erde leiten, und so wird Sein Wort bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit. Von Menschen verändertes Wort aber wird ständig Anlaß geben zu Spaltungen, weil es sich immer wieder verändert, sowie es einmal von der alleinigen Wahrheit abgewichen ist.

Immer wird Gott Sorge tragen, daß dem Menschen in der kurzen Erdenzeit die Vollendung möglich ist, wenngleich Er ihm freien Willen läßt, jede Möglichkeit auszunützen. Doch Irrtum und Lüge machen eine Vollendung auf Erden unmöglich, weshalb die reine Wahrheit den Menschen zugeführt werden muß, und jeder, der nach der Wahrheit verlangt im ernsten Willen, dem wird sie nahegebracht. Darum braucht der Mensch nur zu wollen, das Rechte und Wahre zu erfahren, und Gott wird es ihm zuführen. Je nach seiner Reife und seiner Erkenntnisfähigkeit wird er belehrt werden mittelbar oder unmittelbar, wie es Gott in Seiner Weisheit als wirksam für ihn erkennt .... Amen

BD 4689
Und Licht wird werden allen, die Licht begehren, die Wahrheit werden hören und verstehen alle, die nach ihr verlangen und somit auch nach Mir, Der Ich die ewige Wahrheit Selbst bin ....

BD 4691
Es ist eure Lebensaufgabe, zur Erkenntnis eurer uranfänglichen Beschaffenheit, eures Zieles und eurer Bestimmung zu gelangen.

BD 4691
Es ist eure Lebensaufgabe, zur Erkenntnis eurer uranfänglichen Beschaffenheit, eures Zieles und eurer Bestimmung zu gelangen.
Diese Erkenntnis aber könnet ihr nur gewinnen durch den Glauben, ansonsten ihr ewig lichtlos, also unwissend bleibt. Und das rechte Wissen ist nur durch einen Glauben zu gewinnen, der durch die Liebe lebendig wird, d.h., glaubet ihr an Mich als ein höchst vollkommenes Wesen, dann erwacht in euch auch die Liebe zu Mir, und ihr suchet, euch Mir in Meinem Urwesen anzugleichen, also ihr strebet die Vollkommenheit an. Vollkommen aber kann nur der Mensch werden, der gut zu sein sich bestrebt. Also muß er in der Liebe leben .... Dadurch wird der Glaube lebendig, d.h. zu innerster Überzeugung.

BD 4702
Bei Beginn der Verkörperung als Mensch erklärt sich die Seele bereit, das Erdenleben zwecks letzten Ausreifens auf sich zu nehmen, also wird in ihr das erste Mal der Wille rege, Gott anzugehören und im Erdenleben das zu tun, was ihr den Zusammenschluß mit Ihm einträgt. Doch sie muß diesen Willen auch im vollen Bewußtsein als Mensch zur Ausführung bringen. Und darum wird sie gewissermaßen frei ins Erdenleben gestellt, auf daß sie sich entscheiden kann, und diese Entscheidung kann der Mensch erst treffen, so wie ihm seine Entfernung von Gott bewußt wird. Also er muß seinen mangelhaften Zustand erkennen und die Vollkommenheit anstreben, wodurch er also auch Gott Selbst anstrebt. Dann wird auch sein Wille tätig, und dann versieht ihn Gott auch mit Kraft und lässet ihn nimmermehr zurückfallen in die Hände des Gegners, dem sich der Mensch freiwillig entwunden hat.

BD 4706
Nächstenliebe ....
In der christlichen Nächstenliebe liegt die Begründung des Friedens und der Eintracht, sowohl im Großen als auch im Kleinen, d.h., Völker und Staaten werden in Frieden leben miteinander, wie aber auch die Menschen unter sich einträchtig zusammenleben werden, so ihr Verhalten vom Prinzip der Nächstenliebe ausgeht, sie einander nur Gutes erweisen wollen und bemüht sind, dem Mitmenschen Leid und Sorge fernzuhalten. Dann wird auf der Erde wirklich Friede sein .... doch wie weit sind die Menschen nun davon entfernt ....

Sie kränken einander und sind voller Rücksichtslosigkeit, wenngleich sie auch nicht bewußt dem Menschen Schaden zufügen wollen, doch von Liebe zueinander ist nichts zu spüren, und darum ist auch der große geistige Verfall so offensichtlich, denn ohne Liebe kann der Mensch auch nicht geistig streben, ohne Liebe gibt es keinen geistigen Fortschritt .... es gelangen die Menschen nicht zum Ziel .... Wenige nur lassen noch das Gesetz der Liebe gelten, das aber erfüllt werden muß, ansonsten es keinen Frieden geben kann.

Und so soll sich jeder einzelne ernstlich fragen, wie er sich diesem Gesetz gegenüber verhält .... er soll sich fragen, ob er alles tut, was in seinen Kräften steht, um Freude zu machen, um Leid zu lindern und der Not zu steuern, die ihm offensichtlich wird und seine Hilfe erfordert. Es soll der Mensch mehr an andere als an sich denken, dann wird er auch sehen, woran es fehlt und Abhilfe schaffen können. Es soll der Mensch alles vermeiden, wodurch er seine Mitmenschen kränkt, dagegen alles tun, womit er ihnen Freude macht.

Fraget euch ernstlich, ob ihr euch rechtfertigen könntet, so eine solche Rechtfertigung von euch gefordert würde. Und ihr werdet viele Unterlassungen entdecken, die dann eine Sünde sind, wenn der Mitmensch dadurch leidet oder darbt, sei es seelisch oder körperlich. Helfet, wo ihr helfen könnet und bewahret den Nächsten vor Leid, wo ihr dies vermöget .... Lasset niemals die Ichliebe vorsprechen, lasset niemals den Nächsten hungern, so ihr selbst es euch gut gehen lasset .... Es ist dies wörtlich und auch bildlich zu verstehen, denn auch ein freundliches Wort, ein guter Blick, eine hilfreiche Handlung können den Mitmenschen laben und stärken, darum lasset es daran nicht fehlen.

Übet die Nächstenliebe .... und euer Erdenleben wird harmonisch verlaufen, es wird Friede sein und Eintracht in und um euch, und so alle Menschen diesem Gebot entsprechend lebten, wäre wahrlich das Paradies auf Erden. Wie aber sieht es in der Welt aus? Alle schlechten Eigenschaften, Habgier, Haß, Neid, Zwietracht, Unaufrichtigkeit und Eigenliebe beherrschen die Menschen, sie sind einander nicht Freund, sondern Feind, sie achten einander nicht, sondern suchen sich selbst hervorzuheben, sie legen keine lindernde Hand auf Wunden, sondern schlagen neue, und also wird das Übel stets größer und stürzet die Menschen ins Verderben. Die Liebe ist erkaltet unter den Menschen, und das ist das Ende ....

Denn wo die Liebe nicht mehr ist, verhärtet sich jegliche Substanz, wo das Herz keine Liebe mehr empfinden kann, dort geht auch jegliche Erkenntnis verloren, also wird auch alles Leben ersterben, denn nur die Liebe allein ist Leben .... Ihr Menschen könnet daher wohl körperlich noch leben, doch geistig seid ihr tot, so ihr bar jeder Liebe seid. Immer wieder wird euch die Liebe gepredigt, lasset diese Ermahnungen nicht an eurem Ohr verhallen, sondern wisset, daß sie die letzten Rufe sind aus der Höhe; wisset, daß nicht mehr viel Zeit ist bis zum Ende, ihr aber gerichtet werdet nach eurer Liebe. Darum sorget, daß ihr das Gericht nicht zu fürchten brauchet .... Übet euch in der Nächstenliebe und erwerbet euch dadurch den ewigen Frieden .... Amen

BD 4709
Die Kraft zur Entfaltung der Seele ist die Liebe

BD 4711
Überwinden der Materie ....

Vergesset nie, daß ihr wohl Kinder der Welt seid, die Welt aber überwinden müsset, um Anwärter Meines Reiches, das nicht von dieser Welt ist, zu werden und daß das eure eigentliche Erdenlebensbestimmung ist. Erachtet nicht euer Erdenleben als Selbstzweck, sondern wisset, daß es nur Mittel zum Zweck ist und daß der Zweck nur der ist, euch von der Materie zu lösen, also die Welt völlig zu überwinden. Ihr seid zwar hineingesetzt worden in diese Welt und umgeben von Materie, die ihr euch auch zunutze machen könnet, doch immer nur in einem Maß, daß sowohl ihr, wie auch die von euch genützte Materie, dienet, daß ihr eigentlicher Zweck erfüllt wird und gleichzeitig ihr durch Nutzung der Materie in der Lage seid, wieder den Mitmenschen zu dienen und so in der Nächstenliebe tätig seid.

Ihr sollt die Materie überwinden, doch die Materie wird euch überwinden .... sie wird eure Gedanken, eure Seelen, zu fesseln suchen, denn das ist die Verführung der Welt, daß euch alles Weltliche so reizvoll vor Augen tritt, daß euer Verlangen danach rege wird und dieses Verlangen jedes andere Gefühl ersticken kann, wenn nicht dagegen angekämpft wird. Ihr steht mitten in der Welt, hinter euch liegt die materielle Welt, d.h., alles in der Materie gebundene Geistige umgibt euch noch, doch vor euch liegt das geistige Reich, und beide Reiche suchen ihren Einfluß auf euch auszuüben. Eure Sinne aber sind noch von der materiellen Welt gefangen und finden also den Eintritt in das geistige Reich nicht.

Darum müsset ihr kämpfen wider euer Verlangen, ihr müsset ankämpfen gegen alle Begehrlichkeit, die Irdisch-Materielles zum Ziel hat. Und um das leichter zu können, wird euch die Wertlosigkeit alles dessen vorgestellt, was euch umgibt; die Unbeständigkeit und Nichtigkeit der materiellen Dinge lasse Ich euch ständig erkennen, auf daß ihr eure Herzen davon löset, auf daß ihr frei werdet von der Materie und nun ungehindert in das geistige Reich eingehen könnet, indem ihr eure Gedanken dorthin lenket, wo es kein Vergehen mehr gibt, wo alles beständig und unvergänglich ist, was ihr euch an geistigen Gütern erwerbet.

Ihr stehet wohl mitten in der Welt, könnet aber gleichzeitig auch das geistige Reich einnehmen, so eure Seele dieses begehret und nur noch dem Körper das Recht einräumet, in der Materie zu weilen, von dieser jedoch völlig unberührt, weil die Seele, das Denken, Fühlen und Wollen des Menschen in geistigen Sphären weilt und dort das wahre Reich gefunden hat, wo sie sich wohl fühlt und es niemals mehr gegen die materielle Welt eintauschet.

Überwindet die Materie, stellet euch ihre Wertlosigkeit vor und wendet euch ab von den Gütern dieser Welt .... suchet Mein Reich zu gewinnen, und ihr werdet weit mehr besitzen, als euch die irdische Welt je bieten kann. Denn ob ihr auch Kinder der Welt seid, das geistige Reich steht euch offen und nimmt jeden an, der die Welt hinter sich lässet in seinen Wünschen und nur strebet nach oben, der in Mein Reich eingehen will, weil er erkannt hat, daß die irdische Welt Meines Gegners Anteil ist, und dem Ich darum helfe, daß er zum Ziel gelange .... Amen

BD 4711
Vergesset nie, daß ihr wohl Kinder der Welt seid, die Welt aber überwinden müsset, um Anwärter Meines Reiches, das nicht von dieser Welt ist, zu werden und daß das eure eigentliche Erdenlebensbestimmung ist.

BD 4711
Ihr sollt die Materie überwinden, doch die Materie wird euch überwinden

BD 4711
Überwindet die Materie, stellet euch ihre Wertlosigkeit vor und wendet euch ab von den Gütern dieser Welt

BD 4711
Denn ob ihr auch Kinder der Welt seid, das geistige Reich steht euch offen und nimmt jeden an, der die Welt hinter sich lässet in seinen Wünschen und nur strebet nach oben, der in Mein Reich eingehen will, weil er erkannt hat, daß die irdische Welt Meines Gegners Anteil ist, und dem Ich darum helfe, daß er zum Ziel gelange.

BD 4720
Das irdische Leben kann Ich regeln für euch, das geistige Leben aber müsset ihr selbst euch gestalten nach eurem Willen, und auf daß ihr durch nichts gehindert werdet in eurer Seelenarbeit, übernehme Ich für euch die Sorge um den Körper und wessen er bedarf zur Erhaltung und Erfüllung seiner Erdenaufgabe.

BD 4725
Leid und Not läutert die Seele, Leid und Not führt sie Mir näher, und Meine Gegenwart ist desto sicherer, je größer die Not ist. Denn Not ist ein Zeichen von Sorge um Meine Kinder, die, um Mir ganz anzugehören, erzogen werden müssen, deren Seelen sich also läutern müssen, um Mich aufnehmen zu können, um Meine Gegenwart ertragen zu können.

BD 4727
Und so machet euch frei von allen schweren Gedanken und ängstlicher Furcht, denn Einer ist ständig bei euch, Der euch liebt und euch darum schützet in jeder Gefahr des Leibes und der Seele, Einer ist da, Dem ihr euch schrankenlos anvertrauen könnet und Der euch nimmer ohne Hilfe läßt ....

BD 4729
Ohne die Liebe ist die Wahrheit nur Verstandeswissen, durch die Liebe aber ist auch das Herz an der Wahrheit beteiligt, und dann durchdringt die Wahrheit das ganze Wesen des Menschen.

BD 4729
Gott, die Liebe und die Wahrheit sind eins .... Die Liebe zu Gott und zum Nächsten hat unfehlbar auch die Zuführung der Wahrheit zur Folge, und die Erkenntnisfähigkeit geht dem Menschen zugleich mit der Wahrheit zu.

BD 4758
Ich werde euch niemals dem Irrtum preisgeben, so ihr nach der Wahrheit verlangt.

BD 4759
Ihr könnet Mich als euren Lehrer um alles fragen, und Ich werde euch antworten.

BD 4767
Liebeswerben Gottes um das Ihm abtrünnig Gewordene ....
Ihr Menschen seid Kinder Meiner Liebe, und diese Liebe bestimmte Mich, euch, die ihr euch freiwillig von Mir entfernt habt, immer wieder nahezutreten und um eure Liebe zu werben. Doch ihr seid ohne Gegenliebe, eure Herzen sind kalt, und Mein Werben ist vergeblich; Ich gewinne nur sehr wenige Herzen, die Mir ihre Liebe schenken und sich nach Meiner Vaterliebe sehnen und zu Mir zurückkehren, um sich ewig nicht mehr von Mir zu trennen. Doch Meine Liebe höret nimmer auf .... und Ich werde niemals nachlassen, um das zu werben, was Mir abtrünnig wurde, weil es ohne Meine Liebe bestehen zu können glaubte.

Denn es ist Mein Anteil, es ist Kraft von Meiner Kraft, die Ich nimmermehr entbehren will, weil sie Ausstrahlung Meiner Liebe, also Meiner Selbst ist. Was von Mir ausgegangen ist, muß unweigerlich wieder zu Mir zurückkehren, weil es zu Mir gehört. Und darum könnet ihr euch wohl willensmäßig von Mir entfernt halten, auch ewige Zeiten hindurch, ihr werdet es doch nicht verhindern können, daß Ich immer wieder Meine Hände nach euch ausstrecke, um euch zurückzuholen in das Reich der Liebe, ihr werdet einstens doch Mein werden und bleiben bis in alle Ewigkeit. Ich liebe euch, Ich verlange nach euch, aber Ich zwinge euch nicht, zu Mir zurückzukehren und Mich wieder zu lieben.

 Meine Liebe aber bedeutet höchste Seligkeit für euch, die ihr aber erst empfinden werdet, so ihr Mir eure Liebe schenket, so ihr euch Mir hingebt, so ihr euren Willen gänzlich dem Meinen unterstellt, nicht aus Furcht, sondern aus Liebe .... Ich will keine Geschöpfe, die sich Mir beugen müssen, weil Ich mächtig bin, und darum steht es ihnen frei, an Mich zu glauben oder nicht, sie sollen nicht durch den Beweis Meiner Existenz gezwungen werden, sich Mir zu ergeben, sondern nur die Liebe im Herzen wird ihnen diesen Beweis geben, dann aber habe Ich sie schon gewonnen, dann sind sie freiwillig Mein geworden ....

