Endzeit der wichtigsten Erlösungsperiode
IN BEARBEITUNG,
wohl dauerhaft...
von Roli Wyss MEINE Ansichten
Was ist die Endzeit? Die Endzeit bedeutet, dass wir am
Ende einer Erlösungsperiode stehen. Von diesen Erlösungsperioden, gab es schon
viele und es wird auch noch viele geben. Die Erde besteht einzig und allein nur
darum, dass sich die Menschen, die sich von Gott entfernt haben, wieder erlösen
können. Gott entfernt sich nie von Dir, keine Sekunde, und es gibt keine
Ausnahme, nicht mal den Teufel. Aber wir haben uns von Gott entfernt.
Als Gott die Wesen erschuf, war alles super, aber wie in fast jeder Gruppe, gab
es auch da ein Arschloch, das sich dachte: Was Gott kann, kann ich auch. Das war
dann schon der Anfang vom Fall in die Tiefe, und er riss unzählige Wesen mit
sich, immer tiefer und tiefer, sprich weg von der Liebe, weg von Gott. Und immer
noch tiefer. Nach Millionen von Jahren hatte sich dann das Team Arschloch so
weit von Gott entfernt, dass es nicht mehr möglich war, den Rückweg zu erkennen,
geschweige denn ihn anzutreten. Man kann sich das so vorstellen, als ob wir
unbedingt etwas erreichen wollen, es aber nicht geht. Man wird dann immer
zorniger und noch zorniger, so entstehen dann die ganzen Untugenden.
Nun kam Jesus Christus vor 2000 Jahren und vollbrachte sein Erlösungswerk,
den Tod am Kreuz und die Auferstehung, um Liebe zu lehren. Somit ist es
wieder für alle Wesen möglich, nach Hause zu kommen, wenn sie möchten, über
Jesus Christus, und nur über JC, nicht drumherum. Deshalb ist es aus meiner
Sicht die wichtigste Erlösungsperiode. Also es gab schon vor Jesus Christus
Erlösungsperioden, aber eher unbewusst für die Mehrheit der Menschen. Und je
weiter es geht, desto bewusster werden die Menschen. Man kann aber auch heute
schon die höchste Stufe des Bewusstseins erfahren.
Das ganze Universum, alle Planeten, Sonnen, Sterne etc.
(es sind alle bewohnt, und es gibt unzählige davon, und das meine ich wörtlich)
und auch diese Erde, wurden nur erschaffen als Schulen, damit die abgefallenen
Wesen wieder nach Hause finden. Also die ganzen sichtbaren, und für uns auch
unsichtbaren, Schöpfungen, wurden allein aus diesem Grund erschaffen. Das alles
zusammen ist dann das Erlösungswerk, das ein gigantisches Ausmass hat, das man
kaum fassen kann, vor allem nicht, solange das Bewusstsein noch pennt.
Was machen nun die Menschen hier auf Erden, wenn man sie alleinlässt? Richtig,
sie machen alles immer kaputt. Deshalb gibt es Erlösungsperioden. Sprich:
Perioden, die ein paar tausend Jahre gehen. Jedenfalls ist am Anfang einer
Periode immer alles gut, und am Ende einer Periode eben nicht mehr. Also, am
Ende einer Periode ist es dann nicht mehr möglich, sich zu "ent-wickeln",
sprich, es heisst: "Reset", z.B. wie bei der "Sintflut". Es gibt kleinere und
grössere Resets. Da kannst Du mal unter dem Begriff "Pralaya" recherchieren.
Reset
Folgenden Filme symbolisieren
diese Erlösungsperioden ein wenig:
-
Herr der Fliegen 1963
ganzer Film auf YT, in Schwarz-Weiss und Englisch. Falls ihn jemand in Deutsch
findet, bitte sagen.
Gibt dann auch eine neuere Verfilmung von 1990
Und Aktuell die neues Serie
"Lord of the Flies" 2026
-
«The Beach» Leonardo DiCaprio 2000
-
Serie: „The Society“, wurde wegen Corona leider nicht weitergeführt.
Gibt dann eigentlich viele weitere....
Also, das A-Team kennen wir, nun gibt es noch die Wesen,
die nicht von Gott abgefallen sind, also auf Sex, Drugs und Rock'n'Roll
verzichtet haben und in der Liebe verblieben sind. Diese helfen mit am
Erlösungswerk, z. B. geistig als Schutzgeist, oder inkarniert auch als Mensch.
Und alle, die hier wieder erwacht sind, helfen auch mit. Man wird also vom
Patienten zur Krankenschwester. Und das geschieht nur durch die Liebe. Also, man
gestaltet sich selber wieder zur Liebe. Nicht einfach lieb und hilfsbereit sein,
nein, sich komplett umgestalten, sodass man Liebe ist, nicht einfach ein
Schauspieler.
Wenn ich es richtig verstanden habe, müssen die Wesen, die nicht von Gott
abgefallen sind, auch min. einmal durch ein Erdenleben gehen, was wohl nicht
ganz einfach ist für diese. Da bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher, ob ich
da richtig liege, glaube aber schon.
Das alles ist natürlich viel komplexer und extrem heruntergebrochen und von mir
noch schlecht kommuniziert. Ich selber kenne aber nur einen, deutschsprachig und
in der Öffentlichkeit auftretend, der das alles zusammen halbwegs oder
vielleicht auch ganz versteht.
- Kundgaben.com
-
Weltentwicklungsstufen
- Das Erlösungswerk
-
Von
Idioten und Lichtwesen
- Die Ur-Zentral-Sonne -
Der kosmische Mittelpunkt
Es folgen fortlaufend passende Kundgaben
[JJ.01_000,07] 3. Der leibliche Tod Jesu ist die tiefste Herablassung der Gottheit in das Gericht aller Materie und somit die eben dadurch mögliche vollends neue Schaffung der Verhältnisse zwischen Schöpfer und Geschöpf.
[JJ.01_000,08] Durch den Tod Jesu erst wird Gott Selbst vollkommen Mensch und der geschaffene Mensch zu einem aus solcher höchsten göttlichen Gnade neu gezeugten Kinde Gottes, also zu einem Gotte, und kann erst also als Geschöpf seinem Schöpfer als dessen vollendetes Ebenmass gegenüberstehen und in Diesem seinen Gott, Schöpfer und Vater schauen, sprechen, erkennen und über alles lieben und allein dadurch gewinnen das vollendete ewige, unzerstörbare Leben in Gott, aus Gott und neben Gott. Dadurch ist aber auch des Satans Gewalt (besser: Wille) dahin gebrochen, dass er die vollste Annäherung der Gottheit zu den Menschen, und umgekehrt dieser ebenalso zur Gottheit, nicht mehr verhindern kann.
[JJ.01_000,09] Noch kürzer gesagt: Durch den Tod Jesu kann nun der Mensch vollends mit Gott fraternisieren, und dem Satan ist da kein Zwischentritt mehr möglich; darum es auch im Worte zu den grabbesuchenden Weibern heisst: „Gehet hin und saget es Meinen Brüdern!“ – Des Satans Walten in der äusseren Form mag wohl stets noch bemerkbar sein, aber den einmal zerrissenen Vorhang zwischen der Gottheit und den Menschen kann er ewig nicht mehr errichten und so die alte unübersteigbare Kluft zwischen Gott und den Menschen von neuem wiederherstellen.
[JJ.01_000,10] Aus dieser kurzen Erörterung der Sache aber kann nun jeder im Herzen denkende und sehende Mensch sehr leicht und klar den endlosesten Nutzen des leiblichen Todes Jesu einsehen. Amen.
BD 6951 21.10.1957
Jesus Christus kam als Retter ....
Der grossen geistigen Not wegen bin Ich herabgestiegen zur Erde, denn die
Menschen erbarmten Mich, die Mein Gegner gefesselthielt, die ihm nicht mehr
Widerstand leisten konnten und die nach einem Retter schrien zu ihrem Gott. Doch
nur wenige glaubten noch fest und unerschütterlich daran, dass der Messias
kommen würde, wie es geschrieben stand, aber diese wenigen erwarteten Ihn voller
Sehnsucht, sie erwarteten Ihn als ihren Retter aus tiefster Not und Bedrängnis
.... Und ihretwillen bin Ich herabgestiegen, weil ihren Ruf um Hilfe Mein Ohr
erreichte, weil Ich ihren Glauben nicht enttäuschen wollte. Zudem war die Zeit
für die Mission des Menschen Jesus gekommen ....
Ich wollte die gesamte Menschheit erlösen aus den Banden des Gegners, und Ich
wollte auch denen Erlösung bringen, die schon abgeschieden waren, aber nicht in
Mein Reich eingehen konnten, bevor die grosse Sündenschuld getilgt war, die
Anlass war des Daseins der Menschen auf Erden .... In diesem Menschen Jesus kam
Ich Selbst zur Erde, um allen Menschen das Heil zu bringen, sie zu befreien von
der schon ewige Zeiten ihnen angelegten Fessel und ihnen den Weg frei zu machen
in Mein Reich, in das Reich des ewigen Friedens und der Seligkeit.
Als Ich zur Erde niederstieg, waren nur wenige Menschen bereit, Mich
aufzunehmen, d.h., nur wenige erkannten Mich, weil sie ein Leben in Liebe
führten .... Und darum war die Schar Meiner Anhänger nicht gross, wenngleich Ich
unaufhörlich bemüht war, die Menschen anzuregen zum Liebewirken, als dessen
Folge sie dann auch Mich hätten erkennen können als ihren Gott und Vater von
Ewigkeit. Denn die grosse Not bestand darin, dass unter den Menschen wenig Liebe
war, dass sie schon gänzlich in den Banden dessen waren, der selbst bar jeder
Liebe als Feind Mir gegenüberstand, gegen den Ich ankämpfen wollte, um ihm durch
den Sieg die Seelen zu entreissen, die er gefesselthielt.
Darum lebte Ich den Menschen Selbst ein Leben in uneigennütziger Liebe vor, weil
die Liebe die Waffe war, die Ich Selbst anwenden wollte gegen Meinen Gegner und
die auch den Menschen selbst die Kraft gab, ihm Widerstand zu leisten. Ohne
Liebe waren sie ihm gänzlich verfallen, der Liebe aber kann er nicht
widerstehen, die Liebe ist die einzigste Waffe, der er erliegt, die aber zur
Zeit Meiner Niederkunft zur Erde nur wenig bei den Menschen zu finden war ....
Die Liebe war die einzige Bindung mit Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit.
Und es musste diese Bindung hergestellt werden, wollten die Menschen Mein Wort
vernehmen. Mein Wort konnte ihnen nicht mehr ertönen, weil sie durch ihre ihnen
mangelnde Liebe auch keinen Glauben mehr hatten an einen Gott, Der zu ihnen
sprechen wollte. Und darum kam Ich Selbst zur Erde, um die Menschen anzureden,
um ihnen erneut Meinen Willen kundzutun, um ihnen Meine Liebegebote erneut zu
geben und ihnen erneut das Evangelium zu künden .... die göttliche Lehre, die
sie zur Seligkeit führen sollte.
Doch Ich musste den Menschen noch eine grosse Hilfe bringen .... Ich wollte sie
zuvor befreien von der Macht, die sie gebundenhielt, die ihren Willen schwächte
und die Menschen hinderte, Meinen Willen zu erfüllen. Ich wollte sie erlösen aus
seiner Gewalt .... Und dazu erwählte Ich Mir die Form des Menschen Jesus, um in
Ihm ein Liebe- und Erbarmungswerk zu vollbringen, das den Menschen Befreiung
brachte von aller Not .... Es mussten sich aber auch alle Menschen auf Meine
Seite stellen, die von ihrem Peiniger Befreiung finden wollten. Die freiwillig
bei ihm verblieben, denen konnte Ich keine Rettung bringen, die aber Mir sich
zuwandten, die empfingen auch von Mir die Kraft, sich aus seinen Fesseln zu
lösen.
Doch es musste auch dieses Erlösungswerk im Rahmen des Menschlichen vor sich
gehen, weil die Menschen nicht gezwungen werden durften in ihrem Willen. Es
sollte ihnen völlig freistehen, ob sie das Erlösungswerk des Menschen Jesus ....
in Dem Ich Selbst Mich verkörperte .... anerkennen oder ablehnen wollten. Darum
bin Ich als Mensch Jesus über die Erde gewandelt und bereitete die Menschen vor
auf das grosse Löseopfer, das die grosse Sündenschuld entsühnen sollte,
derentwegen sie auf Erden wandelten. Aber wenige nur erkannten Mich und sahen in
Mir den Retter, den Messias, den Seher und Propheten angekündigt hatten stets
und ständig.
Es war die Not übergross, als Ich zur Erde niederstieg, aber es ist das
Erlösungswerk vollbracht worden, weil auch Meine Liebe übergross war und die
Liebe also die Sündenschuld tilgte, indem Sie Selbst Sich opferte am Kreuz. Und
diese Liebe wird immer wieder den Menschen Hilfe zu bringen suchen, denen, die
bisher keine Erlösung fanden, die von den Gnaden Meines Erlösungswerkes noch
keinen Gebrauch machten und daher noch immer in den Ketten des Feindes
schmachten, die ohne Hilfe sich niemals befreien könnten und die Ich doch
niemals aufgebe, sondern immer wieder ihnen in den Weg trete und sie hinweise
auf das Erlösungswerk des Menschen Jesus, Der als "Mensch" kraft Seiner Liebe
die geistige Not Seiner Mitmenschen erkannte und Der kraft Seiner Liebe das
Opfer gebracht hat, unter masslosen Qualen zu sterben am Kreuze.
Und Ich werde auch immer wieder im Wort zu den Menschen kommen und ihnen
berichten von dem grossen Liebe und Erbarmungswerk Jesu, Der Mich Selbst
aufnahm, Der Sich durch die Liebe gänzlich vereinigte mit Mir und Der euch allen
zum Retter und Erlöser wurde von Sünde und Tod ....
Amen
BD 6946 16.10.1957
Rechtes Nützen der Lebenskraft ....
