Wissenschaft
Es muss die Wissenschaft mit Gott zu Werke gehen
Die Wissenschaftler, dazu gehören auch Ärzte aller Art,
ja eigentlich fast alle Menschen, die nur aus dem Verstand und nicht aus dem
Herzen agieren. NASA z.B., Naturwissenschaftler – sie alle müssen immer alles
physisch belegt und bewiesen haben. Für sie gibt es nichts «Übersinnliches»,
Herz, Geist, Gott, etc.
Sie sehen also nur einen extrem kleinen Teil vom ganzen Menschen, mit der Seele
und seiner Bestimmung. Auch die Raketenforscher sehen nicht mal bis zum eigenen
Brillenglas mit ihrem beschränkten Wissen.
Alles, was nicht belegt werden kann, lehnen sie kategorisch ab. Das Ego hat da
keinen Bock darauf. Kurz: Sie haben Angst, aus ihrem Gefängnis auszutreten. Man
kennt die Sprüche: Verschwörungstheoretiker, Esoterik, Gugus, Scharlatane,
Hokuspokus, Spiritualität etc. Sie versuchen es, mit, für sie, negativen
Begriffen abzuwerten. Sie wollen es gar nicht wissen, was schade ist.
Es ist natürlich auch viel Mist auf dem Markt, der entsprechende Begriffe ins
Schlechte zieht.
Und so kann man natürlich auch keinen Kontakt zu Gott haben.
Nach dem Tod kehren wir aber wieder ins geistige Reich zurück, was natürlich
dann doof ist, da man sich diese geistigen Eigenschaften im Erdenleben nicht
angeeignet hat. Das irdische Wissen selber ist im Jenseits völlig nutzlos.
Im geistigen Reich hat nur geistiges Wissen einen Wert, irdisches Wissen aber ist wertlos, wenn der Geisteszustand ein niedriger ist. Die geistige Welt aber steht dennoch mit der irdischen Welt in Verbindung und suchet auch irdisches Denken recht zu leiten, wenn sie von den Menschen darum angegangen wird. Dann ist wohl auch der Verstand derer tätig, doch durch ihre Bitten um rechtes Denken bewegt er sich nun auch im rechten Denken, weil nun gleichzeitig der Geist wirket, der durch den Anruf auch das Recht hat, sich einzuschalten, ohne auf den Menschen einen Willenszwang auszuüben.
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BD 0242
Goettliche Wahrheit .... Wissenschaft ....
BD 0854
Gottesgeist .... Offenbarungen .... Wissenschaft und wahre Gelehrsamkeit ....
BD 3911
Wirklichkeit der Materie .... Christl. Wissenschaft Einwand
BD 6081
Erfolg am Ende einer Erdperiode .... Wissenschaftler ....
BD 6519
Irdische Wissenschaft und geistiges Wissen ....
BD 6942
Wissenschaftliche Forschungen mit Gott oder ohne Gott .... I.
BD 6943
Wissenschaftliche Forschungen mit Gott oder ohne Gott .... II.
BD 6961
Rechtes und falsches Denken ....
BD 0242 30.12.1937
Göttliche Wahrheit ....
Wissenschaft ....
Nimm hin, was dir geboten wird, erkenne den Willen Gottes und sei bedacht, dass
dir in keiner Weise verlorengehe das Vertrauen zum Herrn .... die Liebe zum
Heiland und Seine göttliche Gnade. Ein ewiges Streiten wird sein um die
göttliche Wahrheit, und immer wird der unterliegen, der nicht verlangt nach der
(göttlichen) Erkenntnis oder der vermeint, allein hinter das grosse Geheimnis zu
kommen .... Soll ihm Erfolg beschieden sein, muss er zu Gott flehen um
Erleuchtung, und sie wird ihm sicher gewährt.
Auf irdischem Gebiet kann der Mensch forschen, und mag er noch so viel
erreichen, er kommt doch nicht der göttlichen Wahrheit näher, denn das eine ist
völlig getrennt vom anderen .... Es ist nur dem zugänglich, dessen Herz sich
frei macht von allem Irdischen .... dem nichts anderes erstrebenswert erscheint
als das Aufnehmen ewiger Wahrheiten. Fern und unwirklich wird diesem alles auf
Erden erscheinen, und voller Sehnsucht wird er nach der Tiefe der göttlichen
Wahrheit forschen und aus des Vaters Hand diese fortgesetzt entgegennehmen
dürfen, so er sein Herz nur allein dem Vater zuwendet ....
Es sind schon so viele Versuche gemacht worden, einzudringen in dieses Gebiet
.... doch wenn der Erfolg jenen beschieden wäre, die über grosses Wissen
verfügen .... wenn diese allein den Schlüssel der Wahrheit in ihren Händen
hielten durch ihr Wissen .... so wäre wiederum der Menschheit nicht gedient ....
Gott hat Sein Reich für alle bereitet, und welch verschwindend kleiner Teil
würde dann Sein Reich erwerben, wenn der Herr nicht bewerten möchte das Herz der
Erdenkinder, sondern nur allein das Wissen ....