Wen Ich aber gewonnen habe, wessen Liebe Mir gehört, den ziehe Ich an Mein Herz und lasse ihn ewiglich nimmer, und er wird Meine Liebe fühlen, wo er geht und steht. In seinem Herzen will Ich Wohnung nehmen und ständig bei ihm bleiben, ihm werde Ich den Beweis Meiner Liebe geben .... er wird Meine Stimme vernehmen im Herzen, es wird der Vater mit Seinem Kind Worte der Liebe reden, und unablässig werde Ich es belehren der vollsten Wahrheit gemäß .... Amen

BD 4769
Segen des Gebetes ....
Ihr alle nehmet die Gnade des Gebetes nicht oft genug in Anspruch, ihr sprechet alle nicht oft genug mit Mir, denn eine jede stille Zwiesprache mit Mir ist ein Gebet, das euch unnennbaren Segen einträgt für eure Seele. Sowie ihr gedanklich die Verbindung mit Mir herstellt .... weil ein jeder gute Gedanke Mich anzieht .... ist auch sofort die Zuleitung von Kraft möglich, weil Ich ständig Kraft ausstrahle, die alles durchdringt, was sich ihr öffnet. Eine Verbindung mit Mir muß immer für euch Menschen eine gute Auswirkung haben, und darum könnet ihr nicht oft genug euch in den Zustand des Kraftempfangs versetzen, wenngleich ihr körperlich wenig davon spüret, so ist doch die Seele ungemein gekräftigt, um fortgesetzt zur Höhe streben zu können.

Schon der Wille zur Annäherung an Mich, der in jedem Mir zugewandten Gedanken zum Ausdruck kommt, hat eine überaus günstige Wirkung, weil Ich diesen Willen sofort ergreife und dies also ein Plus bedeutet für die Seele. Der Mir zugewandte Wille gibt nicht eher Ruhe, bis die Verbindung mit Mir hergestellt ist, bis der Mensch leise Zwiesprache hält mit Mir, bis ein Gebet zu Mir emporsteigt, das nicht nur irdische Anliegen zum Inhalt hat, sondern auch um Gnade und Kraft, um das Heil der Seele fleht. Und stets werde Ich Meinem Kinde Gehör schenken, weil Ich es beglücken will geistig und irdisch.

Wüßtet ihr, welcher Segen auf einem stillen, demütigen Gebet zu Mir liegt, ihr würdet die Gnaden des Gebetes viel mehr nützen, ihr würdet oft Mich euch gegenwärtig sein lassen durch inniges Gedenken, denn es ist dies ein Erheben in geistige Sphären, es ist dies ein Verweilen im Reiche des Lichtes, was ihr körperlich zwar nicht empfindet, doch dereinst euch bewußt werden wird, wenn ihr die körperliche Hülle verlassen habt. Eure Seele ist schon dort, wo sie dereinst weilen wird .... sie läßt für die Zeit des Gebets die Erde zurück, die Seele enthüllt sich vor Mir und läßt sich von Mir bekleiden mit einem Lichtgewand, das zwar überaus durchsichtig ist, aber dennoch eine Hülle für die Seele, die ihr wohltut.

Die Seele gestaltet sich gewissermaßen um, und je öfter sich dieser Vorgang vollzieht, desto strahlender wird die Lichthülle, desto größer das Verlangen nach Mir. Die Seele fühlt sich nicht mehr endlos fern, sie kommt Mir vertraut entgegen, sie will Mich hören und fühlen, sie will Licht und Kraft empfangen .... Sie hält, irdisch gesehen, nun stille Zwiesprache mit Mir, sie betet im Geist und in der Wahrheit .... und ist, geistig gesehen, in Sphären des Lichtes, Mir nahe, nur aufgeschlossen für die Ausstrahlung Meiner Selbst.

Ein inniges Gebet muß die Seele zur Reife bringen, denn ein Mensch, der sich Mir innig zuwendet, der sucht auch alles zu erfüllen, was Ich von Ihm verlange .... Darum löset euch oft von dieser Erde, lasset eure Gedanken zur Höhe schweifen, suchet Mich in Gedanken, kommet zu Mir, zutraulich und gläubig .... Verweilet also im Gebet, still und andächtig Mir zuhörend, was Ich euch erwidere, und ihr werdet bald auch Mich verstehen lernen, ihr werdet Meine Stimme in euch vernehmen, ihr nützet dann die Gnade des Gebetes, weil ihr euch unmittelbar mit Mir verbindet und jede Verbindung mit Mir euch zur Seelenreife verhilft .... Amen

BD 4774
Bedeutung der Zeitepoche ....
Verkörperung Christi auf Erden ....
Eine Zeitepoche von größter Bedeutung findet nun ihr Ende, die nach der Sündflut begonnen hat und gewissermaßen einmalig ist. Denn in dieser Epoche stieg Gott Selbst zur Erde, um den Menschen einen gangbaren Weg zu zeigen, weil sie versagten, weil sie sich der Bedeutung ihres Erdenganges als Mensch nicht bewußt waren und zwecklos werden ließen, was höchst erfolgreich sein konnte .... weil sie das Erdenleben nicht nützten zur Aufwärtsentwicklung der Seele. Gott Selbst verkörperte Sich als Mensch auf der Erde in dieser Zeitepoche, Er nahm Fleisch an und lebte also als Mensch mitten unter den Menschen.

Was den Menschen bis dahin nicht gelungen war, das gelang Ihm, daß Er Sich als Mensch löste von allem Menschlichen und Gott zustrebte im freien Willen. Es ist falsch, anzunehmen, daß das Göttliche im Menschen Jesu Ihn bewahrte vor menschlichen Schwächen und menschlichem Empfinden; im Gegenteil, Er mußte ganz besonders ankämpfen dagegen und trug doch den Sieg davon, weil Ihm die Liebe Kraft gab und weil Sein Wille überaus stark war durch die Liebe.

Er lieferte also den Menschen den Beweis, daß es möglich ist, sich durch die Liebe zu einem Gott-gleichen Wesen zu entwickeln, was die Aufgabe eines jeden Menschen, also Sinn und Zweck des Erdenlebens überhaupt ist. Er lieferte den Beweis als Mensch und die Gottheit verband Sich mit Ihm, weil der Mensch Jesus Sich zur Liebe gestaltete. Dieser Akt also fand nach göttlichem Ratschluß in dieser Zeitepoche statt, und das ganze Universum nahm daran teil .... Die Menschen vor und nach der Menschwerdung Gottes auf dieser Erde haben teil an den Gnaden des Erlösungswerkes, das der Mensch Jesus also vollbracht hat für alle Wesen in der ganzen Ewigkeit.

Und doch geht nun auch diese Epoche zu Ende, weil die Menschheit das Erlösungswerk Christi völlig ignoriert und somit keine Hilfe in Anspruch nimmt, den Erdenlebenszweck zu erfüllen. Es gibt für diese Menschheit kein Mittel mehr, da sie das beste Mittel zurückweisen, bzw. unbeachtet lassen. Eine Epoche nimmt also nun ihr Ende, die überaus bedeutsam ist und doch nicht in ihrer Bedeutung erkannt wird. Doch das Erlösungswerk bleibt bestehen, die Gnaden des Erlösungswerkes werden gleichfalls in Ewigkeit nicht unwirksam werden; die Lehre Christi, das reine Wort Gottes, wird unvergänglich sein und in die neue Zeitepoche mit hinübergenommen werden, und ob auch die alte Erde vergeht insofern, als daß die gesamte Erdoberfläche umgestaltet wird und nichts mehr von den Schöpfungen der alten Erde erhalten bleibt.

Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt wird auf der neuen Erde der Inbegriff der geistigen Aufwärtsentwicklung bleiben, Sein göttliches Wort wird auch nun wieder gelehrt, es wird den Menschen der neuen Erde nahegebracht durch persönlichen Umgang mit der lichtvollen geistigen Welt, wie auch mit Gott Selbst, Der als Vater mitten unter Seinen Kindern weilt, die den Weg Christi gegangen sind und sich ebenfalls zur Liebe gewandelt haben. Mit ihnen wird Gott als die ewige Lebe verkehren wie ein Vater mit seinen Kindern. Und diesen Menschen der neuen Erde hat Jesus Christus die Seligkeit erkauft durch Sein Blut, durch Seinen Tod am Kreuze .... Amen

BD 4780
Groß ist die Gefahr, in der die Menschheit schwebt, und sie erkennet sie nicht. Sie ist sich nicht bewußt, daß sie am Abgrund steht. Der Taumel des Genusses läßt keine Gedanken an die Ewigkeit aufkommen, sie lebt und genießt oder sehnt sich nach Lebensgenuß. Das Verlangen nach der Welt überwiegt, und Ewigkeitsgedanken trägt nur selten ein Mensch in seinem Herzen, und das Ende ist nahe.

BD 4786
Unkenntnis, Irrtum und verdunkelter Geisteszustand sind stets nur dort anzutreffen, wo das Verlangen nach der Wahrheit nicht vorhanden ist, weil dies Voraussetzung ist, daß Gott als der Geber der Wahrheit und die ewige Wahrheit Selbst, Sich dem Menschen offenbart, denn wer die Wahrheit verlangt, dem wird sie auch geboten werden ....

BD 4788
Denn Gott, die Liebe und die Wahrheit sind eins .... Wahrheit und Liebe kann nicht dort sein, wo Gott außer acht gelassen, also nicht anerkannt wird. Gott und die Wahrheit kann nicht sein, wo die Liebe ausgeschaltet ist, und Gott und die Liebe wird jederzeit auch vollste Wahrheit, also rechtes Denken garantieren.

Darum kann in jeder Glaubens- oder Geistesrichtung auch die rechte Erkenntnis gewonnen werden, sowie diese die Liebe allem voransetzt und durch Ausüben derer der Geist des Menschen erleuchtet wird, so daß er also nun erkennt, was Wahrheit und was Irrtum ist, welche Lehren einer Geistesrichtung der Wahrheit entsprechen und was zusätzliches Menschenwerk und also irrig ist vor Gott. Ohne Liebe mangelt dem Menschen die Weisheit, denn diese ist die Auswirkung der Liebe, weshalb sich alle Menschen im Irrtum und falschem Denken bewegen müssen, die das Gesetz der Liebe nicht erfüllen, und darum fernab von Gott sind, Der die Liebe und die Wahrheit Selbst ist ....

BD 4788
Die Erkenntnis, welcher Glaube der rechte ist, ist sehr leicht zu gewinnen, sowie der Mensch in der Liebe steht, denn durch die Liebe wird der Mensch weise werden, also das Wissen von Gott entgegennehmen ....

BD 4793
Mit Riesenschritten geht es dem Ende entgegen, und wüßtet ihr, wie nahe es ist, so würdet ihr alle Zeit verwenden für eure Seelen, so ihr überhaupt an ein Leben der Seele nach dem Tode glaubt.

BD 4793
Bald, sehr bald kommt das Ende, doch zuvor zeige Ich Mich noch denen, die glauben wollen, und Ich spreche in ernster Sprache zu allen, auf daß sie sich besinnen und sich vorbereiten auf das Ende, das sehr bald folgen wird ....

BD 4794
Prüfet alles, was euch dargeboten wird, unter Anruf Gottes, und das Beste behaltet .... So will es Gott, auf daß Sein Geist in euch wirksam werde ....

BD 4814
Nur durch innige Verbindung mit Mir im Geist und in der Wahrheit könnet ihr zu diesem Ziel gelangen, und es ist dies die geistige Kommunion, die ihr anstreben sollet nur in eurem Herzen, wozu ihr keine äußeren Zeichen und Gebräuche benötigt, weil dieser Akt des Zusammenschlusses mit Mir nur die Vereinigung des Geistesfunkens in euch mit dem Vatergeist von Ewigkeit bedingt und diese Vereinigung nur im Herzen stattfinden kann, an jedem Ort und zu jeder Zeit .... wo immer das Herz recht liebeglühend nach Mir verlangt, dort werde Ich auch sein und Mich mit diesem Herzen vermählen ....

BD 4817
Die Wahrheit wird siegen, weil sie von Mir ist, Der Ich die ewige Wahrheit Selbst bin ....

BD 4818
Darum warne Ich euch noch einmal, Mein Wort leichtsinnig abzulehnen oder geringzuschätzen. Sehr bald werdet ihr Meines Wortes gedenken und in Mir Den erkennen, Der die Welt regieret und euer aller Schicksal lenkt, Der zu euch Worte der Liebe geredet hat, die ihr nicht annahmet als Worte des Vaters, weil die Stimme der Welt lieber gehört wurde von euch. Wachet auf, die ihr noch schlafet, und bereitet euch vor auf den Tag, der so sicher kommet, wie sich Mein Wort erfüllet, weil es die ewige Wahrheit ist ....

BD 4824
Wer Mich zu seinem Begleiter wählet, dessen Kraft wird wahrlich nicht erlahmen, denn es strömet von Mir Leben aus und jenem zu, der mit Mir geht, weil er Mich liebt ....

BD 4827
Jedes Gebet zu Mir um Glaubenskraft kann Ich nur mit den Worten erwidern: Liebet Mich, dann werdet ihr auch glauben können .... und die Liebe zu Mir schließet die Liebe zum Nächsten ein. Sonach müsset ihr nur gut und hilfreich gegen euren Nächsten sein, und euer Glaube wird wachsen zu jener Stärke, die unerschütterlich ist und jedem Ansturm standhält. Habt ihr aber einen tiefen, unerschütterlichen Glauben, dann verspüret ihr auch Mich in eurer Nähe, dann bin Ich euch stets gegenwärtig, und ihr seid euch dessen bewußt.

BD 4836
Sorget, daß eure Seelen leben, lasset sie nicht dem geistigen Tode verfallen, aus dem es keine Rettung gibt für endlos lange Zeit ....

BD 4840
Kirchengebote ....

Es gibt für euch keine besonderen Vorschriften von Mir aus, wie ihr euch zu den von Menschen erlassenen Kirchengeboten einstellen sollet. Alles, was ihr aus freiem Willen tut, wird von Mir gewertet, alles, was ihr im Zwang verrichtet, sei es aus Furcht vor Strafe oder auch aus Gewohnheit, gilt vor Mir nichts. Was Menschen euch gebieten, soll auch von Menschen entlohnet werden, niemals aber soll den Menschen ein Lohn von Mir aus versprochen werden, den Ich Selbst nicht verheißen habe. Ich aber kann nicht etwas gutheißen, was völlig Meinem Willen widerspricht, weil Ich den Menschen Willensfreiheit gegeben habe, die jedoch menschlich erlassene Gebote antasten, denn ein Gebot ist ein Zwang, der das Nützen des freien Willens ausschließt.

Ich Selbst habe den Menschen nur ein Gebot gegeben, das Liebegebot, das Grundgesetz ist und gehalten werden muß, soll nicht wider Meine ewige Ordnung verstoßen werden .... Das Liebegebot ist aber dennoch ein Gebot, das dem Willen des Menschen Freiheit läßt. Es besteht kein Zwang, der ihn zum Wirken in Liebe nötigt, er wird auch nicht von Mir aus in Strafe genommen, nur straft er sich selbst, weil er das einzige Mittel außer acht lässet, das für ihn Erlösung bedeutet aus einem selbstverschuldeten gebundenen Zustand. Ich gab den Menschen das Liebegebot, das erfüllt werden kann aus freiem Willen oder auch nicht ....

Die Menschen erließen zusätzlich Gebote, die Ich nicht gutheißen kann, denn sie sind nicht von der Liebe zu den Mitmenschen getragen, sondern lediglich Maßnahmen zur Stärkung der Macht, weil von dem Erfüllen dieser Gebote die Zugehörigkeit zu einer Organisation abhängig gemacht wird, die das Recht für sich in Anspruch nimmt, die wahre Kirche Christi zu sein. Damit stellte sie die Menschen unter Zwang, die nun im Glauben, sich zu versündigen, jene Gebote erfüllen und eben ihre ganze Aufmerksamkeit auf diese richten und .... Mein Liebegebot vernachlässigen ....

 Die Liebe kann sich nur in der Freiheit entfalten. Liebe und Zwang stehen im Widerspruch zueinander, und darum kann Ich auch in der Erfüllung der Kirchengebote keine Liebe zu Mir erkennen, solange sie traditionell erfüllt werden, gewissermaßen als Bekenntnis zu der Obrigkeit, die jene Gebote erlassen hat. Zudem sind jene Gebote auch nicht geeignet, die Liebe zu Mir aufflammen zu lassen, weil sie Michdarstellen als ein mit menschlichen Schwächen behaftetes Wesen, das Gehorsam, Ehrfurcht und Anerkennung fordert, wo Es nur geliebt sein will.