Endlos weit hattet ihr euch von Mir entfernt, und endlos lang ist daher auch
euer Rückweg zu Mir. Denn ihr müsset den Weg genau so wieder aufwärts gehen, wie
ihr ihn nach unten unternommen hattet, ihr müsset Schritt für Schritt euch
wieder aufwärtsentwickeln, wie ihr einstens euch rückschrittlich gestaltet habt
im freien Willen. Und dies erfordert Innehaltung eines Heilsplanes, es erfordert
ein Sich-wieder-Einfügen in die ewige Ordnung, aus der ihr durch euren Fall
herausgetreten waret. Um es einfach zu sagen: Liebe war euer Urwesen .... ihr
wandeltet es zur Lieblosigkeit und müsset nun wieder die Umwandlung zur Liebe
vollbringen, was darum endlos lange Zeit erforderte, weil ihr zu dieser
Umwandlung keine Kraft mehr besasset ....
Wenn ihr dies wisset, so wird euch auch die ungeheure Bedeutung eures
Erdenlebens als Mensch bewusst, in dem ihr wieder über ein Mass von Kraft
verfüget im Vergleich zur endlos langen Zeit zuvor, wo euch diese Kraft
mangelte. Diese Lebenskraft also befähigt euch zu eurer Wesenswandlung, wenn ihr
sie nur recht verwertet; aber ihr könnet sie auch missbrauchen, ihr könnet sie
ganz verkehrt nützen, und dann habt ihr die grosse und letzte Möglichkeit
ungenützt gelassen, den Rückweg zu Mir zu gehen. Im Erdenleben also könnet ihr
mit Leichtigkeit wieder die Rückwandlung zu eurem Urwesen vollziehen, weil ihr
nur eure Lebenskraft zu nützen brauchet zum Wirken in Liebe .... Dann legt ihr
Schritt für Schritt die letzte kurze Wegstrecke zurück und kehret heim zu Mir,
in euer Vaterhaus.
Dies ist Zweck und Ziel Meines Heilsplanes der Liebe, euch wieder die Seligkeit
schenken zu können, die ihr geniessen durftet zu Anbeginn. Doch durch euren
Sturz zur Tiefe habt ihr jegliches Wissen darum verloren .... und ob es euch
auch zugetragen wird, es fehlen euch die Beweise, und darum nehmet ihr es nicht
ernst und strebet nicht das Ziel eures Erdenlebens an. Aber nur die Annäherung
an Mich bringt euch die Seligkeit zurück, während die Entfernung von Mir für
euch ein unseliger Zustand ist und bleibt. Und so solltet ihr euch nur fragen,
ob ihr denn selig seid .... Und ihr solltet euch diese Frage wahrheitsgemäss
beantworten .... ihr solltet euch fragen, ob unter "Seligkeit" wohl die Güter zu
verstehen sind, die euch die Welt bietet .... ob sie euch wunschlos glücklich
machen .... ob ihr sie euch erzwingen könnet und ob sie Bestand haben und euch
dauerndes Glück schenken?
Wenn ihr ehrlich seid, müsset ihr euch alle diese Fragen verneinen, selbst wenn
ihr zeitweilig glaubet, euch selbst Freuden und Genüsse schaffen zu können. Ihr
wisset aber, dass täglich und stündlich euch genommen werden kann, was ihr
liebet, dass euch keine Garantie geboten ist, der Welt Güter und Freuden
dauernd besitzen zu dürfen .... Ihr wisset, dass es nur Scheingüter sind,
die ihr anstrebet und die euch beglücken und dass ihr nicht von einer Seligkeit
sprechen könnet, die ewig währet .... Aber gerade diese Seligkeit soll
euer Ziel sein, denn diese will Ich euch schenken, wenn ihr wieder zu Mir
zurückgekehrt seid nach jener endlos langen Zeit der Entfernung von Mir.
Und jene ernsthaften Fragen also sollten euch veranlassen zur rechten Nützung
eurer Lebenskraft, die ein unerhörtes Gnadengeschenk ist von Mir, weil ihr sie
einstmals zurückgewiesen habt. Wie reich kann euch diese Lebenskraft machen, wie
leicht könnte es euch fallen, Liebewerke zu verrichten, eben weil ihr über
Lebenskraft verfüget .... Doch auch über den freien Willen verfüget ihr im
Erdenleben als Mensch, und dieser also bestimmt, ob ihr aufwärtsschreitet oder
zurückfallet zur Tiefe.
Und ob auch Meine Liebe euch mit Gnaden reich bedenket, ob Ich euch auch alle
Möglichkeiten schaffe und euch den Weg aufzeige, der zurückführt zu Mir ....
euren Willen zwinge Ich nicht, weil ihr sonst ewig nicht zur
Vollendung gelangen könntet. Nur stelle Ich euch fortgesetzt die grosse
Verantwortung vor Augen, die das Erdenleben als Mensch für euch bedeutet. Und
Ich lasse nicht nach, euch darüber in Kenntnis zu setzen, was ihr waret, was ihr
seid und was ihr wieder werden sollet .... Und könnet ihr auch ohne Beweis daran
glauben, dann werdet ihr auch verantwortungsbewusst leben auf Erden, dann werdet
ihr die Entfernung zwischen uns stets mehr zu verringern suchen, und Ich werde
euch helfen, sowie ihr selbst es wollet, dass ihr heimkehret in euer
Vaterhaus ....
Amen
BD 6872 14.u.15.7.1957
Wie weit reicht Luzifers Kraft ....
Im Anfang war alles Wesenhafte lichtdurchstrahlt, denn es ging aus dem Ewigen
Licht hervor und war in seiner Ursubstanz das gleiche wie Der, von Dem es
ausgegangen war.
Gott ist in Sich Licht und Kraft .... Und Er strahlte auch Licht und Kraft aus
in die Unendlichkeit. Er gab Seinen Ausstrahlungen aber Formen, Er stellte Wesen
aus Sich heraus, die als Seine Ebenbilder geschaffen waren .... was nun zwar
nicht so zu verstehen ist, dass diese Formen eng-begrenzte Gestalten waren,
sondern es waren ichbewusste geistige Wesen, die auch wieder nach allen
Richtungen hin ihr Licht und ihre Kraft ausstrahlen lassen konnten, die mit
Denkfähigkeit und freiem Willen ausgestattet waren, die sich als Geschöpfe einer
unendlich stärkeren Macht erkannten und die mit dieser Macht auch in Verbindung
standen durch das Wort ....
Sie standen in vollster Erkenntnis, weil Gott Selbst Sich ihnen offenbarte durch
das Wort, da Seine Geschöpfe Ihn nicht schauen konnten, doch ständig um Seine
Gegenwart wissen sollten, um Seinen Willen und um ihre eigentliche Bestimmung
.... Und ihre Seligkeit war unermesslich, denn sie waren auch liebedurchflutet,
und das Ziel ihrer Liebe war immer nur Gott, Der sie stets mehr beseligte.
In dieser Seligkeit aber verblieben sie nicht .... denn das Wesen, das
uranfänglich von Gott erschaffen wurde, das Sein Liebewille zuerst erstehen
liess, begnügte sich nicht damit, seinen Schöpfer nur zu hören .... es wollte
Ihn auch schauen, und weil ihm dieses Verlangen nicht erfüllt werden konnte ....
da das Licht- und Kraftzentrum von Ewigkeit nicht schaubar ist für die von Ihm
ausgestrahlten Wesen .... erkannte es sich selbst als erste und oberste
schaubare Wesenheit, die allen geistigen, ichbewussten Wesen also auch als
solche erkennbar war, und es warf sich zu deren beherrschenden Macht auf ....
Dieses Wesen wusste zwar, dass es selbst auch erst erschaffen wurde, und es
musste also auch die erschaffende Macht als über ihm stehend anerkennen, denn
auch ihm selbst ertönte das Wort, das den Gott und Schöpfer bewies .... Es
wusste auch um Dessen Willen, es stand selbst in hellster Erkenntnis. Aber es
besass auch freien Willen. Und dieser Wille richtete sich gegen Gott .... Das
Wesen wollte nicht von einer höheren Macht abhängig sein, es wollte nicht seine
Kraft von Gott beziehen, sondern es glaubte sich selbst in einem Masse
kraftvoll, dass es die Kraft Gottes zurückwies.
Es zweifelte die Kraft Gottes an, weil Dieser Sich ihm nicht schaubar
vorstellte. Und es suchte seinen Willen auch zu übertragen auf die Wesen, die
sein Schöpferwille unter Nützung der Kraft aus Gott hatte erstehen lassen. Denn
voll des Lichtes und der Kraft zu sein bedeutete auch, unbegrenzt schaffen und
gestalten zu können. Aber der Gott-entgegengerichtete Wille hatte zur Folge,
dass Licht und Kraft nachliessen, weil dieser Wille nun das Zuströmen der
Liebekraft aus Gott verhinderte. Folglich nahm auch das erstgeschaffene Wesen
.... nun der Gegner Gottes .... an Licht und Kraft ab, je mehr es sich
verausgabte durch Erschaffen immer neuer Wesen ....
Solange er die Kraft Gottes in Anspruch nahm, war er also auch befähigt zum
Erschaffen, als er sie jedoch zurückwies, war auch seiner Schöpferkraft ein Ende
gesetzt .... je mehr sein Widerstand gegen Gott zunahm, desto mehr nahm seine
Schöpferkraft ab .... Denn der Abfall von Gott war kein plötzlicher, sondern er
spielte sich in endlos langem Zeitraum ab. Er begann mit kurzweiliger Abkehr und
immer wieder Sich-Öffnen der Liebekraft Gottes und also auch fortgesetztem
Erschaffen neuer Wesen, und er endete mit gänzlichem Widerstand gegen die
göttliche Liebeanstrahlung .... was auch völlige Unfähigkeit zum Erschaffen
bedeutete. Aber in der endlosen Schar durch seinen Willen gezeugter Wesenheiten
ersah der Gegner Gottes nun seine Kraft. Denn mit abnehmender Kraft hatte auch
das Licht der Erkenntnis abgenommen, so dass er verfinsterten Geistes nicht die
Bedeutung seines Widerstandes gegen Gott zu erkennen vermochte ....
Er ist bar jeder Erkenntnis und bar jeder Schöpferkraft .... aber er hat dennoch
eine grosse Macht, denn sie besteht in seiner grossen Anhängerschaft, die im
Grunde des Grundes "Kraft aus Gott" ist, sowie auch er selbst
einst-ausgestrahlte Kraft ist. Seine und des Anhangs Kraft also besteht darin,
Widerstand leisten zu können .... und somit Gott Selbst, Der keinen Widerstand
gewaltsam bricht, daran zu hindern, Seine Geschöpfe zu beglücken. Gott ist die
Liebe, und die Liebe schafft Seligkeit. Jene Wesen also glauben, Macht zu haben
über Gott, weil sie Ihm Beschränkung auferlegen in Seinem Liebewirken .... Sie
lehnen sich gegen Gott auf, und sie werden nicht in ihrem Vorhaben gehindert,
weil die Liebe Gottes nichts sich erzwingt, sondern freiwillig angenommen werden
muss.
Ihre ganze Kraft also besteht darin, selbst Widerstand zu leisten und auch das
nachgiebigere Geistige zu beeinflussen zu verstärktem Widerstand .... Und diese
Kraft behalten sie auch, bis sie sich freiwillig ergeben und durch
Liebeanstrahlung Gottes auch wieder in den Besitz von Schöpferkraft gelangen
.... (15.7.1957) Aber sie werden niemals ihre Kraft gebrauchen können zum
Erstehen-Lassen von Dingen irgendwelcher Art ....
Die schöpferische Kraft fehlt ihnen, denn diese ist nur im Verband mit Gott
wirksam; sowie aber das Wesen sich ausserhalb des Liebestromkreises von Gott
stellt, kann es auch nicht mehr die "erschaffende" Kraft beziehen .... und so
auch der Gegengeist Gottes, der sich selbst durch seinen stets tieferen Absturz
jener ihm zuströmenden Kraft beraubte. Seine Kraft reichte wohl vor dem
Kreuzestod Jesu aus, seinen Anhang in Knechtschaft zu halten, also ihn zu
hindern, Liebekraft aus Gott zu beziehen, um sich von ihm lösen zu können. Denn
er hielt sie in völliger Blindheit, und sie erkannten nicht die Ursache ihrer
Schwäche und Blindheit.
Aber auch diese Macht ist gebrochen worden durch Jesus Christus, und also können
auch die einst gefallenen Wesen Erlösung finden. Und nun konzentriert der Gegner
seine ihm verbliebene Macht nur auf sein Gott-gegnerisches Wirken, dass er also
zu zerstören sucht, was Gott erstehen liess, dass er materielle Hüllen
aufzulösen sucht, um das Geistige darin zu befreien .... im Glauben, es dadurch
selbst wiederzugewinnen. Aber auch zu solchen Zerstörungen reicht seine Macht
nicht aus und jegliches Schöpfungswerk ist vor seinem direkten zerstörenden
Einfluss sicher ....
Und darum versucht er es auf Umwegen, indem er den Willen des Menschen seinen
Plänen gefügig zu machen sucht .... Also muss dann der Mensch solche
Zerstörungen ausführen, der über eine gewisse Kraft im Erdenleben wieder verfügt
zwecks eigener Willenserprobung. Dennoch ist die Macht des Satans noch
unvorstellbar gross, nur ebendiesem Anhang gegenüber, weshalb auch Jesus
Christus am Kreuz gestorben ist, um dem einst Gefallenen Rettung zu bringen, um
ihm Hilfe zu leisten wider jenen.
Wenn aber von dem Fall Luzifers gesprochen wird, so hat dieser Fall Äonen
umfasst, Zeiträume, für die euch jede Vorstellung fehlt. Und in diesen endlosen
Zeiträumen wurden zahllose Wesen geschaffen, denn die Trennung Luzifers von Gott
wurde nicht plötzlich vollzogen, und solange er also noch Verbindung hielt mit
Gott, so lange bezog er auch noch die zum Erschaffen nötige Kraft aus Gott,
weshalb also alle Wesen auch Gottes Anteil sind und Sein Rückführungswerk allen
Wesen gilt.
Aber die erschaffenen Wesen wurden stets mehr auch Gott-gegnerischen Sinnes, je
mehr sich ihr Erzeuger willensmässig abwandte von Gott .... bis Luzifer die
endlose Schar der geschaffenen Geister zur völligen Trennung von Gott bewog ....
bis er selbst sich für den Kraftquell hielt und die erschaffenen Wesen im
gleichen Sinn beeinflusste, so dass sie ihm blind folgten, als ihnen das
Selbstbestimmungsrecht gegeben wurde, durch das sie sich auch hätten trennen
können von ihrem Erzeuger und zu Gott sich wenden, Der Sich ihnen auch
lichtvollst offenbarte, Den aber auch sie nicht zu schauen vermochten.