Und wenn es Gott der Herr gefügt hat, dass Sein Reich erwerben können alle, die
guten Willens sind, so ist euch ja doch viel mehr geboten, als nur auf Erden der
Wissenschaft zu dienen .... Ihr alle seid Anwärter, und nur euch allein liegt es
ob, dass ihr zum Vater gelanget .... ja, weit eher ist die Wissenschaft ein
Hindernis zur Seligkeit .... Gross und mächtig macht sie euch auf Erden, doch so
ungeeignet oft, klein und demütig euch dem Herrn zu verbinden .... und wie
wollet ihr dann eingehen in des Vaters Reich ohne Seine Hilfe ....
Ihr sehet immer nur das eine Ziel vor Augen, zu ergründen das Wesen der
Schöpfung .... ihr wollet in alles Verschlossene eindringen und so der
Menschheit Aufschluss geben .... und seid doch selbst so unwissend, denn ihr
habt das Einfachste noch nicht begriffen .... dass ihr klein seid, wenn euch der
Herr nicht hilft .... dass ihr nie erfassen werdet den Sinn und Zweck des
Weltalls aus eigener Kraft .... Der wahren Erkenntnis kommt ihr erst dann
näher, habt ihr den Weg zu Gott gefunden ....
Und dann gebt ihr gern allen Ruhm auf Erden dahin, denn dann wisset ihr, dass
wertlos ist alles, was Irdisches zu erreichen strebt .... und dass alles
irdische Wissen euch nicht näherbringen kann der ewigen Wahrheit, denn diese
teilt nur Gott allein aus jenen, die im tiefsten Herzen begehren, Gott zu
schauen und zu erleben .... Der Wille, zum Herrn zu gelangen, hebt euch weit
über alle Wissenschaft hinaus .... Wo andere sich bemühen, in langer Erdenzeit
der Schöpfung Rätsel zu lösen, wird es euch gegeben oft über Nacht .... sofern
in euch das Verlangen ist und ihr euch vom göttlichen Lehrmeister unterweisen
lasset.
Amen
BD 0854 8.4.1939
Gottesgeist ....
Offenbarungen ....
Wissenschaft und wahre Gelehrsamkeit ....
Die verschiedenartigsten Gelegenheiten bieten sich den Menschen, und eine jede
sollte genützt werden in erschöpfendster Weise. Nimm zur Stärkung des Geistes
folgendes auf: Soweit es die ewige Gottheit zulässt, bewegen sich die Menschen
im Zentrum des göttlichen Liebewirkens, und nur die ungeteilte Aufmerksamkeit
lässt solches erkennen. Wo sich jedoch der göttliche Wille ein Betätigungsfeld
geschaffen hat, das vom menschlichen Gesichtspunkt aus unübersehbar ist, vermag
nur der zum Leben erweckte Gottesgeist die rechte Erklärung zu finden, denn es
übersteigt das Zutage-Tretende das menschliche Begriffsvermögen .... es
vermeinen die Menschen, von sich aus enträtseln zu können, was jedoch Eingreifen
der göttlichen Liebe ist und sonach den Menschen erst dann begreiflich, so sie
gleichfalls in der Liebe stehen.
Die sonderbarsten Verwicklungen menschlichen Erlebens wissen sie zu lösen und
verstandesmässig zu erklären, doch ihnen unbegreiflich Erscheinendes als
göttliches Wirken zu betrachten und es geistig zu fassen zu versuchen, ist ihnen
unmöglich. Und so ist ihnen ein Ultimatum gesetzt .... es fordert der Herr von
Seinen Getreuen restlose Unterwerfung und Innehaltung Seiner Gebote und sichert
ihnen gleicherweise die höhere Erkenntnis zu, auf dass sich ein jeder Mensch das
geistige Wissen aneignen kann, so er nur seiner Pflicht gegen Gott nachkommt.
Es ist ein allgemeiner Stillstand eingetreten, der sich so auswirkt, dass der
göttlichen Gebote nicht mehr geachtet wird und dass somit der geistige Zustand
einen gewissen Rückgang erfahren hat .... Es schliessen die Menschen Aug' und
Ohr' den Gaben von oben, sie ziehen die geistige Blindheit vor, und dies führt
zu vollster Entfremdung von Gott und einer sicher eintretenden Unfähigkeit,
alles Göttliche zu erkennen. Alle diesbez. Hinweise stehen im Widerspruch mit
menschlichem Denken, und eine wissenschaftliche Erklärung, die der göttlichen
Offenbarung zuwiderläuft, wird ohne Widerspruch angenommen, während man die
Wahrheit überlegen ablehnt. So steht heut alles im Zeichen der Wissenschaft,
unentwegt wird gegrübelt, berechnet und erforscht, ohne ein restlos
befriedigendes Resultat zu finden, doch an der reinen Wahrheit gehen die
Menschen vorüber und bleiben daher ständig irrend und verstricken sich in
Widersprüchen.