Vor Meinen Augen ist nichts Sünde als das, was gegen die Liebe zu Mir und zum Nächsten verstößt. Wie auch niemals sich Verdienste erwerben, die den kirchlichen Geboten nachkommen, weil sie Gebote sind, die sie erfüllen sollen .... Der freie Wille soll sich für Mich aus Liebe entscheiden, und darum benötigen die Menschen keinerlei Gebote außer Meinem, das Ich Selbst ihnen gab in Erkenntnis des Segens, der aus dem Erfüllen für jeden Menschen entspringt. Amen

BD 4845
Es ist die Seele für die Erdenmenschen ein Nichts oder ein fragwürdiges Objekt, in Wahrheit aber die herrlichste, Gottes Weisheit, Liebe und Allmacht bezeugende Schöpfung, die Ihn verherrlicht im geistigen Reich, die unvergänglich ist und zu ständiger Lobpreisung Gottes Anlaß gibt allen, die im Lichtreich weilen und selig sind ....

BD 4847
Vorgang der Wiederkunft Christi ....
Himmelfahrt ....

Meine Wiederkunft, Mein Kommen am Ende der Welt, wird von den Menschen angezweifelt, die nicht ganz fest im Glauben sind. Und doch könnten sie die einzelnen Phasen der Endzeit erkennen und auch Meine Gegenwart wahrnehmen, so sie nur achtsam wären. „Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende ....“ Diese Worte allein schon sollten genügen, daß ihr euch ein richtiges Bild machet von Meiner Wiederkunft. Daß Ich körperlich sichtbar nicht unter euch weile, müßte euch also den Sinn Meiner Worte geistig verstehen lassen. Ich weile geistig bei den Meinen, bis an der Welt Ende. Denn Ich bin ihnen gegenwärtig zu jeder Stunde und an jedem Ort, und das seit Meiner Auffahrt zum Himmel .... Denn Ich habe gesagt: Ich bleibebei euch .... Also war Ich geistig immer bei den Meinen und bleibe bei ihnen bis an der Welt Ende ....

Ich aber kündete den Menschen zu jener Zeit Meine Wiederkunft an, Mein Kommen in den Wolken. Sonach mußte diese Wiederkunft so zu verstehen sein, daß die Menschen Mich erschauen können, gleichwie Meine Jünger Mich auffahren sahen zum Himmel. Geistig zwar bin Ich immer bei euch Menschen, so ihr euch Meiner Gegenwart würdig erweiset. Leiblich aber komme Ich wieder, wenngleich nicht im irdischen Leib, doch denen schaubar, zu denen Ich wiederkommen will .... Ich habe aber die Wiederkunft angekündigt, folglich könnet ihr Menschen sie auch mit Gewißheit erwarten, so ihr Meinem Wort glaubt und zu denen gehöret, die das letzte Ende erleben.

Nicht ohne Grund gab Ich diese Verheißung vor Meiner Auffahrt in den Himmel. Ich ersah den Geisteszustand der Menschen in der Endzeit, Ich sah auch die ungeheure Not der Gläubigen, die Mir ihre Treue bewahren wollen und überaus stark bedrängt werden, und Ich sah ihr Ringen, den schwersten Kampf, den die Menschen um Meines Namens willen ausfechten müssen .... Ich sah ihren Willen und die große Gefahr, inmitten von Teufeln standzuhalten. Und darum versprach Ich ihnen Meine persönliche Hilfe, die Ich auch leisten werde, so es an der Zeit ist.

Ich Selbst will kommen zu den Meinen und ihnen beistehen im letzten Kampf. Und so werden Mich viele erschauen dürfen, denn Ich werde immer dort sein, wo die Not groß ist und die Meinen Mich brauchen .... Sie werden Mich sehen als Mensch mit Fleisch und Blut, doch nicht von einer Frau geboren, sondern Ich komme von oben und umgebe Mich mit einer euch schaubaren Form, auf daß ihr Mich ertragen könnet .... Und jeder, der Mich sieht, wird von Kraft durchflutet sein und den letzten Kampf auf Erden bestehen ....

Dann aber komme Ich in den Wolken, um die Meinen heimzuholen in das Reich des Friedens. Dieses Kommen wird genau so stattfinden wie umgekehrt Meine Auffahrt zum Himmel. Ich werde strahlend im Licht .... doch von Wolken verhüllet, um euch schaubar sein zu können .... zur Erde niederkommen und die Meinen versammeln, um sie zu retten aus größter Not und Bedrängnis von seiten der Dämonen der Unterwelt wie auch vor dem letzten Zerstörungswerk, dem alles zum Opfer fällt, was lebt in, auf und über der Erde.

Doch dieses Kommen in den Wolken wird auch nur von denen gesichtet werden, die zu den Meinen gehören, denn die Anhänger Meines Gegners vermögen Mich nicht zu schauen. Es ist eine geistige Wiederkunft und doch auch irdisch wahrnehmbar, doch eben nur von jenen, die geistig wiedergeboren sind, die im tiefen, lebendigen Glauben stehen und also sowohl Meine ständige Gegenwart bis an der Welt Ende wie auch Mein sichtbares Wiederkommen ohne Zweifel gelten lassen, weil das Herz, der Geistesfunke im Menschen, sie belehret und sie sonach zu denen gehören, bei denen Ich bleibe bis an der Welt Ende .... Sie glauben es, daß Ich wiederkomme, und ihren Glauben lasse Ich nicht zuschanden werden .... Amen

BD 4852

Erkennen Gottes und Glaube nicht ohne Liebe ....

Ihr werdet euch nicht zu Mir bekennen, so ihr ein Leben ohne Liebe führet, weil ihr dann Mich auch nicht zu erkennen vermögt und ihr euch nicht für etwas einsetzet, das euch selbst zweifelhaft ist. Die Liebe allein erhellet euren Geist, die Liebe allein macht euch fähig, an Mich zu glauben. Doch unter Glaube ist nur eine feste innere Überzeugung zu verstehen, nicht Worte, von denen das Herz nichts weiß. Die Liebe gebäret diese feste Überzeugung, also wird ein Glaube ohne Liebe nicht möglich sein, selbst wenn euch Meine Existenz ständig mit beredten Worten gepredigt wird.

 Sowie ihr aber in der Liebe stehet, bin Ich Selbst in euch, und dann müsset ihr Mich auch anerkennen, weil ihr Mich spüret, selbst wenn es euch nicht bewußt ist. Es treibt euch dann euer Herz dazu, ihr wünschet es, daß Ich bin, und ihr werdet Mich daher auch erkennen, weil Ich Mich denen offenbare, die durch die Liebe Mir verbunden sind. Diese Offenbarungen sind ganz verschiedener Art, doch immer ist ein überzeugter Glaube das Resultat; ihr lehnet Mich dann nicht mehr ab, sondern ihr erkennet Mich an und tretet auch den Mitmenschen gegenüber für Mich ein, und alles dieses bewirket die Liebe ....

So ihr Werke der Liebe verrichtet, nehmet ihr schon Meine Kraft in Anspruch, und wessen Kraft ihr nützet, den könnet ihr nicht ableugnen. Die Ursubstanz Meines Wesens ist Liebe, aus der gleichen Substanz seid auch ihr, Meine Geschöpfe .... Seid ihr nun ohne Liebe, so spüret ihr nichts mehr von jener Urkraft, deren Quell Ich bin. Also bin Ich auch nicht für euch erkenntlich, und sonach seid auch ihr Meiner nicht bewußt. Dann ist die Lehre von Gott für euch nur ein leerer Begriff, ohne Sinn und Verstand. Erst die Liebe gibt euch die Erkenntniskraft, ihr fühlt euch nun als ein Produkt einer machtvollen Kraft, die ein Wesen sein muß in höchster Vollendung ....

In euch ist ein Licht entzündet worden durch die Liebe .... Ihr werdet Mich erkennen und lieben, das Licht in euch wird immer heller leuchten, ihr werdet reifen im Erkennen, d.h. ein tiefes Wissen empfangen von Mir, ihr werdet euer Wesen dem Meinen anzugleichen versuchen, und ihr werdet Mich auch vor der Welt bekennen, weil euch die Liebe stark und gläubig macht und ihr nur in diesem Glauben allen Menschen Widerstand leisten könnet, die eure Liebe zu Mir erschüttern wollen. Die Liebe verbindet euch mit Mir und macht euch zu Meinen Kindern, und ihr habt dann das Ziel erreicht, das euch gesteckt ist für euer Erdenleben als Mensch .... ihr glaubt an Mich und liebet Mich und schließet euch nun auf ewig mit Mir zusammen .... Amen

BD 4853
Es wird die Sünde überhandnehmen, und ohne Verantwortungsgefühl werden die Menschen dahinleben in Lust und in der Sünde, denn der Satan regieret die Welt, und ihm sind die Menschen hörig. Und willig folgen sie seinen Einflüsterungen, schwach und widerstandslos erliegen sie seinen Versuchungen, sie erfüllen des Körpers Begierden und haben vor nichts Abscheu, die Sünde lockt sie, und so versinken die Menschen in ihrem Sumpf. Es geht dem Ende entgegen .... Wer auf das Gebaren der Menschen achtet, der weiß auch, welche Stunde geschlagen hat, daß die Erde reif ist für den Untergang und daß die Menschen ihren Erdenlebenszweck vergessen und also vor dem Abgrund stehen.

BD 4857
Auftrag zum Wirken ....
Letzte Mahnungen vor dem Ende ....

Jede Stunde müsset ihr bereit sein zum Wirken für Mich, so euch der Auftrag dazu wird, den ihr im Herzen empfindet als von Mir gegeben. Und ihr werdet es mit aller Deutlichkeit empfinden, was ihr tun sollet, und keinen inneren Widerstand leisten, es wird euch selbst von innen drängen, das zu tun, was Mein Wille ist. Euch erscheint zwar alles selbstverständlich und von selbst an euch herantretend, doch immer bin Ich es, Der euch führt und auch in euch das Empfinden legt für euer Denken und Handeln, sowie ihr nur bereit seid, Mir zu dienen, also euren Willen dem Meinen unterstellt.

Die Zeit treibt gewaltig schnell vorwärts, doch eine Änderung des Willens bringt sie nicht mehr zuwege; die Menschheit hält ihr Gesicht von Mir ab- und der Materie zugewandt, sie entfernt sich stets mehr und mehr von Mir, sie wird von der Gegenkraft erfaßt, und wenige nur sind noch aufzuhalten am Wege, der nach unten führt, wenige nur hören auf die Stimme der Warner in der Wüste ihres Lebens .... Denn Ich lasse die Menschen nicht ungewarnt so kurz vor dem Ende, Ich sende ihnen sehr oft Warner und Mahner entgegen, die hinweisen auf das nahe Ende und sie beschwören, abzulassen von der Jagd nach irdischen Gütern, die ihren Blick nach oben zu lenken suchen und ihnen das Gericht ankündigen .... Doch wer höret sie an?

Wer glaubt noch an einen Gott, vor Dem sie sich verantworten müssen, wer weiß noch um den eigentlichen Zweck des Erdenlebens, und wer glaubt noch an ein Leben nach dem Tode? .... Ihr Gott ist der Mammon, ihr Lebenszweck ist materieller Besitz, und an ihren Tod denken sie wie an ein gefürchtetes, unvermeidliches Ende jeglichen Seins. Und so sie Meine Boten nicht anhören, kann ihnen auch nicht der Leerlauf ihres Lebens und ihr völlig verkehrter Wille vorgestellt werden und es ist eine Wandlung des Denkens unmöglich.

Doch ein anderes Mittel als die Verkündigung Meines Evangeliums gibt es für sie nur noch in Form von übergroßer Not .... eine Not, die ihnen aber durch Meine Boten zuvor angekündigt wird, auf daß sie glauben lernen, so sie willig sind. Und dazu benötige ich euch, Meine Diener auf Erden, jetzt schon und ganz besonders in der kommenden Zeit, weil der großen Not bald das Ende folgt; weil ihr den Menschen sagen sollet, daß sie das letzte Gericht zu erwarten haben, auch wenn sie nicht glauben .... Immer und immer wieder sollen sie es hören, bis sie die Zeichen der Zeit beachten und ein nahes Ende in Erwägung ziehen, wenngleich sie nicht davon überzeugt sind.

Es ist dies eure Aufgabe, für die Ich euch gedungen habe, daß ihr redet, wo euch Gelegenheit geboten wird, daß ihr euer Wissen den Mitmenschen zuführet, daß ihr, die ihr von Meinem Heilsplan Kenntnis habt, versuchet, den Mitmenschen den Abschluß dieser Erdperiode anzukündigen, und ihnen erklärt, daß der geistige Tiefstand solches begründet, weil Meine Liebe eine neue Rettungsaktion einleiten will, da die Zeit abgelaufen ist, die zur Erlösung den Menschen gesetzt war .... ihr müsset die Menschen aufklären, und wer euch anhöret und eure Worte beherziget, dessen Seele wird, ohne Schaden zu nehmen, aus allen Wirrnissen hervorgehen, sie wird gerettet werden vor dem Untergang am jüngsten Tage, weil sie Meine Hand noch zur rechten Zeit ergreift, die sich ihr liebevoll entgegenstreckt .... Amen

BD 4859 ( div. Fett )
Lehren im Zwang ....
Liebe im freien Willen .... (kath.!)

Ich will euch kein Gebot geben, nur raten will Ich euch, was ihr für eure Seele tun sollet. Denn auch Meine Liebelehre ist kein Gebot, weil die Liebe aus freiem Willen geübt werden muß, soll sie euch Erfolg eintragen. Ein Liebeswerk setzt auch die Liebe im Herzen des Menschen voraus; das Werk allein kann rein mechanisch ausgeführt werden und wird dann auch entsprechend bewertet. Niemals sage Ich zu euch: ihr müßt, sondern stets: ihr sollt .... Ein Zwang ist ein Gesetz, dessen Nichterfüllen Strafe nach sich zieht.

Ich aber strafe euch nicht, so ihr das Gesetz der Liebe übertretet, weil dieses wohl an sich ein Gesetz ist, d.h. Meiner ewigen Ordnung angepaßt, Ich aber als Gesetzgeber, Der in Sich die Liebe Selbst ist, euch nicht in Strafe nehme, da dies Meiner Liebe widerspricht. Ich kann euch nur warnen, ohne Liebe zu leben, also euch raten, euch selbst zur Liebe zu formen, um Seligkeit genießen zu können, die ihr ohne die Liebe niemals empfindet. Was ihr als Gebot befolget, trägt euch indes keine Seligkeit ein .... Also bin Ich auch ein Gegner jeglichen Zwanges, da die Freiheit das Anrecht des Wesens ist, das aus Mir hervorgegangen ist.

Zwar wende auch Ich den Zwang an im Stadium des Wesens vor der Menschwerdung, doch dieser Zwang geht aus der Liebe hervor, die anders euch nicht zurückgewinnen könnte, die anders euch nicht die Freiheit verschaffen kann als durch Zwang .... euch aber unbewußt. Im Stadium des Menschen aber ist euch jeder Zwangszustand bewußt. Wird euch der freie Wille beschnitten, so verstößt das gegen Meine ewige Ordnung, da Ich euch den freien Willen gegeben habe, den ihr nach eigenem Gutdünken nützen könnet und sollet.

Und nun urteilet selbst, wer gegen Meine ewige Ordnung verstößt .... urteilet, indem ihr aufmerket, wo Zwang die Menschen bestimmt zu ihrem Lebenswandel. Ich kann den Zwang als geistiges Erziehungsmittel nicht gutheißen, denn im Zwang wird kein Mensch zur Höhe streben. Wo also Zwang angewendet wird zur geistigen Entwicklung, dort werdet ihr widergöttliches Wirken erkennen können, und Zwang ist überall dort, wo eine Strafe angedroht oder ein Lohn versprochen wird, denn beides sind Druckmittel, die den Menschen bestimmen sollen zu seiner Lebensführung.

Und Zwang ist überall da, wo sich Organisationen bilden, die ihre Mitglieder durch Maßnahmen zu fesseln suchen, sie also unfrei machen in ihrem Denken und Handeln .... (17.3.1950) Zwang ist auch dort, wo nicht geduldet wird, daß sich die Menschen Kenntnis verschaffen anderenortes, daß sie also frei aus sich heraus forschen und zur Wahrheit zu gelangen suchen. Jede Unfreiheit des menschlichen Willens ist nicht nach Meinem Willen, denn wofür sich der Mensch dereinst verantworten muß, das setzt auch seine Willensfreiheit voraus. Wo immer die Menschen zu ihrem Lebenswandel verpflichtet werden, durch Gebote oder Drohungen jeglicher Art, dort wird nicht Mein Wille vertreten, sondern der Wille dessen, der Mein Gegner und also euer Feind ist, wenngleich Mein Name im Munde geführt wird.