Die zahllosen gefallenen Wesen aber brauchen ebenso Äonen zu ihrer gänzlichen
Rückkehr .... Und darum auch müssen immer und immer wieder neue Schöpfungen
erstehen, d.h., immer wieder wird verhärtete geistige Substanz, das zutiefst
gesunkene Geistige, aufgelöst und in diesen Schöpfungen gebannt, um den Weg der
Rückkehr zu Gott anzutreten .... Die Widersetzlichkeit des zuletzt Erschaffenen
aber ist so stark, dass es noch endlose Zeiten in seiner Verhärtung zubringen
muss, bevor es auch den Aufstieg in den Schöpfungswerken beginnen kann .... Also
werden auch endlose Zeiten hindurch neue Schöpfungen erstehen, die der Wille
Gottes, Seine Weisheit und Macht, hervorgehen lässet, und stets mehr wird die
Macht und Kraft Seines Gegners abnehmen, weil jegliche Neuschöpfung ihm einen
Teil seines Anhanges entwindet, wenn auch Ewigkeiten noch vergehen werden, bis
auch das letzte Gefallene zur Materie geworden ist ....
Aber das zutiefst Gefallene ist sich nicht des Seins bewusst .... und kann darum
auch nicht das schon reifere Geistige bedrängen. Es ist völlig ausser Kraft
gesetzt, und mit Blindheit geschlagen trägt es lediglich dazu bei, dem Gegner
Gottes das Machtbewusstsein zu stärken .... weil auch er völlig erkenntnislos
ist. Erst wenn das Geistige einmal das Ichbewusstsein wiedererlangt hat und nun
seinen Willen erneut verkehrt richtet, kann es im Auftrag seines Herrn seine
Kraft in Anwendung bringen und verheerende Wirkung anrichten unter den Menschen
.... Und das ist das von Gott Seinem Gegner zugebilligte Recht, um seinen Anhang
zu kämpfen während der Zeit der Willensfreiheit als Mensch. Diese Zeit nützet er
und auch seine Vasallen wahrlich gut, der Mensch aber hat in dem göttlichen
Erlöser Jesus Christus eine ganz sichere Hilfe, und nützet er diese, so ist die
Kraft und Macht des Gegners völlig gebrochen, dann ist er frei geworden von ihm
und kehrt endlich wieder zurück in sein Vaterhaus ....
Amen
Erleben des Erlösungswerkes im Jenseits ....
Wie immer euch auch die Leiden und Qualen Meines Kreuzganges und Meines Todes am
Kreuz geschildert werden, ihr könnet es nicht ermessen, welches Erbarmungs- und
Liebewerk Ich für euch vollbracht habe .... Einmal aber werdet auch ihr Zeuge
sein dürfen, einmal werdet ihr rückschauend alles selbst erleben dürfen, und
dann erst wird euch Meine unendliche Liebe offenbar werden, die Mich zu diesem
Erlösungswerk bewogen hat. Denn sowie ihr einen gewissen Lichtgrad erreicht
habt, gibt es für euch keinen Zeitbegriff mehr, und also könnet ihr auch das
Vergangene als gegenwärtig erleben ....
Und ihr werdet überwältigt sein von einem Geschehen, das keines Menschen Mund
wiederzugeben vermag und das keines Menschen Verstand fassen kann, würde es euch
auch recht geschildert werden. Denn die Leiden und Qualen waren unermesslich ....
deshalb, weil Ich, obwohl Mensch, unsäglich unter dem Schmutz der Sünde litt,
die Meinem reinen, göttlichen Wesen widersprach .... Als Mensch barg Ich dennoch
die Fülle der ewigen Gottheit in Mir, konnte also nicht gleichzeitig dem Gegner
Zugang gewähren, der aber sich über Meine Peiniger an Mich herandrängte und
darum Mich zu äusserster Abwehr veranlasste, so dass Mein Körper und Meine Seele
Qualen erleiden mussten, die ihr Menschen nicht begreifen könnet, weil für euch
der Gegensatz von Makellosigkeit und Sünde kaum verständlich ist ....
Mein Körper aber war noch irdisch ausgerichtet, er empfand alle Leiden und
Qualen im Übermass, die Seele wehrte sich gegen ihre Bedränger und vermehrte die
Qualen noch ums Vielfache, (erlitt die Qualen noch weit mehr), denn sie sah in
die tiefste Hölle, sie sah sich der grössten Verworfenheit gegenüber, sie sah in
Abgründe, die sie erschaudern liessen, und alle ihre Ängste und Schrecken wurden
noch auf den Körper übertragen, so dass wahrlich jeder andere Mensch den
Kreuzestod nicht hätte zu erleiden brauchen, weil er zuvor schon sein irdisches
Leben verloren hätte unter den Händen seiner Peiniger ....
Doch Mich erbarmten auch jene, denn Ich wusste, dass sie in der Gewalt Meines
Gegners sich befanden und also in seinem Auftrag sich an Mir austobten. Und
darum wollte Ich das grösste Mass von Leiden auf Mich nehmen, darum wollte Ich das
Erlösungswerk zu Ende führen, um auch jenen Rettung zu bringen, um auch jene aus
seiner Gewalt zu befreien .... Was sich abgespielt hat am Tage Meiner Kreuzigung
auf Erden, das spielt sich immer und immer wieder ab im geistigen Reich, allen
Seelen ersichtlich, die im Licht stehen und immer wieder Meine Liebe und
Erbarmung preisen angesichts des Sühneopfers für die gesamte Menschheit ....
Nicht aber, dass der Vorgang ständig wiederholt wird, sondern dass alles
lichtvolle Geistige das Vergangene rückschauend erlebt als gegenwärtig .... dass
ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jederzeit ersichtlich ist, weil es für
das Lichtwesen keine Begrenzung mehr gibt, also auch jeglicher Zeitbegriff
ausgeschaltet ist .... Wenn ihr Menschen auf Erden euch auch das Erbarmungswerk
des Menschen Jesus vorzustellen sucht, so wird es immer nur ein schwacher
Vergleich sein zu dem, was ihr einst selbst werdet erleben dürfen ....
Denn ihr könnt euch wohl die äusserlichen Ereignisse vor Augen führen, nicht aber
das namenlose Leid, das die Seele Jesu erdulden musste und das erst dann
verständlich wird, wenn eine Seele im Licht steht und sie um die Schrecken der
Finsternis weiss .... wenn sie weiss, was es heisst, das Reich des Lichtes, mit dem
Reich der Finsternis vertauschen zu müssen und nun allen dämonischen Gewalten
ausgeliefert zu sein. Die Seele des Menschen Jesus kam freiwillig aus dem Reiche
des Lichtes und alle Gegeneinflüsse suchte sie mit Liebe auszugleichen ....
Aber selbst diese Liebe konnte nicht verhindern, dass sich der Gegner Seines
Körpers bemächtigte, dass sich alle Kräfte der Hölle an Ihm erprobten. Und darum
nahm Er geduldig auch das schwerste Leid auf Sich: Er ging den Weg zum Kreuz
.... Er liess Schmähungen und Misshandlungen über Sich ergehen und zwang Seine
Seele und Seinen Körper, auszuhalten bis zum Tode am Kreuz. Denn die Sündenlast
der Menschheit war unermesslich gross, und darum musste auch das Sühnewerk
unermesslich leidvoll sein.
Ich Selbst war im Menschen Jesus, Ich Selbst gab Ihm die Kraft, aber Ich
bestimmte nicht Seinen Willen, nur dass Ich als in-Ihm-wohnende Liebe die Kraft
war, die Ihn das Kreuzesopfer auszuführen befähigte. Und deshalb ist das
Kreuzesopfer nicht als Menschenwerk zu bewerten, sondern es wurde für euch
Menschen dargebracht von Mir Selbst in Jesus Christus .... Und
darum auch werdet ihr die grosse Bedeutung und das unermessliche Leid erst dann
recht fassen können, wenn ihr selbst es rückschauend im geistigen Reich werdet
erleben, um dann auch zu loben und zu preisen Den, Der euch erlöst hat von Sünde
und Tod ....
Amen
BD 6804 11.4.1957
Liebe- und Erbarmungswerk Jesu Christi ....
Für alle Menschen habe Ich Mein Blut vergossen, für alle habe Ich gelitten, und
für alle bin Ich gestorben am Kreuz .... Es ist kein Mensch ausgeschlossen von
Meinem Erlösungswerk, denn alle Menschen sind mit der Sünde belastet, die ihnen
die Pforte ins Lichtreich verschlossenhält. Und darum sind alle Menschen
unselig, die keine Vergebung finden von dieser grossen Sünde ihres einstigen
Abfalls von Mir. Es steht aber dennoch einem jeden Menschen frei, von Meinem
Erlösungswerk Gebrauch zu machen. Denn es sind die Menschen nicht schlagartig
erlöst worden, als Mein Werk der Erbarmung vollbracht war, sondern es gehört
auch die Zustimmung des Menschen selbst dazu, um als erlöst zu gelten, ansonsten
es wahrlich kein Wesen mehr gäbe auf Erden und auch im geistigen Reich, das noch
unter der Last der Sünde dahinwandelte.
Es kann aber niemals der freie Wille des Menschen ausgeschaltet werden, es muss
ein jeder sich selbst frei bekennen zu Mir in Jesus Christus und also auch zu
Meinem Erlösungswerk, und es muss ein jeder nun auch die Gnaden des
Erlösungswerkes in Anspruch nehmen, um von seiner Sündenlast frei zu werden. Der
freie Wille der Menschen also erklärt den geistigen Tiefstand, in dem sie sich
befinden trotz Meines Kreuzesopfers .... Denn nur die wenigsten Menschen stehen
bewusst zu Mir, zu ihrem göttlichen Heiland und Erlöser der Welt.
Die Mehrzahl aber nimmt wenig Notiz von dem grössten Liebe- und Erbarmungsakt,
der je auf dieser Erde stattgefunden hat, wenngleich sie nicht ohne Kenntnis
davon sind. Es steht ihnen ein unermesslicher Gnadenschatz zur Verfügung, an dem
sie vorübergehen, den sie nicht auswerten, der sie überhaupt nicht reizt, ihn
einer näheren Betrachtung zu unterziehen .... Und sie wissen nicht, was sie
selbst sich verscherzen durch ihre Gleichgültigkeit, sie wissen nicht, welch
unerträgliches Los sie auf sich nehmen müssen nach ihrem Leibestode durch eigene
Schuld. Denn sie gehen unerlöst in das jenseitige Reich ein, wo sie doch auf
Erden ihre restlose Erlösung hätten finden können ....
Was Ich als Mensch Jesus an Schmerzen und Leiden, an Schmähungen und
Bitternissen, an Feindseligkeiten und Hass-erfüllten Handlungen auf Mich
genommen habe, das tat Ich nur aus Liebe zu euch, um für euch zu büssen, um eure
Sündenschuld abzutragen .... Ich wollte leiden für euch, um von euch die
Auswirkung eurer Sünden abzuwenden, Ich wollte sie entsühnen und also eure
Schuld tilgen .... Es war ein Mass von Qual und Leid, das ihr Menschen nicht
ermessen könnet, denn es war übermenschlich, was Ich für euch getan habe .... Es
war wirklich ein Liebe- und Erbarmungswerk, denn Ich hätte als Mensch das alles
nicht ertragen können, wenn nicht Meine Liebe zu euch Mir die Kraft gegeben
hätte .... und Meine Liebe zu euch war unendlich gross, und darum also litt und
starb Ich für euch ....
Und ihr Menschen brauchtet nichts weiter zu tun, als euch Meine grosse Liebe
einmal vorzustellen, nachzudenken, was der Mensch Jesus ertragen hat um
euretwillen, ihr brauchtet euch nur die Qualen Seines Kreuzesganges, die
Misshandlung durch Seine Peiniger und Sein übermenschliches Leiden und Sterben
am Kreuz vorzustellen .... Und es müsste euch eine heisse Liebe zu Ihm erfassen,
Der alles das für euch ertragen hat, was ihr selbst um eurer grossen Sünde
willen hättet ertragen müssen .... Und eure Liebe müsste euch nun zu Ihm
hintreiben, Dem ihr reuevoll auch eure Sündenschuld nun übergebet, Ihn bittend,
dass Er auch für euch Sein Blut vergossen haben möge .... Und ihr würdet frei
sein von jeder Schuld, ihr würdet Meine grosse Liebe zu euch erkennen, Der Ich
Selbst im Menschen Jesus für euch das Werk der Erlösung vollbracht habe.
Wie leicht könntet ihr euch das ewige Leben erwerben, wie sicher könntet ihr
durch die Pforten des Lichtreiches eingehen nach dem Tode eures Leibes, wenn ihr
nur die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen möchtet, wenn ihr Dessen
gedenken möchtet, Der diese grosse Liebetat für euch vollbrachte, und wenn ihr
Ihn bitten würdet um Zuwendung von Kraft, wo euer eigener Wille zu schwach ist
.... wenn ihr nur vollgläubig euch Mir Selbst in Jesus Christus anvertrauen
würdet .... An Ihn müsset ihr glauben als den göttlichen Heiland und Erlöser,
weil ihr dann auch Mich Selbst anerkennet, Der Ich in Ihm für euch am Kreuz
gestorben bin ....
Amen
BD 6790 24.3.1957
Reinigung der göttlichen Pflanzschule ....
In Meiner Pflanzschule muss oft eine gründliche Reinigung vorgenommen werden,
wenn das Unkraut alle edlen Saaten zu überwuchern droht, wenn sich auch die
gesunden Pflanzen nicht mehr so entwickeln können, dass sie Mir zur Freude
gedeihen. Dann müssen die guten Pflanzen sorgfältig ausgeschieden werden, es
muss
das Unkraut gejätet und verbrannt werden, es muss der Boden umgepflügt werden,
und dann erst kann er neue Saat aufnehmen, dann erst kann Ich wieder die rechten
Früchte ernten, es kann wieder neues Leben spriessen und Mich beglücken, was
zuvor nicht mehr möglich war. Und eine solche gründliche Reinigung ist
vorgesehen seit Ewigkeit, und ihr Menschen könnet sie erwarten jeden Tag und
jede Stunde ....
