Sinn des Lebens
Der eigentliche Zweck des
Lebens ist die Entscheidung des Menschen im freien Willen für oder gegen Gott.
Er möchte ihnen den Sinn und Zweck des Erdenlebens kundtun,
und deshalb benötigen die Menschen Sein Wort, das sie hören,
annehmen und befolgen sollen .... Doch die Menschheit weiset es ab.
Die Höherentwicklung der Seele ist erstes und letztes Ziel
des Menschen auf Erden, und also ist ein Erdenleben, das der Seele keinen
erhöhten Reifegrad eingetragen hat, völlig zwecklos gelebt, denn irdische
Erfolge stehen nicht im Verhältnis zu der Gnade der Verkörperung als Mensch.
Das Geleitwort eines jeden Menschen soll sein:
Herr, sei mit mir und führe mich ....
lass‘ keinen Schritt mich geh‘n allein ....
Herr, lass‘ mich stets erkennen Dich,
lass‘ immer mich Dein Schützling sein ....
bleib‘ Du mir nah‘ in jeder Not
und nimm Dich meiner an ....
hilf, dass zu Dir, mein treuer Gott,
ich innig beten kann ....
gib Gnade mir und Glaubenskraft
und allzeit reinen Sinn
und wende meinen Blick zu Dir,
zur ew‘gen Heimat hin ....
Gottes Wort Bertha Dudde
BD 7090 12.4.1958 (Diese
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Einigung mit dem göttlichen Geist ist Lebensaufgabe des Menschen ....
Und wenn euch Mein Geist durchströmt, dann steht ihr auch in inniger Verbindung
mit Mir, dann wird sowohl eure Seele als auch euer Körper von Meiner Liebekraft
durchstrahlt, und dann wird sich die Seele lösen können und gleichsam schon
Einblick nehmen in das geistige Reich, und der Körper wird auch der Seele
Begehren erfüllen .... er wird in Ruhe verharren und so also teilnehmen dürfen
an dem Segen, der der Seele erwächst durch die unmittelbare Anstrahlung Meines
göttlichen Geistes.
Denn es steht der Geist in euch in Verbindung mit dem Vatergeist von Ewigkeit,
er ist nicht isoliert von Mir, seine Bindung ist unlöslich, aber er kann nicht
in einem jeden Menschen wirken, wenn dieser sich noch in widergöttlicher
Gesinnung befindet .... wenn also seine Seele sich abwendet von Mir, wenn die
Seele immer nur dem Drängen ihres Körpers nachgibt, aber des Drängens Meines
Geistes nicht achtet .... Dann also ist wohl der Geist mit Mir verbunden, doch
der Mensch .... dessen Körper und Seele .... sind (ist) noch völlig isoliert von
Mir.
Und das ist die Lebensaufgabe eines jeden Menschen, sich zu einen mit dem
göttlichen Geist in sich .... Denn das bedeutet gleichzeitig auch Einigung mit
Mir. Doch frohlocken kann der Mensch, so ihm dies gelungen ist, so Meine
Liebeanstrahlung an ihm wirksam werden kann .... Frohlocken kann er, wenn Ich
Selbst durch Meinen Geist in ihm wirke .... dann kann ihm nichts mehr geschehen,
weil er mit Mir alles wird überwinden können.
Und so auch wird er stets mehr seinen Körper in den Bereich Meines
Geistesstromes drängen, es wird dadurch auch der Körper in die rechte Ordnung
kommen, die zuvor gestört wurde durch Mir-noch-widersetzliche geistige
Substanzen, die aber durch das Einfliessen Meiner Geisteskraft bewogen werden
zur Aufgabe ihres Widerstandes .... was sich schon dadurch bemerkbar macht, dass
auch der Körper stets mehr sich dem Willen der Seele und also des Geistes fügt
und immer bereit ist für solche Tätigkeit, die dem Heil der Seele dienet.
Ein jeder Mensch kann sich gestalten zum Aufnahmegefäss Meines Geistes, in jeden
Menschen könnte sich Mein Geist ergiessen, der nur den Willen hat, sich zu
reinigen von der Sünde und die Arbeit an seiner Seele zu verrichten, die Mir
Selbst den Eingang gestattet. Denn sein Geist ist Mein Anteil .... und will Ich
in einem Herzen Wohnung nehmen, dann muss zuvor alles Unreine daraus entfernt
worden sein .... dann aber wird auch durch Meine göttliche Einstrahlung alles
vergeistigt werden, Seele und Körper werden sich läutern, weil sie jeglichen
Widerstand aufgegeben haben, denn das bewirket Meine Kraft, die wahrlich stark
genug ist, dem noch Schwachen Beistand zu gewähren und das noch Starre zu
erwärmen und es so an sich zu ziehen.