Denn aus der Unfreimachung des Willens gehen zahllose Irrlehren und zahllose Vergehen gegen Meinen Willen hervor. Es darf niemals der Wille eines Menschen als so unfehlbar recht gerichtet gelten, daß Tausende von Menschen blindlings ihm folgen und ihren Willen selbst nicht gebrauchen oder wider ihren Willen zu denken und zu handeln gezwungen werden. Selbst Meine reine, von oben euch zugeleitete Lehre darf nicht zwangsmäßig den Menschen zugeführt werden, sondern frei aus sich heraus sollen sie sich dafür oder dagegen entscheiden, wieviel weniger aber eine Lehre, die nicht mehr so unverbildet ist, wie Ich Selbst sie auf Erden gepredigt habe.

Immer muß den Menschen die Pflicht und auch das Recht zugebilligt werden, von Mitmenschen ihnen zugeleitetes Geistesgut zu prüfen und zu beurteilen. Und so die reine Lehre gepredigt wird, soll dies in Liebe geschehen, und die innere Überzeugung wird den Lehrenden dann die rechten Worte finden lassen, den Mitmenschen dafür zu gewinnen, doch jeglicher Zwang soll unterbleiben. Der Mensch, der Glaubens-willig ist und Mich sucht, der erkennt Mich auch und kann überzeugt glauben; er wird dann auch aus eigenem Antrieb die Liebe üben, doch nicht mehr aus Pflicht, sondern aus Liebe zu Mir, an Den er glaubt .... Zwang ertötet die Liebe, und jedes Werk der Liebe ist dann nur eine mechanische Ausübung, die von Mir nicht gewertet werden kann.

Du sollst lieben .... weil jeglicher Aufstieg die Liebe zur Bedingung macht; doch wirst du nicht gezwungen, du kannst auch dazu nicht gezwungen werden, weil dann die Liebe nicht Liebe wäre .... Bedenket dies wohl, und dann erkennet, welch Irrtum das Verbreiten Meiner Liebelehre ist auf dem Wege konfessioneller Bestimmungen .... Alles, was der Mensch tut zur Erlangung des ewigen Lebens, setzt Willensfreiheit voraus, also darf ihm kein Gebot gegeben werden, dessen Erfüllung mit Lohnverheißung oder Strafandrohung erzwungen wird .... Er soll nur belehrt werden über Mein Gebot der Liebe, das allein bedeutungsvoll ist und von dessen Erfüllen das ewige Leben abhängt .... Amen

BD 4870
Es ist wenig Verständnis zu finden für die reine, von oben vermittelte Wahrheit, und die Menschen erkennen nicht den Wert des göttlichen Wortes. Sie werden von einem Lichtstrahl berührt und fliehen wieder in das Dunkel zurück, weil ihnen der Glanz nicht behagt. Sie sind ohne Verlangen nach der Wahrheit, sie glauben nicht an ihr Fortbestehen und leben daher nur für diese Erde. Und in dieser Zeit werden Seher und Propheten erweckt, die als Mahner und Warner vor die Menschen hintreten und ihnen den Untergang der Erde künden sollen.

BD 4893
Zur geistigen Wiedergeburt will Ich allen verhelfen, die eines guten Willens sind. Denn mit der geistigen Wiedergeburt beginnt erst das ewige Leben, der Zustand der Freiheit und Kraft, der Zustand der Seligkeit.

BD 4895
Wachet auf, ihr Schläfer, und begebet euch an die Arbeit, denn kurz ist der Tag, der euch noch beschieden ist bis zum Ende.

BD 4895
Wachet auf, ihr Schläfer, und begebet euch an die Arbeit, denn kurz ist der Tag, der euch noch beschieden ist bis zum Ende. Jede träge und nachlässige Arbeit wird sich rächen, und nur, wer fleißig ist und seine Arbeit im rechten Ernst ausführt, dessen Seele wird den Segen empfangen, der ein ewiges Leben bedeutet, während alles dem Tode geweiht ist, was versagt. Wachet auf, ihr Schläfer, und blicket um euch, und ihr werdet die Veränderungen bemerken, die das nahende Ende schon anzeigen. Ihr dürfet nichts als Zufall ansehen, sondern ihr müsset wissen, daß nichts über euch kommt ohne Grund und daß ihr es darum beachten müsset.

BD 4907
Denn Ich schütze alle vor Irrtum, die Mir dienen wollen und guten Willens sind ....

BD 4916
Das untrüglichste Zeichen des nahen Endes ist die Unaufgeschlossenheit der Menschen Meinem Wort gegenüber, das ihnen in reinster Form geboten wird.

BD 4923
Denn ein aus dem Herzen kommender Ruf wird von Mir gehört werden, und Meine Liebe wird einen jeden erfassen, der zu Mir rufet.

BD 4943
Darum rufet einem jeden zu: Schaffet und wirket, solange noch Tag ist, denn die Nacht kommt, wo ihr nicht mehr wirken könnt ....

BD 4950
Es muß die irdische Not sein, wenn die geistige Not so groß geworden ist, daß die Liebe im Herzen der Menschen erkaltet ist .... Dann sucht Gott, die Menschenherzen zu erwärmen an der Not der Mitmenschen, auf daß sie ihren Erdenlebenszweck erfüllen, durch dienende Nächstenliebe ihre Seelenreife zu erhöhen, denn nur die Liebe erlöset sie, nur die Liebe macht frei und gibt der Seele Licht und Kraft, nur die Liebe zieht die Seele aus der Tiefe empor zur Höhe, nur die Liebe führet sie aus dem Dunkel der Nacht zum Licht und zur Freiheit .... Amen

BD 4951
Hebet eure Augen auf zu Mir, von wo euch Hilfe kommt in geistiger wie auch irdischer Not ....

BD 4954
Ein Gott, dessen Wesen nicht erkannt wird als höchst vollkommen, wird fallengelassen, sowie es hart auf hart geht.

BD 4957
Wer leiden muß, der darf sich auch von Mir geliebt wissen, doch wem in aller Fülle des Lebens Güter geboten werden, der ist schon Meinem Gegner unterworfen, denn Ich kenne seinen Willen, und Ich zwinge ihn nicht zur Wandlung des Willens.

BD 4964
Ein Erdenkind, das sich dem geistigen Zustrom in Bereitwilligkeit öffnet, wird von den Lichtwesen in Liebe erfaßt und behütet ....

BD 4964
Ich, euer Gott und Vater von Ewigkeit, bin im Geist gegenwärtig allen denen, die Verbindung mit Mir haben wollen.

BD 4980
Wie ihr euch zur Wahrheit einstellet, so ist auch eure geistige Entwicklung.

BD 4986
Erwecket euch zu neuem Leben, denn nahe ist die Stunde, wo es sich entscheidet, ob die Seele das Leben oder den Tod gewählt hat. Nützet jede Gelegenheit, euch in Nächstenliebe zu betätigen, und wohltuend werdet ihr es empfinden, daß ein neues Leben euch durchzieht .... Dann habt ihr den Tod überwunden und brauchet das letzte Ende nicht zu fürchten, denn dann steht ihr selbst im Licht und in der Wahrheit, und ihr werdet leben ewiglich ....

BD 4990
Gott allein ist eure Rettung, suchet ihr Ihn nicht, dann geht ihr verloren für ewige Zeiten.

BD 4990
Liebe - Kraftempfang ....
Die Liebe ist erkaltet ....
Ernste Mahnung ....
Jeglicher Liebesdienst wirkt sich aus als Kraftempfang .... Würdet ihr Menschen dies beherzigen, so gäbe es für euch keinerlei Schwäche, weder im Glauben noch im Erkennen, und euer Leben würde ein leichtes sein. Ihr würdet zurückempfangen tausendfach, was ihr aus Liebe dahingebet, und darum hättet ihr auch keine irdische Sorge zu fürchten .... Wie aber sieht es in der Welt aus? Not und Elend, Unglaube und Unwissenheit kennzeichnet den Zustand der Menschen, und es weiset dieses alles auf das Ende hin ....

Die Liebe ist unter den Menschen erkaltet .... Also auch mangelt es ihnen an Kraft, die Folge des Liebewirkens ist. Es ist eine schwache Menschheit, die in Finsternis des Geistes dahingeht. Die Liebe ist unter den Menschen erkaltet .... Ihr könnet es nicht ermessen, wie schwerwiegend dies ist für deren Seelen, denn sie beweisen damit ihre Gottferne, weil die Gottnähe unweigerlich Kraftempfang bedeutet, die Gottnähe aber nur durch Liebeswirken gesichert ist. Was aber wollet ihr Menschen erreichen, so ihr ferne seid von Gott .... Dann führt jegliches Beginnen nur in den Abgrund, ob ihr auch noch so eifrig schaffet und wirket; denn ohne Gott seid ihr dem verfallen, der Sein Gegner ist und dem allein ihr euren elenden Zustand verdanket.

Gott allein ist eure Rettung, suchet ihr Ihn nicht, dann geht ihr verloren für ewige Zeiten. Gott allein ist Kraft und Macht und Herrlichkeit, und in Seiner Nähe werdet ihr leben in Seligkeit. Doch seid ihr ferne von Ihm, ist euer Geist verfinstert, blind und kraftlos wandelt ihr auf Erden, und blind und kraftlos gehet ihr ein in das geistige Reich, und euer elender Zustand nimmt zu durch eure Schuld.

Die Liebe allein macht euch frei, die Liebe allein führt euch Gott näher, die Liebe vermittelt euch Kraft und Licht, die Liebe erlöset euch. Überwindet euch selbst, die ihr noch stark in der Ichliebe steckt, wendet euch dem Mitmenschen zu und habet offene Augen für dessen Leid; helfet ihm, seid unentwegt in uneigennütziger Liebe tätig. Ihr werdet dann zunehmen an Kraft und Licht, ihr werdet Gott anstreben, Der Sich durch euer Liebeswirken euch offenbaret, Dem ihr durch euer Liebeswirken euch verbindet, so daß Er mit und in euch wirket.

Die Liebe ist erkaltet unter den Menschen .... Sorget, daß ihr nicht zu jenen gehört, für die es keine Rettung mehr gibt, weil sie Gott verlassen haben. Suchet euch Seine Nähe zu sichern durch Wirken in Liebe, und sorget, daß in euch sich die Kraft vermehre, daß ihr glaubet fest und unerschütterlich und durch die Liebe den Glauben lebendig werden lasset. Dann wird euch die irdische Welt nicht mehr belasten, ihr lebet in ständigem Streben nach dem geistigen Reich, ihr fühlet die Gegenwart Gottes und seid liebe- und krafterfüllt, und da ihr nun in und mit Gott lebet, wird euch alles gelingen, es wird eure geistige und auch eure irdische Arbeit gesegnet sein .... Lasset die Liebe nicht erkalten, auf daß ihr nicht zu jenen gehört, die das nahe Ende fürchten müssen, die fern sind von Gott und dem verfallen, der Sein Gegner ist .... Amen

BD 4992
Der rechte Weg zur Wahrheit wird nur selten beschritten, doch viele glauben, ihn zu gehen, und wandeln doch dicht daneben oder weiter davon entfernt.

BD 4993 (div. Fett)
Geistiger Zwang ....
Dogma ....
Die größte Gefahr für einen Menschen ist der geistige Zwang, der ihn am Erkennen und am Selbstentscheid seiner Willensrichtung hindert. Jeder Mensch ist ein Einzelwesen, das sich gestalten soll zur Vollkommenheit; jeder Mensch ist daher auch verantwortlich für seinen Lebenswandel, der nötig ist zur Erreichung des Vollkommenheitsgrades, und jeder Mensch muß sich daher frei entscheiden, er muß vor Mir von seinem Willen Zeugnis ablegen.

Dieses Zeugnis verlange Ich und erkläre Mich nicht einverstanden damit, daß ein Mensch seine Mitmenschen bestimmt, in dieser oder jener Richtung zu denken, zu wollen und zu handeln. Die Freiheit des Willens muß unantastbar sein, wird aber dann angetastet, wenn gesetzmäßig eine Willensrichtung festgelegt und der Mensch nun durch Versprechungen oder Drohungen bestimmt wird, sich in dieser Richtung zu bewegen .... Einen solchen Willenszwang werde Ich nie und nimmer anerkennen, selbst wenn Ich nicht offen dagegen vorgehe, um eben wieder keinen Willenszwang auszuüben.

Der Mensch ist ein denkendes Einzelwesen, dem Ich die Fähigkeit gegeben habe, frei wollen und denken zu können, und zwar nur zum Zwecke einer Entscheidung im letzten Stadium der Entwicklung des Geistigen auf Erden, und der dann seinen Lohn empfangen wird in der Ewigkeit, seinem Willensentscheid entsprechend. Es ist wohl gut und von Mir gewollt, daß ein Mensch den Mitmenschen in Kenntnis setzt von der Auswirkung eines recht oder falsch genützten Willens, es ist von Mir gewollt, wenn er Aufklärung empfängt jeder Art über das Verhältnis, in dem er zu seinem Schöpfer steht, doch damit ist auch genug getan, daß er recht belehrt wird .... daß ihm die göttliche Liebelehre zugeführt und er auch zur Ausübung uneigennütziger Nächstenliebe angehalten wird. Doch alles soll ohne Zwang geschehen ....

Der Mensch soll belehrt werden, aber nicht dazu gezwungen, eine ihm vermittelte Lehre anzunehmen, weil er seinen Willen nützen soll nach eigenem Ermessen und eigenem Antrieb. Ich gab dem Menschen den freien Willen, ihr aber nehmt ihm denselben und nützet also euren Willen verkehrt, wenngleich ihr glaubet, für Mich zu wirken und in Meinem Auftrag. Niemals aber habe Ich Meinen Aposteln den Auftrag gegeben, Meine Lehre als Glaubenszwang zu verbreiten, weil ein Glaube im Zwang niemals ein Glaube ist, der heilsam wäre für die Seele und deren Aufwärtsentwicklung.

Immer fordere Ich nur von den Menschen den Glauben an Mich als höchst vollkommenes Wesen, Ich fordere nur den Glauben an Meine Allmacht, Weisheit und Liebe und an die Kraft der Liebe .... Denn so ihr dieses glaubt, werdet ihr selbst an euch die Kraft der Liebe erfahren und alles andere von selbst erkennen, was zu glauben nötig ist, denn dann wirket Mein Geist in euch, der euch wahrheitsgemäß belehret. Doch ein erzwungener Glaube trägt euch keine Vollendung ein, ein erzwungener Glaube wird auch selten lebendig werden, und einen erzwungenen Glauben kann Ich nicht bewerten als freien Willensentscheid, weil der Wille noch nicht in euch tätig wurde, sondern ihr euch erziehungsmäßig zu einer Geistesrichtung bekennt, ohne sie recht geprüft zu haben auf ihren Wert oder Unwert.

Was Ich zu glauben von euch fordere, ist, daß ihr nur durch die Liebe selig werdet .... Doch auch diesen Glauben müsset ihr euch selbst erwerben; ihr könnet wohl die Lehre davon entgegennehmen, müsset aber dann erst die Liebe üben, um in euch dessen gewiß zu werden, daß die Liebe eine geistige Kraft ist, und diese innere Gewißheit erst ist ein überzeugter Glaube, der lebenerweckend ist, weil er im freien Willen gewonnen wurde.

Jeglicher Zwang ist ein Zeichen der Unvollkommenheit, weil jeglicher Zwang gegen die Freiheit verstößt, die aber uranfänglich dem geistigen Wesen eigen war und die es darum auch wiedergewinnen muß, um selig zu werden. Wie können Zwangsmaßnahmen als Meinem Willen entsprechend angesehen werden, die den Menschen die geistige Freiheit nehmen .... wenn der Mensch also gewissermaßen pflichtgemäß etwas glauben muß, was von Mir aus völlig freie Überlegung und Annahme verlangt?

Ich als der oberste Gesetzgeber habe bis auf das Liebegebot, das auch die zehn Gebote durch Moses in sich schließt, das aber auch nur dann erfüllt wird, wenn die Liebe freiwillig geübt wird, den Menschen kein weiteres Gebot gegeben, weil ein solches dann wider Mich Selbst zeugen würde oder den freien Willen des Menschen zweifelhaft werden ließe. Die Menschen aber maßen sich an, Gesetze zu erlassen, ohne die Befugnis dazu zu haben. Sie tasten somit den freien Willen des Menschen an ....

Jedes Gesetz ist Zwang und jeder Zwang entgegen Meinem Willen. Sowie sich der Mensch nicht mehr in Freiheit seines Denkens bewegen kann, sowie er eine Lehre glauben muß, ist seine Willensprobe auf Erden hinfällig, denn er selbst soll sich entscheiden, nicht aber eine Entscheidung treffen im Zwang. Und Zwang ist jede dogmatische Lehre, ganz gleich, ob sie der Wahrheit entspricht oder nicht. Jedes Dogma ist eine Vergewaltigung des freien Willens .... der unfrei ist im Augenblick geistiger Entscheidungen, weil diese ihm vorgeschrieben ist und nur umgangen werden kann durch Begehen einer Sünde.