Es werden daher Grenzen gezogen, und die wahre Gelehrsamkeit wird allein dort zu
finden sein, wo das göttliche Wirken anerkannt wird und somit die ewige Gottheit
Selbst im Menschen wirkt. Und das Ergebnis aller menschlichen Forschungen wird
wahrlich beträchtlich abweichen von der Weisheit, die den in Gott Forschenden
gegeben wird. Und so bedenket der Herr alle zu Ihm Verlangenden und lässt nicht
zu, dass sie in Irrtum verfallen .... Begreiflicherweise aber wird Er auch ferne
bleiben jenen, die sich auf eigene Kraft verlassen und sich dem göttlichen
Wirkungskreis entziehen; sie legen den Erdenweg vergeblich zurück, und ihr Geist
wird nicht zum Leben erweckt werden, da sie der göttlichen Kraft entfliehen ....
Amen
BD 3911 22.10.1946
Wirklichkeit der Materie ....
(Christl. Wissenschaft Einwand)
Was zur Erhellung ihres Denkens beiträgt, gebe Ich den Menschen auf Erden kund
durch das innere Wort, je nach dem Reifegrad und dem Bedarf des einzelnen. Doch
nicht alles ist für ihn zu wissen nötig, solange er auf Erden wandelt, solange
er noch nicht den Grad der Liebe erreicht hat, der ihn zur Aufnahme der Weisheit
in aller Fülle befähigt.
Es ist aber für den Menschen zuträglicher, dass er in einem geringeren Wissen
steht, als dass er im Irrtum wandelt, und darum will Ich allzeit dort Aufklärung
geben, wo die Gefahr besteht, dass sich der Mensch in irriges Denken verrennt,
dass er verstandesmässig in ein Wissen einzudringen sucht, was er nur auf dem
Wege der Liebe durch das Herz entgegennehmen kann .... Es ist ein grosser
Unterschied, ob die Welt mit allem, was auf und in ihr ist, als Mein Werk, als
Mein zur Form gewordener Wille angesehen wird, oder ob sie als nicht in
Wirklichkeit bestehend, als Phantasiegebilde menschlicher Sinne betrachtet wird,
die von der Gedankenwelt des Menschen in Erscheinung gebracht werden können, die
keinen Bestand hat als den, den der Mensch selbst ihnen gibt. Die Materie ist
wohl als solche vergänglich, aber dennoch Mein Werk, das so lange besteht, wie
es von Meinem Willen gehalten wird.
Auch die Materie ist etwas Geistiges, dem Ich eine Form gab, auch sie ist eine
Kraftstation Meiner ewig ausströmenden Liebekraft .... Sie ist also gleichsam
eine Form, die Meine Kraft aufnimmt, wie die Form selbst gleichzeitig durch
Meinen Willen gefestigte Kraft ist .... Sie ist wirklich, solange ihr sie seht,
doch nicht beständig als Form, denn sowie Mein Wille sich von dieser Form
zurückzieht, löst sie sich auf, und zwar wieder in geistige Substanzen, die Ich
durch Meinen Willen wieder neu festige, solange die Entwicklung des noch
unreifen Geistigen eine Aussenform bedingt.
Wohl ist also die Materie vergänglich, und ihr Vergehen könnet ihr mit eigenen
Augen beobachten, doch solange ihr sie sehet, ist sie auch wirklich, sie ist da
und beweiset Mich Selbst, d.h., sie zeugt von Meinem Schöpferwillen und Meiner
Schöpferkraft. Und wisset ihr um die Bestimmung jeglicher Materie, jeglichen
Schöpfungswerkes, dann werdet ihr auch die Materie achten und es ihr möglich
machen, ihre Bestimmung zu erfüllen. Doch lieben sollet ihr die Materie nicht,
d.h. sie anstreben und euch in ihren Besitz zu setzen trachten .... Denn sie ist
nur die Aussenform des noch völlig unreifen Geistigen, dem ihr wohl helfen
sollet und könnet durch rechte Nutzung der Materie, das ihr aber als weit unter
euch stehendes Geistiges nicht anstreben sollt, um euch selbst nicht zu
gefährden.
Nichts ist ohne Sinn und Zweck, was Ich erstehen liess, wozu also sollte Ich vor
eure Augen Trugbilder stellen, denen jede Zweckmässigkeit abgesprochen werden
könnte? .... So, wie euer Körper als Materie an sich Träger ist eurer Seele, des
Geistigen, das sich aufwärtsentwickeln soll, so ist auch jegliches euch
sichtbare Schöpfungswerk Träger von Geistigem, nur in verschiedenem
Entwicklungsgrade, obgleich es vergänglich ist. Solange ihr es sehen könnt, ist
es Mein zur Form gewordener Wille. Es kann die Aufwärtsentwicklung wohl auch in
rein geistiger Schöpfung vor sich gehen, doch die Erde ist eine besondere Schule
des Geistes, und ihre Schöpfungen haben einen besonderen Zweck und auch
erfolgreiche Wirkung .... Geistiges, das weitab steht von Mir, das sich in
weitester Entfernung von Mir befindet, stellt sich selbst ausserhalb Meines
Liebestromkreises und beraubt sich also auch Meiner Kraftzufuhr ....