Die Erde erfüllt nicht mehr ihren Zweck, das Böse beherrscht alles, es erstickt
oft auch zarte Pflänzchen, die hervorbrechen möchten, um zum Licht und Leben zu
gelangen .... Der vergiftende Hauch der Welt tötet das Leben, und so verkümmert
manches Pflänzchen, das stark und gesund zu werden versprach .... Die Menschen
werden hineingezogen in den Strudel der Welt, und es findet so manche Seele in
ihr den Tod, die für das Leben bestimmt war. Es ist keine reine
Atmosphäre mehr, in der die Menschenseelen sich vollenden sollen, es ist nur
noch ein Reich der Sünde und des Verderbens .... Und darum ist jene gründliche
Reinigung nicht mehr zu umgehen .... ob ihr Menschen es glaubet oder nicht ....
Einmal ist der Tiefstand erreicht, einmal ist darum auch die Stunde gekommen, wo
Mein Heilsplan durchgeführt wird, in dem auch diese gründliche Reinigung der
Erde vorgesehen ist. Und also muss alles vernichtet werden, was lebensunfähig
ist, nachdem zuvor die wenigen ausgeschieden wurden, die Leben in sich haben
.... Denn es genügt nicht mehr, dass nur das Schlechte, Untaugliche entfernt
wird, weil dieses überwiegt. Aber Ich lasse nicht auch das zum Opfer fallen, was
sich durchgesetzt hat dem Bösen gegenüber .... Ich sammle Mir die Menschen, die
Mein sind und bleiben und sich nicht von Meinem Gegner gefangennehmen liessen
.... Ich hebe sie von der Erde hinweg, um dann eine totale Wandlung
herbeizuführen, um die Erde wieder tauglich zu machen als Pflanzschule für ein
neues Menschengeschlecht.
Was jeder gute Landmann tut, dass er seinen Boden umackert, dass er ihn reinigt
und wieder für die neue gute Saat tauglich macht, das werde auch Ich tun, weil
die Zeit dafür gekommen ist und weil auch Ich einmal wieder gute Ernte erzielen
will, nachdem dies nun unmöglich geworden ist. Denn die Menschen scheiden
zumeist von der Erde in leblosem Zustand, ihr Erdenleben hat ihnen kein Wachstum
eingebracht, sie sind geblieben, wie sie waren bei Beginn ihres Erdenlebens,
oder verkümmert und lebensunfähig geworden, und dies ist nicht Zweck ihrer
Verkörperung auf Erden. Und so muss Ich Selbst dem kommenden Menschengeschlecht
einen nahrhaften Boden zubereiten, Ich muss die Erde reinigen und Meinem Gegner
für eine Zeit den Zutritt verwehren, Ich muss den Seelen wieder die Möglichkeit
schaffen, ausreifen zu können, denn seine Zeit ist um, die er wahrlich gut
genützet hat zum Verderben der Menschen.
Einmal aber ist auch für Meinen Gegner die Stunde gekommen, da ihm sein Wirken
unterbunden wird .... Doch Ich muss auch gleichzeitig seinem Anhang das Wirken
unmöglich machen. Und das ist nur möglich, wenn alles ihm-Hörige aufs neue
gebannt wird, weshalb Ich eine neue Erde erstehen lasse mit Neuschöpfungen
verschiedenster Art, die jenes Geistige nun wieder in sich bergen, bis es sich
gesänftigt hat und wieder seinen Entwicklungsgang beginnen kann .... Es muss die
Erde wieder tauglich gemacht werden, dass auf ihr die Menschen zur Vollendung
gelangen können, denn Meine unendliche Liebe zu Meinen Geschöpfen erstrebt das
Leben dieser, nicht aber den Tod, der aber auf dieser Erde seinen
Einzug gehalten hat. Und Ich will den Tod vertreiben und die Erde wieder zu
einem Acker des Lebens machen, aus dem auch das Schwache wird wieder Kraft
ziehen können und zum Leben gelangen ....
Amen
BD 6773 28.2.1957
Kraftwirkung ....
Göttliches Gesetz ....
Schöpfung ....
Für ein Leben in Seligkeit seid ihr erschaffen worden, für einen Zustand,
wo ihr wirken und schaffen könnet mit Mir und in Meinem Willen .... Und darum
waret ihr auch ausgestattet mit allen Gaben, ihr waret erschaffen als Mein
Ebenbild, ihr konntet unbegrenzt verfügen über Licht und Kraft, es war euch
keinerlei Beschränkung auferlegt, und also war euer Zustand ein seliger, solange
ihr so verbliebet, wie Ich euch geschaffen hatte .... Dass ihr unselig wurdet,
war kein Entziehen dieser Gaben Meinerseits, vielmehr ein Verweigern
der Annahme dessen, was eure Seligkeit begründete ....
Ihr selbst wieset Meine Liebekraft zurück, die euch zum Wirken und
Schaffen befähigte, ihr selbst tratet aus der Gemeinschaft mit Mir heraus, weil
ihr glaubtet, auch ohne Mich in gleicher Kraft und gleichem Licht bestehen zu
können .... Ihr wolltet nicht mehr abhängig sein von Mir, es hatte euch die
unbegrenzt-euch-zur Verfügung-stehende Kraft überheblich werden lassen, und es
hatte schon der Gedanke an diese Trennung von Mir euren Geist verfinstert ....
und deshalb erkanntet ihr schon nicht mehr die ungeheure Sünde, deren ihr euch
schuldig machtet durch eure freiwillige Abkehr von Mir.
Und so habt ihr auch euren unseligen Zustand selbst verschuldet, der
Folge eurer Überheblichkeit und eures Mir abgewandten Willens war. Denn nun
verloret ihr alle Fähigkeiten, die Merkmale waren eurer Göttlichkeit .... weil
auch diese in der Liebekraft begründet waren, die ihr zurückwieset. Ihr
wurdet kraft- und lichtlos, jegliche Leben-bezeugende Fähigkeit war euch
genommen, ihr konntet nicht mehr tätig sein, und der Zustand des Todes
war euer Los, die ihr nur für das Leben geschaffen waret ....
Es verlor die von Mir einst ausgegangene Kraft ihre Wirksamkeit .... Und dieser
Zustand muss wieder gewandelt werden, weil dies Gesetz ist seit Ewigkeit, dass
Meine Kraft unentwegt wirket und wieder Leben erzeugt. Der Stillstand, der
eingetreten war durch jenen Abfall von Mir, blieb nicht lange bestehen. Ich gab
jener Kraft Formen .... Ich liess die Schöpfung erstehen, in der
jene von Mir einst ausgeströmte Kraft eingefangen wurde und nun doch wieder
wirket, wenn auch in geringem Grad .... Ich wies jenen Schöpfungen ihre
Bestimmung zu und also auch die Tätigkeit, die jedes Schöpfungswerk zu
verrichten hatte ....
Die geistigen Wesenheiten, die einst von Mir als selbständige Wesen
hinausgestellt wurden, waren wohl für eine Tätigkeit unfähig geworden, weil sie
Meine Kraft zurückgewiesen hatten. Da sie aber selbst "Von-Mir-ausgeströmte-Kraft"
waren, formte Ich ebendiese Kraft um .... das einstmalig selbständige Wesen ward
aufgelöst in unzählige Partikelchen, und diese Kraftfunken also mussten sich in
Schöpfungswerken jeglicher Art wieder betätigen nach Meinem Willen ....
Es verloren also jene Wesenheiten das Bewusstsein ihres "Ichs" und auch jegliche
Erkenntnis, zu dem Zweck, dass vorerst die Kraft nicht unwirksam
blieb, dass dann ihre Wirksamkeit sich ständig erhöhte und zuletzt wieder in dem
zum "Ichbewusstsein" gelangten Wesen den Zusammenschluss suchen konnte mit dem
Urquell der Kraft .... dass also das Wesen freiwillig den Weg zu Mir wieder
einschlägt, dass es die Bindung mit Mir sucht, die es einstens im freien Willen
aufgab ....
Es hätte die von Mir ausgegangene Kraft nimmermehr so lange untätig
bleiben können, wie der Sturz in die Tiefe dies zwangsläufig bedeutete ....
Darum also wies Ich der Kraft eine andere Tätigkeit zu, gleichzeitig den
gefallenen Wesen eine Möglichkeit schaffend, zur Höhe zu gelangen .... wenn auch
im "Mussgesetz", weil ein freiwilliger Aufstieg in jener Licht- und
Kraftlosigkeit unmöglich war, jedoch nach Meinem Gesetz ewiger Ordnung keine
Kraft unwirksam bleiben konnte.
Also erfasste Ich wohl die Kraft und wies ihr die Bestimmung zu, aber Ich
zwang nicht das Wesen zur Umkehr. Denn das Wesen muss diese Rückkehr im
freien Willen vollziehen, es muss eine geringe Erkenntnis einmal wieder erhalten
und kraft dieser Erkenntnisfähigkeit selbst die Entscheidung fällen, die aber
auch wieder verkehrt sein kann.
Aber es wird auch so lange nicht selig sein können, es wird so lange kein
"Leben" in sich haben, wie es Mich zurückweiset, wie es Meine Liebekraft nicht
in Anspruch nimmt, die Ich dem Wesen wahrlich nicht entziehe, die aber ihre
Wirksamkeit verliert, wie sie auf Widerstand stösst. Und diesen Widerstand suche
Ich zu brechen wieder nur mit Liebe, indem Ich in der Zeit der freien
Willensentscheidung immer wieder Meinen Liebestrahl auf das Wesen fallenlasse,
an dem sich nun auch seine Liebe entzünden kann .... Dann aber ist auch die
Rückkehr des Wesens gesichert, weil Liebe zu Liebe drängt und nun auch in ihrer
ganzen Kraft wieder wirksam werden kann ....
Amen
BD 6765 18.2.1957
Sturz in die Tiefe gleich Erkenntnislosigkeit ....
Im Erkennen der Wahrheit liegt des Wesens ganze Seligkeit .... Es stand einstens
im Licht, in höchster Erkenntnis, und es war darum auch selig im Übermass. Denn
das Wesen erkannte Meine Liebe, Weisheit und Macht .... es wusste, dass es aus Mir
hervorgegangen war, und es wusste auch um seine Bestimmung. Unentwegt war es von
Meiner Liebekraft durchstrahlt, es gab nichts Dunkles, Ungeklärtes für dieses
Wesen, und es gab auch nichts, was das Wesen beschränkte in seinem Willen und
seiner Kraft .... Es war ein unsagbar beseligender Zustand, ein Weilen in
lichtvollsten Sphären, die, von Meinen Gedanken erfüllt, auch den Wesen diese
Gedanken erkenntlich werden liessen ....
Es war ein unentwegtes Überfliessen Meines Urwesens in alle diese von Mir
geschaffenen Wesen, das eben auch unbegrenzte Seligkeit auslöste in diesen
Wesen. Doch der Zustand der Wesen wandelte sich .... Was ihnen überreichlich
zuströmte, das wehrten sie im freien Willen ab .... als das erste von Mir
erschaffene Wesen seinen freien Willen missbrauchte und ihn wider Mich
richtete .... ein Vorgang, der von weitgehendster Bedeutung wurde für alles
Geistige, das einst aus Mir hervorgegangen war.
Jenes erste Wesen stand zwar gleichfalls in höchster Erkenntnis, denn es war
geschaffen als Mein Ebenbild, es stand Mir in nichts nach in seinem Wesen, nur
dass es nicht von Ewigkeit war, sondern von Mir erschaffen wurde, also Mein
Wille und Mein Liebedrang es erst erstehen liess .... Und dieses Wesen
neidete Mir den Vorrang, von "Ewigkeit" zu sein, während es selbst einen
"Anfang" hatte .... Und da es Mich nicht zu schauen vermochte, warf es sich
selbst zum Herrn aller geschaffenen Wesen auf, die auch zum grossen Teil es als
ihren Herrn anerkannten .... trotz hellster Erkenntnis .... Und es verlor alle
Eigenschaften, die es noch als göttliches Wesen kennzeichnen,
weil es das Merkmal der Göttlichkeit, den freien Willen, missbrauchte und weil es
bar wurde jeder Liebe. Es versank in die Finsternis .... Und es wurde sein
Zustand ein unseliger, es war ohne Licht und Kraft, und es verharrte Ewigkeiten
in diesem unglückseligen Zustand ....
Doch der Wille des erstgeschaffenen Wesens und auch seines Anhanges vermochten
nicht, Mich Selbst, die Ewige Wahrheit, das Licht von Ewigkeit, zu verdrängen
.... Es konnte Mir wohl seine Anerkennung verweigern, es konnte sich abwenden
von Mir, aber es konnte nicht Mich vernichten, auslöschen, vergehen lassen ....
Ich war und blieb die Macht, Die alles beherrscht und Der auch das gefallene
Geistige sich unterordnen muss, wenn dies Mein Wille ist. Aber Ich liess ihm die
Freiheit .... Ich liess die Wesen sinken, wohin sie eigenwillig strebten, zur
Tiefe.
Doch Ich verwehre es dem Wesen auch nicht, wenn es sich aus der Tiefe wieder
erheben will, wenn es Mir wieder zudrängt und von Mir wieder Kraft und Licht
empfangen will .... Ich verhelfe ihm vielmehr dazu und wende alle Mittel an. Und
weil ihnen jegliche Erkenntnis mangelt, weil sie bar sind jeden Lichtes und
jeden Wissens, gebe Ich ihm auch einmal wieder die Möglichkeit, sich dieses
Licht zu verschaffen .... Ich lasse die Wesen nach endlos langem
Entwicklungsgang wieder in den Zustand geraten, dass sie fähig sind zu erkennen,
wenn sie dazu willig sind .... Und es ist dies im Stadium als Mensch, wo Ich dem
Wesenhaften wieder die Wahrheit zuleite, um es wieder in einen Seligkeitszustand
zu versetzen .... wo aber wieder der freie Wille dies bewerkstelligen muss ....