Von Mir aus hat jeder Mensch das Recht einer freien Entscheidung, Ich fordere nur Nachdenken über das, was von ihm zu glauben gefordert wird. Kann er es nicht überzeugt annehmen trotz Nachdenkens darüber, so rechne Ich ihm das nicht als Sünde an; wohl aber sündigt er, wenn er sich zu einer Lehre bekennt mit dem Munde, ohne sein Herz befragt zu haben. Denn jeder Mensch ist für sich allein verantwortlich, und eine Vermessenheit ist es, wenn ein Mensch das Denken und Glauben von Tausenden und aber Tausenden bestimmen will durch ein Gebot, als das stets eine dogmatische Lehre anzusehen ist.

Alles, was die Willensfreiheit des Menschen antastet, kann niemals Meine Zustimmung finden, denn Ich Selbst bestimme nicht einmal die Menschen zur Annahme der Wahrheit, so ihr eigener Wille nicht danach verlangt. Ich belehre wohl die Menschen ständig und führe ihnen die reine Wahrheit zu, doch einem jeden steht es frei, sie anzunehmen oder abzulehnen, und so auch sollet ihr nur eure Mitmenschen belehren in aller Liebe, aber ihnen jegliche Freiheit einer Entscheidung lassen, weil ein Glaube im Zwang von Mir nicht gewertet wird .... Amen

BD 5030
.... allen Menschen wird die Gelegenheit geboten, Einkehr zu halten in sich selbst, sich fragend zu beschäftigen in Gedanken mit dem Leben nach dem Tode, allen Menschen wird durch Wort und Schrift ein Lichtstrahl gebracht, der in ihren Herzen zünden kann, und keiner wird sagen können, völlig ohne Hinweis geblieben zu sein .... Doch des Menschen Wille ist frei .... Die Zeit aber vergeht mit Windeseile, und der letzte Tag rückt immer näher.

BD 5038
Die Macht des Satans ist wohl groß, größer aber als diese ist Meine Liebe .... Also ist auch seiner Macht eine Grenze gesetzt, weshalb ihr ihn nicht zu fürchten brauchet, die ihr nach Meiner Liebe verlanget.

BD 5038
Ich bin der gute Hirt und lasse Mein Leben für Meine Schafe .... Vergesset dieses Wort nicht, und ihr werdet euch stets von Mir behütet wissen und Meinen Gegner nicht zu fürchten brauchen ....

BD 5039
Und niemals kann der Satan herrschen in einem Menschen, von dem Gott schon Besitz ergriffen hat durch dessen Willen ....

BD 5051
Liebe und Leid kristallisiert die Seele und macht sie lichtempfänglich, Liebe und Leid löst die dichte Umhüllung und vergeistigt die Seele, so daß sie völlig unbeschwert in das geistige Reich eingehen kann.

BD 5051
Das Erdenleben ist nur kurz, und wäre es auch eines der schwersten und leidvollsten, es steht dennoch nicht im Vergleich zu jener Seligkeit, die Anteil ist dessen, der den Grad der Gotteskindschaft auf Erden erreicht. Doch immer wieder sei euch gesagt, daß ihr nur mit Meiner Unterstützung, mit der Vermittlung von Gnade und Kraft fähig seid, diesen Grad zu erreichen, und daß ihr darum immer mit Mir in Verbindung bleiben müsset, denn ohne Mich könnet ihr nichts tun ....

BD 5067
Mein Reich ist nicht von dieser Welt .... suchet ihr Mich in Gedanken, so stellet ihr die irdische Welt schon bewußt hinter euch, denn die Welt lässet keine Gedanken an Mich aufkommen, d.h., wer in ihr verkettet ist, der gedenket nicht Meiner, sondern er ist dem hörig, der in der Welt regieret ....

BD 5068
Die Liebe zum Nächsten bedinget wohl eine gewisse Selbstüberwindung, weil der Mensch opfern muß, was er besitzet, weil er sich lösen muß von dem, was ihm selbst lieb ist, um es dem Nächsten zuzuwenden, der in Not ist. Doch er gewinnt tausendmal mehr, als er hingibt, denn mit jedem Werk der Liebe kommt er Mir Selbst näher, mit jedem Liebeswerk verringert er die Entfernung von Mir, und mit jedem Liebeswerk empfängt er selbst Licht und Kraft, die Ausströmung Meiner ewigen Liebe.

BD 5068
Liebe zu üben ist also die Aufgabe, die euch für die Zeit eures Erdenwandels gegeben wurde, immer nur uneigennützig liebetätig zu sein, zu geben, zu helfen und so ständig Gegenliebe zu erwecken .... Eine weitere Aufgabe habe Ich euch nicht gestellt, denn so ihr diese erfüllet, tut ihr alles, was zum Bestehen der letzten Willensprobe auf Erden erforderlich ist; denn wer die Liebe übet, der strebet Mich Selbst an, Der Ich die ewige Liebe bin.

BD 5068
Übet die Liebe, entäußert euch dessen, was dem Mitmenschen mangelt, und bedenket ihn nach Kräften, dann wird in euch auch das Bewußtsein Meiner Gegenwart erwachen, und dann habet ihr etwas Köstliches eingetauscht gegen das, was ihr hingabet .... Eure Liebe hat Mich Selbst angezogen, und die Liebe in euch läßt nun eine Vereinigung zu, die vordem nicht möglich war .... die Liebe stellt den Zusammenschluß her mit der ewigen Liebe, der immer höchste Seligkeit nach sich zieht ....

BD 5069
Der frommen Gebärden achte Ich nicht, sind sie doch nur ein äußerliches Prunkgewand, das die Sicht in das Herz verhüllen soll.

BD 5070
Und ihr werdet alle den Frieden finden, den Frieden der Seele, den die Welt nicht zu geben vermag.

BD 5080
Nicht der Verstand wird euch Aufklärung geben können über den Wert der Glaubenslehren, so ihr euch dafür entscheiden müsset, Mich anzuerkennen oder abzulehnen, sondern nur ein liebewilliges Herz ist dazu fähig, zu urteilen, was der Wahrheit entspricht. Am Ende aber werden nur wenige Menschen von der Liebe zu Mir und zum Nächsten erfüllt sein, denn die Liebe ist unter den Menschen erkaltet. Und ebenso werden nur wenige Mich bekennen vor der Welt, weil der Verstand derer, die ohne Liebe dahinleben, alles zerpflücken wird und jede Lehre angreifen, die auf Mich als ihren Schöpfer und Erhalter hinweiset.

BD 5080
Wer sich Mir zuwendet noch in der letzten Zeit vor dem Ende, den nehme Ich mit Freuden an und erhelle auch seinen Geist, auf daß er erkenne die Liebe, Weisheit und Allmacht Dessen, Der verleugnet werden soll, Den der Verstand der Verständigen nicht gelten lassen will, Der aber Sich offenbart den Seinen, die an Ihn glauben und durch den Glauben selig werden ....

BD 5087
Die Welt gibt euch nimmermehr die Erfüllung, denn sie nimmt euch zuletzt doch alles, was ihr besitzet an irdischem Gut. Die Welt bedenket nur euren Fleischleib, nicht aber die Seele, und da der Fleischleib vergeht, steht die Seele arm und bloß am Tor zur Ewigkeit, wenn sie sich nicht auf Erden geistige Güter geschaffen hat.

BD 5088
Euch allen geht der Ruf zu aus der Höhe: Vergesset Meiner nicht, auf daß ihr nicht hilflos und allein seid, wenn die große Not über euch kommt.

BD 5088
Denn so ihr Mich vergesset, hat Mein Gegner euch gewonnen, und ihr müsset ihm hörig sein.

BD 5088
Mahnruf, Gott nicht zu vergessen ....
Kommende Not ....
Euch allen geht der Ruf zu aus der Höhe: Vergesset Meiner nicht, auf daß ihr nicht hilflos und allein seid, wenn die große Not über euch kommt. Denn in dieser Not wird euch irdisch niemand helfen können, dann werdet ihr nur auf Meine Hilfe angewiesen sein, doch ihr werdet Den nicht rufen, Der euch helfen könnte, weil ihr Seiner vergessen habt. Meiner vergessen aber heißt dessen Knecht sein, der Mein Gegner ist.

Denn so ihr Mich vergesset, hat Mein Gegner euch gewonnen, und ihr müsset ihm hörig sein. Doch helfen in der großen kommenden Not kann er euch nicht, und darum werdet ihr einsam und verlassen sein und unweigerlich dem Verderben preisgegeben, so ihr nicht in der letzten Stunde euch noch an Den wendet, Der euch das Leben gab. Denn die Not wird so arg werden, und eure Hilflosigkeit ihr gegenüber kann euch Meiner gedenken lassen, denn Ich Selbst trete euch durch diese Not nahe, um Mich euch in Erinnerung zu bringen.

Die Natur wird zu euch sprechen mit Donnerstimme, ihr Tosen und Brausen wird ein Entsetzen in euch auslösen, doch entfliehen könnet ihr nicht, von allen Seiten droht euch der Tod, und Menschen können nicht helfen und euch erretten aus eurer Lage, in die Ich euch nicht ohne Absicht versetze. Ihr sollt wieder erinnert werden an Mich, Den ihr wohl kennet, aber vergessen habt .... ihr sollt Mein Walten und Wirken erkennen auch in den Elementen der Natur .... Ihr sollt Mich erleben, denn Ich Selbst bin es, Der durch die Elemente der Natur zu euch spricht ....

Und auf diese Stimme müsset ihr hören, und wohl dem, der sie als Meine Stimme erkennt .... wohl dem, der sich selbst angesprochen fühlt und Meine Stimme in sein Herz dringen lässet .... wohl dem, der Mich nicht vergeblich reden lässet, sondern in sich geht und Zwiesprache hält mit Mir .... Ihn will Ich voller Liebe belehren, ihm will Ich seine Sünde vorhalten, ohne Mich gegangen zu sein in dieser Welt .... ihn will Ich aber auch aufnehmen in Meine kleine Herde, und er wird es nimmermehr bereuen, Meinen gewaltigen Worten aus der Höhe gefolgt zu haben ....

Dann werdet ihr fest zu Mir halten, und Mein Gegner wird keine Macht mehr haben über euch, denn die dann zu Mir gefunden haben, bleiben Mir auch treu, sie werden niemals allein und verlassen sein, und auch die Not wird für sie erträglich sein, weil Ich, Der Ich sie über euch Menschen sende um eurer selbst willen, diese auch wieder beheben kann, so es an der Zeit ist .... Amen

BD 5089
Verständlicherweise werde Ich Mich nicht denen offenbaren, die an ein direktes Wirken Meinerseits nicht glauben, weil sie auch einer Offenbarung keinen Glauben schenken und sich nur menschlich erklären würden, was jedoch Geisteswirken ist. Wer aber glaubet, daß Ich Mich Selbst oder durch Lichtboten den Menschen kundgebe, wer aus diesem Glauben heraus zu Mir betet, der wird nicht vergeblich Meiner Antwort warten.

BD 5095 ( Traget Mein Evangelium hinaus in die Welt, FETT )
Verkünden des Evangeliums ....
Hörer - Täter ....
Liebelehre ....
Verkündet den Menschen Mein Evangelium, und so sie es annehmen, wird alle Not behoben sein. Sie dürfen jedoch nicht nur Hörer, sondern sie müssen Täter Meines Wortes sein, soll dieses wirksam werden an ihnen und ihnen zum Frieden der Seele verhelfen. Täter Meines Wortes sein aber heißt in der Liebe leben, Werke uneigennütziger Nächstenliebe verrichten, die Ichliebe überwinden und so also das Wesen wandeln, daß es pur Liebe wird, wie es war zu Anbeginn ....

Die Liebe also mangelt euch, so ihr euch in geistiger und irdischer Not befindet, denn letztere lasse Ich dann Selbst über euch kommen, auf daß ihr in euch gehet und auch eure geistige Not erkennet. Und so heißt Mein Evangelium verkünden den Mitmenschen Meine Liebelehre vermitteln und sie darauf hinzuweisen, wie überaus wichtig ein Lebenswandel in Liebe ist, solange der Mensch auf Erden weilt. Alles erreichet ihr damit, Erkenntnis und Kraft schon auf Erden und dereinst ein ewiges Leben in Seligkeit.

Meine Liebelehre ist zwar bekannt unter den Menschen, doch befolgt wird sie nicht oder nur selten. Und darum können auch ihre Auswirkungen nicht erkannt werden, und die Seele ist in größter Not, weil sie in die Nacht des Todes versinkt, wenn der Mensch sein Erdenleben beschließt. Solange der Mensch lebt, bereitet ihm das Leben nach dem Tode keine Besorgnis. Dennoch muß er sich auf Erden schon vorbereiten, will er zum ewigen Leben erwachen, denn dazu ward ihm das Erdenleben gegeben. Ohne Liebe aber ist seine Seele schon auf Erden tot, ihr mangelt es an Licht, und die ständige Finsternis ist gleich der Erkenntnislosigkeit. Licht aber, d.h. Wissen um die ewige Wahrheit, geht aus der Liebe hervor.

Wie also sollen die Menschen Wahrheit entgegennehmen oder sie als Wahrheit erkennen, wenn ihnen dazu jegliche Fähigkeit mangelt, weil sie ohne Liebe dahingehen .... Darum lehrt sie zuerst, daß sie sich in der Liebe üben sollen, lehret sie, daß sie Meine Gebote erfüllen müssen, lehret sie, daß sie nur durch die Liebe selig werden können, daß nur die Liebe ihnen das Wissen erschließt um die Wahrheit und daß sie niemals zu Mir kommen können, wenn sie sich selbst nicht zur Liebe gestalten .... lehret sie, daß es um das Heil der Seelen und nicht um das Wohlbefinden des Körpers geht und daß nur die Liebe der Seele zum Aufstieg verhilft .... Dann seid ihr in Meinem Auftrag tätig als Verkünder der Wahrheit, und ihr wirket dann in erlösender Weise, so ihr selbst ihnen ein Leben in Liebe vorlebt und sie an euch die Wahrheit der göttlichen Liebelehre und ihre Auswirkung erfahren können.

Ihr seid unbegrenzt ermächtigt, eure Mitmenschen in das Wissen einzuführen, das in Mir seinen Ausgang hat, doch ihr Fassungsvermögen für dieses Wissen richtet sich ganz nach ihrem Lebenswandel, denn nur die Liebe gibt Helligkeit des Geistes .... also nur ein liebender Mensch wird das Verständnis haben für die Weisheit von oben, weshalb ihr ihnen als erstes die Liebe predigen sollet, um sie dann auch einführen zu können in die höhere Weisheit, auf daß sie aus dem Zustand der Unkenntnis zur Erkenntnis gelangen, die sie beglücken und nach immer tieferem Wissen streben lassen wird. Die Liebe ist der Schlüssel zur Weisheit, Weisheit ist Licht, das beseligt. Darum kann nur durch Liebe der Mensch zur Seligkeit gelangen, während ein Leben ohne Liebe ein Zustand geistiger Not ist, der der Seele erst zum Bewußtsein kommt, so sie die irdische Hülle verlassen muß.

Traget Mein Evangelium hinaus in die Welt .... Verbreitet Meine Liebelehre und ermahnet die Menschen, sich zu üben in uneigennütziger Nächstenliebe; dann traget ihr unermeßlich viel bei zur Erlösung irrender Seelen, dann seid ihr Meine rechten Jünger, die in Meinem Auftrag auf Erden tätig sind in der letzten Zeit vor dem Ende .... Amen

BD 5113
Es kann euch kein anderer Rat gegeben werden, als euch in der uneigennützigen Nächstenliebe zu üben, weil aus der Liebe alles andere hervorgeht ....

BD 5121
Die Liebe macht den Glauben lebendig

BD 5125
Dienende Liebe ist der Schlüssel zur Freiwerdung aus endlos langer Kerkerhaft ....

BD 5136
Der Weg zum Vaterherzen ist für alle Menschen gangbar, und die Fessel, die es gebunden hält, ist für alle Menschen zu lösen durch die Liebe, die gleichzeitig Löse- und Bindemittel ist, die euch zu Meinen Kindern macht, die ewig des Vaters Gegenliebe erfahren und darum ewig glückselig sind ....

BD 5137
Erkennet die Liebe des Vaters in allem, in der Freude sowohl als auch im Leid, und danket Ihm auch für letzteres, denn es dienet euch zu dereinstigen Freuden im geistigen Reich.