Und Geistiges, das kraftlos ist, verhärtet sich .... Es wird also selbst zur
Materie, und so wird auch die Erklärung fasslicher sein, dass die Materie
verhärtetes Geistiges ist, dem aber dennoch durch Meine Liebe und Weisheit die
Möglichkeit gegeben wird, sich zu erlösen, sich aufwärtszuentwickeln, wieder in
den Stromkreis Meiner Liebe einzutreten und also auch Kraft zu empfangen, zuerst
in geringem, dann in erhöhtem Mass, und dies Erweichung der Materie bedeutet
.... was euch nun auch die Verschiedenheit der Schöpfung erklärlich machen wird,
von der Steinwelt, Pflanzenwelt, Tierwelt aufsteigend zum Menschen. Die
Vergänglichkeit des Irdischen, der Materie, ist also kein Beweis der
Unwirklichkeit dieser, denn unwirklich ist nur, was völlig bar ist geistiger
Substanz, dann aber ist es euch auch nicht mehr sichtbar ....
Amen
BD 6081 17.10.1954
Erfolg am Ende einer Erdperiode ....
Wissenschaftler ....
Es ist stets dann das Ende einer Entwicklungsperiode gekommen, wenn die Menschen
insofern aus der göttlichen Ordnung getreten sind, dass sie in den
Schöpfungsplan Gottes einzugreifen sich befähigt fühlen, weil sie nicht an Gott
als erschaffende Macht glauben und alles Bestehende selbst beherrschen zu können
glauben .... Die Menschen haben zwar als Erbteil Gottes den erschaffenden Geist,
und sie können dieses Erbteil in grossem Mass erhöhen, sie können auch mit
göttlicher Unterstützung Unmöglich-Scheinendes leisten und werden dennoch in
göttlicher Ordnung verbleiben .... solange sie die Kraft zu ihrem Schaffen aus
Gott beziehen .... Sie werden aber sofort aus dieser Ordnung heraustreten, wenn
alle ihre Pläne nur irdisch gerichtet sind .... wenn sie sich von Gott als der
erschaffenden Macht absondern und nun also rein verstandesmässig experimentieren
.... wenn sie die göttliche Schöpfung selbst als Versuchsobjekte nützen und sich
so zu Handlangern des Gegners von Gott machen, der es sich zum Ziel setzt,
göttliche Schöpfungen zu zerstören.
Am Ende einer Erdperiode ist stets die Welt voller irdischer Weisheit .... Es
glaubt die Wissenschaft, für alle Gebiete die Schlüssel gefunden zu haben, und
selten nur ist der geistige Weg betreten worden, den Gott aufgezeigt hat, um zum
rechten Wissen zu gelangen .... Ohne Ihn aber sind die Wege gefährlich, ohne Ihn
sind die Ergebnisse zweifelhaft, und mehr oder weniger betreten die Menschen
Gefahrenzonen, weil sie von dem gelenkt werden, der keinen Aufbau, sondern
Untergang will .... der die Menschen im Glauben lässet, dass sie sich aufbauend
betätigen, während sie jedoch sich ihr eigenes Grab graben .... und zum
Untergang der alten Erde beitragen.
Denn der angebliche Fortschritt der Wissenschaft ist sein Werk, das Werk des
Gegners von Gott, der die Menschen antreibt zu höchster Verstandestätigkeit
unter Ausschluss göttlicher Unterstützung. Sie werden sich Naturkräfte nutzbar
machen, doch in anderem als Gott-gewolltem Sinn .... Sie werden heraustreten aus
der göttlichen Ordnung, und die Folgen dessen werden sich zeigen .... Gott aber
sah das Wollen und Handeln der Menschen seit Ewigkeit voraus, und darum weiset
Er immer wieder hin auf das Kommende, denn Er weiss es, wann und wo die
Auswirkungen menschlichen Denkens und Handelns sich äussern .... Er unterweiset
die Menschen über das Verkehrte ihres Denkens und will sie bewegen, sich der
Macht anzuvertrauen, Die über allem steht .... Er will sie warnen vor dem
Einfluss Seines Gegners .... Er will ihnen anraten, in göttlicher Ordnung zu
bleiben .... Er gedenket derer, die Ihn anerkennen als Gott und Schöpfer von
Ewigkeit, und Er kläret sie auf über Sich Selbst und Seine Gegenmacht ....
Amen
BD 6519 9.4.1956
Irdische Wissenschaft und geistiges Wissen ....
Die Wissenschaft wird niemals ergründen können, was der Geist aus Gott mühelos
zu erklären vermag .... Und ebenso wird auch der Verstand des Menschen sich
nicht messen können mit dem Wirken des Geistes, d.h., jene Ergebnisse, die
verstandesmässig gewonnen wurden, sind nicht zu vergleichen und gleichzuwerten
dem Wissen, das der Geist aus Gott dem Menschen vermittelt. Denn der Verstand
ist, obgleich auch von göttlicher Weisheit zeugend, eine körperliche Funktion,
die mit dem Tode des Menschen beendet ist.