Was es einstmals besass, das muss es sich nun erst erwerben, aber es wird dieser
Wille dazu überaus hoch bewertet, und es erreichet dann das Wesen einen
Lichtgrad, der den einstigen Lichtgrad noch übersteigt, weil es nun nicht nur
Mein Geschöpf, sondern Mein Kind geworden ist, das wohl die Freiheit hatte, in
der Tiefe zu bleiben, aber doch aus eigenem Antrieb die Höhe erstrebte und nun
unsagbar selig ist, weil es wieder im Licht der Wahrheit steht, weil jegliche
Dunkelheit von ihm gewichen ist, weil alle göttlichen Eigenschaften im Vollmass
das Wesen erfüllen und weil es nun nicht mehr abgedrängt werden kann von Mir
durch Meinen Gegner .... jenes erstgeschaffene Wesen .... dessen Schuld, sich
von Mir getrennt zu haben, weit grösser ist und das darum auch weit mehr Zeit
benötigt, um den Weg der Rückkehr zu Mir zurückzulegen, das aber einmal auch
erkennen wird, dass die unbegrenzte Seligkeit nur bei Mir, seinem Vater von
Ewigkeit, zu finden ist ....
Amen
Ernste Mahnungen und Warnungen Gottes ....
Rettungsanker ....
Unaufhaltsam treibet ihr dem Abgrund entgegen, wenn ihr nicht selbst nach den
Rettungsankern fasset, die euch immer wieder von Meiner Liebe zugeworfen werden.
Aber dieses Erfassen eines Rettungsankers erfordert euren Willen, und dieser ist
zu schwach oder auf ganz andere Ziele hingewandt, so dass ihr nicht dessen
achtet, was für euch Rettung bedeuten könnte. Und so wird die Zeit bis zum Ende
vergehen, ohne dass ihr gewillt seid, die Wege zu verlassen, die dem Abgrund
zuführen. Und ihr könnet nicht daran gehindert werden ....
Und euch wird auch nicht Mein ungewöhnliches Eingreifen zur Besinnung bringen,
ihr werdet es hinnehmen mit dem gleichen Unglauben, der euer Wesen ist zuvor,
ihr werdet gleichmütig alles verfolgen und wieder suchen, für euch zum Vorteil
das Leben einzurichten und fortzuführen .... Ihr werdet unberührt davon bleiben,
was ein letzter Versuch sein soll, die Menschen wachzurufen und sie auf einen
anderen Weg zu drängen .... Aber ihr werdet nicht das letzte Ende aufhalten
können, das dann für euch ein hartes Los bringen wird .... die Neubannung in den
Schöpfungen der neuen Erde.
Eurer Willensfreiheit wegen könnet ihr nicht gehindert werden in eurer
Lebensführung, ihr könnet nur durch Warnungen und Mahnungen wieder aufmerksam
gemacht werden, doch auch das hängt von eurem freien Willen ab, ob diese
Warnungen und Mahnungen auf euch Eindruck machen, ob sie euch beeinflussen und
anregen zu einer Willenswandlung. Und darum geht das irdische Leben scheinbar
geordnet weiter, es ist ein scheinbares Aufblühen zu beobachten, soweit es sich
um irdische Pläne handelt, es ist ein unermüdliches Schaffen und Wirken zu
verfolgen, ein Ansammeln von irdischen Werten, es zeigt sich erhöhte Lebenslust,
Erfolg über Erfolg, und es sind die Menschen zufrieden mit dieser irdischen
Entwicklung, sowie diese ihnen körperlichen Vorteil, körperliches Wohlbehagen
verschafft. Aber desto tiefer sinken sie geistig ab. Denn über dem irdischen
Streben vergessen sie gänzlich ihre eigentliche Erdenaufgabe, dass sie seelisch
ausreifen sollen ....
Diesen Zustand aber erkannte Ich seit Ewigkeit, und ihm entsprechend ist auch
Mein Heilsplan festgelegt worden, der dann ein Beenden der
Entwicklungsperiode vorsieht, wenn keine geistigen Erfolge auf dieser Erde mehr
ersichtlich sind. Und dieser Zeitpunkt ist bald gekommen, denn der geistig
Strebenden gibt es nur sehr wenige, der nur weltlich Gerichteten aber unendlich
viele. Und da der Sinn und Zweck der Erde nur die Aufwärtsentwicklung der
Seele ist, diese aber nicht mehr als vordringlich beachtet wird, hat die
Erde für diese Epoche ihre Mission erfüllt .... sie muss einer völlig
neu-geordneten Erde weichen, oder auch: Es muss auf dieser Erde eine Neuordnung
hergestellt werden, auf dass sie wieder ihrem eigentlichen Sinn und Zweck
entspricht. Aber nimmermehr ist zu erwarten, dass sich die Menschen auf dieser
Erde noch einmal wandeln .... Sie treiben immer weiter nach unten, und Ich halte
diesen Absturz auf, indem Ich sie erneut binde in den Schöpfungen der neuen
Erde.
Es gibt keine geistige Wandlung auf dieser Erde, wie es oft von denen
angenommen wird, die an ein Beenden dieser Erdperiode nicht glauben wollen ....
Die Wandlung aber wird kommen, jedoch auf der neuen Erde wird sich ein
geistig reiferes Menschengeschlecht finden, das nun wieder ein Leben führen wird
nach Meinem Willen und in steter Verbindung mit dem geistigen Reich .... Auf
dieser Erde aber kann ein solches Leben nimmermehr erwartet werden, weil der
materielle Geist allzusehr entwickelt ist, weil Mein Gegner die Menschen
gefesselthält und sie selbst nicht sich ihm widersetzen. Also wird ihm entwunden
werden, was er in die Tiefe stürzen zu können glaubte .... Es wird durch die
Neubannung ihm sein Anteil entrissen werden, er selbst also wird entkräftet sein
auf lange Zeit und die Menschen nicht mehr bedrängen können, weil diese sich Mir
hingegeben haben und seinem Einfluss entzogen sind.
Doch das eine ist gewiss, dass ihr Menschen auf dieser Erde kurz vor dieser Wende
steht, dass ihr mit einem Ende dieser Erde rechnen müsset und dass dieses Ende
auch eine völlige Zerstörung der Erdoberfläche bedeutet, was auch das Ende von
Mensch und Tier, also jeglicher Kreatur, einschliesst. Darum ertönen euch
Menschen immer wieder Worte der Liebe und Erbarmung, darum höre Ich nicht auf,
euch Mahn- und Warnrufe zuzusenden, darum werfe Ich euch immer wieder
Rettungsanker zu, weil Ich euch helfen möchte, dass ihr in dem Strudel der Welt
danach fasset und euch nicht weitertreiben lasset .... weil ihr sonst
unweigerlich in der Tiefe landet und einem qualvollen Los entgegengehet, der
Neubannung in den Schöpfungen der neuen Erde ....
Amen
Luzifer und sein Abfall von Gott ....
Mein Plan von Ewigkeit gilt der Rückführung des Geistigen, das Mein Gegner an
sich fesselte nach seinem Absturz zur Tiefe, nach seinem Abfall von Mir und
seiner Auflehnung wider Mich. Mein Gegner ging aus Meiner Liebe als
erstgeschaffenes Wesen hervor .... Ich hatte dieses Wesen geschaffen nach Meinem
Ebenbild, und es stand daher in unvorstellbarer Licht- und Kraftfülle überaus
mächtig und weise Mir zur Seite .... es war das glückseligste Geschöpf, weil
Meine Liebe es unentwegt durchstrahlte, die höchste Seligkeit schenkte und die
immer wieder diese Seligkeit für jenes Wesen zu erhöhen suchte.
In diesem von Mir erschaffenen Wesen spiegelte sich Mein Urwesen wieder, nur
dass
es für Mich-sichtbar hinausgestellt wurde, während das Wesen Mich Selbst
nicht erschauen konnte. Aber es wusste von Mir, es wusste, dass Ich es hatte
erstehen lassen und dass es jene beglückende Liebekraft von Mir empfing. Denn Ich
Selbst übertrug jenes Wissen auf Mein Ebenbild, weil Ich Selbst einen Austausch
unserer Gedanken mit ihm herstellen wollte .... weil ich ihm auch die
Fähigkeit gegeben hatte, das "Wort" zu verstehen, das als geprägter Gedanke
in ihm ertönte und das es nun ebenfalls zurückgeben konnte und somit der
beseligendste Austausch zwischen uns stattfand, um dessentwillen Ich das Wesen
hatte erstehen lassen.
Denn Meine unendliche Liebe suchte sich eine Resonanz, sie suchte sich ein
Gefäss, in das sie sich verströmen konnte, sie suchte sich ein Objekt, das sie
beglücken konnte, dem sie die seligste Existenz bereiten wollte auf ewig ....
Dieser Plan war wohl von Mir entworfen seit Ewigkeit, aber er liess jederzeit die
Frage offen, ob auch dieses Wesen sich Meinem Plan anschliessen würde, weil es in
aller Willensfreiheit geschaffen und als selbständiges Wesen
hinausgestellt worden ist von Mir, das auch über sich selbst bestimmen konnte.
Wenngleich Meine Gedanken in Form des Wortes in ihm ertönten, so war das Wesen
doch nicht gezwungen, gleich Mir zu denken und zu wollen .... Es
besass die Fähigkeit, Mein Wort nach allen Richtungen hin zu bedenken .... es
konnte also eigenmächtig für sich selbst dem Wort eine Bedeutung geben, die Ich
nicht hineingelegt hatte. Aber es war dazu nur fähig, sowie es in ein
verkehrtes Verhältnis trat zu Mir, seinem Gott und Schöpfer .... wohingegen
es völlig mit Mir übereinstimmte in seinem Denken und Wollen, solange es sich
Mir in hingebender Liebe öffnete, um Meinen Liebestrahl zu empfangen.
Aber eben diese Fähigkeit war dem Wesen auch bewusst, und es versuchte darum auch
den Zustand der Abwehr Meiner Liebekraft, um nun völlig unbeeinflusst seine
Gedanken formen zu können nach eigenem Willen .... Es fanden diese Versuche erst
statt nach endlos langer Zeit unbegrenzter Seligkeit, die Meine Liebe dem Wesen
bereitet hatte .... Und in dieser Zeit der innigsten Gemeinschaft des
erstgeschaffenen Wesens mit Mir war es in einem Ausmass schöpferisch tätig, dass
es unzählige Wesen ins Leben rief, weil jener Drang nach Austausch, nach
Empfangsobjekten seiner Liebe, auch in ihm vorhanden war als Zeichen Meines
Ebenbildes und Ich darum das Wesen unausgesetzt mit der zum Erschaffen nötigen
Kraft versorgte.
Als das Wesen aber die ersten Versuche anstellte, Meine ihm zuströmende
Liebekraft abzuwehren, setzte nun auch der Vorgang verkehrten Denkens ein ....
und vorübergehend liess die Kraft zum Erschaffen nach .... Aber das Wesen spürte
auch das Nachlassen der Seligkeit und wandte sich Mir wieder in reiner Liebe zu,
so dass Ich es wieder wie zuvor beglücken konnte und auch das Erschaffen höchst
vollkommener Wesen wieder seinen Fortgang nahm ....
Jene zeitweiligen Unterbrechungen aber mehrten sich .... (25.10.1957) Denn das
Wesen erwog immer wieder in sich, ob es nicht ohne Mich das gleiche zu leisten
und zu schaffen imstande sein sollte, und es erprobte sich auch in seiner
erschaffenden Tätigkeit, indem es sich zeitweise isolierte von Mir, also Mir
auch die Zufuhr von Liebekraft verwehrte, und seine vorhandene Kraft dennoch
nützte, um Wesen ganz nach seinem Willen zu erschaffen, die dann auch schon
etwas von seinem Willen in sich trugen. Aber es waren dies immer nur kurze
Versuche, und es kehrte immer wieder zu Mir zurück, um die Beglückung durch
Meine Liebekraft zu erfahren. Sein Denken aber nahm immer feindlichere Form an
....
Die Liebekraft, von der es wusste, dass sie in Mir ihren Ausgang hatte, neidete
dieses Wesen .... der Lichtträger .... Mir, und er spielte mit dem Gedanken,
Mich durch immerwährendes Erschaffen neuer Wesen zur Entäusserung Meiner
Liebekraft zu veranlassen, sich selbst das Besitzrecht über diese Wesen
anzueignen und Mich dadurch also zu schwächen .... während er sich der
Beweise Meiner Mir-entzogenen Kraft erfreuen und Mich übertrumpfen wollte an
Macht und Kraft ....
Diese Gedanken sind nicht plötzlich in ihm aufgestiegen, sondern ein einziger
falscher Gedanke .... ein Moment falsch-gerichteten Denkens .... gab immer neuen
falschen Vorstellungen Raum. Es war der Lichtträger in einen Zwiespalt geraten
mit sich selbst. Und er hätte aus diesem Zwiespalt leicht herausfinden können,
wenn er sich mit Mir darüber ausgetauscht hätte, was ihm wohl möglich war.
Er bezog ständig Meine Liebekraft, und ebendieser ununterbrochene Zustrom liess
ihn zu dem verkehrten Denken kommen, dass sich dieser Zustrom ewig nicht ändern
würde, auch wenn er sich selbst isolierte von Dem, Den er als seinen Gott und
Schöpfer wohl erkannte. Aber jeder Mir entgegengerichtete Gedanke
schwächte die Kraftzufuhr und liess ihn stets aufsässiger gegen Mich werden ....
bis er sich zuletzt gänzlich von Mir lossagte und er dadurch auch dem Zustrom
der Kraft, die ihn zum Erschaffen befähigte, ein Ende setzte ....
Aber in dieser endlos langen Zeit waren auch Wesen in endloser Zahl aus seinem
Willen unter Nützung Meiner Kraft hervorgegangen, die in ihrem Innern so
beschaffen waren, wie ihr Erzeuger im Moment der Erschaffung zu Mir stand
.... Aber Meine Liebekraft durchflutete alle Wesen, ansonsten sie nicht hätten
entstehen können, und diese Liebekraft drängte alle diese Wesen auch im gleichen
Masse zu Mir hin wie zu ihrem Erzeuger. Denn obgleich dieser seinen
verkehrten Willen in diese Wesen legte, war doch auch das Licht der Erkenntnis
noch in ihnen, das Meine Liebekraft in ihnen entzündete.
Die Wesen waren also noch nicht sündig, als Mein nunmehriger Gegner sie
entstehen liess. Aber sie waren auch leicht geneigt, seinen Vorstellungen
Glauben zu schenken, als er selbst sich als höchstes Wesen hinstellte, weil Mich
keines der erschaffenen Wesen schauen konnte. Es drängte sie die Liebe zu Mir,
doch der ihnen schaubar war, der wollte von ihnen anerkannt werden als Gott und
Schöpfer, und er fand auch bei jenen Wesen Anerkennung, deren Erschaffungsakt
stattgefunden hatte im Moment einer inneren Widersetzlichkeit gegen Mich ....