Und wer Mir also zu einem Aufnahmegefäss Meines Geistes geworden ist, der wird
auch mit Sicherheit seine körperlichen Substanzen bald in die rechte Ordnung
bringen mit Hilfe Meiner geistigen Einstrahlung, die wahrlich alles zu wandeln
vermag ....
Oft zwar gehen solchen Wandlungen harte Kämpfe voraus, d.h., mit aller Gewalt
suchen sich die noch widersetzlichen Substanzen des Körpers zu behaupten und
bedrängen ihn darum oft ungewöhnlich stark durch Beeinflussung dessen, der die
Rückkehr zu Mir verhindern will .... was sich in Form von Leiden und Krankheiten
aller Art äussert ....
Aber eine Seele, die sich ihrem Geist schon verbunden hat, die also Mir sich
voll und ganz ergeben hat, lässt sich durch solche Bedrängungen nicht
verhindern, immer wieder den Zusammenschluss mit Mir herzustellen, und eine
jegliche Verbindung mit dem Erfolg geistigen Einfliessens Meiner Liebekraft
stärkt auch ihre Kraft und ihren Einfluss auf jene körperlichen Substanzen, die
stets mehr ihren Widerstand aufgeben, weil auch sie die Wohltat solcher
geistigen Anstrahlungen empfinden und sie sich sänftigen, also in ihren
Bedrängungen nachlassen, bis sie zuletzt ganz dem Begehren der Seele nachkommen,
das immer nur geistig gerichtet sein wird.
Darum öffnet euch, sooft ihr könnt, dem Einströmen Meines göttlichen Geistes
.... Lasset Mich Selbst wirken in und an euch, und wollet, dass Meine Kraft in
euch Schwachen mächtig werde .... Und ihr werdet frei werden von jeglicher
geistigen und irdischen Not ....
Amen
BD 4677 26.6.1949 (Diese
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Zweck und Ziel des Erdenganges ....
Unterweisungen und Hilfe Gottes ....
Zweck und Sinn des Erdenlebens ist die Aufwärtsentwicklung der Seele des
Menschen, die in einem Zustand, der nicht Gott-ähnlich ist, das Erdenleben als
Mensch beginnt und sich zu einem Gott-ähnlichen Wesen entwickeln soll. Diese
Aufwärtsentwicklung kann nur vor sich gehen, wenn der Mensch sich in göttlicher
Ordnung bewegt, d.h. den Willen Gottes erfüllt. Der Wille Gottes aber ist, dass
der Mensch alle seine Fehler und Triebe, die er zu Beginn besitzet, ablegt, dass
er sich selbst gestaltet zur Liebe, um Gott ähnlich zu werden, Der die ewige
Liebe Selbst ist ....
Bewegt sich der Mensch in göttlicher Ordnung, dann wird sich auch der Zustand
der Unwissenheit verlieren, es wird der Mensch zunehmen an Erkenntnis, sein
Wissen wird der Wahrheit entsprechen, sein Denken wird stets recht sein, sein
Wille sich dem Guten zuwenden, und jegliche Tätigkeit wird die Liebe zu Gott und
zum Nächsten zum Anlass haben .... es wird die Seele des Menschen vollkommen
werden, wie es ihre Bestimmung ist, und die irdische Hülle zuletzt ablegen
können, um unbeschwert einzugehen in das geistige Reich als Lichtwesen, das in
aller Kraft und Weisheit wirken kann zur eigenen Beglückung .... Dies ist Zweck
und Ziel des Erdenganges.
Um nun das Ziel zu erreichen, also das zu tun, was nötig ist, um vollkommen zu
werden, muss der Mensch unterwiesen werden, was in mancherlei Weise geschehen
kann: Er kann Belehrungen von aussen entgegennehmen, die ihn erstmalig anregen
zum Nachdenken, worauf die Belehrungen von innen heraus fortgesetzt werden
können, d.h., die Gedankentätigkeit durch geistige Wesen, die im Wissen stehen,
ständig angeregt wird und der Mensch gewissermassen Zwiesprache halten kann mit
jenen Wesen, die ihn nun wahrheitsgemäss belehren, wenn auch gedanklich .... also
der Mensch stets recht denken und wollen wird, sowie es ihm ernst ist um die
Wahrheit. Und so wird ihm nun zur Kenntnis gebracht, was der Mensch ist, in
welchem Verhältnis er steht zum ewigen Schöpfer, wie er dieses Verhältnis ändern
soll und wie sein Los in der Ewigkeit beschaffen sein soll und sein kann. Es
muss
ihm die Verantwortung für seine Seele vorgestellt werden, auf dass er nun einen
entsprechenden Lebenswandel führt.