Wohl wird die Seele, die dem Körper entflieht, noch weiterhin denken, fühlen und
wollen, doch im verfinsterten, unreifen Zustand wird sie keinen klaren Gedanken
mehr fassen können und von ihrem Verstandesreichtum auf Erden nur noch sehr
wenig oder nichts aufzuweisen haben .... immer ihrem Reifezustand gemäss. Ein
Wissen aber, das durch Geisteswirken auf Erden gewonnen wurde, bleibt der Seele,
denn sie hat schon einen Lichtgrad erreicht, ansonsten auf Erden nicht das
Wirken des göttlichen Geistes möglich gewesen wäre. Und dieser Lichtgrad
bedeutet auch Erkenntnis, die sie ständig erhöhen kann ....
Im geistigen Reich hat nur geistiges Wissen einen Wert, irdisches Wissen
aber ist wertlos, wenn der Geisteszustand ein niedriger ist. Die geistige Welt
aber steht dennoch mit der irdischen Welt in Verbindung und suchet auch
irdisches Denken recht zu leiten, wenn sie von den Menschen darum angegangen
wird. Dann ist wohl auch der Verstand derer tätig, doch durch ihre Bitten
um rechtes Denken bewegt er sich nun auch im rechten Denken, weil nun
gleichzeitig der Geist wirket, der durch den Anruf auch das Recht hat, sich
einzuschalten, ohne auf den Menschen einen Willenszwang auszuüben.
Dann wird zwar der Mensch immer glauben, durch eigene Gedanken, also
Verstandestätigkeit, zum rechten Ergebnis gekommen zu sein, er muss aber um die
Zusammenhänge wissen, um die Bedingungen und Voraussetzungen, die ein rechtes
Denken garantieren, und er muss wissen, dass der Geist in ihm unbedingt am
Wirken sein muss, um dem Verstandesdenken die rechte Richtung zu geben.
Ein solcher Mensch wird auch viel seines irdischen Wissens hinübernehmen können
in das jenseitige Reich und nun, als gleichfalls lichtdurchdrungen, auch wieder
Menschen auf Erden gedanklich beeinflussen können, wenn die gleichen
Voraussetzungen geschaffen sind, dass diese sich der göttlichen Führung
anvertrauen .... dass sie also auch ihre irdischen Forschungen niemals ohne Gott
unternehmen, dass sie Ihn anrufen, dass ihr Werk ihnen gelingen möge.
Es muss also unterschieden werden das Wissen, das nur der Verstand sich auf
Erden erwarb, und solches, wo der Anruf Gottes ein Geistwirken zugelassen hat
.... Dann wisset ihr Menschen auch, welche Wesen im Jenseits über Wissen
verfügen, ganz gleich, ob nur reingeistiger oder irdischer Art .... Dass auch
irdisches Wissen den Lichtwesen voll übersichtlich ist, unterliegt keinem
Zweifel, da ein Lichtwesen über alles ein helles Licht, d.h. rechte Kenntnis,
besitzt und dieses Wissen auch benötigt, um den Menschen auf der Erde in ihrem
Lebenskampf behilflich sein zu können.
Unreife Wesen aber .... und waren sie als Menschen auch überdurchschnittlich
begabte Denker .... können sich nicht mehr zurechtfinden, ihre Gedanken
verwirren sich, und wenn sie sich mitteilen wollen ihren wesensverwandten
Menschen, dann werden sie es mit Hilfe schlechter Kräfte wohl können, aber immer
der Wahrheit widersprechend. Sie werden immer nur die Gedanken der Menschen
beeinflussen können, die selbst völlig Gott-abgewandt sind und mit ihrem
Verstand allein alles ergründen zu können glauben ....
Einem jeden Wesen wird zuteil, was es begehrt .... Wahrheit und rechte
Erkenntnis denen, die Gott Selbst darum angehen, sei es geistig oder irdisch
gerichtet .... und in der Finsternis wird verbleiben, der sich selbst
überheblichen Geistes für fähig hält, zum Erkennen zu kommen ohne Gottes Hilfe.
Und ebenso wird der Zustand jeder Seele im jenseitigen Reich sein, wo das Licht
nicht leuchten kann, wo der Geist aus Gott sich nicht äussern konnte im
Erdenleben, dort ist und bleibt es finster auch im geistigen Reich .... Wer aber
das Licht empfangen hat, der kann es nun auch in die Finsternis hineintragen
.... Und glücklich die Seelen, die es aufnehmen, die den Lichtfunken nachgehen
.... die nun ihre Gedanken Gott zuwenden .... die Ihn in Demut anrufen um Licht
....
Amen
BD 6942 12.10.1957
Wissenschaftliche Forschungen mit Gott oder ohne Gott .... I.