Von Mir aus wurde jenen Seelen Licht geschenkt, sie waren ebenfalls fähig, Mein
Wort zu vernehmen, und sie waren auch denkfähig .... Also hätten sie nicht
seinen Vorstellungen Glauben zu schenken und ihn anzuerkennen brauchen,
aber auch ihr Wille war frei, sie konnten weder von Mir noch von Meinem Gegner
gezwungen werden, und darum also wurden sie sündig, als sie das
Selbstbestimmungsrecht nützen sollten und sich für Meinen Gegner entschieden.
Denn sie erkannten Mich, obwohl sie Mich nicht zu schauen vermochten, aber sie
folgten dem freiwillig, den sie schauen konnten ....
Es war gleichsam eine Entscheidung wider besseres Wissen .... und darum
also eine riesengrosse Schuld, die dem Wesen vollste Schwächung eintrug, einen
verfinsterten Geisteszustand und Entbehren jeglicher Kraft .... Denn bewusst
wurde der Zustrom Meiner Liebekraft zurückgewiesen, als sie Meinem Gegner
folgten zur Tiefe .... Nur wer zu fassen vermag, in welcher Vollkommenheit einst
alle Wesen aus Mir hervorgegangen sind, wie hell in ihnen allen das Licht
erstrahlte, der kann die Grösse jener Schuld ahnen, das Licht aufgegeben zu haben
und dem gefolgt zu sein, der sie der Finsternis zuführte.
Es hätten alle diese gefallenen Wesen nicht zur Verantwortung gezogen werden
können, wenn sie durch den Willen Meines Gegners jeglicher Erkenntnis zuvor
beraubt worden wären, aber sie waren alle Erzeugnisse Meiner Liebekraft, und
also waren sie auch von ihr durchstrahlt und als Lichtwesen fähig, die rechte
Entscheidung zu treffen, als dies von ihnen verlangt wurde. Aber sie richteten
selbst den Willen in sich verkehrt, und daran wurden sie nicht gehindert, und
entsprechend ihrer Schuld ist daher auch der Abstand von Mir, und die Rückkehr
zu Mir erfordert Ewigkeiten und kann auch erst dann erfolgen, wenn die
vertretende Sühne des Menschen Jesus anerkannt und erbeten wird von jedem Wesen,
das einst gefallen ist ....
Amen
Begriff "Hölle" ....
Neubannung ....
Gottes endlose Liebe ....
Auch das verworfenste Geschöpf ist ein Kind Meiner Liebe. Und darum gilt ihm
Meine Sorge gleichfalls unvermindert, dass es einmal zu Mir zurückkehrt,
wenngleich es einen weit längeren Weg wird gehen müssen, um sich Mir und Meinem
Urwesen anzugleichen. Aber Ich lasse es nicht fallen, und was von Meiner Seite
aus geschehen kann, das tue Ich, um diesem Geschöpf dazu zu verhelfen, dass es
sich selbst erkennt und wandelt. Aber der Abstand ist oft so gross, dass die
Gegenkraft grösseren Einfluss hat und Meine Liebeanstrahlung unwirksam bleibt.
Und darum kann es auch Ewigkeiten dauern, bis es Mir etwas näherkommt, aber
niemals gebe Ich es auf ....
Wenn nun von einer Hölle gesprochen wird, so ist dies die Zusammenballung
solcher verworfenen Geschöpfe im jenseitigen Reich, die also schon das
Erdenleben hinter sich haben mit negativem Erfolg und auch im Jenseits stets
tiefer gesunken sind, weil sie sich Meinem Gegner aufs neue ergeben haben ....
Bevor nun eine Neubannung auf den Erdschöpfungen stattfindet, die immer den
Beginn einer neuen Erlösungsepoche bedeutet, sind diese Wesen als Anhänger des
Satans in Sphären, wo sie ihren schlechtesten Leidenschaften frönen, wo sie sich
gegenseitig alles Böse antun und daher ständiger Kampf und Streit ist und wo sie
immer wieder schwächere Wesen in ihr Bereich zu ziehen suchen .... sie also im
Auftrag Meines Gegners alles tun, was sie stets tiefer sinken lässet.
Es sind keine begrenzten Orte, es ist gleichsam die Hölle überall dort, wo sich
solche tief gesunkene Wesen zusammenfinden, wo sie gegeneinander wüten ....
weshalb auch auf der Erde von Hölle und Höllenzuständen gesprochen werden kann,
wo Menschen mit teuflischer Gesinnung sich anfeinden und in jeder Weise Unheil
stiften. Und alle diese Wesen sind dennoch Meine Geschöpfe, mit denen Ich
Erbarmen habe und die Ich von ihrer Sünde und Gebundenheit an Meinen Gegner
befreien möchte, denn sie stehen noch voll und ganz unter dem Einfluss dessen,
der sich wider Mich erhob und der auch alle von ihm erschaffenen Wesen wider
Mich auflehnte, so dass auch sie abfielen und unglückselig geworden sind.
Aber es waren auch Meine Kinder, weil Meine Kraft sie erstehen
liess, die unbeschränkt durch Meinen Gegner strömte und ihn erst zum Erschaffen
jener Wesen befähigte. Darum gehört auch jenen Geschöpfen Meine Liebe, und ob
sie noch so tief gesunken sind .... was euch Menschen nun auch erklären wird,
warum eine Neuschöpfung der Erde vor sich gehen muss. Denn Ich gedenke ebenso
jener unglückseligen Geschöpfe in der tiefsten Tiefe wie der Menschen auf der
Erde .... Ich will auch ihnen wieder einen Weg bereiten, die schon endlos lange
schmachten in der Gewalt Meines Gegners; Ich will sie ihm entwinden und wieder
neu binden in der festen Form, auf dass auch ihr Weg wieder aufwärts gehe, auf
dass ihr Widerstand langsam nachlasse, den sie noch in stärkstem Mass Mir
leisten ....
Die Liebe zu dem Gesunkenen ist unverändert, und sie wird auch niemals
nachlassen, anders aber als durch Neubannung in Erdschöpfungen ist Meine Liebe
nicht zu beweisen, anders ist auch kein Erfolg oder keine Rückkehr dessen
möglich, und daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit einer Umgestaltung der
Erde, wie Ich sie euch verkünde stets und ständig. Es ist nur Liebe, die Mich zu
allem Wirken und Walten im Universum bestimmt, auch wenn ihr Menschen keine
Liebe darin erkennen könnet .... Einmal werdet auch ihr Meinen Heilsplan
begreifen und Lob und Dank singen Dem, Der auch euch herausgeführt hat aus Nacht
und Tod, Der alle Wesen selig machen will, die aus Ihm hervorgegangen sind ....
und Der auch mit unveränderter Liebe dessen gedenket, das Seine Hilfe am
dringendsten benötigt, weil Sein Gegner es gefesselthält ....
Amen
Schöpfungslose Räume ....
Die Liebe zu dem Unerlösten ist es, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt,
die sie erstehen liess und ihr Bestehen sichert .... Und diese Liebe nimmt kein
Ende, weshalb es also auch kein Beenden oder Aufhören irdischer Schöpfungen
geben wird, bevor nicht alles Gebundene und darum unglückselige Geistige erlöst
ist. Sichtbare Schöpfungen nur beweisen euch Mein Wirken, denn die geistigen
Schöpfungen vermöget ihr Menschen nicht zu sehen, aber diese geistigen
Schöpfungen dienen gleichfalls dem Geistigen zur Vollendung, was euch aber noch
unverständlich ist, solange ihr unvollkommene Bewohner der Erde seid .... Doch
auch diese geistigen Schöpfungen liess Meine Liebe erstehen, weil sie ausser
ihrem Zweck, zu höherer Vollkommenheit zu führen, auch noch zur Beglückung der
Wesen beitragen, die schon Licht und Kraft von Mir entgegennehmen dürfen und
diese nun schöpferisch verwenden dürfen in Meinem Willen.
Mein Walten und Wirken ist ständige Liebeausstrahlung und ihre zweckmässige
Bestimmung .... Wo Liebe und Weisheit ungehindert wirken können, dort müssen
auch die wunderbarsten Schöpfungen erstehen und wieder zur Beglückung dienen dem
Wesenhaften, das einst geschaffen wurde mit Empfindungs- und
Beurteilungsvermögen, so dass ihm von Mir erzeugte Liebewerke unbeschreibliche
Seligkeiten bereiten müssen. Ich kann aber diese Seligkeiten nicht den Wesen
schenken, die sich ihrer Vollkommenheit begaben oder sie noch nicht erreicht
haben, die Ich aber doch unendlich liebe .... Und so suche Ich, sie vorerst so
zu gestalten, dass sie sich einreihen können in die Schar der glückseligen
Geister .... und schaffe darum ständig neue Schöpfungen, die ihrem Reifegrad
entsprechen, deren Aufgabe es aber ist, jene Reife zu erhöhen ....
Und also ist die irdische Schöpfung auf endlose Zeiten hinaus gesichert, weil es
noch endlos viel Geistiges gibt, das solche Schöpfungen benötigt zum Ausreifen,
zur Rückkehr, zur Vollkommenheit, die es einst freiwillig hingab. Und sind die
irdischen Schöpfungen durchwandert, wenn auch mit nur geringem Erfolg, dann wird
das noch Unvollkommene geistigen Schöpfungen zugeführt, und auch nun sorget
Meine unendliche Liebe dafür, dass eine Fortentwicklung möglich ist, wenn auch
in ganz anderer Weise, als auf dieser Erde es geschehen konnte.
Ich überlasse kein Wesen seinem Schicksal, denn Ich habe unzählige
Ausreifungsmöglichkeiten geschaffen in Meiner Liebesehnsucht nach dem von Mir
einst abgefallenen Geistigen. Und selbst der grösste Widerstand ist Mir nur
erhöhter Antrieb zu schöpferischer Tätigkeit, weil Ich dadurch Meiner Liebe
Ausdruck geben kann, die Meinen Geschöpfen immer und ewig gilt. Doch die Liebe
zwingt niemals .... Und sie lässet darum auch dem Wesenhaften unbeschränkte
Freiheit, aber sie ist so stark, dass sie unaufhörlich das Wesen zieht ....
Und solange irdische Schöpfungswerke bestehen, beweise Ich Meine Liebe,
weil diese dem einst Gefallenen dienen zur Rückkehr zu Mir .... Doch auch diese
Meine übergrosse Liebe kann auf Abwehr stossen, und es können Schöpfungen
durchwandert werden ohne den geringsten Erfolg. Dann kann es möglich sein, dass
dieses noch völlig widersetzliche Geistige kein Schöpfungswerk .... weder
irdische noch geistige .... sichten kann, dass es in völliger Leere, in endlos
weiten Räumen sich befindet, wo es völlig auf sich selbst angewiesen ist, wo
nichts ihm "Leben" oder "Liebe" beweiset und es doch seiner selbst bewusst ist
zu endloser Qual.
Dieser Zustand des Schöpfungslosen ist das furchtbarste Los, das einer Seele
beschieden sein kann, die jegliche Schöpfung ungenützt liess zu geistiger
Fortbildung, die auch aus ihrem Erdendasein keinen Nutzen zog, die sich aus dem
Nichts hervorgegangen wähnte und auch glaubte, in ein Nichts zurückzuversinken
nach ihrem Leibestode .... Und doch ist auch dieser Zustand für die Seele ein
liebender Erbarmungsakt, denn auch er währet nicht ewig, er bereitet aber die
Seele so zu, dass sie voller Erstaunen und Dankbarkeit die ersten Schöpfungen
wieder betrachtet, die Meine Liebe vor ihren Augen nun erstehen lässet ....
Und nun kann im geistigen Reich die Fortentwicklung einsetzen, die sie auf Erden
unterlassen hat .... Und Meine Schöpfungen, ob geistiger oder irdischer Art,
werden nach endloser Zeit doch die Vervollkommnung zuwege bringen, weil niemals
Meine Liebe aufhöret, dem Unerlösten Hilfe zu leisten, bis Ich es einmal werde
beglücken können mit Meiner Liebe, bis es diese ohne jeglichen Widerstand
annimmt und also die Rückkehr zu Mir im freien Willen vollzogen hat ....
Amen
Mit dem Kreuzestod begann ein Erlösungsabschnitt
....
Mit Meinem Kreuzestod wurde einer Erlösungsperiode ein Ende gesetzt im geistigen
Sinn .... Es wurde ein bis dahin hoffnungsloser Zustand beendet, denn das
Eingehen in das Lichtreich war bis zu Meinem Kreuzestod unmöglich gewesen, und
die Seelen der Menschen erreichten mit bestem Willen immer nur einen Grad der
Läuterung; doch um die Sünde der einstigen Auflehnung wider Mich restlos
abzutragen, hätten Ewigkeiten nicht genügt .... Und die Belastung mit dieser
Sündenschuld also zwang sie weiter unter die Gewalt Meines Gegners, so dass die
gepeinigten Seelen in der Erkenntnis ihrer Not nach einem Retter schrien.
Von Stund an, da Ich Mein Leben hingab für die grosse Sündenschuld der Menschen,
war aber die Gewalt Meines Gegners gebrochen, und also brach eine neue Zeit
an .... Die ersten gänzlich erlösten Seelen konnten ihren bisherigen
Aufenthalt verlassen und durch die Pforten zur Seligkeit eingehen, die Ich
geöffnet hatte .... Diese Möglichkeit bleibt bestehen, immer wieder können sich
Seelen lösen aus seiner Gewalt, immer wieder werden Seelen frei von jeder
Fessel, und eigentlich begann nun erst eine "Erlösungs"-Periode,
wenngleich auch die schöpferische Entwicklung und das Leben auf der Erde zur
restlosen Erlösung nötig gewesen ist und immer wieder erst die Vorbedingungen
schaffen muss, die dann auch die gänzliche Rückführung zu Mir zur Folge haben.