BD 5137
Freude und Leid sendet euch der Vater, weil Seine Weisheit erkennt, was euch dienlich ist, und Seine Liebe stets eurem Ergehen in der Ewigkeit gilt .... was auch über euch kommt .... Die Liebe des Vaters bereitet es euch, und darum sollet ihr alles dankbar aus Seiner Hand nehmen, was euch zur seelischen Reife verhalf, und ihr werdet Seine Liebe erfahren, weil sie euch zur Vollendung verhalf ....

BD 5167
Die Liebe erkennt die Wahrheit, und die Liebe verwertet sie auch

BD 5168
Eure Bitte sei und bleibe stets: „Vater, erfülle uns mit Deinem Geist, mit Deiner Kraft und Deiner Gnade ....“

BD 5173
Jeder Tag bringt euch dem Ende näher. Die Zeit eilet dahin, doch die Menschheit ist sich dessen nicht bewußt, was ein jeder Tag noch für sie bedeutet, was sie sich noch erwerben könnten und wie schnell die Zeit vorbei ist, die ihr noch als Frist gegeben ist bis zum Ende. Die Menschheit gedenket nicht des Endes, und darum lebt sie sorglos dahin oder sorgt sich nur um irdische Dinge. Die Menschheit ist blind und tut nichts, um sehend zu werden, sie lebt und geht dem Tode entgegen, wo sie sich doch das ewige Leben erwerben soll, solange sie auf Erden weilt. Und doch kann nichts anderes geschehen, als ihr durch Seher und Propheten das nahe Ende zu verkünden, es kann ihr nur das Evangelium vermittelt werden, und gerettet ist, wer daran glaubt ....

BD 5176
Wo aber Wahrheit ist, da ist auch Gottes Liebe, wo Gottes Liebe ist, da ist Kraft und Seligkeit.

BD 5180
Euch Menschen auf Erden rufe Ich eine abermalige Warnung zu: Gedenket eurer Seelen und eures Zustandes nach dem Tode.

BD 5180 ( nicht Fett )
Wie ein liebevoller Vater rufe Ich Meinen Kindern auf Erden zu: Seid besorgt um eure Seele, gedenket eures eigentlichen Lebenszweckes und eilet, denn die Zeit ist nur noch kurz bis zum Ende .... Wandelt euch, ehe es zu spät ist .... denket daran, welches Los euch erwartet, so euer Erdenleben beendet ist, und glaubet es, daß das Leben der Seele nicht mit dem Leibestode aufhört, sondern daß sie fortlebt, doch in dem Zustand, den ihr durch das Erdenleben ihr geschaffen habt.

BD 5180
Ernste Mahnung, des Lebens nach dem Tode zu gedenken ....

Euch Menschen auf Erden rufe Ich eine abermalige Warnung zu: Gedenket eurer Seelen und eures Zustandes nach dem Tode .... Denn es tritt eine überaus schwere Wendung ein in eurem Erdenleben lediglich zu dem Zweck, daß ihr euch auf euren Leibestod besinnet und dessen, was nachher kommt. Ich will euch darauf aufmerksam machen und euch in aller Liebe auf das Schwere hinweisen, das über euch kommet, auf daß ihr dann daran glaubet, wenn ihr jetzt noch nicht glauben könnet, wenn ihr jetzt noch verwerfet als Phantasterei, was ernste Wahrheit ist.

Ihr seid in großer Gefahr, denn ihr gehet so leicht durch das Erdenleben dahin, als ob es ewig währte, und es bleibt euch nur noch sehr kurze Zeit, daß euch Entsetzen ergreifen würde, so ihr darum wüßtet. Ihr verspielet das Leben, nichtige Sorgen bewegen euch, und doch ist nur eines wichtig, daß ihr eurer Seele gedenket, auf daß sie alles Schwere in Gleichmut ertragen kann, um im jenseitigen Reich das rechte Leben zu beginnen in Licht und Kraft. Doch an euch Menschen selbst liegt es, in welchem Zustand eure Seele in das geistige Reich eingeht.

Immer dringender ermahne Ich euch zur Wandlung eurer Gesinnung, die zwar nicht schlecht zu sein braucht, doch zu irdisch eingestellt ist, um für das geistige Reich tauglich zu sein. Wie ein liebevoller Vater rufe Ich Meinen Kindern auf Erden zu: Seid besorgt um eure Seele, gedenket eures eigentlichen Lebenszweckes und eilet, denn die Zeit ist nur noch kurz bis zum Ende .... Wandelt euch, ehe es zu spät ist .... denket daran, welches Los euch erwartet, so euer Erdenleben beendet ist, und glaubet es, daß das Leben der Seele nicht mit dem Leibestode aufhört, sondern daß sie fortlebt, doch in dem Zustand, den ihr durch das Erdenleben ihr geschaffen habt.

Ihr seid verantwortlich für ihr Los in der Ewigkeit, d.h., ihr selbst müsset die Folgen eures Erdenwandels auf euch nehmen, ein Los in Finsternis, so ihr das Leben falsch genützet habt. Und falsch lebt ihr es, wenn ihr ohne Glauben und ohne Liebe dahingeht .... wenn ihr Mich als euren Gott und Vater nicht anerkennet und darum auch nicht Meine Gebote erfüllet, wenn ihr lebet nur für die Welt, nicht aber für das geistige Reich, das eure wahre Heimat ist und das ihr beziehen müsset unweigerlich, das nur in seinen Sphären so unterschiedlich ist, daß es sowohl höchstes Glück als auch bitterste Qual bedeuten kann für die Seele, je nach ihrem Reifezustand. Und für diesen Reifezustand seid ihr Menschen verantwortlich ....

Das rufe Ich euch wieder aus der Höhe zu, auf daß ihr Einkehr haltet in euch und euch wandelt, auf daß ihr das irdische Leben zurücksetzet, um das geistige Leben eurer Seele zu fördern .... Höret auf Meinen Ruf aus der Höhe, besinnet euch, kehret um, ehe es zu spät ist, denn der Tag kommt unwiderruflich, den Ich angekündigt habe stets und ständig .... Ihr habt nicht mehr lange Zeit, darum nützet sie und sorget für eure Seele, auf daß ihr das Ende nicht zu fürchten brauchet, das euch nahe bevorsteht .... Amen

BD 5186 ( Mein Fett )
Das Ende ist nahe, und Mein Wort erfüllet sich. Darum bereitet euch vor auf die Zeit, die kommen wird, aber fürchtet sie nicht, denn Mein ist die Kraft und die Macht und die Herrlichkeit ....

BD 5186
Ihr Menschen stehet vor dem Ende, und ihr wisset es nicht, was das bedeutet, ihr wisset nicht um den geistigen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Wahrheit und Lüge, und ihr wisset es nicht, daß die Erde in völligem Dunkel liegt, weil die Macht der Finsternis herrscht und ihr Menschen selbst ihr diese Macht einräumt .... Es ist euch der Kampf der Geistwelt noch nicht ersichtlich, doch er wird sehr bald Form annehmen, die euch erkennen läßt, wie nahe das Ende ist ....

BD 5191 ( div. Fett )
Unsterblichkeit der Seele ....
Gedenket dessen, was mit eurer Seele wird nach dem Tode des Leibes; versuchet euch vorzustellen, daß es kein Ende gibt für das, was in euch denkt, fühlt und will, und daß die Seele nicht sterben kann. Stellet es euch vor, wenn ihr es noch nicht fest glauben könnet. Dann wird euch ein Unbehagen befallen, weil die Seele es fühlt, daß kein schönes Los sie erwartet, weil der Glaube an ein Fortleben auch einen anderen Lebenswandel gezeitigt hätte, einen Wandel in Liebe, wie aber auch ein Wandel in Liebe ihr den Glauben eingetragen hätte.

Jeder Mensch weiß es, daß er sterben muß dem Leibe nach, doch ein Weiterleben der Seele kann nicht als feststehendes Wissen gelehrt werden. Dennoch kann es im Menschen Überzeugung werden auch ohne Beweis. Und diese Überzeugung bestimmt nun sein Denken, Wollen und Handeln. Dann lebt der Mensch bewußt .... bewußt seiner Aufgabe, sich auf Erden zur Höhe zu entwickeln und seinem Reifegrad entsprechend der Seele das Los im Jenseits zu bereiten .... Dann gedenket er des Lebens der Seele nach dem Tode und ist auch immer bereit, das irdische Leben mit dem Leben im geistigen Reich zu vertauschen, weil er weiß, daß es keinen ewigen Tod gibt, nur einen Wandel des Aufenthaltsortes für die Seele.

Ein jeder Mensch, der guten Willens ist, fühlt es auch, daß er nicht nur für diese Erde lebt, und sein Glaube wird stets tiefer und überzeugter. Denn wer guten Willens ist, der widerstrebt nicht den Hinweisen, die ihm durch Gottes Liebe immer wieder geboten werden und sein Denken anregen. Wer guten Willens ist, der pfleget auch die Liebe, und also wird er gestärkt in seinem Glauben und verlangt nach Licht, das auch in ihm entzündet wird.

Ein jeder Mensch kann glauben an ein Fortleben der Seele, wenn er es will, wenn er verlangend nach der Wahrheit diesbezügliche Gedanken in sich bewegt und Aufschluß begehrt .... Doch das Verneinen-Wollen eines Fortlebens wird stets ein Hindernis sein zum Glauben, weil dann schon die Kräfte der Finsternis den Menschen beherrschen, die jegliches Licht hassen. Gehet nicht achtlos über eure Gedanken hinweg, so sie euch an das Leben der Seele nach dem Tode gemahnen .... Suchet zu ergründen, aber verwerfet nicht alle Gedanken, so sie euch berühren. Denn ohne den Willen zur Wahrheit könnet ihr nicht dazu gelangen, ohne das Verlangen danach könnet ihr nicht belehrt werden.

Es gibt ein Leben nach dem Tode, und dieses Leben gestaltet ihr euch selbst auf Erden, ihr selbst schaffet der Seele das Los in der Ewigkeit und sollet darum sorgen, daß sie nicht dem geistigen Tode verfalle, der qualvoll ist, aber niemals ein Nicht-Sein bedeutet. Denn die Seele ist das Wirkliche im Menschen und bleibt bestehen, wenn auch der Leib vergeht .... Denket darüber nach, auf daß ihr zum Glauben gelanget, auf daß ihr die innere Überzeugung gewinnet, daß wohl der Leib sterben kann, die Seele aber unvergänglich ist .... Amen

BD 5192 ( div. Fett )
Jesus Christus, der Mittler zwischen Gott und den Menschen ....
Der Mensch Jesus stellte die Verbindung her zwischen Mir und den Menschen, Er stand ihnen nahe und doch auch in direkter Verbindung mit Mir durch Seinen Geist .... Also war Er der Mittler, über Den die Menschen zu Mir gelangen konnten, weil sie es selbst nicht vermochten aus eigener Kraft. Diesen Mittler Jesus Christus müsset ihr Menschen unweigerlich in Anspruch nehmen, wollet ihr den Heimweg zum Vaterhaus finden, weil Er allein euch führet und mit Seiner Hilfe unterstützet, wo eure Kraft nicht ausreichet. Keiner kann Ihn ausschalten, keiner kann ohne Ihn das Ziel erreichen, keiner wird ohne Jesus Christus selig .... Wer Ihn nicht zu brauchen glaubt, der kommt ewiglich nicht zu Mir, denn Ich Selbst sandte Ihn euch entgegen, daß Er euch hole zu Mir, und so ihr Ihn nun abweiset, versperret ihr euch selbst den Zugang zu Mir, und ihr kommet nimmermehr zum Ziel.

Er ist Mein Sohn, aus dem Reiche der Herrlichkeit und des Lichtes zu euch herabgestiegen in der Erkenntnis eurer Not und eurer Unfähigkeit, euch zu erheben aus der Tiefe .... Er bekleidete Sich mit einer menschlichen Hülle, um euch nahezukommen, doch Seine Seele hielt die Verbindung mit Mir aufrecht, seine Seele behauptete sich auch dem Körper gegenüber, sie bestimmte auch ihn, sich Mir zuzuwenden, und so konnte Ich Selbst in aller Fülle diese menschliche Hülle beziehen und durch Ihn zu den Menschen sprechen; die Menschen kamen Mir näher, die zu Ihm hindrängten, weil sie Ihn erkannten und die in Ihm weilende Gottheit .... Er vermittelte zwischen Mir und den Menschen .... Er hob das Gefallene auf und brachte es Mir, Er zeigte allen den Weg zu Mir und bot Sich Selbst als Führer an auf diesem Wege. Und also ist eines jeden Menschen Heimkehr ins Vaterhaus gesichert, der sich Seiner als Mittler bedient.

Und Ich ersah dies seit Ewigkeit, Ich sah die endlose Entfernung Meiner Geschöpfe von Mir und die geschwächte Willenskraft, Ich sah den durch Meinen Gegner gebundenen Willen jener Geschöpfe und mußte ihnen einen Retter senden, Der ihnen half, sich der Ketten zu entledigen, Der sie zurückführte zu Mir .... Ich Selbst hatte Meinem Gegner wohl die Macht zugebilligt, seinen freien Willen zu gebrauchen, doch er mißbrauchte seine Macht und hatte so die Wesen in seiner Gewalt, die wohl durch seinen Willen, jedoch aus Meiner Kraft hervorgegangen waren.

Mit Meiner Allmacht konnte Ich ihm die Wesen nicht entwinden, doch freiwillig hätten ihm die Wesen entfliehen können. Diesen Willen aber brachten sie nicht auf und also mußte ein Wesen ihnen als Retter gesandt werden, Der Seinen Willen dem Willen des Widersachers entgegensetzte .... Und dieses Wesen bezwang ihn .... Es war Jesus, der Mensch, der aus Liebe zur Menschheit den Kampf aufnahm, Der in Sich die Liebe zur höchsten Entfaltung brachte und dadurch Mich Selbst zu Sich zog und nun mit Meiner Kraft den Widersacher bezwang.

Er ist als Retter der Menschheit anzusehen, als Kraftübermittler für die schwachen, nach Gott verlangenden Menschen, die niemals ohne Hilfe Ihn erreichen konnten; Er ist der Kraftspender, Der Gnaden ohne Maß durch Seinen Tod am Kreuz erworben hat und diese nun allen denen verschenkt, die ihn anrufen um Hilfe, die Ihn als Mittler zwischen sich und Mir gelten lassen und sich Seinen Beistand erbitten in der Erkenntnis ihrer Schwäche und Unfähigkeit, den Weg allein zurückzulegen, der sie noch von Mir trennt .... Bei Ihm kann sich jeder Mensch Kraft holen, und es wird mit Sicherheit das Ziel erreichen, wer zu Ihm seine Zuflucht nimmt, denn Ich nehme einen jeden an, den Der Mir zuführt, Der für euch in den Tod gegangen ist .... Amen

BD 5194
Ein kranker Körper ist nicht so schlimm als eine kranke Seele, und soll diese gesunden, muß der Körper Krankheit erdulden, bis die Seele duldsam geworden ist, bis sie den Blick himmelwärts richtet und die Welt nur als vorübergehende Prüfungsschule ansehen gelernt hat .... Einst wird sie sich aufschwingen können unbeschwert und ungehindert zu hohen Regionen des Geistes und ihrem Schöpfer ewig danken für die ihr erwiesene Gnade, den Körper leiden zu lassen, auf daß die Seele gesunde ....

BD 5197 ( div. Fett )
Es gibt nur eine Wahrheit, wie es auch nur einen Quell gibt, wo allein die ewige Wahrheit zu schöpfen ist .... Wer diesen Quell suchet, der muß die Liebe in sich zur Entfaltung gebracht haben, um ihn finden zu können. Dann aber wird er in das lichtvollste Erkennen geleitet, denn erst die Liebe macht alles verständlich, was .... selbst wenn es Wahrheit ist .... dem unverständlich bleibt, der nicht durch die Liebe seinen Geist erweckt hat, der als Mein Anteil ihn von innen belehrt und ihm gleichzeitig mit der Wahrheit auch das Verständnis dafür vermittelt. Das Erkennen der Wahrheit ist also nur Folge eines Liebelebens, nicht aber eines geweckten Verstandes .... weshalb auch die Wahrheit in einfachster Form dem hellstes Licht geben wird, der nur das Gesetz der Liebe erfüllt ....