Sorget vorerst für die Herstellung der Ordnung in euch, dann werdet ihr eine
wunderbare Lösung auch aller anderen Probleme erfahren, dann wird sich euch die
göttliche Ordnung und Gesetzmässigkeit enthüllen, ihr werdet nicht zu forschen
brauchen, sondern hell und klar alles überschauen .... seien es Schöpfungswerke
oder auch Naturgesetze, die euch Anlass geben zu Forschungen und Versuchen
jeglicher Art. Die Ordnung in euch erst ist Garantie für rechtes Denken,
rechtes Erkennen und wahrheitsgemässe Ergebnisse eures Verstandesdenkens. Ist
diese Ordnung in euch selbst noch nicht hergestellt, dann könnet ihr
experimentieren, soviel ihr wollt .... ihr rechnet falsch .... und eine falsche
Rechnung zeitigt Fehlerfolge.
Das lasset euch gesagt sein, dass ihr als Menschen so lange nicht Naturgesetze
erforschen könnet, wie ihr selbst noch ausserhalb des Gesetzes ewiger Ordnung
steht .... denn so lange wirket ihr in Gemeinschaft mit dem Gegner Gottes, der
niemals daran interessiert ist, euch ein Licht zu schenken, sondern euer Denken
stets mehr verwirren will. Sein Ziel ist es, die Menschen abzulenken von ihrer
eigentlichen Erdenaufgabe. Sein Ziel ist, auch die Schöpfungsprobleme ihnen
anders zu enthüllen, um den Glauben an einen Gott und Schöpfer zu zerstören.
Und alle, die sich also unterfangen, Schöpfungsgeheimnisse lösen zu wollen, und
selbst nicht fest und innig Gott verbunden sind, können nur Fehlschlüsse ziehen,
weil sie unter dem Einfluss des Gegners stehen durch ihren eigenen Unglauben.
Andererseits aber geht dessen Macht nicht über die Macht Gottes .... Aber
alles beweiset die Nähe des Endes dieser Erde, denn die Menschen suchen sich
nicht nur die Erde, sondern auch das Weltall dienstbar zu machen, und aus dem
Weltall wird daher auch die Antwort kommen.
Viel werdet ihr Menschen noch erleben, weil alle Kräfte der Hölle am Werk sind
in dieser letzten Zeit, und was ihr (für = d. Hg.) unmöglich haltet, wird durch
ihr Einwirken möglich sein. Aber es wird euch nichts zum Segen gereichen, weil
nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Gegners den Menschen es eingibt,
Versuche anzustellen, die ihre Macht und Stärke beweisen sollen. In keiner Weise
wird die geistige Entwicklung gefördert, in keiner Weise wird die göttliche
Ordnung hergestellt, die umgestossen worden ist durch die Menschheit, die bar
jeder Liebe lebt ....
In keiner Weise sucht die Menschheit, zum Frieden zu gelangen, Hass und
Herrschsucht allein bestimmen die Handlungen der Menschen, und jeder sucht den
anderen zu übertrumpfen, aber niemals im Wirken in Liebe, sondern immer nur im
Herausstellen der Macht und des Wissens .... Und jeder Gedanke, jegliches
Streben gilt nur irdischen Zielen. Und also leben die Menschen ausserhalb der
göttlichen Ordnung, und sie können daher auch niemals etwas vollbringen oder
erreichen, was sich der göttlichen Ordnung eingliedert. Aber sie überschätzen
ihre eigene Kraft.
Wenngleich Gott es zulässt, dass sein Gegner sich in einer Weise äussert, die
Sein schöpferisches Prinzip aufzuheben scheint .... es sind ihm und seinem
Wirken Grenzen gesetzt und so auch den Menschen, die unter seinem Einfluss
stehen. Und menschliche Schöpfungen haben keinen Bestand, denn ihre Ursubstanz
ist nicht von Gott ausgegangene Liebekraft, sondern vom Gegner Gottes durch den
Willen der Menschen gesammelte und falsch gelenkte Kraft .... oder auch
missbrauchte Naturkraft, die .... recht angewendet .... den Menschen zum Segen
sein könnte.
Aber niemals kann von rechter Anwendung gesprochen werden, wo nicht zuvor die
göttliche Ordnung eingehalten wird .... wo die geistige Entwicklung Schaden
leidet, wo Gott und Sein Walten und Wirken nicht anerkannt wird, wo sichtlich
der Gegner Gottes sein Wesen treibt und die Menschen ihm willige Diener sind.
Denn göttlich-geistiges Streben lässt sich nicht verbergen, es wird offenbar,
wie auch das Wirken des Gegengeistes zu erkennen ist ....
Amen
BD 6943 13.10.1957
Wissenschaftliche Forschungen mit Gott oder ohne Gott .... II.
Ihr habt die Erde in Besitz nehmen dürfen, um auf ihr auszureifen in eurer
kurzen Erdenlebenszeit. Ihr könnet sie euch untertan machen, soweit dies eurem
Reifegrad entspricht, und ihr könnet sie euch dienstbar machen, denn alles
dienet euch zur Erhaltung eures Lebens, wenn ihr es ordnungsgemäss anwendet und
euch selbst in das Gesetz ewiger Ordnung einfügt.