Und so kann wohl von einer neuen Zeit gesprochen werden seit der Vollbringung
Meines Erlösungswerkes, denn erst von da an konnte den Seelen die ewige
Seligkeit geschenkt werden, in der sie einstmals leben durften in Licht und
Kraft .... Doch dessen sind sich die Menschen nicht bewusst, dass sie das Schönste
erreichen können, eben weil Ich Selbst für sie am Kreuz gestorben bin, um
eine Brücke zu schlagen aus dem Reiche der Finsternis in das Reich des Lichtes
.... Sie sind sich dessen nicht bewusst, dass sie freiwillig sich wieder der
Gewalt Meines Gegners ausliefern, wenn sie Mich und Mein Erlösungswerk nicht
anerkennen .... dass sie kein anderes Schicksal zu erwarten haben als das, was
den Seelen der Menschen vor Meinem Kreuzestod beschieden war: Unfreiheit
und Lichtlosigkeit, Schwäche und Qualen, die Anteil sind des Unerlösten, über
das Mein Gegner noch die Macht hat.
Der Retter kam von oben zu den Menschen und wurde nur von wenigen erkannt ....
Aber das Erlösungswerk ist vollbracht worden .... die Pforte in das Lichtreich
wurde geöffnet, und darum begann mit Meinem Kreuzestod ein
Erlösungsabschnitt, wenngleich die Erde als solche keine sonderlichen
Enderscheinungen aufwies .... Denn der damalige hoffnungslose Zustand konnte
nun gewandelt werden durch das Anerkennen Jesu Christi und des Erlösungswerkes,
durch bewusstes Zuwenden zu Ihm, durch Annahme des Liebe-Opfers und dadurch
Tilgung der Sündenschuld .... Und es war den Menschen wieder eine Zeit
zugebilligt, in der sie ihre restlose Erlösung finden konnten bei gutem Willen
.... Nun aber ist auch diese Zeit abgelaufen, und die unerhörte Gnade, in der
die Menschen standen, ist nicht und wird auch nicht mehr ausgenützt ....
Die Menschen bleiben gebunden in der Welt des Gegners, weil sie selbst keine
Anstalten machen zu ihrer Befreiung und weil ihr eigener Wille diese Befreiung
anstreben muss. Und also muss auch nun wieder eine Grenze gesetzt werden, es
muss
wieder ein neuer Zeitabschnitt begonnen werden, wo das Erlösungswerk höher
gewertet wird, wo wieder eine Erlösung stattfinden kann in grossem Umfang, weil
die Auswirkung des Erlösungswerkes unverändert bleibt, wenn nur der Wille der
Menschen diese Auswirkung zulässt. Die Unwilligen aber müssen erneut die Fesseln
ihrer Gefangenschaft spüren mit aller Härte, auf dass einmal auch in diesen Wesen
das Verlangen nach Freiheit, nach Glückseligkeit, nach Licht erwacht .... Und es
muss Meinem Gegner die Macht über diese Wesen entwunden werden, die er in solcher
Finsternis hält, dass sie auch nicht das Licht des Kreuzes sehen ....
Und wieder wird eine neue Zeit anbrechen, denn unaufhörlich schreitet die
Aufwärtsentwicklung des Geistigen fort, und immer wieder betreten neue Seelen
diese Erde, denen die Möglichkeit geschenkt wird, sich befreien zu lassen von
Jesus Christus .... Immer wieder schütte Ich die Gnaden Meines Erlösungswerkes
aus über jene Seelen, und immer wieder kehren auch solche als Meine Kinder zu
Mir zurück .... Denn das Werk der Erlösung ist vollbracht worden für alles einst
gefallene Geistige, und es wurde und wird wirksam an allen Menschen der
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, bis die Erlösung einmal restlos vollzogen
ist ....
Amen
Gnade der Verkörperung als Mensch ....
Kein Mensch ist sich der unerhörten Gnade bewusst, auf Erden leben zu dürfen,
denn kein Mensch erkennt sein eigentliches Ich .... kein Mensch kann es
ermessen, was er uranfänglich gewesen ist und was er durch ein rechtes
Erdenleben auch wieder werden kann .... In unaussprechlicher Schönheit
erstrahlte er einst, unbegrenzt war seine Licht- und Kraftfülle, und unbegrenzt
war daher auch seine Seligkeit. Von einer solchen Seligkeit und Licht- und
Kraftfülle aber kann sich kein Mensch auf Erden eine Vorstellung machen, und das
Wissen allein genügt nicht, um die grosse Gnade zu fassen, die dem Wesen gewährt
wurde, dass es sich verkörpern darf als Mensch, um aus einem frei gewählten
Zustand wieder herauszukommen, den es selbst sich geschaffen hatte, der aber
dieses vollkommenen Wesens ganz unwürdig ist ....
Dass aber der Mensch es nicht fassen kann, ist wohlbedacht von Gott, ansonsten
der Erdengang kein freies Entwickeln zur Höhe bringen könnte, sondern
jedes Wesen zwangsmässig zur Höhe triebe, was aber das Erreichen der
Vollkommenheit ausschalten würde. Und so steht der Mensch gleichsam völlig blind
in einem Gebiet, das er durchwandern muss, um zum Ziel zu gelangen. Und seine
Blindheit würde ihn stets Irrwege gehen lassen, wenn sich kein Führer ihm
beigesellte, der ihm seine Führung anbietet. Dieser Führer nun wird ihm sagen,
was er erreichen kann, er wird ihm auch seinen mangelhaften Zustand als
selbstverschuldet vorstellen und ihn immer wieder anspornen, diesen zu wandeln,
aber auch er wird ihm volle Willensfreiheit lassen, seinen Vorstellungen Gehör
zu schenken und seinen Lebenswandel entsprechend zu führen oder eigene Wege zu
gehen.
Aber kein Mensch braucht ohne geistige Führung durchs Leben zu gehen .... Und
auch das ist wieder eine Gnade .... darum eine Gnade, weil einst das
Wesen in hellstem Licht gestanden hat und sich freiwillig dieses Lichtes begab.
Es hat also etwas Göttliches verschmäht, es hat abgewiesen, was Gottes grosse
Liebe ihm schenkte, als Er das Wesen erschuf. Und es war dies eine Sünde, die
gerechterweise zu völliger Verfinsterung führen musste .... und gerechterweise
auch ein Verscherzen von Gottes Liebe und Erbarmung bedeutete ....
Doch die göttliche Liebe und Erbarmung versagt sich nicht ewig. Aber es ist und
bleibt ein Gnadenakt, dass Gott diesen aus eigener Schuld Gefallenen wieder die
Möglichkeit gibt, sich zur Höhe emporzuarbeiten, wenngleich dies in einer
Weise geschieht, dass der Mensch selbst sich der Bedeutung seines Erdendaseins
nicht bewusst ist. Aber Gott sucht ihm auch das Wissen darüber zuzuführen, nur
ist "Wissen" und völliges "Erkennen" noch ein Unterschied, aber es kann der
Mensch sich einen Erkenntnisgrad erwerben, dass er fähig ist, zu glauben,
was ihm als Wissen unterbreitet wird.
Doch ein einziger Blick nur in seinen uranfänglichen Licht-Zustand würde den
Menschen unfähig machen zu weiterem Streben, denn er würde dann unter der Wucht
seiner Sünde vergehen .... Er soll aber seinen einstigen Lichtzustand wieder
erreichen. Darum ist ihm durch Gottes Liebe und Gnade auch jede Möglichkeit
erschlossen worden, also er befindet sich in einem immerwährend-fliessenden
Gnadenstrom göttlicher Liebe, der ihn auch ans Ziel führen kann, wenn er sich
ihm ganz überlässt, wenn er nicht "gegen den Strom schwimmt" .... also inneren
Widerstand leistet, jenen geistigen Führern gegenüber, die an seinem
Vorwärtskommen überaus eifrig bemüht sind, aber doch ihm volle Freiheit lassen.
Wer sich aber willig lenken und leiten lässet, der kommt seinem Urzustand immer
näher, und bald erkennt er auch in seinem Geist die Wahrheit dessen, was ihm
vorgetragen wird .... er erkennt die unendliche Liebe und Gnade Gottes, und dann
unterwirft er sich demütig dem von ihm erkannten Gott und Vater, und er verlangt
nach Ihm mit allen Sinnen .... Dann kann er schon von einem kleinen Licht der
Erkenntnis durchstrahlt werden, das aber nur ein schwacher Abglanz ist des
Urlichtes, das ihn einstens gänzlich durchstrahlte .... Dann aber war die ihm
geschenkte Gnade der Verkörperung als Mensch nicht wirkungslos, und dann ist er
zurückgekehrt zum Vater, von Dem er sich auch in Ewigkeit nicht mehr zu trennen
vermag, denn die Liebe hat ihn nun unlöslich mit der Ewigen Liebe verbunden ....
Amen
Die Erde, ein Paradies ....
Es könnte ein paradiesischer Zustand schon auf Erden sein, wenn alle Menschen im
Willen Gottes lebten und einander dienten in Liebe .... Weder Not noch Kummer
würde die Menschen bedrücken, und in friedvoller Harmonie würden sie
zusammenleben, immer nur einer des anderen Wohlergehen und Sicherheit zu
erhalten suchend und sich Beistand gewährend, wo Hilfe benötigt wird .... Wo die
Liebe herrscht, da ist kein Unfrieden, kein Neid, keine Habsucht .... wo die
Liebe herrscht, ist keine Überheblichkeit, keine Ungeduld und keine Feindschaft
.... Denn Gott Selbst ist dort, wo Liebe ist, und Er segnet die Menschen, die
durch die Liebe Ihm verbunden sind.
Die Erde aber ist kein solcher gesegneter Ort, dass sie ein Paradies genannt
werden könnte .... Die Erde ist beherrscht vom Gegner Gottes, dessen
Wille allzueifrig ausgeführt wird und die mehr Menschen birgt, denen die Liebe
mangelt, die darum in Feindschaft leben untereinander und keiner des anderen
Vorteil erstrebt, sondern jeder in Ichliebe nur seiner selbst gedenkt. Aber sie
soll zum Paradies werden .... Denn es ist die Zeit herangekommen, wo dem Treiben
des Satans ein Ende gesetzt wird, es ist die Zeit gekommen, wo das
Menschengeschlecht erneuert werden muss, wo die wenigen abgesondert werden
müssen, die noch Liebe in sich haben und nach Gottes Willen zu leben sich
bemühen .... Es ist die Zeit gekommen, wo die Erde gereinigt wird und wieder
umgewandelt zum Garten Eden, wo Gott Selbst wieder unter den Seinen weilen kann,
weil die Liebe wieder auf Erden herrscht ....
Ihr Menschen, die ihr jetzt die Erde belebt, ihr stehet vor dieser Umwandlung,
vor dieser Reinigung, vor dem Ende der alten Erde .... Ihr werdet es zwar nicht
begreifen können, dass und wie eine solche Umwandlung vor sich geht, doch bei
Gott ist kein Ding unmöglich .... Und diese Wandlung ist vorgesehen seit
Ewigkeit, ist doch Ihm auch seit Ewigkeit der Zustand der Lieblosigkeit unter
den Menschen bekannt, der keine Aufwärtsentwicklung mehr zulässt und darum auch
das Ende dieser Erde bedingt.
Wohl soll die Erde Ausreifungsstation sein für das in der Entwicklung stehende
Geistige, es sollen sich während des Erdenlebens die Seelen zur Liebe gestalten
.... Sie können es aber auch, und so könnten sich die Menschen selbst den
paradiesischen Zustand schaffen schon im Erdenleben, und sie würden binnen
kurzer Zeit den Reifegrad erreicht haben und zur ewigen Seligkeit eingehen
können .... Doch sie missbrauchen die Gnade ihrer Verkörperung auf Erden ....
Sie streben keine Wandlung ihres Wesens an, sie verbleiben in ihrem lieblosen
Zustand, der Folge des einstigen Abfalles von Gott war, und sie schaffen sich
selbst so ein Leben in Not und Elend, Krankheit und Kummer .... und gehen
körperlich und seelisch zugrunde .... Denn sie haben nur eine begrenzte Zeit auf
dieser Erde. Und darum ist auch dem Menschengeschlecht eine Begrenzung gesetzt
worden, so dass es nur bis zu einer gewissen Tiefe absinken kann, um dann wieder
von neuem in den Ausreifungsprozess eingegliedert zu werden, der zwar überaus
qualvoll, aber doch erfolgreich ist.
Die Erde aber wird ein neues Gesicht bekommen, schöpfungsmässig sowohl als auch
geistig, denn das neue Menschengeschlecht besteht aus solchen Seelen, die es
ernst nahmen mit ihrer Umwandlung, mit ihrer Reife .... die sich zur Liebe
gestaltet haben und darum das Paradies auf der neuen Erde erleben dürfen. Und
Gott Selbst wird mitten unter ihnen sein, denn ihre Liebe lässet Seine Gegenwart
zu. Und alle Not wird nun zu Ende sein .... Ihr Menschen alle stehet vor dieser
Wandlung. Sorget dafür, dass ihr zu jenen gehört, die das Paradies in Besitz
nehmen dürfen, sorget, dass Liebe eure Herzen erfüllet, dass ihr die kurze Zeit
bis zum Ende noch nützet, dass ihr nach dem Willen Gottes lebet, Der nur von euch
verlangt, dass ihr Seine Liebegebote erfüllet .... Denn bald ist die Gnadenzeit
vorüber, bald ist die Stunde des Endes gekommen ....
Amen
Wesenswandlung ....
Kampf gegen verkehrte Liebe ....
Der grösste Gewinn eures Erdenlebens ist die Vereinigung mit Mir. In ihr müsset
ihr euer Ziel sehen, und ihr dürfet nicht eher ruhen, bis der Zusammenschluss
mit Mir erfolgt ist .... Bewusst und unbewusst könnet ihr diesen Zusammenschluss
herbeiführen, immer aber müsset ihr vorerst an Mich glauben. Ihr müsset Mich als
ein Wesen anerkennen, mit Dem ihr nun Verbindung zu haben wünschet. Schon dieser
Wunsch in euch ist ein Beweis, dass der anfänglich noch Meinem Gegner gehörende
Wille sich Mir zugewandt hat.
Und sowie ihr euch nun gedanklich mit Mir beschäftigt, verbindet ihr euch
bewusst mit Mir, wenn auch die rechte Bindung nun erst erfordert, dass ihr
selbst euch zuvor umformt, dass ihr euch bemüht, euer Wesen dem Meinen
anzugleichen, weil Ich Mich nur zusammenschliessen kann mit Vollkommenem, diese
Vollkommenheit aber von euch auch erreicht werden kann .... Ihr müsset euch also
zuvor zur Liebe gestalten, weil Mein Urwesen Liebe ist.