BD 5198 ( div. Fett)
Wer auf Erden nicht zu Jesus Christus kommt, muß im Jenseits zu Ihm eilen, ansonsten er ewig unten bleibt .... Und wieder ist das so zu verstehen, daß jede Seele zur Liebe kommen muß .... Denn Jesus Christus ist die verkörperte Liebe. Die Liebe also ist die erlösende Kraft, die Liebe erkennet auch Jesus Christus an, die Liebe muß auf Erden geübt werden, um einen geflügelten Aufstieg im Jenseits zu sichern. Sie muß aber auch im Jenseits die Triebkraft sein, ansonsten die Seele niemals einen höheren Reifegrad erringen kann. Und so ist die Liebe das einzige Mittel, aller Schwächen und Fehler ledig zu werden, denn wer die Liebe hat, der erkennt sich und strebt der Vollendung bewußt entgegen, weil er verlangt nach Dem, Der die Liebe Selbst ist, und Dieser ihm stets hilft, weil die Liebe zur Liebe drängt und der Zusammenschluß in Liebe die ewige Seligkeit ist ....

BD 5198
Alles, was zurückliegende Erscheinungen sind, soll abgelegt werden, wenn die Aufwärtsentwicklung fortschreiten soll, und alles das soll angestrebt werden, was die fortschreitende Entwicklung erkennbar werden läßt .... geistig-göttliche Eigenschaften, wie Demut, Sanftmut, Geduld und Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Gerechtigkeit .... Denn alle diese Eigenschaften gehen aus der Liebe hervor, die im Erdenleben zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Somit ist eine ganz klare Richtlinie gegeben für die Aufgabe des Menschen auf Erden, es wird der Wille Gottes offenbart den Menschen durch Sein Wort ....

BD 5200
Euch allen gebe Ich ein Wort Meiner Liebe und Gnade: Löset die Fesseln, die euch noch mit der Erde verbinden, d.h., gebet eurer Seele die Freiheit, sich ins geistige Reich zu erheben, und lasset die Erde zurück, indem ihr die Gedanken von dieser abwendet, dann ziehet der Geist in euch die Seele in sein Bereich, und ihr gewinnet dadurch tausendmal mehr, als ihr euch je auf der Erde erwerben könnet. Euch erscheint die Erde mit ihren materiellen Gütern noch als etwas Wirkliches, und doch ist alles vergänglich, und diesem Vergänglichen wendet ihr eure Aufmerksamkeit zu. Ich warne euch davor aus lauter Liebe und Gnade, und Ich ermahne euch, des allein Wirklichen zu gedenken .... der Seele den Flug ins geistige Reich zu ermöglichen, was sofort geschehen kann, so ihr eure Gedanken von der Welt abwendet. Habt ihr einmal geistiges Gut gewonnen, (das ihr also mitbringet zur Erde aus dem geistigen Reich,) dann locken euch die irdischen Güter stets weniger und es wird euch schon leichter, den Flug zur Höhe zu machen, doch die erste Trennung von der Erde müsset ihr aus eigenem Willen selbst vollbringen, ihr müsset Gewalt anwenden, die nur Willenskraft erfordert, euch für kurze Zeit von der Welt zurückzuziehen und in die Stille zu gehen, d.h., in euch hineinzuhorchen, und dem Geist in euch dadurch die Möglichkeit geben, sich zu äußern.

BD 5200
Darum rufe Ich euch Worte der Liebe und der Gnade zu: Strebet nicht nach dem, was vergänglich ist, sondern suchet euch unvergängliche Güter zu erringen, die allein der Geist in euch austeilen kann, weil er ein Teil ist von Mir, von seinem Vatergeist von Ewigkeit, weil Ich Selbst es bin, Der durch den Geist in euch Sich äußert, und Ich Selbst euch wahrlich nur das gebe, was ewig bleibt, was dem Gesetz der Vergänglichkeit nicht unterliegt und was allein von euch als Reichtum angesehen werden kann, weil es unvergängliche Schätze sind, die euch nimmermehr genommen werden können.

BD 5240
Dies merket euch alle, daß kein Mensch Meiner innewerden kann, der die Liebe nicht in sich hat, daß aber jeder, der in der Liebe lebt, Mich als ständigen Begleiter hat ....

BD 5252
Und Mich erbarmet diese Menschheit, denn sie weiß nicht, in welchem unglückseligen Zustand sie sich befindet ohne Liebe .... Sie weiß nicht, welcher Seligkeit sie sich selbst beraubt, weil sie ohne Liebe ist.

BD 5252
Und darum wird noch viel Not und Elend über die Erde gehen, doch niemals wird Meine Liebe aufhören zu Meinen Geschöpfen, die Ich durch diese Not noch gewinnen will .... Denn die Not soll Liebe in ihnen entfachen, Liebe zu den Mitmenschen, die in gleicher Not sich befinden, und diese Liebe wird dann auch Mich erkennen und liebenlernen .... Und dann wird jegliche Not behoben sein .... dann war Meine Liebe Sieger .... dann hat Meine Liebe euch gewonnen, und ihr werdet ewig selig sein ....

BD 5257
Und jeder Mensch kann und soll sich einmal die Frage stellen über seine Erdenlebensaufgabe .... Dazu ist ihm der Verstand gegeben worden ....

BD 5258
So entsetzlich die Erde enden wird, so friedvoll und harmonisch wird sie wieder beginnen, und den Erdenbewohnern wird ein seliges Los beschieden sein als Lohn für ihre Treue zu Gott und ihre Standhaftigkeit im Glauben. Und Gott Selbst wird wie ein Vater mitten unter Seinen Kindern weilen, wie Er es verheißen hat ....

BD 5261
Es kann der Mensch nicht sündigen, der aus ganzem Herzen Mich anstrebt, wie umgekehrt ein Sünder noch kein Verlangen hat danach, mit Mir sich zu vereinen ....

BD 5262
die Liebe allein macht frei von aller Schuld

BD 5269
Schaltet Mich niemals aus, was ihr auch beginnet, denn Ich will ständig euer Berater, Führer und Beistand sein, Der alles zum Besten lenket für eure Seelen ....

BD 5282
Ihr Menschen seid alle schwach und krank, und wohl denen, die es erkennen

BD 5291  ( div. Fett )
Letztes Gericht ....
Weckruf zuvor ....
Ein Gericht wird stets von Mir angekündigt, damit den Menschen Gelegenheit geboten ist, sich vorzubereiten .... Dennoch kommet das Gericht plötzlich und unerwartet .... plötzlich, weil niemals die Zeit angegeben wird von Mir aus, und daher auch den Gläubigen überraschend und unerwartet, weil man stets ein Gericht in die Zukunft verlagern möchte und niemals damit gerechnet wird, daß sich die Voraussagen so schnell erfüllen. Denn alles, was aus dem geistigen Reich den Menschen vermittelt wird, erfordert einen Vollglauben, den die Menschen aber selten aufbringen. Es sind nur wenige, die keinen Zweifel aufkommen lassen, so Ich durch Seher und Propheten ein kommendes Gericht ankündigen, diese wenigen aber können ihre Mitmenschen nicht überzeugen und werden daher immer vereinzelt dastehen, bis das Geschehen eingetreten ist.

In der Endzeit nun häufen sich die Hinweise und Voraussagen auf ein Gericht von gewaltigem Ausmaß. Es wird wieder durch Seher und Propheten angekündigt, die in Meinem Auftrag reden, es wird durch Anzeichen verschiedenster Art ein Endgericht glaubhaft gemacht, es werden Verbindungen vom Himmel zur Erde geschaffen mit dem Zweck, die Menschen aufmerksam zu machen, weil Ich sie nicht ungewarnt in das Unglück rennen lassen will .... Doch Glauben finde Ich nicht bei den Menschen .... Und darum tun sie auch nichts, um ihren Seelenzustand zu verbessern, sie leben nicht im Hinblick auf das Ende und ihren Leibestod, sondern lehnen alles ab, was sie daran erinnern könnte.

Und doch kommt das Gericht .... Unwiderruflich kommt der Tag, da Gericht gehalten wird über Lebendige und Tote, über Gläubige und Ungläubige, die völlig tot sind im Geist und darum kein weiteres Leben mehr erwarten können. Ich spreche oft genug und deutlich genug zu den Menschen, doch immer muß Ich es durch Menschenmund, durch Geschehen in der Natur oder sonstige natürliche Zeichen tun, um die Menschen nicht unfrei zu machen in ihrem Glauben, im Wollen und Handeln ....

Es wäre wohl ein leichtes für Mich, aus der Höhe zu ihnen zu reden, sie in Angst und Schrecken zu versetzen, um dadurch einen Wandel in ihnen zu erzielen .... Doch es wäre dies nicht dienlich für ihre Fortentwicklung, Ich würde nichts anderes erreichen als einen erzwungenen Glauben an Mich und Meine Macht, der aber keine Liebe zu Mir, sondern nur Furcht nach sich ziehen würde und der euch Menschen niemals vollkommen werden lassen könnte.

Und dennoch rede Ich ständig zu euch und weise euch hin auf die kommende Zeit, auf das Ende dieser Erde und das letzte Gericht. Wer es glaubt und sein Leben danach einstellt, der ist gesegnet, und er kann ohne Furcht den letzten Tag erwarten .... Doch wehe denen, die nicht glauben .... die alle Meine Mahnungen und Warnungen in den Wind schlagen, die nicht hören wollen, weil sie das irdische Leben lieben, und die es darum verlieren werden auf endlos lange Zeit .... Mein Weckruf dringt überallhin, der noch zuletzt ertönen wird, bevor das Ende da ist .... Verschließet diesem letzten Weckruf nicht euer Ohr, denn dann ist nicht mehr lange Zeit .... denn es erfüllet sich, was Ich durch Seher und Propheten verkündet habe, und alles wird kommen, was euch gesagt wurde durch Wort und Schrift .... Amen

BD 5301
Lasset euch von Meiner Vaterliebe mahnen und warnen, nehmet noch die kurze Zeit wahr und gestaltet euch so, daß ihr euch mit Mir vereinigen könnet, daß ihr werdet, was ihr waret von Anbeginn, selige Wesen, die in Licht und Kraftfülle wirken konnten .... Gedenket eurer Bestimmung und trachtet ernstlich danach, euer Ziel zu erreichen, solange ihr auf Erden weilet, denn es kommet der Tag, der eure Erdenlaufbahn beendet, es kommet der Tag, da die Frist abgelaufen ist, die euch zur restlosen Erlösung, zum Aufstieg ins Lichtreich, zugebilligt wurde .... Nützet die Zeit, bevor es zu spät ist ....

BD 5303 ( div. Fett )
Erdenlebenszweck: Willens- und Wesenswandlung ....
Der Erneuerungsprozeß muß sich an euch Menschen vollziehen, ansonsten ihr untauglich seid für das geistige Reich, für die Sphären des Lichtes. Damit ist gesagt, daß ihr, so wie ihr Menschen während eures Erdenwandels seid, nicht die Reife habt, die zum Verweilen im Lichtreich nötig ist. Es ist ein gänzlich anderer Zustand Bedingung, um vom Lichtreich aufgenommen zu werden als Bewohner, und diesen Zustand sollet ihr erreichen auf Erden, was sehr wohl möglich ist.

Es ist also ein gewisser Wandlungsprozeß, in den ihr eingehen sollet, und ihr müsset euch freiwillig ihm unterziehen. Zwangsweise kann euer Wesen nicht gewandelt werden, ihr selbst bestimmet also euren Zustand am Ende eures Erdenlebens, und entsprechend eurem Wandlungswillen verlässet eure Seele den Körper .... lichtempfänglich oder noch mit dichten Hüllen umgeben, die keine Lichtstrahlung vertragen .... Welcher Mensch aber weiß darum, welcher Mensch denkt darüber nach, wenn ihm davon Kenntnis gegeben wird, und meint es ernst mit seiner Wesenswandlung? ....

Jeder Mensch muß an sich arbeiten, er muß Fehler, Schwächen und Untugenden ablegen und sich selbst erziehen zur Demut, Sanftmut, Friedfertigkeit, Geduld, Barmherzigkeit; jeder Mensch muß sich zur Liebe gestalten, um alle diese Tugenden in sich vereinigen zu können, dann formt er sich so, daß er ins Lichtreich aufgenommen werden kann, dann ist sein Wesen vergöttlicht, dann hat er sich Meinem Urwesen angeglichen und somit es möglich gemacht, daß Ich Selbst mit ihm die Verbindung eingehen kann, denn alles uns-Trennende ist bewußt hinweggeschafft worden.

Das Umgestalten seines Wesens war der Weg, der zu Mir führte, sein Erdenziel hat er erreicht und die letzte schwere Hülle abgelegt, sowie er seinen Körper verläßt, um nun als seliges Geistwesen ein ewiges Leben zu führen. Dann beginnt erst das rechte Leben .... Lasset diese Worte in euch lebendig werden: Das rechte Leben beginnt mit dem Eingang in das Lichtreich für euch .... Was zuvor war, ist nur die Leiter gewesen, die Vorbereitungszeit für das eigentliche Leben, das aber in dieser Vorbereitungszeit erworben werden muß.

Ihr Menschen schaffet eifrig und unverdrossen für das irdische Leben, denn ihr haltet dieses für allein wichtig, und ihr sehet es als Selbstzweck an. Doch an das eigentliche Leben denket ihr nicht, weil ihr nicht an ein Fortleben nach dem Tode des Leibes glaubt. Oh, ihr seid Toren .... Euer Erdenlebenszweck ist ein ganz anderer, als nur für des Leibes Wohlergehen zu schaffen. Das wird euch immer wieder gesagt, doch ihr glaubet nicht daran, und ihr nehmet daher auch nicht eine Wesenswandlung vor, und das ist euer Untergang .... Denn so ihr nicht tauglich seid, einzugehen in das Reich des Lichtes, Ich euch aber auch nicht vernichten will und kann, weil ihr aus Mir hervorgegangen seid, so müsset ihr eure Wandlung anderweitig vollziehen, und das kann auch bedeuten einen tiefen Absturz und langsame Aufwärtsentwicklung nach Meinem Plan von Ewigkeit, wenn euch die Möglichkeit eines Ausreifens im Jenseits genommen ist ....

Ihr müsset einmal diese Wesenswandlung vollziehen im Stadium als Mensch, davon kann euch auch Meine Liebe nicht entbinden. Das Stadium als Mensch aber ist das Endstadium eines undenklich langen Entwicklungsganges durch alle Schöpfungen der Erde. Als Mensch müsset ihr eine bewußte Willens- und Wesenswandlung vornehmen, soll dieser Entwicklungsgang erfolgreich beendet sein mit dem irdischen Leibestode .... Eure Erdenlaufbahn ist dann unwiderruflich zu Ende ....

Es kann jedoch im geistigen Reich die Entwicklung noch ihren Fortgang nehmen, es kann noch im geistigen Reich die Seele zum Erkennen ihres elenden Zustandes kommen und sich zu wandeln suchen, wozu aber sehr viel Hilfe von Lichtwesen oder menschliche Fürbitte nötig ist. Es kann aber auch das Wesen zurücksinken in die tiefste Tiefe, weil es sich nicht erkannte und zu wandeln suchte .... Es kann ein entsetzliches Los auf sich nehmen müssen, um nach endlos langer Zeit wieder in den Wandlungsprozeß eingereiht zu werden, wo es sich von neuem bewähren muß .... Amen

BD 5305  ( ein "sie" Fett )
Plötzlich und unerwartet kommt der letzte Tag ....
Es wird euch ein plötzliches Ende angekündigt .... Es ist dies so zu verstehen, daß niemand den Tag bestimmen kann, daß niemand den Tag weiß, daß nur die Meinen ihn ahnen können der großen, fast unerträglichen Not wegen, die gleichfalls angekündigt ist als dem letzen Ende vorangehend. Wohl wissen viele, daß die Endzeit angebrochen ist und daß sie über kurz oder lang diesen Tag bringt .... sie wissen es, weil überall davon geredet wird, aber sie glauben es nicht so fest, daß sie sich auf diesen Tag vorbereiten.

Der Weltmenschen wird sich ein großer Freudentaumel bemächtigen, immer gieriger huldigen sie dem Weltgenuß, immer skrupelloser schaffen sie sich die Freuden auf Kosten des Nächsten, ihre Wünsche und Ansprüche überbieten sich, und höhnisch verlachen sie, die im Glauben an Mich an den Weltgenüssen vorübergehen, und sie tun ihnen Böses an, wo sie nur können .... Die Welt lebt in der Sünde .... Und das soll euch ein ganz sicheres Zeichen sein, denn ihr werdet Dinge erleben, die ihr nicht für möglich haltet .... Das satanische Verhalten eurer Mitmenschen verrät euch auch die Stunde an der Weltenuhr .... Und trotzdem ihr alles verfolgen könnet und die Zeichen der Zeit ganz offenkundig sind, werdet auch ihr überrascht sein, denn das Ende kommt schneller, als ihr annehmet ....