Die Erde ist eurer Seele zugewiesen worden als Aufenthaltsort zwecks Ausreifens,
und voller Dankbarkeit solltet ihr nur dieses Gnadengeschenk auswerten, denn den
Erdengang gehen zu müssen ist zwar nicht leicht, aber von grösster
Erfolgsmöglichkeit, und der Mensch kann sie verlassen als wahres Gotteskind,
wozu nur die Erde ihm also die Möglichkeit bietet. Aber diese grosse
Gnade wird nicht gewertet .... Die Menschen glauben in ihrer Verblendung, dass
allein das Leben auf dieser Erde Zweck ihres Daseins ist, und sie
richten sich auch dieser Auffassung nach ihr Leben ein.
Sie werfen sich wahrlich auf zu Beherrschern dieser Erde, doch nicht in dem
Sinn, wie ihnen von Gott aus das Recht dazu gegeben wurde, sondern immer nur im
Hinblick auf irdische Erfolge, auf Vermehrung ihrer materiellen Güter und
Besitznahme aller Dinge, die Allgemeingut sind, aber von einzelnen
widerrechtlich sich angeeignet werden. Und diese Einstellung der Menschen führt
so weit, dass sie sich bald nicht mehr genügen lassen an der Beherrschung dieser
Erde, dass sie sich versteigen in ein Gebiet ausserhalb des
Schöpfungswerkes, das ihnen zugewiesen wurde von Gott ....
Aber es ersah auch dieses Vorgehen der Schöpfer des Himmels und der Erde
voraus seit Anbeginn. Er hat Seinen Heilsplan aufgebaut auf dem freien Willen
der Menschen, auf der Willensrichtung, die sie einschlagen, und dieser Heilsplan
wird immer dann ausgeführt werden, wenn der Wille der Menschen dazu Veranlassung
gibt. Sowie also die Menschenseelen ernstlich in Gefahr sind, ihren
Erdenlebenszweck völlig zu vergessen, wenn von einer Entwicklung oder einem
Ausreifen der Seelen überhaupt nicht mehr gesprochen werden kann, dann ist
auch der Zweck der Erde verfehlt, und Gott beendet eine Epoche der Erlösung, um
eine neue zu beginnen unter anderen Voraussetzungen.
Die Menschen entfernen sich stets mehr von ihrer eigentlichen Zielrichtung, sie
entwerfen Pläne und arbeiten übereifrig an deren Ausführung, die mit einer
seelischen Entwicklung nicht das geringste zu tun haben, und es lässt diese
Einstellung vor allem eines erkennen: dass das herrschenwollende Prinzip
stets mehr sich ausbreitet .... also auch: dass der Gegner Gottes sichtlich am
Werk ist und die Menschen ihm allzu hörige Diener sind. Denn was die Menschen in
der letzten Zeit anstreben, hat keineswegs die Rückkehr zu Gott, die Umwandlung
ihres Wesens, zum Ziel .... es ist lediglich irdisch-materiell ausgerichtet.
Es ist die Sucht nach Macht und Stärke, nach Ehre und Ruhm und Vorrangstellung
allzu ersichtlich, und alles dies bezeuget den Einfluss dessen, der als "Gegner"
Gottes auch die Menschen von ihrer eigentlichen Erdenaufgabe zurückhalten will
und der daher ihre Blicke zu lenken sucht auf widergöttliche Vorhaben. Doch Gott
hindert die Menschen nicht .... Aber Er sah dies voraus, und Er setzt der
Erlösungsperiode ein Ende in Erkenntnis dessen, dass die Erde ihren Zweck nicht
mehr erfüllt.
Die Menschen werden noch unglaubliche Beweise ihres verkehrten Denkens und
Strebens liefern und sich ihrer Erfolge brüsten .... aber sie werden sich nicht
lange ihrer erfreuen dürfen .... Es hat der Gegner grosse Macht in der letzten
Zeit, und diese brauchet er auch ausgiebig, aber die Menschen brauchten nicht
ihm zu verfallen, denn auch ein Übermass von Gnade steht ihnen zur Verfügung, so
dass sie sich frei machen könnten von ihm und seiner Macht. Doch die Menschen
selbst verkennen ihren Erdenlebenszweck, die Menschen selbst lassen sich gern
blenden, und sie müssen daher auch die Folgen tragen, wenn das Ende gekommen ist
....
Amen
BD 6961 5.11.1957
Rechtes und falsches Denken ....
Dem Menschen ist die Fähigkeit gegeben worden, denken zu können. Er hat dadurch
auch die Möglichkeit, forschen zu können, eindringen zu können in ihm bisher
unbekanntes Gebiet, er kann seinen Verstand gebrauchen, um Folgerungen zu
ziehen, und auf seinen Folgerungen oder Erfahrungen aufbauen .... Es ist dem
Menschen dadurch auch möglich, schöpferisch tätig zu sein, denn alles, was er
erstehen lassen will, muss bedacht werden zuvor, damit es auch dem Zweck
entspricht, für den es geschaffen wird.
Zwar kann der Mensch auch Fehlschlüsse ziehen, er kann seine Denkfähigkeit nicht
richtig anwenden, es kann sich sein Denken in falscher Bahn bewegen, und die
Ergebnisse können sich daher auch auswirken zum Schaden der Menschen. Immer aber
ist es ihm möglich, seine Gedanken wieder in die rechte Ordnung zu bringen, weil
es ihm freisteht, wie er seine Denkfähigkeit nützet. Es muss also vorerst der
Mensch sich darüber klar sein, dass er sowohl recht als auch falsch denken kann.