Belehrungen, die von innen ihm geboten werden, so der Mensch selbst guten
Willens ist, also Gott-zugewandten Denkens, werden immer der Wahrheit
entsprechen. Da jedoch Menschen, die Gott fernstehen, gleichfalls lehren wollen,
also ihre falschen Gedanken .... die falsch sein müssen, weil sie nicht
Gott zugewandt sind .... auf die Mitmenschen übertragen wollen, ist es
verständlich, dass viele Irrlehren den Menschen geboten werden, die einander
widersprechen, und es wird nun stets ein Kampf geführt werden auf Erden zwischen
Irrtum und Wahrheit.
Und darum kommt Gott nun den Menschen zu Hilfe, die zu Ihm verlangen .... Er
vermittelt ihnen Sein Wort als Garant der Wahrheit .... Er belehrt die Menschen
auf direktem Wege, indem Er Sich Selbst durch die innere Stimme dem Menschen
kundgibt, der Ihn zu hören begehrt. Er bildet also Lehrer aus, die Sein Wort,
die von Ihm Selbst empfangene Wahrheit, weitergeben an die Mitmenschen. Und
durch Sein Wort gibt Er den Menschen Seinen Willen kund, Er gibt ihnen
Anweisungen, was sie tun und was sie lassen sollen, Er gibt ihnen das Gebot der
Liebe und führt sie ein in ein Wissen, das überaus wertvoll ist für die
Entwicklung der Seele. Er klärt den Irrtum auf, warnet und mahnet und hilft so
ständig wie ein liebender Vater Seinen Kindern zur Vollendung auf dieser Erde.
Sein direkt zur Erde geleitetes Wort ist und bleibt aber stets dasselbe, was Er
Selbst zur Zeit Seines Erdenwandels den Menschen gepredigt hat, denn Sein Wort
verändert sich ewig nie .... Erfährt es eine Veränderung durch Menschenwillen,
dann wird Er es immer wieder in aller Reinheit zur Erde leiten, und so wird Sein
Wort bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit. Von Menschen verändertes Wort aber
wird ständig Anlass geben zu Spaltungen, weil es sich immer wieder verändert,
sowie es einmal von der alleinigen Wahrheit abgewichen ist.
Immer wird Gott Sorge tragen, dass dem Menschen in der kurzen Erdenzeit die
Vollendung möglich ist, wenngleich Er ihm freien Willen lässt, jede Möglichkeit
auszunützen. Doch Irrtum und Lüge machen eine Vollendung auf Erden unmöglich,
weshalb die reine Wahrheit den Menschen zugeführt werden muss, und jeder, der
nach der Wahrheit verlangt im ernsten Willen, dem wird sie nahegebracht.
Darum braucht der Mensch nur zu wollen, das Rechte und Wahre zu erfahren, und
Gott wird es ihm zuführen. Je nach seiner Reife und seiner Erkenntnisfähigkeit
wird er belehrt werden mittelbar oder unmittelbar, wie es Gott in Seiner
Weisheit als wirksam für ihn erkennt ....
Amen
BD 4950 13.8.1950 (Diese
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Erdenlebenszweck: Dienen in Liebe in freiem Willen ....
Dies ist euer Erdenlebenszweck, dass ihr Menschen einander dienet in Liebe, weil
nur dienende Liebe wahre Liebe zum Nächsten ist. Es darf der Mensch nicht
glauben, dass er selbst ohne die Hilfe des Mitmenschen auskommen kann. Er
benötigt den Nächsten, wie auch er ihm helfend beistehen soll. Weil die Liebe im
Herzen des Menschen sich entzünden soll, muss der Mitmensch zuweilen auf Hilfe
angewiesen sein, ansonsten jenem keine Gelegenheit geboten würde, seine Liebe
zur Entfaltung zu bringen.