Sowie ihr aber in Gedanken die Bindung mit Mir herstellt, sowie ihr zu Mir
betet, geht euch auch Kraft zu, diese eure Wesenswandlung vollziehen zu können.
Euer Wille gehört Mir nun, und darum kann Ich euch Kraft zuwenden, was vordem
nicht möglich war, da die Zugehörigkeit zu Meinem Gegner auch gleichzeitig
Widerstand, d.h. Abwehr Meiner Liebekraft, bedeutet. Die Willenswandlung
ist darum zuerst nötig, dann erst kann die Wesenswandlung vor sich gehen, die
Meine Kraftzuwendung erfordert. Meine Kraft aber ist Liebeausstrahlung .... und
sie wird sich wieder auswirken in Liebetätigkeit .... Sowie ihr nun Liebewerke
verrichtet, nehmet ihr diese Kraft in Anspruch und ziehet Mich Selbst dadurch
stets näher an euch ....
Ich bin die Liebe Selbst, und darum kann der Zusammenschluss mit Mir nur
stattfinden, wenn Liebe sich zu Liebe gesellt .... wie aber auch kein Liebewerk
vollbracht werden kann ohne Mich. Darum könnet ihr auch unbewusst den
Zusammenschluss herstellen mit Mir, wenn ihr in der Liebe lebet, auch wenn ihr
gedanklich die Bindung mit Mir nicht suchet .... Doch mit Sicherheit werden
solche Gedanken noch in euch auftauchen und euch auch nicht mehr verlassen, denn
das bewusste Anerkennen Meiner Selbst muss erfolgen, um selig werden zu können,
und es wird auch erfolgen, wo Ich Selbst den Menschen nahe sein kann, weil er in
Liebe wirket, also Meine Kraft in Anspruch nimmt.
Es ist nicht so schwer, diesen Zusammenschluss zu finden, für den Menschen, den
die Ichliebe nicht beherrscht, schwer dagegen, wo die Ichliebe den Menschen an
der uneigennützigen Nächstenliebe hindert .... Dort also beherrscht Mein Gegner
die Gedanken des Menschen, dort hat kein Liebestrahl von Mir Zugang, dort bin
Ich noch fern, und es wird weder willensmässig, also bewusst, noch unbewusst die
Bindung mit Mir hergestellt. Und ohne Liebe ist der Mensch in seinem Wesen noch
so unvollkommen, dass Ich Selbst Mich nicht mit ihm zusammenschliessen kann
....
Dann erreicht der Mensch sein Ziel nicht auf Erden, und es wird auch schwer
sein, ihn im jenseitigen Reich zu anderem Denken zu bewegen, denn solange er von
der Ichliebe beherrscht ist, wird ihn auch nicht die Not der anderen Seelen
berühren, und niemals wird er Kraft empfangen können, weil er niemals den
Hilfswillen in sich aufkommen lässt. Darum ist der wichtigste und auch schwerste
Kampf auf Erden der Kampf mit sich selbst, der Kampf gegen die verkehrt
gerichtete Liebe, die gewandelt werden muss zu völliger Uneigennützigkeit, um
erst als "Liebe" angesprochen werden zu können, die das Wesen wandelt. Wo nur
ein Versuch gemacht wird, helfe Ich nach mit Meiner Kraft, denn es muss Liebe
sich zu Liebe finden, dann erst könnet ihr euch Mir verbinden und verbunden
bleiben auf ewig ....
Amen
Gottes unendliche Liebe ....
Ewige Verdammnis ....
Ihr kennet die Liebe und Barmherzigkeit Gottes nicht und Seine unaufhörlichen
Bemühungen, euch, Seine Geschöpfe, aus der Tiefe zur Höhe zu verhelfen. Nichts
will Er in der Tiefe belassen, alles einst Gefallene soll wieder zurückkehren zu
Ihm, um in Seiner Nähe unaussprechlich selig sein zu können. Was von Ihm
getrennt ist, was in grosser Entfernung von Ihm weilet, das ist unselig und
erbarmet Ihn .... Und Seine Liebe locket und rufet, dass dieses Unselige sich Ihm
wieder zuwende, von Dem es sich freiwillig abgewendet hatte .... Doch alles
geschieht ohne Zwang, es kann nicht zwangsweise eingewirkt werden auf jene
Wesen, dass sie zu Gott zurückkehren, es kann nur durch Liebe die Rückkehr zu Ihm
erreicht werden, aber dass sie einmal stattfindet, das ist sicher, denn Gottes
Liebe gibt nichts auf, was Ihm gehört, was aus Ihm hervorgegangen ist.
Weil aber nur die Liebe das gefallene Wesen so beeinflussen kann, dass es
freiwillig zurückkehrt, darum muss die Liebeanstrahlung immer wieder das Wesen
berühren, so lange, bis es sich öffnet und von der Kraft der Liebe bestimmt
wird, sich Gott wieder zu nähern. Und dieser Vorgang findet statt im Erdenleben,
wenn der Mensch sich dessen bewusst wird, dass er gelenkt und geführt wird von
einer höheren Macht, dass er sich jener Macht nun hingibt und er seiner inneren
Stimme folgt, die eine leise Ansprache Gottes ist .... Dann ist sein Widerstand
gebrochen und das Wesen auf dem Wege der Rückkehr zu Gott .... denn nun zieht es
die Liebe Gottes, und Seine Barmherzigkeit hilft auch dem noch Unwürdigen zur
Höhe.
Gottes Liebe ist unendlich .... Und darum kann kein Wesen auf ewig
verlorengehen .... Gottes Liebe und Seine Barmherzigkeit verfolgen das in die
Tiefe Gesunkene, und darum gibt es auch aus der Hölle eine Erlösung, weil die
Liebe Gottes grösser ist als die Schuld des Sünders .... und weil die
Barmherzigkeit die Schwäche des Gefallenen ausgleichen möchte, und darum wird
jedes Wesen so lange von Gottes Liebe umworben, bis es sich öffnet und einen
Strahl in sich wirken lässet. Und dann ist auch der Bann gebrochen, denn die
Liebe hat grosse Kraft. Darum dürfen die Menschen nicht von einer "ewigen
Verdammung" reden .... Denn eine ewige Verdammung setzt einen strengen,
liebelosen Richter voraus, der dem Wesen jede Freiheit nimmt und unbarmherzig
sein Urteil fällt ....
Gott aber will nicht den Zustand, in dem sich das Unselige befindet, in den es
geraten ist aus eigener Schuld, im freien Willen .... Gott will das Unselige
daraus erretten, Er will es zur Seligkeit führen, Er will es mit Seiner Liebe
anstrahlen, und Seine Barmherzigkeit macht keinen Unterschied der Grösse der
Sündenschuld. Aber Er zwingt kein Wesen zur Seligkeit .... Und darum können
solche unglückselige Zustände auch Ewigkeiten dauern, denn sie müssen von dem
Wesen selbst beendet werden .... Dass alle Hilfe ihnen gewährt wird, könnet ihr
Menschen glauben, weil Gottes Liebe unendlich ist und sie auch niemals
nachlassen oder sich verringern wird, und ob Seine Geschöpfe noch so lange im
Widerstand verharren ....
Gott zürnet nicht, sondern es erbarmet Ihn die Unglückseligkeit jener Geschöpfe,
doch Er kann sie nicht in einen Seligkeitszustand versetzen aus Seiner Macht
heraus, weil dies weder Seiner Gerechtigkeit noch der Willensfreiheit Seiner
Geschöpfe entspräche .... Also wird Er nur auf den Willen der Seelen so
einzuwirken suchen, dass diese freiwillig sich Ihm zukehren .... Dann aber ist
auch eine restlose Rückkehr garantiert, denn die Liebe Gottes ist von solcher
Gewalt, dass sie alles besiegt, wo nur ihre Wirksamkeit zugelassen wird .... Und
einmal wird jedes Wesen zu Ihm zurückgekehrt sein, einmal wird auch die Tiefe
alles freigeben müssen, weil die Liebe Gottes stärker ist als der Hass und weil
auch der Gegner Gottes sich einmal freiwillig Gott wieder zuwenden wird,
wenngleich dies noch Ewigkeiten dauert, aber die Liebe Gottes wird ihn besiegen.
Amen
Die Seele Jesu ....
Alles, was euch der Geist aus Mir vermittelt, wird auch übereinstimmen in seinem
Sinn .... Wohl steht es den Menschen frei, sich eigenwillig eine andere
Bedeutung zu unterlegen den Worten, die Mein Geist euch kundtut, doch dann ist
dessen Geist nicht erleuchtet, aber es kann nicht behauptet
werden, dass von Mir aus Sich-widersprechendes- Geistesgut euch
zugeleitet wurde. Denn der "Geist aus Gott" irret nicht .... Und wo nun ein
Widerspruch vorhanden zu sein scheint, dort muss um Klärung gebeten werden; Ich
Selbst muss angegangen werden, auf dass Ich Aufschluss gebe: ....
Die Seele des Menschen Jesus war von oben .... Ein Lichtgeist stieg zur Erde
herab, ein Wesen, Das aus Mir hervorgegangen war und in aller Willensfreiheit
bei Mir verblieb, als ein grosses Heer geschaffener Geister abfiel von Mir und
in die Tiefe stürzte .... Dieser Lichtgeist aber hatte eine Mission zu erfüllen
als Mensch, Er musste in ein lichtloses Gebiet herabsteigen, also vorerst
Seine Lichtfülle zurücklassen, die auf Erden nur eine verheerende Wirkung gehabt
hätte, weil die Menschen für ein solches Licht von oben nicht annahmefähig
waren, also vergangen wären in seinem Strahl.
Ein Mensch musste die Mission durchführen .... das Erlösungswerk an den
Menschen .... Und es musste dieser Mensch in der gleichen Sphäre stehen wie die
Mitmenschen, denn es galt, diesen einen Weg zu zeigen, ihnen ein Leben
vorzuleben, dem sie nachfolgen sollten .... Folglich musste der Mensch Jesus
genau so beschaffen sein wie jene .... Und Er war so beschaffen, trotzdem
die Seele aus dem Reich des Lichtes herniedergestiegen war ....
In dem Körper des Kindleins Jesus barg sich eine Seele, die durch ihre irdische
Aussenform genauso bestimmt wurde in ihrem Denken, Wollen und Fühlen wie jeder
andere Mensch .... Also mussten auch durch die sie umgebende Sphäre wie auch
durch ihre Aussenhülle die gleichen Leidenschaften und Begierden in ihr
erwachen, denn den Erdengang "als Mensch" zu gehen hiess auch, ankämpfen zu
müssen gegen die gleichen Triebe von innen und aussen .... Denn es galt doch,
die Vergeistigung der Seele anzustreben, die Einigung der Seele mit ihrem Geist
zu erreichen, die Zweck und Ziel eines jeden Menschen Erdenleben ist ....
Es galt, den Menschen den Beweis zu liefern, dass es möglich war, diese
Vergeistigung auf Erden zu erreichen .... Und so waren die Kämpfe und das Ringen
des Menschen Jesus von gleicher Art .... was eben eine gleichgeartete Seele
bedingte .... die aber dennoch aus dem Reiche des Lichtes herabgestiegen war, um
Gott Selbst als Aufenthalt dienen zu können, Der Sich nimmermehr in einer
sündigen Seele hätte manifestieren können .... Denn die Seele Jesu war
sündenlos, was aber nicht bedeutet, dass sie gänzlich bar gewesen wäre der
Triebe und Leidenschaften, denn so stark auch diese Seine Schwächen und
Leidenschaften waren, so stark auch die Versuchungen waren, die an Ihn
herantraten, Er hat ihnen Widerstand geleistet und leisten können darum, weil
auch Seine Liebe stark war und diese Ihm Kraft gab zum Widerstand.
Die Seele des Menschen Jesus liess das Licht zurück und betrat die Finsternis
.... Und es hängten sich an diese Seele zahllose irdisch-gebundene Wesen, sie
also bedrängend in gleicher Weise, wie jede menschliche Seele von finsteren
Kräften bedrängt wird .... Und da Jesus den Weg als Mensch gehen musste, konnte
die Seele auch diese Wesen nicht abdrängen, sondern sie musste sie in hartem
Kampf zu überwinden suchen, sie musste selbst den Willen aufbringen, ihnen nicht
nachzugeben, wenn sie versucht wurde. Und sie konnte diesen Willen
aufbringen kraft der Liebe, die sie nicht dahingegeben hatte, die ihr
Anteil war und blieb, weil es göttliche Kraft war, mit deren Hilfe der Mensch
Jesus Seine Mission erfüllen sollte und konnte .... die aber auch jeden
Menschen zum Überwinder machen könnte, wenn er nur die Liebe in sich entzünden
und nähren würde ....
Immer wieder muss betont werden, dass das Erlösungswerk von einem Menschen
vollbracht werden musste, dass also Jesus erstmalig nur als Mensch betrachtet
werden muss, Dem es gelungen ist, Sich auf Erden zu vergöttlichen .... und dass
darum dieser Mensch Sich völlig dem Naturgesetz unterordnete, dass Er dem Leibe
nach geschaffen war wie jeder andere Mensch und dass auch Seine Seele sich nicht
wehren durfte, als von ihr unlautere Geister Besitz nahmen .... Aber niemals
liess Er diese Geister Oberhand gewinnen, weil Sein Wille dies verhinderte und
weil Er durch die Liebe auch die dafür nötige Kraft aufbrachte.
Aber Er musste ringen wie jeder andere Mensch, denn Er sollte und wollte ihnen
Vorbild sein, Er wollte ihnen den Weg zeigen, den auch sie gehen konnten, um
sich auf Erden noch zu vergeistigen. Denn es konnte von den Menschen nur das
verlangt werden, was auch menschenmöglich war .... Und hätte Jesus über eine
Kraft verfügt, die den Menschen gänzlich unmöglich zu erwerben war, dann hätte
Er nimmermehr sagen können: "Folget Mir nach ...." Doch es schliesst dies
niemals aus, dass Seine Seele von oben kam, dass es eine Seele des
Lichtes gewesen ist, in der Gott Selbst Aufenthalt nahm und nehmen konnte, weil
sie sündenlos und rein war, weil ihr die Liebe Kraft gab, allen Versuchungen zu
widerstehen ....
Amen