Das Ende kommt von heut zu morgen, d.h., das Treiben der Welt pulsiert ungewöhnlich lebhaft und lässet die Menschen glauben, daß sie das Leben meistern, daß sie Herren sind und sich ihr Leben gestalten können nach Belieben .... Die Meinen werden dieses Treiben beobachten und ahnend den Untergang voraussehen, doch sie selbst denken gleichfalls noch an Aufschub des Gerichtes, angesichts der schäumenden Lebensfreude ihrer Mitmenschen, deren Wesen aber schlecht und lieblos ist. Doch die Bedrängungen von seiten derer wachsen an, und ihnen mache Ich Selbst ein Ende .... Darum werde Ich kommen plötzlich und unerwartet auch für die Meinen, denn die Sünden der Weltmenschen schreien zum Himmel, der Satan überschreitet seine Machtbefugnis, und darum ist seine Stunde gekommen ....

Wenn kein Mensch es erwarten wird, bricht der Tag an, der bestimmt ist seit Ewigkeit .... der letzte Tag auf dieser Erde, der Angst und Schrecken bringen wird für die Menschen, die dem Satan angehören, der aber auch Erlösung bedeutet für die Meinen aus größter Not .... der Tag des Gerichtes, da sich erfüllet, was verkündet ist in Wort und Schrift .... Amen

BD 5306 ( div. Fett )
Gottes Wort unverständlich? ....
Voraussetzung ....
Wer Mich anhöret, dem wird es auch nicht an Verständnis mangeln, denn Ich spreche zu denen, die aufnahmefähig sind, und wähle die Worte, daß sie alles begreifen können, ansonsten Mein Wort wirkungslos bliebe in ihren Herzen. Und so ist jederzeit Mein Wort ergangen an die Menschen, niemals wurde es ihnen so geboten, daß es ihnen unverständlich blieb, immer war es gerichtet an die Menschen, die es benötigten, und stets in der Form, wie es für sie von Nutzen war. Und doch war es immer das gleiche Wort, das bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit. Ich gebe Meinen Kindern auf der Erde gute und verdauliche Kost, eine Nahrung, die das Gedeihen Meiner Geschöpfe sichert und die darum von jedem entgegengenommen werden kann, der es begehrt. Ich gebe nur gute Gabe .... Mein Wort, das ihnen Meinen Willen kundgibt, auf daß sie durch Erfüllen Meines Willens selig werden.

Darum ist Meine Sprache auch immer zu verstehen, ganz gleich, durch wen sie geboten wird, wenn nur der Darbietende sich auch Meines Wortes bedient, das Ich gesprochen habe direkt oder durch Propheten, das Ich zum Inhalt Meiner Lehre machte, als Ich auf Erden wandelte .... wenn er gewissermaßen Mich Selbst durch sich sprechen läßt, wenn er für Mich redet und die Mitmenschen für Mein Reich gewinnen will. Dann ist seine Sprache dieselbe, die Ich einst redete, und sie wird auch verständlich sein für jedermann. Denn Ich werde wahrlich nicht von dem Menschen verlangen, sich etwas Unverständliches anzuhören, wenn er Mich oder Mein Wort zu hören begehrt.

Ich trage stets der Fassungsgabe des einzelnen Rechnung, und Mein Wort kann von allen verstanden werden, wenn der ernste Wille dazu vorhanden ist. Dieser also ist Voraussetzung, ansonsten auch Mein klar gesprochenes Wort unverständlich bleibt, weil dies Meiner ewigen Ordnung entspricht, daß der Kern der Wahrheit verhüllt bleibe dem, der nicht die Wahrheit erstrebt .... Und so fasse Ich noch einmal zusammen: Niemals wird Mein Wort unverständlich sein dem es ernsthaft Begehrenden, doch wie Torheit erscheinen dem, der seinen Sinn nicht ergründen will ....

Die Gabe nun, zu lehren in Meinem Namen, erfüllt von Meinem Geist, ist ein offensichtliches Zeichen dessen, denn der Prediger wird sprechen die gleichen Worte mit überzeugender Gewalt, weil Ich es bin, Der nun durch ihn redet .... Denen, die Mich hören wollen, werden seine Worte Licht geben, er strahlet gewissermaßen das Licht aus von Mir in die Herzen der Zuhörer, die willig sind. Doch ob sie auch mit Engelszungen reden, die Worte bleiben ohne Eindruck bei denen, die Mir feind sind, denn sie verstehen sie nicht. Dennoch ist Mein Wort nicht unverständlich, sondern ihre Herzen sind ungeeignet, sie aufzunehmen, und daher fasset auch ihr Verstand nicht, was jedoch überleicht verständlich ist.

Wenn sich Mein Geist im Menschen äußert, so heißt das immer, daß euch ein Licht gegeben wird, und das in mancherlei Weise .... daß ihr etwas vollbringt, wozu das Wirken Meines Geistes, also Meine Liebekraft, erforderlich ist. Es tritt also eine ungewöhnliche Fähigkeit in Erscheinung, die darum auf die Mitmenschen glaubenstärkend wirkt, weil sie göttliche Kraft bezeugt. Es würde aber niemals der Mitmensch eine göttliche Kraft anerkennen, wenn sich Mein Geist in einer Weise äußerte, die dem Menschen kein Licht, sondern Finsternis, also etwas völlig Unverständliches, gibt. Was von oben kommet, muß hell, also lichtvoll, sein ....

Das soll euch zu denken geben, wollet ihr urteilen über Gaben des Geistes oder das Wirken des Geistes bestätigen oder verneinen. Wo Verwirrung entsteht, da ist kein Licht, sondern es blitzen Irrlichter auf, welche sind des Satans Werke .... Und er stiftet gern Verwirrung an, auch unter denen, die gläubig sind, solange diese Gläubigen selbst noch nicht die Wahrheit erkannt haben, solange ihr Liebesfeuer noch zu schwach ist, um einen hellen Lichtschein zu verbreiten, in dem dann kein Schatten mehr bestehen kann. Die Macht des Satans ist groß, doch kein Mensch kann von ihm gezwungen werden in sein Bereich der Finsternis, so er Licht suchet und dem Licht zustrebt. Ihn will Ich auch bewahren davor, daß er ein Irrlicht als Lichtstrahl von oben ansieht, denn ein Irrlicht gibt keinen Schein von sich, es bleibt dunkel, und wo Dunkelheit ist, ist Unwissenheit und folglich auch niemals Mein Wort .... Amen

BD 5306 ( will Fett )
Niemals wird Mein Wort unverständlich sein dem es ernsthaft Begehrenden, doch wie Torheit erscheinen dem, der seinen Sinn nicht ergründen will ....

BD 5314
Liebe ist der Schlüssel zum geistigen Reich ....
Ihr könnet Mich nur erfassen durch die Liebe .... Nicht anders bin Ich zu gewinnen, nicht anders zu erkennen als nur durch die Liebe. Und so habt ihr nun den Schlüssel, der euch die Tür zu Meinem Herzen öffnet, das Tor zum geistigen Reich, zu eurem Vaterhaus. Ohne diesen Schlüssel bleibt euch jeder Zugang versperrt, euch bleibt alles verborgen, was Meine Liebe, Weisheit und Allmacht geschaffen hat im geistigen Reich, ohne diesen Schlüssel bleibt euch jegliches Wissen um die Wahrheit verborgen, jede göttliche Weisheit mangelt euch, weil ohne Liebe euch Finsternis umfängt, weil Liebe allein euch das Licht gibt .... euch also in die Erkenntnis führt. Unbeschreiblich mächtig wäret ihr, so ihr diese Meine Worte beherzigen würdet und in der Liebe lebtet .... Denn die Liebe ist auch Kraft, und nichts ist zu leisten euch unmöglich, so euer Wesen sich zur Liebe wandelte.

Ich gebe euch also durch diese Worte die Verheißung von Licht und Kraft in aller Fülle, von Seligkeit, durch den Zustrom Meiner Vaterliebe, so ihr euch nur zusammen schließet mit Mir durch Liebeswerke, so ihr nur Meine Liebe zu euch erwidert .... Doch ihr glaubet Meinen Worten nicht, ansonsten ihr alle euch bemühen würdet, ein Liebeleben zu führen. Machet doch die Probe aufs Exempel .... Streifet jegliche Ichliebe von euch ab, schauet um euch, und wo ihr Not sehet, dort suchet, Hilfe zu bringen, wo ihr kranke Menschen findet, die leiden an Körper oder Seele, dort suchet sie zu heilen, gebt ihnen irdisch und geistig, was sie benötigen, speiset und tränket sie, und entäußert euch eurer Habe, wenn ihr damit Notleidenden helfen könnet.

Versuchet es, und ihr werdet die Wahrheit Meines Wortes erfahren, ihr werdet zunehmen an Kraft und Licht, ihr werdet euch erheben über das irdische Leid, das euch selbst betrifft, nichts wird euch berühren, was euch zuvor als Druck erschien, ihr werdet die Kraft der Liebe an euch selbst spüren, und die Seligkeit des Zusammenschlusses mit Mir, den ihr durch jedes Liebeswerk herstellt, wird euch tausendfach Entschädigung sein für das, was ihr hingegeben habt .... Ihr werdet Mich erkennen und Meine Hand spüren, die euch hält, ihr werdet den Liebekraftstrom in euch einfließen fühlen und hell erleuchteten Geistes hören und schauen, was euch Menschen sonst verborgen ist .... Machet die Probe, glaubet Meinem Wort, übet die Liebe .... und ihr gewinnet Mich und werdet Mich ewig nicht mehr verlieren ....

Glaubet Mir, denn Ich will euch wahrlich nicht falsch unterweisen, Ich will, daß ihr selig werdet, und da euch nur die Liebe zu seligen Wesen machen kann, predige Ich euch unentwegt nur die Liebe .... Doch ihr müsset dann den Geist in euch bekämpfen, der bar jeder Liebe ist und dem ihr euer Erdendasein verdanket .... Er treibt euch an zur Ichliebe, er will den göttlichen Funken in euch ersticken, er will euch von der Liebe zurückhalten. Daher müsset ihr ankämpfen wider ihn, d.h. gegen eure eigenen Begierden, welche die Ichliebe nur stärken und die wahre Liebe zu Mir und zum Nächsten schwächen, so daß ihr nicht die Kraft der Liebe an euch erfahren könnet .... Ziehet wider ihn zu Felde und folget Mir, nehmet diese Worte auf in euer Herz und handelt danach, und euer Los wird sein gänzliche Vereinigung mit Mir und unbegrenzte Seligkeit .... Amen

BD 5317
Dies ist das Gebot der Stunde, daß ihr euch von der Materie zu lösen suchet und mit verstärktem Willen das Geistige anstrebet.

BD 5317
Lasset ab von den Freuden der Welt, und kehret euren Sinn nach oben, rufet alles lichtvolle Geistige um Hilfe an, so ihr zu schwach seid, euch selbst zu lösen, seid guten Willens, zur Höhe zu streben, und es wird euch geholfen werden. Doch säumet nicht, denn es eilet die Zeit, und es kommt, wie es verkündet ist in Wort und Schrift ....

BD 5317 ( div. Fett )
Ernste Mahnung, sich von der Materie zu lösen ....
Dies ist das Gebot der Stunde, daß ihr euch von der Materie zu lösen suchet und mit verstärktem Willen das Geistige anstrebet. Noch ist die Erde mit ihren irdisch-materiellen Gütern euch begehrenswert, doch nichts wird davon bestehenbleiben, wenn die Zeit gekommen ist, da sich Meine Ankündigungen erfüllen, wenn das Ende dieser Erde da ist und euer Leben seinen Abschluß findet. Dann zählt nur noch, was ihr an geistigen Gütern gesammelt habt, und dieser Reichtum nur macht euch fähig, die neue Erde zu beleben oder im geistigen Reich damit zu arbeiten .... Wer aber von geistigen Gütern nichts aufweisen kann, wer mit der Materie so eng verbunden war, daß er das Geistige ganz vergessen hat, der wird selbst zur Materie werden. Er wird zur Neubannung verurteilt sein, weil nur die Erde sein Aufenthalt werden kann, weil das geistige Reich ihn nicht aufnehmen kann, da ihn die Materie noch gefesselt hält ....

Suchet euch zu lösen von ihr, machet euch frei von dem, was euer Verderben ist, Ihr habt die harte Materie schon vor langer Zeit überwunden .... lasset euch nicht von ihr aufs neue gefangennehmen, sondern suchet frei zu werden von jeglicher Form .... Strebet das geistige Leben an, einen Zustand von Freiheit, Licht und Kraft .... Und so ihr dazu gewillt seid, dann zögert nicht, denn es bleibt euch nicht mehr lange Zeit .... Die Materie wird euch so lockend vor Augen gestellt von Meinem Gegner, daß euer Wille ständig schwächer wird .... Denket darüber nach, daß alles vergänglich ist, was ihr sehen und greifen könnet, bedenket ernstlich die Wertlosigkeit dessen, was euch noch begehrenswert erscheint, und stellet diesem gegenüber eine endlos lange Zeit .... in Finsternis oder im hellsten Licht .... Beide Zustände könnet ihr euch schaffen, und darum wählet ernsthaft ....

Lasset die Materie fallen und suchet Verbindung mit der Welt, die euch ungleich Schöneres bietet als die irdische Welt, die bald ihrem Untergang entgegengeht. Lasset euch nicht betören von ihren Scheingütern, deren Verfall ihr alle noch erleben werdet, denn um eurer Seelen willen lasse Ich euch noch deutlich ihre Unbeständigkeit erkennen, auf daß ihr aufgerüttelt werdet und euch auf euer Los besinnet nach eurem Leibestode .... Ich warne euch voll väterlicher Liebe, weil Ich euch unsägliches Leid ersparen möchte, euch aber nur warnen, nicht aber zwingen kann, Mich anzuhören.

Lasset ab von den Freuden der Welt, und kehret euren Sinn nach oben, rufet alles lichtvolle Geistige um Hilfe an, so ihr zu schwach seid, euch selbst zu lösen, seid guten Willens, zur Höhe zu streben, und es wird euch geholfen werden. Doch säumet nicht, denn es eilet die Zeit, und es kommt, wie es verkündet ist in Wort und Schrift .... Amen

BD 5320
Voller Liebe werbe Ich um die Liebe Meiner Geschöpfe, und wo Liebe ist, da springt die Tür des Herzens von selbst auf und lässet Mich ein .... Und dort verbleibe Ich, dort nehme Ich Wohnung, denn die Liebe ziehet Mich gar mächtig und hält Mich fest .... Und wo Ich nun weilen kann, dort wird Meine Gegenwart auch erkenntlich sein .... Ich offenbare Mich durch das Herz dem Menschen, der Mich aufgenommen hat.

BD 5323
Gerechtigkeit ....
Ausgleich im Jenseits ....
Es gibt eine Gerechtigkeit, es gibt einen Ausgleich, wenn nicht auf Erden, dann im jenseitigen Reich, wo die Seele erntet, was sie gesät hat .... Ihr Menschen, bedenket dies, daß niemand sich etwas nehmen kann, was ihm nicht zusteht, daß er für Heller und Pfennig Rechenschaft ablegen muß und daß er bezahlen muß, was er sich widerrechtlich angeeignet hat .... Bedenket, ihr Menschen, daß Ich euch nichts erlassen kann, weil Ich ein gerechter Gott bin, und daß ihr darum euch mit großer Schuld belastet, die ihr glaubet, ungestraft sündigen zu können. Einmal kommt der Tag der Vergeltung für jeden, der auf Erden dahinlebt ohne Skrupel, weil er nicht an Mich als einen gerechten Gott glaubt und darum Sünde über Sünde anhäufet.

Euer aller Erdenleben ist bald vorüber, was euch bleibt, ist nur geistiges Gut, und wehe, wer solches nicht aufweisen kann .... Er wird nackt und arm drüben ankommen und in größtem Elend und in Finsternis umherirren .... und das ist der Ausgleich für das Leben auf der Erde, so es nicht gelebt wurde nach Meinem Willen unter Beachtung des Gebotes der Liebe zu Mir und dem Nächsten, so der Mensch nur an sich dachte und Meinem Gegner zu Gefallen lebte, so er im Weltgenuß schwelgte und seinen Leidenschaften und Trieben freien Lauf ließ .... Wer nur an sich selbst dachte auf Erden, der wird verlassen drüben weilen, und niemand wird ihm eine Liebe antun, wie er selbst darben ließ, die auf Erden seine Hilfe benötigten. Er wird Heller und Pfennig bezahlen müssen, weil niemand seine Schuld für ihn zahlen kann außer