Und er muss dafür die Ursache zu ergründen suchen .... will er sich sichern
dagegen, dass seine Gedanken eine falsche Richtung nehmen.
Solange es verschiedene Ansichten gibt auch unter denen, deren Verstand
hoch entwickelt ist, können nicht alle den Anspruch auf Wahrheit
ihrer Verstandesergebnisse machen .... Und solange es noch strittige Fragen
gibt, auch auf irdischen Gebieten, wird auch die Denkfähigkeit des einzelnen
verschieden ausgewertet. Hält nun der Mensch seine Denkfähigkeit nur für ein von
der Natur willkürlich in ihn gelegtes Talent, das zu entwickeln seine eigene
Angelegenheit ist, dann wird der Verstand wohl stets zu erhöhter Tätigkeit
angeregt, doch er hat keine Sicherheit rechten Denkens ....
Sieht er aber seine Denkfähigkeit an als ein von der Schöpfermacht ihm
verliehenes Gut, dann sucht er, sich auch die Zuneigung dieser Schöpfermacht zu
gewinnen, und dann wird auch sein Denken so gelenkt, dass der Verstand
wahrheitsgemässe Ergebnisse zeitigt. Und dann werden auch alle Ergebnisse der
Forscher übereinstimmen, die sich einer von ihnen anerkannten Schöpfermacht
anvertrauen, ehe sie an Forschungen herangehen, die ihre Denktätigkeit
ungewöhnlich beanspruchen. Und dann wird auch ein Aufbau erkennbar sein, es
werden die erschaffenen Werke den Menschen zum Segen sein, sie werden eine
dienende Aufgabe haben und auch ihren dienenden Zweck erfüllen ....
Wie aber die Schöpfermacht ihren Beistand nicht verweigert den Menschen, die
darum bitten, so auch beteiligt sich eine Gegenmacht an dem Denken derer, die
sich isolieren von ersterer .... und diese Gegenmacht sucht das Denken falsch zu
leiten, um das Entstehen gesegneter Schöpfungen zu verhindern, um jegliche
Ordnung zu stören. Denn der Mensch selbst ist nicht der "Erzeuger" seiner
Gedanken, sondern diese werden ihm zugesendet aus dem geistigen Reich, der
Mensch aber verarbeitet jene Gedanken nach seinem Willen, wozu ihm die
Denkfähigkeit gegeben wurde.
Er kann sich auch für die Richtigkeit seines Denkens Beweise schaffen und daher
trotz gegnerischen Einflusses auch folgerichtige Schlüsse ziehen .... Aber dann
ist das Ziel, das er anstrebt, von der Gegenmacht bestimmt, und darum ist
unwiderruflich einmal ein Fehlschluss zu verzeichnen, der alle bisherigen
Erfolge oder Forschungsergebnisse zunichte macht .... und ob sie noch so
gewaltig und überzeugend schienen.
Es kann aber der Mensch seines Erfolges sicher sein, und er braucht keine
Fehlschlüsse zu fürchten, wenn er sich bewusst der Macht hingibt, Die ihn
ausgestattet hat mit Verstand und Denkfähigkeit .... wenn er diese Macht bittet
um rechtes Denken entsprechend seiner Bestimmung auf Erden. Dann kann er auch in
Gebiete eindringen, die noch unerforscht sind, und er kann die gewonnenen
Erkenntnisse ausbauen und immer wieder neue Erkenntnisse sammeln, er kann für
die Menschheit zum Segen tätig sein, denn was er nun unternimmt, wird auch dem
Willen jener Schöpfermacht entsprechen, Die um Ihre Lenkung gebeten wurde ....
Es muss die Wissenschaft mit Gott zu Werke gehen .... Denn auch der
schärfste Verstand kann irren, und er wird irren, wenn Gott, als der Inbegriff
aller Weisheit, ausgeschaltet wird .... weil dann der Gegengeist Gottes Zutritt
hat, der das Denken der Menschen verwirren will, weil er alles hasst und
umzustossen sucht, was göttliche Ordnung erkennen lässt, und weil sein Wirken
niemals darin bestehen wird, dass der Menschheit ein Segen erwächst .... sein
Wirken aber unwiderruflich dort einsetzet, wo die Menschen ihrem Gott und
Schöpfer keinen Raum geben in ihren Herzen.
Mag also Fortschritt auf wissenschaftlichem Gebiet noch und noch zu verzeichnen
sein .... ihr Menschen werdet euch nur dann dessen erfreuen können, wenn
göttlicher Beistand offensichtlich ist .... Aber ihr werdet die Ergebnisse
fürchten müssen, wo der Mensch allein Werke zustande bringt, ohne Gott
.... Denn dieser schafft nicht allein, sondern im Zusammenwirken mit dem,
dem er hörig ist, durch seine Isolierung von Gott .... und dessen Einwirken
bringt Zerstörung und Tod ....
Amen