Was in der gesamten materiellen Schöpfung nachgewiesen werden kann, ist, dass
alles seine Bestimmung hat, dass also jegliches Schöpfungswerk dienet, indem es
im Musszustand seine Bestimmung erfüllt, zum Erhalten und Beleben anderer
Schöpfungswerke beizutragen .... Das ist auch Aufgabe des Menschen, zu dienen,
jedoch im freien Willen, also aus Liebe zu Gott und zum Nächsten. Und diese
dienende Liebe allein erlöset den Menschen, denn er hebt dadurch die alte Sünde
auf, den Abfall des Geistigen von Gott in Überheblichkeit und Herrschsucht ....
Wer sich aber diesem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe nicht unterstellt,
dessen Geist ist noch voll der Überheblichkeit, er erkennt nicht seinen
Erdenlebenszweck und bleibt sonach unerlöst .... er kann sich nicht in Freiheit
bewegen nach dem Ablegen des Leibes, er hat das Erdenleben nicht ausgenützt, er
hat es umsonst gelebt .... selbst wenn es ihm irdischen Vorteil eingebracht hat
und er am Ende auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken kann. Es geht um die
Seele des Menschen, nicht um seinen Leib. Der Leib wurde ihm gegeben, auf dass
die Seele ausreifen konnte in ihm, der Leib war nur das Mittel zum Zweck, denn
die Seele ist unvergänglich, der Leib aber stirbt, und die Seele nimmt nichts
von dem auf Erden Erworbenen hinüber in das geistige Reich.
Solange also der Mensch nur für sich sorgt und neben dem Mitmenschen
teilnahmslos dahingeht, solange er nicht ein offenes Herz und Auge hat für die
Not seines Mitmenschen, ist er von der Ichliebe beherrscht, die ein grosses
Hindernis ist für die Aufwärtsentwicklung der Seele. Denn diese Ichliebe zieht
herab, die Ichliebe ist eine verkehrt gerichtete Liebe, die niemals erlösend
sich auswirkt, sondern den Menschen noch mehr bindet, die wie eine Fessel sich
um seinen Geist legt, der niemals durch Ichliebe zum Erwachen gebracht werden
kann.
Wer sich selbst liebt, der wird immer herabsehen auf den Mitmenschen, und ein
Dienen in uneigennütziger Nächstenliebe ist ihm unmöglich, denn das herrschende
Prinzip ist noch in ihm und hält ihn von jeder Liebehandlung zurück. Je tiefer
nun die Menschheit in der Ichliebe steckt, desto grösser wird auch die irdische
Not sein, die Gott Selbst als Mittel anwendet, um in den Herzen die Flamme der
Liebe zum Nächsten zu entzünden. Wessen Herz von der Not des Mitmenschen berührt
wird, der ist noch nicht verhärtet und seine Erlösung nicht in Frage gestellt.
Es muss die irdische Not sein, wenn die geistige Not so gross geworden ist, dass
die Liebe im Herzen der Menschen erkaltet ist .... Dann sucht Gott, die
Menschenherzen zu erwärmen an der Not der Mitmenschen, auf dass sie ihren
Erdenlebenszweck erfüllen, durch dienende Nächstenliebe ihre Seelenreife zu
erhöhen, denn nur die Liebe erlöset sie, nur die Liebe macht frei und gibt der
Seele Licht und Kraft, nur die Liebe zieht die Seele aus der Tiefe empor zur
Höhe, nur die Liebe führet sie aus dem Dunkel der Nacht zum Licht und zur
Freiheit ....
Amen
Was ist der Sinn und Zweck des Erdenlebens?
Bertha Dudde Themenheft 083 PDF
Gottes Wort IK
Die
Hauptmission eines jeden Menschen
Ein jedes
von euch hat seine Mission auf Erden zu erfüllen, und diese besteht vor allem
darin, dass er seine Seele errette vom Tode und sie frei mache vom Gericht, dem
sie verfallen ist durch die Sünde, die im Fleische ruht.
Sehet diese grosse Aufgabe als den eigentlichen Zweck eures
Lebens an und arbeitet vornehmlich an der Besserung eures Ichs! Denn während ihr
euch selbst bessert, bessern sich auch die Verhältnisse durch euer Zurückkehren
in Meine Ordnung.
Da aber solches Zurückkehren ein vollkommen freies sein muss,
kann es nie ein allgemeines, sondern nur ein vereinzeltes sein. Darum wartet
nicht auf die Besserung des ganzen Volkes und Staates; sondern bessere ein jedes
sich selbst, so wird das wahre Reich Gottes am ehesten zu euch kommen, weil es
dann schon in euch ist.